Home Medizin
31 | 03 | 2017
Medizin
PDF Drucken

Genvoya bei HIV-Infektion

Bei einigen erwachsenen Patienten überwiegen positive Effekte, bei anderen negative

 

  • Für Jugendliche sowie vorbehandelte Erwachsene mit Umstellungsindikation fehlen Daten

 

Köln (1. April 2016) - Die Fixkombination aus den Wirkstoffen Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofoviralafenamid ist unter dem Handelsnamen Genvoya seit November 2015 als Therapie für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen, die mit dem Humanen Immundefizienz-Virus Typ 1 (HIV-1) infiziert sind. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob diese Wirkstoffkombination Patientinnen und Patienten einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

IQWiG

Efmoroctocog alfa bei Hämophilie A: Zusatznutzen nicht belegt

 

  • Studienpool unvollständig, Angaben zu den Ergebnissen unzureichend

 

Köln (1. April 2016) - Efmoroctocog alfa (Handelsname Elocta) ist seit November 2015 für Personen mit Hämophilie des Typs A zugelassen, die häufig auch als „Bluterkrankheit“ bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um eine Erbkrankheit, bei der die Blutgerinnung gestört ist. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet, und zwar sowohl für die Prophylaxe als auch für eine anlassbezogene Behandlung. Ein solcher Zusatznutzen ist aus dem Dossier jedoch nicht ableitbar, da es keine der Fragestellung angemessenen Studiendaten enthält.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

IQWiG

Sacubitril/Valsartan bei chronischer Herzinsuffizienz: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen

 

  • Vorteil bei Sterblichkeit, Klinikeinweisungen und Lebensqualität
  • Nachteil bei nicht schweren Nebenwirkungen

 

Köln (1. April 2016) - Die Fixkombination aus Sacubitril und Valsartan (Handelsname: Entresto) ist seit November 2015 für Erwachsene mit symptomatischer, chronischer Herzinsuffizienz zugelassen, bei denen die Pumpfunktion (Ejektionsfraktion), eingeschränkt ist. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob diese Wirkstoffkombination Patientinnen und Patienten einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

Kardiogener Schock: Überlebenschancen werden besser

 

Mannheim (1. April 2016) - Die Akut-Sterblichkeit von Patienten im kardiogenen Schock konnte in den vergangenen 20 Jahren deutlich gesenkt werden. Dennoch haben Menschen, die beispielsweise infolge eines Herzinfarkts in diesen lebensbedrohlichen Zustand geraten, nach wie vor ein hohes Risiko, zu versterben. Eine sofortige Katheterintervention hat höchste Priorität, betonten Experten bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

Lebensrettende Pumpen und „Kunstherzen“

 

Mannheim (1. April 2016) – Mechanische Pumpen, die die Funktion des Herzens ganz oder zumindest teilweise übernehmen, sind längst keine Utopie mehr. Sie kommen auf Intensivstationen zum Einsatz, um beispielsweise Patienten nach einem Herzinfarkt über die ersten, kritischen Tage zu bringen. Mit Kunstherzen können schwer Herzkranke mehrere Jahre leben, berichten Experten auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Kardiologie

Impella®-Mikroaxialpumpen – effektive hämodynamische Unterstützung in der klinischen Praxis

Mannheim (31. März 2016) - Eine zeitweise mechanische Unterstützung der Herzventrikel durch perkutane Pumpensysteme kann in verschiedenen kardiologischen Indikationen von Nutzen sein. Hierzu zählen etwa die perkutane Koronarintervention (PCI) bei Hochrisikopatienten sowie der therapierefraktäre kardiogene Schock nach akutem Myokardinfarkt. Impella®-Mikroaxialpumpensysteme ermöglichen in beiden Fällen eine einfache, schnelle und sichere Entlastung des Herzens, die mit erhöhter hämodynamischer Stabilität und besseren Behandlungsergebnissen einhergehen kann.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutsches Förderprogramm für Augenheilkunde
Bewerbung bis Ende Juni 2016

 

  • Unterstützung innovativer ophthalmologischer Forschungsprojekte
  • Expertenkommission vergibt Fördersumme bis maximal € 50.000
  • Bewerbungen können bis zum 30. Juni 2016 eingereicht werden

 

Leverkusen, 24. März 2016 - Ziel des Deutschen Förderprogramms für Augenheilkunde von Bayer ist es, Forschung und Fortschritt in der Ophthalmologie voranzubringen, um die Behandlungsmöglichkeiten der Patienten langfristig zu verbessern. Alle Forscher, die an innovativen wissenschaftlichen Projekten auf diesem Gebiet arbeiten und sich um die Förderung für 2017 bewerben möchten, können ihren Antrag noch bis zum 30. Juni 2016 einreichen. Das Fördergeld in Höhe von maximal € 50.000 wird von einer unabhängigen Expertenkommission vergeben, die mit führenden deutschen Ophthalmologen und Grundlagenforschern besetzt ist.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: Ein Schlaganfall führt häufig zu einer räumlichen Wahrnehmungsstörung. Diese fällt wesentlich schwächer aus, wenn die Kommunikation zwischen linker und rechter Gehirnhälfte intensiv ist. Photo und Copyright: Uniklinik FreiburgPatienten mit Neglect

Heilungsverlauf nach Schlaganfall früh vorhersagbar

 

Freiburg (24. März 2016) - Welche Patienten nach einem Schlaganfall langfristig besonders viel Unterstützung benötigen, konnten Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg jetzt bereits in den ersten Tagen nach dem Schlaganfall ermitteln. Mit Hilfe bildgebender Verfahren untersuchten sie die Hirnaktivität bei 34 Patienten mit rechtsseitig schwerem Schlaganfall. Dabei zeigte sich: Je aktiver die Zellen im rechten Aufmerksamkeitszentrum des Gehirns waren, desto besser war auch die langfristige Gesamterholung. Zudem erholten sich Patienten besonders gut von einer als Neglect bezeichneten räumlichen Wahrnehmungsstörung, wenn links das Areal besonders aktiv war, das rechts geschädigt wurde.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: Moleküle im Blut sollen Ärzten künftig verraten, ob ein Mensch an Tuberkulose erkranken wird. Photo und Copyright: MPG/J.SteengardBiomarker sollen in Zukunft das Ausbruchsrisiko einer Tuberkulose voraussagen können

Bluttest für Tuberkulose

 

Berlin (24. März 2016) - Sie ist zusammen mit Aids eine der Infektionskrankheiten mit der weltweit höchsten Sterberate. Die Rede ist von Tuberkulose, an der jedes Jahr zwischen 1,5 und zwei Millionen Menschen sterben. Doch nicht jeder, der mit dem Bakterium infiziert ist, entwickelt auch eine Tuberkulose: Bei weniger als zehn Prozent der Infizierten bricht die Krankheit tatsächlich aus. Ein internationales Wissenschaftlerteam, an dem auch Forscher des Max-Planck Instituts für Infektionsbiologie in Berlin beteiligt waren, hat nun einen Tuberkulosetest entwickelt, der einen Ausbruch der Krankheit bei Infizierten zuverlässig voraussagen kann. Durch diesen Test können zukünftig Ärzte den Verlauf der Krankheit abschätzen und frühzeitig mit einer medizinischen Versorgung beginnen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: Bild: links: Durch ein Blutgerinnsel (Pfeil) wird ein großer Bereich des Gehirns von der Sauerstoffversorgung abgeschnitten. Rechts: Wiedereröffnetes Gefäß nach Entfernen des Gerinnsels mittels Stent. Photo und Copyright: Universitätsklinikum FreiburgSchlaganfall-Therapie

Zeitfenster für neue Kathetertechnik oft größer als gedacht

 

Freiburg (22. März 2016) - Die Hirnschädigung nach einem Schlaganfall nimmt nicht zwangsläufig mit der Zeit zu. Das haben nun Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg gezeigt. Sie werteten Daten von Patienten aus, die eine bis sechs Stunden zuvor einen schweren Schlaganfall erlitten hatten. Wichtiger als die verstrichene Zeit war offensichtlich eher, wie gut die betroffenen Gehirnbereiche über kleinere Arterien mit Blut versorgt wurden. Das erklärt auch, weshalb mit einer mechanischen Entfernung des Blutgerinnsels bis zu sechs Stunden und im Einzelfall auch deutlich länger gute Behandlungserfolge erzielt werden. Die Studie erschien in der Februarausgabe der Fachzeitschrift Clinical Neuroradiology.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

ECCO 2016: Darmselektive Biologikum-Therapie in der Versorgungsrealität

Neue Therapiestrategien mit Vedolizumab bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Amsterdam, Niederlande (19. März 2016) – Die Behandlungsalgorithmen für die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Colitis ulcerosa und Morbus Crohn werden sich in den kommenden Jahren ändern – davon waren die gastroenterologischen Experten auf zwei von Takeda unterstützten Symposien im Rahmen der diesjährigen ECCO in Amsterdam überzeugt (11. Kongress der European Crohn’s and Colitis Organisation, 16.-19.03.2016). Eine wichtige Rolle in der CED-Therapie spielt dabei bereits heute der selektive Integrin-α4β7-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®). Aktuelle Real-Life-Studiendaten bestätigen die Wirksamkeit der darmselektiven Therapie mit Vedolizumab bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn: Patienten erreichen mit der Therapie häufiger als mit Placebo eine klinische Remission – und auch in der langfristigen Erhaltungstherapie ist der Wirkstoff effektiv und sicher. Vor dem Hintergrund dieser Daten diskutierten die Experten neue Konzepte der CED-Therapie und den zukünftigen Stellenwert von Vedolizumab auch in Bezug zu anderen Therapeutika wie TNFα-Inhibitoren.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Nierenersatztherapie

AQUA-Institut zeigt Wege zur besseren Qualitätssicherung auf

 

Göttingen (18. März 2016) - Das AQUA-Institut entwickelte im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses ein sektorenübergreifendes Qualitätssicherungsverfahren, mit dem die Nierenersatztherapie bei Patienten mit chronischem Nierenversagen deutlich verbessert werden könnte. Der entsprechende Bericht wurde im Internet veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Eine Sexualbegleiterin erzählt aus ihrem Alltag, ein Jurist fragt „Gibt es ein Recht auf Sexualität?“ - Tagungsrückblick: Sexualität einen Raum geben. Obwohl unsere Gesellschaft immer älter wird, ist die Diskussion um sexuelle Bedürfnisse von älteren Menschen noch immer ein Thema, über das man lieber nicht spricht. Dies gilt insbesondere für den Zusammenhang von Sexualität und Demenz. In der professionellen Pflege kann dieses Thema jedoch nicht einfach verschwiegen werden, gehört Sexualität doch zu den Grundbedürfnissen. Aber wie verändert sich unsere Sexualität im Alter? Was bedeutet Demenz für die Intimität in Partnerschaften? Und wie sieht es mit dem Recht auf Sexualität in den Pflegeeinrichtungen aus? Photo: UNI Witten/HerdeckeEine Sexualbegleiterin erzählt aus ihrem Alltag, ein Jurist fragt „Gibt es ein Recht auf Sexualität?“

Tagungsrückblick: Sexualität einen Raum geben

 

Witten (17. März 2016) - Obwohl unsere Gesellschaft immer älter wird, ist die Diskussion um sexuelle Bedürfnisse von älteren Menschen noch immer ein Thema, über das man lieber nicht spricht. Dies gilt insbesondere für den Zusammenhang von Sexualität und Demenz. In der professionellen Pflege kann dieses Thema jedoch nicht einfach verschwiegen werden, gehört Sexualität doch zu den Grundbedürfnissen. Aber wie verändert sich unsere Sexualität im Alter? Was bedeutet Demenz für die Intimität in Partnerschaften? Und wie sieht es mit dem Recht auf Sexualität in den Pflegeeinrichtungen aus?

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Monatszyklus ohne Beschwerden

Startschuss für die Aufklärungskampagne „Ganz normale Tage“

  • Prominente Botschafterin: TV-Star Janine Kunze

Berlin (17. März 2016) - Bis zu 30 Prozent aller Frauen im reproduktiven Alter leiden unter zu starken oder lang anhaltenden Monatsblutungen (Hypermenorrhoe bzw. Menorrhagie).1,2,3 Oft sind diese Menstruationsstörungen mit Schamgefühlen und Schmerzen verbunden, aufgrund derer die Betroffenen im Alltag stark eingeschränkt sind. Trotz des Leidensdrucks finden sich viele Frauen jedoch mit den Symptomen ab, ohne mit ihrem Arzt darüber zu sprechen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Vancomycin Enterocaps. Photo und Copyright: Riemser PharmaMit Weitblick den Therapieerfolg anhaltend sichern

Orales Vancomycin zur Behandlung der Clostridium-difficile-assoziierten Diarrhoe

Frankfurt am Main (16. März 2016) – Mehr als 40 % der Clostridium-difficile-assoziierten Diarrhoen (CDAD) treten heute außerhalb von stationären Einrichtungen auf.1 Doch damit nicht genug: Auch die Zahl an Therapieversagern und CDAD-Rezidiven nimmt stetig zu. 2-5 Vancomycin ENTEROCAPS® 250 mg überzeugen bei allen Formen der CDAD, auch bei der mehrwöchigen Therapie von Rezidiven. 6 So ermöglicht der Wirkstoff auch über die Initialtherapie hinaus eine wirkungsvolle Behandlung bei multiplen rezidivierenden CDAD-Formen. Basis hierfür ist das sogenannte Pulsschema der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH).7

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Vom BMG gefördertes Evaluationsprojekt zeigt weniger Krankenhaustage und bessere Lebensqualität

Vernetzte Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Göttingen/Berlin (16. März 2016) - Welche Strukturen und Prozesse sorgen für eine bessere Versorgung von psychisch kranken Menschen? Diesen Fragen ging heute eine Konferenz in Berlin nach, auf dem die Ergebnisse eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Evaluationsprojekts vorgestellt wurden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Hämophilie A-Therapie

Neues Faktor VIII-Präparat Kovaltry® ermöglicht Flexibilität und patientenindividuelle Dosierung bei der Blutungsprophylaxe

  • Präparat mit verbesserten Eigenschaften
  • Innovativer Herstellungsprozess sorgt für hohe Anreicherung von funktionsfähigem rekombinanten Faktor VIII
  • Nachhaltiges Engagement von Bayer in der Hämophilietherapie

Leverkusen (15. März 2016) – Die therapeutischen Möglichkeiten für Hämophilie A-Patienten haben in den letzten Jahrzehnten in Deutschland ein hohes Niveau erreicht. Dank der heute als Goldstandard geltenden Prophylaxe mit plasmatischen und gentechnisch hergestellten (rekombinanten) Gerinnungsfaktorenkonzentraten können spontane Blutungen in Gelenken, Muskeln und anderem Gewebe weitgehend verhindert werden. Der neu zugelassene unmodifizierte rekombinante Faktor VIII Kovaltry®(1) ermöglicht Flexibilität bei der patientenindividuellen Prophylaxe1.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Hersteller legt keine relevanten Daten vor und beansprucht selbst keinen Zusatznutzen

Secukinumab bei aktivem Morbus Bechterew oder Psoriasis-Arthritis: Zusatznutzen nicht belegt

 

Köln (15. März 2016) - Secukinumab (Handelsname Cosentyx) ist seit November 2015 für Erwachsene zugelassen, die unter aktiver ankylosierender Spondylitis (Morbus Bechterew) oder unter Psoriasis-Arthritis leiden. Für Patienten mit Plaque-Psoriasis (Schuppenflechte) hat der Wirkstoff 2015 bereits eine frühe Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) durchlaufen. Nun hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G‑-BA) das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beauftragt, auch für die neuen Anwendungsgebiete eine Dossierbewertung vorzunehmen. Da der Hersteller in seinem Dossier keine geeigneten Studien benennt, ist ein Zusatznutzen von Secukinumab gegenüber den zweckmäßigen Vergleichstherapien nicht belegt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Studie weist Weg zu neuen Therapieansätzen

Ab wann und wie wird eine Virus-Infektion chronisch?

 

Köln (8. März 2016) - Die meisten Viruserkrankungen verlaufen akut, gefolgt von einer vollständigen Genesung und der einmal Erkrankte ist dauerhaft gegen eine erneute Infektion mit demselben Virus geschützt. Manche Viren jedoch – wie auch das HI-Virus – verursachen chronische Infektionen. Bei den Betroffenen reicht die Immunantwort nicht aus, um das Virus dauerhaft zu eliminieren. In der vorliegenden Studie haben Wissenschaftler der Unikliniken Köln und Bonn einen Immunfaktor identifiziert, der dafür eine Mitverantwortung trägt. Ihre Ergebnisse wurden heute (7. März 2016) in der in der renommierten Fachzeitschrift Nature Immunology veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Depressionen behandeln

Psychopharmaka sind nicht für jeden Betroffenen die beste Lösung

 

Berlin (8. März 2016) - Behandlungen mit Psychopharmaka können nur dann ihr volles Potenzial entfalten, wenn zusammen mit der Behandlung auch die Umwelt und das Verhalten der Patienten stimuliert werden. Zu diesem Schluss kommt ein interdisziplinäres Forschungsteam aus klinischen Psychologen, Psychobiologen, Neurowissenschaftlern und Psychiatern. In einer Zusammenschau von über 150 Arbeiten analysierten die Wissenschaftler Erkenntnisse aus Placebostudien, Untersuchungen zur Neuroplastizität und Tierstudien. Die Ergebnisse sind kürzlich in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Neuroscience and Biobehavioral Reviews“ erschienen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Augenheilkunde – ein großes Fach

DOG veröffentlicht Jahresbericht

 

Berlin / München (8. März 2016) – Augenchirurgie und Forschung auf hohem Niveau: Augenheilkunde ist mehr, als der jährliche Sehtest beim Augenarzt und sie gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ihre vielfältigen Aktivitäten und die von Augenärzten und ophthalmologisch Forschenden fasst die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) in ihrem Jahresbericht zusammen. Neben einem ausführlichen Rückblick auf den DOG-Jahreskongress in Berlin, berichten DOG-Mitglieder über ihre Aufgaben in der Fachgesellschaft und die aktuelle Situation der Augenheilkunde in Deutschland.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: Der Infektionserreger E. coli (grau) hält sich mithilfe des Proteins FimH (gelb/rot), das sich an der Spitze langer Zellfortsätze befindet, an den Zelloberflächen des Harntraktes fest. Photo und Copyright: Maximilian Sauer, ETH ZürichHarnwegsinfektionen

Wie sich Bakterien bei uns einnisten

 

Basel, Schweiz (7. März 2016) - Fast jede zweite Frau leidet mindestens einmal in ihrem Leben an einer Blasenentzündung. Und auch Männer trifft es gelegentlich. In achtzig Prozent der Fälle ist das Darmbakterium E. coli dafür verantwortlich. Es wandert über die Harnröhre zur Blase und löst dort schmerzhafte Entzündungen aus. In der Fachzeitschrift «Nature Communications» berichten Forscher der Universität Basel und der ETH Zürich, wie es dem Keim dank eines Proteins mit ausgeklügelter Schliesstechnik gelingt, sich an der Harnwegsoberfläche anzuheften und so sein Ausschwemmen mit dem Harn zu verhindern.  

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

HIV trotz Therapie höchst aktiv

Forscher vermuten bisher unentdecktes Virenversteck im Körper

 

Erlangen (7. März 2018) - Als eine der großen Erfolgsgeschichten in der modernen Medizin gilt die Einführung der HIV-Kombinationstherapie Mitte der Neunzigerjahre, die bisher unzähligen Infizierten das Leben rettete: Dabei versetzt ein Cocktail aus verschiedenen Medikamenten die tödlichen Viren in einen schlafähnlichen Zustand und unterdrückt deren Vermehrung. So der allgemeine Erkenntnisstand. Dem widersprechen Mediziner vom Universitätsklinikum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Sie konnten nachweisen, dass das HI-Virus trotz Therapie weiterhin hochaktiv ist. Ihre Forschungsergebnisse haben sie jetzt im Fachmagazin EBioMedicine veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Hebammenverband fordert Erhalt der Selbstbestimmung von Frauen: Wahlfreiheit des Geburtsorts ist ein Frauenrecht. Seit über 100 Jahren fordern Frauen am 8. März, dem internationalen Frauentag, ihre Rechte ein. Das Recht von Frauen, selbst über sich und ihren Körper zu bestimmen, steht heute wieder ganz oben auf der Agenda. Denn dieses Recht beinhaltet auch die freie Entscheidung, wo Frauen ihre Kinder zur Welt bringen. Dieses Recht ist derzeit in Gefahr. Denn mit der Entscheidung einer Schiedsstelle im vergangen Herbst, Ausschlusskriterien für Geburten im häuslichen Umfeld einzuführen ohne deren wissenschaftliche Grundlage, Bedeutung und Relevanz zu überprüfen, wurde die Wahlfreiheit der Frauen massiv eingeschränkt genauso wie die Berufsausübung der Hebammen. Gegen diese willkürlich festgelegten Einschränkungen geht der Hebammenverband derzeit mit einer Klage vor. Hebammenverband fordert Erhalt der Selbstbestimmung von Frauen

Wahlfreiheit des Geburtsorts ist ein Frauenrecht

 

Berlin (7. März 2016) - Seit über 100 Jahren fordern Frauen am 8. März, dem internationalen Frauentag, ihre Rechte ein. Das Recht von Frauen, selbst über sich und ihren Körper zu bestimmen, steht heute wieder ganz oben auf der Agenda. Denn dieses Recht beinhaltet auch die freie Entscheidung, wo Frauen ihre Kinder zur Welt bringen. Dieses Recht ist derzeit in Gefahr. Denn mit der Entscheidung einer Schiedsstelle im vergangen Herbst,  Ausschlusskriterien für Geburten im häuslichen Umfeld einzuführen ohne deren wissenschaftliche Grundlage, Bedeutung und Relevanz  zu überprüfen, wurde die Wahlfreiheit der Frauen massiv eingeschränkt  genauso wie die Berufsausübung der Hebammen. Gegen diese willkürlich festgelegten Einschränkungen geht der Hebammenverband derzeit mit einer Klage vor.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Telekardiologie: BVMed warnt: 'Ab April 2016 können fast 12.000 Herzschrittmacher-Patienten nicht mehr telemedizinisch versorgt werden'. Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat darauf hingewiesen, dass ab 1. April 2016 rund 12.000 Herzschrittmacher-Patienten in Deutschland nicht mehr telemedizinisch versorgt werden können, obwohl sich das Telemonitoring bei ihnen seit vielen Jahren bewährt hat. Die Herzschrittmacher-Patienten müssen dann künftig wieder zweimal im Jahr in eine kardiologische Praxis oder Klinik zur Nachsorge kommen. Schuld daran ist die neue EBM-Ziffer 13554, die die telemedizinische Versorgung lediglich für Patienten mit einem implantierbaren Defibrillator (ICDs) oder einem Gerät zur kardialen Resynchronisationstherapie (CRT-System) vorsieht. Photo und Copyright: BVMedTelekardiologie

BVMed warnt: "Ab April 2016 können fast 12.000 Herzschrittmacher-Patienten nicht mehr telemedizinisch versorgt werden"

 

Berlin (4. März 2016) - Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat darauf hingewiesen, dass ab 1. April 2016 rund 12.000 Herzschrittmacher-Patienten in Deutschland nicht mehr telemedizinisch versorgt werden können, obwohl sich das Telemonitoring bei ihnen seit vielen Jahren bewährt hat. Die Herzschrittmacher-Patienten müssen dann künftig wieder zweimal im Jahr in eine kardiologische Praxis oder Klinik zur Nachsorge kommen. Schuld daran ist die neue EBM-Ziffer 13554, die die telemedizinische Versorgung lediglich für Patienten mit einem implantierbaren Defibrillator (ICDs) oder einem Gerät zur kardialen Resynchronisationstherapie (CRT-System) vorsieht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

57. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie 2016

Asthma – vom leichten bis zum schweren Ende

 

  • Asthmakontrolle als Grundlage erfolgreicher Therapie
  • Schweres Asthma: Wo stehen wir?
  • Gezielte Anti-IL-5-Therapie mit Mepolizumab

 

Leipzig (4. März 2016) – Die heutige Therapie des schweren Asthma bronchiale kann – auf Grundlage eines guten Asthmamanagements – individueller an die Bedürfnisse der Patienten angepasst werden. Die Identifizierung von Phänotypen und die Verfügbarkeit neuer, zielgerichteter Therapieoptionen ermöglichen das. Dazu zählt auch das kürzlich eingeführte Biologikum Mepolizumab (monoklonaler Anti-IL-5-Antikörper) für Patienten mit schwerem, refraktärem eosinophilem Asthma. Welche Erkenntnisse aus der aktuellen Studienlage gewonnen werden können, und inwiefern diese den Praxisalltag verändern, diskutierten Pneumologen auf einem Symposium* im Rahmen des 57. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie in Leipzig.

Weiterlesen...
 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

Seite 8 von 99
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson