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24 | 05 | 2017
Medizin
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Neu für die antikonvulsive Kombinationstherapie

Brivaracetam: Innovative Therapieoption für Epilepsie-Patienten mit unkontrollierten Anfällen

 

Berlin (19. Januar 2016) - UCB hat am 19.01.2016 bekannt gegeben, dass die Europäische Zulassungsbehörde (EMA) die Marktzulassung für Brivaracetam (Briviact®) zur Zusatzbehandlung fokaler Anfälle mit oder ohne sekundäre Generalisierung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren mit Epilepsie erteilte. In umfassenden Zulassungsstudien konnte eine verlässliche Anfallskontrolle oder Anfallsfreiheit bei guter Verträglichkeit erzielt werden [1-3]. Besonders vorteilhaft, z.B. für berufstätige Patienten, ist die Möglichkeit, dass Brivaracetam ab Tag 1 in einer therapeutischen Dosis gegeben werden kann. Es qualifiziert sich damit als innovatives Antiepileptikum mit einfachem Therapieregime, das zu einer verbesserten Lebensqualität beitragen kann. „Da eine medikamentöse Epilepsietherapie meist eine lebenslange Langzeittherapie bedeutet, sind neben der guten Wirksamkeit auch die Verträglichkeit und die Handhabung entscheidende Aspekte im Therapieregime“, so Prof. Christian Bien, Bielefeld, im Rahmen eines Presse-Round-Tables in Berlin.

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Behandlung von Psychosen

Ambulante Verhaltenstherapie zeigt gute Wirkung

 

Berlin (19. Januar 2016) - Patienten mit Psychosen profitieren von einer ambulanten Verhaltenstherapie. Das zeigt eine klinische Studie von Psychologen der Universitäten Hamburg und Marburg, in der die Störungsverläufe von Probanden einer Therapiegruppe mit denen einer Wartegruppe verglichen wurden. Patienten der Therapiegruppe zeigten im Vergleich zur Wartegruppe nach der Therapie eine größere Verbesserung der Symptome, konnten ihren Alltag besser bewältigen und waren insgesamt zufriedener mit ihrem Leben. Die Ergebnisse der Studie wurden im "Journal of Consulting and Clinical Psychology" veröffentlicht.

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Vorhofflimmerablation

Gap-AF Studie publiziert

 

Münster (18. Januar 2016) - Bei einer Katheterablation von Vorhofflimmern werden die Pulmonalvenen vom Herzvorhof elektrisch isoliert, um das Wiederauftreten von Vorhofflimmern zu verhindern. Eine vollständige Isolation durch lückenlos geschlossene Ablationslinien verhindert Vorhofflimmern wirkungsvoller als eine unvollständige mit lückenhaften Linien. Dies wurde bestätigt durch die vom Kompetenznetz Vorhofflimmern (AFNET) durchgeführte Gap-AF – AFNET 1 Studie, die erste kontrollierte klinische Studie, die die beiden Ablationsstrategien bei Patienten mit paroxysmalem Vorhofflimmern direkt vergleicht. Im Januar 2016 wurde die Studie in der Zeitschrift Circulation: Arrhythmia and Electrophysiology publiziert.  

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Abb.: Rechts eine Mäuselunge, deren Befall mit dem Schimmelpilz A. fumigatus durch die Anreicherung der radioaktiv markierten Antikörper (helle Bereiche) sichtbar wird, wohingegen eine mit dem bakteriellen Erreger Yersinia enterocolitica infizierte Lunge (links) keinerlei Anreicherung im Lungengewebe zeigt. Photo: Werner Siemens Imaging CenterBildgebende Methode, um Befall im Körper sichtbar zu machen

Schimmelpilzinfektion in der Lunge frühzeitig entdecken

 

Tübingen (18. Januar 2016) - Sie sind winzig klein, überall in der Luft und jeder von uns atmet sie täglich ein: Sporen des Schimmelpilzes Aspergillus fumigatus. Gesunden Menschen bereitet das in der Regel keine Probleme, die körpereigene Immunabwehr tötet die Eindringlinge, bevor sie sich im Körper festsetzen können. Bei Menschen, deren Immunsystem jedoch stark geschwächt ist – etwa Leukämie- oder AIDS-Patienten sowie Knochenmarkempfängern – nistet sich der Pilz ohne große Gegenwehr in der Lunge ein und verursacht dort die sogenannte invasive Aspergillose. Diese gefährliche Infektionskrankheit ist eine der häufigsten Todesursachen bei immungeschwächten Patienten. Eine frühzeitige und auf die Patienten abgestimmte Therapie ist für den Krankheitsverlauf entscheidend, wurde aber bisher durch den Mangel an schnellen und gleichzeitig zuverlässigen Diagnosemöglichkeiten erschwert.

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Aclidiniumbromid bei COPD

Beleg für beträchtlichen Zusatznutzen bei bestimmten Patienten

 

  • Vorteil bei Schweregrad III und weniger als zwei Krankheitsschüben, nicht aber bei anderen Patientengruppen
  • Exazerbationen seltener

 

Köln (15. Januar 2016) - Der Wirkstoff Aclidiniumbromid (kurz: Aclidinium, Handelsnamen Eklira, Bretaris) ist seit Juli 2012 zugelassen und soll die Symptome bei Erwachsenen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) lindern. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat nun erneut den Zusatznutzen des Wirkstoffs gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft.

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IQWiG identifiziert Empfehlungen für mögliches neues DMP

DMP Chronische Herzinsuffizienz: Leitlinien decken nicht alle Versorgungsaspekte ab

 

Köln (15. Januar 2016) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 15. Januar 2016 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für ein mögliches neues Disease-Management-Programm (DMP) Chronische Herzinsuffizienz von Bedeutung sein könnten.

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Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) 2015

Klinisch relevante Studiendaten zu lymphoproliferativen und myeloproliferativen Neoplasien

 

München (13. Januar 2016) - In der Vormittagssitzung des 32. Münchener Fachpresse-Workshops stand ein Rückblick auf den ASH, den weltweit bedeutendsten hämatologischen Fachkongress, auf dem Programm. Beim ASH wurden wichtige neue Studiendaten zu lymphoproliferativen und myeloproliferativen Erkrankungen präsentiert. Einige davon besitzen nach Auffassung von Prof. Martin Dreyling, München, das Potenzial, den klinischen Therapiestandard in naher Zukunft zu verändern. Als Beispiele nannte Dreyling unter anderem den Einsatz des „schmutzigen“ Multikinaseinhibitors Midostaurin in Kombination mit Standardchemotherapie bei Patienten mit neu diagnostizierter akuter myeloischer Leukämie (AML) und FLT3-Mutation sowie den Einsatz von Ibrutinib bei Patienten mit rezidiviertem Mantelzelllymphom. Prof. Clemens Wendtner, München, fasste die aktuellen Daten vom ASH zur chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) zusammen.

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Positive Daten aus der RENEW-Studie mit PneumRx® Coils

Alle primären und sekundären Endpunkte wurden erreicht

 

London, UK (14. Dezember 2015) – BTG plc (LSE: BTG), ein spezialisiertes Healthcare-Unternehmen, meldet das erfolgreiche Ergebnis der für die Zulassung in den USA entscheidenden RENEW-Studie. Ziel der randomisierten und kontrollierten klinischen Studie war es, die Sicherheit und Wirksamkeit von endobronchialen implantierten PneumRx® Coils (EBCI = EndoBronchial Coil Implant) bei einem fortgeschrittenen homogenen und/oder heterogenen Lungenemphysem zu belegen. Die Patienten der Kontrollgruppe erhielten eine medizinische Standardtherapie. Alle primären und sekundären Endpunkte der Studie wurden erfüllt.

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Abb.: Mit Hilfe von Bactofilin entwickeln Helicobacter-Bakterien (in blau) ihre typische Schraubenform, die es ihnen erlaubt in die Magenschleimhaut einzudringen. Dort können sie Entzündungen und Geschwüre auslösen. Die Strukturaufklärung von Bactofilin könnte einen Ansatzpunkt für die Entwicklung dringend benötigter neuer antibakterieller Substanzen darstellen. Bild: Barth van RossumBactofilin

Bis aufs Atom: Bakterienskelett in der Nahaufnahme

 

Berlin (7. Dezember 2015) - Bakterien galten lange Zeit als primitive Gebilde, erst durch modernste Bildgebung hat man ihre innere Feinstruktur entdeckt. Dem Berliner Biophysiker Adam Lange ist es nun gelungen, ganz nah heranzuzoomen: Mit Hilfe einer neuen Technik der Strukturaufklärung konnte er den Grundbaustein eines Bakterienskeletts bis ins atomare Detail darstellen. Das von seinem Team untersuchte Bactofilin kommt nur bei Bakterien vor und könnte somit zum Ansatzpunkt für neue Antibiotika werden.

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Volker Röseler: Professionelle Pflege bei Zwangsstörungen. Verlag: Psychiatrie-Verlag 2015. better care Bd.4. Seitenzahl: 144. ISBN-13: 9783884146347. ISBN-10: 3884146343. Preis: 24, 95 EuroVolker Röseler

Professionelle Pflege bei Zwangsstörungen

 

Verlag: Psychiatrie-Verlag 2015

better care Bd.4

Seitenzahl: 144

ISBN-13: 9783884146347

ISBN-10: 3884146343

Preis: 24,95 Euro

 

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Aripiprazol-Depot

Vorteile von Depot-Antipsychotika frühzeitig nutzen

 

Berlin (27. November 2015) - Der wahrscheinliche Therapieerfolg bei Schizophrenie sinkt sukzessive, je länger die Erkrankung unbehandelt bleibt und je unregelmäßiger Antipsychotika eingenommen werden, betonte Dr. Karolina Leopold, Berlin, während eines Symposiums von Otsuka Pharma/Lundbeck GmbH im Rahmen des DGPPN-Kongresses*. Prof. Christoph U. Correll, New York/USA, präsentierte anhand der Ergebnisse der QUALIFY-Studie den positiven Beitrag, den Aripiprazol-Depot (Abilify Maintena®) zur Verbesserung der Lebensqualität bei Schizophrenie leisten kann. Dass insbesondere jüngere Schizophrenie-Patienten den stärksten Zugewinn an Lebensqualität erreichen konnten, spricht für Correll für einen frühzeitigen Einsatz von Aripiprazol-Depot.

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10 Jahre „Bündnis zur Förderung der Sicherheit von Hämophilen e.V. (BFSH)“

Lebensqualität und Therapiesicherheit von Menschen mit Hämophilie signifikant verbessert

 

Berlin (27. November 2015) – Menschen mit der unheilbaren Blutgerinnungsstörung Hämophilie können in Deutschland heute ein nahezu normales Leben führen. Dies ist zum einen der kontinuierlichen Weiterentwicklung und guten Versorgung mit sicheren Gerinnungsfaktor-Präparaten zu verdanken. Aber auch der kontinuierliche Ausbau eines flächendeckenden Netzwerks an Versorgungseinrichtungen und ein deutschlandweit einheitlich hohes Ausbildungsniveau der medizinischen Fachkräfte sind wichtige Voraussetzungen, um die Lebensqualität von Menschen mit Hämophilie nachhaltig sichern und weiter verbessern zu können. Einen großen Beitrag hierzu leistet das Bündnis zur Förderung der Sicherheit von Hämophilen e.V. (BFSH e.V.).

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DGPPN Kongress 2015 eröffnet

Psychiater fordern Umdenken in der Versorgung

 

Berlin (25. November 2015) - Deutschlands Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie sind besorgt. Nach einer auf dem heute eröffneten DGPPN Kongress vorgestellten Umfrage befürchten sie, dass sich die Versorgungslage für Menschen mit psychischen Erkrankungen in den nächsten zehn Jahren verschlechtern wird. Die Fachgesellschaft fordert deshalb die Gesundheitspolitik und Selbstverwaltung auf, die psychische Gesundheit zu einem Schwerpunktthema zu machen und innovative Versorgungskonzepte konsequent zu fördern.  

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Kapsel mit gefrorener Darmflora. Photo: DZIF, BraunschweigDarmflora-Übertragung

Wie kommt die gesunde Darmflora in eine Kapsel?

 

                                      • DZIF-Wissenschaftler an der Uniklinik Köln stellen gefrorene Darmflora-Präparate in Kapseln her. Das Herstellungsprotokoll ist für interessierte Kollegen frei zugänglich

 

Braunschweig (25. November 2015) - Eine Infektion mit dem Bakterium Clostridium difficile ist die weltweit am häufigsten im Krankenhaus erworbene Durchfallerkrankung. Besonders hartnäckige Fälle werden zunehmend mit der Übertragung der Darmflora, also des Stuhls einer gesunden Person in den Darm des Patienten behandelt. Diese Therapieform wird als Darmflora-Übertragung oder Stuhltransplantation bezeichnet; sie ist zwar noch nicht als Therapie zugelassen, wird aber als individueller Heilversuch an einigen Kliniken erfolgreich durchgeführt. Die mit dem Stuhl übertragenen Bakterien sie-deln sich im Darm des Empfängers an und scheinen dort ein gesundes Zusammen-spiel der Mikroorganismen zu fördern – die Krankheitserreger können verdrängt werden.

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Rote-Hand-Brief zu Fumaderm® initial / Fumaderm® (Fumarsäureester)

Maßnahmen zur Senkung des Risikos einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML)

 

Bonn (24. November 2015) - Die Firma Biogen Idec GmbH informiert nach Anhörung im Stufenplanverfahren (Stufe II) und Abschluss des Worksharing-Variation-Verfahrens über Maßnahmen zur Senkung des Risikos einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML). Der vom CHMP verabschiedete Wortlaut für die Fumaderm Produktinformationen ist auf nationaler Ebene übernommen worden.

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Abb. oben: So sieht eine Nervenzelle aus dem Hippocampus einer Ratte aus: Die Zelle und ihre Ausläufer sind mit einem Fluoreszenzfarbstoff gefüllt, der die Strukturen blauviolett leuchten lässt. (c) Foto: AG Heinz Beck/Uni BonnEpilepsie

Wenn der Türsteher in Nervenzellen zu viel durchlässt

 

Bonn (19. November 2015) - Bei einer Epilepsie geraten die Nervenzellen aus ihrem gewohnten Takt. Daran sind auch Ionenkanäle beteiligt, die die Erregbarkeit von Nervenzellen entscheidend bestimmen. Ein Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat nun einen neuen Mechanismus für die Beeinflussung von Ionenkanälen entdeckt, der möglicherweise für den Ausbruch des Krampfleidens mitverantwortlich ist: Wenn zu wenig Spermin vorhanden ist, kommt es zur einer Übererregbarkeit der Nervenzellen. Die Forscher hoffen, einen Ansatzpunkt für neue Therapien gefunden zu haben. Sie berichten im „The Journal of Neuroscience”.

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Bei der IOL (Intraokularlinse) handelt es sich um die künstliche Linse, die Ärzte Patienten implantieren, um die von einer Katarakt beeinträchtigte natürliche Linse zu ersetzen. Photo und Copyright: AlconAlcon

Multifokale Intraokularlinse AcrySof® IQ PanOptix® zur Korrektur der Presbyopie (Altersweitsichtigkeit)

 

                      • Die AcrySof® IQ PanOptix® ermöglicht ein scharfes und klares Sehen in alle Entfernungen und erhöht die Brillenunabhängigkeit nach einer Kataraktoperation.
                      • Der intermediäre Brennpunkt liegt bei 60 cm. Alltägliche Aufgaben, wie z.B. Arbeiten am Computer oder Lesen, können damit in komfortabler Armhaltung ausgeführt werden.
                      • Die AcrySof® IQ PanOptix® sorgt durch eine optimierte Lichtausbeute für eine klare Sicht.
                      • Europaweit werden jedes Jahr mehr als drei Millionen Kataraktoperationen durchgeführt,1 in Deutschland sind es jährlich ca. 1.000.000.2

 

Köln (18. November 2015) – Alcon, weltweit führend in der Augenheilkunde und eine Division von Novartis, gibt die Markteinführung der multifokalen Intraokularlinse (IOL) AcrySof® IQ PanOptix® bekannt. Es handelt sich dabei um eine IOL aus hydrophobem Acrylat für Patienten, die im Rahmen einer Kataraktoperation gleichzeitig ihre Presbyopie (Altersweitsichtigkeit) korrigieren und ihre Abhängigkeit von einer Lesebrille reduzieren möchten.

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Abb.: Sensoren auf dem Gehirn messen dessen Aktivität. Pathologische Veränderungen führen zu einer Stimulation durch eine implantierte Elektrode und das wiederum zur Normalisierung der Hirnaktivität. © Photo: BrainLinks-BrainTools / Universität FreiburgEpilepsie

Ausgefeilte Datenanalyse ersetzt riskante Hirn-Stimulation

 

Freiburg (17. November 2015) - Bei Epilepsie weist das Gehirn eine erhöhte Erregung auf. Diese Grunderregung des Gehirns ohne vorherige Stimulation zu messen, ist jetzt erstmals einem Forscherteam unter Beteiligung des Universitätsklinikums Freiburg gelungen. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Proceedings of the National Society (PNAS) präsentieren sie die neue mathematische Analyse für EEG-Messungen der Hirnströme. Das Verfahren macht die Epilepsie-Messung sicherer, ermöglicht Langzeit-Untersuchungen und stellt eine objektive Therapiekontrolle in Aussicht. Außerdem zeigen die Forscher, dass die Erregbarkeit des Gehirns stark vom Schlaf-Wach-Rhythmus abhängt.  

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COPD

Tiotropium/Olodaterol bei COPD: Nachteile bei schwerer Erkrankten, Vorteile für manche Patientinnen

 

  • Mehr Exazerbationen bei Personen mit höheren COPD-Schweregraden
  • Weniger Symptome bei Frauen mit seltenen Krankheitsschüben

 

Köln (16. November 2015) - Die Fixkombination aus Tiotropium und Olodaterol (Handelsname Spiolto Respimat) ist seit Juli 2015 für die Dauertherapie von Erwachsenen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob diese Wirkstoffkombination gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

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BZgA-Studie „Jugendsexualität 2015“

Jugend nicht früher sexuell aktiv

 

Köln (12. November 2015) - Sie sind sexuell aktiv und verhüten gut. Das kennzeichnet die heutigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Kulturelle Unterschiede finden sich je nach Herkunft. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse der neuen Studie „Jugendsexualität 2015“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Annahmen, wonach immer mehr junge Menschen immer früher sexuell aktiv werden, bestätigen sich nicht. Bei der Verhütung verhalten sich die 14- bis 17-Jährigen ausgesprochen umsichtig. Über 90 Prozent der sexuell aktiven jungen Menschen sprechen mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin über Verhütung.

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Bedaquilin und Delamanid

Erste Resistenzen gegen eine neue Generation von Tuberkulose-Medikamenten nachgewiesen

 

Basel, Schweiz (11. November 2015) - Die beiden Antibiotika Bedaquilin und Delamanid gehören zu einer neuen Generation von hochwirksamen Tuberkulose-Medikamenten. Sie werden bislang nur als letztes verfügbares Mittel bei multiresistenter Tuberkulose eingesetzt. Nun weisen Wissenschaftler des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) und der Universität Zürich Resistenzen gegen diese beiden Antibiotika nach. Die Behandlung einer multiresistenten Tuberkulose wird damit zu einer grossen Herausforderung, warnen die Forschenden in der renommierten Fachzeitschrift New England Journal of Medicine.

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Tropenmedizinisches Symposium am UKL

Wenn ferne Gefahren näher rücken - Infektionsmedizin in einer globalisierten Welt

 

Leipzig (11. November 2015) - In einer globalisierten Welt können medizinische Probleme anderer Länder schnell zu eigenen werden. Das belegen seit Jahren die Entwicklungen in der Infektionsmedizin, die eindrücklich zeigen, dass Viren und Bakterien nicht vor Länder- oder Kontinentgrenzen halt machen, aber auch dass enorme Unterschiede in den Gesundheitssystemen betroffener Länder bestehen. Diesem Thema widmet sich unter verschiedenen Aspekten das diesjährige Tropenmedizinische Symposium am Universitätsklinikum Leipzig, das am 14. November versucht, Antworten zu geben auf die Frage „Wurden die Millenniumsziele der Vereinten Nationen erreicht?“.

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Die allergische Spirale: ERSTKONTAKT / SENSIBLISIERUNGSPHASE: Dendritische Zellen (DZ) oder Makrophagen nehmen Allergene auf und präsentieren sie naiven T-Lympho¬zyten (TL). Diese differenzieren sich Zytokin-vermittelt zu TH2-Zellen (TH2). T-Zell-B-Zell-Inter-aktion aktiviert B-Lymphozyten (BL), die IgE-Antikörper freisetzen. Die IgE-Antikörper binden mit hoher Affinität an Mastzellen (MZ). Graphik: Meda Pharma10. Deutscher Allergiekongress Köln 2015

App-basiertes Kommunikationssystem bringt Allergie unter Kontrolle

 

Köln (11. November 2015) – Ist eine Aktualisierung der Behandlungsstrategien für allergische Patienten notwendig? Dieser Frage widmeten sich die Allergie-Experten Prof. Dr. Jean Bousquet, Montpellier; Prof. Dr. Philippe Stock, Hamburg; Prof. Dr. Knut Brockow, München und Prof. Dr. Ludger Klimek, Wiesbaden anlässlich des MEDA-Satellitensymposiums beim Allergiekongress. Die Antwort der Referenten ist einstimmig: Es braucht dringend ein innovatives europäisches Krankheitsmanagement, um einer der häufigsten Erkrankungen Herr zu werden. Allein an allergischer Rhinitis (AR) leiden 25 Prozent der europäischen Bevölkerung (1), hinzukommen weitere allergische Erkrankungen.

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Photo: Robert Koch-InstitutRKI

HIV/AIDS in Deutschland

 

Berlin (9. November 2015) - In Deutschland leben rund 83.400 Menschen mit HIV oder AIDS. Etwa 480 HIV-Infizierte sind 2014 ge­stor­ben. Die Zahl der HIV-Neuinfektionen im Jahr 2014 wird auf 3.200 ge­schätzt und bleibt damit ge­gen­über 2013 unverändert. Das hat die neue Schätzung des Robert Koch-Instituts ergeben, die im Hinblick auf den Welt-AIDS-Tag im Epi­de­mi­o­lo­gi­schen Bulletin 45/2015 veröffentlicht ist. Der Anteil der Infizierten, die Medi­ka­men­te gegen das Virus einnehmen und damit in der Regel kaum noch infektiös sind, ist in den ver­gan­ge­nen Jahren gestiegen. Dieser positive Effekt und die bisherigen Präventions­an­stren­gun­gen haben aber bislang nicht ausgereicht, die Zahl der Neuinfektionen zu verringern. Die Schätzungen sind online auch für alle Bundesländer verfügbar.

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Meta-Studie

Antidepressiva sind wirksamer als Psychotherapie

 

Leipzig (5. November 2015) - Viele an Depression erkrankte Menschen fragen sich, ob Antidepressiva und/oder Psychotherapie die richtige Behandlung für sie sind. Um herauszufinden, ob eines der beiden Behandlungsverfahren größere Vorteile bietet, werteten nun Prof. Pim Cuijpers (Department of Clinical Psychology, VU University Amsterdam) und Prof. Dr. Ulrich Hegerl (Vorstandsvorsitzender Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Leipzig) 35 Studien zu diesem Thema aus den Jahren 1966 bis 2014 aus. Fazit dieser Meta-Studie: Antidepressiva zeigen einen kleinen, aber statistisch signifikanten Vorteil gegenüber der Psychotherapie.

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Osteoporose

IQWiG legt vorläufige Ergebnisse von Leitlinien-Recherche vor

 

  • Empfehlungen decken fast alle Versorgungsaspekte ab, nur Reha fehlt
  • Institut bittet um Stellungnahmen

 

Köln (3. November 2015) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 2. November 2015 die vorläufigen Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Indikation Osteoporose veröffentlicht. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für ein mögliches neues Disease-Management-Programm (DMP) Osteoporose von Bedeutung sein könnten. Bis zum 30. November können interessierte Personen und Institutionen zu diesem Vorbericht Stellungnahmen abgeben.

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