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24 | 05 | 2017
Medizin
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Brivaracetam bei Epilepsie

Zusatznutzen nach wie vor nicht belegt

  • Neuer indirekt er Vergleich methodisch besser
  • Weiterhin kein Nachweis eines Zusatznutzens gegenüber Lacosamid

Köln (4. August 2016) - Brivaracetam (Handelsname Briviact) ist seit Januar 2016 als Zusatztherapie für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene mit epileptischen Krampfanfällen zugelassen. Bereits im Mai hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) den Wirkstoff in einer frühen Nutzenbewertung untersucht. Die vom Hersteller vorgelegten indirekten Vergleiche waren aus mehreren Gründen nicht geeignet, um einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie zu bewerten. Unter anderem hatte der Hersteller nicht alle relevanten Endpunkte ausgewertet. Im Stellungnahmeverfahren hat er nun einen weiteren indirekten Vergleich vorgelegt.

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BMG

Gute Versorgung seelisch kranker Menschen für die Zukunft sichern

  • Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen

Berlin (3. August 2016) - Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines "Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen" (PsychVVG) beschlossen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Seelisch kranke Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass sie die Hilfe erhalten, die sie benötigen. Wir haben daher die Regelungen gezielt auf die Bedürfnisse psychisch kranker Menschen und die Erfordernisse ihrer Behandlung zugeschnitten. Zudem stärken wir mit Mindestpersonalvorgaben eine gute Versorgung und die menschliche Zuwendung. Behandlungen mit hohem Aufwand sollen künftig besser vergütet werden als weniger aufwändige Behandlungen. Durch besondere Behandlungsteams im häuslichen Umfeld sorgen wir dafür, dass Menschen mit seelischen Leiden und stationärer Behandlungsbedürftigkeit in akuten Krankheitsphasen noch besser versorgt werden. So stellen wir die Weichen dafür, dass seelisch kranke Menschen auch in Zukunft gut versorgt sind."

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Rheumatologie

Secukinumab (Cosentyx®) hemmt langfristig die Progression der Gelenk- und Wirbelsäulenschäden bei PsA und AS

  • Die in zwei Jahren mit der Methode mSASSS bzw. mTSS berechnete röntgenologische Progression struktureller Gelenk- und Wirbelsäulenschäden war unter Secukinumab bei einem Großteil der AS- und PsA-Patienten sehr gering1,2.
  • Die Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit und Lebensqualität blieb unter Secukinumab bei PsA- und AS-Patienten über zwei Jahre erhalten2,3.
  • Secukinumab ermöglicht eine dauerhafte und vollständige Abheilung der Dactylitis und Enthesitis bei Patienten mit PsA4.

Nürnberg/London (1. August 2016) – Auf der diesjährigen Tagung der European League Against Rheumatism (EULAR) in London wurden aktuelle Datenanalysen der Studien FUTURE 1 und 2 bei Psoriasis-Arthritis (PsA) sowie der Studien MEASURE 1 und 2 bei Ankylosierender Spondylitis (AS, auch Morbus Bechterew) vorgestellt. Für beide Indikationen zeigte der IL-17A-Inhibitor Secukinumab (Cosentyx®) ein starkes, sowie schnelles und dauerhaftes Ansprechen über zwei Jahre.

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Durch den Mund an die Wirbelsäule

Spezial-OP rettet jungen Mann nach Zugunglück

Freiburg (1. August 2016) - Durch den Mund an die Wirbelsäule: Mit einer ungewöhnlichen Operation bewahrten Unfallchirurgen und Gesichtschirurgen des Universitätsklinikums Freiburg einen jungen Mann vor einer Querschnittslähmung.

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Kongress-Update: FOBI 2016

Mehr Lebensqualität bei papulopustulöser Rosacea unter Ivermectin 10 mg/g Creme (Soolantra® von Galderma)

München/Düsseldorf (1. September 2016) – Bei papulopustulöser Rosacea profitieren die Patienten durch einmal täglich Ivermectin 10 mg/g Creme (Soolantra®) nicht nur von der besseren Wirksamkeit im Vergleich zu zweimal täglich Metronidazol 0,75%, sondern auch von einem signifikanten Zugewinn an Lebensqualität, der mit der besseren Wirksamkeit korreliert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Subanalyse der ATTRACT-Studie1 bei Patienten mit schwerer Rosacea, die anlässlich der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München vorgestellt wurde. Aufgrund der überlegenen Wirksamkeit kann Ivermectin bereits als First-Line-Therapie eingesetzt werden. Zudem waren sich die Experten vor Ort einig: Mit Brimonidin 3 mg/g Gel (Mirvaso®) lässt sich in der Erythem-Therapie ein rasches Abblassen der Haut über zwölf Stunden erreichen – auch in der Langzeittherapie.

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Hyaluronidase: Von der Blepharoplastik über Narbenkorrekturen bis zur Liposuktion – das Anwendungsspektrum vergrößert sich weiter. Was haben Blepharoplastiken, Narbenkorrekturen und kleinere chirurgische Eingriffe wie Liposuktionen gemeinsam? Die Praxis zeigt, dass bei all diesen kleinen chirurgischen Eingriffen im Bereich der ästhetischen Dermatologie das Enzym Hyaluronidase (Hylase® „Dessau“) zunehmend an Bedeutung gewinnt. Anlässlich der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie sprechen Experten unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-medic (RO) Alina Fratila, Bonn, im Rahmen einer Presseveranstaltung über das Anwendungsspektrum von Hyaluronidase und leiten gemeinsam Empfehlungen für die dermatologische Praxis ab. Photo und Copyright: Riemser PharmaHyaluronidase

Von der Blepharoplastik über Narbenkorrekturen bis zur Liposuktion – das Anwendungsspektrum vergrößert sich weiter

München/Aschheim (27. Juli 2016) – Was haben Blepharoplastiken, Narbenkorrekturen und kleinere chirurgische Eingriffe wie Liposuktionen gemeinsam? Die Praxis zeigt, dass bei all diesen kleinen chirurgischen Eingriffen im Bereich der ästhetischen Dermatologie das Enzym Hyaluronidase (Hylase® „Dessau“) zunehmend an Bedeutung gewinnt. Anlässlich der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie sprechen Experten unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-medic (RO) Alina Fratila, Bonn, im Rahmen einer Presseveranstaltung über das Anwendungsspektrum von Hyaluronidase und leiten gemeinsam Empfehlungen für die dermatologische Praxis ab.*

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Merz Pharmaceuticals_Logo25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München 2016

Die Haarsprechstunde als sinnvolle Ergänzung für jede dermatologische Praxis

München (27. Juli 2016) - Die evidenzbasierte Medizin – gepaart mit umfassenden klinischen Erfahrungen des behandelnden Arztes – bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung des Haarausfalls. Die Compliance des Patienten ist eine wichtige Voraussetzung für den Therapieerfolg. Im Rahmen der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München* sprachen Experten über ihre Erfahrungen mit der Einrichtung einer Haarsprechstunde für Patienten, den Therapiemöglichkeiten bei androgenetischem und diffusem Haarausfall und der Förderung der Patientencompliance.

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Fortgeschrittenes Basalzellkarzinom

Vismodegib-Therapie: Patienten im Hauttumorzentrum behandeln

München (26. Juli 2016) - Erivedge®▼ (Vismodegib) hat sich im klinischen Alltag zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Basalzellkarzinom (BCC) etabliert. Seit der Zulassung im Jahr 2013 wurden weltweit mehr als 13.000 Patienten mit dem ersten und bis heute in Deutschland einzig verfügbaren Hedgehog-Signalweg-Inhibitor therapiert. Die Behandlung sollte idealerweise in Kooperation mit einem Hauttumorzentrum erfolgen, wie Professor Dr. Dagmar von Bubnoff, Freiburg, bei einem wissenschaftlichen Symposium der Roche Pharma AG im Rahmen der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München hervorhob.

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Contractubex Intensivpatch für die Nacht. Photo und Copyright: Merz Parmaceuticals25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie 2016

Narbenmanagement – effektive Behandlungsmöglichkeiten nutzen

München (25. Juli 2016) - Narben sind nach operativen Eingriffen, Unfällen und Verletzungen oft nicht zu vermeiden. Dabei rückt zunehmend die Ästhetik in den Mittelpunkt des Interesses. Wie Narben optimal behandelt werden können und wie bereits beim operativen Eingriff eine pathologische Narbenentwicklung minimiert werden kann, erläuterten anerkannte Fachärzte während eines Symposiums anlässlich der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München.* Dabei wurde auch die Nachsorge der noch frischen Narbe diskutiert. Hierfür stehen mit Contractubex® Gel und Intensivpatch für die Nacht effektive Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Das innovative Intensivpatch wird über Nacht auf die Narbe aufgelegt und stellt damit eine besonders bequeme, compliancefördernde Alternative in der Narbenbehandlung dar.

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Medac-Symposium zur METOP-Studie mit MTX auf der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München(1)

Wirksamkeit und Kosteneffektivität in der Behandlung der Schuppenflechte mit subkutanem Methotrexat steigern

München / Wedel (25. Juli 2016). Der Praxisalltag zeigt, dass ein konsequenter Einsatz von Methotrexat (MTX) in der systemischen medikamentösen Behandlung der Psoriasis mit einer raschen und lang anhaltenden Wirkung, einem günstigen Sicherheitsprofil und der Senkung von kardiovaskulären Risiken belohnt wird. Auch wird das Nebenwirkungsrisiko von Methotrexat für Lunge2, Leber3 und bei Schwangerschaftswunsch4 in jüngeren Publikationen geringer eingeschätzt als bislang diskutiert. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Methotrexat das weltweit am häufigsten zur Therapie der Schuppenflechte eingesetzte Systemtherapeutikum ist5.

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BfArM

Metallkorrosion bei modularen Verbindungen zwischen Konusadapter (CoCr-Legierung) und Schaft (Ti-Legierung)

Bonn (22. Juli 2016) - Dem BfArM liegen derzeit mehrere Meldungen vor, bei denen jeweils eine Revisionsoperation aufgrund von Metallkorrosion der modularen Verbindung zwischen Konusadapter (CoCr-Legierung) und Schaft (Ti-Legierung) durchgeführt werden musste. Einer der betroffenen Patienten hatte sich zwei Jahre zuvor einer Operation zur Entfernung eines Pseudotumors unterziehen müssen. Betroffen sind derzeit Hüftimplantatsysteme von drei verschiedenen Herstellern.

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G-BA

DMP für Patienten mit COPD aktualisiert

Berlin (21.Juli 2016) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das strukturierte Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm, DMP) für Patientinnen und Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) in allen wesentlichen Punkten aktualisiert. Die COPD ist eine chronische, in der Regel fortschreitende Atemwegs- und Lungenerkrankung, die in Folge einer chronischen Bronchitis entsteht und mit oder ohne Lungenemphysem einhergeht.

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Stillen verändert den mütterlichen Stoffwechsel
und schützt bis zu 15 Jahre vor Diabetes

Neuherberg (20. Juli 2016) - Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Helmholtz Zentrum München hat den Stoffwechsel von Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes nach der Entbindung untersucht. Zusammen mit Partnern der Technischen Universität München und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) konnten sie zeigen, dass eine Stilldauer von mehr als drei Monaten zu langfristigen Veränderungen des Stoffwechsels führt. Die Ergebnisse sind im Fachmagazin ‚Diabetologia‘ nachzulesen.

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Colistin-resistente Bakterien

Reisende importieren «Super-Keime»

Bern, Schweiz (19. Juli 2016) - Drei von vier Touristen, die von Indien in die Schweiz zurückkehrten, waren bei einer Untersuchung mit multiresistenten Keimen infiziert. Mikrobiologen der Universität Bern konnten zudem einen Bakterienstamm isolieren, der ein Gen besitzt, das es diesen gefährlichen Erregern ermöglicht, auch gegen die momentan einzige noch wirksame Antibiotika-Therapie resistent zu werden.

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Abb.: Candida albicans (in grün) wird von der Dendritischen Zelle (in blau) gefressen. Eine andere Dendritische Zelle wird jedoch von dem Hefepilz getötet, indem seine Pilzfäden. Photo: MFPL/IMBACandida albicans

Neue Behandlungsmöglichkeit gegen tödliche Pilzinfektionen

Wien, Österreich (18. Juli 2016) - Wiener ForscherInnen des IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie) und der Max F. Perutz Laboratories (MFPL) der MedUni Wien und Universität Wien haben einen völlig neuen Mechanismus entdeckt, der es ermöglichen könnte, lebensbedrohliche Pilzinfektionen zu therapieren: Blockiert man das Enzym CBL-B, verstärkt dies die Immunabwehr gegen den Pilzerreger Candida albicans. Wenn im Tiermodell CBL-B „ausgeschaltet“ war, konnten die körpereigenen Abwehrkräfte aktiviert und eine invasive, oft tödlich verlaufende Infektion abgewehrt werden.

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Abb.: Dreidimensionales Modell des HI-Virus. © Hans R. Gelderblom/RKIRKI

HIV/AIDS in Deutschland

Berlin (18. Juli 2016) - Die Studie Klinische Surveillance der HIV-Erkrankung – ClinSurv HIV – ist eine Langzeit­beobachtungs-Kohorte HIV-positiver Patienten. Sie wird seit 1999 am Robert Koch-Institut durchgeführt. In die ClinSurv-HIV-Kohorte eingeschlossen werden alle HIV-positiven Patienten, die in den teil­nehmenden Kliniken und HIV-Schwerpunkt­praxen behandelt werden, derzeit circa 25.000 Patienten. Die Daten ermöglichen das Monitoring des klinischen Verlaufs der Erkrankung HIV-infizierter Patienten sowie deren antiretrovirale Behandlung im klinischen Alltag.

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RKI: Infektionsepidemiologisches Jahrbuch für 2015 erschienen. RKI

Infektionsepidemiologisches Jahrbuch für 2015 erschienen

Berlin (14. Juli 2016) - Das Infektionsepidemiologische Jahrbuch für 2015 ist erschienen. Im Infektions­epi­de­mio­lo­gischen Jahr­buch werden die an das Robert Koch-Institut über­mittelten Daten zu melde­pflichtigen Infektions­krank­heiten zusammen­gestellt und bewertet. Das Jahr­buch er­gänzt die wöchent­liche Ver­öffent­lichung von Mel­de­daten im Epi­demio­lo­gischen Bulletin und in SurvStat@RKI, das eine inter­aktive Ab­frage von Melde­daten er­mög­licht. Eine Zusammen­fassung infor­miert im Jahrbuch über die wichtigsten Trends und Aus­bruchs­geschehen. So setzte sich z.B. im Jahr 2015 ein großes Masern-Aus­bruchs­geschehen, das 2014 begonnen hatte, fort. Insgesamt wurden dem RKI fast 2.500 Masern-Erkrankungen übermittelt. Damit hat Deutschland mit einer Inzidenz von 3,1 Erkran­kungen pro 100.000 Ein­wohner das Elimina­tionsziel der Welt­gesund­heits­orga­nisation (WHO) von < 0,1 erneut weit verfehlt.

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JINARC® (Tolvaptan)

1 Jahr klinische Erfahrung mit der ersten zielgerichteten Therapie der ADPKD

Frankfurt am Main (13. Juli 2016) – Seit einem Jahr steht in Europa der nierenspezifisch wirkende Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonist JINARC® (Tolvaptan) für die Behandlung der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) zur Verfügung. Aus diesem Anlass berichteten Experten auf der von Otsuka veranstalteten JINARC®-Jubiläumspressekonferenz über ihre Erfahrungen mit der ersten in Europa zugelassenen Behandlungsmöglichkeit der ADPKD, mit der die Krankheitsprogression verlangsamt und ein Nierenversagen hinausgezögert werden kann.1,2 JINARC® ist indiziert bei erwachsenen ADPKD-Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) im Stadium 1 – 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für eine rasche Krankheitsprogression.1

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Abb.: Das Bakterium Staphylococcus aureus (rot) bildet häufig Resistenzen gegen Antibiotika aus und ist besonders für Patienten gefährlich, die bereits unter einer Infektion mit dem AIDS-Erreger HIV leiden. Photo: HZI/M. RohdeNeuer Wirkstoff hemmt AIDS-Erreger und resistente MRSA-Bakterien zugleich

Doppelschlag gegen Bakterien und Viren

Braunschweig (11. Juli 2016) - Eine neuartige Substanzklasse wirkt sowohl gegen den AIDS-Erreger HIV als auch gegen antibiotikaresistente MRSA-Bakterien. Diese beiden Krankheitserreger treten häufig gemeinsam auf. Künftig – so die Hoffnung der Entdecker – könnten sie mit einem einzigen Medikament bekämpft werden. Wissenschaftler des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) haben sogenannte duale Wirkstoffe entwickelt, die das Wachstum beider Erreger hemmen. Ihre Erkenntnisse darüber beschreiben sie in der Fachzeitschrift Journal of Medicinal Chemistry.

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Neuer Behandlungsansatz bei Zwangsstörungen

Metakognitive Therapie

Leipzig (11. Juli 2016) - Zwangsstörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter. Bisher wird diese Erkrankung meist mit einer kognitiven Verhaltenstherapie behandelt - einer effektiven Behandlungsmethode, von der aber nicht alle Patienten profitieren können. An den Psychologischen Instituten der Universität Leipzig und der Philipps-Universität Marburg wird deshalb derzeit eine neuartige Therapiemethode für die Zwangserkrankung erforscht - die metakognitive Therapie. Schwerpunkt ist dabei die Veränderung von krankheitstypischen Annahmen und Verhaltensweisen.

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IQWiG-Vorbericht publiziert

Lungenvolumenreduktion bei schwerem Lungenemphysem

  • Bei chirurgischen Verfahren Hinweise auf Nutzen , aber auch Beleg für Schaden
  • Bei bronchoskopischen Verfahren fehlen aussagekräftige Studien

Köln (8. Juli 2016) - Bei einem Lungenemphysem ist Lungengewebe dauerhaft erweitert oder zerstört, was zu einer Überblähung der Lunge führt. Die Betroffenen leiden vor allem unter Atemnot, in schweren Fällen auch ohne körperliche Belastung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) prüft derzeit, welche Vor- und Nachteile chirurgische und bronchoskopische Verfahren haben, mittels derer das Lungenvolumen reduziert werden kann.

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Abb.: HI-Viren unter dem Elektronenmikroskop. Photo und Copyright: RKI Deutscher STI-Kongress

Prävention sexuell übertragbarer Infektionen

Berlin (6. Juli 2016) - Vom 6. bis 9. Juli findet in Berlin der Deutsche STI-Kongress statt. In diesem Jahr steht die Tagung unter dem Motto "Sexuelle Lebens­welten - Wege der Prävention". Dabei geht es um Fragen wie: Welche Möglich­keiten der Prävention gibt es bereits jetzt und wo bestehen Defizite? Welche Träger der HIV- und STI-Prävention verfolgen welche Projekte? Wie kann und soll mit kulturellen Unter­schieden umgegangen werden? Wie kann eine HIV-Prä­expositions­prophylaxe in Deutschland im­plemen­tiert werden? Brauchen wir besondere Angebote für Jugendliche? Welche Möglich­keiten der Impfung gibt es? Kann sexuelles Risiko­verhalten beeinflusst werden? Neben der medi­zi­nischen Sicht geht es in den Vorträgen und Work­shops auch um sozial­wissen­schaftliche und sexual­pädagogische Aspekte. Das Robert Koch-Institut ist sowohl in der wissen­schaftlichen Organisation als auch mit Vorträgen beteiligt.

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Rote-Hand-Brief zu Adempas® (Riociguat)

Neue Kontraindikation für Patienten mit pulmonaler Hypertonie in Verbindung mit idiopathischen interstitiellen Pneumonien (PH-IIP)

Bonn (5. Juli 2016) - Die Firmen Bayer AG und MSD Sharp & Dohme GmbH informieren in einem Rote-Hand-Brief zu Adempas® über Zwischenergebnisse der Studie RISE-IIP – in der Patienten mit pulmonaler Hypertonie in Verbindung mit idiopathischen interstitiellen Pneumonien (PH-IIP) behandelt wurden.

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Posttraumatische Belastungsstörung

Psychologen identifizieren Risikofaktoren

Berlin (5. Juli 2016) - Die Konfrontation mit Extremsituationen im Berufsalltag kann Posttraumatische Belastungsstörungen oder Depressionen auslösen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass bestimmte Denkmuster das Risiko für solche Reaktionen erhöhen und damit mögliche Ansatzpunkte für gezielte Trainingsprogramme liefern. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um die renommierte Psychologin Anke Ehlers begleiteten 386 Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter während ihrer Ausbildung und untersuchten, wie diese mit belastenden Ereignissen umgingen. Die Ergebnisse sind jetzt in der Fachzeitschrift „Psychological Medicine“ erschienen.

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Vocado HCT. Photo und Copyright: Berlin-ChemieSPRINT-Studie

Bluthochdrucktherapie ernst nehmen

Berlin (5. Juli 2016) ‑ Aktuell wird von allen nationalen und internationalen Leitlinien ein fast einheitlicher Zielblutdruck von < 140/90 mmHg unabhängig von den Risikogruppen der Hypertonie empfohlen.(1) Die SPRINT‑Studie stellt dies nun in Frage.(2) Denn bei Patienten, deren Blutdruck auf unter 120 mmHg gesenkt wurde, traten im Schnitt 25 % weniger kardiovaskuläre Ereignisse auf als in der Vergleichsgruppe der Patienten mit Werten < 140 mmHg. Für diese Zielwerte reichte ein antihypertensiver Wirkstoff oft nicht aus. Fixkombinationen wie Vocado® (Olmesartan/Amlodipin) und Vocado HCTO (Olmesartan/ Amlodipin/ HCT) können dabei zu einer Erleichterung der Therapieadhärenz, zu einer verbesserten Zielwerterreichung und zu einer Risikoreduktion kardiovaskulärer Ereignisse im Vergleich zu freien Kombinationen führen.

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DZHI-Studie zeigt Wirkungslosigkeit von Escitalopram bei Herzinsuffizienz und Depression

Depressiven Herzschwächepatienten kein Antidepressivum verabreichen?

Würzburg (4. Juli 2016) - Dass ein erkranktes, schwaches Herz auf‘s Gemüt schlagen kann, ist bekannt. Depression ist eine der häufigsten Begleiterkrankungen der Herzinsuffizienz (Herzschwäche). Je schwerer sie ist, desto mehr belastet sie die Prognose und Lebensqualität Betroffener. Forscher des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz (DZHI), einer Forschungs- und Behandlungseinrichtung von Universität und Uniklinikum Würzburg, koordinierten eine BMBF-geförderte, multidisziplinäre und multizentrische Studie, die zeigte, dass depressive Herzschwächepatienten weder in puncto Überleben oder Häufigkeit von Krankenhausaufnahmen, noch hinsichtlich ihrer Stimmung von einer antidepressiven Behandlung mit dem selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer Escitalopram profitierten.

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