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21 | 05 | 2018
Medizin
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Neue Hoffnung für Patienten mit Rheumatoider Arthritis

IL‑6‑Rezeptor‑Inhibition mit Tocilizumab

 

München (4. Juli 2007) - Die Kombinationstherapie von Tocilizumab mit dem Basis-Therapeutikum Methotrexat (MTX) erzielt eine wirkungsvolle und signifikante Symptomreduktion bei Patienten mit rheumatoider Arthritis. Die Ergebnisse bedeuten neue Hoffnung für Tausende von Patienten, deren Erkrankung trotz einer Therapie mit Disease Modifying Anti‑Rheumatic Drugs (DMARDs) nicht zufriedenstellend behandelt werden kann.

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Neueste Studiendaten bestätigen

MabThera bei Rheumatoider Arthritis als effektives und sicheres Therapiekonzept mit Langzeitwirksamkeit

 

Köln (26. Juni 2007) - Die selektive B-Zell-Depletion mit Rituximab (MabThera®) in Kombination mit Methotrexat (MTX) hemmt die radiologische Progression bei rheumatoider Arthritis (RA). Die Wirksamkeit des CD20-Antikörpers wird durch erneute Behandlungen mit je 2 x 1 g noch verbessert. Gleichzeitig bleibt die erworbene protektive Immunantwort erhalten. Wie der klinische Alltag zeigt, erhöht eine frühzeitige Umstellung auf die B-Zell-Therapie zudem den Therapieerfolg. Diese und weitere Ergebnisse wurden auf dem diesjährigen EULAR-Kongress präsentiert.

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Hexvix®-Fluoreszenzzystoskopie:

schon bald Standard in der Blasenkrebsdiagnostik

 

Barcelona, Spanien (12. Juni 2007) - Das Harnblasenkarzinom belegt nach dem Karzinom der Prostata den zweiten Rang unter den urolo-gischen Malignomen. Die Zahl der Neuerkrankungen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Das Harnblasenkarzinom ist je nach Tumorstadium und begleitenden Risikofaktoren mit einer Rezidivquote von 38 bis 70 % behaftet. Mit Hexvix® Fluoreszenzzystoskopie liegt heute eine diagnostische Möglichkeit vor, die das Potential besitzt, eine effektive Unterstützung in der Diagnose von Blasenkrebs zu bieten. Darüber hinaus werden durch den Einsatz von Hexvix® extrem hohe Folgekosten vermieden und den Patienten aufwändige Nachsorgeuntersuchungen erspart.

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Bayer Schering Pharma unterstützt Ausbildung von fünf Krankenschwestern in der Versorgung von Hämophilie-Patienten

Viele Betroffene in Entwicklungsländern werden nicht behandelt

 

Leverkusen (5. Juni 2007) – Auch in diesem Jahr erhalten fünf Krankenschwestern aus Entwicklungsländern eine Ausbildung in der Versorgung von Hämophilie-Patienten. Das internationale Trainingsprogramm (International Hemophilia Nursing Fellowship Program) des Weltverbandes der Hämophiliepatienten (World Federation of Hemophilia, WFH) ist eine von Bayer Schering Pharma unterstützte Initiative. Da etwa 70 Prozent der Patienten – die meisten davon in Entwicklungsländern - nicht entsprechend diagnostiziert und behandelt werden, besteht ein großer Bedarf an fachlich geschultem Personal.

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Helicobacter pylori

Die Geschichte einer unglaublichen Entdeckung

 

helicobacter pylori Photo: AltanaKonstanz/Ludwigshafen/Magdeburg (31. Mai 2007) ‑ Mit viel persönlichem Einsatz und unbedingtem Glauben an die eigene Urteilsfähigkeit haben J. Robin Warren und Barry J. Marshall die Behandlung von Magenerkrankungen revolutioniert. 2005 erhielten die beiden australischen Forscher für die Entdeckung des Helicobacter pylori als Krankheitserreger den Medizin‑Nobelpreis. Etwa die Hälfte der Menschheit ist mit dem „Magenteufel" infiziert, der Geschwüre in Magen und Zwölffingerdarm sowie Magenkrebs verursachen kann.

 

„Unmöglich!" hätten wohl die meisten Wissenschaftler gedacht. „Unglaublich!" war wohl die Reaktion von J. Robin Warren, als er 1979 bei der Biopsie eines Patienten große Mengen von Bakterien fand, die offenbar die Magenschleimhaut besiedelten. Im unwirtlichen Milieu der Magensäure können Bakterien nicht langfristig überleben, geschweige denn sich vermehren ‑ das besagte seinerzeit die Schulmedizin. Doch Warren beharrte auf dem, was er mit eigenen Augen gesehen hatte. Und so kam es, dass nicht ein hochgerüstetes Hightechlabor, sondern ein Facharzt an einem Krankenhaus in Perth, Australien, einen Paradigmenwechsel in der Behandlung von Magenerkrankungen einläutete.

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Klinische Studie mit 8.800 Patienten zur Untersuchung der Sicherheit von medikamentenabsondernden Stents gestartet

 

PROTECT-Studie vergleicht das Auftreten von Stentthrombosen bei Verwendung des Endeavour-Stents von Medtronic und des Cypher-Stents von Johnson & Johnson

 

Düsseldorf (23. Mai 2007) - In die bisher umfangreichste randomisierte klinische Studie zum Thema Sicherheit von medikamentenabsondernde Stents (englisch: drug eluting stents, DES), die PROTECT-Studie, ist der erste Patient aufgenommen worden. Im Rahmen der Studie mit insgesamt 8.800 Patienten wird das mit dem Medikament Zotarolimus beschichtete Koronarstentsystem Endeavour® von Medtronic unter Verwendung von wichtigen Sicherheitsparametern und anderen klinisch relevanten Ergebnissen mit dem Sirolimus-beschichteten Stent Cypher ® der Firma Johnson & Johnson verglichen. Der erste Patient der Studie stammt aus Deutschland – er wurde von Prof. Dr. med. Johannes Brachmann (Klinikum Coburg) sowie von Prof. Dr. med. Christoph Bode (Universitätsklinikum Freiburg) behandelt.

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Epilepsie und Komorbiditäten ‑ Erfahrungen aus Österreich

 

Von Prof. Dr. med. Christoph Baumgartner

 

Basel, Schweiz (18. Mai 2007) - Unter Komorbidität versteht man eine über den Zufall hinausgehende Assoziation von zwei Erkrankungen bei einem Patienten. Dabei kommen folgende Mechanismen in Betracht: Die Begleiterkrankung verursacht die Epilepsie, die Epilepsie verursacht die Begleiterkrankung und es besteht eine gemeinsame Pathogenese für Epilepsie und Begleiterkrankung.

Epilepsiepatienten leiden doppelt so häufig an psychiatrischen Erkrankungen wie die Allgemeinbevölkerung, auch somatische Erkrankungen treten bei Epilepsiepatienten signifikant häufiger auf (mehr als doppelt so häufig: Hirntumore, Schlaganfälle, demenzielle Erkrankungen, kongentiale Herzerkrankungen, Morbus Parkinson, Pneumonien, gastrointestinale Blutungen, Frakturen). Im Folgenden sollen drei häufige und damit wichtige Aspekte der Komorbidität beleuchtet werden, nämlich die Altersepilepsie, die Komorbidität Epilepsie und Depression sowie Schlafstörungen bei Epilepsiepatienten.

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Angststörung als häufige Komorbidität bei Epilepsie

 

Von Prof. Dr. med. Bernd Pohlmann-Eden

 

Basel, Schweiz (18. Mai 2007) - Psychische Störungen bei Epilepsie werden in bis zu zwei Dritteln aller Epilepsiepatienten gesehen und sind meist das Ergebnis oder Spiegelbild eines „Mosaiks" ätiologischer Faktoren (Anfaliskorrelat, Grunderkrankung, Medikamentennebenwirkung, psychosoziales Reaktionsmuster).

Angststörungen sind neben Depressionen und Psychosen die häufigsten psychischen Auffälligkeiten bei Menschen mit Epilepsieerkrankungen. Sie sind etwa zweimal so häufig wie in der Normalbevölkerung (15 - 25 %) und werden in ihrer Prävalenz wohl noch unterschätzt, da sie oft maskiert und / oder somatisiert sind und der Arzt oft nicht dafür sensibilisiert ist.

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Aktuelles von der 45. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN)

Mehr Sicherheit in der kardiologischen Diagnostik durch Myokardszintigrafie

 

Hannover (26. April 2007) ‑ Kardiovaskuläre Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in den westlichen Industrieländern. Im Jahr 2005 war die Herzerkrankung Angina pectoris die häufigste Hauptdiagnose für einen stationären Kankenhausaufenthalt. Die rechtzeitige Erkennung der koronaren Herzkrankheit (KHK) bestimmt Erkrankungsverlauf und Prognose entscheidend. Auf einer Pressekonferenz betonte Professor Rainer Zimmermann, Pforzheim, Sprecher der Arbeitsgruppe „Nuklearkardiologie" der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, dass die Myokardszintigrafie hier ein zuverlässiges Diagnoseverfahren biete. Sie ist ein gut evaluiertes, verbreitetes und sowohl von gesetzlichen als auch von privaten Krankenkassen erstattungsfähiges Verfahren in der nicht‑invasiven Diagnostik der KHK. In den vergangenen Jahren wurde es hinsichtlich methodischer Aspekte und klinischer Anwendungen bedeutsam weiterentwickelt. Die Myokardszintigrafie liefert neben einer individuellen Risikound Prognoseeinstufung auch evidenzbasierte Entscheidungshilfen für die Behandlungsstrategie hinsichtlich Risikofaktorbehandlung, medikamentöse Therapie und Revaskularisation.

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Zulassung von Celecoxib für die Therapie der Spondylitis Ankylosans

Ein Kommentar von Professor Dr. med. Rainer Wigand, Rheumatologe, Frankfurt a. M.

 

Frankfurt am Main (17. April 2007) ‑ „Endlich!", ist man spontan geneigt zu denken, da nun auch in Europa formal zugelassen ist, was vielen Ärztinnen und Ärzten im Rahmen ihrer ärztlichen Therapiefreiheit bereits seit längerem guter Brauch war: Der Einsatz von Celecoxib als erste Cox-2-selektive Substanz zur Therapie der Spondylitis ankylosans, im deutschen Sprachraum besser als Morbus Bechterew bekannt. Gerade bei dieser Erkrankung bietet diese Substanz im Vergleich zu den traditionellen, nicht selektiven Antiphlogistika den Therapeuten gleichsam eine Vielzahl an therapeutischen Vorteilen.

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gezielt ist sicher

Neue Initiative setzt sich für gezielten Einsatz von Antibiotika ein

 

Wiesbaden (17. April 2007) - Die stetig zunehmende Resistenz von Bakterien gegenüber den gängigen Antibiotika wird auch in Deutschland immer mehr zu einer Bedrohung für die Gesundheit der Patienten. Um dieser gefährlichen Entwicklung zu begegnen, hat sich nun eine Gruppe von Experten aus der Inneren Medizin, Infektiologie, Pneumologie und Intensivtherapie zu einer Initiative zusammengeschlossen.

Die „Initiative Antibiotika‑Einsatz: gezielt ist sicher" setzt sich für einen gezielten Einsatz von Antibiotika auf der Basis einer verbesserten Diagnose ein. Sie will außerdem dazu beitragen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse schnell in die tägliche Praxisroutine integriert werden. Denn: „Die Reduktion des Antibiotikaverbrauchs durch verbesserte diagnostische Möglichkeiten ist dringend erforderlich", sagte der Sprecher der Initiative Prof. Dr. med. Tobias Welte, Direktor der Abteilung für Pneumologie, Medizinische Hochschule Hannover. Unnötige Verordnungen sollten damit vermieden werden.

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Erste Ergebnisse eines bundesweiten Bevölkerungssurveys:

Hinweise auf unzureichende Versorgung von seronegativen RA-Patienten

 

Wiesbaden (17. April 2007) - Anlässlich des 113. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Wiesbaden wurden erste Ergebnisse eines bundesweiten Bevölkerungssurveys zur Versorgung der Rheumatoiden Arthritis (RA) präsentiert. Danach werden seronegative RA-Patienten häufig nicht ausreichend mit DMARDs (Disease Modifying Antirheumatic Drugs) versorgt und nicht konsequent an einen Rheumatologen überwiesen. Erfreulich ist jedoch, dass sich das Gesamtbild der rheumatologischen Versorgung im Vergleich zu früheren Erhebungen deutlich verbessert hat. Die Erhebung ist die erste dieser Art und entstand aus einer Kooperation von Wyeth Pharma und dem Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ).

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Lysosomale Speicherkrankheiten

Interdisziplinäre Diagnostik und Therapie für eine verbesserte Patientenversorgung

 

Von PD Dr. med. M. Merkel, Hamburg

 

Wiesbaden (16. April 2007) - Bei der Prophylaxe und Therapie von schweren angeborenen Stoffwechsel-Erkrankungen wurden in den vergangenen zwei Jahrzehnten außerordentliche Fortschritte erzielt. Heute erreicht eine Vielzahl der Patienten, die noch vor einigen Jahren von Tod im Kindesalter oder von geistiger Entwicklungs-Verzögerung bedroht waren, mit normaler sozialer und beruflicher Leistungsfähigkeit das Erwachsenenalter. Diese Entwicklung hat zur Folge, dass eine rasch wachsende Anzahl junger Erwachsener mit Stoffwechsel-Erkrankungen betreut werden muss (etwa 800 zusätzliche Patienten pro Jahr. Die Aufmerksamkeit, die man ihren komplexen Problemstellungen in der Inneren Medizin entgegen bringt, ist derzeit unangemessen gering.

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Lyosomale Speicherkrankheiten

Neue Therapieoptionen: Falldemonstrationen

 

Von Prof. Dr. med. Michael Beck, Mainz

 

Wiesbaden (16. April 2007) - Die Zeramid‑spezifische Glykosyltransferase synthetisiert Glukosylzeramid aus Zeramid und UDP‑Glukose. Sie stellt ein Schlüsselenzym für die Synthese von komplexen Lipiden (Glukosylzeramid, Gangliosiden, Globosiden u.a.) dar, die sich bei verschiedenen Lipidspeicherkrankeiten (M. Gaucher, M. NiemannPick) anreichern.

 

Bahnbrechende Arbeiten haben gezeigt, dass das Enzym Glykosyltransferase durch den Iminozucker N‑butyldeoxynojirimycin (Miglustat) reversibel gehemmt werden kann (Platt FM et al 1994). Aufgrund dieser Ergebnisse wurden mehrere klinische Studien mit Miglustat bei Patienten mit M. Gaucher durchgeführt, die die klinische Wirksamkeit belegen konnten. Es kam zu einem Rückgang der Leber‑ und Milzvergrößerung, Normalisierung des Blutbildes und Abfall des Enzyms Chitotriosidase, das als Marker für den Krankheitsverlauf dient (Cox, T. et ah 2000). Langzeitstudien haben gezeigt, dass die Behandlung mit Miglustat auch zu einem Rückgang der Lipidspeichenung im Knochenmark und damit zu einer Stabilisierung des Skelettsystems führt (Eistein, D. et al 2004). Miglustat ist zugelassen zur Behandlung des leichten bis mittelschweren M. Gaucher bei erwachsenen Patienten, bei denen eine Enzymersatztherapie aus medizinischen oder persönlichen Gründen nicht indiziert ist (Cox. T.M. et al 2003). Miglustat ist gut verträglich; Durchfälle und eine (reversible) Gewichtsabnahme gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen.

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Lysosomale Speicherkrankheiten:

Eine Einführung

 

Von Prof. Dr. med. S. vom Dahl, Köln

 

Wiesbaden (16. April 2007) - Die etwa fünfzig bisher bekannten lysosomalen Speicherkrankheiten sind genetisch bedingte Stoffwechsel-Störungen. Zugrunde liegt in der Regel ein Enzymdefekt beim Abbau eines Sphingolipids oder Glykogen, der zur lysosomalen Speicherung des entsprechenden Lipids bzw. von Glykogen führt. Die lysosomalen Speicher-Krankheiten gehören zwar zu den seltenen Erkrankungen („orphan diseases"), sind aber unter den seltenen Stoffwechselkrankheiten mit einer Frequenz von 1 ‑ 3 pro 100.000 Einwohner recht häufig. Sie werden in der Regel autosomal‑rezessiv vererbt. Abortive Formen dieser Erkrankungen werden oft zu spät oder gar nicht diagnostiziert. Zwischen den ersten Symptomen und der Diagnose vergehen meist 5‑10 Jahre, u. a. auch, weil immer noch nicht allgemein bekannt ist, dass einige der lysosomalen Speicherkrankheiten inzwischen gut behandelbar sind. Hierzu gehören die Sphingolipidosen (u.a. M. Gaucher und M. Fabry), die Mukopolysaccharidosen (Typ I ‑ M. Hurler, Typ II ‑ M. Hunter sowie Typ VI M. Maroteaux‑Lamy) sowie die Glykogenose Typ II (M. Pompe). Pathophysiologisches Prinzip der derzeit verfügbaren etablierten medikamentösen Behandlungsformen dieser Erkrankungen ist entweder die Verhinderung der weiteren Akkumulation der jeweiligen Substanz (Substratregulationstherapie) oder die Förderung des Abbaus der jeweiligen Speichersubstanz (Enzymersatztherapie).

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Remicade® erhält positive Empfehlung für EU-Zulassung bei Patienten mit Morbus Crohn im Kindes- und Jugendalter

 

München (16. April 2007) – Die Europäische Zulassungsbehörde EMEA (European Medicines Agency) hat eine Empfehlung für REMICADE® (Infliximab) zur Anwendung bei Patienten mit schwergradigem aktiven Morbus Crohn (MC) im Kindes- und Jugendalter ausgesprochen. Nach Annahme dieser Empfehlung wird sich die Zulassung von REMICADE® in Kürze auf die Behandlung von Patienten mit dieser chronisch-entzündlichen Darmerkrankung im Alter zwischen 6 und 17 Jahre erweitern. Die Empfehlung wurde vom zuständigen Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EMEA für Patienten erteilt, die auf eine konventionelle Therapie einschließlich einem Kortikosteroid, einem Immunmodulator und einer primären Ernährungstherapie nicht angesprochen haben, oder die einer Unverträglichkeit oder medizinische Gegenanzeige für solche Therapien haben. Damit zieht die EMEA die erwarteten Schlussfolgerungen aus der REACH-Studie (Randomized, Multicenter, Open-label Study to Evaluate the Safety and Efficacy of Anti-TNF alpha Chimeric Monoclonal Antibody REMICADE® in Pediatric Subjects with Moderate to Severe Crohn’s Disease). In dieser Phase-III-Studie wurde Infliximab ausschließlich in Kombination mit der bisherigen konventionellen Standardtherapie geprüft, in der Immunsuppressiva
(6-Mercaptopurin [6-MP], Azathioprin [AZA], Methotrexat [MTX]), Aminosalicylate und Kortikosteroide eingesetzt werden konnten. 

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Remicade® erhält EU-Zulassung für flexiblere Dosierung bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis

 

München (16. April 2007) – Die Europäische Kommission hat erneut einer Zulassungserweiterung für REMICADE® zugestimmt; sie bezieht sich auf eine größere Dosierungs-Flexibilität in der Behandlung von Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA). Die Zulassung folgt einer positiven Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMEA) vom November 2006.

Die Zulassungserweiterung ermöglicht eine schrittweise Erhöhung der Dosis in der Kombinationstherapie mit Methotrexat (MTX) von 3 mg/kg KG auf maximal 7,5 mg/kg KG alle 8 Wochen oder eine Verkürzung des Intervalls der 3 mg/kg-Dosis von 8 auf 4 Wochen bei RA-Patienten, die auf die initiale Therapie mit REMICADE®/MTX innerhalb von 12 Wochen nur unzureichend ansprechen oder das Ansprechen nach dieser Zeit verlieren.

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Fortschritte im Umgang mit TNFα-assoziierten chronisch-entzündlichen Erkrankungen

 

Wiesbaden (16. April 2007) – Das Zytokin Tumornekrosefaktor alpha (TNFa) spielt eine Schlüsselrolle in der Pathogenese verschiedenartiger chronisch-entzündlicher Erkrankungen. Neue Einblicke in die pathophysiologischen Zusammenhänge dieser TNFα-assoziierten Erkrankungen machen ein koordiniertes ärztliches Vorgehen in Diagnostik und Therapie möglich. Sie erlauben eine gezielte, individuelle interdisziplinäre Steuerung der Behandlung. Dazu trägt insbesondere der Einsatz moderner TNFα-Inhibitoren wie Infliximab (REMICADE®) bei.

Allerdings besteht in Bezug auf die Versorgung der betroffenen Patienten in Deutschland noch Nachholbedarf, wie Daten aus Untersuchungen zur Medikation bei Patienten mit Morbus Bechterew oder Psoriasis bzw. Psoriasis Arthritis zeigen. Diese Erkenntnisse wurden auf einer von essex pharma GmbH unterstützten Presseveranstaltung anlässlich des 113. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) am 16. April 2007 in Wiesbaden für die ärztliche Praxis diskutiert.

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Morbus Fabry

Niereninsuffizienz – Kardiomyopathie – Neurologische Störungen

 

Vom unklaren Symptomkomplex zur ganzheitlichen Diagnose

 

Wiesbaden (15. April 2007) - Bei Morbus Fabry handelt es sich um eine progressive systemische Erkrankung, die sich über Jahre und Jahrzehnte in Gewebestrukturen und Organen manifestiert, erläuterte Professor Christoph Wanner, der an der Universitätsklinik Würzburg das dortige Fabry-Zentrum leitet. Die Früherkennung der lysosomalen Erkrankung ist von eminenter Bedeutung für die Patienten. Je früher mit der kausalen Enzymersatztherapie mit Agalsidase Beta (Fabrazyme®) begonnen wird, desto besser ist die Prognose. Das bestätigt die größte bisher durchgeführte Therapiestudie mit Patienten im fortgeschrittenen Krankheitsstadium (Banikazemi et al.; Agalsidase-Beta Therapy for Advanced Fabry Disease. Annals of Internal Medicine; 146:77-86, 2007).

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Geld oder Leben?

Antibiotikatherapie im  Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Resistenz

 

Wiesbaden (15. April 2007 ) – In Deutschland ist laut Prof. Dieter Adam aus München seit 1985 ein deutlicher Anstieg an bakteriellen Resistenzentwicklungen zu beobachten. Dieser Trend habe sich nach Erhebungen der Paul-Ehrlich-Gesellschaft in den letzten Jahren verstärkt, so Adam auf einem Symposium des Unternehmens Abbott beim diesjährigen Internistenkongress in Wiesbaden. Das gälte auch für die weltweite Resistenzsituation, die Adam als besorgniserregend bezeichnete.

 

Für die weite Verbreitung resistenter und multiresistenter Mikroorganismen gibt es verschiedener Ursachen. Im Vordergrund stehe, laut Adam, die nicht indizierte Antibiotikatherapie bzw. -prophylaxe. Darüber hinaus gibt es ein so genanntes Klassenphänomen. Ist ein Erreger resistent gegen einen Wirkstoff einer Antibiotikagruppe, so ist er gleichzeitig resistent gegenüber allen anderen derzeitigen Substanzen dieser Gruppe. Allerdings muss die im Labor ermittelte Resistenz nicht immer mit klinischem Therapieversagen korreliert sein. So ist z.B. von den Makrotiden bekannt, dass Substanzen mit sehr guter Gewebegängigkeit (wie Clarithromycin) in vivo durchaus noch wirksam können, selbst wenn im Labor eine niedriggradige Resistenz festgestellt wurde.

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Kardio-vaskulärer Schutz durch effektive RAS-Blockade

Nutzen von Telmisartan bei Nephropathie und Herzinsuffizienz

 

Ingelheim (13. April 2007) – Hochrisikopatienten mit terminalem Nierenversagen und Herzinsuffizienz profitieren von einer Therapie mit Telmisartan (Micardis®): Durch Gabe des AT1-Antagonisten zusätzlich zu einer Standardbehandlung ließen sich in einer Multizenterstudie Todesfälle sowie stationäre Einweisungen wegen Herzinsuffizienz verhindern. Das Ergebnis gibt Hinweise auf einen organprotektiven Effekt von Telmisartan. Dieses vielversprechende Potenzial wird in der Megastudie ONTARGET weiter abgeklärt.

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Schwerpunkt: diagnostische Schnelltests zur Infektionsprävention

3M Health Care ruft Medical Diagnostics Sparte ins Leben

 

München (2. April 2007) - 3M Health Care gab heute den Start seiner neuen Sparte Medical Diagnostics bekannt. Diese wird sich auf die Entwicklung und Kommerzialisierung schnelldiagnostischer Produktlösungen zum Nachweis wichtiger infektiöser Krankheitserreger konzentrieren, darunter Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA) und andere gegenüber Antibiotika behandlungsresistente Bakterien.

 

3M Healthcare verfügt über ein umfangreiches Produkt-Portfolio zur Infektionsprävention. Der neue Geschäftsbereich erweitert  dieses Angebot um effiziente diagnostische Schnelltests, mit denen sich potenziell gesundheitsschädliche Bakterien nachweisen lassen, ehe sie sich ausbreiten und Patienten infizieren können. 3M Medical Diagnostics bietet Krankenhäusern damit schnelle und einfach anwendbare mikrobiologische Diagnostik-Tests, die dabei helfen können, die Ausbreitung von Infektionen zu verhindern, Kosten zu senken und die Rentabilität im Labor zu steigern.

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Schnelle Erkennung von MRSA-Infektionen

 

München (2. April 2007) - Das „Superbakterium“ Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA) ist eines der häufigsten Ursachen lebensbedrohlicher Infektionen bei Krankenhauspatienten. Das Bakterium ist leicht übertragbar und schwer zu bekämpfen. Anscheinend besteht die allgemeine Gefährdung in Europa aufgrund der nachlassenden Wirksamkeit von Antibiotika unverändert weiter (1).

Die MRSA-Prävalenzraten in Europa werden in erster Linie vom European Antimicrobial Resistance Surveillance System (EARSS) zusammengestellt. Dort unterhält man ein umfassendes, nationale Netzwerke verknüpfendes Überwachungs- und Informationssystem. (2)

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Eine neue Waffe im Kampf gegen MRSA: der 3M BacLite Rapid MRSA Test liefert innerhalb von fünf Stunden ein bestätigtes negatives MRSA-Ergebnis direkt aus klinischen Proben. Photo: 3M3M Health Care präsentiert eine neue Waffe im Kampf gegen MRSA

Erster auf Kulturen basierender Schnelltest liefert Ergebnisse in nur fünf Stunden

 

München (2. April 2007) - Die Teilnehmer am 17. European Congress of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ECCMID) haben heute erfahren, dass es eine neue Waffe im Kampf gegen den Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (allgemein als MRSA bezeichnet) gibt. Krankenhäuser, die gegen die Verbreitung des Superbakteriums MRSA ankämpfen, verfügen nun über einen auf Kultur-basierten 5-Stunden-Test, der die tödlichen Bakterien direkt anhand klinischer Proben nachweist. Der 3M™ BacLite™ Rapid MRSA Test wurde heute als erster Kultur-basierter Schnelltest eingeführt, der innerhalb von fünf Stunden effektiv und zuverlässig das Vorhandensein oder Fehlen von MRSA bei Patienten mit hohem Risiko für MRSA-Besiedelung nachweist.

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„tell someone: Ich sag's weiter - Du auch?"
Aufklärungskampagne zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs jetzt gestartet

Hamburg (28. März 2007) ‑ „Ich sag's weiter, weil es mir wichtig ist, dass jede Mutter und jede Frau weiß, wie einfach sie ihre Tochter und sich selbst vor Gebärmutterhalskrebs schützen kann", erklärt die Hamburger Schauspielerin Nina Petri zum Start der bundesweiten Aufklärungs-kampagne zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs „tell someone: Ich sag's weiter ‑ Du auch?". In der Hand hält sie zwei Luftballons: orange und türkis ‑ die Farben der Kampagne. Gemeinsam mit vielen anderen Luftballons steigen diese heute zum Start von „tell someone" in den Hamburger Himmel. Sie sollen die Idee des „Weitersagens" möglichst weit tragen. Das werden auch zahlreiche Frauenärzte, Kinder‑ und Jugendärzte sowie Hausärzte tun: 2007 beraten sie im Rahmen von drei Aktionswochen im März, Juni und Oktober ihre Patientinnen individuell über die Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs.

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Bayer Schering Pharma präsentiert Innovationen im Bereich Männergesundheit auf der 22. Jahrestagung der European Association of Urology (EAU)

 

Berlin (22. März 2007) ‑ Die Bayer Schering Pharma AG hat auf der 22. Jahrestagung der European Association of Urology (EAU) am 22. März 2007 im Rahmen einer Pressekonferenz das erweiterte neue Produkt‑ und Leistungsangebot des Unternehmens im Bereich Männergesundheit vorgestellt. Im Fokus standen dabei die Studienergebnisse für drei wesentliche Produkte im Bereich Men's Healthcare: Levitrar®, Testogel® und Nebido®

Die Studie Real‑Life Perception of Efficacy, Attitude, Satisfaction and Safety of Levitra® Therapy (REPEAT)(1) soll ermitteln, warum über 50 % der Paare mit sexuellen Problemen eine Behandlung der erektilen Dysfunktion abbrechen. Im Rahmen dieser drei Jahre dauernden Studie werden 12 Monate lang mit Levitra® behandelte Männer und deren Partnerinnen in über 20 Ländern begleitet. Für einen Behandlungserfolg ist es wichtig, die Einstellung, das Erleben und das Verhalten der Paare während der Behandlung mit PDE‑5‑Therapeutika wie Levitra® zu verstehen.

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