Medizin

Innovatives Faktor VIII-Produkt

Praktische Erfahrungen und neue Studie belegen verbesserte pharmakokinetische Eigenschaften von Kovaltry®

  • Positive Ergebnisse und hohe Zufriedenheit nach Umstellung zahlreicher Patienten
  • Neue Studie bestätigt überlegene Pharmakokinetik auch gegenüber Advate®
  • Bayer setzt hohes Engagement in der Hämophiliebehandlung fort

Leverkusen (23. Mai 2017) - Das unmodifizierte rekombinante Faktor VIII-Produkt (rFVIII) Kovaltry® von Bayer ist seit Februar 2016 zur Behandlung und Prophylaxe von Hämophilie A in Deutschland zugelassen. Zahlreiche Patienten wenden das Produkt bereits an, das verbesserte pharmakokinetische Eigenschaften gegenüber anderen rFVIII-Produkten aufweist. Dies belegen aktuelle Erfahrungen aus der klinischen Praxis ebenso wie eine aktuelle randomisierte Crossover-Studie mit einem Vergleichsprodukt1. Die Zulassung von Kovaltry® basiert auf dem LEOPOLD-Studienprogramm , das aus drei multinationalen klinischen Studien besteht und die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Produkts in allen Altersklassen - sowohl bei der Prophylaxe als auch bei der Behandlung von Blutungen - bestätigt2,3,4. Kovaltry® kombiniert die identische Aminosäuresequenz der seit 25 Jahren bewährten Vorgängerprodukte Kogenate® bzw. Kogenate® Bayer mit moderner Technologie in der Herstellung5.

Neues Forschungsprojekt entwickelt energieeffiziente Belüftung in multifunktionalen Operationsräumen

Keine Chance den Keimen

Berlin (11. Mai 2017) - In Operationssälen mit höchsten Reinheitsanforderungen ist zur Belüftung ein sogenanntes TAV-Deckenfeld von zehn Quadratmetern vorgeschrieben. Außerdem muss pro Stunde hundertmal die Luft gewechselt werden. In Büroräumen geschieht das nur drei- bis sechsmal. Diese Decken sollen sicherstellen, dass der Raum darunter zuverlässig mit keimfreier Luft versorgt wird. TAV steht für vertikale turbulenzarme Verdrängungsströmung. Doch trotz hohen energetischen Aufwands zur Luftbeförderung, Be- und Entfeuchtung sowie Lufttemperierung sind diese Decken nicht in der Lage, den notwendigen Schutz bei Operationen am OP-Tisch zu gewährleisten. Es besteht die Gefahr, dass sich die Wunde infiziert.

Neues Impfschema

STIKO empfiehlt sequenzielle Pneumokokken-Impfung für Hochrisikopatienten

Berlin (30. April 2017) - In Deutschland erkranken jährlich etwa 400.000 bis 680.000 Menschen an einer ambulant erworbenen Pneumonie (CAP).1 Häufigster Erreger sind Pneumokokken.2 Besonders gefährdet, an Pneumokokken-Infektionen zu erkranken, sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Für den Schutz von Hochrisiko-patienten empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) daher erstmalig eine sequenzielle Pneumokokken-Impfung mit einem 13-valenten Konjugatimpfstoff (z.B. Prevenar 13®) gefolgt von einem 23-valenten Polysac-charidimpfstoff. Hochrisikopatient ist, wer an einem angeborenen oder erworbenen Immundefekt bzw. Immunsuppression leidet oder anatomische und Fremdkörper-assoziierte Risiken für eine Pneumokokken-Meningitis aufweist.3

Therapeutische Lücke schließen: Tofacitinib ist langfristig gut wirksam

Neu zugelassen: JAK-Inhibitor Xeljanz® bei Rheumatoider Arthritis

Berlin (4. Mai 2017) - Seit März 2017 ist der orale Janus-Kinase (JAK)-Inhibitor Xeljanz® (Tofacitinib) zur Behandlung der Rheumatoiden Arthritis (RA) auch in Deutschland zugelassen. In umfangreichen klinischen Studien – teilweise liegen Daten bis zu 8 Jahre Behandlungsdauer vor – erwies sich Tofacitinib als sicher und gut verträglich sowie langfristig wirksam.1 Experten begrüßen das neue Wirkprinzip als wichtige Erweiterung der Behandlungsoptionen, welches bei vergleichbarer Wirksamkeit zu bisherigen Biologika-Therapien oral verabreicht wird. Tofacitinib ist in einer Dosierung von zweimal täglich 5 mg in Kombination mit Methotrexat (MTX) zur Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer aktiver RA indiziert, die auf ein oder mehrere krankheitsmodifizierende antirheumatische Arzneimittel (DMARDs) unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben. Tofacitinib kann als Monotherapie gegeben werden, wenn MTX nicht vertragen wird oder wenn eine Behandlung mit MTX ungeeignet ist.3

Eisen(III)-Maltol als neue therapeutische Alternative

Eisenmangelanämie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen:
Neue Wege in der oralen Therapie

Mannheim (30. April 2017) – Das Auftreten der Eisenmangelanämie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ist ein ernst zu nehmendes Problem, das die Lebensqualität und im Arbeitsbereich die Produktivität von Patienten erheblich beeinträchtigen kann.1-3 Das aktuell empfohlene therapeutische Vorgehen besteht in der Eisengabe, die oral oder bei schwerer Anämie intravenös erfolgen kann. Unverträglichkeiten und ein geringes Ansprechen herkömmlicher oraler zweiwertiger Eisenpräparate tragen zu einer oft unzureichenden Therapietreue bei. Die aktuellen Optionen zur Eisengabe diskutierten Experten im Rahmen des 123. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Mannheim.4 Sie kamen zu dem Schluss, dass trotz guter Versorgung der Patienten ein hoher medizinischer Bedarf für eine Behandlung der Eisenmangelanämie besteht, die Limitationen oraler zweiwertiger und intravenöser Eisenpräparate überwindet, Hämoglobin (Hb)-Werte rasch normalisiert und für den Patienten einfach zu applizieren ist. Eisen(III)-Maltol (Feraccru®) ist ein innovatives, orales Präparat mit dreiwertigem Eisen, das die therapeutischen Anforderungen erfüllt: Speziell für die Therapie der Eisenmangelanämie bei Erwachsenen mit CED zugelassen, eröffnet es neue Möglichkeiten für die Behandlung.5,6