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26 | 06 | 2017
Medizin
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DGU und Bundeswehr stellen 5-Punkte-Plan vor

Terrorgefahr in Deutschland: Unfallchirurgen ergreifen Maßnahmen für den Ernstfall

Berlin (27. September 2016) - Angesichts der steigenden Terrorgefahr in Deutschland bereitet sich die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) im engen Schulterschluss mit der Bundeswehr auf einen möglichen Terroranschlag vor: Mit Hilfe eines neuen 5-Punkte-Planes wollen DGU und Bundeswehr für die Zukunft Sorge tragen, dass Opfer von möglichen Terroranschlägen in Deutschland zu jeder Zeit und an jedem Ort schnell und situationsgerecht auf hohem Niveau versorgt werden können. So findet erstmals bundesweit und flächendeckend einheitlich die fachliche Schulung von Chirurgen zur medizinischen Versorgung von Terroropfern statt. Den Auftakt dazu gibt die Notfallkonferenz der DGU „Terroranschläge – eine neue traumatologische Herausforderung“, zu der morgen rund 200 Teilnehmer aus Chirurgie, Notfallmedizin und Politik in Berlin erwartet werden. „Mit dieser Initiative nehmen wir als Unfallchirurgen gemeinsam mit der Bundeswehr unsere nationale Verantwortung für die medizinische Versorgung der Bevölkerung auch bei Terroranschlägen wahr“, sagte DGU-Präsident Professor Dr. Florian Gebhard bei der heute stattfindenden Pressekonferenz in Berlin.

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„ Fungi in CF – Where do we stand “

Pilzinfektionen bei Mukoviszidose-Patienten erkennen und behandeln

Bonn, Mainz (27. September 2016) - Welche Rolle spielen Pilzinfektionen bei Mukoviszidose-Betroffenen? Wie können diese frühzeitig erkannt und behandelt werden? Über diese und weitere Themen diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Seminar „Fungi in CF – Where do we stand?“ des Mukoviszidose Instituts, das vom 22. bis zum 23. September 2016 im Schloss Waldthausen bei Mainz stattfand.

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HI-Viren unter dem Elektronenmikroskop. Photo und Copyright: Robert Koch-InstitutBericht zu HIV-Diagnosen und AIDS-Erkrankungen

Berlin (26. September 2016) - Im Epidemiologischen Bulletin 38/2016 ist der Bericht zur Ent­wick­lung der HIV-Dia­gno­sen und AIDS-Er­kran­kungen im Jahr 2015 er­schienen. Bei der Be­wer­tung der HIV-Melde­zahlen ist zu be­rück­sichtigen, dass die Zahl der HIV-Neu­dia­gnosen nicht mit der tat­säch­lichen Zahl der HIV-Neu­in­fek­tionen (HIV-Inzidenz) gleich­ge­setzt werden kann, da zwischen der HIV-In­fek­tion und der HIV-Diag­nose ein indi­vi­duell unter­schied­licher Zeit­raum liegen kann und die Zahl der HIV-Neu­dia­gnosen durch unter­schied­liche Fak­toren (Test­an­ge­bote, Test­ver­halten, etc.) be­ein­flusst wird.

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Selbstreinigungseffekt ermöglicht zukünftig patientenschonendere und effizientere Endoskopien

Freie Sicht ins Innere des Körpers

Erlangen (26. September 2016) - Ein international und interdisziplinär aufgestelltes Forscherteam aus Medizinern und Materialwissenschaftlern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Harvard University haben eine neuartige Beschichtung für Endoskoplinsen entwickelt, die es ermöglicht, den durch Körperflüssigkeiten verursachten Sichtverlust bei dieser Untersuchungsmethode zu verringern. So wird die Untersuchungszeit verkürzt und der Patient geschont. Die neuartige Beschichtung, die das Team um Harvard-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Joanna Aizenberg in enger Kooperation mit Prof. Dr. Nicolas Vogel vom FAU-Exzellenzcluster Engineering of Advanced Materials (EAM) entwickelte, beschreibt eine neue Studie im amerikanischen Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences.

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Bayer_LogoWissenschaftliches Symposium Iberogast 2016

Neue Erkenntnisse zu Magen und Darm: Wissenschaftliches Symposium behandelt Gastro-Themen der Zukunft

                          • Mikrobiom: Studien legen Einfluss des Mikrobioms auf Prozesse der Verdauung, des Stoffwechsels und des Immunsystems nahe
                          • Ernährung für Magen und Darm: Durch ungesundes Ernährungsverhalten ist ein Ansteigen von Magen-Darm-Erkrankungen wahrscheinlich
                          • Funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen: Bei multiplen Symptomatiken empfiehlt sich die Multi-Target-Behandlung
                          • Reizdarm und Reizmagen: Die Iberis-amara-Kombination wird für beide Indikationen als Behandlung in nationalen und internationalen Leitlinien aufgeführt

Hamburg (24. September 2016) – Ob Mikrobiom, Magen-Darm-schonende Ernährung oder Reizdarm – vielfältige Themen aus der gastroenterologischen Praxis standen im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Symposiums „Der vernetzte Magen-Darm-Trakt – Der etwas andere Dialog über Magen und Darm“. Zu diesem hatte Bayer Vital am 24. September 2016 im Rahmen der DGVS-Jahrestagung ins Radisson Blu Hotel in Hamburg geladen. In Form von Dialogreferaten trugen neun hochkarätige Experten spannende und teils auch gegensätzliche Positionen zu aktuellen Fragestellungen vor, die sie mit den Teilnehmern diskutierten.

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Neue klinische Leitlinien

Iberogast® zur Behandlung von Reizmagen empfohlen

  • Rome Foundation nimmt pflanzliches Arzneimittel von Bayer auf und gibt Anleitungen für die Diagnose und Behandlung von funktionellen Magen-Darm-Störungen

Leverkusen (24. September 2016) – Etwa ein Drittel aller Menschen leidet weltweit an funktionellen Magen-Darm-Störungen. Damit verbunden sind belastende Symptome wie Bauchschmerzen, Krämpfe, Völlegefühl, Blähungen und Übelkeit(1). Für die klinische Behandlung der Funktionellen Dyspepsie, dem sogenannten Reizmagen, empfehlen Magen-Darm-Experten in den kürzlich veröffentlichten Rome-IV-Kriterien das Bayer-Produkt Iberogast® (mit seinem wissenschaftlichen Namen als STW 5 bezeichnet)(2). Die Rome Foundation ist eines unabhängige internationale gemeinnützige Organisation, die Maßnahmen für die Erhebung wissenschaftlicher Daten sowie für die Erstellung pädagogischer Informationen zur Diagnose und Behandlung von funktionellen Magen-Darm-Störungen unterstützt.

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89. DGN-Kongress

Eslicarbazepinacetat (ESL):
Neue EU-Vergleichsstudie zeigt Nicht-Unterlegenheit von ESL vs. CBZ-CR in Monotherapie bei Patienten mit neu diagnostizierter fokaler Epilepsie*

Mannheim/Frankfurt a. Main (23. September 2016) – Epilepsien gehören zu den häufigsten chronischen neurologischen Erkrankungen. Die Prävalenz wird mit 0,7-0,8% in der Allgemeinbevölkerung angegeben.1 Dabei treten fokale epileptische Anfälle beim Erwachsenen am häufigsten auf: Diese entstehen in definierten Hirnregionen und können sekundär generalisierte tonisch-klonische Anfälle nach sich ziehen.2

Die Mehrheit der Epilepsiepatienten ist auf eine antikonvulsive Pharmakotherapie angewiesen: Etwa zwei Drittel der Patienten können unter einem oder mehreren antikonvulsiv wirksamen Medikamenten (Antiepileptika, AED) das Primärziel Anfallsfreiheit erreichen3 – bei nach Möglichkeit nur minimalen bis fehlenden therapieassoziierten Nebenwirkungen sowie einem niedrigen Interaktionspotenzial mit anderen Medikamenten.2

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Viszeralmedizin 2016

CED-Update 2016 - Aktualisierte ECCO-Leitlinien: kortikosteroidfreie Remission wichtigstes Ziel bei der Therapie von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Hamburg (23. September 2016) – Die aktualisierten Leitlinien der European Crohn’s and Colitis Organisation (ECCO) für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) bieten detaillierte Behandlungsalgorithmen zur Therapie von Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC).1,2 Über die Neuerungen in diesen Leitlinien, die eine kortikosteroidfreie Remission als oberstes Therapieziel nennen, sowie über den Stellenwert der verschiedenen Behandlungsoptionen diskutierten gastroenterologische Experten auf einem von Takeda unterstützten Symposium im Rahmen der 71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs-und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Eine wichtige Rolle in der CED-Therapie spielt der darmselektiv wirkende Integrin-α4β7-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®). Vedolizumab ist zugelassen für erwachsene Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von CU und MC, bei denen konventionelle Therapien oder Tumornekrosefaktor-alpha (TNFα)- Antagonisten versagt haben, die darauf nur unzureichend ansprechen oder bei denen eine Unverträglichkeit vorliegt.3 Seit der Zulassung von Vedolizumab 2014 wurden umfangreiche Real-Life-Daten gesammelt: Die Ergebnisse bestätigen die Wirksamkeit und das günstige Nutzen-Risiko-Profil von Vedolizumab.4-6

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Abb.1: Pylera® ist in Kombination mit dem Protonenpumpenhemmer Omeprazol indiziert zur H. pylori-Eradikation sowie zur Prävention von rezidivierendem peptischem Ulcus bei Patienten mit H. pylori-induzierten Ulcera (aktiv oder in der Vorgeschichte).Helicobacter pylori

Bismut-Quadrupeltherapie als neuer Standard: Paradigmenwechsel in der Behandlung des Magenkeims

Frankfurt am Main (22. September 2016) - Das S2k-Leitlinienupdate zur Helicobacter pylori (H. pylori)-Eradikation der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) empfiehlt Bismut-Quadrupeltherapieschemata als neuen Behandlungsstandard in der First-Line-Therapie.1 Hintergrund ist die steigende Resistenzrate von H. pylori gegenüber dem Makrolidantibiotikum Clarithromycin, das infolge zu immer geringeren Eradikationsraten beim Einsatz der bislang favorisierten Tripeltherapien führen.2-4 Mit Pylera® steht dem Patienten eine Bismut-Vierfachtherapie in Kombination mit dem PPI* Omeprazol (20 mg) zur Verfügung, die unabhängig von Antibiotikaresistenzen einsetzbar ist und zuverlässig Eradikationsraten von über 90% erreicht.5

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Verständlich und kompakt – neues Informationsblatt von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung

„Nierenkrebs – was für Sie wichtig ist“

Berlin (22. September 2016) - Jährlich erkranken in Deutschland etwa 16000 Menschen an Nierenkrebs. Davon werden etwa drei Viertel so früh entdeckt, dass der Krebs in der Regel gut heilbar ist. Wenn der Krebs noch nicht in entfernte Lymphknoten oder Organe gestreut hat, empfehlen die Experten eine Operation. Ist eine Heilung nicht wahrscheinlich, so können Medikamente, Operation oder Bestrahlung das Krebswachstum zeitweise aufhalten.

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Transabdominaler Ultraschall

Darmsonographie ermöglicht patientenfreundliches Verlaufsmonitoring bei CED

Hamburg (21. September 2016) – Der transabdominale Ultraschall ist eine patientenfreundliche und zuverlässige Methode, die sowohl zur Diagnose als auch zur Verlaufskontrolle bei Morbus Crohn geeignet ist. Zu diesem Résumé kamen Experten, die während eines im Rahmen der DGVS-Tagung stattfindenden Presseworkshops1 über die Ergebnisse der TRUST-Studie diskutierten. Die von AbbVie durchgeführte Studie evaluierte den Nutzen einer transabdominalen Ultraschalluntersuchung für das Routinemonitoring in der täglichen Praxis.2

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adasuveBipolare Störungen

Notfallsituationen im Trialog: Erster internationaler Expertenkonsensus zum Umgang mit Agitation in der Psychiatrie

Chemnitz (16. September 2016) - Erregtheit, Unruhe- und Spannungszustände (Agitation) und Aggression zählen mit einer Prävalenz von über 10 % zu den häufigsten medizinischen Notfallsituationen in der Psychiatrie. Trotz der großen Auswirkungen in persönlichen, rechtlichen und gesundheitlichen Bereichen gab und gibt es bislang keine einheitlichen Leitlinien zur Erfassung und Behandlung. Aus diesem Grund haben sich 24 internationale ausgewiesene Experten aus 13 Ländern auf 22 gemeinsame Empfehlungen zu Assessment und Management von Agitation in der Psychiatrie geeinigt und diese veröffentlicht. Vorgestellt und erstmalig trialogisch diskutiert wurde dieser Konsensus auf einem Symposium im Rahmen der 16. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e. V. (DGBS) in Chemnitz unter dem Vorsitz von Prof. Martin Schäfer, Essen, und Prof. Georg Juckel, Bochum.

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Triveram. Photo und Copyright: Servier3 Wirkstoffe, 2 Indikationen, 1 Tablette

TRIVERAM® als neues, effektives Therapiekonzept für Hypertoniker mit Hypercholesterinämie

München (16. September 2016) - Etwa 60 % aller Hypertoniker haben eine begleitende Hypercholesterinämie. [1] Alleine in Deutschland weisen ca. 12 Millionen Menschen diese Konstellation auf, die im Vergleich zu einer alleinigen Hypertonie das kardiovaskuläre Risiko verdoppelt. [1,2] Jedoch sind zugleich bei 50-60 % dieser Patienten die Hypertonie und Hypercholesterinämie nur unzureichend eingestellt. Für diese Hochrisikopatienten gibt es jetzt die neue, patientenindividuell dosierbare Dreifachkombination TRIVERAM® von Servier, die mit Perindopril, Amlodipin und Atorvastatin drei bewährte Wirkstoffe für zwei Indikationen in nur einer, 1x täglich morgens einzunehmenden Tablette bündelt. [3]

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Patientensicherheit in Gefahr

Chirurgen und Hygieniker fordern höhere Hygienestandards im OP

Berlin (14. September 2016) - Der aktuelle DIN-Normenentwurf zu Raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) im OP droht bestehende Qualitätsstandards der Hygiene zu untergraben. Chirurgen und Krankenhaushygieniker kritisieren den Entwurf (DIN 1946-4-2016) des DIN-Normenausschusses Heiz- und Raumlufttechnik sowie deren Sicherheit (NHRS) scharf. Grund dafür sind die lufthygienetechnischen Abnahmeverfahren, die innerhalb des Entwurfs vorgesehen sind.

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Ein Jahr praktische Erfahrung mit der ersten nierenspezifisch wirkenden Therapie der ADPKD

JINARC® (Tolvaptan) bei Zystennieren

Berlin (12. September 2016) – Der nierenspezifisch wirkende Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonist JINARC® (Tolvaptan) steht seit einem Jahr in Europa für die Behandlung der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) zur Verfügung. Über ihre praktischen Erfahrungen mit dieser ersten in Europa zugelassenen zielgerichteten Behandlungsmöglichkeit der sogenannten Zystennieren berichteten Experten auf dem von Otsuka unterstützten Symposium im Rahmen der 8. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN). Mit Tolvaptan kann die Krankheitsprogression verlangsamt und ein Nierenversagen hinausgezögert werden.1,2 JINARC® ist indiziert bei erwachsenen ADPKD-Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) im Stadium 1 – 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für eine rasche Krankheitsprogression.1

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Chancen und Limitationen

Digitale Versorgungskonzepte in der Nephrologie

Berlin (12. September 2016) - Die Digitalisierung aller Lebensbereiche findet aktuell für alle Menschen in Industrienationen hautnah und fassbar statt. Nahezu jeder Mensch verwendet heute Smartphones. Zahlreiche Vorgänge der Kommunikation, aber auch der Geschäftstätigkeit, erfolgen mit digitaler Unterstützung. Es ist deshalb kein Wunder, dass dies auch die Gesundheitsbranche im Gesamten und die Nephrologie im Besonderen erfasst.

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Dresdner Studie

ADHS Patienten lernen über Neurofeedback sich selbst besser zu steuern

Dresden (12. September 2016) - Medikamente oder individuelles Training? Um ADHS-Patienten langfristig zu helfen, gibt es verschiedene Therapieansätze.Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums sowe der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus Dresden erforscht in diesem Zusammenhang das Neurofeedback. Das Team um Veit Rößner, Christian Beste und Annet Bluschke konnte jetzt nachweisen, dass sich impulsives Verhalten der Patienten durch das Theta-Beta Neurofeedback reduzieren lässt. Die im Journal Scientific Reports (Nature-Verlag) publizierte Studie (doi10.1038/srep31178) zeigt erstmals, dass Neurofeedback nicht nur Effekte auf Verhaltensebene, sondern auch auf neurophysiologischer Ebene zeigt.

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Forscher äußern Kritik

Psychopharmaka sind keine Lösung

Bochum (12. September 2016) - Medikamente helfen langfristig nicht gegen psychische Störungen – diese Meinung vertreten die Bochumer Psychologen Prof. Dr. Jürgen Margraf und Prof. Dr. Silvia Schneider in einem Kommentar in „EMBO Molecular Medicine“. Die Forscher der Ruhr-Universität haben zahlreiche Studien zusammengetragen, die die nachhaltige Wirkung von Psychopharmaka infrage stellen, teils sogar negative Folgen bei längerer Einnahme dokumentieren. Dauerhaft wirksamer seien Psychotherapien. Die Autoren fordern, psychische Krankheiten nicht allein auf biologische Ursachen zu reduzieren, sondern Forschung zu biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren besser zu verzahnen.

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8. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie eröffnet

Berlin (10. September 2016) - Während der Eröffnungsveranstaltung wurden auch die höchsten Ehrungen der DGfN verliehen: Mit der Franz-Volhard-Medaille wurde Prof. Dr. med. Josef M. Pfeilschifter, Frankfurt a.M., geehrt. Den Franz-Volhard-Preis zur Förderung herausragender Wissenschaftler auf dem Gebiet der Nierenforschung erhielten Prof. Dr. Jochen Reiser, Chicago/USA, und Prof. Dr. Bernard Schermer, Köln.

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Aktuelle Studie zeigt

Darm und Psyche sind eng verbunden

Berlin (9. September 2016) - Rund elf Prozent der Weltbevölkerung leiden unter dem Reizdarmsyndrom. Chronische Bauchschmerzen, Unwohlsein, Blähungen, Verstopfungen und Durchfall schränken die Betroffenen im Alltag stark ein und senken ihre Lebensqualität. Eine aktuelle Studie einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe zeigt nun, dass Stress und Angstleiden die Entstehung eines Reizdarmsyndroms begünstigen. Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) rät daher dazu, bei einem Reizdarmsyndrom immer auch eine psychosomatische Beratung in Betracht zu ziehen.

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Studie der Bertelsmann-Stiftung

Weniger Operationsrisiken für Patienten in spezialisierten Krankenhäusern

Gütersloh (8. September 2016) - In deutschen Krankenhäusern kommt es zu vermeidbaren Komplikationen und Todesfällen, weil viele Kliniken zu wenig Erfahrung mit planbaren Operationen haben. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass die stärkere Spezialisierung von Krankenhäusern die Versorgungsqualität verbessert, ohne die Fahrzeiten für Patienten deutlich zu erhöhen.

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Frühe rheumatoide Arthritis

Subkutane Applikation von RoACTEMRA für therapienaive Patienten mit rheumatoider Arthritis zugelassen

Grenzach-Wyhlen/Frankfurt am Main (2. September 2016) - Die subkutane Darreichungsform des Interleukin (IL)-6-Rezeptorblockers RoACTEMRA® (Tocilizumab, TCZ) ist jetzt auch für Patienten mit früher rheumatoider Arthritis (RA) zugelassen.1,2 Die Zulassungserweiterung gilt sowohl für die Mono- als auch für die Kombinationstherapie von Tocilizumab mit Methotrexat (MTX).1,2 Die intravenöse Formulierung des Wirkstoffs kann bereits seit September 2014 für Patienten mit früher RA eingesetzt werden.3 Die aktuelle Indikationserweiterung basiert primär auf den Daten der Phase-III-Studien SUMMACTA und FUNCTION. Beide Studien bestätigten die Wirksamkeit des IL-6-Inhibitors bei RA-Patienten mit einer Erkrankungsdauer von höchstens 2 Jahren.1

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Rheumatoide Arthritis

Schnelle Schmerzreduktion mit RoACTEMRA

Frankfurt am Main (2. September 2016) - Weniger Schmerzen – das ist für Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) das wichtigste Therapieziel.1 Die Schmerzreduktion sollte aus Patientensicht schnell und nachhaltig erfolgen. Aufgrund der zentralen Rolle von Interleukin (IL)-6 im entzündlichen Schmerzgeschehen kann dieses Ziel mit dem IL-6-Inhibitor RoACTEMRA® (Tocilizumab) effektiv erreicht werden, wie zahlreiche Studiendaten belegen.2-6 Beispielsweise verringerten sich Schmerzen bei RA-Patienten in der MIRAI-Studie nach 16 Wochen Therapie mit Tocilizumab um mehr als die Hälfte. Das Thema Schmerz war einer der Schwerpunkte im Symposium von Roche und Chugai im Rahmen des DGRh-Kongresses 2016. Daneben standen mit Knochen- und Gelenkschädigungen sowie kardiovaskulären Komorbiditäten zwei häufige und schwerwiegende Auswirkungen des entzündlichen Geschehens der RA im Fokus.

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Endoprothetik: 'Weißbuch Gelenkersatz' analysiert Entwicklung der Eingriffszahlen - 'In Deutschland wird keineswegs zu viel operiert'. Stabile Fallzahlen, hohe Indikationstreue, lange Standzeiten, weniger Infektionen: Die Behandlungsqualität von Hüft- und Kniegelenkersatz-Operationen hat in Deutschland ein hohes Niveau erreicht. Erstmalig hat das IGES-Institut im jetzt vorgelegten 'Weißbuch Gelenkersatz' Zahlen zur Versorgungssituation veröffentlicht. 'Betrachtet man die Entwicklung der Eingriffszahlen und der von den Operateuren gestellten Indikationen, zeigt sich, dass in Deutschland keineswegs zu viel operiert wird', so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. Endoprothetik: "Weißbuch Gelenkersatz" analysiert Entwicklung der Eingriffszahlen

In Deutschland wird keineswegs zu viel operiert

Berlin (1. September 2016) - Stabile Fallzahlen, hohe Indikationstreue, lange Standzeiten, weniger Infektionen: Die Behandlungsqualität von Hüft- und Kniegelenkersatz-Operationen hat in Deutschland ein hohes Niveau erreicht. Erstmalig hat das IGES-Institut im jetzt vorgelegten "Weißbuch Gelenkersatz" Zahlen zur Versorgungssituation veröffentlicht. "Betrachtet man die Entwicklung der Eingriffszahlen und der von den Operateuren gestellten Indikationen, zeigt sich, dass in Deutschland keineswegs zu viel operiert wird", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.

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Grippe-Impfung. Photo und Copyright: SeqirusEin besonderer* Impfstoff für einen besonderen Lebensabschnitt

Fluad® ist indiziert zur aktiven Immunisierung gegen Influenza für Personen ab 65 Jahren

Frankfurt am Main (30. August 2016) - Fluad® ist durch den Zusatz des Wirkverstärkers MF59 auf die immunologischen Besonderheiten älterer Menschen zugeschnitten. Im Rahmen der Pressekonferenz „Ein besonderer* Impfstoff für einen besonderen Lebensabschnitt“ diskutierten Experten auf dem Gebiet der Influenza die Herausforderungen des Grippeimpfschutzes für die Generation 65 plus sowie kürzlich in die Fachinformation von Fluad® aufgenommene Wirksamkeitsdaten, wonach etwa grippe- und pneumoniebedingte Krankenhausaufenthalte im Vergleich zu einem nicht adjuvierten trivalenten Impfstoff um 25 % gesenkt werden konnten.(1,2)

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Ein besseres Erinnerungssystem für Ärzte könnte die Impfquote in Deutschland erhöhen

Impfungen nicht mehr vergessen

Braunschweig (30. August 2016) - Impfungen unterstützen die körpereigenen Abwehrkräfte dabei, Krankheitserreger frühzeitig zu beseitigen und so den Krankheitsausbruch zu verhindern. Da das Immunsystem im fortgeschrittenen Alter schwächer wird, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts besonders älteren Menschen Impfungen unter anderem gegen Pneumokokken und die Grippe. Allerdings wird nicht einmal die Hälfte dieser Personengruppe entsprechend dieser Empfehlungen geimpft. Dabei sind Infektionen mit Pneumokokken in Europa die häufigste Ursache bakterieller Lungenentzündungen.

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