Medizin

Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag: Dokumentarfilm über Depression feiert in Berlin Premiere. Ein Jahr im Leben von Menschen mit Depression und ihren Angehörigen: Gestern Abend war nach zweijähriger Dreh- und Vorbereitungszeit erstmals der Dokumentarfilm „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ im Hackesche Höfe Kino in Berlin zu sehen. Anschließend diskutierten die Filmemacher Michaela Kirst und Axel Schmidt, der Focus-Journalist und Buch-Autor Alexander Wendt sowie Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, über die Thematik und das Making-of des Films. Photo und Copyright: Deutsche DepressionshilfeDie Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag

Dokumentarfilm über Depression feiert in Berlin Premiere

Berlin/Leipzig (9. Juni 2016) – Ein Jahr im Leben von Menschen mit Depression und ihren Angehörigen: Gestern Abend war nach zweijähriger Dreh- und Vorbereitungszeit erstmals der Dokumentarfilm „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ im Hackesche Höfe Kino in Berlin zu sehen. Anschließend diskutierten die Filmemacher Michaela Kirst und Axel Schmidt, der Focus-Journalist und Buch-Autor Alexander Wendt sowie Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, über die Thematik und das Making-of des Films.

Menopause führt nicht zu Depressionen

Zürich, Schweiz (8. Juni 2016) - Obwohl einige US-Studien in den letzten Jahren die Menopause für die Entstehung von Depressionen verantwortlich machten, war der Zusammenhang nie ganz geklärt. Nun zeigt eine Studie von Forschenden der PUK und der ZHAW: Die Menopause hat keinen direkten Einfluss auf die psychische Gesundheit von Frauen.

T-Zell-Burnout

Ursache für erhöhte Infektionsanfälligkeit bei Rheuma geklärt

Hannover (6. Juni 2016) - Unter chronisch-rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen leiden in Deutschland mehr als eine Million Menschen. Zusätzlich wird Rheuma von erhöhter Infektanfälligkeit begleitet: Patienten mit Rheuma infizieren sich häufiger mit Viren und Bakterien und erkranken schwerer als Menschen ohne Rheuma. Über diese Verbindung zwischen Rheuma und Infektionen konnten Ärzte bisher nur Vermutungen anstellen – Wissenschaftler am TWINCORE haben nun in einer klinischen Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) das Rätsel gelöst: Die Abwehrzellen von Rheumapatienten sind erschöpft – sie leiden sozusagen an einem T-Zell-Burnout. Die Ergebnisse hat das Journal JACI jetzt veröffentlicht.

Faltblatt erklärt knapp und allgemein verständlich Vor- und Nachteile der Früherkennungsuntersuchung

IQWiG legt Elterninformation zu Pulsoxymetrie-Screening bei Neugeborenen vor


Köln (7. Juni 2016) - Trotz Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft und der U1-Untersuchung direkt nach der Geburt kann es vorkommen, dass ein schwerer Herzfehler nicht erkannt wird. Ein weiterer Test, die Pulsoxymetrie, soll diese diagnostische Lücke schließen. Doch wie jedes Screening kann die Pulsoxymetrie-Untersuchung nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile haben. Bereits 2015 hatte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) Nutzen und Schaden des Pulsoymetrie-Screenings bewertet. Nun hat es diese Ergebnisse im Auftrag des Gemeinsamen Bundesauschusses (G-BA) in knapper und allgemein verständlicher Form für werdende Eltern aufbereitet.

Absorb, der bioresorbierbare Stent von Abbott, jetzt mit FDA-Zulassung

  • Innovatives Medizinprodukt aus sich natürlich abbauendem Material nun auch in den USA erhältlich
  • Funktioniert wie ein Metallstent, löst sich aber auf sobald die Arterie geheilt ist und hinterlässt somit kein Metall im Körper, das die natürliche Gefäßbewegung einschränken würde
  • Weltweit wurden bereits über 150,000[1] Patienten in über 100 Ländern mit Absorb behandelt – 30.000[2] sind in klinische Studien eingeschlossen, davon alleine über 1.000 Patienten in den USA

ABBOTT PARK, Ill., USA (5. Juni 2016) — Abbott freut sich, heute bekanntgeben zu können, dass die amerikanische Zulassungsbehörde (FDA; U.S. Food and Drug Administration) den bioresorbierbaren Scaffold Absorb zugelassen hat. Damit ist Absorb das erste vollständig resorbierbare[3] Scaffold, welches in den USA kommerziell für die Behandlung von Patienten mit koronarer Herzkrankheit zur Verfügung steht. In den USA leiden 15 Millionen Menschen an Koronarer Herzkrankheit. Sie ist auch weltweit die Haupttodesursache trotz der therapeutischen Fortschritte in den letzten Jahrzehnten.