Influenza

Grippe-Impfung. Photo und Copyright: SeqirusEin besonderer* Impfstoff für einen besonderen Lebensabschnitt

Fluad® ist indiziert zur aktiven Immunisierung gegen Influenza für Personen ab 65 Jahren

Frankfurt am Main (30. August 2016) - Fluad® ist durch den Zusatz des Wirkverstärkers MF59 auf die immunologischen Besonderheiten älterer Menschen zugeschnitten. Im Rahmen der Pressekonferenz „Ein besonderer* Impfstoff für einen besonderen Lebensabschnitt“ diskutierten Experten auf dem Gebiet der Influenza die Herausforderungen des Grippeimpfschutzes für die Generation 65 plus sowie kürzlich in die Fachinformation von Fluad® aufgenommene Wirksamkeitsdaten, wonach etwa grippe- und pneumoniebedingte Krankenhausaufenthalte im Vergleich zu einem nicht adjuvierten trivalenten Impfstoff um 25 % gesenkt werden konnten.(1,2)

Vor allem alte Menschen, Kinder und medizinisches Personal benötigen wirksame Influenza-Impfstoffe

Grippeschutz – Impfstoff ist nicht gleich Impfstoff

 

Ulm (9. Oktober 2013) – An den Folgen einer Influenza sterben in Deutschland jedes Jahr mehr Menschen als im Straßenverkehr. Gefährdet sind vor allem ältere Personen und chronisch Kranke. Ihnen, aber auch dem medizinischen Personal, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO), sich jährlich gegen Grippe impfen zu lassen. Dafür sind in der Bundesrepublik verschiedene Impfstoffe zugelassen. „Mit der Wahl des richtigen Impfstoffes zum richtigen Zeitpunkt lässt sich ein besserer Schutz erreichen“, sagt der Präsident der Gesellschaft für Virologie (GfV) Professor Dr. med. Thomas Mertens. Der beste Zeitpunkt für die Impfung ist in Deutschland Ende Oktober, Anfang November.

Die Experten der GfV und der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten (DVV) fordern insbesondere das medizinische Personal auf, sich stärker an den Impfungen zu beteiligen, um sich selbst und die Patienten zu schützen und die Patientenversorgung nicht zu gefährden. Zudem müssten dringend neue Impfstoffe entwickelt werden.

 

Forschen gegen Grippe

"FluResearchNet"

 

Münster (4. Oktober 2013) - Zum bevorstehenden Ende seiner Förderung zieht der bundesweite Grippe-Forschungsverbund "FluResearchNet" Bilanz. Unter anderem ist den beteiligten Wissenschaftlern der Sprung von der Grundlagenforschung zur klinischen Studie geglückt – ein im Verbund erforschtes Medikament wird derzeit auf seine Sicherheit und Wirksamkeit geprüft. Die Wissenschaftler stellen die Forschungserfolge am 7. und 8. Oktober bei einer Fachtagung in Münster vor.

 

19 Wochen Grippe

Vorbeugen vor der neuen Grippewelle

Berlin (17. September 2013) - In der Grippewelle 2012/2013 gab es geschätzte 7,7 Millionen influenzabedingte Arztbesuche, nur 2004/2005 war diese Zahl höher. Die Zahl der Krankschreibungen erreichte mit geschätzten 3,4 Millionen Personen (zwischen 15 bis 59 Jahre) den höchsten Wert in den letzten zehn Jahren und ist ein Hinweis auf die ungewöhnlich starke Betroffenheit dieser Altersgruppe in der vergangenen Saison. Die Grippewelle dauerte auch länger als in vielen anderen Jahren, insgesamt 19 Wochen. „Das erinnert daran, wie unterschiedlich Grippewellen verlaufen können und dass der Verlauf nicht vorhersagbar ist. Die Schutzmöglichkeiten durch Impfung und Hygiene sollten immer genutzt werden“, sagt Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) anlässlich der Veröffentlichung des Berichts zur Influenzasaison 2012/2013.

Abb.: Lungenzellen infiziert mit dem Influenzavirus (grün gefärbt) und Legionella (rot gefärbt). Der Zellkern ist blau gefärbt. Foto: Amanda JamiesonGrippe und Bakterien

Neue Heilungschancen der potentiell tödlichen Kombination

 

Wien, Österreich (26. April 2013) - Neue Erkenntnisse von WissenschafterInnen der Max F. Perutz Laboratories (MFPL) der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien zeigen, wie sehr Bakterien die Lunge von Grippepatienten schädigen. Grippe und Bakterien, das ist ein Angriff auf unseren Körper, der auch tödlich sein kann. Die aktuellen Forschungen könnten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung neuer Therapien zur Behandlung von grippebedingten bakteriellen Infektionen leisten. Ziel ist es, Patienten besser behandeln und vor einer permanenten Schädigung der Lunge schützen zu können. Aktuell erscheint dazu eine Studie im renommierten Fachjournal "Science".

Mit diesem Gerät behandelt Oberarzt Dr. Sven Laudi am Universitätsklinikum Leipzig derzeit die schwersten Grippefälle. Foto: Stefan Straube/ UKLGrippewelle 2013

Lungenersatzverfahren bei schwerkranken Grippepatienten erfolgreich

 

Leipzig (4. Februar 2013) - Die diesjährige Grippewelle verläuft offenbar deutlich heftiger als ihre Vorgänger. Das beobachten zumindest die Intensivmediziner am Universitätsklinikum Leipzig, die schon mehrere schwere Fälle registrieren. Hier kommt jetzt bei schwerstkranken Grippepatienten eine Behandlung mit einem künstlichen Lungenersatzverfahren, der ECMO, zum Einsatz.

 

Medizinpersonal sollte vor jeder Grippesaison zur Grippeschutzimpfung

Der Grippe zuvor kommen

 

Berlin (24. September 2012) - Die Stärke von Grippewellen kann nicht vorhergesagt werden und wirkt sich typischerweise in verschiedenen Regionen, Risiko- oder Altersgruppen unterschiedlich aus. Selbst bei moderaten Grippewellen, wie die der zurückliegenden Saison 2011/12, kann das individuelle Risiko für eine schwere Erkrankung hoch sein. „Generell sollten chronisch Kranke, Ältere über 60, Schwangere und das Medizinpersonal vor jeder Grippesaison zur Grippeschutzimpfung gehen, bevorzugt im Oktober oder November“, betont Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts.

Jetzt Pandemieplan aktualisieren und für die nächste Grippewelle vorsorgen

Grenzach-Wyhlen (4. März 2011) - Die erste Grippewelle der Saison 2010/2011 scheint überwunden. Die nach den Saisonverläufen der letzten Jahre ermittelten Höchststände der Influenza wurden für Mitte Februar prognostiziert. Für Unternehmen bedeutet dies ein erstes Durchatmen. Bei jeder saisonalen Grippewelle besteht auch die Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr kann sich dies im schlimmsten Fall zu einer Pandemie entwickeln, die jedes Krisenmanagement vor Herausforderungen stellt.

Die Grippeviren werden über Tröpfchen in der Atemluft von Mensch zu Mensch übertragen.Experten fordern: Motivation zur Inanspruchnahme der Influenza-Impfung verbessern

 

  • Influenza-Impfberatung sollte jetzt intensiviert werden
  • Besserer Impfschutz für Senioren dank adjuvierter Grippeimpfstoffe wie Fluad®
  • Wirkverstärkte Impfstoffe können Immunantwort auch bei Kindern und Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen verbessern

 

Frankfurt am Main (6. Oktober 2010) – Auch nach dem Ende der Pandemie bleibt die Influenza eine bedeutende Gefahr für Leben und Gesundheit vieler Menschen. Um einer möglichen Impfmüdigkeit und der noch unzureichenden Durchimpfung bei den Risikogruppen zu begegnen, sollten die Influenza-Impfberatung und -Impfbemühungen in den Arztpraxen in diesem Herbst intensiviert werden. So lautete die Empfehlung von Grippeexperten während einer Pressekonferenz von Novartis Vaccines.  

Neue Strategien gegen Influenza

 

Grippeviren sind extrem wandlungsfähig und dadurch schwer zu bekämpfen. Forschungsergebnisse von Berliner Wissenschaftlern zeigen jetzt neue Ansatzpunkte für die Grippetherapie auf

 

Abb.: Wissenschaftler haben durch genomweite RNA-Interferenz-Tests neue Wirtszellfaktoren identifiziert, die für Influenza-A-Infektionen unerlässlich sind. Zu ihnen zählt auch die Schweinegrippe (H1N1). Die rasterelektronenmikroskopische Aufnahme zeigt einen pandemischen Virusstamm (A/Hamburg/04/09), der 18 Stunden nach der Infektion eine menschliche Lungenzelle zerstört. Photo: Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie / Volker BrinkmannBerlin (18. Januar 2010) - Infektionen mit Influenzaviren können lebensbedrohlich sein und führen alleine in Deutschland zu mehreren Tausend tödlichen Krankheitsverläufen pro Jahr. Davon sind vor allem Patienten mit geschwächtem Immunsystem betroffen. Neuartige Influenzaviren wie beispielsweise der Neuen Grippe ("Schweinegrippe"), die sich 2009 innerhalb weniger Wochen weltweit ausbreitete, bergen zusätzliche Risiken. Bislang stehen zur Verhütung und Behandlung einer Grippeinfektion ausschließlich Impfstoffe und antivirale Medikamente zur Verfügung, die gegen das Virus selbst gerichtet sind. Aufgrund der hohen Wandlungsfähigkeit der Viren müssen Impfstoffe jedoch immer wieder an das aktuell zirkulierende Virus angepasst werden. Gängige Grippemedikamente versagen immer häufiger, weil Influenzaviren dagegen resistent geworden sind. Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin ist es nun gelungen, neue Angriffspunkte aufzuspüren, die weniger anfällig für Resistenzentwicklung sein könnten. (Nature, Online-Publikation am 17. Januar 2010)

Saisonale Influenzaimpfung bei Pandemie besonders wichtig:

MF59®-adjuvierte Impfstoffe bieten Vorteile bei beiden Influenzaformen

 

  • Um hoch pathogene Mischvarianten zu verhindern, sollte die saisonale Influenzaimpfung konsequent umgesetzt werden
  • Adjuvierter Influenzaimpfstoff Fluad® schützt zusätzlich vor Driftvarianten von Influenzaviren
  • Aktuelle Studien zeigen: Großes Potential des MF59®-adjuvierten Influenzaimpfstoffs von Novartis Behring auch bei Kleinkindern und chronisch Kranken
  • Durch MF59® wird eine geringere Antigenmenge in pandemischen Impfstoffen benötigt: So können schneller mehr Menschen geschützt werden

 

Kontrolle einer Spritze mit H1N1-Impfstoff während der Abfüllung, der Impfstoff erscheint durch die Zugabe des Adjuvans MF59 weißlich. Quelle: Novartis BehringFrankfurt am Main (2. September 2009) – Angesichts der A/H1N1-Pandemie droht derzeit aus dem Blickfeld zu geraten, dass auch die jährlich auftretende Influenza in diesem Winter wieder um sich greifen wird. Die Prävention dieser saisonalen Influenza mittels Impfung sollte nicht vernachlässigt werden – sie ist wegen der drohenden Gefahr einer Entstehung hochpathogener Mischvarianten sogar besonders wichtig und sollte daher konsequent umgesetzt werden. Dies forderten heute namhafte Experten bei einer Pressekonferenz des Impfstoffherstellers Novartis Behring in Frankfurt. MF59-adjuvierte Influenzaimpfstoffe bieten Vorteile beim Schutz vor beiden Influenza-Formen. So induziert der MF59®-adjuvierte saisonale Influenzaimpfstoff Fluad® bei Personen ab 65 Jahren nicht nur signifikant höhere Antikörpertiter als Standardimpfstoffe, er bietet außerdem einen breiteren Schutz bei Driftvarianten. Bei pandemischen Impfstoffen benötigt man durch Zusatz des Adjuvans eine geringere Antigenmenge und es können schneller mehr Menschen geschützt werden.