Medizin

Abb.: Schlaganfall-Einsatzmobil (STEMO) der Berliner Feuerwehr und des Centrums für Schlaganfallforschung Berlin. © Charité – Universitätsmedizin BerlinCharité-Wissenschaftler präsentieren neue STEMO-Studie

Weniger Spätfolgen bei mobiler Schlaganfalltherapie?

Berlin (15. August 2016) - Bei der Versorgung eines Schlaganfallpatienten zählt jede Minute. Im spezialisierten Schlaganfall-Einsatzmobil (STEMO) können notwendige Therapien, beispielsweise eine Thrombolysetherapie, bereits im Rettungswagen eingeleitet werden. Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt untersucht, ob dieser Zeitgewinn zu einer verbesserten Prognose führt. Patienten, die schon auf dem Weg ins Krankenhaus die passende Therapie erhielten, litten drei Monate nach dem Schlaganfall tendenziell seltener unter einer Behinderung als solche, die regulär behandelt wurden. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Lancet Neurology* veröffentlicht.

Abb.: Multiresistente Enterobakterien in der Petrischale, © IMMIH, Köln/HamprechtMitbringsel

Wie kommen die gefürchteten multiresistenten Bakterien ins Krankenhaus?

Braunschweig (15. August 2016) - In Deutschland sterben bis zu 15.000 Patienten im Jahr an Krankenhausinfektionen, so schätzt das Nationale Referenzzentrum für die Überwachung dieser Infektionen. Eine große Rolle spielen hier die multiresistenten Bakterien, denen die gängigen Antibiotika nichts mehr anhaben können. Doch wo kommen diese Keime her? Dieser Frage gingen DZIF-Wissenschaftler von der Uniklinik Köln nach und fanden in einer der bisher größten Studien dieser Art in Europa heraus, dass fast zehn Prozent der aufgenommenen Krankenhauspatienten die gefürchteten Keime bereits von zu Hause mitbringen.

Abb.: Mit einem europaweit einmaligen Operationsverfahren hat das Team ein ungeborenes Kind noch im Mutterleib am offenen Rücken (Spina bifida aperta) operiert. © Universitätsklinikum HeidelbergSpina bifida: Europaweit neue OP

Offenen Rücken schon während der Schwangerschaft erfolgreich behandelt

Heidelberg (11. August 2016) - Mit einem europaweit einmaligen Operationsverfahren hat ein interdisziplinäres Team aus Perinatalmedizinern und Neurochirurgen am Universitätsklinikum Heidelberg ein ungeborenes Kind noch im Mutterleib am offenen Rücken (Spina bifida aperta) operiert. Weitere elf Wochen konnte sich das Kind im Bauch seiner Mutter entwickeln, bevor es am Dienstag, 9. August, per Kaiserschnitt zur Welt kam. „Für den Eingriff während der Schwangerschaft haben wir die Gebärmutter ähnlich einem Kaiserschnitt eröffnet. Das Kind wurde vorsichtig ein Stück herausgehoben und blieb dabei mit der Nabelschnur verbunden“, erklärt Professor Dr. Christof Sohn, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg.

Zusatznutzen nicht belegt

Emtricitabin/Tenofoviralafenamid bei HIV-Infektion

 

  • Abweichung von der zweckmäßigen Vergleichstherapie
  • höherer Schaden für bestimmte Patienten

Köln (15. August 2016) - Die Wirkstoffkombination Emtricitabin/Tenofoviralafenamid ist in Kombination mit weiteren antiviralen Arzneimitteln zur Behandlung Erwachsener und Jugendlicher zugelassen, die mit dem humanen Immundefizienzvirus von Typ 1 (HIV-1) infiziert sind. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob diese Kombination Patientinnen und Patienten Vorteile gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet. Ein solcher Zusatznutzen ist demnach nicht belegt: Für zwei von vier Fragestellungen liegen keine Daten vor; die zur dritten Fragestellung angeführten Studien weichen von der zweckmäßigen Vergleichstherapie ab; bei der vierten Fragestellung zeigt sich für bestimmte Patienten ein höherer Schaden.

Ab sofort für DAK-Versicherte kostenlos nutzbar: deprexis®24: schnelle, wirksame und flexible Therapie via Internet. Menschen, die an Depressionen leiden, brauchen schnelle Hilfe. Neben einer medikamentösen Behandlung kann eine fundierte Psychotherapie den Betroffenen helfen, einen Weg aus dem Stimmungstief zu finden. Doch bis man einen entsprechenden Behandlungsplatz erhält, können mehrere Monate vergehen. Eine rasch zugängliche Alternative bietet das Internet-basierte Online-Therapieprogramm deprexis®24. Durch die Nutzung des Programms können die Beschwerden einer Depression deutlich vermindert werden oder gar abklingen; Lebensqualität und Leistungsfähigkeit verbessern sich. Erwachsene mit einer leichten bis mittelschweren Depression, die in der DAK-Gesundheit versichert sind, können ab sofort einen kostenlosen Zugang zu deprexis®24 über die Internetseite der Krankenkasse erhalten und die Inhalte zeit- und ortsunabhängig auf dem Computer und allen mobilen Endgeräten nutzen. Photo und Copyright: Servier Deutschland GmbHAb sofort für DAK-Versicherte kostenlos nutzbar

deprexis®24: schnelle, wirksame und flexible Therapie via Internet

München (30. Juli 2016) - Menschen, die an Depressionen leiden, brauchen schnelle Hilfe. Neben einer medikamentösen Behandlung kann eine fundierte Psychotherapie den Betroffenen helfen, einen Weg aus dem Stimmungstief zu finden. Doch bis man einen entsprechenden Behandlungsplatz erhält, können mehrere Monate vergehen. Eine rasch zugängliche Alternative bietet das Internet-basierte Online-Therapieprogramm deprexis®24. Durch die Nutzung des Programms können die Beschwerden einer Depression deutlich vermindert werden oder gar abklingen; Lebensqualität und Leistungsfähigkeit verbessern sich. Erwachsene mit einer leichten bis mittelschweren Depression, die in der DAK-Gesundheit versichert sind, können ab sofort einen kostenlosen Zugang zu deprexis®24 über die Internetseite der Krankenkasse erhalten und die Inhalte zeit- und ortsunabhängig auf dem Computer und allen mobilen Endgeräten nutzen.