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24 | 05 | 2017
Medizin
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Subkutane anti-TNF-Therapie des M. Crohn mit Certolizumab pegol Ergebnisse der Zulassungsstudien mit dem ersten pegylierten Fab-Fragment

 

Von Prof. Dr. med. Stefan Schreiber, Kiel

 

Hannover (15. September 2006) - Certolizumab Pegol ist ein Repräsentant einer neuen Gruppe hochaffiner Moleküle gegen menschliches TNF, die für eine subkutane Gabe optimiert wurden. Im Vergleich zu monoklonalen Antikörpern weist Certoiizumab Pegol nur noch minimale Proteinanteile auf ‑ das Fc-Fragment wurde durch eine PEGylierung ersetzt und ein Großteil der üblicherweise auch im Bindungsbereich vorhandenen murinen Proteine wurden durch humane Sequenzen ersetzt.

Die Halbwertszeit von Certolizumab Pegol ist zirka 14 Tage. In vitro induziert es keine Apoptose bei T-Zellen oder Makrophagen, hat aber dafür eine ausgeprägte anti-Zytokin-Wirkung. Durch den fehlenden Fc-Anteil ist eine komplementvermittelte Zytotoxizität und Antikörperinduzierte zellvermittelte Toxizität (ADCC) ausgeschlossen. Als optimale Dosis für Morbus Crohn wurden in der Phase 11.400 mg alle vier Wochen ermittelt.

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Interview mit Prof. Rockstroh zum Thema: Koinfektion HIV / Hepatitis C

 

 

Frage: Sowohl die Morbidität als auch die Mortalität nimmt, dank verbesserter antiretroviraler Therapie, bei der HIV‑Infektion glücklicherweise ab. Wie beurteilen Sie die Problematik der häufigen Koinfektion mit Hepatitis C?

 

Bereits wenn man ausschließlich die Epidemiologie betrachtet, stellt die HIV/HCV-Koinfektion ein großes Problem dar: Ein Drittel der europäischen HIV‑Patienten weist auch eine Hepatitis C‑Infektion auf. Aber auch der klinische Aspekt ist bei dieser Koinfektion eine Herausforderung: HIV‑Patienten mit einer Hepatitis C‑Infektion vertragen die HIV‑Therapie deutlich schlechter. Die HIV‑Infektion bewirkt eine Verschlimmerung und ein rascheres Fortschreiten der Hepatitis C. Die Entstehung einer Zirrhose oder einer terminalen Leberinsuffizienz wird durch eine gleichzeitige HIV‑Infektion deutlich beschleunigt.

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Robert Koch-Institut empfiehlt Kinder-Impfung gegen Hirnhautentzündung

Meningokkoken C: Neue Impfempfehlung wird die Zahl der Todesopfer in Deutschland senken

 

Experten informierten über Notwendigkeit des Impfschutzes für Kinder und Jugendliche

Sterblichkeit und schwere Folgeschäden können durch modernen Konjugat-impfstoff nachhaltig reduziert werden.

 

Meningokokken_mikroskopisch. Photo: Novartis BehringMünchen (6. September 2006) - Trotz moderner Behandlungsmethoden weisen Meningokokken-C-Erkrankungen in Deutschland noch immer eine Sterblichkeit von über zehn Prozent auf. Von durchschnittlich 200 invasiven, das bedeutet schweren und lebensbedrohlichen, Meningokokken-C-Erkrankungen pro Jahr führen ca. 25 zum Tod der Erkrankten. Eine in etwa gleich große Zahl erleidet  durch Sepsis oder Hirnhautentzündungen schwerste Folgeschäden, die z.B. zu Amputationen der Gliedmaßen führen können. Die im Juli 2006 von der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) ausgesprochene neue Impfempfehlung für alle Kinder im zweiten Lebensjahr wird diese erschreckenden Zahlen nachhaltig reduzieren. Dieser Hoffnung gaben alle Experten im Rahmen des Fachpressegespräches „Schutz vor tödlichen Meningokokken C – Viele Kinder und Jugendliche noch nicht geimpft“ Ausdruck, das heute in München stattfand. Veranstalter war der Impfstoffhersteller Novartis Behring.

 

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Osteoporose-Studie belegt:

Monatliche Tabletteneinnahme kommt Patientenwünschen entgegen

 

Hamburg (14. Juni 2006) - Beim Weltkongress für Osteoporose in Toronto waren sich Experten einig: Bei der Wahl der Therapie sollten Ärzte neben medizinischen Aspekten, die Wünsche und Bedürfnisse von Patienten stärker berücksichtigen. Wie eine aktuelle Studie zeigt, favorisiert die Mehrzahl der befragten Patientinnen ein monatliches Einnahmeintervall.

„Wir haben gute Medikamente, aber die Therapie ist nicht optimal", klagte Prof. Dr. Jean Yves Reginster, Universität von Lüttich, Belgien, Generalsekretär der Internationalen Osteoporose Foundation (IOF) in Toronto. „Wir brauchen wirksame und gut verträgliche Medikamente, die den Präferenzen der Patienten gerecht werden!" so seine Forderung.

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MEDA Pharma spendet 5.000 Euro an DAAB

Spende für Lehrer- Asthmaschulung vorgesehen

 

Frankfurt am Main (30. August 2006) – Auf einer Presseveranstaltung der MEDA Pharma GmbH & Co. KG wurde ein Scheck in Höhe von 5.000 Euro an Andrea Wallrafen, Geschäftsführerin des Deutschen Allergie- und Asthmabundes e.V. (DAAB) übergeben. Ärzte spendeten im Rahmen der gemeinnützigen Aktion „Ärzte halten den Atem an“ auf verschiedenen Kongressen in den letzten zwei Jahren symbolisch ihren Atem. Jede Sekunde, die Ärzte am Stand der MEDA Pharma (vormals VIATRIS GmbH & Co. KG) die Luft anhielten, wurde von dem Bad Homburger Atemwegsspezialisten mit 10 Euro-Cent honoriert. Bis heute kam dabei die stattliche Summe von 5.000 Euro zusammen. Das Geld wird dem Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB), der größten deutschen Patientenorganisation Asthma- und Allergiekranker für die Aufklärung von Lehrern in Sachen Asthma zugute kommen.

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Osteoporosetherapie: Preotact® jetzt in Deutschland erhältlich

Erstes naturidentisches Parathormon fördert Aufbau von strukturell gesundem Knochen

 

München (24. August 2006) ‑ Am 28. August 2006 wird unter dem Handelsnamen Preotact® das erste rekombinante, langkettige und naturidentische Parathyroidhormon (Parathormon/PTH 1‑84) zur Behandlung von Osteoporosepatientinnen mit hohem Frakturrisiko im deutschen Markt eingeführt. Das neue Präparat der Nycomed Pharma GmbH (Unterschleißheim) hat potente osteoanabole Effekte und reduziert signifikant das Risiko für osteoporosebedingte Frakturen bei Hochrisikopatientinnen. PTH 1‑84 stimuliert die Knochenneubildung und führt zu einem Anstieg der Knochenmineraldichte (KMD). Aufgrund seiner Thermostabilität und der einfachen Anwendung mit einem speziell für ältere Osteoporosepatientinnen entwickelten Injektions‑Pen ist das Parathormon der zweiten Generation besonders patientenfreundlich.

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Sodbrennen und säurebedingte Beschwerden

Wenn Magensäure krank macht

 

Hydrotalcit neutralisiert überschüssige Säure und unterstützt
den körpereigenen Schutz im Magen

 

Hamburg (17. August 2006) – Ohne die Magensäure wäre Verdauung nicht möglich. Sie bereitet die Zer­legung der Eiweiße vor und macht Krankheitskeime unschädlich. Durchschnittlich ein bis drei Liter Magensaft werden pro Tag produziert. Aber bei jedem dritten Deutschen gerät die Säureproduktion aus dem Lot. Die Folge: Die Betroffene leiden unter Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden. Saures Aufstoßen nach dem Essen, Druck in der Magengrube und vor allem ein unangenehmes Brennen in der Speiseröhre sind die typischen Zeichen.

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Blähungen

Stress fördert Luft im Bauch

 

Lefax-Wirkstoff Simeticon wirkt rein physikalisch bei gasbedingten Symptomen

 

Hamburg (17. August 2006)  – In Zeiten von „take away“ und „to go“ bleiben entspannte und ausgewogene Mahlzeiten oft auf der Strecke. Das Essen wird schnell und nebenbei erledigt, in stressigen Situationen wird bevorzugt Fast Food konsumiert. Unter solchen Umständen sind Beschwerden wie Druckgefühl und Blähungen bei vielen programmiert. Doch nicht nur Hektik und Zeitmangel sind schuld: Auch manche Lebensmittel, die aufgrund ihrer Zusammensetzung für den Körper unverdaulich sind, verursachen im Verdauungs­trakt eine Extraportion Luft, die Beschwerden auslösen kann.

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MabThera® (Rituximab) erhält EU-Zulassung zur Therapie der rheumatoiden Arthritis

 

Frankfurt am Main (18. Juli 2006) - Der B-Zell-gerichtete CD20-Antikörper Rituximab hat jetzt die europaweite Zulassung zur Therapie der rheumatoiden Arthritis (RA) erhalten. Rituximab ist damit zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit schwerer aktiver RA zugelassen, die auf andere krankheitsmodifizierende Anti-Rheumatika, einschließlich eines oder mehrerer TNF-alpha-Hemmer, nicht ausreichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben.

Der monoklonale Antikörper Rituximab erreicht mit zwei Infusionen zu je 1 g, verabreicht an Tag 1 und 15, eine signifikante Verbesserung der RA-typischen Krankheits-symptome über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten. Dies wurde durch die große internationale Phase III-Studie REFLEX (1) (Randomised Evaluation oF Long-term Efficacy of RituXimab in RA) belegt. Die positiven Ergebnisse der Studie führten jetzt zur europaweiten Zulassung von Rituximab.

„Aufgrund der hohen Anzahl von Patienten, die auf bisher erhältliche RA-Therapien nicht ansprechen, besteht ein großer Bedarf an neuen und vor allem effektiven Behandlungs-Optionen wie MabThera®“, kommentierte Dr. Hagen Pfundner, Vorstand der Roche Pharma AG.

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Therapiemöglichkeiten mit Pregabalin

Vorstellung der Studienergebnisse

 

Von Prof. Dr. Hans-Peter Volz, Werneck

 

Frankfurt am Main (23. Juni 2006) - Die generalisierte Angststörung (GAD, generalized anxiety disorder) ist die häufigste Angststörung überhaupt. Bisher stehen als psychopharmakologische Behandlungsmöglichkeiten, sieht man von den trizyklischen Antidepressiva ab, folgende Substanzen zur Verfügung:

 

  • Buspiron
  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI): Paroxetin und Escitalopram
  • Selektive Serotonin- und Noradrenalin‑Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI): Venlafaxin - Benzodiazepine (Diazepam, Alprazolam).
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Generalisierte Angststörung ‑ Bestandsaufnahme

 

Von Prof. Dr. Hans-Jürgen Möller, München

 

Frankfurt am Main (23. Juni 2006) - Bei der generalisierten Angststörung (engl.: Generalized Anxiety Disorder = GAD) handelt es sich um eine der wichtigsten und häufigsten Angsterkrankungen. Es ist davon auszugehen, dass etwa 15 % aller Menschen mindestens einmal in ihrem Leben an einer Angststörung erkranken. In der Praxis von Allgemeinärzten geben mehr als die Hälfte der dort behandelten Patienten Angst als subjektive Beschwerde an, etwa 20 % von ihnen in einem behandlungsbedürftigen Ausmaß.

Klinisch imponiert ein anhaltendes Angstgefühl mit ausgeprägter und unrealistischer Besorgnis oder Katastrophenerwartung. Symptome wie muskuläre Verspannungen, autonom nervöse Hyperaktivität oder Hypervigilanz können hinzutreten. Aufgrund der in der Regel von den Patienten vorrangig wahrgenommenen körperlichen Symptomatik stellen sich Patienten mit dieser Erkrankung in der Regel zunächst beim Hausarzt vor.

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Pregabalin - Ein Wirkstoff für mehrere Indikationen: Erfahrungsrückblick

 

Von Prof. Dr. Thomas Tölle, München

 

Frankfurt am Main (23. Juni 2006) - Pregabalin wird seit September 2004 sowohl für die Behandlung peripherer neuropathischer Schmerzen als auch als Zusatztherapie bei fokalen Epilepsien eingesetzt. Mit der generalisierten Angststörung ist nun die dritte Indikation hinzugekommen. Hier stellt sich die Frage: Auf welcher Basis kann Pregabalin seine therapeutischen Effekte in drei verschiedenen Indikationsgebieten erzielen?

In allen drei Indikationen stellt die Übererregbarkeit von Neuronenpopulationen die Ursache der Störung dar. Bei der fokalen Epilepsie sind die spontan auftretenden paroxysmalen Entladungstätigkeiten häufig in motorischen oder sensiblen Hirnarealen angesiedelt und klinisch mit entsprechenden motorischen Entäußerungen oder sensiblen Wahrnehmungen vergesellschaftet. Bei Schmerz und Angst entstehen die überschießenden neuronalen Entladungen in zentralen Netzwerken, die für die Reizaufnahme, Verarbeitung und Reaktionen des entsprechenden funktionellen Systems zuständig sind.

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EULAR Jahrestagung 2006

RA-Patienten profitieren nachhaltig von Etanercept

 

Münster / Amsterdam, Niederlande (21. Juni 2006) - Patienten mit rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew profitieren auch über einen längeren Zeitraum von der nachhaltigen Wirksamkeit und hohen therapeutischen Sicherheit des modernen TNFα-Antagonisten Etanercept (Enbrel®). Dies zeigen die aktuellen Daten von groß angelegten Untersuchungen – allen voran TEMPO, die längste kontrollierte, randomisierte Studie zur RA-Therapie mit einem Biologic,  vorgestellt anlässlich der Jahrestagung der European League Against Rheumatism (EULAR) in Amsterdam (Niederlande).

Wie Prof. Jörn Kekow (Magdeburg) auf einem vom Unternehmen Wyeth Pharma veranstalteten Presseworkshop erläuterte, ließen sich in den letzten drei Jahrzehnten zahlreiche pathologische Prozesse identifizieren, die bei der rheumatoiden Arthritis (RA) eine entscheidende Rolle spielen und der Gelenkzerstörung Vorschub leisten. Dies führte zur Hemmung des entzündungsfördernden Tumor-Nekrose-Faktors (TNF)α als einem der wichtigsten Therapieansätze in der Behandlung der RA und weiterer Erkrankungen, wie der ankylosierenden Spondylitis (Morbus Bechterew) oder der Psoriasis-Arthritis. Aufgrund seines klinischen Profils und der vorliegenden Langzeitdaten nimmt das rekombinante Rezeptor-Fusionsprotein Etanercept (Enbrel®) unter den heute verfügbaren Antagonisten des TNFα eine herausragende Stellung ein.

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DNA-basierte Präventionsdiagnostik

Frühzeitige Vorsorge zur Verbesserung der Lebensqualität

 

Frankfurt am Main (11. Mai 2006) – Es ist heute bereits möglich, einen großen Teil der ca. 5.000 beschriebenen Erkrankungen mit geneti­scher Komponente anhand von prädiktiver DNA-Diagnostik zu unter­su­chen. Doch nicht alle technisch möglichen Untersuchungen machen auch Sinn. „Je eindeutiger durch die Diagnose eine spätere Erkrankung vermieden werden kann oder je relevanter ein mög­lichst frühzeitiger Therapiebeginn für den Therapieerfolg ist, um so wertvoller ist die DNA-Diagnostik“ sagte Professor Dr. Theodor Dinger­mann, Frankfurt, bei der Einführungspressekonferenz von „humatrix DNA-Diagnostik Baby“ der humatrix AG. Das postnatale Diagnostik­paket ist ein speziell für die Arztpraxis konzipiertes Scree­ning für Neugeborene, das eine einfache und unkomplizierte Prävention der diagnostizierten Erkrankungsrisiken ermöglicht. Strenge Einhaltung aller Datenschutzbe­stimmungen sowie eine medizinische Kooperationsgemeinschaft mit dem Arzt, der die Beratung im Vorfeld und im Nachgang der Analyse durch­führt, runden das Angebot ab.

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Stark gegen Osteoporose

„Weckruf-Aktionen" gegen Unterversorgung der Osteoporose in Deutschland

 

Hamburg (26. April 2006) - Osteoporose ist kein Schicksal ‑ Dies zeigen bundesweite Informations-Veranstaltungen über die Volkskrankheit Osteoporose, die mit einer Auftaktpressekonferenz in Hamburg starten. Die Erkrankung ist in Deutschland unterversorgt, obwohl ausreichende Therapiemöglichkeiten vorhanden sind.

Um über die Krankheit und deren Therapiemöglichkeiten zu informieren, wird vom 8. bis zum 27. Mai das lila‑schwarze Mobil „Weckruf Osteoporose" in 17 deutschen Städten und Kurorten an prominenten Plätzen Halt machen. Auftakt ist in Aachen, und über das Ruhrgebiet geht es in den Norden nach Hamburg. Auf dem Weg zu Städten in Bayern und Baden‑Württemberg macht das Mobil unter anderem in Potsdam, Leipzig und Erfurt Halt. Jeweils von 11 bis 18 Uhr können sich Patienten und Betroffene über die Hintergründe, Symptome und Therapiemöglichkeiten der Osteoporose informieren. Für die Besucher steht umfangreiches Informations­material zur Verfügung. Dazu kann im Mobil ein persönliches Gespräch mit einem in der Behandlung der Osteoporose erfahrenen Arzt geführt werden.

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Mir geht’s 25

Der erste Asthmakontrolltest, der Asthma messbar macht

 

Hamburg (26. April 2006) - Die aktuell erschienenen Asthma-Leitlinien fordern bestmögliche Kontrolle des Asthmas und eine Verbesserung der Asthma-bezogenen Lebensqualität. Doch wie es scheint, nehmen Asthmapatienten Symptome wie bedrohliches Pfeifen und Rasseln in der Lunge, zähen Schleim in den Bronchien und Atemnot in Kauf. Doch das muss nicht sein. Studien haben belegt, dass viele Patienten mit Asthma symptomfrei leben können, bestmögliche Asthmakontrolle ist das Ziel. Ein neuer Test schafft Klarheit, ob man sein Asthma unter Kontrolle hat – der Asthmakontrolltest: Fünf Fragen mit je maximal fünf erreichbaren Punkten. Erreicht der Patient die maximale Punktzahl von 25 Punkten, bedeutet das, dass sein Asthma bestmöglich kontrolliert war. Wie valide der Test tatsächlich ist und ob auch heute noch Asthmapatienten mit Symptomen leben, war Gegenstand einer Pressekonferenz der Firma GlaxoSmitKline am 26.04.2006 in Hamburg.

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Altersblindheit: Frühzeitige Behandlung wichtig

 

Neuer Wirkstoff zur Hemmung der Gefäßneubildung bei feuchter altersabhängiger Makuladegeneration (AMD)

 

Frankfurt am Main (25. April 2006) - Eine der häufigsten Augenerkrankungen war bislang für die meist älteren Patienten ein Grund zur Verzweiflung, für den behandelnden Augenarzt Anlaß zur Frustration: Die altersabhängige Makuladegeneration führt zu einem oft drastischen Abfall der Sehschärfe; die Möglichkeiten der Medizin, das Geschehen aufzuhalten, sind begrenzt. In diesem Jahr wird eine neue Therapie in Deutschland eingeführt, die bei jener Form der Krankheit helfen soll, die besonders oft zur Erblindung führt. Wie bei vielen chronischen Erkrankungen können auch hier die rechtzeitige Diagnose und der frühzeitige Behandlungsbeginn für die Prognose entscheidend sein. Seit dem 18. Mai 2006 ist das Präparat in Deutschland verfügbar.

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Salzarme Kost:

Nutzen für Herz und Gefäße überschätzt, Gefahren unterschätzt?

 

Von Prof. Dr. med. Karl‑Ludwig Resch,
Direktor des Forschungsinstituts für Balneologie und Kurortwissenschaft, Bad Elster

 

Wiesbaden (24. April 2006) - Die Diskussion um die Auswirkungen einer „kochsalzreichen" oder „kochsalzarmen" Ernährungsweise auf den Blutdruck dauert seit Jahrzehnten an, geprägt von Kampagnen, die der Lancet schon vor 20 Jahren als "Glaubenskreuzzüge" charakterisierte. In einem bemerkenswerten Artikel in der Nr. 1 aller naturwissenschaftlichen Fachjournale, Science, wurde dieser "Kreuzzug" gar als "der giftigste und surrealste in der gesamten Medizin" bezeichnet [1]. Interessanterweise wird hier die Brechstange ganz eindeutig von den Protagonisten angesetzt, während die Skeptiker sich typischerweise einer wesentlich differenzierteren, zurückhaltenderen Diktion bedienen. Jüngstes Beispiel ist die Kampagne "Sid The Slug" in Großbritannien, in der mit einem Etat von über 4 Millionen £ die Bevölkerung vor den drohenden Gefahren des Killers Salz gewarnt werden sollte [2]. Motto: "Was Schnecken im Garten umbringt, bringt auch Dich um".

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Anhaltende Remission bei entzündlich-rheumatischen Krankheiten möglich

Bessere Prognose durch Früherkennung und Behandlung mit TNFα-Blockern

 

Wiesbaden (24. April 2006) - Die Behandlung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen hat in den letzten Jahren einen entscheidenden Wandel erfahren. Grund dafür ist vor allem die Einführung der Biologics, insbesondere der Hemmstoffe des Tumornekrosefaktors (TNF) α. Damit wurde nicht nur das therapeutische Spektrum um eine bedeutende Therapieoption erweitert, sondern auch das Therapieziel neu definiert: Nachdem der fortschreitend Gelenk zerstörende Verlauf dieser Erkrankungen früher allenfalls verlangsamt werden konnte, heißt das Therapieziel heute Remission, also ein dauerhaftes Verschwinden der Krankheitsaktivität, und langfristiger Erhalt von Funktion und Mobilität. Voraussetzung dafür ist, dass die Erkrankung möglichst frühzeitig erkannt und adäquat behandelt wird. Entscheidend ist hier eine gute Kooperation zwischen Hausarzt und Rheumatologen, um eine optimale Versorgung von Rheumapatienten zu gewährleisten. Die Früherkennung entzündlich-rheumatischer Krankheitsbilder und Behandlungsansätze mit Biologics waren Themen einer von Wyeth Pharma unterstützten Veranstaltung anlässlich des 112. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) am 24. April 2006 in Wiesbaden.

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Duloxetin – wirksam bei Depression und Schmerz

Rasche Rückkehr ins Arbeits- und Alltagsleben durch erfolgreiche Behandlung psychischer sowie körperlich-schmerzhafter Symptome

 

Wiesbaden (24. April 2006) – Durch das dual wirksame Antidepressivum Duloxetin (Cymbalta®) haben Patienten mit Depression und körperlich-schmerzhaften Symptomen gute Chancen, ihr soziales Leben wieder aufzunehmen und berufliche Fehlzeiten signifikant zu reduzieren. Denn der selektive ausbalancierte Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) zeichnet sich durch eine hohe Wirksamkeit auf depressive sowie körperlich-schmerzhafte Symptome aus und geht mit anhaltend hohen Remissionsraten einher.

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Bonviva® i. v.

Erweiterte Chancen für eine bedarfsgerechte Osteoporosetherapie

 

Berlin (7. April 2006) - Neue Darreichungsform erhältlich: GIaxo-Smith-Kline und die Hoffmann-La Roche AG haben die Zulassung für Bonviva i. v. in Europa erhalten. Mit der Einführung der intravenösen Formulierung steht dann erstmalig ein Bisphosphonat in zwei Applikationsformen für die Therapie der postmenopausalen Osteoporose zur Verfügung ‑als Monatstablette und als Fertigspritze (3 mg/3 mL Lösung). Sie wird vom behandelnden Arzt alle drei Monate als intravenöse Injektion über 15 bis 30 Sekunden Dauer appliziert. So profitieren auch die Patientinnen von einer wirksamen Therapie, die aus medizinischen oder persönlichen Gründen kein orales Bisphosphonat einnehmen können.

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Staloral® - Konzepte für die Zukunft

Therapiewechsel für die kausale Allergiebehandlung - Von der Tropfengabe zur Sublingual-Tablette

 

Sublinguale Immuntherapie

Köln (17. März 2006) - Die spezifische Immuntherapie ist die einzige medikamentöse Behandlung, die den natürlichen Verlauf einer Allergie beeinflussen kann. Bis 1990 wurde diese Therapieform fast ausschließlich nur als subkutane Immuntherapie (SCIT) durchgeführt. Das Konzept der sublingualen Immuntherapie (SLIT) bietet jedoch gegenüber der konventionellen subkutanen Form mehrere Vorteile. Bei vergleichbarer Wirksamkeit ist die sublinguale Immuntherapie sicherer, die von der SCIT bekannten schweren systemischen Reaktionen wie etwa anaphylaktoide Reaktionen wurden für die SLIT nicht berichtet. Die orale Applikation erspart nicht nur die Injektion (bedeutsam insbesondere für Kinder); sie ist auch vom Patienten einfach zu Hause durchzuführen und erhöht so die Compliance für diese wichtige Therapie.

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Moxifloxacin hat auch immunmodulierende Wirkungen

Ist kürzer krank länger gesund?

 

Paradigmenwechsel in der antibiotischen Therapie von Atemwegsinfektionen

 

Hamburg (6. März 2006) - Ein Paradigmenwechsel ist derzeit in der Antibiotikatherapie von Atemwegsinfektionen zu spüren. Während die Behandlung früher direkt auf den Erreger ausgerichtet war, zielt sie inzwischen mehr und mehr auch auf Faktoren des Patienten und auf Patienten-Erreger-Interaktionen ab. Denn die Reaktion des Immunsystems auf die Infektion ist offenbar von entscheidender Bedeutung für die Prognose. Dem muß auch die Antibiotikatherapie Rechnung tragen: Es sollten bevorzugt Wirkstoffe eingesetzt werden, die eine rasche Bakterizidie aufweisen und die möglicherweise günstige immunmodulierende Effekte vermitteln, wie es für das Chinolon Moxi-floxacin beschrieben ist.

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Depressionen im Alter

Neue Herausforderungen für die Therapie: Diagnosestellung und Polypharmazie

 

Hamburg (24. Februar 2006) - Eine aktuelle Bestandsaufnahme zur psychischen Gesundheit in Europa ergab: Psychische Störungen werden nicht früh genug erkannt und selten adäquat therapiert – lediglich 26 Prozent der Betroffenen erhalten überhaupt eine Behandlung (1) Ein Aspekt: Gerade bei vielen älteren Patienten wird aufgrund von Altersstereotypen die Diagnose Depression nicht oder erst sehr spät gestellt. Die mögliche Chance auf ein aktives Senioren-Leben wird damit vielen genommen.

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Rheumatoide Arthritis

Infliximab und seine Wirksamkeit

 

München (17. Februar 2006) - Bei den TNF-alpha-Blockern handelt es sich um eine neue Arzneimittelklasse zur systemischen Therapie immunvermittelter Erkrankungen. Das TNF-alpha-Protein wird vom Immunsystem gebildet und ist für einen Entzündungsprozeß verantwortlich, der bei der Psoriasis von entscheidender Bedeutung ist (1). Infliximab (Remicade®) ist der am häufigsten verordnete TNF-alpha-Blocker und damit das weltweit führende Medikament der Anti-Tumor-Nekrose-Faktor-alpha- (TNF-alpha) Therapien. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Infliximab wurde in zwölf Jahren klinischer Erfahrung mit mehr als 600.000 Patienten weltweit umfangreich dokumentiert.

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Besonderheiten und Therapiemanagement bei HCV Genotyp 1-Patienten

 

Von PD Dr. med. Thomas Berg,
Charité Campus Virchow-Klinikum, Berlin

 

Frankfurt am Main (27. Januar 2006) - Zwischen 1997 und 2003 hat die Zahl der in Deutschland gemeldeten Hepatitis B-Infektionen tendenziell abgenommen, während die Hepatitis C-Infektionen eher zugenommen haben. (1) Im Gegensatz zur Hepatitis B- kann der Hepatitis C-Infektion bisher nicht durch eine Impfung vorgebeugt werden.

Bleibt eine akute Hepatitis C-Infektion unerkannt oder unbehandelt und es kommt zu keiner spontanen Ausheilung, nimmt sie nach etwa 6 Monaten einen chronischen Verlauf (CH). In Abhängigkeit davon wie schnell die Erkrankung fortschreitet, kann es ohne geeignete Therapie bereits im Verlauf von Jahren bzw. Jahrzehnten zu schwerwiegenden Leberschäden in Form einer Leberzirrhose und in der Folge sogar zur Entstehung eines hepatozellulären Karzinoms (HCC) kommen.

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