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19 | 06 | 2018
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Abb.: Das Bakterium Staphylococcus aureus (rot) bildet häufig Resistenzen gegen Antibiotika aus und ist besonders für Patienten gefährlich, die bereits unter einer Infektion mit dem AIDS-Erreger HIV leiden. Photo: HZI/M. RohdeNeuer Wirkstoff hemmt AIDS-Erreger und resistente MRSA-Bakterien zugleich

Doppelschlag gegen Bakterien und Viren

Braunschweig (11. Juli 2016) - Eine neuartige Substanzklasse wirkt sowohl gegen den AIDS-Erreger HIV als auch gegen antibiotikaresistente MRSA-Bakterien. Diese beiden Krankheitserreger treten häufig gemeinsam auf. Künftig – so die Hoffnung der Entdecker – könnten sie mit einem einzigen Medikament bekämpft werden. Wissenschaftler des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) haben sogenannte duale Wirkstoffe entwickelt, die das Wachstum beider Erreger hemmen. Ihre Erkenntnisse darüber beschreiben sie in der Fachzeitschrift Journal of Medicinal Chemistry.

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Neuer Behandlungsansatz bei Zwangsstörungen

Metakognitive Therapie

Leipzig (11. Juli 2016) - Zwangsstörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter. Bisher wird diese Erkrankung meist mit einer kognitiven Verhaltenstherapie behandelt - einer effektiven Behandlungsmethode, von der aber nicht alle Patienten profitieren können. An den Psychologischen Instituten der Universität Leipzig und der Philipps-Universität Marburg wird deshalb derzeit eine neuartige Therapiemethode für die Zwangserkrankung erforscht - die metakognitive Therapie. Schwerpunkt ist dabei die Veränderung von krankheitstypischen Annahmen und Verhaltensweisen.

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IQWiG-Vorbericht publiziert

Lungenvolumenreduktion bei schwerem Lungenemphysem

  • Bei chirurgischen Verfahren Hinweise auf Nutzen , aber auch Beleg für Schaden
  • Bei bronchoskopischen Verfahren fehlen aussagekräftige Studien

Köln (8. Juli 2016) - Bei einem Lungenemphysem ist Lungengewebe dauerhaft erweitert oder zerstört, was zu einer Überblähung der Lunge führt. Die Betroffenen leiden vor allem unter Atemnot, in schweren Fällen auch ohne körperliche Belastung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) prüft derzeit, welche Vor- und Nachteile chirurgische und bronchoskopische Verfahren haben, mittels derer das Lungenvolumen reduziert werden kann.

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Abb.: HI-Viren unter dem Elektronenmikroskop. Photo und Copyright: RKI Deutscher STI-Kongress

Prävention sexuell übertragbarer Infektionen

Berlin (6. Juli 2016) - Vom 6. bis 9. Juli findet in Berlin der Deutsche STI-Kongress statt. In diesem Jahr steht die Tagung unter dem Motto "Sexuelle Lebens­welten - Wege der Prävention". Dabei geht es um Fragen wie: Welche Möglich­keiten der Prävention gibt es bereits jetzt und wo bestehen Defizite? Welche Träger der HIV- und STI-Prävention verfolgen welche Projekte? Wie kann und soll mit kulturellen Unter­schieden umgegangen werden? Wie kann eine HIV-Prä­expositions­prophylaxe in Deutschland im­plemen­tiert werden? Brauchen wir besondere Angebote für Jugendliche? Welche Möglich­keiten der Impfung gibt es? Kann sexuelles Risiko­verhalten beeinflusst werden? Neben der medi­zi­nischen Sicht geht es in den Vorträgen und Work­shops auch um sozial­wissen­schaftliche und sexual­pädagogische Aspekte. Das Robert Koch-Institut ist sowohl in der wissen­schaftlichen Organisation als auch mit Vorträgen beteiligt.

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Rote-Hand-Brief zu Adempas® (Riociguat)

Neue Kontraindikation für Patienten mit pulmonaler Hypertonie in Verbindung mit idiopathischen interstitiellen Pneumonien (PH-IIP)

Bonn (5. Juli 2016) - Die Firmen Bayer AG und MSD Sharp & Dohme GmbH informieren in einem Rote-Hand-Brief zu Adempas® über Zwischenergebnisse der Studie RISE-IIP – in der Patienten mit pulmonaler Hypertonie in Verbindung mit idiopathischen interstitiellen Pneumonien (PH-IIP) behandelt wurden.

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Posttraumatische Belastungsstörung

Psychologen identifizieren Risikofaktoren

Berlin (5. Juli 2016) - Die Konfrontation mit Extremsituationen im Berufsalltag kann Posttraumatische Belastungsstörungen oder Depressionen auslösen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass bestimmte Denkmuster das Risiko für solche Reaktionen erhöhen und damit mögliche Ansatzpunkte für gezielte Trainingsprogramme liefern. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um die renommierte Psychologin Anke Ehlers begleiteten 386 Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter während ihrer Ausbildung und untersuchten, wie diese mit belastenden Ereignissen umgingen. Die Ergebnisse sind jetzt in der Fachzeitschrift „Psychological Medicine“ erschienen.

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Vocado HCT. Photo und Copyright: Berlin-ChemieSPRINT-Studie

Bluthochdrucktherapie ernst nehmen

Berlin (5. Juli 2016) ‑ Aktuell wird von allen nationalen und internationalen Leitlinien ein fast einheitlicher Zielblutdruck von < 140/90 mmHg unabhängig von den Risikogruppen der Hypertonie empfohlen.(1) Die SPRINT‑Studie stellt dies nun in Frage.(2) Denn bei Patienten, deren Blutdruck auf unter 120 mmHg gesenkt wurde, traten im Schnitt 25 % weniger kardiovaskuläre Ereignisse auf als in der Vergleichsgruppe der Patienten mit Werten < 140 mmHg. Für diese Zielwerte reichte ein antihypertensiver Wirkstoff oft nicht aus. Fixkombinationen wie Vocado® (Olmesartan/Amlodipin) und Vocado HCTO (Olmesartan/ Amlodipin/ HCT) können dabei zu einer Erleichterung der Therapieadhärenz, zu einer verbesserten Zielwerterreichung und zu einer Risikoreduktion kardiovaskulärer Ereignisse im Vergleich zu freien Kombinationen führen.

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DZHI-Studie zeigt Wirkungslosigkeit von Escitalopram bei Herzinsuffizienz und Depression

Depressiven Herzschwächepatienten kein Antidepressivum verabreichen?

Würzburg (4. Juli 2016) - Dass ein erkranktes, schwaches Herz auf‘s Gemüt schlagen kann, ist bekannt. Depression ist eine der häufigsten Begleiterkrankungen der Herzinsuffizienz (Herzschwäche). Je schwerer sie ist, desto mehr belastet sie die Prognose und Lebensqualität Betroffener. Forscher des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz (DZHI), einer Forschungs- und Behandlungseinrichtung von Universität und Uniklinikum Würzburg, koordinierten eine BMBF-geförderte, multidisziplinäre und multizentrische Studie, die zeigte, dass depressive Herzschwächepatienten weder in puncto Überleben oder Häufigkeit von Krankenhausaufnahmen, noch hinsichtlich ihrer Stimmung von einer antidepressiven Behandlung mit dem selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer Escitalopram profitierten.

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Erstattungsbetrag auf niedrigstem generischem Niveau beschlossen

Lundbeck sieht sich gezwungen, den Vertrieb des Antidepressivums Brintellix® in Deutschland zum 15. August 2016 einzustellen

Hamburg (1. Juli 2016) - Die Lundbeck GmbH teilt mit großem Bedauern mit, dass am 27. Juni 2016 der endgültige Erstattungspreis für das Antidepressivum Brintellix® (Wirkstoff: Vortioxetin) durch die AMNOG-Schiedsstelle auf niedrigstem generischem Preisniveau festgesetzt worden ist. Lundbeck sieht sich daher außerstande, Brintellix® in Deutschland weiterhin kostendeckend anzubieten und zum Marktrückzug zum 15. August 2016 gezwungen.

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Glucocorticoidrezeptor in glutamatergen Neuronen

Wo die Angst sitzt

München (1. Juli 2016) - Stress kann Angst erhöhen. Der Glucocorticoidrezeptor für das Stresshormon Cortisol vermittelt verstärkte Angst. Spielen unterschiedliche Zelltypen, in denen er sich findet, dabei eine Rolle? Forscher des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie konnten erstmals nachweisen, dass nicht nur die Hirnregion, sondern auch die Art der Neuronenpopulation eine entscheidende Rolle spielt. Diese Erkenntnis liefert einen neuen Ansatzpunkt zur Behandlung von Angststörungen.

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Tuberkulose

Fremdsprachige Patienteninformationen erschienen

Berlin (30. Juni 2016) - Auf zwei Seiten informiert die kostenlose Kurzinformation "Tuberkulose – auch hierzulande ein aktuelles Thema" über Risikogruppen, Krankheitszeichen, Meldepflicht und Behandlungs-möglichkeiten. Patientinnen und Patienten, die nicht deutsch sprechen, erhalten ab sofort auch Information zum Thema in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch.

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Ansätze zur Schadensminimierung

Wie kann die HIV-Ansteckungsrate in Gefängnissen reduziert werden?

Frankfurt am Main (27. Juni 2016) - Infektionskrankheiten sind unter Gefangenen überrepräsentativ häufig verbreitet. Gefängnisse gelten als Katalysatoren für die Übertragung von HIV/AIDS und Hepatitis C. Oft geht dieses Problem mit der Drogenabhängigkeit der Häftlinge einher. Deshalb untersucht Prof. Dr. Heino Stöver, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung (ISFF) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), mit seinem Team Harm-Reduction-Ansätze in Gefängnissen. Das Forschungsteilprojekt „Harm reduction and continuity of care in prisons“ des ISFF ist eines von acht Arbeitspaketen des Projekts „The Joint Action on HIV and Co-infection Prevention and Harm Reduction (HA-REACT)“ der Europäischen Union.

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Abb.: Prof. Albrecht Hoffmeister zeigt das neue Gerät. Stefan Straube/UKLNeue Technik ermöglicht Eingriffe ganz ohne Bauchschnitte

Experten setzen Nähte mittels Endoskop

                          • Einsatz erfolgt vor allem bei Adipositas-Patienten

Leipzig (27. Juni 2016) - Mit Hilfe eines neuen Geräts können am Universitätsklinikum Leipzig Eingriffe am Verdauungstrakt jetzt ganz ohne Schnitte erfolgen: Die Fachexperten in der Endoskopie verbinden mit Hilfe eines speziellen Instruments eine Magen- oder Darmspiegelung mit dem Setzen einer chirurgischen Naht von innen. Dieses extrem schonende Verfahren ermöglicht operative Eingriffe auch in schwierigen Fällen. Derzeit eingesetzt wird es am UKL vom Team um Prof. Albrecht Hoffmeister in einem interdisziplinären Therapiekonzept nach früheren adipositaschirurgischen Eingriffen. Das Universitätsklinikum Leipzig ist damit eine von nur sehr wenigen Kliniken in ganz Deutschland, die dieses Verfahren in der Adipositas-Behandlung anwendet.

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Ixekizumab: Interleukin‑17A‑Inhibitor bei Plaque‑Psoriasis - Langfristige Wirksamkeit von Taltz© über 60 Wochen bestätigt. Der Interleukin(IL)‑17A‑Inhibitor Ixekizumab (Taltz®) zeigte bisher in den Phase‑III‑Studien UNCOVER‑1, ‑2 und ‑3 bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque‑Psoriasis(a) über zwölf Wochen ein hohes PASI‑Ansprechen.(1,2) Im Rahmen der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie (FOBI) in München wurden nun Ergebnisse über 60 Wochen vorgestellt. Diese bestätigen die gute Wirksamkeit auch in der Erhaltungsphase.(2) Der IL‑17A‑Inhibitor ist darüber hinaus schnell wirksam, sichtbare Ergebnisse der Therapie zeigten sich schon nach einer Woche.(3)Ixekizumab: Interleukin-17A-Inhibitor bei Plaque-Psoriasis

Langfristige Wirksamkeit von Taltz© über 60 Wochen bestätigt

München (26. Juli 2016) - Der Interleukin(IL)-17A-Inhibitor Ixekizumab (Taltz®) zeigte bisher in den Phase-III-Studien UNCOVER-1, -2 und -3 bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis(a) über zwölf Wochen ein hohes PASI-Ansprechen.(1,2) Im Rahmen der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie (FOBI) in München wurden nun Ergebnisse über 60 Wochen vorgestellt. Diese bestätigen die gute Wirksamkeit auch in der Erhaltungsphase.(2) Der IL-17A-Inhibitor ist darüber hinaus schnell wirksam, sichtbare Ergebnisse der Therapie zeigten sich schon nach einer Woche.(3)

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Schlaganfall

Die Mortalitätsrate darf nicht alleiniges Kriterium einer guten Schlaganfallversorgung sein

Berlin (23. Juni 2016) - Im Zuge der gesundheitspolitischen Qualitätsoffensive beabsichtigt das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG), die Mortalitätsrate als Schlüsselindikator für gute oder schlechte Schlaganfallversorgung einzuführen. Das greift aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) zu kurz und ist mit den Interessen schwerbetroffener Patienten nicht vereinbar. Die Mortalitätsrate ist, isoliert betrachtet, kein Kriterium für gute stationäre Schlaganfallbehandlung. Auch die palliativmedizinische Betreuung und eine menschliche Sterbebegleitung im Krankenhaus müssen als Therapieziel, Kernkompetenz und medizinische Versorgungsqualität einer fortschrittlichen Schlaganfallmedizin anerkannt werden.

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neuraxpharm_logoMILNAneuraX®

Neues starkes Antidepressivum schließt Therapielücke in Deutschland

                                    • Einzigartige Interaktionstauglichkeit, da kein Abbau über das Cytochromsystem
                                    • Studien belegen eine mit Venlafaxin, SSRI und TZA vergleichbare Wirkung
                                    • Günstiges Verträglichkeitsprofil

Langenfeld/München (23. Juni 2016) - Depressionen gehen oftmals mit weiteren ebenfalls therapiebedürftigen Begleiterkrankungen einher. Entsprechend groß ist die Gefahr von Arzneimittelinteraktionen und daraus resultierenden Nebenwirkungen. Das Risiko für solche Interaktionen steigt mit dem Alter der Patienten und dem Grad der Multimorbidität. Mit MILNAneuraX® steht in Deutschland seit 1. August 2016 ein potentes Antidepressivum mit einzigartigem Wechselwirkungsprofil zur Verfügung. Der enthaltene Wirkstoff Milnacipran wird der Gruppe der selektiven Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) zugeordnet und ist zur Behandlung von depressiven Episoden bei Erwachsenen indiziert. Der Wirkstoff wird nicht über das Cytochromsystem abgebaut und beeinflusst den Abbau anderer Pharmaka daher nicht. „Das ist ein Alleinstellungsmerkmal und ein enormer Zugewinn für die Arzneimittelsicherheit, wenn wir die Probleme betrachten, die es bei der Wechselwirkungspharmakologie gibt“, erklärte Dr. Gabriel Eckermann, Facharzt für Psychiatrie, Psychopharmakologie und Arzneimittelsicherheit. Das führe zu einer wesentlich risikoärmeren Therapie und erleichtere somit das ärztlich-therapeutische Handeln enorm, so Eckermann.

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Fachinformation erweitert

Neue Daten untermauern die Wirksamkeit von Abilify Maintena® in der Behandlung der Schizophrenie

  • Die langfristige Stabilisierung eines Schizophrenie-Patienten beginnt mit dem Management der Akutphase.
  • Aktuell wurde die Wirksamkeit von Aripiprazol-Depot bei erwachsenen Patienten mit Schizophrenie nach einem akuten Rückfall untersucht.
  • Die guten Ergebnisse der 12-wöchigen Studie führten zu einer positiven Stellungnahme der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und flossen jetzt in die Fachinformation ein [1].

Hamburg (22. Juni 2016) - In einer 12-wöchigen, multizentrischen, randomisierten, doppelblinden, placebo-kontrollierten Studie wurden 340 erwachsene Schizophrenie-Patienten nach einem akuten Rückfall (Positive and Negative Syndrome Gesamtscore; PANSS; > 80) eingeschlossen. Sie erhielten entweder Aripiprazol-Depot (n=168) oder Placebo (n=172). Primärer Endpunkt war die Veränderung auf dem PANSS-Gesamtscore nach 10 Wochen. Als sekundäre Endpunkte wurden die Negativ- sowie Positiv-Symptome (PANSS-Subskalen), der klinische Gesamteindruck, das psychosoziale Funktionsniveau sowie die Symptomschwere (Clinical Global Impression – Severity Scale, CGI-S) erfasst. [2]

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Hüftimplantate

Metallabrieb schädigt knochenbildende Zellen

  • Freisetzung von Ionen aus Implantaten mit Metall-Metall-Gleitpaarung

Berlin (21. Juni 2016) - Implantate, bei denen sowohl Kugelkopf als auch Gelenkpfanne aus Kobalt-Chrom-Molybdän-Legierungen bestehen, sogenannte Metall-Metall-Gleitpaarungen, können im menschlichen Körper unter Belastung Metallionen freisetzen. Rückbildungen des Knochens, Osteolysen genannt, sind beobachtet worden. Einige Implantathersteller haben Produkte dieser Art bereits vom Markt genommen. Ärzte und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des DRK Klinikums Westend konnten jetzt nachweisen, dass eine Freisetzung von Chrom und Kobalt zum implantatnahen Knochenverlust beiträgt. Wie im aktuellen Fachmagazin Biomaterials* veröffentlicht ist, schädigen Metallionen die Vorläufer knochenaufbauender Zellen.

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Bayer_LogoBehandlung neovaskulärer altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD) mit Aflibercept

Erste deutsche Real-Life-Studie(1) PERSEUS bestätigt positives Profil von Aflibercept (EYLEA®) aus Zulassungsstudien in der täglichen Praxis

                          • Sechs-Monatsergebnisse von PERSEUS zeigen Visusverbesserung durch Aflibercept bei vorbehandelten und nicht-vorbehandelten Patienten mit neovaskulärer altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD).(1)
  • Die Ergebnisse zur Sicherheit und Verträglichkeit erhärten das aus klinischen Studien bekannte positive Nutzen-Risiko-Profil des VEGF-Inhibitors.(1)
  • Laut Versorgungsstudie PONS(2) nehmen Patienten für eine bestmögliche Visusentwicklung einen hohen zeitlichen Aufwand in Kauf.(2)

Nürnberg (10. Juni 2016) – Die Zwischenauswertung der nicht-interventionellen Kohortenstudie (NIS) PERSEUS(a) hat die positiven Daten aus den Zulassungsstudien VIEW-1 und VIEW-2(3,4) zu Aflibercept in der Behandlung der nAMD auch unter Alltagsbedingungen bestätigt.(1) Am meisten profitierten Patienten, die Aflibercept ohne Vorbehandlung und in einer kontinuierlichen Therapie erhielten.(1)

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Heilkraft der Musik

Mozart und Strauss gegen Bluthochdruck

Köln (18. Juni 2016) - Die Musik von Mozart und Strauss vermag Blutfette und die Herzfrequenz zu senken. So lautet das Ergebnis einer Studie zum Einfluss unterschiedlicher Musikstile auf das Herz-Kreislauf-System, die Hans-Joachim Trappe und Gabriele Volt von der Ruhr-Universität Bochum im aktuellen Deutschen Ärzteblatt vorstellen (Dtsch Arztebl 2016; 113: 347-352).

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Nutzen oder Schaden mangels aussagekräftiger Studiendaten unklar

Neugeborenen-Screening auf Tyrosinämie Typ I: Vorbericht erschienen

Köln (16. Juni 2016) - Tyrosinämie Typ I ist eine seltene, erbliche Stoffwechselerkrankung , die unbehandelt bereits im Säuglingsalter zu schweren Schädigungen von Leber und Niere führen kann. Ob eine Früherkennungs-Untersuchung von Neugeborenen mittels Tandem-Massenspektrometrie einen Nutzen oder Schaden haben kann, ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die vorläufigen Ergebnisse hat das Institut am 16. Juni 2016 veröffentlicht.

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Ambulante Psychotherapie

Strukturreform verbessert Zugangsmöglichkeiten und führt neue Versorgungselemente ein

Berlin (16. Juni 2016) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin eine Strukturreform der ambulanten Psychotherapie beschlossen. Mit den Änderungen der Psychotherapie-Richtlinie werden neue Elemente in die Versorgung eingeführt, beispielsweise die psychotherapeutische Sprechstunde, die psychotherapeutische Akutbehandlung oder Maßnahmen zur Vermeidung von Rückfällen (Rezidivprophylaxe). Weitere Änderungen betreffen die Förderung der Gruppentherapie, die Bewilligung beziehungsweise Anzeige von Leistungen gegenüber den Krankenkassen und die Qualifikation von Gutachtern.

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RKI: Drogen und chronische Infektionskrankheiten in Deutschland. Wie verbreitet sind HBV, HCV und HIV sowie Koinfektionen bei injizierenden Drogengebrauchenden (IVD)? Welche Kenntnisse und Verhaltensweisen in Bezug auf Übertragung und Prävention dieser Infektionen weisen Drogengebrauchende auf? Dazu hat das RKI in Kooperation mit Einrichtungen der Drogenhilfe, lokalen AIDS-Hilfen und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst die DRUCK-Studie (Drogen und chronische Infektionskrankheiten in Deutschland) durchgeführt. Die Analyse des Risiko- und Präventionsverhaltens soll helfen, Präventionsempfehlungen zu aktualisieren und zu fokussieren. In acht Städten (Berlin, Essen, Leipzig, Frankfurt am Main, Köln, Hannover, München und Hamburg) wurden insgesamt über 2.000 IVD befragt und labordiagnostisch auf Infektionsmarker untersucht. Nach den Ergebnisberichten für die einzelnen Studienstädte ist nun der Abschlussbericht veröffentlicht worden. Er enthält auch Empfehlungen für Drogen-/Suchthilfe, Justizvollzugsanstalten und Ärzteschaft.RKI

Drogen und chronische Infektionskrankheiten in Deutschland

Berlin (14. Juni 2016) - Wie verbreitet sind HBV, HCV und HIV sowie Koinfektionen bei injizierenden Drogengebrauchenden (IVD)? Welche Kenntnisse und Verhaltensweisen in Bezug auf Übertragung und Prävention dieser Infektionen weisen Drogengebrauchende auf? Dazu hat das RKI in Kooperation mit Einrichtungen der Drogenhilfe, lokalen AIDS-Hilfen und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst die DRUCK-Studie (Drogen und chronische Infektionskrankheiten in Deutschland) durchgeführt. Die Analyse des Risiko- und Präventionsverhaltens soll helfen, Präventionsempfehlungen zu aktualisieren und zu fokussieren. In acht Städten (Berlin, Essen, Leipzig, Frankfurt am Main, Köln, Hannover, München und Hamburg) wurden insgesamt über 2.000 IVD befragt und labordiagnostisch auf Infektionsmarker untersucht. Nach den Ergebnisberichten für die einzelnen Studienstädte ist nun der Abschlussbericht veröffentlicht worden. Er enthält auch Empfehlungen für Drogen-/Suchthilfe, Justizvollzugsanstalten und Ärzteschaft.

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RKI

Norovirus-Infektionen in Deutschland

 

Berlin (13. Juni 2016) - Im Epidemiologischen Bulletin 23/2016 ist ein Rückblick zu Norovirus-Infektionen im Jahr 2015 erschienen. Norovirus-Infektionen sind die am häufigsten gemeldete Infektionskrankheit in Deutschland. Die Magen-Darm-Erkrankung manifestiert sich meist durch wässrige Durchfälle mit schwallartigem Erbrechen und Übelkeit. Die Population der zirkulierenden Noroviren ist ständigen Veränderungen unterworfen. Um diese Schwankungen erfassen zu können, ist eine umfassende molekulare Surveillance notwendig. Die Kenntnis der Verteilung zirkulierender NV-Genotypen ermöglicht es, bei Veränderungen schnellstmöglich die diagnostischen Verfahren an­passen zu können. Das Konsiliarlabor für Noroviren ist am Robert Koch-Institut angesiedelt.

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Lungenforschung

Vorhersage von Nanotoxizität

Neuherberg (13. Juni 2016) - Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben im Rahmen der europäischen Initiative Horizon 2020 über eine Million Euro eingeworben. Dr. Tobias Stöger und Dr. Otmar Schmid vom Institut für Lungenbiologie und des Comprehensive Pneumology Center (CPC) werden die Fördersumme dazu nutzen, neue Tests für die Gefährdungsbeurteilung durch Nanomaterialien in den Atemwegen zu entwickeln. Diese könnten unter anderem dazu beitragen, den Bedarf für aufwändige Tests zu reduzieren.

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Patientengeschichten: Körperstolz-Protagonist Michael Schmidt: 'Mit der Bauchfelldialyse bin ich weiter mobil'. Michael Schmidt (39) hat Niereninsuffizienz und ist seit drei Jahren auf die Dialyse angewiesen – wie 80.000 Menschen in Deutschland. Sein Leben hat sich seitdem verändert, dennoch fühlt er sich frei. Denn dank moderner Medizintechnologie kann er die Bauchfelldialyse selbstständig durchführen und so mobil bleiben. Als Protagonist der BVMed-Kampagne 'Körperstolz' zeigt Michael Schmidt, dass man auch mit chronischen Erkrankungen mitten im Leben stehen kann und dass Nierenversagen kein Tabuthema sein muss. Die Plakate mit Michael sind derzeit mitten in Berlin und am Flughafen Tegel zu sehen. Informationen, Motive und Patienteninterviews gibt es unter www.bvmed.de/koerperstolz. Photo und Copyright: BVMedPatientengeschichten: Körperstolz-Protagonist Michael Schmidt:

"Mit der Bauchfelldialyse bin ich weiter mobil"

Berlin (10. Juni 2016) - Michael Schmidt (39) hat Niereninsuffizienz und ist seit drei Jahren auf die Dialyse angewiesen – wie 80.000 Menschen in Deutschland. Sein Leben hat sich seitdem verändert, dennoch fühlt er sich frei. Denn dank moderner Medizintechnologie kann er die Bauchfelldialyse selbstständig durchführen und so mobil bleiben. Als Protagonist der BVMed-Kampagne "Körperstolz" zeigt Michael Schmidt, dass man auch mit chronischen Erkrankungen mitten im Leben stehen kann und dass Nierenversagen kein Tabuthema sein muss. Die Plakate mit Michael sind derzeit mitten in Berlin und am Flughafen Tegel zu sehen.

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