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31 | 03 | 2017
Medizin
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DGPPN Kongress 2015 eröffnet

Psychiater fordern Umdenken in der Versorgung

 

Berlin (25. November 2015) - Deutschlands Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie sind besorgt. Nach einer auf dem heute eröffneten DGPPN Kongress vorgestellten Umfrage befürchten sie, dass sich die Versorgungslage für Menschen mit psychischen Erkrankungen in den nächsten zehn Jahren verschlechtern wird. Die Fachgesellschaft fordert deshalb die Gesundheitspolitik und Selbstverwaltung auf, die psychische Gesundheit zu einem Schwerpunktthema zu machen und innovative Versorgungskonzepte konsequent zu fördern.  

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Kapsel mit gefrorener Darmflora. Photo: DZIF, BraunschweigDarmflora-Übertragung

Wie kommt die gesunde Darmflora in eine Kapsel?

 

                                      • DZIF-Wissenschaftler an der Uniklinik Köln stellen gefrorene Darmflora-Präparate in Kapseln her. Das Herstellungsprotokoll ist für interessierte Kollegen frei zugänglich

 

Braunschweig (25. November 2015) - Eine Infektion mit dem Bakterium Clostridium difficile ist die weltweit am häufigsten im Krankenhaus erworbene Durchfallerkrankung. Besonders hartnäckige Fälle werden zunehmend mit der Übertragung der Darmflora, also des Stuhls einer gesunden Person in den Darm des Patienten behandelt. Diese Therapieform wird als Darmflora-Übertragung oder Stuhltransplantation bezeichnet; sie ist zwar noch nicht als Therapie zugelassen, wird aber als individueller Heilversuch an einigen Kliniken erfolgreich durchgeführt. Die mit dem Stuhl übertragenen Bakterien sie-deln sich im Darm des Empfängers an und scheinen dort ein gesundes Zusammen-spiel der Mikroorganismen zu fördern – die Krankheitserreger können verdrängt werden.

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Rote-Hand-Brief zu Fumaderm® initial / Fumaderm® (Fumarsäureester)

Maßnahmen zur Senkung des Risikos einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML)

 

Bonn (24. November 2015) - Die Firma Biogen Idec GmbH informiert nach Anhörung im Stufenplanverfahren (Stufe II) und Abschluss des Worksharing-Variation-Verfahrens über Maßnahmen zur Senkung des Risikos einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML). Der vom CHMP verabschiedete Wortlaut für die Fumaderm Produktinformationen ist auf nationaler Ebene übernommen worden.

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Abb. oben: So sieht eine Nervenzelle aus dem Hippocampus einer Ratte aus: Die Zelle und ihre Ausläufer sind mit einem Fluoreszenzfarbstoff gefüllt, der die Strukturen blauviolett leuchten lässt. (c) Foto: AG Heinz Beck/Uni BonnEpilepsie

Wenn der Türsteher in Nervenzellen zu viel durchlässt

 

Bonn (19. November 2015) - Bei einer Epilepsie geraten die Nervenzellen aus ihrem gewohnten Takt. Daran sind auch Ionenkanäle beteiligt, die die Erregbarkeit von Nervenzellen entscheidend bestimmen. Ein Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat nun einen neuen Mechanismus für die Beeinflussung von Ionenkanälen entdeckt, der möglicherweise für den Ausbruch des Krampfleidens mitverantwortlich ist: Wenn zu wenig Spermin vorhanden ist, kommt es zur einer Übererregbarkeit der Nervenzellen. Die Forscher hoffen, einen Ansatzpunkt für neue Therapien gefunden zu haben. Sie berichten im „The Journal of Neuroscience”.

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Bei der IOL (Intraokularlinse) handelt es sich um die künstliche Linse, die Ärzte Patienten implantieren, um die von einer Katarakt beeinträchtigte natürliche Linse zu ersetzen. Photo und Copyright: AlconAlcon

Multifokale Intraokularlinse AcrySof® IQ PanOptix® zur Korrektur der Presbyopie (Altersweitsichtigkeit)

 

                      • Die AcrySof® IQ PanOptix® ermöglicht ein scharfes und klares Sehen in alle Entfernungen und erhöht die Brillenunabhängigkeit nach einer Kataraktoperation.
                      • Der intermediäre Brennpunkt liegt bei 60 cm. Alltägliche Aufgaben, wie z.B. Arbeiten am Computer oder Lesen, können damit in komfortabler Armhaltung ausgeführt werden.
                      • Die AcrySof® IQ PanOptix® sorgt durch eine optimierte Lichtausbeute für eine klare Sicht.
                      • Europaweit werden jedes Jahr mehr als drei Millionen Kataraktoperationen durchgeführt,1 in Deutschland sind es jährlich ca. 1.000.000.2

 

Köln (18. November 2015) – Alcon, weltweit führend in der Augenheilkunde und eine Division von Novartis, gibt die Markteinführung der multifokalen Intraokularlinse (IOL) AcrySof® IQ PanOptix® bekannt. Es handelt sich dabei um eine IOL aus hydrophobem Acrylat für Patienten, die im Rahmen einer Kataraktoperation gleichzeitig ihre Presbyopie (Altersweitsichtigkeit) korrigieren und ihre Abhängigkeit von einer Lesebrille reduzieren möchten.

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Abb.: Sensoren auf dem Gehirn messen dessen Aktivität. Pathologische Veränderungen führen zu einer Stimulation durch eine implantierte Elektrode und das wiederum zur Normalisierung der Hirnaktivität. © Photo: BrainLinks-BrainTools / Universität FreiburgEpilepsie

Ausgefeilte Datenanalyse ersetzt riskante Hirn-Stimulation

 

Freiburg (17. November 2015) - Bei Epilepsie weist das Gehirn eine erhöhte Erregung auf. Diese Grunderregung des Gehirns ohne vorherige Stimulation zu messen, ist jetzt erstmals einem Forscherteam unter Beteiligung des Universitätsklinikums Freiburg gelungen. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Proceedings of the National Society (PNAS) präsentieren sie die neue mathematische Analyse für EEG-Messungen der Hirnströme. Das Verfahren macht die Epilepsie-Messung sicherer, ermöglicht Langzeit-Untersuchungen und stellt eine objektive Therapiekontrolle in Aussicht. Außerdem zeigen die Forscher, dass die Erregbarkeit des Gehirns stark vom Schlaf-Wach-Rhythmus abhängt.  

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COPD

Tiotropium/Olodaterol bei COPD: Nachteile bei schwerer Erkrankten, Vorteile für manche Patientinnen

 

  • Mehr Exazerbationen bei Personen mit höheren COPD-Schweregraden
  • Weniger Symptome bei Frauen mit seltenen Krankheitsschüben

 

Köln (16. November 2015) - Die Fixkombination aus Tiotropium und Olodaterol (Handelsname Spiolto Respimat) ist seit Juli 2015 für die Dauertherapie von Erwachsenen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob diese Wirkstoffkombination gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

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BZgA-Studie „Jugendsexualität 2015“

Jugend nicht früher sexuell aktiv

 

Köln (12. November 2015) - Sie sind sexuell aktiv und verhüten gut. Das kennzeichnet die heutigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Kulturelle Unterschiede finden sich je nach Herkunft. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse der neuen Studie „Jugendsexualität 2015“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Annahmen, wonach immer mehr junge Menschen immer früher sexuell aktiv werden, bestätigen sich nicht. Bei der Verhütung verhalten sich die 14- bis 17-Jährigen ausgesprochen umsichtig. Über 90 Prozent der sexuell aktiven jungen Menschen sprechen mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin über Verhütung.

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Bedaquilin und Delamanid

Erste Resistenzen gegen eine neue Generation von Tuberkulose-Medikamenten nachgewiesen

 

Basel, Schweiz (11. November 2015) - Die beiden Antibiotika Bedaquilin und Delamanid gehören zu einer neuen Generation von hochwirksamen Tuberkulose-Medikamenten. Sie werden bislang nur als letztes verfügbares Mittel bei multiresistenter Tuberkulose eingesetzt. Nun weisen Wissenschaftler des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) und der Universität Zürich Resistenzen gegen diese beiden Antibiotika nach. Die Behandlung einer multiresistenten Tuberkulose wird damit zu einer grossen Herausforderung, warnen die Forschenden in der renommierten Fachzeitschrift New England Journal of Medicine.

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Tropenmedizinisches Symposium am UKL

Wenn ferne Gefahren näher rücken - Infektionsmedizin in einer globalisierten Welt

 

Leipzig (11. November 2015) - In einer globalisierten Welt können medizinische Probleme anderer Länder schnell zu eigenen werden. Das belegen seit Jahren die Entwicklungen in der Infektionsmedizin, die eindrücklich zeigen, dass Viren und Bakterien nicht vor Länder- oder Kontinentgrenzen halt machen, aber auch dass enorme Unterschiede in den Gesundheitssystemen betroffener Länder bestehen. Diesem Thema widmet sich unter verschiedenen Aspekten das diesjährige Tropenmedizinische Symposium am Universitätsklinikum Leipzig, das am 14. November versucht, Antworten zu geben auf die Frage „Wurden die Millenniumsziele der Vereinten Nationen erreicht?“.

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Die allergische Spirale: ERSTKONTAKT / SENSIBLISIERUNGSPHASE: Dendritische Zellen (DZ) oder Makrophagen nehmen Allergene auf und präsentieren sie naiven T-Lympho¬zyten (TL). Diese differenzieren sich Zytokin-vermittelt zu TH2-Zellen (TH2). T-Zell-B-Zell-Inter-aktion aktiviert B-Lymphozyten (BL), die IgE-Antikörper freisetzen. Die IgE-Antikörper binden mit hoher Affinität an Mastzellen (MZ). Graphik: Meda Pharma10. Deutscher Allergiekongress Köln 2015

App-basiertes Kommunikationssystem bringt Allergie unter Kontrolle

 

Köln (11. November 2015) – Ist eine Aktualisierung der Behandlungsstrategien für allergische Patienten notwendig? Dieser Frage widmeten sich die Allergie-Experten Prof. Dr. Jean Bousquet, Montpellier; Prof. Dr. Philippe Stock, Hamburg; Prof. Dr. Knut Brockow, München und Prof. Dr. Ludger Klimek, Wiesbaden anlässlich des MEDA-Satellitensymposiums beim Allergiekongress. Die Antwort der Referenten ist einstimmig: Es braucht dringend ein innovatives europäisches Krankheitsmanagement, um einer der häufigsten Erkrankungen Herr zu werden. Allein an allergischer Rhinitis (AR) leiden 25 Prozent der europäischen Bevölkerung (1), hinzukommen weitere allergische Erkrankungen.

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Photo: Robert Koch-InstitutRKI

HIV/AIDS in Deutschland

 

Berlin (9. November 2015) - In Deutschland leben rund 83.400 Menschen mit HIV oder AIDS. Etwa 480 HIV-Infizierte sind 2014 ge­stor­ben. Die Zahl der HIV-Neuinfektionen im Jahr 2014 wird auf 3.200 ge­schätzt und bleibt damit ge­gen­über 2013 unverändert. Das hat die neue Schätzung des Robert Koch-Instituts ergeben, die im Hinblick auf den Welt-AIDS-Tag im Epi­de­mi­o­lo­gi­schen Bulletin 45/2015 veröffentlicht ist. Der Anteil der Infizierten, die Medi­ka­men­te gegen das Virus einnehmen und damit in der Regel kaum noch infektiös sind, ist in den ver­gan­ge­nen Jahren gestiegen. Dieser positive Effekt und die bisherigen Präventions­an­stren­gun­gen haben aber bislang nicht ausgereicht, die Zahl der Neuinfektionen zu verringern. Die Schätzungen sind online auch für alle Bundesländer verfügbar.

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Meta-Studie

Antidepressiva sind wirksamer als Psychotherapie

 

Leipzig (5. November 2015) - Viele an Depression erkrankte Menschen fragen sich, ob Antidepressiva und/oder Psychotherapie die richtige Behandlung für sie sind. Um herauszufinden, ob eines der beiden Behandlungsverfahren größere Vorteile bietet, werteten nun Prof. Pim Cuijpers (Department of Clinical Psychology, VU University Amsterdam) und Prof. Dr. Ulrich Hegerl (Vorstandsvorsitzender Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Leipzig) 35 Studien zu diesem Thema aus den Jahren 1966 bis 2014 aus. Fazit dieser Meta-Studie: Antidepressiva zeigen einen kleinen, aber statistisch signifikanten Vorteil gegenüber der Psychotherapie.

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Osteoporose

IQWiG legt vorläufige Ergebnisse von Leitlinien-Recherche vor

 

  • Empfehlungen decken fast alle Versorgungsaspekte ab, nur Reha fehlt
  • Institut bittet um Stellungnahmen

 

Köln (3. November 2015) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 2. November 2015 die vorläufigen Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Indikation Osteoporose veröffentlicht. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für ein mögliches neues Disease-Management-Programm (DMP) Osteoporose von Bedeutung sein könnten. Bis zum 30. November können interessierte Personen und Institutionen zu diesem Vorbericht Stellungnahmen abgeben.

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Symposium im Rahmen der DGK-Herbsttagung 2015

Edoxaban − Neue Therapieoption zur Antikoagulation

 

Berlin (27. Oktober 2015) – Eine neue Therapieoption zur Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen embolischen Ereignissen (SEE) bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) ist der Faktor-Xa-Inhibitor LIXIANA® (Edoxaban) aus der Substanzklasse der Nicht-VKA oralen Antikoagulanzien (NOAK).1 Im Rahmen des wissenschaftlichen Symposiums „NOAK 4.0 – Neue Therapieoptionen“ auf der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) wurden unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Christoph Bode, Freiburg, und Prof. Dr. Rupert Bauersachs, Darmstadt, die Erkenntnisse zu Edoxaban aus der Zulassungsstudie ENGAGE AF-TIMI 48 in das Umfeld bestehender Therapieoptionen und aktueller Leitlinienempfehlungen eingeordnet.

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Sarkoidose

Neue Diagnosemöglichkeit durch Oberflächenmarker

 

Neuherberg (23. Oktober 2015) - Ein Wissenschaftlerteam am Helmholtz Zentrum München hat kürzlich gemeinsam mit Kollegen der LMU eine neue Strategie entwickelt, verschiedene Unterarten von Monozyten zu unterscheiden und deren Beteiligung bei Erkrankungen zu untersuchen. Die in der Zeitschrift ‚Blood‘ veröffentlichten Ergebnisse sollen künftig unter anderem die Diagnose von Sarkoidose erleichtern und so das Patientenmanagement verbessern.

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Gestationsdiabetes

Einfacher Risikotest für Diabetes nach der Schwangerschaft

 

Neuherberg (22. Oktober 2015) - Gestationsdiabetes ist eine der häufigsten Begleiterkrankungen während der Schwangerschaft. Obwohl die Symptome nach der Entbindung in der Regel verschwinden, haben Gestationsdiabetikerinnen ein erhöhtes Risiko, in den folgenden Jahren einen sogenannten ‚postpartum Diabetes‘ zu entwickeln. Forscher des Helmholtz Zentrums München haben nun eine Methode entwickelt, die es erlaubt, die Wahrscheinlichkeit dieser fortdauernden Diabeteserkrankung nach der Schwangerschaft präzise vorherzusagen. Die Ergebnisse wurden kürzlich in ‚Acta Diabetologica‘ publiziert.

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Zwischen Komorbiditäten und Therapieeskalation

Praxisrelevante Aspekte zum Einsatz von TNF-alpha-Blockern wie Adalimumab

 

Wiesbaden (21. Oktober 2015) - Individuelle Voraussetzungen, unterschiedliche Krankheitsverläufe und Komorbiditäten bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen stellen den behandelnden Arzt häufig vor Herausforderungen, wenn es um die Wahl der adäquaten Therapie geht. Auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) in Bremen1 wurden vor diesem Hintergrund für Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA), Psoriasis-Arthritis (PsA) oder axialer Spondyloarthritis (SpA) praxisrelevante Aspekte der Biologikatherapie anhand von Fallbeispielen diskutiert. So wurde gezeigt, dass eine Biologikatherapie auch bei Patienten mit erhöhtem Infektionsrisiko oder bei Malignomen in der Anamnese möglich sein kann. Im Hinblick auf das Behandlungsschema unterstrichen neue Studiendaten den Wert der Kombination von TNF-alpha-Blockern mit MTX für die Therapie der RA.2,3 Wie die CONCERTO-Studie4 anhand des TNF-alpha-Blockers Adalimumab (HUMIRA®) belegt, können bei gemeinsamer Gabe mit einem Biologikum 10 mg MTX bereits ausreichen – wodurch eine flexiblere Therapiegestaltung möglich wird.

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Abb.: Leptospira. Negative Kontrastierung; Elektronenmikroskop; TEM. Bar = 500 nm. Quelle: Hans R. Gelderblom/RKINeuer RKI-Ratgeber erschienen

Leptospirose

 

Berlin (19. Oktober 2015) - Das Robert Koch-Institut hat im Epidemiologischen Bulletin 42/2015 einen neuen Ratgeber für Ärzte zum Thema Leptospirose veröffentlicht. In Deutschland wurden seit dem Jahr 2000 pro Jahr zwischen 37 und 166 Leptospirosefälle an das RKI übermittelt, bei vermutlich deutlicher Dunkelziffer. Dabei sind im Durchschnitt mehr als drei Viertel der übermittelten Infektionen in Deutschland erworben. Das klinische Bild der Leptospirose ist ausgesprochen vielseitig und reicht von milden, grippeähnlichen Symptomen bis hin zu fulminant verlaufenden, septischen Erkrankungen.

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Nierenschwäche tritt seltener auf

Belatacept nach Nierentransplantation: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen

 

Köln (15. Oktober 2015) - Seit Juni 2011 ist Belatacept (Handelsname Nulojix) zugelassen für Erwachsene nach einer Nierentransplantation. Zusammen mit anderen Medikamenten soll es einer Abstoßungsreaktion des Körpers auf das Spenderorgan vorbeugen. Nach einer ersten frühen Nutzenbewertung im April 2012 hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun erneut überprüft, ob der Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Grund dafür war eine Befristung des entsprechenden Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), die im Juli 2015 auslief.

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Überlebensvorteil für nicht Vorbehandelte mit BRAF-V600-wt-Tumor

Nivolumab bei schwarzem Hautkrebs: Zusatznutzen bei bestimmten Patienten

 

Köln (15. Oktober 2015) - Nivolumab (Handelsname Opdivo) ist seit Juni 2015 für Erwachsene mit fortgeschrittenem Melanom (schwarzer Hautkrebs) zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

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Abb.: Basis für die einmal tägliche Gabe von Mezavant® ist die Multi-Matrix-Technologie (MMX®), die eine verlängerte Wirkstofffreisetzung möglich macht. Die äußerste Schicht einer Retardtablette besteht aus einem magensaftresistenten Polymerüberzug, der sich ab einem pH-Wert von 7 auflöst. Eine hydrophile Matrix bildet nach dem Eindringen von Wasser eine viskose Gelmasse. Eingelagert in diese hydrophile Matrix ist eine lipophile Matrix, die eine hydrophobe Umgebung erzeugt. Photo: ShireShire Experten Round Table

Colitis ulcerosa: die hohe Kunst der Therapie – individuell und patientengerecht

 

Frankfurt am Main (13. Oktober 2015) - Colitis ulcerosa ist eine in Schüben verlaufende chronisch-entzündliche Darmerkrankung mit unterschiedlichen Erscheinungs- und Verlaufsformen. Sie erfordert eine möglichst individuelle Herangehensweise und konsequente Mitwirkung des Patienten. „Deshalb stellt die Therapieadhärenz, insbesondere in Phasen der Remission, den Schlüssel für den Behandlungserfolg dar“, erklärte Professor Dr. Stefan Schreiber, Kiel, bei einem Experten Round Table von Shire in Frankfurt. Gute Voraussetzungen für die Therapietreue bietet die einmal tägliche orale Einnahme von MMX®-Mesalazin (Mezavant®): Neben der guten Datenlage zur Remissionserzielung und -aufrechterhaltung konnte ebenfalls die Normalisierung der Lebensqualität bei einer gleichzeitig hohen Therapieadhärenz der Patienten erreicht werden.1,2,3,4,5 Neben medikamentösen Therapien spielen auch die richtige Diagnostik sowie Unterstützungsangebote bei der Bewältigung der Erkrankung im Alltag eine Rolle. Über die wichtigen Stellschrauben für eine patientengerechte Versorgung in der Zukunft diskutierten Experten in Frankfurt.

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Abb.: Der Kommunikations-Mix ist entscheidend: Ein OP-Team an der Arbeit. Foto: Pascal GuglerMehr sachbezogene Kommunikation im Operations-Team

Smalltalk im OP kann Patienten gefährden

 

Bern, Schweiz (13. Oktober 2015) - Mehr sachbezogene Kommunikation im Operations-Team senkt das Wundinfektions-Risiko für den Patienten. So lautet das Ergebnis einer soeben im British Journal of Surgery veröffentlichten Studie des Inselspitals Bern und der Universität Neuenburg (Schweiz). Auf Initiative der Universitätsklinik für Viszerale Chirurgie und Medizin des Inselspitals Bern haben Fachleute des Instituts für Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Neuenburg und des Instituts für Psychologie der Universität Bern von 2010 bis 2013 während 167 Operationen am offenen Bauch die Gespräche im Berner OP-Team beobachtet und analysiert. Die Analysedaten aus den Eingriffen, welche im Durchschnitt 4,6 Stunden dauerten, wurden danach mit den dokumentierten Wundinfektionen gemäss Standards der Fachorganisation Swiss NOSO verglichen.

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Kardiologie

Kathetergestützte Herzklappen-Implantation immer häufiger und sicherer

 

Düsseldorf (9. Oktober 2015) - Immer bessere Daten für die Implantation künstlicher Aortenklappen mittels Herzkatheter (TAVI) liegen aus klinischen und Registerstudien vor Mittlerweile wird die TAVI nicht mehr nur bei ausgesprochenen Risikopatienten, sondern auch schon bei mittlerem Risiko als Alternative zum herzchirurgischen Klappenersatz durchgeführt – und das mit sehr guten Ergebnissen.

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DGK-Herbsttagung 2015 in Berlin

ESC-Leitlinien 2015 zum Management von NSTE-ACS-Patienten:
Neuerungen zur Vereinfachung von Diagnose und Behandlung

 

Berlin (9. Oktober 2015) – Vor Kurzem wurden die neuen Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC) zum Management des akuten Koronarsyndroms bei Patienten mit Nicht-ST-Hebungsinfarkt (NSTE-ACS) veröffentlicht.1 Die wichtigsten Änderungen gegenüber den Leitlinien 20112 standen im Mittel-punkt eines von Daiichi Sankyo Deutschland und Lilly Deutschland unterstützten wissenschaftlichen Abendvortrags anlässlich der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK). Prof. Jean-Philippe Collet, Paris, Mitglied der Leitlinienkommission, erläuterte die Neuerungen für Diagnose und Risikobewertung des NSTE-ACS sowie für Behandlungsstrategien zur Revaskularisierung und der begleitenden dualen Thrombozyten-Aggregationshemmung (TAH), beispielsweise mit den modernen P2Y12-Inhibitoren wie Prasugrel (Efient®) bei Patienten mit perkutaner Koronarintervention (PCI).*

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Patientenversorgung bei neovaskulärer altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD): Therapieziel

Mit Eylea® Therapiekontinuität sicherstellen und Unterbehandlung vermeiden

 

  • In Deutschland sind Patienten mit feuchter AMD untertherapiert.
  • Visusverbesserung für Patienten mit feuchter AMD am Wichtigsten
  • Konsequente Therapie ist notwendig, um Visusgewinn zu erreichen und zu erhalten

Berlin (2. Oktober 2015) - Die neovaskuläre (feuchte) altersabhängige Makuladegeneration (nAMD) ist die häufigste Ursache für Erblindung und geht mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität einher. Der aktuelle Therapiestandard sei eine intravitreale Injektion von VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor)-Inhibitoren, wie Aflibercept (Eylea®), berichtete Professor Dr. med. Focke Ziemssen, Tübingen. Durch die gezielte Blockade des Gefäßendothelwachstumsfaktors VEGF wird die der nAMD zugrundeliegende pathologische Neubildung von Blutgefäßen unterdrückt. Aufgrund des chronischen Verlaufs der Erkrankung ist eine dauerhafte Behandlung erforderlich. Voraussetzung für eine optimale Therapie ist eine frühe Diagnose und ein sofortiger Beginn der VEGF-Inhibition sowie eine langandauernde und konsequente Behandlung. Im Rahmen des Monitorings sind regelmäßige Untersuchungen mittels optischer Kohärenztomografie (OCT) erforderlich, um die Behandlung besser steuern zu können.

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