Home Medizin
24 | 10 | 2017
Medizin
PDF Drucken

DKG zum PsychVVG

Neufassung des Psych-Entgeltsystems grundsätzlich positiv

Berlin (20. Mai 2016) – „Mit diesem Referentenentwurf wird die Wende bei der Finanzierung der psychiatrischen und psychosomatischen stationären Leistungen vollzogen. Der ursprünglich vorgesehene Weg in eine preisorientierte Vergütung über landeseinheitliche Tagespauschalen wird nicht weiter verfolgt. Im Mittelpunkt muss – im Interesse des Patienten –grundsätzlich der Finanzbedarf des einzelnen Krankenhauses stehen“, erklärte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Thomas Reumann, zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG).

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutsche Krankenhausgesellschaft zur Bekämpfung von MRSA-Infektionen

Kontraproduktive GBA-Entscheidung zur MRSA-Bekämpfung

Berlin (19. Mai 2016) - Zum heutigen Beschluss des Gemeinsamen Bundesauschusses (G-BA) über die ASV-Richtlinie zur Tuberkulose und atypischer Mykobakteriose erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum: „Der Gemeinsame Bundesausschuss hat eine Entscheidung getroffen, die eine bessere Kontrolle und Behandlung von MRSA verhindert. Der Antrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft auch im Rahmen der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) Leistungen zur MRSA-Diagnostik und Therapie durchführen zu können, wurde mehrheitlich abgelehnt. Einmal mehr verhindern die Krankenkassen mit ihrer ablehnenden Haltung eine wirksame Infektionsbekämpfung.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Neue Anforderungen ab Juli 2016

Früherkennungsuntersuchungen für Kinder U1 bis U9

Berlin (19. Mai 2016) – Zukünftig werden neue Anforderungen an die Früherkennungsuntersuchungen für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres gelten. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin den noch ausstehenden Beschluss zur Dokumentation der sogenannten U1 bis U9 im „Gelben Heft“ (Kinderuntersuchungsheft) gefasst. Die überarbeiteten Untersuchungsinhalte sind vom G-BA bereits im Juni 2015 beschlossen worden, bisher aber noch nicht in Kraft getreten. Im August 2015 hatte der G-BA zudem entschieden, dass jedes Neugeborene zukünftig auf Mukoviszidose (Zystische Fibrose) untersucht werden kann. Die neu gefasste und um das Mukoviszidose-Screening ergänzte Kinder-Richtlinie kann nun frühestens zum 1. Juli 2016 rechtsverbindlich werden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

IQWiG

Brivaracetam bei Epilepsie: Zusatznutzen nicht belegt

  • Keine direkt vergleichende Studie
  • Indirekte Vergleiche nicht verwertbar

Köln (18. Mai 2016) - Brivaracetam (Handelsname Briviact) ist seit Januar 2016 als Zusatztherapie für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene mit epileptischen Krampfanfällen zugelassen. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob dieser Wirkstoff den Patientinnen und Patienten einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutlich mehr Lysetherapien in Kliniken mit Schlaganfall-Spezialstation

Fast jeder fünfte Schlaganfallpatient wird derzeit noch nicht auf einer Stroke Unit behandelt

Berlin (17. Mai 2016) – Allen Patienten mit einem Schlaganfall sollte eine Behandlung in einer Klinik mit Stroke Unit ermöglicht werden. Eine aktuelle Auswertung zur Lysetherapie-Anwendung in Krankenhäusern mit und ohne Stroke Unit zeigt, dass Kliniken ohne Stroke Unit diese wirksame Therapie deutlich seltener einsetzen. Die baden-württembergische „AG Schlaganfall“ veröffentlichte diese Ergebnisse in Kooperation mit den Universitätskliniken Heidelberg und Mannheim in der Fachzeitschrift Neurology. Die Untersuchung zeigt auch, dass der Behandlungserfolg um ein Drittel höher liegen könnte, wenn Schlaganfallpatienten konsequent Stroke Units zugewiesen würden und die Lysetherapie fachgerecht erfolge. Davon würden deutschlandweit pro Jahr mehrere hundert Patienten profitieren und körperliche Einschränkungen bis hin zur Pflegebedürftigkeit oder Bettlägerigkeit könnten verhindert werden. Für die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) bestätigen diese Ergebnisse: Akute Schlaganfallpatienten müssen auf zertifizierten Stroke Units behandelt werden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

UAW-News International

Osteonekrosen des Kieferknochens und des äußeren Gehörgangs unter Therapie mit Bisphosphonaten und Denosumab

Berlin (13. Mai 2016) - Bisphosphonate werden zur Behandlung der Osteoporose sowie bei skelettbezogenen Tumorerkrankungen und tumorinduzierter Hyperkalzämie eingesetzt. Für die beiden erstgenannten Indikationsbereiche ist seit einigen Jahren auch der monoklonale Antikörper Denosumab zugelassen. Je nach Indikation unterscheiden sich bei den Bisphosphonaten die eingesetzten Wirkstoffe und Dosierungen. Auch Denosumab wird je nach Indikation unterschiedlich dosiert.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Schmerztherapie zum Einatmen

Weg mit unerträglichen Geburtsschmerzen

Hamburg (12. Mai 2016) - Das Einatmen eines Lachgas-Sauerstoffgemischs ist eine gute Methode, um die Schmerzen der Wehen zu reduzieren und so Frauen beim Gebären Erleichterung zu verschaffen. Darüber hinaus erweist sich das Verfahren als sicher und zuverlässig in der Anwendung.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Londoner Zwillings-Studie

Vitamin C-reiche Ernährung und Sport schützen vor Grauem Star

München (12. Mai 2016) - Fast zehn Millionen Menschen sind hierzulande von der Augenkrankheit „Grauer Star“ betroffen. Gesunde Ernährung mit viel Vitamin C kann das Risiko für die Trübung der Augenlinse um rund ein Drittel senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Londoner Zwillings-Studie, die kürzlich im Fachblatt „Ophthalmology“ erschien. Die DOG rät zu einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung, um der Trübung der Augenlinse vorzubeugen. Vor allem Senioren sollten zu Lebensmitteln greifen, die reich an Vitamin C sind. Nahrungsergänzungsmittel zeigten allerdings keinen zusätzlichen schützenden Effekt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF)

Zika-Viren: Optimierte Tests zur sicheren Diagnose

Bonn (12. Mai 2016) - DZIF-Wissenschaftler der Uni Bonn konnten zeigen, dass nicht alle gebräuchlichen molekularen Nachweisverfahren für Zika-Viren sicher genug sind. Sie entwickelten optimierte Assays und eine Kontrolle für die Quantifizierung von Viren in Blut und Urin.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Elternberatung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unterstützt Mütter und Väter bei Fragen rund um den Alkoholkonsum der eigenen Kinder

Mein Kind trinkt Alkohol: Wie kann ich helfen?

Köln (11. Mai 2016) - Das Aufwachsen in der Familie prägt ein Kind für sein ganzes Leben. Eltern legen den Grundstein für die spätere Entwicklung des Kindes - oft auch für sein Verhältnis und seinen Umgang mit Alkohol. Denn auch beim Alkoholkonsum sind Eltern Vorbild für ihre Kinder. Der Nachwuchs orientiert sich mit seinem Konsum auch am Trinkverhalten der Eltern. Das macht es nicht immer einfach für Eltern, mit ihrem Nachwuchs über Alkohol zu sprechen und auf die Gefahren hinzuweisen, die von jugendlichem Alkoholkonsum ausgehen. Wie tolerant soll man als Vater oder Mutter sein, wo zieht man die Grenze? Wie reagiert man, wenn der Sohn mit einem Vollrausch nach Hause kommt? Soll man etwas unternehmen, wenn in der Clique der Tochter offensichtlich zu viel getrunken wird? Und wie findet man die richtigen Worte?

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Studie

Schlafprobleme am Wochenende?
Grübeleien über unerledigte Aufgaben könnten der Grund sein

Berlin (10. Mai 2016) - Berufstätige die am Wochenende über unerledigte Arbeitsaufgaben sorgenvoll grübeln, schlafen schlechter. Wer dagegen auch kreativ und problemlösend über die liegengebliebenen Aufgaben nachdenkt, kann davon profitieren. Zu diesem Schluss kommen Psychologen von der Universität Trier und der Fernuniversität Hagen in einer dreimonatigen Tagebuchstudie mit 59 Arbeitnehmern. Die Ergebnisse wurden jetzt im "Journal of Occupational Health Psychology" veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Sitagliptin bei Patienten mit Typ-2-Diabetes

Wirksame Blutzuckerkontrolle auch bei Niereninsuffizienz

Berlin (4. Mai 2016) - Mit Sitagliptin (Xelevia®) bietet die Berlin-Chemie AG eine leistungsstarke Therapieoption für geeignete Patienten mit Typ-2-Diabetes und eingeschränkter Nierenfunktion. Das orale inkretinbasierte Antidiabetikum Sitagliptinverfügt über ein bewährtes klinisches Profil, das auf der Anwendung bei vielen Patienten seit seiner Markteinführung vor über 7 Jahren basiert.Sitagliptin bei Patienten mit Typ-2-Diabetes: Wirksame Blutzuckerkontrolle auch bei Niereninsuffizienz

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Sexuell übertragbare Infektionen wirksam bekämpfen: Neue Informationskampagne LIEBESLEBEN. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Dr. Heidrun Thaiss, stellen heute gemeinsam mit dem Direktor des Verbands der Privaten Krankenversicherung e.V., Dr. Volker Leienbach, die neue Informationskampagne LIEBESLEBEN zur Eindämmung von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen vor. Sexuell übertragbare Infektionen wirksam bekämpfen

Neue Informationskampagne LIEBESLEBEN

Berlin (4. Mai 2016) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Dr. Heidrun Thaiss, stellen heute gemeinsam mit dem Direktor des Verbands der Privaten Krankenversicherung e.V., Dr. Volker Leienbach, die neue Informationskampagne LIEBESLEBEN zur Eindämmung von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen vor.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb. 1: Vor einem operativen Linsenaustausch werden die Augen gründlich untersucht. Photo und Copyright: Alcon Endlich wieder klar und scharf sehen

Innovative Intraokularlinse korrigiert gleichzeitig Grauen Star und Altersweitsichtigkeit

                                    • Scharfes und klares Sehen in alle Entfernungen und erhöhte Brillenunabhängigkeit - mit einer einzigen kurzen Operation.
                                    • AcrySof ® IQ PanOptix® von Alcon®: Hohe Sehleistung und höchste Lichtausbeute im Vergleich zu anderen Multifokallinsen. Intermediärer Brennpunkt bei 60 cm: ideal für alltägliche Aufgaben wie Arbeiten am Computer oder Kochen.
                                    • In Europa jährlich mehr als drei Millionen Katarakt-Operationen,1 in Deutschland sca. eine Million pro Jahr.2

München (3. Mai 2016) – Seit etwa 300 Jahren gibt es Brillen, seit 50 Jahren Kontaktlinsen. Mit der sogenannten Intraokularlinse steht eine weitere interessante Option für Patienten mit Grauem Star und gleichzeitiger alters­bedingter Weitsichtigkeit zur Verfügung. Bei einem einzigen kurzen augenchirurgischen Eingriff wird die getrübte fehlsichtige Linse entnommen und durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt. Besonders vorteilhaft für Patienten, die sich für eine multifokale Intraokularlinse entscheiden, ist die innovative multifokale Linse AcrySof ® IQ PanOptix® von Alcon®, dem Weltmarktführer in der Augenheilkunde. Sie erzielt neben der Fern- und Nahsicht genau dort eine optimale Sehschärfe, wo es im Alltag am nötigsten ist: in einem Abstand von 60 cm, in dem viele tägliche Arbeiten im Haushalt, am Computer oder Lesen stattfinden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Neue europäische Leitlinie für die Bergung von verschluckten Gegenständen bei Erwachsenen

Löffel, Käsepieker, Batterie: Was tun bei verschluckten Gegenständen?

Ulm (3. Mai 2016) - Kann man einen Löffel verschlucken, einen Käsepieker, eine Rasierklinge? Klar ist, ja, man kann. Unklar war bisher häufig, was genau ein Arzt in solchen Fällen tun sollte: Abwarten, den Gegenstand endoskopisch entfernen oder gar operieren? Bei einer verschluckten Knopfbatterie muss sofort gehandelt werden, bei einer kleinen Murmel nicht unbedingt. Wie entfernt man ein Steakstück, wie eine Rasierklinge? Jetzt haben Wissenschaftler aus ganz Europa unter Federführung der Ulmer Universitätsklinik für Innere Medizin I für die Europäische Fachgesellschaft (European Society of Gatrointestinal Endoscopy, ESGE) eine Leitlinie zu dem Thema veröffentlicht. Sie gibt nach Auswertung der zur Verfügung stehenden internationalen Fachliteratur Diagnose- und Therapieempfehlungen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

IQWiG

Mepolizumab bei schwerem Asthma: Zusatznutzen nicht belegt

  • Zweckmäßige Vergleichstherapie nicht umgesetzt, indirekter Vergleich ungeeignet

Köln (2. Mai 2016) - Der monoklonale Antikörper Mepolizumab ist seit Ende 2015 zur Behandlung von Erwachsenen mit schwerem refraktärem eosinophilem Asthma zugelassen. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob der Wirkstoff Patientinnen und Patienten einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

IQWiG

Umeclidinium zur Symptomlinderung bei COPD: Zusatznutzen nicht belegt

  • Mittlerer Schweregrad: keine signifikanten Unterschiede
  • Höhere Schweregrade: keine Daten

Köln (2. Mai 2016) - Umeclidiniumbromid (kurz: Umeclidinium) ist seit 2014 zur bronchialerweiternden Erhaltungstherapie bei Erwachsenen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zugelassen und war zunächst nur in Kombination mit Vilanterol auf dem Markt. Seit 2016 ist es auch als Monopräparat erhältlich. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat nun in einer frühen Nutzenbewertung untersucht, ob dieses Monopräparat Patientinnen und Patienten einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Eine neue Studie erweitert die potentiellen Anwendungsmöglichkeiten für Stuhltransplantationen. Gleichzeitig werden die Notwendigkeit der Verträglichkeit und ein personalisierter Ansatz hervorgehoben

Stuhltransplantationen - ganz individuell

Heidelberg (28. April 2016) - Zum ersten Mal ist es Wissenschaftlern bei der Untersuchung von Stuhltransplantationen gelungen, diejenigen Bakterienstämme des Spenders genau zu bestimmen, denen es nach einer Transplantation gelingt, sich im Darm des Empfängers anzusiedeln. Das von Wissenschaftlern am EMBL geführte Team fand zusammen mit Forschern der Universitäten Wageningen und Helsinki sowie des Akademisch-medizinischen Zentrums in Amsterdam heraus, dass die Kompatibilität zwischen Spender und Empfänger sehr wahrscheinlich eine wichtigere Rolle spielt als bisher angenommen. Die heute in der Fachzeitschrift Science veröffentlichte Studie könnte dazu beitragen, den Einsatz von Stuhltransplantationen als wirksame Therapieoption auf andere Krankheitsbilder zu erweitern.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

DMP Rheumatoide Arthritis

Leitlinien decken wichtige Versorgungsaspekte ab

  • IQWiG identifiziert E mpfehlungen für mögliches DMP
  • Schwerpunkt liegt auf Arzneimitteltherapie

Köln (28. April 2016) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 28 April 2016 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit rheumatoider Arthritis vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für ein mögliches neues Disease-Management-Programm (DMP) Rheumatoide Arthritis von Bedeutung sein könnten. Demnach decken die Empfehlungen fast alle Versorgungsaspekte ab, Maßnahmen zur Rehabilitation werden jedoch nur vereinzelt thematisiert. Der Schwerpunkt der Empfehlungen liegt auf der medikamentösen Therapie .

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Bei chronischer Infektion fördern Immunzellen und nicht Bakterie n den Knochenabbau am Implantat

Warum sich künstliche Gelenke lockern

Heidelberg (26. April 2016) - Für ihre wegweisenden Arbeiten zu Entzündungsprozessen an Gelenkprothesen ist Dr. Ulrike Dapunt von der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg nun mit dem Anita und Friedrich Reutner Preis der Medizinischen Fakultät Heidelberg ausgezeichnet worden. Etwa ein bis zwei Prozent der Gelenkprothesen lockern sich frühzeitig nach der Implantation, häufig hervorgerufen von einer hartnäckigen bakteriellen Infektion. Aber nicht die Aktivität der Bakterien oder deren Absonderungen schädigen direkt den Knochen. Vielmehr fördern körpereigene Immunzellen im Laufe der chronischen Entzündung dessen Abbau, wie Dr. Dapunt in ihren Forschungsprojekten entdeckte. Neu ist auch die Erkenntnis, wie die Immunzellen die in einer schleimigen Schutzschicht verborgenen Eindringlinge überhaupt erkennen. Die Wissenschaftlerin identifizierte erstmals ein Protein aus diesem sogenannten Biofilm, das die Immunantwort auslöst. Derzeit erforscht sie die molekularen Signalwege, über die Immunzellen das Biofilm-Protein wahrnehmen, und prüft, ob eine gezielte Blockade eine Lockerung des Implantats verhindern kann.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutsche Gesellschaft für Nephrologie

Bei den Hilfsbedürftigsten und Schwächsten soll erneut gespart werden

Heidelberg (21. April 2016) - Teilstationäre Dialyse vor dem Aus: Die Lage ist für multimorbide Dialysepatienten und für nephrologische Kliniken in Nordrhein-Westfalen prekär. Die AOK Rheinland/Hamburg sowie die Knappschaft-Krankenkasse weigern sich, die teilstationäre Dialyse adäquat zu vergüten, letztere fordert nun sogar Teile der Vergütung der letzten fünf Jahre zurück. „Nephrologische Abteilungen sollen systematisch ausgeblutet werden, was aber noch schwerer wiegt: Die Kassen betreiben ihre Sparpolitik zu Lasten der Patientensicherheit“, so Dr. Markus Schmidt, Chefarzt der Klinik für Nephrologie am Marien Hospital Marl und Vorstandsmitglied im VLKN.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

DGfN fordert Dialyseregister

  • Stellungnahme zum Beitrag „Nach Transplantationsskandal neue Systemlücke aufgetaucht“ in der Sendung "Fakt", die am 12. April 2016 in der ARD ausgestrahlt wurde

Heidelberg (15. April 2016) - Am 12.04. berichtete die ARD TV-Sendung „Fakt“ über eine „Lücke im Gesundheitssystem“ [1]. Im Begleittext zur Sendung auf der Website des mdr ist nachzulesen: „ Zwei in Nordrhein-Westfalen tätige Ärzte werden beschuldigt, aus persönlichem Profitstreben über Jahre Dialysepatienten nicht zur Transplantation angemeldet zu haben. Dies haben mehrere Patienten bei der Staatsanwaltschaft Dortmund zur Anzeige gebracht.“ [1]. Sollten diese Anschuldigungen zutreffen, handelt es sich um ein skandalöses Fehlverhalten, das die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) aufs Schärfste verurteilt. Denn mit dem Versäumnis, die Patienten zur Transplantation zu melden, wäre ihnen die Form der Nierenersatztherapie verwehrt worden, die für viele Patienten gerade im Hinblick auf die Lebensqualität die bei weitem beste darstellt. Darüber hinaus hätte eine unentschuldbare Entmündigung der Patienten stattgefunden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

3748_Cover_Wissen-w-300_5cc9fd86c55c57ce5eb97f6da8cf1220.jpgGenetische Untersuchungen während der Schwangerschaft

Wissen können, dürfen, wollen?

Bern, Schweiz (15. April 2016) - Die interdisziplinäre TA-SWISS-Studie «Wissen können, dürfen, wollen? Genetische Untersuchungen während der Schwangerschaft» schätzt die Chancen und Risiken von vorgeburtlichen genetischen Untersuchungen ab, zeigt auf, wie sich die neuen Tests auf die Zukunft der pränatalen Diagnostik und die medizinische Versorgung werdender Mütter auswirken könnten, analysiert ethische, rechtliche und ökonomische Fragen und formuliert Empfehlungen. Sie legt damit die Grundlage für die notwendige politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Fragen, die kurz vor der Referendumsabstimmung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) von höchster Aktualität sind.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Medtronic gibt CE-Kennzeichnung des Micra®-Transkatheter-Schrittmachers bekannt, des kleinsten Herzschrittmachers der Welt

Schrittmacher im Miniaturformat nicht einmal ein Zehntel so groß wie herkömmliche Modelle und unmittelbar im Herzen implantiert

DUBLIN, Irland (14. April 2015) – Medtronic plc (NYSE: MDT) gab heute den Erhalt der CE-Kennzeichnung (Conformité Européenne) für das Micra® Transcatheter Pacing System (TPS) bekannt, den kleinsten Herzschrittmacher der Welt. Diese Micra‐Herzschrittmachersystem ist weniger als ein Zehntel so groß wie herkömmliche Schrittmacher. Es bietet die fortschrittlichste Herzschrittmachertechnologie in einem kosmetisch unsichtbaren Gerät, das über einen Katheter minimalinvasiv unmittelbar ins Herz eingebracht werden kann.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Behandlung des akuten Schlaganfalls

Neue Leitlinie empfiehlt Kombination aus Lyse und Katheter

Berlin (12. April 2016) – Das mechanische Entfernen von Blutgerinnseln im Gehirn mit einem Katheter (Thrombektomie) setzt sich in Deutschland durch. Die bahnbrechende neue Methode kann schwere Behinderungen nach einem schweren Schlaganfall vermeiden, indem sie eine verstopfte Hirnarterie von einem Blutgerinnsel (Thrombus) befreit. Eine neue Leitlinie empfiehlt in bestimmten Fällen eine Kombination aus bewährter Thrombolyse mit einem Medikament und der mechanischen Methode mittels Katheter. Die Thrombektomie soll möglichst schnell möglichst vielen Patienten zugutekommen. Dafür habe sich eine enge Zusammenarbeit von Stroke Units und Neurovaskulären Zentren bewährt, teilen die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) mit. Zudem bieten Neuroradiologen, die den Kathetereingriff vornehmen, bereits verstärkt zertifizierte Fortbildungen an.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Mind the Gap! Alginat kann die therapeutische Lücke in der Refluxbehandlung schließen. Die Behandlung von Refluxpatienten ist lückenhaft. Dies ist das Fazit eines Presseworkshops von Reckitt Benckiser Deutschland GmbH (RB) im Rahmen des DGIM Kongresses, an dem Experten aus Gastroenterologie und Allgemeinmedizin teilnahmen. Alginat kann als zusätzliche Option zur Behandlung mit PPI die Lebensqualität von über vier Millionen Patienten erheblich verbessern. Die Verbesserung der Lebensqualität von Reflux-Patienten stand im Fokus beim Presseworkshop von RB am 11. April im Rahmen des DGIM Kongresses in Mannheim. Als Experten waren Dr. Margrit Hollenz, Rödental, Prof. Joachim Labenz, Siegen, Prof. Ahmed Madisch, Hannover, Prof. Hubert Mönnikes, Berlin und Dr. Peter Travnik, Leverkusen, anwesend. Mind the Gap!

Alginat kann die therapeutische Lücke in der Refluxbehandlung schließen

Mannheim (11. April 2016) - Die Behandlung von Refluxpatienten ist lückenhaft. Dies ist das Fazit eines Presseworkshops von Reckitt Benckiser Deutschland GmbH (RB) im Rahmen des DGIM Kongresses, an dem Experten aus Gastroenterologie und Allgemeinmedizin teilnahmen. Alginat kann als zusätzliche Option zur Behandlung mit PPI die Lebensqualität von über vier Millionen Patienten erheblich verbessern. Die Verbesserung der Lebensqualität von Reflux-Patienten stand im Fokus beim Presseworkshop von RB am 11. April im Rahmen des DGIM Kongresses in Mannheim. Als Experten waren Dr. Margrit Hollenz, Rödental, Prof. Joachim Labenz, Siegen, Prof. Ahmed Madisch, Hannover, Prof. Hubert Mönnikes, Berlin und Dr. Peter Travnik, Leverkusen, anwesend.

Weiterlesen...
 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

Seite 8 von 101
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson