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22 | 02 | 2018
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Langzeitbehandlung für Patienten mit BRAFV600-Mutation-positivem fortgeschrittenem Melanom

Cobimetinib plus Vemurafenib im Therapiealltag bestätigt

 

Hamburg (19. Oktober 2016) - Die Zulassung des MEK-Inhibitors Cotellic®▼ (Cobimetinib) in Kombination mit dem BRAF-Inhibitor Zelboraf®▼ (Vemurafenib) erweitert seit Ende 2015 die Behandlungsmöglichkeiten des BRAFV600-Mutation-positiven fortgeschrittenen Melanoms. Sowohl aktuelle Studiendaten als auch Praxiserfahrungen bestätigen der Kombinationstherapie eine gute klinische Wirksamkeit bei gleichzeitig günstigem Sicherheitsprofil. Viele Patienten zeigen unter der Kombinationstherapie einen langfristig stabilen Krankheitsverlauf mit deutlich späterer Progression. Innovative Behandlungsoptionen könnten die Prognose der Patienten zukünftig weiter verbessern, so das Fazit von Experten eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG.

 

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Klinikclowns Hamburg. Photo und Copyright: Isabel KiesewetterDachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V. fordert, weniger über Grusel-Clowns zu berichten:

Grinsefratze statt Gruselclown

Freising (19. Oktober 2016) - Nachdem nun auch in Deutschland der erste sogenannte Grusel-Clown die Aufmerksamkeit der Medien erhalten hat, die derartige Soziopathen suchen, bemüht sich der Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V. um eine Abgrenzung. Grusel-Clowns sind keine Clowns. Es sind wirre Menschen, die ihre destruktiven Neigungen nur auf diese armselige Art ausleben wollen. Sie sind weder komisch noch beeindruckend, sondern ein grotesker Abklatsch einer zutiefst menschlichen, positiven Freude an der Anarchie. Clowns und insbesondere die sogenannten „Klinikclowns“ stellen das genaue Gegenteil dar zu solchen bedauernswerten Feiglingen, die sich hinter einer Maske verstecken. Diese geschmacklosen Versuche, Aufmerksamkeit zu erringen, sollten weniger in die Schlagzeilen gehoben und zur Abgrenzung die Maske und ihr Träger vielleicht eher als „Grinse-Fratze“ bezeichnet werden.

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Lehrstuhl für Gemeindenahe Pflege wirbt BMBF-Projekt „ITAGAP“ ein

Gesundes Arbeiten in der ambulanten Pflege

Vallendar (18. Oktober 2016) - Der Lehrstuhl für Gemeindenahe Pflege an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) unter Leitung von Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler, ist Bestandteil des neu gegründeten Forschungsverbundes „Integrierte Technik- und Arbeitsprozessentwicklung für Gesundheit in der ambulanten Pflege (ITAGAP)“. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bewilligte die Förderung des Forschungsprojektes für eine dreijährige Laufzeit (2016-2019). Mit einer Auftaktveranstaltung in Elsfleth bei Oldenburg nahm am 28./29.09.2016 der Forschungsverbund seine Arbeit auf.

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DBfK

Potenzial der Pflege im Kampf gegen Adipositas stärker nutzen

Berlin (17. Oktober 2016) - Aus Anlass des Welt-Adipositastags hat der DBfK auf viel bisher nicht oder ungenütztes Potenzial der Pflegeberufe hingewiesen. Pflegefachpersonen, insbesondere im Feld der Familiengesundheitspflege und der Schulgesundheitspflege, können wichtige präventive Impulse setzen und viel zu einer gesunden Lebensführung beitragen.

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Überlebenschancen für Schwerverletzte weiter verbessern

Neue S3-Leitlinie Polytrauma erschienen

Berlin (17. Oktober 2016) – Mehr als 30.000 Menschen erleiden jedes Jahr eine schwere Verletzung. Wie das TraumaRegister DGU® der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) belegt, ist die Versorgung von Schwerverletzten in Deutschland im internationalen Vergleich vorbildlich. In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Klinik-Sterblichkeit deutlich reduziert. Ziel der DGU ist es, die Versorgung der schwerverletzten Patienten noch weiter zu verbessern. Gemeinsam mit 20 medizinischen Fachgesellschaften hat sie deshalb die S3-Leitlinie Polytrauma / Schwerverletzten-Behandlung überarbeitet und neu herausgegeben. Die neue Leitlinie dokumentiert aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Versorgung Schwerverletzter am Unfallort, im Schockraum und im Operationssaal. Wie schwerverletzte Patienten optimal versorgt werden können, berichten die Experten auch auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2016, der vom 25. bis 28. Oktober in Berlin stattfindet.

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GKV-Spitzenverband

Versorgungslücke nach Krankenhausentlassung schließt sich

Berlin (17. Oktober 2016) - Mit der Entscheidung des Bundesschiedsamtes werden Patienten künftig nach einem Krankenhausaufenthalt lückenloser und damit auch besser versorgt. Das neutrale Gremium musste über die bundesweiten Rahmenvorgaben für das sogenannte Entlassmanagement entscheiden, nachdem sich Vertreter von Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen am Verhandlungstisch nicht einigen konnten. Der gesetzliche Anspruch für Patienten auf ein strukturiertes Entlassmanagement besteht schon seit vielen Jahren, praktisch umgesetzt hatte es bisher aber nur ein Teil der Krankenhäuser. Trotz zahlreicher Regeln und Gesetze standen Patienten daher immer wieder vor Problemen bei einer anschließenden Versorgung, wenn sie nach einem Krankenhausaufenthalt weiteren Unterstützungsbedarf hatten.

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Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen

Nationale Charta-Strategie fordert bedarfsgerechte Begleitung am Lebensende als Menschenrecht

Berlin (17. Oktober 2016) - Die aus der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ hervorgegangenen Handlungsempfehlungen zur Umsetzung im Rahmen einer Nationalen Strategie werden heute in Anwesenheit von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Drei Jahre liegen zwischen der Auftaktveranstaltung "Von der Charta zur Nationalen Strategie" im Jahr 2013 im Deutschen Bundestag und der Präsentation des Maßnahmenkatalogs, an dem 50 gesundheitspolitisch relevante Institutionen und Organisationen in einem Konsensusprozess mitgewirkt haben.

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DBfK

Umsetzung der Charta ist eine ethische Verpflichtung

Berlin (17. Oktober 2016) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) bedankt sich ausdrücklich bei den Expertinnen und Experten des Runden Tisches, die heute in Berlin Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ vorstellen. „Eine Charta ist nur so stark, wie sie gelebt wird. Deshalb ist die von den Arbeitsgruppen des Runden Tisches geleistete Vorarbeit für die schrittweise Umsetzung der Charta enorm wichtig und hilfreich“, sagt DBfK-Bundesgeschäftsführer Franz Wagner.

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DGHO-Jahrestagung 2016: Gazyvaro

Zunehmende Bedeutung für die Lymphom-Therapie

Leipzig (15. Oktober 2016) - Neue Therapieoptionen mit Gazyvaro® ▼ (Obinutuzumab) standen im Fokus eines Symposiums auf der DGHOJahrestagung in Leipzig. Die Experten betonten den zunehmenden Stellenwert des glykomodifizierten Typ-II-Anti-CD20-Antikörpers als zentralen Baustein bei der Behandlung von Lymphomen. Bereits heute ist Gazyvaro empfohlener Therapiestandard für Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) und Begleiterkrankungen: Das progressionsfreie Überleben (PFS) kann nahezu verdoppelt und die Zeit bis zum nächsten Therapiebeginn auf rund vier Jahre verlängert werden.1,2 Zudem ist Gazyvaro neu zugelassen für Patienten mit vorbehandeltem follikulärem Lymphom (FL). Die Zulassungsstudie GADOLIN dokumentiert ein verdoppeltes PFS und einen Vorteil beim Gesamtüberleben (OS).3 Aktuelle Untersuchungen erforschen ein schonenderes, gänzlich Chemotherapie-freies Regime.

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Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO)2016

Positive Daten zur PD-L1-Inhibition mit Atezolizumab

Leipzig (15. Oktober 2016) - Der Anti-PD-L1-Antikörper Atezolizumab steht für die nächste Generation in der Krebsimmuntherapie. Die ersten Phase-III-Daten zur PD-L1-Inhibition, die kürzlich auf der Jahrestagung der European Society of Medical Oncology (ESMO) vorgestellt wurden, zeigen: Atezolizumab bietet bereits vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) gegenüber Docetaxel einen signifikanten Überlebensvorteil von mehr als 4 Monaten.1 Die aktuellen Daten ergänzen die Ergebnisse aus Phase-II-Studien beim jeweils fortgeschrittenen NSCLC und Urothelkarzinom.2-6 In einem Symposium der Roche Pharma AG auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) präsentierten Prof. Dr. Viktor Grünwald, Hannover, und PD Dr. Niels Reinmuth, München-Gauting, die aktuellen Erkenntnisse zur PD-L1-Inhibition mit Atezolizumab.

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InCyte_LogoJahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie 2016

Die Rolle der TKI-Therapie in der Ph+ ALL unter besonderer Berücksichtigung von Ponatinib (Iclusig®)

Leipzig (15. Oktober 2016) - Durch den Einsatz von Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) haben sich die Überlebensraten von Patienten mit Philadelphia-Chromosom-positiver akuter lymphatischer Leukämie (Ph+ ALL) in den vergangenen Jahren von 20% auf heute über 50% deutlich verbessert [1]. Mit der Zulassung von Ponatinib (Iclusig®) steht in der Therapie erwachsener Ph+ ALL-Patienten in späteren Therapielinien ein weiterer effektiver TKI zur Verfügung [2]. Im Rahmen der DGHO-Jahrestagung 2016 in Leipzig beleuchtete Dr. med. Fabian Lang vom Universitätsklinikum Frankfurt (Frankfurt am Main) die Rolle der TKI und insbesondere von Ponatinib in der Behandlung der Ph+ ALL und betrachtete auch dessen möglichen Stellenwert in früheren Therapielinien, der gegenwärtig in Studien untersucht wird.

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AMGEN IN DER HÄMATOLOGIE UND ONKOLOGIE

Therapieoptionen entwickeln – Maßstäbe setzen

MÜNCHEN / LEIPZIG (14. Oktober 2016) – Fortschritte in der Onkologie und Hämatologie haben zu einem verlängertem Überleben und einer besseren Lebensqualität zahlreicher Patienten geführt. In verschiedenen Indikationen hat Amgen einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet. So wurden im vergangenen Jahr in der Hämato-Onkologie drei innovative Therapieoptionen in der Europäischen Union (EU) zugelassen: Carfilzomib (Kyprolis®)1, ein Proteasominhibitor der nächsten Generation zur Behandlung des rezidivierten oder refraktären multiplen Myeloms, Blinatumumab (BLINCYTO®)2, ein BiTE® (bispecific T cell Engager)-Antikörperkonstrukt zur Behandlung der rezidivierten oder refraktären ALL, der überdies das erste in der EU zugelassene BiTE®-Antikörperkonstrukt darstellt sowie die erste onkolytische Virustherapie für das maligne Melanom mit IMLYGIC®.3

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Nach Zulassung von Humira zur Behandlung der nicht infektiösen Uveitis

Neue Therapieoption ist Bestandteil der aktuellen DOG-Leitliniendiskussion

Wiesbaden (14. Oktober 2016) - Auf dem 114. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Berlin* diskutierten Experten neue Wege in der Versorgung und Therapie der nicht infektiösen Uveitis. Erst vor kurzem wurde der TNF-Blocker Humira als erstes und bislang einziges Biologikum zur Behandlung der nicht infektiösen Uveitis intermedia, Uveitis posterior und Panuveitis zugelassen. Die Implementierung der neuen Therapieoption und der optimale Behandlungspfad sind Bestandteile der aktuellen DOG-Diskussion zur Überarbeitung der Therapieleitlinien für die posteriore Uveitis.

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DasAlterInDerKarikatur.Ausstellung „Das Alter in der Karikatur“ an der PTHV

„Der gewohnte Blick auf das Phänomen Altern soll irritieren“

Vallendar (13. Oktober 2016) - Am 12.10.2016 fand die Vernissage zur erfolgreichen Wanderausstellung „Das Alter in der Karikatur“ an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) statt. Zu diesem Anlass haben sich rund 35 geladene Gäste, die interessierte Öffentlichkeit und Studierende sowie Mitarbeiter der PTHV im Foyer der Universität eingefunden.

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Nutricia_logoGerontologie und Geriatrie Kongress 2016

Frailty mit Ernährungsinterventionen verhindern

Stuttgart (13. Oktober) – Ernährungszustand und Gebrechlichkeit (Frailty) sind eng miteinander verbunden.1 Dementsprechend spielen Interventionen wie Ernährungsberatung, Anreicherung der Kost oder die Gabe von Trinknahrung in Kombination mit körperlichem Training bei Frailty eine wichtige Rolle – so der Tenor der Experten beim Mittagssymposium „Update Frailty“ im Rahmen des Gerontologie und Geriatrie Kongresses 2016 in Stuttgart.2 Das auf medizinisch enterale Ernährung spezialisierte Unternehmen Nutricia unterstützte die Veranstaltung und stellt mit seiner Produktreihe Fortimel® eine Trinknahrung zur Verfügung, die einen effizienten Beitrag zur Verbesserung des Ernährungszustandes leisten kann.

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Abb.: Anleitung zur Bewegungstherapie über eine Spielekonsole: Patientin bei einer Yoga-Übung. Foto: Jan Zernicke, CharitéEffekte der Bewegungsförderung

Spielkonsole als Therapieoption bei Rheumaerkrankungen

Berlin (13. Oktober 2016) - Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin sind der Frage nachgegangen, ob ein animiertes Heimübungsprogramm unter Nutzung einer Spielkonsole machbar und lohnend für ein regelmäßiges, gezieltes Training bei Rheumaerkrankungen ist. Die aktuelle Studie zeigt: Wenn Patienten mit Gelenkerkrankungen aus Zeitgründen oder aufgrund der schlechten Erreichbarkeit einer physiotherapeutischen Praxis kaum noch körperlich aktiv sind, dann können animierte Heimübungsprogramme zur Bewegungsförderung beitragen. Der motivierende Aspekt einer Spielkonsole spielt eine zentrale Rolle, unabhängig vom Patientenalter und der Krankheitsdauer. Die Ergebnisse der Untersuchung sind in der Fachzeitschrift BMC Musculoskeletal Disorders* veröffentlicht.

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"Hochwertige, innovative und finanzierbare Arzneimittelversorgung auch für die Zukunft sichern"

Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Stärkung der Arzneimittelversorgung

Berlin (12. Oktober 2016) - Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines "Gesetzes zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der GKV" (GKV-Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz – AMVSG) beschlossen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe erklärt dazu: "Die Patientinnen und Patienten sollen sich darauf verlassen können, dass sie auch in Zukunft mit hochwertigen und innovativen Arzneimitteln versorgt werden. Zugleich müssen wir die langfristige Finanzierbarkeit unseres Gesundheitswesens im Blick haben. Um unsere gute Arzneimittelversorgung zu sichern und weiterzuentwickeln, haben wir ein ausgewogenes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Mit der Einführung einer Umsatzschwelle sorgen wir dafür, dass die Patienten weiterhin möglichst schnell mit neuen Arzneimitteln versorgt werden, die Ausgaben für besonders hochpreisige neue Arzneimittel aber begrenzt sind. Wir stärken die flächendeckende Arzneimittelversorgung durch Apotheken sowie die Qualität und Sicherheit bei der Versorgung mit Arzneimitteln zur Krebsbehandlung. Leitschnur für den Gesetzentwurf ist der Nutzen für die Patientinnen und Patienten."

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DBfK zur TK-Streßstudie

Kein Arbeiten ohne Auszeiten!

Berlin (12. Oktober 2016) - Fast 2,5 Millionen Fehltage fielen allein bei den Versicherten der Techniker Krankenkasse in 2015 wegen psychischer, vor allem stressbedingter Erkrankungen an. Spitzenreiter sind dabei – wie auch bei anderen großen Kassen – neben Fernfahrern und Bauarbeitern die beruflich Pflegenden. „Die Krankheitsausfälle der Beschäftigten in Pflegediensten und pflegerischen Einrichtungen wegen stressbedingter psychischer Erkrankung sind in den letzten 15 Jahren überproportional – etwa um 90 Prozent – angestiegen. Das ist keine Überraschung, sondern logische Konsequenz der chronischen Überlastung am Arbeitsplatz“, sagt DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel zu den heute in Berlin vorgestellten Ergebnissen der neuen TK-Stressstudie 2016.

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GKV-Spitzenverband

Umsatzschwelle entpuppt sich als Alibi-Lösung gegen Mondpreise

Berlin (12. Oktober 2016) - Heute hat das Kabinett den Gesetzentwurf zur Stärkung der Arzneimittelversorgung (Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz – AM-VSG) beschlossen. Zu den wichtigen Punkten erklärt Johann-Magnus v. Stackelberg, stv. Vorstandsvorsitz ender des GKV-Spitzenverbandes:

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Bertelsmann Stiftung

Pflegekosten übersteigen vielerorts die Finanzkraft von Senioren

Gütersloh (12. Oktober 2016) - In Deutschland gibt es deutliche regionale Unterschiede, wie viel stationäre Altenpflege kostet. In fast der Hälfte der Kreise und kreisfreien Städte reicht das durchschnittliche Einkommen der Senioren über 80 Jahre nicht, um professionelle stationäre Versorgung in Anspruch zu nehmen. Das zeigt die aktuelle Analyse der Pflegelandschaft in Deutschland, die die Prognos AG im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt hat. Die Analyse nimmt die wichtigsten Fragen der Bürger zum Thema Altenpflege in Deutschland zum Ausgangspunkt. Die Bürger wollen unter anderem wissen, wie viel Pflege vor Ort kostet. Die Antwort: Im Nordosten müssen sich Senioren weniger um die Finanzierung eines Pflegeheimplatzes sorgen als im Südwesten Deutschlands.

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Myopie und kognitive Fähigkeiten

Sind intelligente Menschen häufiger kurzsichtig?

Mainz (12. Oktober 2016) - Umweltfaktoren wie Bildung und Freizeitverhalten haben einen größeren Einfluss auf die Entwicklung einer Kurzsichtigkeit (Myopie) als die Fähigkeit, logisch zu denken und Probleme zu lösen. Myopie und die sogenannte „fluide Intelligenz“ eines Menschen hängen zwar zusammen, jedoch nur indirekt über die Dauer der Bildung. Das fanden Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz im Rahmen der Studie "Myopia and Cognitive Performance: Results From the Gutenberg Health Study" heraus. Die Ergebnisse sind in der Oktoberausgabe von “Investigative Ophthalmology & Visual Science” veröffentlicht.

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Kodex Medizinprodukte

Aktualisierter "Kodex Medizinprodukte" verabschiedet

Berlin (11. Oktober 2016) - Der BVMed-Vorstand hat den redaktionell leicht angepassten "Kodex Medizinprodukte" mit Stand September 2016 verabschiedet. "Der Kodex fasst die geltende Rechtslage der Zusammenarbeit im Gesundheitssystem in einfacher und verständlicher Sprache zusammen und enthält Verhaltensregeln, die bei der Zusammenarbeit beachtet werden sollten", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.

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100 Jahre Blindenführhundausbildung

Wie Sie Blindenführhunde und ihre Halter unterstützen können

Berlin (11. Oktober 2016) - Im Oktober 1916 übergab der Deutsche Verein für Sanitätshunde den ersten systematisch ausgebildeten Blindenführhund an den Kriegsblinden Paul Feyen. Anlässlich des Jubiläums weist die Informationskampagne „Woche des Sehens“ darauf hin, wie man durch umsichtiges Verhalten Blindenführhunde und ihre Halter unterstützen kann.

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Distance Caregiving

Pflegepotenziale über nationale und internationale Grenzen

Ludwigsburg (10. Oktober 2016) - Ein Forschungsteam an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg unter der Leitung von Professorin Dr. Annette Franke untersucht bis 2019 Möglichkeiten von Pflege von Angehörigen aus der Distanz heraus. Mit Careum Forschung in Zürich ist ein ausländischer Forschungspartner dabei, mit dem auch ein binationaler Vergleich zu Distance Caregiving von Deutschland und der Schweiz möglich ist. Zentrale Fragen sind: Welche Beiträge können Angehörige für Pflegebedürftige aus räumlicher Entfernung leisten und welche Rahmenbedingungen bzgl. Arbeit, Wohnen und Versorgung sind hierfür förderlich? Welche effizienten Strategien und Chancen bestehen durch technische Lösungen?

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Bis zu 23 Mio. Euro Kostenersparnis bei Wiederaufbereitung von Kathetern

Mehrfachnutzung von Einmalprodukten im Krankenhaus zahlt sich aus

Leipzig (10. Oktober 2016) - Die Wiederaufbereitung von Einwegprodukten wird in der Fachwelt kontrovers diskutiert. Eine neue Studie kommt nun zu dem Schluss: Werden medizinische Produkte nach einem validierten Verfahren professionell wiederaufbereitet, birgt dies kein erhöhtes Risiko für Patienten. „Die Diskussion um die Aufbereitung von Einweg-Medikalprodukten ist im Wesentlichen ökonomisch veranlasst, beinhaltet aber auch eine ethische Komponente, sofern mit einer Nicht-Aufbereitung Rationierung einhergeht beziehungsweise mit einer Aufbereitung Patientengefährdung zu befürchten ist“, so Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff, Akademischer Direktor am Ludwig Fresenius Center for Health Care Management and Regulation an der HHL Leipzig Graduate School of Management.

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IQTIG sucht Experten zur Unterstützung bei der Entwicklung der geplanten Patientenbefragung

Neues Qualitätssicherungsverfahren Schizophrenie

Berlin (10. Oktober 2016) – Das IQTIG möchte Plätze in einem beratenden Expertengremium besetzen. Anlass ist ein Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Danach soll das IQTIG eine Patientenbefragung zur Messung der Versorgungsqualität bei Patienten und Patientinnen mit Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften Störungen entwickeln. Das Expertengremium hat die Aufgabe, das IQTIG bei der Einschätzung von Qualitätsmerkmalen als Vorstufen von Qualitätsindikatoren für die Entwicklung des Fragebogens zu unterstützen. Hierzu werden Patientenvertreterinnen und -vertreter, pflegende Angehörige, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, Medizinerinnen und Mediziner, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Mitarbeiter der psychiatrischen Pflege sowie Experten aus der Wissenschaft gesucht.

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Symposium im Rahmen der DGK Herztage 2016

7 Jahre NOAKs: Wo stehen wir in der Praxis?

Berlin (7. Oktober 2016) – Die Entwicklung der Nicht-VKA oralen Antikoagulanzien (NOAKs) markiert einen Meilenstein: „Die NOAKs stellen eine der relevantesten Innovationen der kardiovaskulären Medizin in den letzten 20 Jahre dar“, so Prof. Dr. Burkert Pieske, Berlin. „Sie haben die Versorgung unserer Patienten erheblich verbessert“, betonte auch PD Dr. Tobias Geisler, Tübingen. Das Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil gegenüber den Vitamin-K-Antagonisten (VKA) hat dazu geführt, dass sich die NOAKs in der Praxis schnell durchgesetzt haben, so das übereinstimmende Fazit der beiden Chairmen des Symposiums* „7 Jahre NOAKs: Wo stehen wir in der Praxis?“, das im Rahmen der DGK Herztage 2016 in Berlin stattfand.

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DPP-4-Hemmer Sitagliptin

Wenn Metformin allein nicht mehr ausreicht
 

  • Velmetia® – die Fixkombination Sitagliptin plus Metformin der Berlin-Chemie AG – ist seit vielen Jahren eine leistungsstarke Behandlungsoption für Patienten mit Typ-2-Diabetes

Berlin (5. Oktober 2016) - Auf die Diagnose Typ-2-Diabetes folgt als leitliniengerechte Basistherapie die Empfehlung einer therapeutischen Lebensstilmodifikation, und bei Nichterreichen des individuell vereinbarten HbA1c-Ziels in der Regel zunächst die Gabe von Metformin [1]. Wenn diese medikamentöse Behandlung nicht mehr ausreicht, gilt es individuell für den Patienten abzuwägen, welche zusätzlichen Optionen in Frage kommen [1].

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katheterlabor. Photo und Copyright: bvmed.deMedTech-Nutzenbewertung

BVMed informiert Kliniken über das geänderte NUB-Antragsverfahren

Berlin (5. Oktober 2016) - Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, informiert die Kliniken mit einem Leitfaden und einem Sondernewsletter über das neue MedTech-Bewertungsverfahren nach § 137h SGB V. Das neue Verfahren verändert die etablierten jährlichen Anträge der Krankenhäuser zu „Neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden“ (NUB-Verfahren) beim DRG-Institut InEK erheblich. Der BVMed gibt Tipps, beantwortet die häufig gestellten Fragen und nennt Ansprechpartner bei den Unternehmen.

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DGP

Frühzeitige Integration der Palliativmedizin schützt vor Übertherapie am Lebensende
 

  • Unbegründete Hoffnung auf Heilung oder Lebensverlängerung macht es auch Ärzten schwer, auf Therapiemaßnahmen zu ve rzichten oder diese zu beenden
  • Gegen den Willen des Patienten zu handeln, kann eine Körperverletzung darstellen

Berlin (4. Oktober 2016) - Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) begrüßt, dass das Thema Überversorgung am Lebensende aktuell von medizinischen Fachgesellschaften und den Medien aufgegriffen und intensiv diskutiert wird. Übertherapie am Lebensende kann nicht nur zu falscher Ressourcenverteilung, sondern auch zu inhaltlicher Unterversorgung führen. „Die thematische Einengung der medizinischen Behandlung auf Krankheitsbekämpfung lenkt die Aufmerksamkeit der Betroffenen von der wichtigen Auseinandersetzung mit den grundlegenden Fragen eines schicksalhaft auf das Sterben zu gerichteten Krankheitsverlaufes ab.“ so DGP-Vizepräsident Dr. Bernd-Oliver Maier: „Die palliativmedizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten darf nicht zu kurz kommen.“

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Abb.: Prinzipieller Aufbau der ultraschallbasierten Energieversorgung und Kommunikation. © Fraunhofer IBMTElectroceuticals

Ultraschall versorgt aktive Implantate drahtlos mit Energie

München (4. Oktober 2016) - Aktive Implantate, wie zum Beispiel Electroceuticals, wirken im Gegensatz zu Medikamenten lokal, haben weniger Nebenwirkungen und funktionieren direkt wie der Körper selbst – durch elektrische Signale. Fraunhofer-Wissenschaftler stellen auf der Medica in Düsseldorf eine Technologieplattform vor, die aktive Implantate via Ultraschall drahtlos mit Energie versorgt (Halle 10, Stand G05). Im Visier der Experten: Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes oder Parkinson.

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Jubiläumskongress der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG) in schweren Zeiten

Organmangel überschattet medizinischen Fortschritt

Essen (4. Oktober 2016) - Morgen eröffnet die 25. Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG). Wie bereits die erste Jahrestagung der Gesellschaft findet der Jubiläumskongress in Essen statt. Die Kongresspräsidenten, Prof. Andreas Paul und Prof. Oliver Witzke nehmen das Jubiläum auch zum Anlass, um ein ernüchterndes Resümee zu ziehen: „Viele medizinische Probleme von damals sind weitgehend gelöst, dennoch steht die Transplantationsmedizin in Deutschland vor mehr Herausforderungen als jemals zuvor!“

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Sitagliptin plus Metformin bei Diabetes

Zusatznutzen gegenüber Sulfonylharnstoff plus Metformin

Köln (4. Oktober 2016) - Sitagliptin (Handelsnamen Januvia und Xelevia) ist für bestimmte Erwachsene mit Diabetes mellitus vom Typ 2 zugelassen, bei denen Ernährungsumstellung und Bewegung einen erhöhten Blutzuckerspiegel allein nicht ausreichend senken. Die Fixkombination mit Metformin ist unter den Namen Janumet und Velmetia im Handel. Sowohl das Monopräparat als auch die Fixkombination haben bereits 2013 frühe Nutzenbewertungen durchlaufen, die mit befristeten Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) endeten. Die Fristen verlängerte der G-BA 2015 um ein Jahr.

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Dialog optimieren „Lass uns über Rheuma sprechen“

6 Themenschwerpunkte zur Rolle des Patienten und zur Bedeutung der Kommunikation beim Management der Rheumatoiden Arthritis

Berlin (4. Oktober 2016) - Wie erleben Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) ihre Erkrankung, welche Rolle haben sie bei deren Management und wie ist ihr Verhältnis zum Arzt? Welchen Eindruck hat der Arzt von seinen Patienten und kann gegebenenfalls die Kommunikation verbessert werden? Mit diesen Fragestellungen beschäftigte sich die weltweite RA narRAtive-Erhebung, die zwischen September 2014 und Januar 2016 bei 3.987 Patienten und 1.666 Ärzten aus 15 Ländern durchgeführt wurde. In Deutschland nahmen an der Online-Befragung 525 Patienten, von denen 171 von einem Rheumatologen behandelt wurden, sowie 150 Ärzte teil. Unter dem Motto „Lass uns über Rheuma sprechen“ sollen die Erkenntnisse der Erhebung dazu beitragen, die Arzt-Patienten-Kommunikation zu optimieren. Denn Optimierungsbedarf für alle Beteiligten – Arzt wie Patient – besteht: Lediglich 33% von 94% Patienten in Deutschland, die sich zum Zeitpunkt der Befragung in ärztlicher Behandlung befanden, bestätigen, dass der Dialog oder die Diskussion mit ihrem Arzt dazu beitragen würde, die RA erfolgreicher zu behandeln.1 Dies ist ein Indiz dafür, dass viele Informationen, die vom Arzt gegeben werden, derzeit leider noch nicht im gewünschten Maße beim Patienten ankommen. Weitere wichtige Ergebnisse der Erhebung bezogen auf Deutschland im Detail:1,2,3

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68. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU)

Aktuelle Studiendaten zu Atezolizumab beim fortgeschrittenen Urothelkarzinom

Leipzig (30. September 2016) - Der medizinische Bedarf in der Therapie des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinoms (mUC) ist groß: Seit fast 30 Jahren wurde für diese Patienten kein wesentlicher therapeutischer Fortschritt mehr erzielt. Die Krebsimmuntherapie könnte dies ändern – dafür sprechen die Ergebnisse zu dem Anti-PD-L1-Antikörper Atezolizumab aus der Phase-II-Studie IMvigor 210. Im Rahmen eines Symposiums der Roche Pharma AG auf dem 68. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Leipzig erläuterten Prof. Dr. Axel Merseburger, Lübeck, und PD Dr. Günter Niegisch, Düsseldorf, die aktuellen Studiendaten.

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Brand im Universitätskliniken Bergmannsheil

Brandschutz: Sprinkleranlagen in Krankenhäusern und Pflegeheimen gefordert

Dortmund (30. September 2016) - Rund 40 Mal im Jahr brennt es in deutschen Krankenhäusern. Noch häufiger in Behinderten- und Pflegeeinrichtungen. Dabei sind Tote und Verletzte zu beklagen. Oft bleiben Traumata bei den Patienten, Bewohnern, Mitarbeitern und Rettungskräften zurück. Doch Krankenhaus- und Pflegeheimbetreiber reagieren ebenso halbherzig wie die Politik in den Ländern. Es wird Zeit, dass den 2.000 Krankenhäusern und 13.000 Pflegeheimen selbstständige Löschanlagen gesetzlich vorgeschrieben werden. Diese Technik bekämpft Entstehungsbrände frühzeitig, da sie auf Wärme oder Rauch reagiert.

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Picto_CISlesion_BLvsWL_copyright_ProfDirkZaak_S.jpgErste Meta-Analyse zur TURB mit Hexvix® zeigt signifikant reduzierte Progressionsraten beim nichtinvasiven Harnblasenkarzinom (NMIBC)

Leipzig (30. September 2016) – Die Ipsen Pharma GmbH freut sich bekanntzugeben, dass eine aktuelle Meta-Analyse von Gakis et al. eine signifikant geringere Progressionsrate des nicht-invasiven Harnblasenkarzinoms (NMIBC) nach der fluoreszenzassistierten TURB (Transurethrale Resektion der Blase) mit Hexaminolevulinat (HAL; Hexvix®) zeigen konnte.1 Bei der Diagnostik und Therapie des Harnblasenkarzinoms nimmt die Fluoreszenz-Zystoskopie mit Hexvix® mittlerweile eine immer wichtigere Rolle ein, da eine verbesserte, klinisch relevante Sensitivität und Spezifität dieser Methode in randomisierten Studien bewiesen wurde. Tatsächlich steigt beispielsweise die Detektionsrate von CIS (Carcinoma in situ)-Läsionen unter Fluoreszenz-Zystoskopie um bis zu 40% an.2,3,4 Die verbesserte Detektion führt zu einer Reduktion der Rezidivrate und ist bewiesen bei Patienten mit Ta, T1 und CIS.5

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Metastasiertes Nierenzellkarzinom (mRCC)

Zehn Jahre zielgerichtete Therapie mit Sunitinib: auch in Zukunft auf Erfahrung bauen

Berlin (30. September 2016) - Am 19. Juli 2006 wurde Sunitinb zugelassen – damit änderte sich die Therapiesituation beim metastasierten Nierenzellkarzinom (mRCC) grundlegend Berlin, 19. Juli 2016. Die Einführung der molekularen zielgerichteten Substanzen hat die onkologische Therapielandschaft revolutioniert. Mit der Zulassung von Sunitinib (SUTENT®) vor genau zehn Jahren hat die Behandlung des fortgeschrittenen metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht.1,2,3,4 Die unübertroffenen Daten zur Wirksamkeit und mehr als 300.000 mit Sunitinib behandelte Patienten5 belegen: Der Tyrosinkinase-Inhibitor ist mit der Aufnahme in die ESMO-Leitlinien in 2009 etablierter Therapiestandard und wird seitdem von mehreren europäischen und nationalen Leitlinien empfohlen.6,7,8

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Einführung des Medikationsplans zum 1. Oktober 2016

"Medikationsplan sorgt für mehr Therapiesicherheit"

Berlin (30. September 2016) - Ab morgen, 1. Oktober 2016, haben gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten, die gleichzeitig dauerhaft mindestens drei verordnete Arzneimittel anwenden, einen Anspruch auf Erstellung und Aushändigung eines Medikationsplans in Papierform durch ihre Ärztin oder ihren Arzt.

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DBfK

SAM – Online-Befragung zum Sicheren Arbeiten mit Medikamenten in der Pflege

Berlin (30. September 2016) - Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit für professionell Pflegende gehören zu den wichtigen Themen, mit denen sich der DBfK beschäftigt. Nach der Beteiligung im Projekt BESI (Betriebliche Sicherheit im Umgang mit Arzneistoffen) unterstützen wir jetzt auch das Nachfolgeprojekt SAM und rufen Pflegefachpersonen auf, sich an der Online-Umfrage zu beteiligen.

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GKV-Spitzenverband

Kliniken erhalten 2017 mehr Geld als nötig

Berlin (30. September 2016) - Die Überweisungen der Krankenkassen an die Kliniken werden im kommenden Jahr rund 700 Millionen Euro über deren Kostensteigerungen liegen. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte heute die Daten zur Kostenentwicklung. Ursächlich für die Überzahlung ist eine besondere gesetzliche Regelung, die bereits in den letzten Jahren zu unbegründeten Zusatzzahlungen aus den Portemonnaies der Beitragszahler geführt hat.

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Evidenzbasierte Empfehlungen für Diagnose und Therapie

Leitlinienprogramm Onkologie veröffentlicht S3-Leitlinie zum Harnblasenkrebs

Berlin (30. September 2016) Das Leitlinienprogramm Onkologie hat erstmals eine S3-Leitlinie zur Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Harnblasenkarzinoms vorgelegt. Die neue Leitlinie entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) und der Interdisziplinären Arbeitsgruppe BlasenCarcinom (IABC); sie gründet auf einer sorgfältigen systematischen Recherche, Auswahl und Bewertung der wissenschaftlicher Belege zu den relevanten klinischen Fragestellungen und füllt damit eine große Lücke. Denn bislang gab es für diese Krebsart keine hochwertige nationale Leitlinie.

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Cirrnet_LogoCirrnet: QuickAlert

Zweckentfremdete Nutzung von Dialysekathetern

Zürich, Schweiz (30. September 2016) - Als temporärer Gefässzugang werden für die Durchführung der extrakorporalen Dialyseverfahren grosslumige perkuta­ne Katheter verwendet. Sie sind für Akutdialysen als einfach platzierbare Zugänge unverzichtbar. Subkutan implantierte, tunnelierte Systeme werden hingegen bei längerer Verweil­dauer verwendet. Trotz existierender und bekannter Weisungen, Dialyseka­theter ausschliesslich für Dialysezwecke zu verwenden, beschreiben die aufgeführten CIRRNET-Meldungen eine zweckendfremdete Nutzung von Dialysekathetern auf diag­nostisch tätigen Abteilungen. Komplikationen durch Fehlmanipulationen mit Blutungen, Infektionen oder Thrombosen kommen immer wieder vor.

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Bayer_LogoNeue Studienergebnisse liefern Hinweise auf Fortschritte in der Versorgung von Patienten mit retinalen Erkrankungen

                          • Erste Ergebnisse der PERSEUS-Studie zeigen, dass Patienten mit nAMD im Praxisalltag unter Behandlung mit Aflibercept (EYLEA®) signifikante Verbesserungen der Sehschärfe erreichen können.1
                          • Pilotprojekt im süddeutschen Raum zeigt Durchführbarkeit eines telemedizinischen Augenscreenings von Diabetespatienten und gibt Hinweise darauf, dass telemedizinische Anwendungen dazu beitragen könnten, behandlungsbedürftige Menschen mit Diabetes früher einer augenärztlichen Diagnostik zuzuführen.
                          • Bayer unterstützt Menschen mit Netzhauterkrankungen ebenso wie deren behandelnde Augenärzte mit einem umfangreichen Serviceangebot.

Leverkusen (29. September 2016) – In der nicht-interventionellen Kohortenstudie PERSEUS wird der Einsatz von Aflibercept bei neovaskulärer Altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD) erstmals in der täglichen Praxis in Deutschland untersucht. Primärer Endpunkt der Studie ist die mittlere Änderung der Sehschärfe (Buchstabenscore) nach 12 bzw. 24 Monaten.1 Die Ergebnisse einer Zwischenanalyse nach sechs Monaten liefern dabei interessante Hinweise, inwieweit die positiven Ergebnisse von Aflibercept aus den klinischen Studien auch in der täglichen Behandlungspraxis erzielt werden können.

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Extremsituationen verstärken die individuelle Tendenz, hilfsbereit oder egoistisch zu handeln

Helfen oder flüchten?

Berlin (29. September 2016) - Denken Menschen in Gefahrensituationen nur an sich selbst? In einer Studie, die in der Fachzeitschrift Nature Scientific Reports erschienen ist, haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung gezeigt, dass Hilfsbereitschaft gerade im Notfall stark von der Persönlichkeit abhängt. Die Ergebnisse zeigen: Die meisten Menschen würden helfen und einige sogar mehr als in harmlosen Alltagssituationen.

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Ausgabenvolumen für Arzneimittel steigt für das kommende Jahr um 3,3 Prozent. Darauf haben sich KBV und GKV-Spitzenverband in den Rahmenvorgaben Arzneimittel geeinigt.

Einigung: Arznei- und Heilmittelrahmenvorgaben für 2017 vereinbart

Berlin (29. September 2016) - Die Verhandlungen über die Rahmenvorgaben Arzneimittel und Heilmittel für das Jahr 2017 sind vergleichsweise schnell zu Ende gegangen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) rechnen mit einer Steigerung des Ausgabenvolumens für Arzneimittel in Höhe von 3,3 Prozent. Das entspricht etwas mehr als einer Milliarde Euro. Diese Summe ist jedoch keine abschließend definierte Größe. Einzelkomponenten wie Alter und Anzahl der Versicherten verhandeln die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und die Krankenkassen auf regionaler Ebene.

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ICD-10-GM 2017

DIMDI veröffentlicht endgültige Fassung

Köln (29. September 2016) - Das DIMDI hat die endgültige Fassung der ICD-10-GM Version 2017 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification) veröffentlicht. In die neue Version flossen die Änderungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein. Berücksichtigt sind zudem 84 Vorschläge, zumeist von Fachgesellschaften und Fachleuten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken sowie Organisationen der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen.

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Langzeitstudie über Menschen im Alter ab 40 Jahren

Deutscher Alterssurvey zeigt Wandel des Alters

Berlin (29. September 2016) - Vor 26 Jahren erklärte die UNO-Generalversammlung im Rahmen des Weltaltenplans den 1. Oktober zum „Internationalen Tag der älteren Menschen“. Seit 1996 liefert der Deutsche Alterssurvey (DEAS), eine Langzeitstudie über Menschen im Alter ab 40 Jahren, detaillierte Informationen über die zweite Lebenshälfte in Deutschland. Die Daten von 1996 bis 2014 zeigen: Der Blick aufs eigene Älterwerden ist positiver geworden, auch wenn es nach wie vor problematische Aspekte gibt.

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BVMed-Konferenz zu MedTech-Nutzenbewertung und Hilfsmittelreform

Ernüchternde Erfahrungen mit der Erprobungsregelung

Berlin (28. September 2016) - Die vor drei Jahren eingeführte Erprobungsregelung für Medizintechnologien hat das vom Gesetzgeber vorgesehene Ziel eines schnelleren Innovationszugangs im ambulanten Bereich nicht erreicht. Dieses Fazit zogen die Experten der BVMed-Veranstaltung "Die Versorgung mit Medizinprodukten" am 27. September 2016 in Berlin. Das Verfahren sei "zu langwierig und bürokratisch, als dass es den Innovationszyklen in der MedTech-Branche gerecht wird", so Prof. Dr. Thomas Kersting vom IGES-Institut. In den letzten drei Jahren sei keine einzige Erprobungsstudie auf den Weg gebracht worden. Das ist auch aus Sicht von Dr. Matthias Perleth vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) "ernüchternd". Das Verfahren nun in eine systematische Nutzenbewertung von neuen Methoden mit Medizinprodukten hoher Klasse zu überführen berge die Gefahr, "dass medizintechnische Innovationen nur noch langsam beziehungsweise verzögert in die deutsche Versorgungslandschaft gelangen", so Kersting. Der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan warf die Frage auf, wie Startup-Unternehmen einen solchen Bewertungsprozess überleben sollen. Alle Beteiligten müssten sich die Frage stellen: "Wollen wir Innovationen, oder nicht?" Ein weiteres Thema war die derzeit diskutierte Hilfsmittelreform. "Die Überarbeitung des Hilfsmittelverzeichnisses ist der Schlüssel für die Qualität der Hilfsmittelversorgung", so Rechtsanwältin Nathalja Charlamenko von der Kanzlei Osborne Clarke.

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Eisai_LogoEisai

Kisplyx® (Lenvatinib) erhält in Kombination mit Everolimus (Afinitor®) Zulassung beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom

Leipzig / Frankfurt am Main (28. September 2016) - Die erste zugelassene zielgerichtete Kombinationstherapie beim Nierenzellkarzinom (RCC) verdreifacht nahezu das progressionsfreie Überleben der Patienten im fortgeschrittenen Stadium nach Anti-VEGF-Vortherapie verglichen mit der gängigen Standardbehandlung Everolimus allein, wie Prof. Viktor Grünwald, Hannover, auf einer Pressekonferenz der Eisai GmbH anl. des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) e.V. 2016 in Leipzig berichtete.

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DDG-Herbsttagung 2016

Mit BERLIN-CHEMIE durch den Therapiedschungel – 11.11.2016 in Nürnberg

Berlin (28. September 2016) - Welche medikamentöse Behandlung führt zum Therapieerfolg? Wie können Menschen mit Diabetes zusätzlich im Alltag unterstützt werden? – Im Rahmen der diesjährigen DDG-Herbsttagung 2016 in Nürnberg gibt die BERLIN-CHEMIE AG mögliche Antworten auf diese und weitere Fragen. Im Symposium „Typ-2- Diabetes – Mit Weitblick durch den Therapiedschungel“ stehen die passende Medikamentenauswahl und die Adhärenz der Patienten im Fokus der Vorträge. Zudem werden Maßnahmen vorgestellt, die das Therapieverhalten positiv beeinflussen könnten. Am Ausstellungsstand 30 informiert die BERLIN-CHEMIE AG Kongressbesucher über die unterstützten Schulungsprogramme, das Kommunikationskonzept TheraKey® Diabetes sowie weitere Maßnahmen für Menschen mit Diabetes. Ebenso erhalten Besucher umfangreiche Informationen zu medikamentösen Diabetes-Therapien sowie den unterschiedlichen Blutzuckermessgeräten und Insulinpens der BERLIN-CHEMIE AG.

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8. Qualitätssicherungskonferenz des G-BA

Auf dem Weg zu einer qualitätsorientierten Versorgungssteuerung

Berlin ( 28. September 2016 ) – Qualität soll künftig ein entscheidendes Kriterium für Geldflüsse und Planungsentscheidungen im Gesundheitswesen sein. Mit diesem Ziel hat der Gesetzgeber den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit zahlreichen neuen Aufgaben betraut. Zum Beispiel soll er Qualitätskriterien benennen, die sich für Planungsentscheidungen oder für eine qualitätsabhängige Vergütung über Zu- und Abschläge eignen. Die Eröffnungsveranstaltung der 8. Qualitätssicherungskonferenz des G-BA bot eine Zwischenbilanz, wie weit man auf diesem Weg gekommen ist.

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IQTIG stellt Qualitätsreport 2015 zur externen Qualitätssicherung in Krankenhäusern vor

Berlin (28. September 2016) – Die Qualität der medizinischen Versorgung in deutschen Krankenhäusern ist durchweg hoch. Um dieses hohe Niveau auch in Zukunft beizubehalten, ist eine Weiterentwicklung der Krankenversorgung und damit auch der externen Qualitätssicherung notwendig – u.a. hin zu einer engeren Verzahnung von stationärem und ambulantem Bereich, die auf vielfältige Weise bei der Versorgung von Patienten zusammenwirken. Das ist die Konsequenz aus dem Qualitätsreport 2015, den das IQTIG am 28. September 2016 auf der 8. Qualitätssicherungskonferenz des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) in Berlin veröffentlicht hat.

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DGU und Bundeswehr stellen 5-Punkte-Plan vor

Terrorgefahr in Deutschland: Unfallchirurgen ergreifen Maßnahmen für den Ernstfall

Berlin (27. September 2016) - Angesichts der steigenden Terrorgefahr in Deutschland bereitet sich die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) im engen Schulterschluss mit der Bundeswehr auf einen möglichen Terroranschlag vor: Mit Hilfe eines neuen 5-Punkte-Planes wollen DGU und Bundeswehr für die Zukunft Sorge tragen, dass Opfer von möglichen Terroranschlägen in Deutschland zu jeder Zeit und an jedem Ort schnell und situationsgerecht auf hohem Niveau versorgt werden können. So findet erstmals bundesweit und flächendeckend einheitlich die fachliche Schulung von Chirurgen zur medizinischen Versorgung von Terroropfern statt. Den Auftakt dazu gibt die Notfallkonferenz der DGU „Terroranschläge – eine neue traumatologische Herausforderung“, zu der morgen rund 200 Teilnehmer aus Chirurgie, Notfallmedizin und Politik in Berlin erwartet werden. „Mit dieser Initiative nehmen wir als Unfallchirurgen gemeinsam mit der Bundeswehr unsere nationale Verantwortung für die medizinische Versorgung der Bevölkerung auch bei Terroranschlägen wahr“, sagte DGU-Präsident Professor Dr. Florian Gebhard bei der heute stattfindenden Pressekonferenz in Berlin.

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Selbstverwaltung beschließt Krankenhausentgeltkataloge 2017

Berlin (27. September 2016) - Der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) haben für das Jahr 2017 den Fallpauschalenkatalog (DRG-Katalog) für Krankenhäuser vereinbart. Der DRG-Katalog ist seit dem Jahr 2004 verbindliche Abrechnungsgrundlage für über 18 Millionen stationäre Fälle und steuert ein Finanzierungsvolumen von ca. 70 Milliarden Euro. Ebenfalls wurde eine Verständigung über den pauschalierenden, tagesbezogenen Entgeltkatalog für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PEPP-Entgeltkatalog 2017) erzielt. Der PEPP-Katalog kann seit 2013 von den Krankenhäusern optional zur Abrechnung angewendet werden.

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„ Fungi in CF – Where do we stand “

Pilzinfektionen bei Mukoviszidose-Patienten erkennen und behandeln

Bonn, Mainz (27. September 2016) - Welche Rolle spielen Pilzinfektionen bei Mukoviszidose-Betroffenen? Wie können diese frühzeitig erkannt und behandelt werden? Über diese und weitere Themen diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Seminar „Fungi in CF – Where do we stand?“ des Mukoviszidose Instituts, das vom 22. bis zum 23. September 2016 im Schloss Waldthausen bei Mainz stattfand.

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Arzneiverordnungs-Report 2016

Arzneimittel-Experten fordern konkrete Schritte gegen Hochpreispolitik

Berlin (26. September 2016) - Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben 2015 das neue Rekordniveau von 36,9 Milliarden Euro erreicht. Damit sind die Kosten in nur zwei Jahren um 4,8 Milliarden Euro gestiegen. Wie der heute veröffentlichte Arzneiverordnungs-Report 2016 zeigt, ist diese Entwicklung zum größten Teil durch den Patentmarkt begründet. Der patentgeschützte Fertigarzneimittelmarkt verursachte im Vergleich zum Jahr 2014 Mehrkosten von 1,3 Milliarden Euro und ist auf 14,9 Milliarden Euro angewachsen. Der Ausgabenanstieg lag in diesem Segment bei 9,7 Prozent und fiel damit mehr als doppelt so hoch aus wie der des Gesamtmarktes (+ 4,3 Prozent).

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HI-Viren unter dem Elektronenmikroskop. Photo und Copyright: Robert Koch-InstitutBericht zu HIV-Diagnosen und AIDS-Erkrankungen

Berlin (26. September 2016) - Im Epidemiologischen Bulletin 38/2016 ist der Bericht zur Ent­wick­lung der HIV-Dia­gno­sen und AIDS-Er­kran­kungen im Jahr 2015 er­schienen. Bei der Be­wer­tung der HIV-Melde­zahlen ist zu be­rück­sichtigen, dass die Zahl der HIV-Neu­dia­gnosen nicht mit der tat­säch­lichen Zahl der HIV-Neu­in­fek­tionen (HIV-Inzidenz) gleich­ge­setzt werden kann, da zwischen der HIV-In­fek­tion und der HIV-Diag­nose ein indi­vi­duell unter­schied­licher Zeit­raum liegen kann und die Zahl der HIV-Neu­dia­gnosen durch unter­schied­liche Fak­toren (Test­an­ge­bote, Test­ver­halten, etc.) be­ein­flusst wird.

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Selbstreinigungseffekt ermöglicht zukünftig patientenschonendere und effizientere Endoskopien

Freie Sicht ins Innere des Körpers

Erlangen (26. September 2016) - Ein international und interdisziplinär aufgestelltes Forscherteam aus Medizinern und Materialwissenschaftlern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Harvard University haben eine neuartige Beschichtung für Endoskoplinsen entwickelt, die es ermöglicht, den durch Körperflüssigkeiten verursachten Sichtverlust bei dieser Untersuchungsmethode zu verringern. So wird die Untersuchungszeit verkürzt und der Patient geschont. Die neuartige Beschichtung, die das Team um Harvard-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Joanna Aizenberg in enger Kooperation mit Prof. Dr. Nicolas Vogel vom FAU-Exzellenzcluster Engineering of Advanced Materials (EAM) entwickelte, beschreibt eine neue Studie im amerikanischen Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences.

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Blick in die medizinische Praxis

MabThera-Therapieprotokolle 1:1 übertragbar

Essen (26. September 2016) - Der Anti-CD20-Antikörper MabThera® (Rituximab) ist mit Therapieprotokollen als Standard zur Behandlung des diffusen großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL) und des follikulären Lymphoms (FL) fest etabliert. Die randomisierte Studie PRIMA belegt in der FL-Erhaltungstherapie ein verbessertes progressionsfreies Überleben (PFS).1,2 Die aktuelle RIM NIS (Rituximab in Maintenance, nicht-interventionelle Studie) zeigt, klinisch relevant, dass die Studienprotokolle mit MabThera in den medizinischen Behandlungsalltag übertragen werden können.3 Experten des Universitätsklinikums Essen ordneten aktuelle Ergebnisse und ihre Relevanz für die klinische Praxis ein.

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Bayer_LogoWissenschaftliches Symposium Iberogast 2016

Neue Erkenntnisse zu Magen und Darm: Wissenschaftliches Symposium behandelt Gastro-Themen der Zukunft

                          • Mikrobiom: Studien legen Einfluss des Mikrobioms auf Prozesse der Verdauung, des Stoffwechsels und des Immunsystems nahe
                          • Ernährung für Magen und Darm: Durch ungesundes Ernährungsverhalten ist ein Ansteigen von Magen-Darm-Erkrankungen wahrscheinlich
                          • Funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen: Bei multiplen Symptomatiken empfiehlt sich die Multi-Target-Behandlung
                          • Reizdarm und Reizmagen: Die Iberis-amara-Kombination wird für beide Indikationen als Behandlung in nationalen und internationalen Leitlinien aufgeführt

Hamburg (24. September 2016) – Ob Mikrobiom, Magen-Darm-schonende Ernährung oder Reizdarm – vielfältige Themen aus der gastroenterologischen Praxis standen im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Symposiums „Der vernetzte Magen-Darm-Trakt – Der etwas andere Dialog über Magen und Darm“. Zu diesem hatte Bayer Vital am 24. September 2016 im Rahmen der DGVS-Jahrestagung ins Radisson Blu Hotel in Hamburg geladen. In Form von Dialogreferaten trugen neun hochkarätige Experten spannende und teils auch gegensätzliche Positionen zu aktuellen Fragestellungen vor, die sie mit den Teilnehmern diskutierten.

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Neue klinische Leitlinien

Iberogast® zur Behandlung von Reizmagen empfohlen

  • Rome Foundation nimmt pflanzliches Arzneimittel von Bayer auf und gibt Anleitungen für die Diagnose und Behandlung von funktionellen Magen-Darm-Störungen

Leverkusen (24. September 2016) – Etwa ein Drittel aller Menschen leidet weltweit an funktionellen Magen-Darm-Störungen. Damit verbunden sind belastende Symptome wie Bauchschmerzen, Krämpfe, Völlegefühl, Blähungen und Übelkeit(1). Für die klinische Behandlung der Funktionellen Dyspepsie, dem sogenannten Reizmagen, empfehlen Magen-Darm-Experten in den kürzlich veröffentlichten Rome-IV-Kriterien das Bayer-Produkt Iberogast® (mit seinem wissenschaftlichen Namen als STW 5 bezeichnet)(2). Die Rome Foundation ist eines unabhängige internationale gemeinnützige Organisation, die Maßnahmen für die Erhebung wissenschaftlicher Daten sowie für die Erstellung pädagogischer Informationen zur Diagnose und Behandlung von funktionellen Magen-Darm-Störungen unterstützt.

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