Multiple Sklerose

Touchscreen-PC sorgt für neue Perspektiven in der MS-Therapie

 

Dresden (6. Mai 2011) - Am Multiple-Sklerose-Zentrum der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden arbeiten Ärzte und Wissenschaftler an der Entwicklung eines speziell auf diese Erkrankung zugeschnittenen Patientenmanagementsystems. Das Multiple Sklerose Dokumentationssystem MSDS 3D dient einerseits dazu, Ärzte und Schwestern bei der komplexen Behandlung der Multiple-Sklerose(MS) zu unterstützen – beispielsweise bei der Infusionstherapie –, indem es wichtige Patientendaten abfragt, die einzelnen Behandlungsschritte anzeigt und deren Verlauf dokumentiert. Darüber hinaus nutzen die Forscher die neuen Medien vor allem für einen konsequenten Informationsaustausch mit den Patienten.

 

Wirksamkeit in Kapselform

Neue Perspektive für Patienten mit Multipler Sklerose (MS): Orale Behandlung mit Gilenya® erhält Zulassung in der EU

 

  • Als erstes orales Arzneimittel spezifisch für MS bietet das neue Therapeutikum eine Alternative zu Spritzen und Infusionen.
  • Gilenya (Wirkstoff: Fingolimod) besitzt ein völlig neues Wirkprinzip
    und ist der erste Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse, den S1P-Rezeptor-Modulatoren.
  • Umfassend dokumentiertes Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil: Bereits mehr als 4.000 Patienten konnten im größten klinischen Studienprogramm bei MS behandelt werden. Über 140 dieser Patienten befinden sich bereits im siebten Jahr der Behandlung.

 

Patient und Arzt. Photo: NovartisMünchen (22. März 2011) – Multiple Sklerose (MS) ist bis heute nicht heilbar. Körpereigene Abwehrzellen richten sich gegen das Nervengewebe, zerstören Nervenfasern und sorgen oft für bleibende Behinderungen. Zwar gibt es etablierte Arzneimittel, mit denen sich die typischsten Symptome abmildern lassen. Doch viele Bedürfnisse von Ärzten und Patienten an eine MS-Therapie sind bislang nicht ausreichend gedeckt: Verbesserungsbedarf besteht bei der Schubreduktion und Behinderungsprogression, aber auch bei der Anwendung der Medikation. Die Patienten haben bis dato keine Wahl: Sie müssen sich selbst spritzen oder sind auf Infusionen angewiesen. Dies ändert sich mit der Zulassung von Gilenya (Wirkstoff Fingolimod) als erstes orales Arzneimittel spezifisch für MS durch die Europäische Kommission.

 

Welt 'MS-Tag' am 25. Mai 2011Welt "MS Tag" am 25. Mai 2011

Ich habe MS.  Und keiner sieht es

Hannover (10. März 2011) - Mit diesem Motto zum Welt MS Tag, am 25. Mai 2011, will der DMSG-Bundesverband die unsichtbare Seite der Multiplen Sklerose in den Fokus der Öffentlichkeit stellen: Gemeint sind Symptome, die nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind, welche aber die Erkrankten in ihrem Lebensalltag deutlich einschränken und deren Folgen oft für Unverständnis im familiären und beruflichen Umfeld sorgen-helfen Sie mit, aufzuklären und melden Sie uns Ihre Aktionen rund um den dritten internationalen Tag für die Belange von Menschen mit MS.

Merck erhält „Complete Response Letter“ der FDA zum Zulassungsantrag für Cladribin-Tabletten

 

Darmstadt (2. März 2011) – Die Merck KGaA hat heute bekannt gegeben, dass das Unternehmen von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) einen „Complete Response Letter“ erhalten hat, in dem die Behörde Stellung zu dem als „New Drug Application“ (NDA) eingereichten Zulassungsantrag für Cladribin-Tabletten nimmt. Cladribin-Tabletten sind die von Merck eigenentwickelte orale Formulierung von Cladribin zur Therapie der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS).

 

Schuppenflechtemedikament gegen Multiple Sklerose

Fumarate: Sonderstellung unter den Nerven-schützenden Wirkstoffen

 

Bochum (28. Februar 2011) - Fumarsäuresalze werden seit langem gegen Schuppenflechte eingesetzt. Vor rund zehn Jahren äußerten Bochumer Forscher die Vermutung, dass sie aufgrund ihrer Wirkmechanismen auch bei Multipler Sklerose (MS) eine günstige Wirkung haben müssten. Nachdem Studien dies bestätigt hatten, arbeitete die Forschung mit Hochdruck daran, die genauen Wirkmechanismen zu klären. Das ist jetzt wiederum einer Bochumer Arbeitsgruppe gelungen: Fumarsäuresalze greifen nicht ins Immunsystem ein, sondern entgiften Radikale, die während des Entzündungsprozesses freigesetzt werden. So schützen sie Nervenzellen. Neurologen der RUB-Klinik St. Josef Hospital um Prof. Dr. Ralf Gold und Dr. Ralf Linker berichten in der aktuellen online-Ausgabe des führenden Neurologie-Journals BRAIN.

 

Bayer HealthCare kooperiert mit Kompetenznetz MS e.V.

Ziel ist die Verbesserung von Diagnostik und Therapie

 

Leverkusen und München (16. Februar 2011) – Der gemeinnützige Verein Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS e.V.) ist mit Bayer HealthCare eine Kooperation eingegangen. Bayer wird im Rahmen dieser Zusammenarbeit Daten und Blutproben von Patienten aus MS-Studien zur Verfügung stellen und zusammen mit den beteiligten Wissenschaftlern krankheits-spezifische Biomarker und prognostische Faktoren identifizieren und bewerten. Die hier gewonnenen Ergebnisse sollen mittel- und langfristig zu einer Verbesserung von Krankheitsverständnis, Diagnostik, Therapie und Versorgung der Patienten führen.

 

Mit AVONEX®: Das Leben im Mittelpunkt. Nicht die MS

 

Berlin (10. Februar 2011) - Der Krankheitsverlauf der Multiplen Sklerose (MS) erfordert stets eine individuelle und auf die Patientenbedürfnisse abgestimmte Therapie. Für Menschen, die weder Einschränkungen im Alltag hinnehmen noch auf ein unabhängiges, aktives Leben verzichten möchten, ist die 1x wöchentliche Therapie mit Interferon beta-1a i.m. (AVONEX®) eine gut wirksame und sichere Option. Betroffene erhalten durch die Therapie mit AVONEX® die Möglichkeit, sich trotz MS auf ihr Leben und den Beruf zu konzentrieren, betonte Professor Dr. med. Volker Limmroth, Direktor der Klinik für Neurologie und Palliativmedizin am Klinikum Köln-Merheim, anlässlich des Presse-Roundtables „Mit AVONEX®: Das Leben im Mittelpunkt. Nicht die MS“, der am 10. Februar 2011 in Berlin stattfand. Sowohl der geringe Zeitaufwand als auch die sehr gute Hautverträglichkeit bei AVONEX® ermöglichen MS-Patienten positiv in die Zukunft zu blicken. Dies wird auch durch die 17 Jahre Erfahrung mit der AVONEX®-Therapie und die guten Wirksamkeitsdaten zur Reduktion der langfristigen Krankheitsprogression bestätigt [1]. Daneben kann die Familienplanung für viele junge Paare zum zentralen Thema werden. Ergebnisse einer Studie belegen die Therapiesicherheit von AVONEX® für Schwangerschaften [2], sodass die MS in den Hintergrund rücken kann. Die Vorzüge der Therapie mit dem Interferon beta-1a i.m. münden nicht zuletzt in einer hohen Patientenzufriedenheit und gesteigerten Adhärenz [3, 4]. Eine deutlich verbesserte Behandlungsprognose sowie die Erhaltung der Lebensqualität [1] sind die Folge, so das Fazit der Veranstaltung.

 

Neue Wege beschreiten dank Tysabri®

Innovative Behandlungsziele – optimiertes Sicherheitsmanagement

 

Berlin (10. Februar 2011) - Im Fokus einer modernen Therapie von schubförmiger Multipler Sklerose (MS) steht aktuell die erfolgreiche Besserung zahlreicher klinischer Parameter. Dieses Ziel kann durch die Behandlung mit dem monoklonalen Antikörper Natalizumab (Tysabri®)(A) realisiert werden. Das Ausbleiben klinischer sowie radiologischer MS-Aktivität wird als neues Konzept der Freiheit von Krankheitsaktivität bei MS-Patienten beschrieben und verbessert essentiell die Lebensqualität von MS-Patienten [1]. Daneben hilft ein umfassendes Forschungsprogramm zur Patientenstratifizierung und zum Therapiemonitoring, den individuellen Nutzen sowie die Risiko-Bewertung für jeden einzelnen Tysabri®-Patienten weiter zu optimieren. Die neuesten Erkenntnisse zu Wirksamkeit und Sicherheit der krankheitsmodifizierenden Therapie wurden nun auf der Pressekonferenz „Therapieerfolge im Mittelpunkt: Innovative Behandlungsziele – optimiertes Sicherheitsmanagement“ am 10. Februar in Berlin diskutiert. Namhafte Experten präsentierten dort unter anderem neue Daten, auf Basis derer sich der Anteil der Patienten unter Basistherapie mit der Indikation für eine Eskalation mit Natalizumab bestimmen lässt [2]. Präsentiert wurde zudem der vielversprechende JCV-Antikörpertest als ein potenzielles Hilfsmittel für die Risikoeinschätzung der Entwicklung einer PML (Progressive multifokale Leukenzephalopathie) bei Patienten unter Natalizumab [3].

 

Gemeinsam stark"Gemeinsam stark" – aktuelle DMSG-Broschüre gibt Anregungen für Angehörige MS-Erkrankter

Hannover (14. Januar 2011) - Multiple Sklerose trifft nie nur den Erkrankten, sondern immer auch die Menschen, die mit ihm leben. Daher haben der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft und AMSEL, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg, mit "Gemeinsam stark" eine Broschüre erarbeitet, die sich den Anliegen und Bedürfnissen der Angehörigen widmet.
"Ich merke, dass ich an meine seelischen und körperlichen Grenzen stoße. Teilweise opfere ich mich richtig für meinen an MS erkrankten Mann auf" - "Wenn Besuch kommt, fragt er nur danach, wie es meinem Mann geht. Wie es mir geht, interessiert keinen… - die Diagnose MS stellt auch die Angehörigen des Erkrankten vor große Herausforderungen.

Multiple Sklerose Forschung:

Neuroregeneration gezielt fördern

 

Düsseldorf (23. Dezember 2010) - In der jüngsten Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Annals of Neurology vorgestellte Forschungsergebnisse stärken weiter die Hypothese, dass die sehr geringe natürliche Regenerationsfähigkeit der Markscheiden des Gehirns und Rückenmarks durch gezielte Stimulation gefördert werden kann. Bei der Multiplen Sklerose (MS) handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), bei der das fehlgeleitete Immunsystem diese Markscheiden angreift und zerstört.

 

Freiheit von Krankheitsaktivität der Multiplen Sklerose als Therapieziel 

 

Hamburg (2. Dezember 2010) - Freiheit von Krankheitsaktivität heißt das neue ehrgeizige Therapieziel bei Multipler Sklerose (MS). Dieser neue Parameter wird definiert als ausbleibende klinische Aktivität (keine Schübe und keine anhaltende Behinderungsprogression) und keine im MRT des Gehirns nachweisbare Aktivität (keine Gadolinium-aufnehmenden Läsionen und keine neuen oder vergrößerten T2-Läsionen). TYSABRI® (Natalizumab) (Anm. A) kann in all diesen geforderten Kriterien nachweislich wirksam sein und klinisch anhaltend eine Besserung der krankheitsbedingten Symptome und Behinderungen ermöglichen. Ein umfangreiches Forschungsprogramm ist angelaufen, um das Therapiemanagement von TYSABRI® in der Praxis zu evaluieren und die Sicherheit der Therapie weiter zu optimieren. Auch neue MS-Therapeutika werden sich Herausforderungen bezüglich nachhaltiger Wirksamkeit und Sicherheit stellen müssen.

 

Merck schließt Patientenrekrutierung für ORACLE MS-Studie mit Cladribin-Tabletten bei Patienten mit erhöhtem Risiko von MS ab

 

Darmstadt (17. November 2010)) – Die Merck KGaA hat heute den Abschluss der Patientenrekrutierung für die klinische Studie ORACLE MS1 bekannt gegeben. Mit dieser randomisierten, placebokontrollierten, internationalen Phase-III-Doppelblind-studie wird beabsichtigt, die therapeutische Wirkung von Cladribin-Tabletten bereits zu dem Zeitpunkt bei Personen zu untersuchen, bei denen ein erstes klinisches Ereignis auf die Entwicklung von Multipler Sklerose (MS) hinweist. Für die Studie wurden 617 Patienten rekrutiert, bei denen ein erhöhtes Risiko besteht, aufgrund eines erst kurz zurückliegenden demyelinisierenden Ereignisses MS zu entwickeln, und bei denen eine kernspintomographische Untersuchung des Gehirns frühe Anzeichen von MS belegte. Die Patienten wurden zufällig den verschiedenen Studiengruppen zugeteilt.

 

Langzeitsicherheit von Natalizumab auf dem Prüfstand

Kompetenznetz Multiple Sklerose startet Pharmakovigilanz-Studie und sucht Probanden

 

München (26.Oktober 2010) – Die MS-Forschung hat in den vergangenen zehn Jahren deutliche Fortschritte erzielt, so dass viele Patienten über mehrere Jahre hinweg ohne größere Beeinträchtigungen leben können. Bei manchen Betroffenen halten die Schübe trotz Basistherapie jedoch weiter an. Für sie wurde im Juni 2006 der Wirkstoff Natalizumab zur Behandlung der hochaktiven, schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose zugelassen. Im Rahmen einer Pharmakovigilanz-Studie stellt das Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) das Medikament nun auf den Prüfstand und bewertet seine Wirkmechanismen neu.

 

Nachbeobachtungsstudie über 21 Jahre zeigt für Betaferon einen signifikanten Überlebensvorteil

 

Langzeit-Studie liefert zum ersten Mal Daten zur Verbesserung der Überlebensrate durch eine MS Basistherapie

 

Berlin (15. Oktober 2010) – Neue Ergebnisse der längsten bisher durchgeführten Beobachtungsstudie in der Therapie von Multipler Sklerose (MS) zeigen für Patienten, die früher mit Betaferon® (Interferon beta-1b) behandelt wurden, ein um 39,3% vermindertes Sterberisiko (P=0,027), verglichen mit denjenigen Patienten, die in den ersten fünf Jahren Placebo erhalten hatten. Der Effekt, den Betaferon in dieser Studie auf die Überlebens­rate hatte, veranschaulicht die rechnerische Größe „NNT“ (number needed to treat): Um einen Todesfall im Vergleich zu Placebo zu verhindern, mussten acht Patienten mit Betaferon behandelt werden. Die Daten wurden heute auf dem 26. Kongress des European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) vorgestellt. Sie unterstreichen das positive Nutzen-Risikoprofil von Betaferon auch nach mehr als zwei Jahrzehnten der Anwendung.

 

Negative Stellungnahme zum Antrag auf Marktzulassung

Merck gibt Votum des CHMP zu Cladribin-Tabletten bei Behandlung von Multipler Sklerose bekannt

 

Darmstadt (24. September 2010) – Die Merck KGaA hat heute bekannt gegeben, dass das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der europäischen Arzneimittelbehörde EMA (European Medicines Agency) eine negative Stellungnahme zum Antrag auf Marktzulassung für Cladribin-Tabletten als Therapie der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) abgegeben hat. Das CHMP vertritt die Ansicht, dass auf Grundlage der zurzeit vorliegenden Daten die Vorteile von Cladribin-Tabletten die Risiken nicht aufwiegen. Merck ist bestrebt, Multiple-Sklerose-Patienten in der EU Cladribin-Tabletten zur Verfügung zu stellen und prüft alle Optionen, um eine Marktzulassung in der EU zu erhalten. Diese Optionen beinhalten auch einen möglichen Einspruch, um im Rahmen der aktuell gültigen europäischen Gesetzgebung für Zulassungsverfahren eine erneute Prüfung des Antrags durch das CHMP zu erreichen.

DGN 2010

Weiter auf Erfolgskurs ‑ AVONEX®,
die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose

 

Mannheim (23. September 2010) - Die MS-Forschung ist derzeit geprägt von zahlreichen Neuentwicklungen. Bewährten Behandlungsoptionen kommt damit ein hoher Stellenwert zu, denn neben einer sehr guten Wirksamkeit ist für diese auch die Langzeitsicherheit belegt. Besonders etabliert hat sich das intramuskuläre Interferon Beta-1a (AVONEX®): Langzeitdaten aus über 15 Jahren belegen die hohe Wirksamkeit und anhaltende Sicherheit eindrucksvoll, so das Fazit des Presse-Roundtables „Auf Erfolgskurs mit AVONEX® ‑ wirksam, verträglich, erfahren", der im Rahmen der 83. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Mannheim stattfand. „Das Ziel einer erfolgreichen Basistherapie ist die Kontrolle der Krankheitsaktivität sowie die Verhinderung oder das Verlangsamen der Krankheitsprogression und somit auch die langfristige Erhaltung der Lebensqualität von MS-Patienten", betonte Prof. Dr. Heinz Wiendl, Münster. Für den Therapieerfolg ist zudem eine benutzerfreundliche Anwendung entscheidend. Aktuelle Ergebnisse einer Zufriedenheitsbefragung unter Patienten, die beim DGN erstmals präsentiert wurden, zeigen die hohe Bedeutung einer guten Hautverträglichkeit des Basismedikaments für die Therapietreue.

83. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie

Mit Tysabri® ehrgeizige Behandlungsziele bei MS erreichen

 

Mannheim (23. September 2010) Mit Tysabri®(A) (Natalizumab) kann das in der Therapie der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) neue Konzept der Freiheit von Krankheitsaktivität als Behandlungsziel bei einem erheblichen Teil der Patienten erreicht werden – sogar bei hochaktiver Erkrankung. Ein umfangreiches Forschungsprogramm ist angelaufen, um das Therapiemanagement in der Praxis zu evaluieren und die Sicherheit der Therapie weiter zu optimieren.