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31 | 03 | 2017
Medizin
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EULAR Jahrestagung 2006

RA-Patienten profitieren nachhaltig von Etanercept

 

Münster / Amsterdam, Niederlande (21. Juni 2006) - Patienten mit rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew profitieren auch über einen längeren Zeitraum von der nachhaltigen Wirksamkeit und hohen therapeutischen Sicherheit des modernen TNFα-Antagonisten Etanercept (Enbrel®). Dies zeigen die aktuellen Daten von groß angelegten Untersuchungen – allen voran TEMPO, die längste kontrollierte, randomisierte Studie zur RA-Therapie mit einem Biologic,  vorgestellt anlässlich der Jahrestagung der European League Against Rheumatism (EULAR) in Amsterdam (Niederlande).

Wie Prof. Jörn Kekow (Magdeburg) auf einem vom Unternehmen Wyeth Pharma veranstalteten Presseworkshop erläuterte, ließen sich in den letzten drei Jahrzehnten zahlreiche pathologische Prozesse identifizieren, die bei der rheumatoiden Arthritis (RA) eine entscheidende Rolle spielen und der Gelenkzerstörung Vorschub leisten. Dies führte zur Hemmung des entzündungsfördernden Tumor-Nekrose-Faktors (TNF)α als einem der wichtigsten Therapieansätze in der Behandlung der RA und weiterer Erkrankungen, wie der ankylosierenden Spondylitis (Morbus Bechterew) oder der Psoriasis-Arthritis. Aufgrund seines klinischen Profils und der vorliegenden Langzeitdaten nimmt das rekombinante Rezeptor-Fusionsprotein Etanercept (Enbrel®) unter den heute verfügbaren Antagonisten des TNFα eine herausragende Stellung ein.

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DNA-basierte Präventionsdiagnostik

Frühzeitige Vorsorge zur Verbesserung der Lebensqualität

 

Frankfurt am Main (11. Mai 2006) – Es ist heute bereits möglich, einen großen Teil der ca. 5.000 beschriebenen Erkrankungen mit geneti­scher Komponente anhand von prädiktiver DNA-Diagnostik zu unter­su­chen. Doch nicht alle technisch möglichen Untersuchungen machen auch Sinn. „Je eindeutiger durch die Diagnose eine spätere Erkrankung vermieden werden kann oder je relevanter ein mög­lichst frühzeitiger Therapiebeginn für den Therapieerfolg ist, um so wertvoller ist die DNA-Diagnostik“ sagte Professor Dr. Theodor Dinger­mann, Frankfurt, bei der Einführungspressekonferenz von „humatrix DNA-Diagnostik Baby“ der humatrix AG. Das postnatale Diagnostik­paket ist ein speziell für die Arztpraxis konzipiertes Scree­ning für Neugeborene, das eine einfache und unkomplizierte Prävention der diagnostizierten Erkrankungsrisiken ermöglicht. Strenge Einhaltung aller Datenschutzbe­stimmungen sowie eine medizinische Kooperationsgemeinschaft mit dem Arzt, der die Beratung im Vorfeld und im Nachgang der Analyse durch­führt, runden das Angebot ab.

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Stark gegen Osteoporose

„Weckruf-Aktionen" gegen Unterversorgung der Osteoporose in Deutschland

 

Hamburg (26. April 2006) - Osteoporose ist kein Schicksal ‑ Dies zeigen bundesweite Informations-Veranstaltungen über die Volkskrankheit Osteoporose, die mit einer Auftaktpressekonferenz in Hamburg starten. Die Erkrankung ist in Deutschland unterversorgt, obwohl ausreichende Therapiemöglichkeiten vorhanden sind.

Um über die Krankheit und deren Therapiemöglichkeiten zu informieren, wird vom 8. bis zum 27. Mai das lila‑schwarze Mobil „Weckruf Osteoporose" in 17 deutschen Städten und Kurorten an prominenten Plätzen Halt machen. Auftakt ist in Aachen, und über das Ruhrgebiet geht es in den Norden nach Hamburg. Auf dem Weg zu Städten in Bayern und Baden‑Württemberg macht das Mobil unter anderem in Potsdam, Leipzig und Erfurt Halt. Jeweils von 11 bis 18 Uhr können sich Patienten und Betroffene über die Hintergründe, Symptome und Therapiemöglichkeiten der Osteoporose informieren. Für die Besucher steht umfangreiches Informations­material zur Verfügung. Dazu kann im Mobil ein persönliches Gespräch mit einem in der Behandlung der Osteoporose erfahrenen Arzt geführt werden.

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Mir geht’s 25

Der erste Asthmakontrolltest, der Asthma messbar macht

 

Hamburg (26. April 2006) - Die aktuell erschienenen Asthma-Leitlinien fordern bestmögliche Kontrolle des Asthmas und eine Verbesserung der Asthma-bezogenen Lebensqualität. Doch wie es scheint, nehmen Asthmapatienten Symptome wie bedrohliches Pfeifen und Rasseln in der Lunge, zähen Schleim in den Bronchien und Atemnot in Kauf. Doch das muss nicht sein. Studien haben belegt, dass viele Patienten mit Asthma symptomfrei leben können, bestmögliche Asthmakontrolle ist das Ziel. Ein neuer Test schafft Klarheit, ob man sein Asthma unter Kontrolle hat – der Asthmakontrolltest: Fünf Fragen mit je maximal fünf erreichbaren Punkten. Erreicht der Patient die maximale Punktzahl von 25 Punkten, bedeutet das, dass sein Asthma bestmöglich kontrolliert war. Wie valide der Test tatsächlich ist und ob auch heute noch Asthmapatienten mit Symptomen leben, war Gegenstand einer Pressekonferenz der Firma GlaxoSmitKline am 26.04.2006 in Hamburg.

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Altersblindheit: Frühzeitige Behandlung wichtig

 

Neuer Wirkstoff zur Hemmung der Gefäßneubildung bei feuchter altersabhängiger Makuladegeneration (AMD)

 

Frankfurt am Main (25. April 2006) - Eine der häufigsten Augenerkrankungen war bislang für die meist älteren Patienten ein Grund zur Verzweiflung, für den behandelnden Augenarzt Anlaß zur Frustration: Die altersabhängige Makuladegeneration führt zu einem oft drastischen Abfall der Sehschärfe; die Möglichkeiten der Medizin, das Geschehen aufzuhalten, sind begrenzt. In diesem Jahr wird eine neue Therapie in Deutschland eingeführt, die bei jener Form der Krankheit helfen soll, die besonders oft zur Erblindung führt. Wie bei vielen chronischen Erkrankungen können auch hier die rechtzeitige Diagnose und der frühzeitige Behandlungsbeginn für die Prognose entscheidend sein. Seit dem 18. Mai 2006 ist das Präparat in Deutschland verfügbar.

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Salzarme Kost:

Nutzen für Herz und Gefäße überschätzt, Gefahren unterschätzt?

 

Von Prof. Dr. med. Karl‑Ludwig Resch,
Direktor des Forschungsinstituts für Balneologie und Kurortwissenschaft, Bad Elster

 

Wiesbaden (24. April 2006) - Die Diskussion um die Auswirkungen einer „kochsalzreichen" oder „kochsalzarmen" Ernährungsweise auf den Blutdruck dauert seit Jahrzehnten an, geprägt von Kampagnen, die der Lancet schon vor 20 Jahren als "Glaubenskreuzzüge" charakterisierte. In einem bemerkenswerten Artikel in der Nr. 1 aller naturwissenschaftlichen Fachjournale, Science, wurde dieser "Kreuzzug" gar als "der giftigste und surrealste in der gesamten Medizin" bezeichnet [1]. Interessanterweise wird hier die Brechstange ganz eindeutig von den Protagonisten angesetzt, während die Skeptiker sich typischerweise einer wesentlich differenzierteren, zurückhaltenderen Diktion bedienen. Jüngstes Beispiel ist die Kampagne "Sid The Slug" in Großbritannien, in der mit einem Etat von über 4 Millionen £ die Bevölkerung vor den drohenden Gefahren des Killers Salz gewarnt werden sollte [2]. Motto: "Was Schnecken im Garten umbringt, bringt auch Dich um".

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Anhaltende Remission bei entzündlich-rheumatischen Krankheiten möglich

Bessere Prognose durch Früherkennung und Behandlung mit TNFα-Blockern

 

Wiesbaden (24. April 2006) - Die Behandlung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen hat in den letzten Jahren einen entscheidenden Wandel erfahren. Grund dafür ist vor allem die Einführung der Biologics, insbesondere der Hemmstoffe des Tumornekrosefaktors (TNF) α. Damit wurde nicht nur das therapeutische Spektrum um eine bedeutende Therapieoption erweitert, sondern auch das Therapieziel neu definiert: Nachdem der fortschreitend Gelenk zerstörende Verlauf dieser Erkrankungen früher allenfalls verlangsamt werden konnte, heißt das Therapieziel heute Remission, also ein dauerhaftes Verschwinden der Krankheitsaktivität, und langfristiger Erhalt von Funktion und Mobilität. Voraussetzung dafür ist, dass die Erkrankung möglichst frühzeitig erkannt und adäquat behandelt wird. Entscheidend ist hier eine gute Kooperation zwischen Hausarzt und Rheumatologen, um eine optimale Versorgung von Rheumapatienten zu gewährleisten. Die Früherkennung entzündlich-rheumatischer Krankheitsbilder und Behandlungsansätze mit Biologics waren Themen einer von Wyeth Pharma unterstützten Veranstaltung anlässlich des 112. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) am 24. April 2006 in Wiesbaden.

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Duloxetin – wirksam bei Depression und Schmerz

Rasche Rückkehr ins Arbeits- und Alltagsleben durch erfolgreiche Behandlung psychischer sowie körperlich-schmerzhafter Symptome

 

Wiesbaden (24. April 2006) – Durch das dual wirksame Antidepressivum Duloxetin (Cymbalta®) haben Patienten mit Depression und körperlich-schmerzhaften Symptomen gute Chancen, ihr soziales Leben wieder aufzunehmen und berufliche Fehlzeiten signifikant zu reduzieren. Denn der selektive ausbalancierte Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) zeichnet sich durch eine hohe Wirksamkeit auf depressive sowie körperlich-schmerzhafte Symptome aus und geht mit anhaltend hohen Remissionsraten einher.

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Bonviva® i. v.

Erweiterte Chancen für eine bedarfsgerechte Osteoporosetherapie

 

Berlin (7. April 2006) - Neue Darreichungsform erhältlich: GIaxo-Smith-Kline und die Hoffmann-La Roche AG haben die Zulassung für Bonviva i. v. in Europa erhalten. Mit der Einführung der intravenösen Formulierung steht dann erstmalig ein Bisphosphonat in zwei Applikationsformen für die Therapie der postmenopausalen Osteoporose zur Verfügung ‑als Monatstablette und als Fertigspritze (3 mg/3 mL Lösung). Sie wird vom behandelnden Arzt alle drei Monate als intravenöse Injektion über 15 bis 30 Sekunden Dauer appliziert. So profitieren auch die Patientinnen von einer wirksamen Therapie, die aus medizinischen oder persönlichen Gründen kein orales Bisphosphonat einnehmen können.

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Staloral® - Konzepte für die Zukunft

Therapiewechsel für die kausale Allergiebehandlung - Von der Tropfengabe zur Sublingual-Tablette

 

Sublinguale Immuntherapie

Köln (17. März 2006) - Die spezifische Immuntherapie ist die einzige medikamentöse Behandlung, die den natürlichen Verlauf einer Allergie beeinflussen kann. Bis 1990 wurde diese Therapieform fast ausschließlich nur als subkutane Immuntherapie (SCIT) durchgeführt. Das Konzept der sublingualen Immuntherapie (SLIT) bietet jedoch gegenüber der konventionellen subkutanen Form mehrere Vorteile. Bei vergleichbarer Wirksamkeit ist die sublinguale Immuntherapie sicherer, die von der SCIT bekannten schweren systemischen Reaktionen wie etwa anaphylaktoide Reaktionen wurden für die SLIT nicht berichtet. Die orale Applikation erspart nicht nur die Injektion (bedeutsam insbesondere für Kinder); sie ist auch vom Patienten einfach zu Hause durchzuführen und erhöht so die Compliance für diese wichtige Therapie.

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Moxifloxacin hat auch immunmodulierende Wirkungen

Ist kürzer krank länger gesund?

 

Paradigmenwechsel in der antibiotischen Therapie von Atemwegsinfektionen

 

Hamburg (6. März 2006) - Ein Paradigmenwechsel ist derzeit in der Antibiotikatherapie von Atemwegsinfektionen zu spüren. Während die Behandlung früher direkt auf den Erreger ausgerichtet war, zielt sie inzwischen mehr und mehr auch auf Faktoren des Patienten und auf Patienten-Erreger-Interaktionen ab. Denn die Reaktion des Immunsystems auf die Infektion ist offenbar von entscheidender Bedeutung für die Prognose. Dem muß auch die Antibiotikatherapie Rechnung tragen: Es sollten bevorzugt Wirkstoffe eingesetzt werden, die eine rasche Bakterizidie aufweisen und die möglicherweise günstige immunmodulierende Effekte vermitteln, wie es für das Chinolon Moxi-floxacin beschrieben ist.

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Depressionen im Alter

Neue Herausforderungen für die Therapie: Diagnosestellung und Polypharmazie

 

Hamburg (24. Februar 2006) - Eine aktuelle Bestandsaufnahme zur psychischen Gesundheit in Europa ergab: Psychische Störungen werden nicht früh genug erkannt und selten adäquat therapiert – lediglich 26 Prozent der Betroffenen erhalten überhaupt eine Behandlung (1) Ein Aspekt: Gerade bei vielen älteren Patienten wird aufgrund von Altersstereotypen die Diagnose Depression nicht oder erst sehr spät gestellt. Die mögliche Chance auf ein aktives Senioren-Leben wird damit vielen genommen.

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Rheumatoide Arthritis

Infliximab und seine Wirksamkeit

 

München (17. Februar 2006) - Bei den TNF-alpha-Blockern handelt es sich um eine neue Arzneimittelklasse zur systemischen Therapie immunvermittelter Erkrankungen. Das TNF-alpha-Protein wird vom Immunsystem gebildet und ist für einen Entzündungsprozeß verantwortlich, der bei der Psoriasis von entscheidender Bedeutung ist (1). Infliximab (Remicade®) ist der am häufigsten verordnete TNF-alpha-Blocker und damit das weltweit führende Medikament der Anti-Tumor-Nekrose-Faktor-alpha- (TNF-alpha) Therapien. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Infliximab wurde in zwölf Jahren klinischer Erfahrung mit mehr als 600.000 Patienten weltweit umfangreich dokumentiert.

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Besonderheiten und Therapiemanagement bei HCV Genotyp 1-Patienten

 

Von PD Dr. med. Thomas Berg,
Charité Campus Virchow-Klinikum, Berlin

 

Frankfurt am Main (27. Januar 2006) - Zwischen 1997 und 2003 hat die Zahl der in Deutschland gemeldeten Hepatitis B-Infektionen tendenziell abgenommen, während die Hepatitis C-Infektionen eher zugenommen haben. (1) Im Gegensatz zur Hepatitis B- kann der Hepatitis C-Infektion bisher nicht durch eine Impfung vorgebeugt werden.

Bleibt eine akute Hepatitis C-Infektion unerkannt oder unbehandelt und es kommt zu keiner spontanen Ausheilung, nimmt sie nach etwa 6 Monaten einen chronischen Verlauf (CH). In Abhängigkeit davon wie schnell die Erkrankung fortschreitet, kann es ohne geeignete Therapie bereits im Verlauf von Jahren bzw. Jahrzehnten zu schwerwiegenden Leberschäden in Form einer Leberzirrhose und in der Folge sogar zur Entstehung eines hepatozellulären Karzinoms (HCC) kommen.

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Bündnis zum Schutz von Bluterkranken gegründet

Um mögliche Infektionen durch Blutplasma-Produkte zu verhindern, greifen Ärzte immer häufiger auf biotechnisch hergestellte Präparate zurück. Umfangreiche Verfahrensschritte und viele Millionen Liter Wasser sind nötig, um jährlich 200 Gramm Faktor VIII gentechnisch herzustellen. Photo: Bayer HealthCare 

Berlin (1. Dezember 2005) - Bluterkranke sind heute noch darauf angewiesen, ihr Leben lang Medikamente zur Behandlung ihrer Blutgerinnungsstörung einzusetzen. Dabei ist die Sicherheit der verfügbaren Präparate nach wie vor ein entscheidender Punkt, der durch die Gefahr neuartiger Infektions-Erreger ständig im Auge behalten werden muß. Deshalb wollen die Hersteller von biotechnologisch gewonnenen Gerinnungsfaktoren-Konzentraten in Deutschland ein Zeichen setzen: Baxter Deutschland GmbH, Bayer Vital GmbH, Novo Nordisk Pharma GmbH und Wyeth Pharma GmbH gründen das „Bündnis zur Förderung der Sicherheit von Hämophilen e. V.“ (BFSH e. V.).

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Zu oft verkannt: Schmerzen sind körperliches Leitsymptom der Depression

Das dual wirksame Antidepressivum Cymbalta® wirkt effektiv auch gegen körperlich-schmerzhafte Symptome

 

Berlin (24. November 2005) – Depressionen gehen häufig mit körperlichen Begleitsymptomen einher, insbesondere mit schmerzhaften Beschwerden. Die psychischen und somatischen Symptome verstärken sich gegenseitig und verschlechtern die Prognose des Patienten. Eine antidepressive Therapie mit dem selektiven Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer Cymbalta® (Duloxetin 1 x 60 mg/Tag) lindert nicht nur die psychischen, sondern gleichzeitig auch die körperlich-schmerzhaften Symptome der Depression und erzielt hohe Remissionsraten.

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Escitalopram – effektiv in einem breiten Indikationsspektrum

 

Von Prof. Dr. med. Hans-Peter Volz

 

Frankfurt am Main (17.November 2005) - Im Jahr 2003 wurde Escitalopram, das pharmakologisch aktive S-Enantiomer des Razemats Citalopram, in Deutschland zur Behandlung depressiver Störun­gen zugelassen. Escitalopram ist der selektivste aller selektiven Serotonin-Wie­deraufnahme-Hemmer (SSRI), d. h. die Substanz hemmt nahezu aus­schließlich den Serotonin-Transporter.

Neben dieser Selektivität als besonderes Charakteristikum weist Escitalopram eine ausgeprägte antidepressive Effektivität auf: In Vergleichsuntersuchungen zu Citalopram, das doppelt so hoch dosiert wurde, war es effektiver, d. h. es ver­minderte die depressive Symptomatik schneller und ausgeprägter (z. B. Gorman et al., 2002; Abb. 1, Tab. 1), besonders bei schwer depressiven Patienten.

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Medikamentöse Therapie der generalisierten Angststörung

 

Von Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Borwin Bandelow

 

Frankfurt am Main (17. November 2005) - Angststörungen sind die häufigsten psychiatrischen Erkrankungen. Nach einer Untersuchung leiden 8,5 Prozent derjenigen Patienten, die eine Allgemeinarztpraxis aufsuchen, unter einer generalisierten Angststörung.(1) Bei dieser Angsterkrankung leiden die Patienten unter den körperlichen Ausdrucksformen der Angst (Zittern, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, Muskelverspannungen usw.) sowie unter Konzentrationsstörungen, Nervosität, Schlafstörungen und anderen psychischen Symptomen. Im Gegensatz zur Panikstörung treten diese Symptome allerdings nicht gleichzeitig in Form eines Anfalls, sondern in wechselnder Kombination als Dauerzustand auf. In der Regel können die Patienten nicht angeben, wovor sie eigentlich Angst haben. Die Betroffenen werden aber auch durch eine ständige Furcht gequält, daß ihnen oder ihren Verwandten Unfälle zustoßen oder sie erkranken könnten. Die Krankheit verläuft oft chronisch und tritt gehäuft gemeinsam mit Depressionen auf.

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Depression: Die schmerzliche Wahrheit

„Grenzen durchbrechen!“ − Aufruf zum Handeln

 

Amsterdam, Niederlande (24. Oktober 2005) – Die vollständige Remission einer Depression bleibt das Ziel aller therapeutischen Bemühungen, so die einhellige Meinung bei zwei Pressekonferenzen anlässlich des 18. ECNP-Kongresses (European College of Neuropsychopharmacology). Doch leider würden derzeit nur weniger als 25 % der depressiven Patienten adäquat behandelt und obwohl 70 % der Patienten auf eine antidepressive Therapie ansprächen, würden nur 35 % aller Patienten eine Remission erreichen, und verbleibende Symptome immer die Möglichkeit eines Rückfalls beinhalten.

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Epilepsieforschung bei UCB

 

Von Professor Dr. Iris Löw-Friedrich, UCB GmbH, Monheim

 

Vimpat-LogoRund 50 Millionen Menschen leiden weltweit an einer Epilepsie, die zu wiederholt auftreten­den Anfällen führt. Zwischen 70 und 80 % dieser Patienten können wirksam mit einem oder mehreren der rund 20 zur Verfügung stehenden Antiepileptika behandelt werden. Umge­kehrt bedeutet dies für rund ein Drittel der Betroffenen unter einer schwer zu behandelnden Epilepsie mit unkontrollierbaren Anfällen oder nicht tolerierbaren Nebenwirkungen zu leiden. Hier liegt die Hoffnung in der Entwicklung neuer antiepileptischer Medikamente, mit denen auch diesen Patienten geholfen werden kann.

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Novo Nordisk fördert pädiatrische Nephrologie

Johannes-Brodehl-Preis für 2009 ausgeschrieben

 

Mainz (5. Januar 2009) -  In diesem Jahr verleiht die Gesellschaft für pädiatrische Nephrologie (GPN) zum wiederholten Male den von der Firma Novo Nordisk gestifteten Johannes-Brodehl-Preis. Der Preis dient der Anerkennung von Kindernephrologen, die auf dem Gebiet der pädiatrischen Nephrologie klinisch-wissenschaftlich arbeiten. Bewerbungen können für den mit 8.000 € dotierten Preis bis zum 31. Juli beim Vorstand der GPN eingereicht werden.

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