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22 | 08 | 2017
Medizin
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Frühe rheumatoide Arthritis

Subkutane Applikation von RoACTEMRA für therapienaive Patienten mit rheumatoider Arthritis zugelassen

Grenzach-Wyhlen/Frankfurt am Main (2. September 2016) - Die subkutane Darreichungsform des Interleukin (IL)-6-Rezeptorblockers RoACTEMRA® (Tocilizumab, TCZ) ist jetzt auch für Patienten mit früher rheumatoider Arthritis (RA) zugelassen.1,2 Die Zulassungserweiterung gilt sowohl für die Mono- als auch für die Kombinationstherapie von Tocilizumab mit Methotrexat (MTX).1,2 Die intravenöse Formulierung des Wirkstoffs kann bereits seit September 2014 für Patienten mit früher RA eingesetzt werden.3 Die aktuelle Indikationserweiterung basiert primär auf den Daten der Phase-III-Studien SUMMACTA und FUNCTION. Beide Studien bestätigten die Wirksamkeit des IL-6-Inhibitors bei RA-Patienten mit einer Erkrankungsdauer von höchstens 2 Jahren.1

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Rheumatoide Arthritis

Schnelle Schmerzreduktion mit RoACTEMRA

Frankfurt am Main (2. September 2016) - Weniger Schmerzen – das ist für Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) das wichtigste Therapieziel.1 Die Schmerzreduktion sollte aus Patientensicht schnell und nachhaltig erfolgen. Aufgrund der zentralen Rolle von Interleukin (IL)-6 im entzündlichen Schmerzgeschehen kann dieses Ziel mit dem IL-6-Inhibitor RoACTEMRA® (Tocilizumab) effektiv erreicht werden, wie zahlreiche Studiendaten belegen.2-6 Beispielsweise verringerten sich Schmerzen bei RA-Patienten in der MIRAI-Studie nach 16 Wochen Therapie mit Tocilizumab um mehr als die Hälfte. Das Thema Schmerz war einer der Schwerpunkte im Symposium von Roche und Chugai im Rahmen des DGRh-Kongresses 2016. Daneben standen mit Knochen- und Gelenkschädigungen sowie kardiovaskulären Komorbiditäten zwei häufige und schwerwiegende Auswirkungen des entzündlichen Geschehens der RA im Fokus.

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Endoprothetik: 'Weißbuch Gelenkersatz' analysiert Entwicklung der Eingriffszahlen - 'In Deutschland wird keineswegs zu viel operiert'. Stabile Fallzahlen, hohe Indikationstreue, lange Standzeiten, weniger Infektionen: Die Behandlungsqualität von Hüft- und Kniegelenkersatz-Operationen hat in Deutschland ein hohes Niveau erreicht. Erstmalig hat das IGES-Institut im jetzt vorgelegten 'Weißbuch Gelenkersatz' Zahlen zur Versorgungssituation veröffentlicht. 'Betrachtet man die Entwicklung der Eingriffszahlen und der von den Operateuren gestellten Indikationen, zeigt sich, dass in Deutschland keineswegs zu viel operiert wird', so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. Endoprothetik: "Weißbuch Gelenkersatz" analysiert Entwicklung der Eingriffszahlen

In Deutschland wird keineswegs zu viel operiert

Berlin (1. September 2016) - Stabile Fallzahlen, hohe Indikationstreue, lange Standzeiten, weniger Infektionen: Die Behandlungsqualität von Hüft- und Kniegelenkersatz-Operationen hat in Deutschland ein hohes Niveau erreicht. Erstmalig hat das IGES-Institut im jetzt vorgelegten "Weißbuch Gelenkersatz" Zahlen zur Versorgungssituation veröffentlicht. "Betrachtet man die Entwicklung der Eingriffszahlen und der von den Operateuren gestellten Indikationen, zeigt sich, dass in Deutschland keineswegs zu viel operiert wird", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.

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Grippe-Impfung. Photo und Copyright: SeqirusEin besonderer* Impfstoff für einen besonderen Lebensabschnitt

Fluad® ist indiziert zur aktiven Immunisierung gegen Influenza für Personen ab 65 Jahren

Frankfurt am Main (30. August 2016) - Fluad® ist durch den Zusatz des Wirkverstärkers MF59 auf die immunologischen Besonderheiten älterer Menschen zugeschnitten. Im Rahmen der Pressekonferenz „Ein besonderer* Impfstoff für einen besonderen Lebensabschnitt“ diskutierten Experten auf dem Gebiet der Influenza die Herausforderungen des Grippeimpfschutzes für die Generation 65 plus sowie kürzlich in die Fachinformation von Fluad® aufgenommene Wirksamkeitsdaten, wonach etwa grippe- und pneumoniebedingte Krankenhausaufenthalte im Vergleich zu einem nicht adjuvierten trivalenten Impfstoff um 25 % gesenkt werden konnten.(1,2)

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Ein besseres Erinnerungssystem für Ärzte könnte die Impfquote in Deutschland erhöhen

Impfungen nicht mehr vergessen

Braunschweig (30. August 2016) - Impfungen unterstützen die körpereigenen Abwehrkräfte dabei, Krankheitserreger frühzeitig zu beseitigen und so den Krankheitsausbruch zu verhindern. Da das Immunsystem im fortgeschrittenen Alter schwächer wird, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts besonders älteren Menschen Impfungen unter anderem gegen Pneumokokken und die Grippe. Allerdings wird nicht einmal die Hälfte dieser Personengruppe entsprechend dieser Empfehlungen geimpft. Dabei sind Infektionen mit Pneumokokken in Europa die häufigste Ursache bakterieller Lungenentzündungen.

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Europäischer Kardiologiekongr ess (ESC) 2016 in Rom

Sozioökonomischer Status beeinflusst Risiko für neuerlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall

Rom, Italien ( 28. August 2016 ) - Ein niedriger sozioökonomischer Status ist mit einem höheren Risiko verbunden, nach einem vorangegangenen Herzinfarkt ein neuerliches Mal einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Das zeigt eine Studie, die auf dem Europäischen Kardiologiekongress in Rom präsentiert wurde, wie die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) berichtet.

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Europäischer Kardiologiekongress (ESC) 2016 Plötzlicher Herztod

Defi-Weste schützt während Therapie-Optimierung reduziert Implantationen

Rom, Italien (27 . August 2016 ) - Zwischen 100.000 und 150.000 Menschen pro Jahr sterben in Deutschland an einem plötzlichen Herztod. Bei Hochrisiko-Patienten kann ein plötzlicher Herztod durch die prophylaktische Implantation eines Defibrillators (ICD) verhindert werden, der das Herz im Bedarfsfall mittels Stromstoß wieder in den gesunden Sinus-Rhythmus bringt. Diese kann bei einem Teil der Patienten durch die vorübergehende Anwendung einer tragbaren „Defi-Weste“ (waerable cardioverter/defibrillator, WCD) und gleichzeitige Optimierung der Herzinsuffizienz-Therapie vermieden werden. Das zeigt eine Register-Studie aus Hannover, die auf dem Europäischen Kardiologie-kongress (ESC) in Rom präsentiert wurde.

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Ästhetik und Funktion: Nasen – v.l. Schiefnase, Spannungsnase, Höckernase, Sattelnase. Photo und Copyright: Universitätsklinikum UlmWas bei kosmetischen, ästhetischen und funktionellen Nasen-OPs wichtig ist

Aktuelle Leitlinie für Nasen-Operationen: Kosmetik, Ästhetik, Funktionalität?

 

Ulm (25. August 2016) - Eine „rein“ kosmetische Nasen-Operation darf nicht zu einer Beeinträchtigung der Atmung führen – das legt erstmals die aktualisierte medizinische Leitlinie zu Formstörungen der inneren und äußeren Nase fest, die Ärzte der Ulmer Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie federführend erstellt haben. Die Leitlinie setzt zudem Diagnosestandards u.a. für kosmetische Operationen und fordert in bestimmten Fällen vor Nasen-OPs eine psychosomatische Untersuchung. Damit bieten die Leitlinien für Ärzte und für Patienten mehr Sicherheit in der Behandlung.
 

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Reizdarm

Alte Brotbacktechniken könnten Leiden verringern

  • Blähungen durch unverdaubare Zucker lassen sich durch längere Gehzeit beim Teig verringern

Stuttgart (24. August 2016) - Hoffnung für Reizdarm-Patienten: Weizenprodukte verursachen bei ihnen schwere Blähungen u.a. ausgelöst durch spezielle Zucker, den sogenannten FODMAPs. Das sind im Wesentlichen niedermolekulare Zucker, die im Weizenkorn gespeichert werden. Viele Patienten berichten jedoch, dass Brot aus alten Getreidesorten ihnen Linderung bringt. Ein Team vom Lehrstuhl Technologie und Analytik pflanzlicher Lebensmittel und der Landessaatzuchtanstalt der Universität Hohenheim fand nun heraus, was Brot aus Urgetreide bekömmlicher macht und wie viel dieser speziellen Zucker darin enthalten sind. Die große Überraschung: Urgetreide enthält kaum weniger FODMAPs als Brotweizen. Es kommt vielmehr darauf an, wie der Teig aus dem Getreide zubereitet wird.

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Kinderuntersuchungsheft. G-BA

Neue Kinder-Richtlinie tritt am 1. September 2016 in Kraft

Berlin (23. August 2016) – Am 1. September 2016 wird die neu gefasste Kinder-Richtlinie in Kraft treten. Dies teilte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mit. Die Teilbeschlüsse zu den grundlegend überarbeiteten Untersuchungsinhalten, zum Mukoviszidose-Screening (Zystische Fibrose), zu qualitätssichernden Maßnahmen und zum Kinderuntersuchungsheft – besser bekannt als „Gelbes Heft“ – wurden im Juni und August 2015 sowie im Mai 2016 gefasst.

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Faire Vergleiche bei Arthroskopien am Kniegelenk durch Krankenkassendaten

Wie gut war die Knie-OP?

Göttingen (22. August 2016) - Das AQUA-Institut entwickelte im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses ein sektorenübergreifendes Verfahren, mit dem die Behandlungs­qualität von Arthroskopien am Kniegelenk besser beurteilt werden kann. Mithilfe der sog. Risikoadjustierung fließt eine Reihe von Faktoren in die Qualitätsbeurteilung mit ein, die auf das Behandlungsergebnis Einfluss nehmen können. Dies sind neben Alter und Geschlecht unter anderem Vor- bzw. Begleiterkrankungen oder der Schweregrad des Eingriffs. Damit lassen sich bessere und insbesondere gerechtere Qualitätsvergleiche zwischen den Operateuren herstellen. Der Bericht wurde auf der Internetseite des AQUA-Instituts veröffentlicht.

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Abb.: Tuberkulose-Bakterien unter dem Elektronen-Mikroskop. Photo und Copyright: RKIRKI

Schnittstelle für eine erfolgreiche Tuberkulosekontrolle

Berlin (22. August 2016) - Ein Beitrag im Epidemiologischen Bulletin 33/2016 erläutert anhand eines Fall­bei­spiels diag­nos­tische Fall­stricke und mög­liche Ur­sa­chen für eine ver­zö­gerte Tuber­kulose-Diag­nose. Dabei wird die heraus­ra­gende Rolle der haus­ärzt­lichen Be­handler deut­lich, die bei un­klaren Krank­heits­bildern die weiter­füh­ren­de Diag­nos­tik bahnen und daher in Deutsch­land eine ent­schei­dende Schnitt­stelle für eine er­folg­reiche Tuber­kulose­kontrolle sind. Ent­schei­dend ist es, Risiko­gruppen und Risiko­faktoren für Tuber­kulose zu kennen und die ent­spre­chen­den Infor­ma­tionen anam­nestisch zu er­fragen. Wesent­lich ist auch eine zu­ge­wandte, ver­ständ­liche Patienten­auf­klärung und konti­nu­ier­liche Therapie­be­treuung, dies bedarf oft­mals eines hohen En­ga­ge­ments aller in die Patienten­be­treuung ein­ge­bun­denen Per­so­nen, ein­schließ­lich des Gesundheitsamtes.

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Abb.: Schlaganfall-Einsatzmobil (STEMO) der Berliner Feuerwehr und des Centrums für Schlaganfallforschung Berlin. © Charité – Universitätsmedizin BerlinCharité-Wissenschaftler präsentieren neue STEMO-Studie

Weniger Spätfolgen bei mobiler Schlaganfalltherapie?

Berlin (15. August 2016) - Bei der Versorgung eines Schlaganfallpatienten zählt jede Minute. Im spezialisierten Schlaganfall-Einsatzmobil (STEMO) können notwendige Therapien, beispielsweise eine Thrombolysetherapie, bereits im Rettungswagen eingeleitet werden. Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt untersucht, ob dieser Zeitgewinn zu einer verbesserten Prognose führt. Patienten, die schon auf dem Weg ins Krankenhaus die passende Therapie erhielten, litten drei Monate nach dem Schlaganfall tendenziell seltener unter einer Behinderung als solche, die regulär behandelt wurden. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Lancet Neurology* veröffentlicht.

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Abb.: Multiresistente Enterobakterien in der Petrischale, © IMMIH, Köln/HamprechtMitbringsel

Wie kommen die gefürchteten multiresistenten Bakterien ins Krankenhaus?

Braunschweig (15. August 2016) - In Deutschland sterben bis zu 15.000 Patienten im Jahr an Krankenhausinfektionen, so schätzt das Nationale Referenzzentrum für die Überwachung dieser Infektionen. Eine große Rolle spielen hier die multiresistenten Bakterien, denen die gängigen Antibiotika nichts mehr anhaben können. Doch wo kommen diese Keime her? Dieser Frage gingen DZIF-Wissenschaftler von der Uniklinik Köln nach und fanden in einer der bisher größten Studien dieser Art in Europa heraus, dass fast zehn Prozent der aufgenommenen Krankenhauspatienten die gefürchteten Keime bereits von zu Hause mitbringen.

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Zusatznutzen nicht belegt

Emtricitabin/Tenofoviralafenamid bei HIV-Infektion

 

  • Abweichung von der zweckmäßigen Vergleichstherapie
  • höherer Schaden für bestimmte Patienten

Köln (15. August 2016) - Die Wirkstoffkombination Emtricitabin/Tenofoviralafenamid ist in Kombination mit weiteren antiviralen Arzneimitteln zur Behandlung Erwachsener und Jugendlicher zugelassen, die mit dem humanen Immundefizienzvirus von Typ 1 (HIV-1) infiziert sind. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob diese Kombination Patientinnen und Patienten Vorteile gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet. Ein solcher Zusatznutzen ist demnach nicht belegt: Für zwei von vier Fragestellungen liegen keine Daten vor; die zur dritten Fragestellung angeführten Studien weichen von der zweckmäßigen Vergleichstherapie ab; bei der vierten Fragestellung zeigt sich für bestimmte Patienten ein höherer Schaden.

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Abb.: Mit einem europaweit einmaligen Operationsverfahren hat das Team ein ungeborenes Kind noch im Mutterleib am offenen Rücken (Spina bifida aperta) operiert. © Universitätsklinikum HeidelbergSpina bifida: Europaweit neue OP

Offenen Rücken schon während der Schwangerschaft erfolgreich behandelt

Heidelberg (11. August 2016) - Mit einem europaweit einmaligen Operationsverfahren hat ein interdisziplinäres Team aus Perinatalmedizinern und Neurochirurgen am Universitätsklinikum Heidelberg ein ungeborenes Kind noch im Mutterleib am offenen Rücken (Spina bifida aperta) operiert. Weitere elf Wochen konnte sich das Kind im Bauch seiner Mutter entwickeln, bevor es am Dienstag, 9. August, per Kaiserschnitt zur Welt kam. „Für den Eingriff während der Schwangerschaft haben wir die Gebärmutter ähnlich einem Kaiserschnitt eröffnet. Das Kind wurde vorsichtig ein Stück herausgehoben und blieb dabei mit der Nabelschnur verbunden“, erklärt Professor Dr. Christof Sohn, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg.

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Ab sofort für DAK-Versicherte kostenlos nutzbar: deprexis®24: schnelle, wirksame und flexible Therapie via Internet. Menschen, die an Depressionen leiden, brauchen schnelle Hilfe. Neben einer medikamentösen Behandlung kann eine fundierte Psychotherapie den Betroffenen helfen, einen Weg aus dem Stimmungstief zu finden. Doch bis man einen entsprechenden Behandlungsplatz erhält, können mehrere Monate vergehen. Eine rasch zugängliche Alternative bietet das Internet-basierte Online-Therapieprogramm deprexis®24. Durch die Nutzung des Programms können die Beschwerden einer Depression deutlich vermindert werden oder gar abklingen; Lebensqualität und Leistungsfähigkeit verbessern sich. Erwachsene mit einer leichten bis mittelschweren Depression, die in der DAK-Gesundheit versichert sind, können ab sofort einen kostenlosen Zugang zu deprexis®24 über die Internetseite der Krankenkasse erhalten und die Inhalte zeit- und ortsunabhängig auf dem Computer und allen mobilen Endgeräten nutzen. Photo und Copyright: Servier Deutschland GmbHAb sofort für DAK-Versicherte kostenlos nutzbar

deprexis®24: schnelle, wirksame und flexible Therapie via Internet

München (30. Juli 2016) - Menschen, die an Depressionen leiden, brauchen schnelle Hilfe. Neben einer medikamentösen Behandlung kann eine fundierte Psychotherapie den Betroffenen helfen, einen Weg aus dem Stimmungstief zu finden. Doch bis man einen entsprechenden Behandlungsplatz erhält, können mehrere Monate vergehen. Eine rasch zugängliche Alternative bietet das Internet-basierte Online-Therapieprogramm deprexis®24. Durch die Nutzung des Programms können die Beschwerden einer Depression deutlich vermindert werden oder gar abklingen; Lebensqualität und Leistungsfähigkeit verbessern sich. Erwachsene mit einer leichten bis mittelschweren Depression, die in der DAK-Gesundheit versichert sind, können ab sofort einen kostenlosen Zugang zu deprexis®24 über die Internetseite der Krankenkasse erhalten und die Inhalte zeit- und ortsunabhängig auf dem Computer und allen mobilen Endgeräten nutzen.

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IQWiG

Gutartige Prostatavergrößerung: Neue Daten zu drei Laser-Verfahren bewertet

 

  • Bei Thuliumlaser-Resektion gibt es Hinweise auf Vorteile gegenüber Standard-OP

Köln (8. August 2016) - Beschwerden beim Wasserlassen, deren Ursache eine gutartige Vergrößerung der Prostata ist, treten bei älteren Männern relativ häufig auf. Die Symptome können so unangenehm sein, dass die Betroffenen eine operative Behandlung wünschen. Inzwischen steht beim so genannten benignen Prostatasyndrom (BPS) eine Vielzahl von chirurgischen Therapieoptionen zur Verfügung.

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Heart Failure Units in Krankenhäusern gibt es in Deutschland noch zu selten, die Behandlung der Herzschwäche muss optimiert werden, so ein Zusammenschluss führender deutscher Kardiologen. © DZHIKommunikation entscheidend

Herzschwäche braucht neue Versorgungsstrukturen

Würzburg (4. August 2016) - Das Fehlen der Versorgungskontinuität für chronische Herzschwächepatienten nach dem Krankenhausaufenthalt belastet die Betroffenen schwer, warnt jetzt ein Zusammenschluss führender deutscher Herzspezialisten aus dem DZHI (Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz) und den beiden ärztlichen Dachverbänden DGK (Dt. Gesellschaft für Kardiologie) und DGTHG (Dt. Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie) in der Fachzeitschrift „Der Kardiologe“. Die Mediziner empfehlen neben einer verbesserten kardiologischen Infrastruktur die sektorenübergreifende, eng verzahnte Kooperation zwischen klinischer und ambulanter Betreuung der Herzschwächepatienten.

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Brivaracetam bei Epilepsie

Zusatznutzen nach wie vor nicht belegt

  • Neuer indirekt er Vergleich methodisch besser
  • Weiterhin kein Nachweis eines Zusatznutzens gegenüber Lacosamid

Köln (4. August 2016) - Brivaracetam (Handelsname Briviact) ist seit Januar 2016 als Zusatztherapie für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene mit epileptischen Krampfanfällen zugelassen. Bereits im Mai hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) den Wirkstoff in einer frühen Nutzenbewertung untersucht. Die vom Hersteller vorgelegten indirekten Vergleiche waren aus mehreren Gründen nicht geeignet, um einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie zu bewerten. Unter anderem hatte der Hersteller nicht alle relevanten Endpunkte ausgewertet. Im Stellungnahmeverfahren hat er nun einen weiteren indirekten Vergleich vorgelegt.

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BMG

Gute Versorgung seelisch kranker Menschen für die Zukunft sichern

  • Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen

Berlin (3. August 2016) - Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines "Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen" (PsychVVG) beschlossen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Seelisch kranke Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass sie die Hilfe erhalten, die sie benötigen. Wir haben daher die Regelungen gezielt auf die Bedürfnisse psychisch kranker Menschen und die Erfordernisse ihrer Behandlung zugeschnitten. Zudem stärken wir mit Mindestpersonalvorgaben eine gute Versorgung und die menschliche Zuwendung. Behandlungen mit hohem Aufwand sollen künftig besser vergütet werden als weniger aufwändige Behandlungen. Durch besondere Behandlungsteams im häuslichen Umfeld sorgen wir dafür, dass Menschen mit seelischen Leiden und stationärer Behandlungsbedürftigkeit in akuten Krankheitsphasen noch besser versorgt werden. So stellen wir die Weichen dafür, dass seelisch kranke Menschen auch in Zukunft gut versorgt sind."

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Rheumatologie

Secukinumab (Cosentyx®) hemmt langfristig die Progression der Gelenk- und Wirbelsäulenschäden bei PsA und AS

  • Die in zwei Jahren mit der Methode mSASSS bzw. mTSS berechnete röntgenologische Progression struktureller Gelenk- und Wirbelsäulenschäden war unter Secukinumab bei einem Großteil der AS- und PsA-Patienten sehr gering1,2.
  • Die Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit und Lebensqualität blieb unter Secukinumab bei PsA- und AS-Patienten über zwei Jahre erhalten2,3.
  • Secukinumab ermöglicht eine dauerhafte und vollständige Abheilung der Dactylitis und Enthesitis bei Patienten mit PsA4.

Nürnberg/London (1. August 2016) – Auf der diesjährigen Tagung der European League Against Rheumatism (EULAR) in London wurden aktuelle Datenanalysen der Studien FUTURE 1 und 2 bei Psoriasis-Arthritis (PsA) sowie der Studien MEASURE 1 und 2 bei Ankylosierender Spondylitis (AS, auch Morbus Bechterew) vorgestellt. Für beide Indikationen zeigte der IL-17A-Inhibitor Secukinumab (Cosentyx®) ein starkes, sowie schnelles und dauerhaftes Ansprechen über zwei Jahre.

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Durch den Mund an die Wirbelsäule

Spezial-OP rettet jungen Mann nach Zugunglück

Freiburg (1. August 2016) - Durch den Mund an die Wirbelsäule: Mit einer ungewöhnlichen Operation bewahrten Unfallchirurgen und Gesichtschirurgen des Universitätsklinikums Freiburg einen jungen Mann vor einer Querschnittslähmung.

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Kongress-Update: FOBI 2016

Mehr Lebensqualität bei papulopustulöser Rosacea unter Ivermectin 10 mg/g Creme (Soolantra® von Galderma)

München/Düsseldorf (1. September 2016) – Bei papulopustulöser Rosacea profitieren die Patienten durch einmal täglich Ivermectin 10 mg/g Creme (Soolantra®) nicht nur von der besseren Wirksamkeit im Vergleich zu zweimal täglich Metronidazol 0,75%, sondern auch von einem signifikanten Zugewinn an Lebensqualität, der mit der besseren Wirksamkeit korreliert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Subanalyse der ATTRACT-Studie1 bei Patienten mit schwerer Rosacea, die anlässlich der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München vorgestellt wurde. Aufgrund der überlegenen Wirksamkeit kann Ivermectin bereits als First-Line-Therapie eingesetzt werden. Zudem waren sich die Experten vor Ort einig: Mit Brimonidin 3 mg/g Gel (Mirvaso®) lässt sich in der Erythem-Therapie ein rasches Abblassen der Haut über zwölf Stunden erreichen – auch in der Langzeittherapie.

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Hyaluronidase: Von der Blepharoplastik über Narbenkorrekturen bis zur Liposuktion – das Anwendungsspektrum vergrößert sich weiter. Was haben Blepharoplastiken, Narbenkorrekturen und kleinere chirurgische Eingriffe wie Liposuktionen gemeinsam? Die Praxis zeigt, dass bei all diesen kleinen chirurgischen Eingriffen im Bereich der ästhetischen Dermatologie das Enzym Hyaluronidase (Hylase® „Dessau“) zunehmend an Bedeutung gewinnt. Anlässlich der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie sprechen Experten unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-medic (RO) Alina Fratila, Bonn, im Rahmen einer Presseveranstaltung über das Anwendungsspektrum von Hyaluronidase und leiten gemeinsam Empfehlungen für die dermatologische Praxis ab. Photo und Copyright: Riemser PharmaHyaluronidase

Von der Blepharoplastik über Narbenkorrekturen bis zur Liposuktion – das Anwendungsspektrum vergrößert sich weiter

München/Aschheim (27. Juli 2016) – Was haben Blepharoplastiken, Narbenkorrekturen und kleinere chirurgische Eingriffe wie Liposuktionen gemeinsam? Die Praxis zeigt, dass bei all diesen kleinen chirurgischen Eingriffen im Bereich der ästhetischen Dermatologie das Enzym Hyaluronidase (Hylase® „Dessau“) zunehmend an Bedeutung gewinnt. Anlässlich der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie sprechen Experten unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-medic (RO) Alina Fratila, Bonn, im Rahmen einer Presseveranstaltung über das Anwendungsspektrum von Hyaluronidase und leiten gemeinsam Empfehlungen für die dermatologische Praxis ab.*

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Merz Pharmaceuticals_Logo25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München 2016

Die Haarsprechstunde als sinnvolle Ergänzung für jede dermatologische Praxis

München (27. Juli 2016) - Die evidenzbasierte Medizin – gepaart mit umfassenden klinischen Erfahrungen des behandelnden Arztes – bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung des Haarausfalls. Die Compliance des Patienten ist eine wichtige Voraussetzung für den Therapieerfolg. Im Rahmen der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München* sprachen Experten über ihre Erfahrungen mit der Einrichtung einer Haarsprechstunde für Patienten, den Therapiemöglichkeiten bei androgenetischem und diffusem Haarausfall und der Förderung der Patientencompliance.

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