Home Medizin
24 | 05 | 2017
Medizin
PDF Drucken

Erstattungsbetrag auf niedrigstem generischem Niveau beschlossen

Lundbeck sieht sich gezwungen, den Vertrieb des Antidepressivums Brintellix® in Deutschland zum 15. August 2016 einzustellen

Hamburg (1. Juli 2016) - Die Lundbeck GmbH teilt mit großem Bedauern mit, dass am 27. Juni 2016 der endgültige Erstattungspreis für das Antidepressivum Brintellix® (Wirkstoff: Vortioxetin) durch die AMNOG-Schiedsstelle auf niedrigstem generischem Preisniveau festgesetzt worden ist. Lundbeck sieht sich daher außerstande, Brintellix® in Deutschland weiterhin kostendeckend anzubieten und zum Marktrückzug zum 15. August 2016 gezwungen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Glucocorticoidrezeptor in glutamatergen Neuronen

Wo die Angst sitzt

München (1. Juli 2016) - Stress kann Angst erhöhen. Der Glucocorticoidrezeptor für das Stresshormon Cortisol vermittelt verstärkte Angst. Spielen unterschiedliche Zelltypen, in denen er sich findet, dabei eine Rolle? Forscher des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie konnten erstmals nachweisen, dass nicht nur die Hirnregion, sondern auch die Art der Neuronenpopulation eine entscheidende Rolle spielt. Diese Erkenntnis liefert einen neuen Ansatzpunkt zur Behandlung von Angststörungen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Tuberkulose

Fremdsprachige Patienteninformationen erschienen

Berlin (30. Juni 2016) - Auf zwei Seiten informiert die kostenlose Kurzinformation "Tuberkulose – auch hierzulande ein aktuelles Thema" über Risikogruppen, Krankheitszeichen, Meldepflicht und Behandlungs-möglichkeiten. Patientinnen und Patienten, die nicht deutsch sprechen, erhalten ab sofort auch Information zum Thema in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ansätze zur Schadensminimierung

Wie kann die HIV-Ansteckungsrate in Gefängnissen reduziert werden?

Frankfurt am Main (27. Juni 2016) - Infektionskrankheiten sind unter Gefangenen überrepräsentativ häufig verbreitet. Gefängnisse gelten als Katalysatoren für die Übertragung von HIV/AIDS und Hepatitis C. Oft geht dieses Problem mit der Drogenabhängigkeit der Häftlinge einher. Deshalb untersucht Prof. Dr. Heino Stöver, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung (ISFF) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), mit seinem Team Harm-Reduction-Ansätze in Gefängnissen. Das Forschungsteilprojekt „Harm reduction and continuity of care in prisons“ des ISFF ist eines von acht Arbeitspaketen des Projekts „The Joint Action on HIV and Co-infection Prevention and Harm Reduction (HA-REACT)“ der Europäischen Union.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: Prof. Albrecht Hoffmeister zeigt das neue Gerät. Stefan Straube/UKLNeue Technik ermöglicht Eingriffe ganz ohne Bauchschnitte

Experten setzen Nähte mittels Endoskop

                          • Einsatz erfolgt vor allem bei Adipositas-Patienten

Leipzig (27. Juni 2016) - Mit Hilfe eines neuen Geräts können am Universitätsklinikum Leipzig Eingriffe am Verdauungstrakt jetzt ganz ohne Schnitte erfolgen: Die Fachexperten in der Endoskopie verbinden mit Hilfe eines speziellen Instruments eine Magen- oder Darmspiegelung mit dem Setzen einer chirurgischen Naht von innen. Dieses extrem schonende Verfahren ermöglicht operative Eingriffe auch in schwierigen Fällen. Derzeit eingesetzt wird es am UKL vom Team um Prof. Albrecht Hoffmeister in einem interdisziplinären Therapiekonzept nach früheren adipositaschirurgischen Eingriffen. Das Universitätsklinikum Leipzig ist damit eine von nur sehr wenigen Kliniken in ganz Deutschland, die dieses Verfahren in der Adipositas-Behandlung anwendet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ixekizumab: Interleukin‑17A‑Inhibitor bei Plaque‑Psoriasis - Langfristige Wirksamkeit von Taltz© über 60 Wochen bestätigt. Der Interleukin(IL)‑17A‑Inhibitor Ixekizumab (Taltz®) zeigte bisher in den Phase‑III‑Studien UNCOVER‑1, ‑2 und ‑3 bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque‑Psoriasis(a) über zwölf Wochen ein hohes PASI‑Ansprechen.(1,2) Im Rahmen der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie (FOBI) in München wurden nun Ergebnisse über 60 Wochen vorgestellt. Diese bestätigen die gute Wirksamkeit auch in der Erhaltungsphase.(2) Der IL‑17A‑Inhibitor ist darüber hinaus schnell wirksam, sichtbare Ergebnisse der Therapie zeigten sich schon nach einer Woche.(3)Ixekizumab: Interleukin-17A-Inhibitor bei Plaque-Psoriasis

Langfristige Wirksamkeit von Taltz© über 60 Wochen bestätigt

München (26. Juli 2016) - Der Interleukin(IL)-17A-Inhibitor Ixekizumab (Taltz®) zeigte bisher in den Phase-III-Studien UNCOVER-1, -2 und -3 bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis(a) über zwölf Wochen ein hohes PASI-Ansprechen.(1,2) Im Rahmen der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie (FOBI) in München wurden nun Ergebnisse über 60 Wochen vorgestellt. Diese bestätigen die gute Wirksamkeit auch in der Erhaltungsphase.(2) Der IL-17A-Inhibitor ist darüber hinaus schnell wirksam, sichtbare Ergebnisse der Therapie zeigten sich schon nach einer Woche.(3)

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Schlaganfall

Die Mortalitätsrate darf nicht alleiniges Kriterium einer guten Schlaganfallversorgung sein

Berlin (23. Juni 2016) - Im Zuge der gesundheitspolitischen Qualitätsoffensive beabsichtigt das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG), die Mortalitätsrate als Schlüsselindikator für gute oder schlechte Schlaganfallversorgung einzuführen. Das greift aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) zu kurz und ist mit den Interessen schwerbetroffener Patienten nicht vereinbar. Die Mortalitätsrate ist, isoliert betrachtet, kein Kriterium für gute stationäre Schlaganfallbehandlung. Auch die palliativmedizinische Betreuung und eine menschliche Sterbebegleitung im Krankenhaus müssen als Therapieziel, Kernkompetenz und medizinische Versorgungsqualität einer fortschrittlichen Schlaganfallmedizin anerkannt werden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

neuraxpharm_logoMILNAneuraX®

Neues starkes Antidepressivum schließt Therapielücke in Deutschland

                                    • Einzigartige Interaktionstauglichkeit, da kein Abbau über das Cytochromsystem
                                    • Studien belegen eine mit Venlafaxin, SSRI und TZA vergleichbare Wirkung
                                    • Günstiges Verträglichkeitsprofil

Langenfeld/München (23. Juni 2016) - Depressionen gehen oftmals mit weiteren ebenfalls therapiebedürftigen Begleiterkrankungen einher. Entsprechend groß ist die Gefahr von Arzneimittelinteraktionen und daraus resultierenden Nebenwirkungen. Das Risiko für solche Interaktionen steigt mit dem Alter der Patienten und dem Grad der Multimorbidität. Mit MILNAneuraX® steht in Deutschland seit 1. August 2016 ein potentes Antidepressivum mit einzigartigem Wechselwirkungsprofil zur Verfügung. Der enthaltene Wirkstoff Milnacipran wird der Gruppe der selektiven Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) zugeordnet und ist zur Behandlung von depressiven Episoden bei Erwachsenen indiziert. Der Wirkstoff wird nicht über das Cytochromsystem abgebaut und beeinflusst den Abbau anderer Pharmaka daher nicht. „Das ist ein Alleinstellungsmerkmal und ein enormer Zugewinn für die Arzneimittelsicherheit, wenn wir die Probleme betrachten, die es bei der Wechselwirkungspharmakologie gibt“, erklärte Dr. Gabriel Eckermann, Facharzt für Psychiatrie, Psychopharmakologie und Arzneimittelsicherheit. Das führe zu einer wesentlich risikoärmeren Therapie und erleichtere somit das ärztlich-therapeutische Handeln enorm, so Eckermann.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Fachinformation erweitert

Neue Daten untermauern die Wirksamkeit von Abilify Maintena® in der Behandlung der Schizophrenie

  • Die langfristige Stabilisierung eines Schizophrenie-Patienten beginnt mit dem Management der Akutphase.
  • Aktuell wurde die Wirksamkeit von Aripiprazol-Depot bei erwachsenen Patienten mit Schizophrenie nach einem akuten Rückfall untersucht.
  • Die guten Ergebnisse der 12-wöchigen Studie führten zu einer positiven Stellungnahme der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und flossen jetzt in die Fachinformation ein [1].

Hamburg (22. Juni 2016) - In einer 12-wöchigen, multizentrischen, randomisierten, doppelblinden, placebo-kontrollierten Studie wurden 340 erwachsene Schizophrenie-Patienten nach einem akuten Rückfall (Positive and Negative Syndrome Gesamtscore; PANSS; > 80) eingeschlossen. Sie erhielten entweder Aripiprazol-Depot (n=168) oder Placebo (n=172). Primärer Endpunkt war die Veränderung auf dem PANSS-Gesamtscore nach 10 Wochen. Als sekundäre Endpunkte wurden die Negativ- sowie Positiv-Symptome (PANSS-Subskalen), der klinische Gesamteindruck, das psychosoziale Funktionsniveau sowie die Symptomschwere (Clinical Global Impression – Severity Scale, CGI-S) erfasst. [2]

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Hüftimplantate

Metallabrieb schädigt knochenbildende Zellen

  • Freisetzung von Ionen aus Implantaten mit Metall-Metall-Gleitpaarung

Berlin (21. Juni 2016) - Implantate, bei denen sowohl Kugelkopf als auch Gelenkpfanne aus Kobalt-Chrom-Molybdän-Legierungen bestehen, sogenannte Metall-Metall-Gleitpaarungen, können im menschlichen Körper unter Belastung Metallionen freisetzen. Rückbildungen des Knochens, Osteolysen genannt, sind beobachtet worden. Einige Implantathersteller haben Produkte dieser Art bereits vom Markt genommen. Ärzte und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des DRK Klinikums Westend konnten jetzt nachweisen, dass eine Freisetzung von Chrom und Kobalt zum implantatnahen Knochenverlust beiträgt. Wie im aktuellen Fachmagazin Biomaterials* veröffentlicht ist, schädigen Metallionen die Vorläufer knochenaufbauender Zellen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Bayer_LogoBehandlung neovaskulärer altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD) mit Aflibercept

Erste deutsche Real-Life-Studie(1) PERSEUS bestätigt positives Profil von Aflibercept (EYLEA®) aus Zulassungsstudien in der täglichen Praxis

                          • Sechs-Monatsergebnisse von PERSEUS zeigen Visusverbesserung durch Aflibercept bei vorbehandelten und nicht-vorbehandelten Patienten mit neovaskulärer altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD).(1)
  • Die Ergebnisse zur Sicherheit und Verträglichkeit erhärten das aus klinischen Studien bekannte positive Nutzen-Risiko-Profil des VEGF-Inhibitors.(1)
  • Laut Versorgungsstudie PONS(2) nehmen Patienten für eine bestmögliche Visusentwicklung einen hohen zeitlichen Aufwand in Kauf.(2)

Nürnberg (10. Juni 2016) – Die Zwischenauswertung der nicht-interventionellen Kohortenstudie (NIS) PERSEUS(a) hat die positiven Daten aus den Zulassungsstudien VIEW-1 und VIEW-2(3,4) zu Aflibercept in der Behandlung der nAMD auch unter Alltagsbedingungen bestätigt.(1) Am meisten profitierten Patienten, die Aflibercept ohne Vorbehandlung und in einer kontinuierlichen Therapie erhielten.(1)

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Heilkraft der Musik

Mozart und Strauss gegen Bluthochdruck

Köln (18. Juni 2016) - Die Musik von Mozart und Strauss vermag Blutfette und die Herzfrequenz zu senken. So lautet das Ergebnis einer Studie zum Einfluss unterschiedlicher Musikstile auf das Herz-Kreislauf-System, die Hans-Joachim Trappe und Gabriele Volt von der Ruhr-Universität Bochum im aktuellen Deutschen Ärzteblatt vorstellen (Dtsch Arztebl 2016; 113: 347-352).

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Nutzen oder Schaden mangels aussagekräftiger Studiendaten unklar

Neugeborenen-Screening auf Tyrosinämie Typ I: Vorbericht erschienen

Köln (16. Juni 2016) - Tyrosinämie Typ I ist eine seltene, erbliche Stoffwechselerkrankung , die unbehandelt bereits im Säuglingsalter zu schweren Schädigungen von Leber und Niere führen kann. Ob eine Früherkennungs-Untersuchung von Neugeborenen mittels Tandem-Massenspektrometrie einen Nutzen oder Schaden haben kann, ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die vorläufigen Ergebnisse hat das Institut am 16. Juni 2016 veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ambulante Psychotherapie

Strukturreform verbessert Zugangsmöglichkeiten und führt neue Versorgungselemente ein

Berlin (16. Juni 2016) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin eine Strukturreform der ambulanten Psychotherapie beschlossen. Mit den Änderungen der Psychotherapie-Richtlinie werden neue Elemente in die Versorgung eingeführt, beispielsweise die psychotherapeutische Sprechstunde, die psychotherapeutische Akutbehandlung oder Maßnahmen zur Vermeidung von Rückfällen (Rezidivprophylaxe). Weitere Änderungen betreffen die Förderung der Gruppentherapie, die Bewilligung beziehungsweise Anzeige von Leistungen gegenüber den Krankenkassen und die Qualifikation von Gutachtern.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

RKI: Drogen und chronische Infektionskrankheiten in Deutschland. Wie verbreitet sind HBV, HCV und HIV sowie Koinfektionen bei injizierenden Drogengebrauchenden (IVD)? Welche Kenntnisse und Verhaltensweisen in Bezug auf Übertragung und Prävention dieser Infektionen weisen Drogengebrauchende auf? Dazu hat das RKI in Kooperation mit Einrichtungen der Drogenhilfe, lokalen AIDS-Hilfen und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst die DRUCK-Studie (Drogen und chronische Infektionskrankheiten in Deutschland) durchgeführt. Die Analyse des Risiko- und Präventionsverhaltens soll helfen, Präventionsempfehlungen zu aktualisieren und zu fokussieren. In acht Städten (Berlin, Essen, Leipzig, Frankfurt am Main, Köln, Hannover, München und Hamburg) wurden insgesamt über 2.000 IVD befragt und labordiagnostisch auf Infektionsmarker untersucht. Nach den Ergebnisberichten für die einzelnen Studienstädte ist nun der Abschlussbericht veröffentlicht worden. Er enthält auch Empfehlungen für Drogen-/Suchthilfe, Justizvollzugsanstalten und Ärzteschaft.RKI

Drogen und chronische Infektionskrankheiten in Deutschland

Berlin (14. Juni 2016) - Wie verbreitet sind HBV, HCV und HIV sowie Koinfektionen bei injizierenden Drogengebrauchenden (IVD)? Welche Kenntnisse und Verhaltensweisen in Bezug auf Übertragung und Prävention dieser Infektionen weisen Drogengebrauchende auf? Dazu hat das RKI in Kooperation mit Einrichtungen der Drogenhilfe, lokalen AIDS-Hilfen und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst die DRUCK-Studie (Drogen und chronische Infektionskrankheiten in Deutschland) durchgeführt. Die Analyse des Risiko- und Präventionsverhaltens soll helfen, Präventionsempfehlungen zu aktualisieren und zu fokussieren. In acht Städten (Berlin, Essen, Leipzig, Frankfurt am Main, Köln, Hannover, München und Hamburg) wurden insgesamt über 2.000 IVD befragt und labordiagnostisch auf Infektionsmarker untersucht. Nach den Ergebnisberichten für die einzelnen Studienstädte ist nun der Abschlussbericht veröffentlicht worden. Er enthält auch Empfehlungen für Drogen-/Suchthilfe, Justizvollzugsanstalten und Ärzteschaft.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

RKI

Norovirus-Infektionen in Deutschland

 

Berlin (13. Juni 2016) - Im Epidemiologischen Bulletin 23/2016 ist ein Rückblick zu Norovirus-Infektionen im Jahr 2015 erschienen. Norovirus-Infektionen sind die am häufigsten gemeldete Infektionskrankheit in Deutschland. Die Magen-Darm-Erkrankung manifestiert sich meist durch wässrige Durchfälle mit schwallartigem Erbrechen und Übelkeit. Die Population der zirkulierenden Noroviren ist ständigen Veränderungen unterworfen. Um diese Schwankungen erfassen zu können, ist eine umfassende molekulare Surveillance notwendig. Die Kenntnis der Verteilung zirkulierender NV-Genotypen ermöglicht es, bei Veränderungen schnellstmöglich die diagnostischen Verfahren an­passen zu können. Das Konsiliarlabor für Noroviren ist am Robert Koch-Institut angesiedelt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Lungenforschung

Vorhersage von Nanotoxizität

Neuherberg (13. Juni 2016) - Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben im Rahmen der europäischen Initiative Horizon 2020 über eine Million Euro eingeworben. Dr. Tobias Stöger und Dr. Otmar Schmid vom Institut für Lungenbiologie und des Comprehensive Pneumology Center (CPC) werden die Fördersumme dazu nutzen, neue Tests für die Gefährdungsbeurteilung durch Nanomaterialien in den Atemwegen zu entwickeln. Diese könnten unter anderem dazu beitragen, den Bedarf für aufwändige Tests zu reduzieren.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Patientengeschichten: Körperstolz-Protagonist Michael Schmidt: 'Mit der Bauchfelldialyse bin ich weiter mobil'. Michael Schmidt (39) hat Niereninsuffizienz und ist seit drei Jahren auf die Dialyse angewiesen – wie 80.000 Menschen in Deutschland. Sein Leben hat sich seitdem verändert, dennoch fühlt er sich frei. Denn dank moderner Medizintechnologie kann er die Bauchfelldialyse selbstständig durchführen und so mobil bleiben. Als Protagonist der BVMed-Kampagne 'Körperstolz' zeigt Michael Schmidt, dass man auch mit chronischen Erkrankungen mitten im Leben stehen kann und dass Nierenversagen kein Tabuthema sein muss. Die Plakate mit Michael sind derzeit mitten in Berlin und am Flughafen Tegel zu sehen. Informationen, Motive und Patienteninterviews gibt es unter www.bvmed.de/koerperstolz. Photo und Copyright: BVMedPatientengeschichten: Körperstolz-Protagonist Michael Schmidt:

"Mit der Bauchfelldialyse bin ich weiter mobil"

Berlin (10. Juni 2016) - Michael Schmidt (39) hat Niereninsuffizienz und ist seit drei Jahren auf die Dialyse angewiesen – wie 80.000 Menschen in Deutschland. Sein Leben hat sich seitdem verändert, dennoch fühlt er sich frei. Denn dank moderner Medizintechnologie kann er die Bauchfelldialyse selbstständig durchführen und so mobil bleiben. Als Protagonist der BVMed-Kampagne "Körperstolz" zeigt Michael Schmidt, dass man auch mit chronischen Erkrankungen mitten im Leben stehen kann und dass Nierenversagen kein Tabuthema sein muss. Die Plakate mit Michael sind derzeit mitten in Berlin und am Flughafen Tegel zu sehen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Forschungsprojekte zu Kaiserschnitten vergeben

Im Mittelpunkt muss der Schutz für Mutter und Kind stehen

 

Berlin (10. Juni 2016) - Das Bundesministerium für Gesundheit hat vier Forschungsprojekte zum Thema Kaiserschnitte vergeben. Die Ergebnisse sollen in wissenschaftlich begründete Entscheidungshilfen für Ärzte einfließen.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag: Dokumentarfilm über Depression feiert in Berlin Premiere. Ein Jahr im Leben von Menschen mit Depression und ihren Angehörigen: Gestern Abend war nach zweijähriger Dreh- und Vorbereitungszeit erstmals der Dokumentarfilm „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ im Hackesche Höfe Kino in Berlin zu sehen. Anschließend diskutierten die Filmemacher Michaela Kirst und Axel Schmidt, der Focus-Journalist und Buch-Autor Alexander Wendt sowie Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, über die Thematik und das Making-of des Films. Photo und Copyright: Deutsche DepressionshilfeDie Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag

Dokumentarfilm über Depression feiert in Berlin Premiere

Berlin/Leipzig (9. Juni 2016) – Ein Jahr im Leben von Menschen mit Depression und ihren Angehörigen: Gestern Abend war nach zweijähriger Dreh- und Vorbereitungszeit erstmals der Dokumentarfilm „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ im Hackesche Höfe Kino in Berlin zu sehen. Anschließend diskutierten die Filmemacher Michaela Kirst und Axel Schmidt, der Focus-Journalist und Buch-Autor Alexander Wendt sowie Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, über die Thematik und das Making-of des Films.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Menopause führt nicht zu Depressionen

Zürich, Schweiz (8. Juni 2016) - Obwohl einige US-Studien in den letzten Jahren die Menopause für die Entstehung von Depressionen verantwortlich machten, war der Zusammenhang nie ganz geklärt. Nun zeigt eine Studie von Forschenden der PUK und der ZHAW: Die Menopause hat keinen direkten Einfluss auf die psychische Gesundheit von Frauen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Faltblatt erklärt knapp und allgemein verständlich Vor- und Nachteile der Früherkennungsuntersuchung

IQWiG legt Elterninformation zu Pulsoxymetrie-Screening bei Neugeborenen vor


Köln (7. Juni 2016) - Trotz Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft und der U1-Untersuchung direkt nach der Geburt kann es vorkommen, dass ein schwerer Herzfehler nicht erkannt wird. Ein weiterer Test, die Pulsoxymetrie, soll diese diagnostische Lücke schließen. Doch wie jedes Screening kann die Pulsoxymetrie-Untersuchung nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile haben. Bereits 2015 hatte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) Nutzen und Schaden des Pulsoymetrie-Screenings bewertet. Nun hat es diese Ergebnisse im Auftrag des Gemeinsamen Bundesauschusses (G-BA) in knapper und allgemein verständlicher Form für werdende Eltern aufbereitet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

T-Zell-Burnout

Ursache für erhöhte Infektionsanfälligkeit bei Rheuma geklärt

Hannover (6. Juni 2016) - Unter chronisch-rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen leiden in Deutschland mehr als eine Million Menschen. Zusätzlich wird Rheuma von erhöhter Infektanfälligkeit begleitet: Patienten mit Rheuma infizieren sich häufiger mit Viren und Bakterien und erkranken schwerer als Menschen ohne Rheuma. Über diese Verbindung zwischen Rheuma und Infektionen konnten Ärzte bisher nur Vermutungen anstellen – Wissenschaftler am TWINCORE haben nun in einer klinischen Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) das Rätsel gelöst: Die Abwehrzellen von Rheumapatienten sind erschöpft – sie leiden sozusagen an einem T-Zell-Burnout. Die Ergebnisse hat das Journal JACI jetzt veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Absorb, der bioresorbierbare Stent von Abbott, jetzt mit FDA-Zulassung

  • Innovatives Medizinprodukt aus sich natürlich abbauendem Material nun auch in den USA erhältlich
  • Funktioniert wie ein Metallstent, löst sich aber auf sobald die Arterie geheilt ist und hinterlässt somit kein Metall im Körper, das die natürliche Gefäßbewegung einschränken würde
  • Weltweit wurden bereits über 150,000[1] Patienten in über 100 Ländern mit Absorb behandelt – 30.000[2] sind in klinische Studien eingeschlossen, davon alleine über 1.000 Patienten in den USA

ABBOTT PARK, Ill., USA (5. Juni 2016) — Abbott freut sich, heute bekanntgeben zu können, dass die amerikanische Zulassungsbehörde (FDA; U.S. Food and Drug Administration) den bioresorbierbaren Scaffold Absorb zugelassen hat. Damit ist Absorb das erste vollständig resorbierbare[3] Scaffold, welches in den USA kommerziell für die Behandlung von Patienten mit koronarer Herzkrankheit zur Verfügung steht. In den USA leiden 15 Millionen Menschen an Koronarer Herzkrankheit. Sie ist auch weltweit die Haupttodesursache trotz der therapeutischen Fortschritte in den letzten Jahrzehnten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

DZHK-Studie

Implantierbarer Monitor soll mehr Sicherheit nach Herzinfarkt bringen

Berlin (3. Juni 2016) - Ein kleiner implantierbarer Monitor könnte bei bestimmten Patienten nach Herzinfarkt drohende Komplikationen wie Herzrhythmusstörungen anzeigen. Wenn dadurch rechtzeitig vorbeugende Maßnahmen erfolgen, könnte sich die Prognose der Patienten verbessern. Ob dies wirklich funktioniert, untersucht die jetzt angelaufenen Studie SMART-MI* des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK).

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Zu den Plänen des GKV-Spitzenverbands für ein Arztinformationssystem zu neuen Arzneimitteln

Einfalt statt Vielfalt?

Berlin (31. Mai 2016) – Der GKV-Spitzenverband hat Pläne für ein Arztinformationssystem zum Wert neuer Arzneimittel nach dem Modell einer Ampel vorgestellt. Nach Ansicht der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. kann in der Krebstherapie die Frage "Welches Arzneimittel ist am besten für welchen Patienten geeignet?" nicht durch einfache Rot-Grün-Schemata beantwortet werden. Das unglücklich gewählte Beispiel in der Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbands vom 25. Mai unterstreicht die Problematik simplifizierender Ansätze. Die Vielfalt der individuellen Krankheitssituationen und der kontinuierliche Wissenszuwachs bei den neuen Arzneimitteln erfordern komplexere Systeme unter Berücksichtigung zusätzlicher Daten.

Weiterlesen...
 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

Seite 6 von 100
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson