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24 | 05 | 2017
Medizin
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Deutsche Gesellschaft für Nephrologie

Bei den Hilfsbedürftigsten und Schwächsten soll erneut gespart werden

Heidelberg (21. April 2016) - Teilstationäre Dialyse vor dem Aus: Die Lage ist für multimorbide Dialysepatienten und für nephrologische Kliniken in Nordrhein-Westfalen prekär. Die AOK Rheinland/Hamburg sowie die Knappschaft-Krankenkasse weigern sich, die teilstationäre Dialyse adäquat zu vergüten, letztere fordert nun sogar Teile der Vergütung der letzten fünf Jahre zurück. „Nephrologische Abteilungen sollen systematisch ausgeblutet werden, was aber noch schwerer wiegt: Die Kassen betreiben ihre Sparpolitik zu Lasten der Patientensicherheit“, so Dr. Markus Schmidt, Chefarzt der Klinik für Nephrologie am Marien Hospital Marl und Vorstandsmitglied im VLKN.

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DGfN fordert Dialyseregister

  • Stellungnahme zum Beitrag „Nach Transplantationsskandal neue Systemlücke aufgetaucht“ in der Sendung "Fakt", die am 12. April 2016 in der ARD ausgestrahlt wurde

Heidelberg (15. April 2016) - Am 12.04. berichtete die ARD TV-Sendung „Fakt“ über eine „Lücke im Gesundheitssystem“ [1]. Im Begleittext zur Sendung auf der Website des mdr ist nachzulesen: „ Zwei in Nordrhein-Westfalen tätige Ärzte werden beschuldigt, aus persönlichem Profitstreben über Jahre Dialysepatienten nicht zur Transplantation angemeldet zu haben. Dies haben mehrere Patienten bei der Staatsanwaltschaft Dortmund zur Anzeige gebracht.“ [1]. Sollten diese Anschuldigungen zutreffen, handelt es sich um ein skandalöses Fehlverhalten, das die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) aufs Schärfste verurteilt. Denn mit dem Versäumnis, die Patienten zur Transplantation zu melden, wäre ihnen die Form der Nierenersatztherapie verwehrt worden, die für viele Patienten gerade im Hinblick auf die Lebensqualität die bei weitem beste darstellt. Darüber hinaus hätte eine unentschuldbare Entmündigung der Patienten stattgefunden.

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3748_Cover_Wissen-w-300_5cc9fd86c55c57ce5eb97f6da8cf1220.jpgGenetische Untersuchungen während der Schwangerschaft

Wissen können, dürfen, wollen?

Bern, Schweiz (15. April 2016) - Die interdisziplinäre TA-SWISS-Studie «Wissen können, dürfen, wollen? Genetische Untersuchungen während der Schwangerschaft» schätzt die Chancen und Risiken von vorgeburtlichen genetischen Untersuchungen ab, zeigt auf, wie sich die neuen Tests auf die Zukunft der pränatalen Diagnostik und die medizinische Versorgung werdender Mütter auswirken könnten, analysiert ethische, rechtliche und ökonomische Fragen und formuliert Empfehlungen. Sie legt damit die Grundlage für die notwendige politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Fragen, die kurz vor der Referendumsabstimmung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) von höchster Aktualität sind.

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Medtronic gibt CE-Kennzeichnung des Micra®-Transkatheter-Schrittmachers bekannt, des kleinsten Herzschrittmachers der Welt

Schrittmacher im Miniaturformat nicht einmal ein Zehntel so groß wie herkömmliche Modelle und unmittelbar im Herzen implantiert

DUBLIN, Irland (14. April 2015) – Medtronic plc (NYSE: MDT) gab heute den Erhalt der CE-Kennzeichnung (Conformité Européenne) für das Micra® Transcatheter Pacing System (TPS) bekannt, den kleinsten Herzschrittmacher der Welt. Diese Micra‐Herzschrittmachersystem ist weniger als ein Zehntel so groß wie herkömmliche Schrittmacher. Es bietet die fortschrittlichste Herzschrittmachertechnologie in einem kosmetisch unsichtbaren Gerät, das über einen Katheter minimalinvasiv unmittelbar ins Herz eingebracht werden kann.

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Behandlung des akuten Schlaganfalls

Neue Leitlinie empfiehlt Kombination aus Lyse und Katheter

Berlin (12. April 2016) – Das mechanische Entfernen von Blutgerinnseln im Gehirn mit einem Katheter (Thrombektomie) setzt sich in Deutschland durch. Die bahnbrechende neue Methode kann schwere Behinderungen nach einem schweren Schlaganfall vermeiden, indem sie eine verstopfte Hirnarterie von einem Blutgerinnsel (Thrombus) befreit. Eine neue Leitlinie empfiehlt in bestimmten Fällen eine Kombination aus bewährter Thrombolyse mit einem Medikament und der mechanischen Methode mittels Katheter. Die Thrombektomie soll möglichst schnell möglichst vielen Patienten zugutekommen. Dafür habe sich eine enge Zusammenarbeit von Stroke Units und Neurovaskulären Zentren bewährt, teilen die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) mit. Zudem bieten Neuroradiologen, die den Kathetereingriff vornehmen, bereits verstärkt zertifizierte Fortbildungen an.

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Mind the Gap! Alginat kann die therapeutische Lücke in der Refluxbehandlung schließen. Die Behandlung von Refluxpatienten ist lückenhaft. Dies ist das Fazit eines Presseworkshops von Reckitt Benckiser Deutschland GmbH (RB) im Rahmen des DGIM Kongresses, an dem Experten aus Gastroenterologie und Allgemeinmedizin teilnahmen. Alginat kann als zusätzliche Option zur Behandlung mit PPI die Lebensqualität von über vier Millionen Patienten erheblich verbessern. Die Verbesserung der Lebensqualität von Reflux-Patienten stand im Fokus beim Presseworkshop von RB am 11. April im Rahmen des DGIM Kongresses in Mannheim. Als Experten waren Dr. Margrit Hollenz, Rödental, Prof. Joachim Labenz, Siegen, Prof. Ahmed Madisch, Hannover, Prof. Hubert Mönnikes, Berlin und Dr. Peter Travnik, Leverkusen, anwesend. Mind the Gap!

Alginat kann die therapeutische Lücke in der Refluxbehandlung schließen

Mannheim (11. April 2016) - Die Behandlung von Refluxpatienten ist lückenhaft. Dies ist das Fazit eines Presseworkshops von Reckitt Benckiser Deutschland GmbH (RB) im Rahmen des DGIM Kongresses, an dem Experten aus Gastroenterologie und Allgemeinmedizin teilnahmen. Alginat kann als zusätzliche Option zur Behandlung mit PPI die Lebensqualität von über vier Millionen Patienten erheblich verbessern. Die Verbesserung der Lebensqualität von Reflux-Patienten stand im Fokus beim Presseworkshop von RB am 11. April im Rahmen des DGIM Kongresses in Mannheim. Als Experten waren Dr. Margrit Hollenz, Rödental, Prof. Joachim Labenz, Siegen, Prof. Ahmed Madisch, Hannover, Prof. Hubert Mönnikes, Berlin und Dr. Peter Travnik, Leverkusen, anwesend.

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Expertendiskussion über zukunftsträchtiges Herzinsuffizienz-Management mit natriuretischen Peptiden

BNP oder NT-proBNP?

Mannheim (10. April 2016) - Aktuell wirft die Einführung der neuen Wirkstoffklasse der ARNI (Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitoren) neue Fragen zum Einsatz der natriuretischen Peptide (NP) als Biomarker auf: Bei dem von Roche Diagnostics initiierten Roundtable-Gespräch wiesen Experten aus dem Bereich der ambulanten und stationären Herzinsuffizienz-Versorgung auf den hohen Aufklärungsbedarf zum Unterschied zwischen BNP und NT-proBNP hin. Als Bestandteil der leitlinienkonformen Ausschlussdiagnostik für alternative Ursachen bei Dyspnoe sowie der Gewinnung prognoserelevanter Informationen1 ist die Bestimmung der NP bei Verdacht auf Herzinsuffizienz bereits etabliert: Sinnvoll eingesetzt können sie zu einer deutlichen Verbesserung des Herzinsuffizienzmanagements beitragen.

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Digitale Wege zur Adhärenzsteigerung

Innovative Arzt-Patienten-Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung

Mannheim (9. April 2016) - Ärzte sollten die primären Informationsquellen ihrer Patienten sein. Darin waren sich die Referenten eines Symposiums auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Mannheim einig. Konsens herrschte aber auch darin, dass Ärzte dabei durchaus das große Potenzial der digitalen Gesundheitsdienstleistungen für den Therapieprozess nutzen sollten. Diese würden vom Patienten immer öfter nachgefragt werden. Sie könnten die Arzt-Patienten-Kommunikation verbessern, zudem aber auch die Patientenzufriedenheit erhöhen und die Therapietreue steigern. Die Referenten zeigten am Beispiel des innovativen Kommunikationskonzeptes TheraKey® der BERLIN-CHEMIE AG, wie digitale Lösungen Arzt, Patient und Angehörige im Therapiealltag umfassend unterstützen können.

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Abb.: Virtuelle Spinne im Rahmen einer Expositionstherapie. Photo: Andreas RuiderArachnophobie

Angst lässt Spinnen größer wirken. Expositionstherapie kann Verzerrungen korrigieren

Regensburg (8. April 2016) - Menschen, die an Arachnophobie (Spinnenangst) leiden, überschätzen die Größe von Spinnentieren. Denn die Betroffenen können die angstbezogene visuelle Information nicht angemessen verarbeiten. Dies hat ein Team von Forschern der Universitäten in Regensburg und Würzburg und der Brown University (USA) erstmals nachgewiesen. Die Wissenschaftler konnten auch zeigen: Durch eine Expositionstherapie, bei der sich die Patientinnen und Patienten ihren Ängsten in einer sicheren Umgebung stellen, können die verzerrten Größeneinschätzungen korrigiert werden. Die Ergebnisse der Forscher wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Biological Psychology“ veröffentlicht (DOI: 10.1016/j.biopsycho.2016.03.005).

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Abb.: Das Minisensorsystem im zukünftigen Einsatz: Der Messfühler wird im Ohr befestigt und ein Smartphone übermittelt die Daten an einen Rechner, der die Signale auf epileptische Anfälle hin auswertet. © Foto: Rainer Surges Projekt „EPItect“

Minisensor soll bei epileptischen Anfällen warnen

Bonn (6. April 2016) - Für Epilepsie-Patienten und behandelnde Ärzte ist es bislang eine Herausforderung, ohne stationäre Aufzeichnungsgeräte die Häufigkeit und Schwere von epileptischen Anfällen richtig einzuschätzen. Ein Konsortium, das von Epileptologen des Universitätsklinikums Bonn koordiniert wird, entwickelt nun ein mobiles Sensorsystem, das Anfälle erkennt. Über einen Warnruf sollen dann Angehörige oder behandelnde Ärzte zur Hilfe herbeigeholt werden. Das Projekt „EPItect“ wird vom Bundesforschungsministerium in den nächsten drei Jahren mit rund zwei Millionen Euro gefördert. Bei der Umsetzung erhält das Konsortium Unterstützung durch den Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH.

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RKI

Nationaler Pandemieplan überarbeitet

Berlin (4. April 2016) - Das Robert Koch-Institut hat den Wissenschaftlichen Teil des Nationalen Influenza-Pandemieplans überarbeitet und veröffentlicht. Bei der Überarbeitung des zuletzt 2007 aktualisierten Teils wurde das Robert Koch-Institut vom "Expertenbeirat Influenza" unterstützt. Der Wissenschaftliche Teil (Teil II) fasst den Stand des Wissens zusammen, bewertet die verfügbare Evidenz und dient als fachliche Grundlage für Entscheidungen über Maßnahmen zur Vorbereitung und im konkreten Pandemiefall. Teil I zu Strukturen und Maßnahmen wird derzeit von Bund und Ländern erarbeitet. Teil I gibt einen Rahmen vor, der die Grundlage für die Pandemiepläne der Länder und die Ausführungspläne der Kommunen bildet.

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Medtronic kündigt neues weltweites Studienprogramm an

SPYRAL HTN zur renalen Denervierung 

 

Meerbusch (1. April 2015) – Medtronic plc (NYSE:MDT) gab heute den Beginn des weltweiten klinischen Studienprogramms SPYRAL HTN bekannt; eines einzigartigen, in Phasen aufgebauten Programms zur klinischen Prüfung der Renalen Denervierung bei unkontrollierter Hypertonie. Diese Ankündigung folgt auf die Erteilung einer DIE (Investigational Device Exemption; Ausnahmegenehmigung für in der Erforschung befindliche Medizinprodukte) durch die US-Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration). Das Programm beginnt mit zwei weltweiten Studien zu den Störgrößen, die in der klinischen Studie SYMPLICITY HTN-3 festgestellt wurden – nämlich Variabilität bei der Medikation, der Patientenpopulation und den angewandten Maßnahmen –, um sicherzustellen, dass das klinische Potenzial der Behandlung korrekt erfasst wird.

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Genvoya bei HIV-Infektion

Bei einigen erwachsenen Patienten überwiegen positive Effekte, bei anderen negative

 

  • Für Jugendliche sowie vorbehandelte Erwachsene mit Umstellungsindikation fehlen Daten

 

Köln (1. April 2016) - Die Fixkombination aus den Wirkstoffen Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofoviralafenamid ist unter dem Handelsnamen Genvoya seit November 2015 als Therapie für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen, die mit dem Humanen Immundefizienz-Virus Typ 1 (HIV-1) infiziert sind. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob diese Wirkstoffkombination Patientinnen und Patienten einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet.

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IQWiG

Efmoroctocog alfa bei Hämophilie A: Zusatznutzen nicht belegt

 

  • Studienpool unvollständig, Angaben zu den Ergebnissen unzureichend

 

Köln (1. April 2016) - Efmoroctocog alfa (Handelsname Elocta) ist seit November 2015 für Personen mit Hämophilie des Typs A zugelassen, die häufig auch als „Bluterkrankheit“ bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um eine Erbkrankheit, bei der die Blutgerinnung gestört ist. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet, und zwar sowohl für die Prophylaxe als auch für eine anlassbezogene Behandlung. Ein solcher Zusatznutzen ist aus dem Dossier jedoch nicht ableitbar, da es keine der Fragestellung angemessenen Studiendaten enthält.

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IQWiG

Sacubitril/Valsartan bei chronischer Herzinsuffizienz: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen

 

  • Vorteil bei Sterblichkeit, Klinikeinweisungen und Lebensqualität
  • Nachteil bei nicht schweren Nebenwirkungen

 

Köln (1. April 2016) - Die Fixkombination aus Sacubitril und Valsartan (Handelsname: Entresto) ist seit November 2015 für Erwachsene mit symptomatischer, chronischer Herzinsuffizienz zugelassen, bei denen die Pumpfunktion (Ejektionsfraktion), eingeschränkt ist. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob diese Wirkstoffkombination Patientinnen und Patienten einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet.

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Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

Kardiogener Schock: Überlebenschancen werden besser

 

Mannheim (1. April 2016) - Die Akut-Sterblichkeit von Patienten im kardiogenen Schock konnte in den vergangenen 20 Jahren deutlich gesenkt werden. Dennoch haben Menschen, die beispielsweise infolge eines Herzinfarkts in diesen lebensbedrohlichen Zustand geraten, nach wie vor ein hohes Risiko, zu versterben. Eine sofortige Katheterintervention hat höchste Priorität, betonten Experten bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.

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Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

Lebensrettende Pumpen und „Kunstherzen“

 

Mannheim (1. April 2016) – Mechanische Pumpen, die die Funktion des Herzens ganz oder zumindest teilweise übernehmen, sind längst keine Utopie mehr. Sie kommen auf Intensivstationen zum Einsatz, um beispielsweise Patienten nach einem Herzinfarkt über die ersten, kritischen Tage zu bringen. Mit Kunstherzen können schwer Herzkranke mehrere Jahre leben, berichten Experten auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim.

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Kardiologie

Impella®-Mikroaxialpumpen – effektive hämodynamische Unterstützung in der klinischen Praxis

Mannheim (31. März 2016) - Eine zeitweise mechanische Unterstützung der Herzventrikel durch perkutane Pumpensysteme kann in verschiedenen kardiologischen Indikationen von Nutzen sein. Hierzu zählen etwa die perkutane Koronarintervention (PCI) bei Hochrisikopatienten sowie der therapierefraktäre kardiogene Schock nach akutem Myokardinfarkt. Impella®-Mikroaxialpumpensysteme ermöglichen in beiden Fällen eine einfache, schnelle und sichere Entlastung des Herzens, die mit erhöhter hämodynamischer Stabilität und besseren Behandlungsergebnissen einhergehen kann.

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Deutsches Förderprogramm für Augenheilkunde
Bewerbung bis Ende Juni 2016

 

  • Unterstützung innovativer ophthalmologischer Forschungsprojekte
  • Expertenkommission vergibt Fördersumme bis maximal € 50.000
  • Bewerbungen können bis zum 30. Juni 2016 eingereicht werden

 

Leverkusen, 24. März 2016 - Ziel des Deutschen Förderprogramms für Augenheilkunde von Bayer ist es, Forschung und Fortschritt in der Ophthalmologie voranzubringen, um die Behandlungsmöglichkeiten der Patienten langfristig zu verbessern. Alle Forscher, die an innovativen wissenschaftlichen Projekten auf diesem Gebiet arbeiten und sich um die Förderung für 2017 bewerben möchten, können ihren Antrag noch bis zum 30. Juni 2016 einreichen. Das Fördergeld in Höhe von maximal € 50.000 wird von einer unabhängigen Expertenkommission vergeben, die mit führenden deutschen Ophthalmologen und Grundlagenforschern besetzt ist.

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Abb.: Ein Schlaganfall führt häufig zu einer räumlichen Wahrnehmungsstörung. Diese fällt wesentlich schwächer aus, wenn die Kommunikation zwischen linker und rechter Gehirnhälfte intensiv ist. Photo und Copyright: Uniklinik FreiburgPatienten mit Neglect

Heilungsverlauf nach Schlaganfall früh vorhersagbar

 

Freiburg (24. März 2016) - Welche Patienten nach einem Schlaganfall langfristig besonders viel Unterstützung benötigen, konnten Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg jetzt bereits in den ersten Tagen nach dem Schlaganfall ermitteln. Mit Hilfe bildgebender Verfahren untersuchten sie die Hirnaktivität bei 34 Patienten mit rechtsseitig schwerem Schlaganfall. Dabei zeigte sich: Je aktiver die Zellen im rechten Aufmerksamkeitszentrum des Gehirns waren, desto besser war auch die langfristige Gesamterholung. Zudem erholten sich Patienten besonders gut von einer als Neglect bezeichneten räumlichen Wahrnehmungsstörung, wenn links das Areal besonders aktiv war, das rechts geschädigt wurde.

 

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Abb.: Moleküle im Blut sollen Ärzten künftig verraten, ob ein Mensch an Tuberkulose erkranken wird. Photo und Copyright: MPG/J.SteengardBiomarker sollen in Zukunft das Ausbruchsrisiko einer Tuberkulose voraussagen können

Bluttest für Tuberkulose

 

Berlin (24. März 2016) - Sie ist zusammen mit Aids eine der Infektionskrankheiten mit der weltweit höchsten Sterberate. Die Rede ist von Tuberkulose, an der jedes Jahr zwischen 1,5 und zwei Millionen Menschen sterben. Doch nicht jeder, der mit dem Bakterium infiziert ist, entwickelt auch eine Tuberkulose: Bei weniger als zehn Prozent der Infizierten bricht die Krankheit tatsächlich aus. Ein internationales Wissenschaftlerteam, an dem auch Forscher des Max-Planck Instituts für Infektionsbiologie in Berlin beteiligt waren, hat nun einen Tuberkulosetest entwickelt, der einen Ausbruch der Krankheit bei Infizierten zuverlässig voraussagen kann. Durch diesen Test können zukünftig Ärzte den Verlauf der Krankheit abschätzen und frühzeitig mit einer medizinischen Versorgung beginnen.

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Abb.: Bild: links: Durch ein Blutgerinnsel (Pfeil) wird ein großer Bereich des Gehirns von der Sauerstoffversorgung abgeschnitten. Rechts: Wiedereröffnetes Gefäß nach Entfernen des Gerinnsels mittels Stent. Photo und Copyright: Universitätsklinikum FreiburgSchlaganfall-Therapie

Zeitfenster für neue Kathetertechnik oft größer als gedacht

 

Freiburg (22. März 2016) - Die Hirnschädigung nach einem Schlaganfall nimmt nicht zwangsläufig mit der Zeit zu. Das haben nun Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg gezeigt. Sie werteten Daten von Patienten aus, die eine bis sechs Stunden zuvor einen schweren Schlaganfall erlitten hatten. Wichtiger als die verstrichene Zeit war offensichtlich eher, wie gut die betroffenen Gehirnbereiche über kleinere Arterien mit Blut versorgt wurden. Das erklärt auch, weshalb mit einer mechanischen Entfernung des Blutgerinnsels bis zu sechs Stunden und im Einzelfall auch deutlich länger gute Behandlungserfolge erzielt werden. Die Studie erschien in der Februarausgabe der Fachzeitschrift Clinical Neuroradiology.

 

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ECCO 2016: Darmselektive Biologikum-Therapie in der Versorgungsrealität

Neue Therapiestrategien mit Vedolizumab bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Amsterdam, Niederlande (19. März 2016) – Die Behandlungsalgorithmen für die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Colitis ulcerosa und Morbus Crohn werden sich in den kommenden Jahren ändern – davon waren die gastroenterologischen Experten auf zwei von Takeda unterstützten Symposien im Rahmen der diesjährigen ECCO in Amsterdam überzeugt (11. Kongress der European Crohn’s and Colitis Organisation, 16.-19.03.2016). Eine wichtige Rolle in der CED-Therapie spielt dabei bereits heute der selektive Integrin-α4β7-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®). Aktuelle Real-Life-Studiendaten bestätigen die Wirksamkeit der darmselektiven Therapie mit Vedolizumab bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn: Patienten erreichen mit der Therapie häufiger als mit Placebo eine klinische Remission – und auch in der langfristigen Erhaltungstherapie ist der Wirkstoff effektiv und sicher. Vor dem Hintergrund dieser Daten diskutierten die Experten neue Konzepte der CED-Therapie und den zukünftigen Stellenwert von Vedolizumab auch in Bezug zu anderen Therapeutika wie TNFα-Inhibitoren.

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Nierenersatztherapie

AQUA-Institut zeigt Wege zur besseren Qualitätssicherung auf

 

Göttingen (18. März 2016) - Das AQUA-Institut entwickelte im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses ein sektorenübergreifendes Qualitätssicherungsverfahren, mit dem die Nierenersatztherapie bei Patienten mit chronischem Nierenversagen deutlich verbessert werden könnte. Der entsprechende Bericht wurde im Internet veröffentlicht.

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Eine Sexualbegleiterin erzählt aus ihrem Alltag, ein Jurist fragt „Gibt es ein Recht auf Sexualität?“ - Tagungsrückblick: Sexualität einen Raum geben. Obwohl unsere Gesellschaft immer älter wird, ist die Diskussion um sexuelle Bedürfnisse von älteren Menschen noch immer ein Thema, über das man lieber nicht spricht. Dies gilt insbesondere für den Zusammenhang von Sexualität und Demenz. In der professionellen Pflege kann dieses Thema jedoch nicht einfach verschwiegen werden, gehört Sexualität doch zu den Grundbedürfnissen. Aber wie verändert sich unsere Sexualität im Alter? Was bedeutet Demenz für die Intimität in Partnerschaften? Und wie sieht es mit dem Recht auf Sexualität in den Pflegeeinrichtungen aus? Photo: UNI Witten/HerdeckeEine Sexualbegleiterin erzählt aus ihrem Alltag, ein Jurist fragt „Gibt es ein Recht auf Sexualität?“

Tagungsrückblick: Sexualität einen Raum geben

 

Witten (17. März 2016) - Obwohl unsere Gesellschaft immer älter wird, ist die Diskussion um sexuelle Bedürfnisse von älteren Menschen noch immer ein Thema, über das man lieber nicht spricht. Dies gilt insbesondere für den Zusammenhang von Sexualität und Demenz. In der professionellen Pflege kann dieses Thema jedoch nicht einfach verschwiegen werden, gehört Sexualität doch zu den Grundbedürfnissen. Aber wie verändert sich unsere Sexualität im Alter? Was bedeutet Demenz für die Intimität in Partnerschaften? Und wie sieht es mit dem Recht auf Sexualität in den Pflegeeinrichtungen aus?

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Monatszyklus ohne Beschwerden

Startschuss für die Aufklärungskampagne „Ganz normale Tage“

  • Prominente Botschafterin: TV-Star Janine Kunze

Berlin (17. März 2016) - Bis zu 30 Prozent aller Frauen im reproduktiven Alter leiden unter zu starken oder lang anhaltenden Monatsblutungen (Hypermenorrhoe bzw. Menorrhagie).1,2,3 Oft sind diese Menstruationsstörungen mit Schamgefühlen und Schmerzen verbunden, aufgrund derer die Betroffenen im Alltag stark eingeschränkt sind. Trotz des Leidensdrucks finden sich viele Frauen jedoch mit den Symptomen ab, ohne mit ihrem Arzt darüber zu sprechen.

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