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25 | 05 | 2017
Kinder
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Sehstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Vorzeichen von Multiple Sklerose früh erkennen

 

München (29. August 2012) – Multiple Sklerose (MS), eine chronisch-entzündliche Erkrankung von Gehirn und Rückenmark, beginnt bei Kindern und Jugendlichen häufig mit Sehstörungen. Darauf macht die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) anlässlich einer Studie aufmerksam. Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, da die Behandlung den Verlauf der Erkrankung günstig beeinflussen kann.

 

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Zur aktuellen Diskussion über eine mögliche gesundheitliche Gefährdung durch Bisphenol A

 

Dortmund (1. September 2008) - In der aktuellen öffentlichen Debatte wurde die Frage aufgeworfen, ob bei der Verwendung üblicher Babyflaschen aus Kunststoff mit gesundheitlichen Schäden durch Bisphenol A gerechnet werden muss (z.B.: "Bisphenol A, Krach um die Nuckelflaschen", Süddeutsche Zeitung vom 05.08.2008; Pressemitteilung der Universität Würzburg vom 06.08.2008, "Alltagschemikalie Bisphenol A in Babyflaschen"). Die Beratungskommission der GT nimmt hierzu wie folgt Stellung: Entscheidend für die Risikobewertung im Falle des Bisphenol A ist, dass die duldbare tägliche Aufnahmemenge (TDI) für diese Substanz nach anerkannten wissenschaftlichen Maßstäben und unter Berücksichtigung der besonderen Empfindlichkeit von Kleinkindern abgeleitet worden ist. Die TDI ist die Menge einer Substanz, die über das ganze Leben täglich aufgenommen werden kann, ohne dass dies zu gesundheitlichen Schäden führt. Diese Ableitung der TDI erfolgte nach Einschätzung der Beratungskommission der GT wissenschaftlich nachvollziehbar und korrekt. Bei der Verwendung üblicher Babyflaschen aus Kunststoff wird die duldbare tägliche Aufnahmemenge (TDI) von Bisphenol A auch unter Berücksichtigung anderer Aufnahmewege bei weitem nicht erreicht. Daher ist mit gesundheitlichen Schäden nicht zu rechnen. Eine fachliche Begründung ist in der folgenden Stellungnahme aufgeführt.

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Lebererkrankungen bei Kindern:

Diagnose ohne Nadel

 

Düsseldorf (16. Juli 2008) - Bereits bei Kindern - vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen - können Leber-erkrankungen verschiedenster Ursache zu ernsthaften Schädigungen des Organs führen. Bislang ist die Leberpunktionen die einzige zuverlässige Methode, eine vorliegende Leberschädigung zu bestimmen. Als einzige Kliniken in Deutschland verfügen die Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie und die Klinik für Allgemeine Pädiatrie des Düsseldorfer Universitätsklinikums über die Möglichkeit, das Lebergewebe von Kindern nicht-invasiv und schmerzfrei mittels spezieller Ultraschalltechnologie untersuchen zu können.

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Wie Paolo es schafft, seine Pickel zu bekämpfen

Neue Website bietet unterhaltsame Information über Hautprobleme von Jugendlichen / Hörspiele, Filmen und Online-Quiz

 

Heidelberg (15. Juli 2008) - Viele Jugendliche haben Probleme mit ihrer Haut. Oft wissen sie nicht, wo sie rasch und kompetent Rat finden können. Die neue Website "In Touch with Health" http://e-learning.paedimed.org bietet Heranwachsenden ein unterhaltsames und informatives Lern- und Informationsszenario, das zudem ideal als Ergänzung zum Schulunterricht und bei außerschulischen Projekten genutzt werden kann. Der Einsatz der Lernplattform wird derzeit in Schulen erprobt. Zusätzlich steht sie allen Interessenten frei zur Verfügung.

"In Touch with Health" wurde im Rahmen des EU-Projektes "paedimed" (Pädagogische Kompetenz in der Medizin; medizinische Kompetenz in der Pädagogik) entwickelt und ist eine Kooperation zwischen der Abteilung Klinische Sozialmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg, dem Institut für Medien- und Bildungstechnologie der Universität Augsburg, dem Fachbereich Dermatologie, Umweltmedizin, Gesundheitstheorie der Universität Osnabrück, dem Bundesverband der deutschen Dermatologen e.V. (Landesverband Bayern), der Abteilung Mikrobiologie der Universität Oradea/Rumänien sowie dem Studienzentrum GISED (Gruppo Italiano Studi Epidemiologici in Dermatologia) in Bergamo/Italien.

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Deutsches Institut für Ernährungsforschung

Bifidobakterien helfen Frühgeborenen besser zu gedeihen

Abb.: Bifidobakterien helfen Frühgeborenen besser zu gedeihen. Photo: DIfE 

Potsdam-Rehbrücke (9. Juli 2008) - Wie eine gemeinsame Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und des Ernst von Bergmann Klinikums in Potsdam zeigt, gedeihen zu früh geborene Kinder besser, wenn sie zusätzlich zu ihrer Nahrung probiotische Bakterien (Bifidobacterium lactis) aufnehmen. Frühgeborene, die aufgrund eines Infektes mit Antibiotika behandelt werden mussten, ließen sich mit Hilfe der probiotischen Bakterien früher auf natürlichem Wege ernähren und nahmen schneller an Gewicht zu als Kinder, die das Probiotikum nicht erhielten. Zudem verbesserte das Probiotikum die Infektionsabwehr der Frühgeborenen. Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Ergebnisse kürzlich in der angesehenen Fachzeitschrift Pediatric Research (Mohan, R. et al., 2008).

Zu früh geborene Kinder haben ein zu niedriges Geburtsgewicht. Zudem sind ihre Organe unreif und daher nicht voll funktionsfähig. Aus diesem Grund müssen sie in den ersten Lebenstagen im Inkubator ("Brutkasten") versorgt werden. Alle Frühgeborenen, die durch Kaiserschnitt zur Welt kommen, haben eine abnormale Darmflora (Mikrobiota) und sind deshalb anfälliger für Infektionen.

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Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (DGKJP)

Jugendgewalt hat viele Wurzeln

 

Berlin (7. Juli 2008) - Die aktuelle Diskussion über gewalttätige und kriminelle Jugendliche wird mit dem Schwerpunkt einer Verschärfung des Strafrechts sowie der Einrichtung von Jugendcamps geführt. Vor diesem Hintergrund hat die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) eine aktuelle Stellungnahme veröffentlicht. Darin heißt es weiter: "Auch wenn die abschreckende bzw. erzieherische Wirkung dieser Maßnahmen höchst umstritten und empirisch in keiner Weise belegt ist, scheinen solche wenig fundierten Lösungen verlockend. Vergessen wird bei den Überlegungen, dass umfassende wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse zur Entstehung, Prävention und zum Verlauf aggressiven und dissozialen Verhaltens vorliegen."

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