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19 | 06 | 2018
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Abb.: Tuberkulose-Bakterien unter dem Elektronen-Mikroskop. Photo und Copyright: RKIRKI

Schnittstelle für eine erfolgreiche Tuberkulosekontrolle

Berlin (22. August 2016) - Ein Beitrag im Epidemiologischen Bulletin 33/2016 erläutert anhand eines Fall­bei­spiels diag­nos­tische Fall­stricke und mög­liche Ur­sa­chen für eine ver­zö­gerte Tuber­kulose-Diag­nose. Dabei wird die heraus­ra­gende Rolle der haus­ärzt­lichen Be­handler deut­lich, die bei un­klaren Krank­heits­bildern die weiter­füh­ren­de Diag­nos­tik bahnen und daher in Deutsch­land eine ent­schei­dende Schnitt­stelle für eine er­folg­reiche Tuber­kulose­kontrolle sind. Ent­schei­dend ist es, Risiko­gruppen und Risiko­faktoren für Tuber­kulose zu kennen und die ent­spre­chen­den Infor­ma­tionen anam­nestisch zu er­fragen. Wesent­lich ist auch eine zu­ge­wandte, ver­ständ­liche Patienten­auf­klärung und konti­nu­ier­liche Therapie­be­treuung, dies bedarf oft­mals eines hohen En­ga­ge­ments aller in die Patienten­be­treuung ein­ge­bun­denen Per­so­nen, ein­schließ­lich des Gesundheitsamtes.

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Abb.: Schlaganfall-Einsatzmobil (STEMO) der Berliner Feuerwehr und des Centrums für Schlaganfallforschung Berlin. © Charité – Universitätsmedizin BerlinCharité-Wissenschaftler präsentieren neue STEMO-Studie

Weniger Spätfolgen bei mobiler Schlaganfalltherapie?

Berlin (15. August 2016) - Bei der Versorgung eines Schlaganfallpatienten zählt jede Minute. Im spezialisierten Schlaganfall-Einsatzmobil (STEMO) können notwendige Therapien, beispielsweise eine Thrombolysetherapie, bereits im Rettungswagen eingeleitet werden. Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt untersucht, ob dieser Zeitgewinn zu einer verbesserten Prognose führt. Patienten, die schon auf dem Weg ins Krankenhaus die passende Therapie erhielten, litten drei Monate nach dem Schlaganfall tendenziell seltener unter einer Behinderung als solche, die regulär behandelt wurden. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Lancet Neurology* veröffentlicht.

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Abb.: Multiresistente Enterobakterien in der Petrischale, © IMMIH, Köln/HamprechtMitbringsel

Wie kommen die gefürchteten multiresistenten Bakterien ins Krankenhaus?

Braunschweig (15. August 2016) - In Deutschland sterben bis zu 15.000 Patienten im Jahr an Krankenhausinfektionen, so schätzt das Nationale Referenzzentrum für die Überwachung dieser Infektionen. Eine große Rolle spielen hier die multiresistenten Bakterien, denen die gängigen Antibiotika nichts mehr anhaben können. Doch wo kommen diese Keime her? Dieser Frage gingen DZIF-Wissenschaftler von der Uniklinik Köln nach und fanden in einer der bisher größten Studien dieser Art in Europa heraus, dass fast zehn Prozent der aufgenommenen Krankenhauspatienten die gefürchteten Keime bereits von zu Hause mitbringen.

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Zusatznutzen nicht belegt

Emtricitabin/Tenofoviralafenamid bei HIV-Infektion

 

  • Abweichung von der zweckmäßigen Vergleichstherapie
  • höherer Schaden für bestimmte Patienten

Köln (15. August 2016) - Die Wirkstoffkombination Emtricitabin/Tenofoviralafenamid ist in Kombination mit weiteren antiviralen Arzneimitteln zur Behandlung Erwachsener und Jugendlicher zugelassen, die mit dem humanen Immundefizienzvirus von Typ 1 (HIV-1) infiziert sind. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob diese Kombination Patientinnen und Patienten Vorteile gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet. Ein solcher Zusatznutzen ist demnach nicht belegt: Für zwei von vier Fragestellungen liegen keine Daten vor; die zur dritten Fragestellung angeführten Studien weichen von der zweckmäßigen Vergleichstherapie ab; bei der vierten Fragestellung zeigt sich für bestimmte Patienten ein höherer Schaden.

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Abb.: Mit einem europaweit einmaligen Operationsverfahren hat das Team ein ungeborenes Kind noch im Mutterleib am offenen Rücken (Spina bifida aperta) operiert. © Universitätsklinikum HeidelbergSpina bifida: Europaweit neue OP

Offenen Rücken schon während der Schwangerschaft erfolgreich behandelt

Heidelberg (11. August 2016) - Mit einem europaweit einmaligen Operationsverfahren hat ein interdisziplinäres Team aus Perinatalmedizinern und Neurochirurgen am Universitätsklinikum Heidelberg ein ungeborenes Kind noch im Mutterleib am offenen Rücken (Spina bifida aperta) operiert. Weitere elf Wochen konnte sich das Kind im Bauch seiner Mutter entwickeln, bevor es am Dienstag, 9. August, per Kaiserschnitt zur Welt kam. „Für den Eingriff während der Schwangerschaft haben wir die Gebärmutter ähnlich einem Kaiserschnitt eröffnet. Das Kind wurde vorsichtig ein Stück herausgehoben und blieb dabei mit der Nabelschnur verbunden“, erklärt Professor Dr. Christof Sohn, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg.

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Ab sofort für DAK-Versicherte kostenlos nutzbar: deprexis®24: schnelle, wirksame und flexible Therapie via Internet. Menschen, die an Depressionen leiden, brauchen schnelle Hilfe. Neben einer medikamentösen Behandlung kann eine fundierte Psychotherapie den Betroffenen helfen, einen Weg aus dem Stimmungstief zu finden. Doch bis man einen entsprechenden Behandlungsplatz erhält, können mehrere Monate vergehen. Eine rasch zugängliche Alternative bietet das Internet-basierte Online-Therapieprogramm deprexis®24. Durch die Nutzung des Programms können die Beschwerden einer Depression deutlich vermindert werden oder gar abklingen; Lebensqualität und Leistungsfähigkeit verbessern sich. Erwachsene mit einer leichten bis mittelschweren Depression, die in der DAK-Gesundheit versichert sind, können ab sofort einen kostenlosen Zugang zu deprexis®24 über die Internetseite der Krankenkasse erhalten und die Inhalte zeit- und ortsunabhängig auf dem Computer und allen mobilen Endgeräten nutzen. Photo und Copyright: Servier Deutschland GmbHAb sofort für DAK-Versicherte kostenlos nutzbar

deprexis®24: schnelle, wirksame und flexible Therapie via Internet

München (30. Juli 2016) - Menschen, die an Depressionen leiden, brauchen schnelle Hilfe. Neben einer medikamentösen Behandlung kann eine fundierte Psychotherapie den Betroffenen helfen, einen Weg aus dem Stimmungstief zu finden. Doch bis man einen entsprechenden Behandlungsplatz erhält, können mehrere Monate vergehen. Eine rasch zugängliche Alternative bietet das Internet-basierte Online-Therapieprogramm deprexis®24. Durch die Nutzung des Programms können die Beschwerden einer Depression deutlich vermindert werden oder gar abklingen; Lebensqualität und Leistungsfähigkeit verbessern sich. Erwachsene mit einer leichten bis mittelschweren Depression, die in der DAK-Gesundheit versichert sind, können ab sofort einen kostenlosen Zugang zu deprexis®24 über die Internetseite der Krankenkasse erhalten und die Inhalte zeit- und ortsunabhängig auf dem Computer und allen mobilen Endgeräten nutzen.

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IQWiG

Gutartige Prostatavergrößerung: Neue Daten zu drei Laser-Verfahren bewertet

 

  • Bei Thuliumlaser-Resektion gibt es Hinweise auf Vorteile gegenüber Standard-OP

Köln (8. August 2016) - Beschwerden beim Wasserlassen, deren Ursache eine gutartige Vergrößerung der Prostata ist, treten bei älteren Männern relativ häufig auf. Die Symptome können so unangenehm sein, dass die Betroffenen eine operative Behandlung wünschen. Inzwischen steht beim so genannten benignen Prostatasyndrom (BPS) eine Vielzahl von chirurgischen Therapieoptionen zur Verfügung.

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Heart Failure Units in Krankenhäusern gibt es in Deutschland noch zu selten, die Behandlung der Herzschwäche muss optimiert werden, so ein Zusammenschluss führender deutscher Kardiologen. © DZHIKommunikation entscheidend

Herzschwäche braucht neue Versorgungsstrukturen

Würzburg (4. August 2016) - Das Fehlen der Versorgungskontinuität für chronische Herzschwächepatienten nach dem Krankenhausaufenthalt belastet die Betroffenen schwer, warnt jetzt ein Zusammenschluss führender deutscher Herzspezialisten aus dem DZHI (Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz) und den beiden ärztlichen Dachverbänden DGK (Dt. Gesellschaft für Kardiologie) und DGTHG (Dt. Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie) in der Fachzeitschrift „Der Kardiologe“. Die Mediziner empfehlen neben einer verbesserten kardiologischen Infrastruktur die sektorenübergreifende, eng verzahnte Kooperation zwischen klinischer und ambulanter Betreuung der Herzschwächepatienten.

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Brivaracetam bei Epilepsie

Zusatznutzen nach wie vor nicht belegt

  • Neuer indirekt er Vergleich methodisch besser
  • Weiterhin kein Nachweis eines Zusatznutzens gegenüber Lacosamid

Köln (4. August 2016) - Brivaracetam (Handelsname Briviact) ist seit Januar 2016 als Zusatztherapie für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene mit epileptischen Krampfanfällen zugelassen. Bereits im Mai hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) den Wirkstoff in einer frühen Nutzenbewertung untersucht. Die vom Hersteller vorgelegten indirekten Vergleiche waren aus mehreren Gründen nicht geeignet, um einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie zu bewerten. Unter anderem hatte der Hersteller nicht alle relevanten Endpunkte ausgewertet. Im Stellungnahmeverfahren hat er nun einen weiteren indirekten Vergleich vorgelegt.

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BMG

Gute Versorgung seelisch kranker Menschen für die Zukunft sichern

  • Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen

Berlin (3. August 2016) - Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines "Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen" (PsychVVG) beschlossen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Seelisch kranke Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass sie die Hilfe erhalten, die sie benötigen. Wir haben daher die Regelungen gezielt auf die Bedürfnisse psychisch kranker Menschen und die Erfordernisse ihrer Behandlung zugeschnitten. Zudem stärken wir mit Mindestpersonalvorgaben eine gute Versorgung und die menschliche Zuwendung. Behandlungen mit hohem Aufwand sollen künftig besser vergütet werden als weniger aufwändige Behandlungen. Durch besondere Behandlungsteams im häuslichen Umfeld sorgen wir dafür, dass Menschen mit seelischen Leiden und stationärer Behandlungsbedürftigkeit in akuten Krankheitsphasen noch besser versorgt werden. So stellen wir die Weichen dafür, dass seelisch kranke Menschen auch in Zukunft gut versorgt sind."

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Rheumatologie

Secukinumab (Cosentyx®) hemmt langfristig die Progression der Gelenk- und Wirbelsäulenschäden bei PsA und AS

  • Die in zwei Jahren mit der Methode mSASSS bzw. mTSS berechnete röntgenologische Progression struktureller Gelenk- und Wirbelsäulenschäden war unter Secukinumab bei einem Großteil der AS- und PsA-Patienten sehr gering1,2.
  • Die Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit und Lebensqualität blieb unter Secukinumab bei PsA- und AS-Patienten über zwei Jahre erhalten2,3.
  • Secukinumab ermöglicht eine dauerhafte und vollständige Abheilung der Dactylitis und Enthesitis bei Patienten mit PsA4.

Nürnberg/London (1. August 2016) – Auf der diesjährigen Tagung der European League Against Rheumatism (EULAR) in London wurden aktuelle Datenanalysen der Studien FUTURE 1 und 2 bei Psoriasis-Arthritis (PsA) sowie der Studien MEASURE 1 und 2 bei Ankylosierender Spondylitis (AS, auch Morbus Bechterew) vorgestellt. Für beide Indikationen zeigte der IL-17A-Inhibitor Secukinumab (Cosentyx®) ein starkes, sowie schnelles und dauerhaftes Ansprechen über zwei Jahre.

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Durch den Mund an die Wirbelsäule

Spezial-OP rettet jungen Mann nach Zugunglück

Freiburg (1. August 2016) - Durch den Mund an die Wirbelsäule: Mit einer ungewöhnlichen Operation bewahrten Unfallchirurgen und Gesichtschirurgen des Universitätsklinikums Freiburg einen jungen Mann vor einer Querschnittslähmung.

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Kongress-Update: FOBI 2016

Mehr Lebensqualität bei papulopustulöser Rosacea unter Ivermectin 10 mg/g Creme (Soolantra® von Galderma)

München/Düsseldorf (1. September 2016) – Bei papulopustulöser Rosacea profitieren die Patienten durch einmal täglich Ivermectin 10 mg/g Creme (Soolantra®) nicht nur von der besseren Wirksamkeit im Vergleich zu zweimal täglich Metronidazol 0,75%, sondern auch von einem signifikanten Zugewinn an Lebensqualität, der mit der besseren Wirksamkeit korreliert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Subanalyse der ATTRACT-Studie1 bei Patienten mit schwerer Rosacea, die anlässlich der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München vorgestellt wurde. Aufgrund der überlegenen Wirksamkeit kann Ivermectin bereits als First-Line-Therapie eingesetzt werden. Zudem waren sich die Experten vor Ort einig: Mit Brimonidin 3 mg/g Gel (Mirvaso®) lässt sich in der Erythem-Therapie ein rasches Abblassen der Haut über zwölf Stunden erreichen – auch in der Langzeittherapie.

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Hyaluronidase: Von der Blepharoplastik über Narbenkorrekturen bis zur Liposuktion – das Anwendungsspektrum vergrößert sich weiter. Was haben Blepharoplastiken, Narbenkorrekturen und kleinere chirurgische Eingriffe wie Liposuktionen gemeinsam? Die Praxis zeigt, dass bei all diesen kleinen chirurgischen Eingriffen im Bereich der ästhetischen Dermatologie das Enzym Hyaluronidase (Hylase® „Dessau“) zunehmend an Bedeutung gewinnt. Anlässlich der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie sprechen Experten unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-medic (RO) Alina Fratila, Bonn, im Rahmen einer Presseveranstaltung über das Anwendungsspektrum von Hyaluronidase und leiten gemeinsam Empfehlungen für die dermatologische Praxis ab. Photo und Copyright: Riemser PharmaHyaluronidase

Von der Blepharoplastik über Narbenkorrekturen bis zur Liposuktion – das Anwendungsspektrum vergrößert sich weiter

München/Aschheim (27. Juli 2016) – Was haben Blepharoplastiken, Narbenkorrekturen und kleinere chirurgische Eingriffe wie Liposuktionen gemeinsam? Die Praxis zeigt, dass bei all diesen kleinen chirurgischen Eingriffen im Bereich der ästhetischen Dermatologie das Enzym Hyaluronidase (Hylase® „Dessau“) zunehmend an Bedeutung gewinnt. Anlässlich der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie sprechen Experten unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-medic (RO) Alina Fratila, Bonn, im Rahmen einer Presseveranstaltung über das Anwendungsspektrum von Hyaluronidase und leiten gemeinsam Empfehlungen für die dermatologische Praxis ab.*

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Merz Pharmaceuticals_Logo25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München 2016

Die Haarsprechstunde als sinnvolle Ergänzung für jede dermatologische Praxis

München (27. Juli 2016) - Die evidenzbasierte Medizin – gepaart mit umfassenden klinischen Erfahrungen des behandelnden Arztes – bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung des Haarausfalls. Die Compliance des Patienten ist eine wichtige Voraussetzung für den Therapieerfolg. Im Rahmen der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München* sprachen Experten über ihre Erfahrungen mit der Einrichtung einer Haarsprechstunde für Patienten, den Therapiemöglichkeiten bei androgenetischem und diffusem Haarausfall und der Förderung der Patientencompliance.

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Fortgeschrittenes Basalzellkarzinom

Vismodegib-Therapie: Patienten im Hauttumorzentrum behandeln

München (26. Juli 2016) - Erivedge®▼ (Vismodegib) hat sich im klinischen Alltag zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Basalzellkarzinom (BCC) etabliert. Seit der Zulassung im Jahr 2013 wurden weltweit mehr als 13.000 Patienten mit dem ersten und bis heute in Deutschland einzig verfügbaren Hedgehog-Signalweg-Inhibitor therapiert. Die Behandlung sollte idealerweise in Kooperation mit einem Hauttumorzentrum erfolgen, wie Professor Dr. Dagmar von Bubnoff, Freiburg, bei einem wissenschaftlichen Symposium der Roche Pharma AG im Rahmen der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München hervorhob.

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Contractubex Intensivpatch für die Nacht. Photo und Copyright: Merz Parmaceuticals25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie 2016

Narbenmanagement – effektive Behandlungsmöglichkeiten nutzen

München (25. Juli 2016) - Narben sind nach operativen Eingriffen, Unfällen und Verletzungen oft nicht zu vermeiden. Dabei rückt zunehmend die Ästhetik in den Mittelpunkt des Interesses. Wie Narben optimal behandelt werden können und wie bereits beim operativen Eingriff eine pathologische Narbenentwicklung minimiert werden kann, erläuterten anerkannte Fachärzte während eines Symposiums anlässlich der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München.* Dabei wurde auch die Nachsorge der noch frischen Narbe diskutiert. Hierfür stehen mit Contractubex® Gel und Intensivpatch für die Nacht effektive Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Das innovative Intensivpatch wird über Nacht auf die Narbe aufgelegt und stellt damit eine besonders bequeme, compliancefördernde Alternative in der Narbenbehandlung dar.

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Medac-Symposium zur METOP-Studie mit MTX auf der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München(1)

Wirksamkeit und Kosteneffektivität in der Behandlung der Schuppenflechte mit subkutanem Methotrexat steigern

München / Wedel (25. Juli 2016). Der Praxisalltag zeigt, dass ein konsequenter Einsatz von Methotrexat (MTX) in der systemischen medikamentösen Behandlung der Psoriasis mit einer raschen und lang anhaltenden Wirkung, einem günstigen Sicherheitsprofil und der Senkung von kardiovaskulären Risiken belohnt wird. Auch wird das Nebenwirkungsrisiko von Methotrexat für Lunge2, Leber3 und bei Schwangerschaftswunsch4 in jüngeren Publikationen geringer eingeschätzt als bislang diskutiert. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Methotrexat das weltweit am häufigsten zur Therapie der Schuppenflechte eingesetzte Systemtherapeutikum ist5.

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BfArM

Metallkorrosion bei modularen Verbindungen zwischen Konusadapter (CoCr-Legierung) und Schaft (Ti-Legierung)

Bonn (22. Juli 2016) - Dem BfArM liegen derzeit mehrere Meldungen vor, bei denen jeweils eine Revisionsoperation aufgrund von Metallkorrosion der modularen Verbindung zwischen Konusadapter (CoCr-Legierung) und Schaft (Ti-Legierung) durchgeführt werden musste. Einer der betroffenen Patienten hatte sich zwei Jahre zuvor einer Operation zur Entfernung eines Pseudotumors unterziehen müssen. Betroffen sind derzeit Hüftimplantatsysteme von drei verschiedenen Herstellern.

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G-BA

DMP für Patienten mit COPD aktualisiert

Berlin (21.Juli 2016) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das strukturierte Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm, DMP) für Patientinnen und Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) in allen wesentlichen Punkten aktualisiert. Die COPD ist eine chronische, in der Regel fortschreitende Atemwegs- und Lungenerkrankung, die in Folge einer chronischen Bronchitis entsteht und mit oder ohne Lungenemphysem einhergeht.

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Stillen verändert den mütterlichen Stoffwechsel
und schützt bis zu 15 Jahre vor Diabetes

Neuherberg (20. Juli 2016) - Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Helmholtz Zentrum München hat den Stoffwechsel von Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes nach der Entbindung untersucht. Zusammen mit Partnern der Technischen Universität München und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) konnten sie zeigen, dass eine Stilldauer von mehr als drei Monaten zu langfristigen Veränderungen des Stoffwechsels führt. Die Ergebnisse sind im Fachmagazin ‚Diabetologia‘ nachzulesen.

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Colistin-resistente Bakterien

Reisende importieren «Super-Keime»

Bern, Schweiz (19. Juli 2016) - Drei von vier Touristen, die von Indien in die Schweiz zurückkehrten, waren bei einer Untersuchung mit multiresistenten Keimen infiziert. Mikrobiologen der Universität Bern konnten zudem einen Bakterienstamm isolieren, der ein Gen besitzt, das es diesen gefährlichen Erregern ermöglicht, auch gegen die momentan einzige noch wirksame Antibiotika-Therapie resistent zu werden.

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Abb.: Candida albicans (in grün) wird von der Dendritischen Zelle (in blau) gefressen. Eine andere Dendritische Zelle wird jedoch von dem Hefepilz getötet, indem seine Pilzfäden. Photo: MFPL/IMBACandida albicans

Neue Behandlungsmöglichkeit gegen tödliche Pilzinfektionen

Wien, Österreich (18. Juli 2016) - Wiener ForscherInnen des IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie) und der Max F. Perutz Laboratories (MFPL) der MedUni Wien und Universität Wien haben einen völlig neuen Mechanismus entdeckt, der es ermöglichen könnte, lebensbedrohliche Pilzinfektionen zu therapieren: Blockiert man das Enzym CBL-B, verstärkt dies die Immunabwehr gegen den Pilzerreger Candida albicans. Wenn im Tiermodell CBL-B „ausgeschaltet“ war, konnten die körpereigenen Abwehrkräfte aktiviert und eine invasive, oft tödlich verlaufende Infektion abgewehrt werden.

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Abb.: Dreidimensionales Modell des HI-Virus. © Hans R. Gelderblom/RKIRKI

HIV/AIDS in Deutschland

Berlin (18. Juli 2016) - Die Studie Klinische Surveillance der HIV-Erkrankung – ClinSurv HIV – ist eine Langzeit­beobachtungs-Kohorte HIV-positiver Patienten. Sie wird seit 1999 am Robert Koch-Institut durchgeführt. In die ClinSurv-HIV-Kohorte eingeschlossen werden alle HIV-positiven Patienten, die in den teil­nehmenden Kliniken und HIV-Schwerpunkt­praxen behandelt werden, derzeit circa 25.000 Patienten. Die Daten ermöglichen das Monitoring des klinischen Verlaufs der Erkrankung HIV-infizierter Patienten sowie deren antiretrovirale Behandlung im klinischen Alltag.

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RKI: Infektionsepidemiologisches Jahrbuch für 2015 erschienen. RKI

Infektionsepidemiologisches Jahrbuch für 2015 erschienen

Berlin (14. Juli 2016) - Das Infektionsepidemiologische Jahrbuch für 2015 ist erschienen. Im Infektions­epi­de­mio­lo­gischen Jahr­buch werden die an das Robert Koch-Institut über­mittelten Daten zu melde­pflichtigen Infektions­krank­heiten zusammen­gestellt und bewertet. Das Jahr­buch er­gänzt die wöchent­liche Ver­öffent­lichung von Mel­de­daten im Epi­demio­lo­gischen Bulletin und in SurvStat@RKI, das eine inter­aktive Ab­frage von Melde­daten er­mög­licht. Eine Zusammen­fassung infor­miert im Jahrbuch über die wichtigsten Trends und Aus­bruchs­geschehen. So setzte sich z.B. im Jahr 2015 ein großes Masern-Aus­bruchs­geschehen, das 2014 begonnen hatte, fort. Insgesamt wurden dem RKI fast 2.500 Masern-Erkrankungen übermittelt. Damit hat Deutschland mit einer Inzidenz von 3,1 Erkran­kungen pro 100.000 Ein­wohner das Elimina­tionsziel der Welt­gesund­heits­orga­nisation (WHO) von < 0,1 erneut weit verfehlt.

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JINARC® (Tolvaptan)

1 Jahr klinische Erfahrung mit der ersten zielgerichteten Therapie der ADPKD

Frankfurt am Main (13. Juli 2016) – Seit einem Jahr steht in Europa der nierenspezifisch wirkende Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonist JINARC® (Tolvaptan) für die Behandlung der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) zur Verfügung. Aus diesem Anlass berichteten Experten auf der von Otsuka veranstalteten JINARC®-Jubiläumspressekonferenz über ihre Erfahrungen mit der ersten in Europa zugelassenen Behandlungsmöglichkeit der ADPKD, mit der die Krankheitsprogression verlangsamt und ein Nierenversagen hinausgezögert werden kann.1,2 JINARC® ist indiziert bei erwachsenen ADPKD-Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) im Stadium 1 – 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für eine rasche Krankheitsprogression.1

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