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24 | 10 | 2017
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Sitagliptin plus Metformin bei Diabetes

Zusatznutzen gegenüber Sulfonylharnstoff plus Metformin

Köln (4. Oktober 2016) - Sitagliptin (Handelsnamen Januvia und Xelevia) ist für bestimmte Erwachsene mit Diabetes mellitus vom Typ 2 zugelassen, bei denen Ernährungsumstellung und Bewegung einen erhöhten Blutzuckerspiegel allein nicht ausreichend senken. Die Fixkombination mit Metformin ist unter den Namen Janumet und Velmetia im Handel. Sowohl das Monopräparat als auch die Fixkombination haben bereits 2013 frühe Nutzenbewertungen durchlaufen, die mit befristeten Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) endeten. Die Fristen verlängerte der G-BA 2015 um ein Jahr.

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Dialog optimieren „Lass uns über Rheuma sprechen“

6 Themenschwerpunkte zur Rolle des Patienten und zur Bedeutung der Kommunikation beim Management der Rheumatoiden Arthritis

Berlin (4. Oktober 2016) - Wie erleben Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) ihre Erkrankung, welche Rolle haben sie bei deren Management und wie ist ihr Verhältnis zum Arzt? Welchen Eindruck hat der Arzt von seinen Patienten und kann gegebenenfalls die Kommunikation verbessert werden? Mit diesen Fragestellungen beschäftigte sich die weltweite RA narRAtive-Erhebung, die zwischen September 2014 und Januar 2016 bei 3.987 Patienten und 1.666 Ärzten aus 15 Ländern durchgeführt wurde. In Deutschland nahmen an der Online-Befragung 525 Patienten, von denen 171 von einem Rheumatologen behandelt wurden, sowie 150 Ärzte teil. Unter dem Motto „Lass uns über Rheuma sprechen“ sollen die Erkenntnisse der Erhebung dazu beitragen, die Arzt-Patienten-Kommunikation zu optimieren. Denn Optimierungsbedarf für alle Beteiligten – Arzt wie Patient – besteht: Lediglich 33% von 94% Patienten in Deutschland, die sich zum Zeitpunkt der Befragung in ärztlicher Behandlung befanden, bestätigen, dass der Dialog oder die Diskussion mit ihrem Arzt dazu beitragen würde, die RA erfolgreicher zu behandeln.1 Dies ist ein Indiz dafür, dass viele Informationen, die vom Arzt gegeben werden, derzeit leider noch nicht im gewünschten Maße beim Patienten ankommen. Weitere wichtige Ergebnisse der Erhebung bezogen auf Deutschland im Detail:1,2,3

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68. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU)

Aktuelle Studiendaten zu Atezolizumab beim fortgeschrittenen Urothelkarzinom

Leipzig (30. September 2016) - Der medizinische Bedarf in der Therapie des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinoms (mUC) ist groß: Seit fast 30 Jahren wurde für diese Patienten kein wesentlicher therapeutischer Fortschritt mehr erzielt. Die Krebsimmuntherapie könnte dies ändern – dafür sprechen die Ergebnisse zu dem Anti-PD-L1-Antikörper Atezolizumab aus der Phase-II-Studie IMvigor 210. Im Rahmen eines Symposiums der Roche Pharma AG auf dem 68. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Leipzig erläuterten Prof. Dr. Axel Merseburger, Lübeck, und PD Dr. Günter Niegisch, Düsseldorf, die aktuellen Studiendaten.

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Brand im Universitätskliniken Bergmannsheil

Brandschutz: Sprinkleranlagen in Krankenhäusern und Pflegeheimen gefordert

Dortmund (30. September 2016) - Rund 40 Mal im Jahr brennt es in deutschen Krankenhäusern. Noch häufiger in Behinderten- und Pflegeeinrichtungen. Dabei sind Tote und Verletzte zu beklagen. Oft bleiben Traumata bei den Patienten, Bewohnern, Mitarbeitern und Rettungskräften zurück. Doch Krankenhaus- und Pflegeheimbetreiber reagieren ebenso halbherzig wie die Politik in den Ländern. Es wird Zeit, dass den 2.000 Krankenhäusern und 13.000 Pflegeheimen selbstständige Löschanlagen gesetzlich vorgeschrieben werden. Diese Technik bekämpft Entstehungsbrände frühzeitig, da sie auf Wärme oder Rauch reagiert.

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Picto_CISlesion_BLvsWL_copyright_ProfDirkZaak_S.jpgErste Meta-Analyse zur TURB mit Hexvix® zeigt signifikant reduzierte Progressionsraten beim nichtinvasiven Harnblasenkarzinom (NMIBC)

Leipzig (30. September 2016) – Die Ipsen Pharma GmbH freut sich bekanntzugeben, dass eine aktuelle Meta-Analyse von Gakis et al. eine signifikant geringere Progressionsrate des nicht-invasiven Harnblasenkarzinoms (NMIBC) nach der fluoreszenzassistierten TURB (Transurethrale Resektion der Blase) mit Hexaminolevulinat (HAL; Hexvix®) zeigen konnte.1 Bei der Diagnostik und Therapie des Harnblasenkarzinoms nimmt die Fluoreszenz-Zystoskopie mit Hexvix® mittlerweile eine immer wichtigere Rolle ein, da eine verbesserte, klinisch relevante Sensitivität und Spezifität dieser Methode in randomisierten Studien bewiesen wurde. Tatsächlich steigt beispielsweise die Detektionsrate von CIS (Carcinoma in situ)-Läsionen unter Fluoreszenz-Zystoskopie um bis zu 40% an.2,3,4 Die verbesserte Detektion führt zu einer Reduktion der Rezidivrate und ist bewiesen bei Patienten mit Ta, T1 und CIS.5

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Metastasiertes Nierenzellkarzinom (mRCC)

Zehn Jahre zielgerichtete Therapie mit Sunitinib: auch in Zukunft auf Erfahrung bauen

Berlin (30. September 2016) - Am 19. Juli 2006 wurde Sunitinb zugelassen – damit änderte sich die Therapiesituation beim metastasierten Nierenzellkarzinom (mRCC) grundlegend Berlin, 19. Juli 2016. Die Einführung der molekularen zielgerichteten Substanzen hat die onkologische Therapielandschaft revolutioniert. Mit der Zulassung von Sunitinib (SUTENT®) vor genau zehn Jahren hat die Behandlung des fortgeschrittenen metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht.1,2,3,4 Die unübertroffenen Daten zur Wirksamkeit und mehr als 300.000 mit Sunitinib behandelte Patienten5 belegen: Der Tyrosinkinase-Inhibitor ist mit der Aufnahme in die ESMO-Leitlinien in 2009 etablierter Therapiestandard und wird seitdem von mehreren europäischen und nationalen Leitlinien empfohlen.6,7,8

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Einführung des Medikationsplans zum 1. Oktober 2016

"Medikationsplan sorgt für mehr Therapiesicherheit"

Berlin (30. September 2016) - Ab morgen, 1. Oktober 2016, haben gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten, die gleichzeitig dauerhaft mindestens drei verordnete Arzneimittel anwenden, einen Anspruch auf Erstellung und Aushändigung eines Medikationsplans in Papierform durch ihre Ärztin oder ihren Arzt.

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DBfK

SAM – Online-Befragung zum Sicheren Arbeiten mit Medikamenten in der Pflege

Berlin (30. September 2016) - Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit für professionell Pflegende gehören zu den wichtigen Themen, mit denen sich der DBfK beschäftigt. Nach der Beteiligung im Projekt BESI (Betriebliche Sicherheit im Umgang mit Arzneistoffen) unterstützen wir jetzt auch das Nachfolgeprojekt SAM und rufen Pflegefachpersonen auf, sich an der Online-Umfrage zu beteiligen.

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GKV-Spitzenverband

Kliniken erhalten 2017 mehr Geld als nötig

Berlin (30. September 2016) - Die Überweisungen der Krankenkassen an die Kliniken werden im kommenden Jahr rund 700 Millionen Euro über deren Kostensteigerungen liegen. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte heute die Daten zur Kostenentwicklung. Ursächlich für die Überzahlung ist eine besondere gesetzliche Regelung, die bereits in den letzten Jahren zu unbegründeten Zusatzzahlungen aus den Portemonnaies der Beitragszahler geführt hat.

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Evidenzbasierte Empfehlungen für Diagnose und Therapie

Leitlinienprogramm Onkologie veröffentlicht S3-Leitlinie zum Harnblasenkrebs

Berlin (30. September 2016) Das Leitlinienprogramm Onkologie hat erstmals eine S3-Leitlinie zur Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Harnblasenkarzinoms vorgelegt. Die neue Leitlinie entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) und der Interdisziplinären Arbeitsgruppe BlasenCarcinom (IABC); sie gründet auf einer sorgfältigen systematischen Recherche, Auswahl und Bewertung der wissenschaftlicher Belege zu den relevanten klinischen Fragestellungen und füllt damit eine große Lücke. Denn bislang gab es für diese Krebsart keine hochwertige nationale Leitlinie.

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Cirrnet_LogoCirrnet: QuickAlert

Zweckentfremdete Nutzung von Dialysekathetern

Zürich, Schweiz (30. September 2016) - Als temporärer Gefässzugang werden für die Durchführung der extrakorporalen Dialyseverfahren grosslumige perkuta­ne Katheter verwendet. Sie sind für Akutdialysen als einfach platzierbare Zugänge unverzichtbar. Subkutan implantierte, tunnelierte Systeme werden hingegen bei längerer Verweil­dauer verwendet. Trotz existierender und bekannter Weisungen, Dialyseka­theter ausschliesslich für Dialysezwecke zu verwenden, beschreiben die aufgeführten CIRRNET-Meldungen eine zweckendfremdete Nutzung von Dialysekathetern auf diag­nostisch tätigen Abteilungen. Komplikationen durch Fehlmanipulationen mit Blutungen, Infektionen oder Thrombosen kommen immer wieder vor.

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Bayer_LogoNeue Studienergebnisse liefern Hinweise auf Fortschritte in der Versorgung von Patienten mit retinalen Erkrankungen

                          • Erste Ergebnisse der PERSEUS-Studie zeigen, dass Patienten mit nAMD im Praxisalltag unter Behandlung mit Aflibercept (EYLEA®) signifikante Verbesserungen der Sehschärfe erreichen können.1
                          • Pilotprojekt im süddeutschen Raum zeigt Durchführbarkeit eines telemedizinischen Augenscreenings von Diabetespatienten und gibt Hinweise darauf, dass telemedizinische Anwendungen dazu beitragen könnten, behandlungsbedürftige Menschen mit Diabetes früher einer augenärztlichen Diagnostik zuzuführen.
                          • Bayer unterstützt Menschen mit Netzhauterkrankungen ebenso wie deren behandelnde Augenärzte mit einem umfangreichen Serviceangebot.

Leverkusen (29. September 2016) – In der nicht-interventionellen Kohortenstudie PERSEUS wird der Einsatz von Aflibercept bei neovaskulärer Altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD) erstmals in der täglichen Praxis in Deutschland untersucht. Primärer Endpunkt der Studie ist die mittlere Änderung der Sehschärfe (Buchstabenscore) nach 12 bzw. 24 Monaten.1 Die Ergebnisse einer Zwischenanalyse nach sechs Monaten liefern dabei interessante Hinweise, inwieweit die positiven Ergebnisse von Aflibercept aus den klinischen Studien auch in der täglichen Behandlungspraxis erzielt werden können.

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Extremsituationen verstärken die individuelle Tendenz, hilfsbereit oder egoistisch zu handeln

Helfen oder flüchten?

Berlin (29. September 2016) - Denken Menschen in Gefahrensituationen nur an sich selbst? In einer Studie, die in der Fachzeitschrift Nature Scientific Reports erschienen ist, haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung gezeigt, dass Hilfsbereitschaft gerade im Notfall stark von der Persönlichkeit abhängt. Die Ergebnisse zeigen: Die meisten Menschen würden helfen und einige sogar mehr als in harmlosen Alltagssituationen.

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Ausgabenvolumen für Arzneimittel steigt für das kommende Jahr um 3,3 Prozent. Darauf haben sich KBV und GKV-Spitzenverband in den Rahmenvorgaben Arzneimittel geeinigt.

Einigung: Arznei- und Heilmittelrahmenvorgaben für 2017 vereinbart

Berlin (29. September 2016) - Die Verhandlungen über die Rahmenvorgaben Arzneimittel und Heilmittel für das Jahr 2017 sind vergleichsweise schnell zu Ende gegangen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) rechnen mit einer Steigerung des Ausgabenvolumens für Arzneimittel in Höhe von 3,3 Prozent. Das entspricht etwas mehr als einer Milliarde Euro. Diese Summe ist jedoch keine abschließend definierte Größe. Einzelkomponenten wie Alter und Anzahl der Versicherten verhandeln die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und die Krankenkassen auf regionaler Ebene.

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ICD-10-GM 2017

DIMDI veröffentlicht endgültige Fassung

Köln (29. September 2016) - Das DIMDI hat die endgültige Fassung der ICD-10-GM Version 2017 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification) veröffentlicht. In die neue Version flossen die Änderungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein. Berücksichtigt sind zudem 84 Vorschläge, zumeist von Fachgesellschaften und Fachleuten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken sowie Organisationen der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen.

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Langzeitstudie über Menschen im Alter ab 40 Jahren

Deutscher Alterssurvey zeigt Wandel des Alters

Berlin (29. September 2016) - Vor 26 Jahren erklärte die UNO-Generalversammlung im Rahmen des Weltaltenplans den 1. Oktober zum „Internationalen Tag der älteren Menschen“. Seit 1996 liefert der Deutsche Alterssurvey (DEAS), eine Langzeitstudie über Menschen im Alter ab 40 Jahren, detaillierte Informationen über die zweite Lebenshälfte in Deutschland. Die Daten von 1996 bis 2014 zeigen: Der Blick aufs eigene Älterwerden ist positiver geworden, auch wenn es nach wie vor problematische Aspekte gibt.

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BVMed-Konferenz zu MedTech-Nutzenbewertung und Hilfsmittelreform

Ernüchternde Erfahrungen mit der Erprobungsregelung

Berlin (28. September 2016) - Die vor drei Jahren eingeführte Erprobungsregelung für Medizintechnologien hat das vom Gesetzgeber vorgesehene Ziel eines schnelleren Innovationszugangs im ambulanten Bereich nicht erreicht. Dieses Fazit zogen die Experten der BVMed-Veranstaltung "Die Versorgung mit Medizinprodukten" am 27. September 2016 in Berlin. Das Verfahren sei "zu langwierig und bürokratisch, als dass es den Innovationszyklen in der MedTech-Branche gerecht wird", so Prof. Dr. Thomas Kersting vom IGES-Institut. In den letzten drei Jahren sei keine einzige Erprobungsstudie auf den Weg gebracht worden. Das ist auch aus Sicht von Dr. Matthias Perleth vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) "ernüchternd". Das Verfahren nun in eine systematische Nutzenbewertung von neuen Methoden mit Medizinprodukten hoher Klasse zu überführen berge die Gefahr, "dass medizintechnische Innovationen nur noch langsam beziehungsweise verzögert in die deutsche Versorgungslandschaft gelangen", so Kersting. Der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan warf die Frage auf, wie Startup-Unternehmen einen solchen Bewertungsprozess überleben sollen. Alle Beteiligten müssten sich die Frage stellen: "Wollen wir Innovationen, oder nicht?" Ein weiteres Thema war die derzeit diskutierte Hilfsmittelreform. "Die Überarbeitung des Hilfsmittelverzeichnisses ist der Schlüssel für die Qualität der Hilfsmittelversorgung", so Rechtsanwältin Nathalja Charlamenko von der Kanzlei Osborne Clarke.

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Eisai_LogoEisai

Kisplyx® (Lenvatinib) erhält in Kombination mit Everolimus (Afinitor®) Zulassung beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom

Leipzig / Frankfurt am Main (28. September 2016) - Die erste zugelassene zielgerichtete Kombinationstherapie beim Nierenzellkarzinom (RCC) verdreifacht nahezu das progressionsfreie Überleben der Patienten im fortgeschrittenen Stadium nach Anti-VEGF-Vortherapie verglichen mit der gängigen Standardbehandlung Everolimus allein, wie Prof. Viktor Grünwald, Hannover, auf einer Pressekonferenz der Eisai GmbH anl. des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) e.V. 2016 in Leipzig berichtete.

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DDG-Herbsttagung 2016

Mit BERLIN-CHEMIE durch den Therapiedschungel – 11.11.2016 in Nürnberg

Berlin (28. September 2016) - Welche medikamentöse Behandlung führt zum Therapieerfolg? Wie können Menschen mit Diabetes zusätzlich im Alltag unterstützt werden? – Im Rahmen der diesjährigen DDG-Herbsttagung 2016 in Nürnberg gibt die BERLIN-CHEMIE AG mögliche Antworten auf diese und weitere Fragen. Im Symposium „Typ-2- Diabetes – Mit Weitblick durch den Therapiedschungel“ stehen die passende Medikamentenauswahl und die Adhärenz der Patienten im Fokus der Vorträge. Zudem werden Maßnahmen vorgestellt, die das Therapieverhalten positiv beeinflussen könnten. Am Ausstellungsstand 30 informiert die BERLIN-CHEMIE AG Kongressbesucher über die unterstützten Schulungsprogramme, das Kommunikationskonzept TheraKey® Diabetes sowie weitere Maßnahmen für Menschen mit Diabetes. Ebenso erhalten Besucher umfangreiche Informationen zu medikamentösen Diabetes-Therapien sowie den unterschiedlichen Blutzuckermessgeräten und Insulinpens der BERLIN-CHEMIE AG.

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8. Qualitätssicherungskonferenz des G-BA

Auf dem Weg zu einer qualitätsorientierten Versorgungssteuerung

Berlin ( 28. September 2016 ) – Qualität soll künftig ein entscheidendes Kriterium für Geldflüsse und Planungsentscheidungen im Gesundheitswesen sein. Mit diesem Ziel hat der Gesetzgeber den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit zahlreichen neuen Aufgaben betraut. Zum Beispiel soll er Qualitätskriterien benennen, die sich für Planungsentscheidungen oder für eine qualitätsabhängige Vergütung über Zu- und Abschläge eignen. Die Eröffnungsveranstaltung der 8. Qualitätssicherungskonferenz des G-BA bot eine Zwischenbilanz, wie weit man auf diesem Weg gekommen ist.

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IQTIG stellt Qualitätsreport 2015 zur externen Qualitätssicherung in Krankenhäusern vor

Berlin (28. September 2016) – Die Qualität der medizinischen Versorgung in deutschen Krankenhäusern ist durchweg hoch. Um dieses hohe Niveau auch in Zukunft beizubehalten, ist eine Weiterentwicklung der Krankenversorgung und damit auch der externen Qualitätssicherung notwendig – u.a. hin zu einer engeren Verzahnung von stationärem und ambulantem Bereich, die auf vielfältige Weise bei der Versorgung von Patienten zusammenwirken. Das ist die Konsequenz aus dem Qualitätsreport 2015, den das IQTIG am 28. September 2016 auf der 8. Qualitätssicherungskonferenz des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) in Berlin veröffentlicht hat.

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DGU und Bundeswehr stellen 5-Punkte-Plan vor

Terrorgefahr in Deutschland: Unfallchirurgen ergreifen Maßnahmen für den Ernstfall

Berlin (27. September 2016) - Angesichts der steigenden Terrorgefahr in Deutschland bereitet sich die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) im engen Schulterschluss mit der Bundeswehr auf einen möglichen Terroranschlag vor: Mit Hilfe eines neuen 5-Punkte-Planes wollen DGU und Bundeswehr für die Zukunft Sorge tragen, dass Opfer von möglichen Terroranschlägen in Deutschland zu jeder Zeit und an jedem Ort schnell und situationsgerecht auf hohem Niveau versorgt werden können. So findet erstmals bundesweit und flächendeckend einheitlich die fachliche Schulung von Chirurgen zur medizinischen Versorgung von Terroropfern statt. Den Auftakt dazu gibt die Notfallkonferenz der DGU „Terroranschläge – eine neue traumatologische Herausforderung“, zu der morgen rund 200 Teilnehmer aus Chirurgie, Notfallmedizin und Politik in Berlin erwartet werden. „Mit dieser Initiative nehmen wir als Unfallchirurgen gemeinsam mit der Bundeswehr unsere nationale Verantwortung für die medizinische Versorgung der Bevölkerung auch bei Terroranschlägen wahr“, sagte DGU-Präsident Professor Dr. Florian Gebhard bei der heute stattfindenden Pressekonferenz in Berlin.

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Selbstverwaltung beschließt Krankenhausentgeltkataloge 2017

Berlin (27. September 2016) - Der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) haben für das Jahr 2017 den Fallpauschalenkatalog (DRG-Katalog) für Krankenhäuser vereinbart. Der DRG-Katalog ist seit dem Jahr 2004 verbindliche Abrechnungsgrundlage für über 18 Millionen stationäre Fälle und steuert ein Finanzierungsvolumen von ca. 70 Milliarden Euro. Ebenfalls wurde eine Verständigung über den pauschalierenden, tagesbezogenen Entgeltkatalog für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PEPP-Entgeltkatalog 2017) erzielt. Der PEPP-Katalog kann seit 2013 von den Krankenhäusern optional zur Abrechnung angewendet werden.

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„ Fungi in CF – Where do we stand “

Pilzinfektionen bei Mukoviszidose-Patienten erkennen und behandeln

Bonn, Mainz (27. September 2016) - Welche Rolle spielen Pilzinfektionen bei Mukoviszidose-Betroffenen? Wie können diese frühzeitig erkannt und behandelt werden? Über diese und weitere Themen diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Seminar „Fungi in CF – Where do we stand?“ des Mukoviszidose Instituts, das vom 22. bis zum 23. September 2016 im Schloss Waldthausen bei Mainz stattfand.

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Arzneiverordnungs-Report 2016

Arzneimittel-Experten fordern konkrete Schritte gegen Hochpreispolitik

Berlin (26. September 2016) - Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben 2015 das neue Rekordniveau von 36,9 Milliarden Euro erreicht. Damit sind die Kosten in nur zwei Jahren um 4,8 Milliarden Euro gestiegen. Wie der heute veröffentlichte Arzneiverordnungs-Report 2016 zeigt, ist diese Entwicklung zum größten Teil durch den Patentmarkt begründet. Der patentgeschützte Fertigarzneimittelmarkt verursachte im Vergleich zum Jahr 2014 Mehrkosten von 1,3 Milliarden Euro und ist auf 14,9 Milliarden Euro angewachsen. Der Ausgabenanstieg lag in diesem Segment bei 9,7 Prozent und fiel damit mehr als doppelt so hoch aus wie der des Gesamtmarktes (+ 4,3 Prozent).

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HI-Viren unter dem Elektronenmikroskop. Photo und Copyright: Robert Koch-InstitutBericht zu HIV-Diagnosen und AIDS-Erkrankungen

Berlin (26. September 2016) - Im Epidemiologischen Bulletin 38/2016 ist der Bericht zur Ent­wick­lung der HIV-Dia­gno­sen und AIDS-Er­kran­kungen im Jahr 2015 er­schienen. Bei der Be­wer­tung der HIV-Melde­zahlen ist zu be­rück­sichtigen, dass die Zahl der HIV-Neu­dia­gnosen nicht mit der tat­säch­lichen Zahl der HIV-Neu­in­fek­tionen (HIV-Inzidenz) gleich­ge­setzt werden kann, da zwischen der HIV-In­fek­tion und der HIV-Diag­nose ein indi­vi­duell unter­schied­licher Zeit­raum liegen kann und die Zahl der HIV-Neu­dia­gnosen durch unter­schied­liche Fak­toren (Test­an­ge­bote, Test­ver­halten, etc.) be­ein­flusst wird.

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Selbstreinigungseffekt ermöglicht zukünftig patientenschonendere und effizientere Endoskopien

Freie Sicht ins Innere des Körpers

Erlangen (26. September 2016) - Ein international und interdisziplinär aufgestelltes Forscherteam aus Medizinern und Materialwissenschaftlern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Harvard University haben eine neuartige Beschichtung für Endoskoplinsen entwickelt, die es ermöglicht, den durch Körperflüssigkeiten verursachten Sichtverlust bei dieser Untersuchungsmethode zu verringern. So wird die Untersuchungszeit verkürzt und der Patient geschont. Die neuartige Beschichtung, die das Team um Harvard-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Joanna Aizenberg in enger Kooperation mit Prof. Dr. Nicolas Vogel vom FAU-Exzellenzcluster Engineering of Advanced Materials (EAM) entwickelte, beschreibt eine neue Studie im amerikanischen Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences.

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Blick in die medizinische Praxis

MabThera-Therapieprotokolle 1:1 übertragbar

Essen (26. September 2016) - Der Anti-CD20-Antikörper MabThera® (Rituximab) ist mit Therapieprotokollen als Standard zur Behandlung des diffusen großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL) und des follikulären Lymphoms (FL) fest etabliert. Die randomisierte Studie PRIMA belegt in der FL-Erhaltungstherapie ein verbessertes progressionsfreies Überleben (PFS).1,2 Die aktuelle RIM NIS (Rituximab in Maintenance, nicht-interventionelle Studie) zeigt, klinisch relevant, dass die Studienprotokolle mit MabThera in den medizinischen Behandlungsalltag übertragen werden können.3 Experten des Universitätsklinikums Essen ordneten aktuelle Ergebnisse und ihre Relevanz für die klinische Praxis ein.

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Bayer_LogoWissenschaftliches Symposium Iberogast 2016

Neue Erkenntnisse zu Magen und Darm: Wissenschaftliches Symposium behandelt Gastro-Themen der Zukunft

                          • Mikrobiom: Studien legen Einfluss des Mikrobioms auf Prozesse der Verdauung, des Stoffwechsels und des Immunsystems nahe
                          • Ernährung für Magen und Darm: Durch ungesundes Ernährungsverhalten ist ein Ansteigen von Magen-Darm-Erkrankungen wahrscheinlich
                          • Funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen: Bei multiplen Symptomatiken empfiehlt sich die Multi-Target-Behandlung
                          • Reizdarm und Reizmagen: Die Iberis-amara-Kombination wird für beide Indikationen als Behandlung in nationalen und internationalen Leitlinien aufgeführt

Hamburg (24. September 2016) – Ob Mikrobiom, Magen-Darm-schonende Ernährung oder Reizdarm – vielfältige Themen aus der gastroenterologischen Praxis standen im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Symposiums „Der vernetzte Magen-Darm-Trakt – Der etwas andere Dialog über Magen und Darm“. Zu diesem hatte Bayer Vital am 24. September 2016 im Rahmen der DGVS-Jahrestagung ins Radisson Blu Hotel in Hamburg geladen. In Form von Dialogreferaten trugen neun hochkarätige Experten spannende und teils auch gegensätzliche Positionen zu aktuellen Fragestellungen vor, die sie mit den Teilnehmern diskutierten.

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Neue klinische Leitlinien

Iberogast® zur Behandlung von Reizmagen empfohlen

  • Rome Foundation nimmt pflanzliches Arzneimittel von Bayer auf und gibt Anleitungen für die Diagnose und Behandlung von funktionellen Magen-Darm-Störungen

Leverkusen (24. September 2016) – Etwa ein Drittel aller Menschen leidet weltweit an funktionellen Magen-Darm-Störungen. Damit verbunden sind belastende Symptome wie Bauchschmerzen, Krämpfe, Völlegefühl, Blähungen und Übelkeit(1). Für die klinische Behandlung der Funktionellen Dyspepsie, dem sogenannten Reizmagen, empfehlen Magen-Darm-Experten in den kürzlich veröffentlichten Rome-IV-Kriterien das Bayer-Produkt Iberogast® (mit seinem wissenschaftlichen Namen als STW 5 bezeichnet)(2). Die Rome Foundation ist eines unabhängige internationale gemeinnützige Organisation, die Maßnahmen für die Erhebung wissenschaftlicher Daten sowie für die Erstellung pädagogischer Informationen zur Diagnose und Behandlung von funktionellen Magen-Darm-Störungen unterstützt.

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Ergebnis der prospektiven Beobachtungsstudie BETAEVAL

Gute Adhärenz und hohe Therapiezufriedenheit bei der Injektionstherapie mit dem BETACONNECT®

  • Alle Chancen der Förderung der Adhärenz nutzen
  • Patientenfreundlihe Applikationssysteme sind dabei vorteilhaft
  • Studie zeigt beeindruckend gutes Ergebnis

Mannheim (23. September 2016) – Bei der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) kommt es auf eine langfristig gute Adhärenz an, da bei mangelnder Therapietreue das Risiko für einen erneuten akuten Krankheitsschub steigen kann. „Bei längeren Therapiepausen nimmt außerdem das Risiko für einen schweren MS-Schub deutlich zu“, berichtete Professor Dr. Tjalf Ziemssen, Dresden, bei einem Pressegespräch von Bayer Vital anlässlich des 89. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Mannheim.1

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DGN-Kongress 2016: 15 Jahre MS-Therapie – Wo stehen wir?

Langjährige Erfahrung in patientengerechter Dosierung: Copaxone® 40 mg dreimal wöchentlich

Mannheim (23. September 2016) - In den letzten 15 Jahren ist der therapeutische Handlungsspielraum durch neue Therapieoptionen erheblich vergrößert worden. Gleichzeitig sind die Behandlungsentscheidungen zunehmend komplexer geworden. Ziel ist es, in enger Abstimmung mit dem Patienten, eine für den Einzelnen möglichst erfolgreiche Therapie zu identifizieren, die sicher ist und auf die individuellen Bedürfnisse und Lebensstile einzahlt – so das Fazit der Experten während eines Satellitensymposiums von Teva im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Ein Beispiel für ein seit Jahren verlässliches Basistherapeutikum bei schubförmiger MS (RMS) ist Glatirameracetat (GA, Copaxone®, 20 mg), zu dem mittlerweile Erfahrungen aus über zwei Millionen Patientenjahren vorliegen.1 Auch heute noch erfüllt der Immunmodulator die Anforderungen an eine moderne Therapie hinsichtlich Wirksamkeit und Verträglichkeit und punktet durch die neue Dosierung von 40 mg, die nur dreimal wöchentlich angewendet wird. Die positiven Erfahrungen mit der dreimal wöchentlichen Dosierung zeigen, dass der Immunmodulator ein geeigneter Kandidat für Neueinstellungen ist, aber auch Patienten, die bis-her mit der täglichen 20 mg Dosierung behandelt wurden, können von der neuen Option profitieren.

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89. DGN-Kongress

Eslicarbazepinacetat (ESL):
Neue EU-Vergleichsstudie zeigt Nicht-Unterlegenheit von ESL vs. CBZ-CR in Monotherapie bei Patienten mit neu diagnostizierter fokaler Epilepsie*

Mannheim/Frankfurt a. Main (23. September 2016) – Epilepsien gehören zu den häufigsten chronischen neurologischen Erkrankungen. Die Prävalenz wird mit 0,7-0,8% in der Allgemeinbevölkerung angegeben.1 Dabei treten fokale epileptische Anfälle beim Erwachsenen am häufigsten auf: Diese entstehen in definierten Hirnregionen und können sekundär generalisierte tonisch-klonische Anfälle nach sich ziehen.2

Die Mehrheit der Epilepsiepatienten ist auf eine antikonvulsive Pharmakotherapie angewiesen: Etwa zwei Drittel der Patienten können unter einem oder mehreren antikonvulsiv wirksamen Medikamenten (Antiepileptika, AED) das Primärziel Anfallsfreiheit erreichen3 – bei nach Möglichkeit nur minimalen bis fehlenden therapieassoziierten Nebenwirkungen sowie einem niedrigen Interaktionspotenzial mit anderen Medikamenten.2

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Viszeralmedizin 2016

CED-Update 2016 - Aktualisierte ECCO-Leitlinien: kortikosteroidfreie Remission wichtigstes Ziel bei der Therapie von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Hamburg (23. September 2016) – Die aktualisierten Leitlinien der European Crohn’s and Colitis Organisation (ECCO) für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) bieten detaillierte Behandlungsalgorithmen zur Therapie von Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC).1,2 Über die Neuerungen in diesen Leitlinien, die eine kortikosteroidfreie Remission als oberstes Therapieziel nennen, sowie über den Stellenwert der verschiedenen Behandlungsoptionen diskutierten gastroenterologische Experten auf einem von Takeda unterstützten Symposium im Rahmen der 71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs-und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Eine wichtige Rolle in der CED-Therapie spielt der darmselektiv wirkende Integrin-α4β7-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®). Vedolizumab ist zugelassen für erwachsene Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von CU und MC, bei denen konventionelle Therapien oder Tumornekrosefaktor-alpha (TNFα)- Antagonisten versagt haben, die darauf nur unzureichend ansprechen oder bei denen eine Unverträglichkeit vorliegt.3 Seit der Zulassung von Vedolizumab 2014 wurden umfangreiche Real-Life-Daten gesammelt: Die Ergebnisse bestätigen die Wirksamkeit und das günstige Nutzen-Risiko-Profil von Vedolizumab.4-6

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Abb.1: Pylera® ist in Kombination mit dem Protonenpumpenhemmer Omeprazol indiziert zur H. pylori-Eradikation sowie zur Prävention von rezidivierendem peptischem Ulcus bei Patienten mit H. pylori-induzierten Ulcera (aktiv oder in der Vorgeschichte).Helicobacter pylori

Bismut-Quadrupeltherapie als neuer Standard: Paradigmenwechsel in der Behandlung des Magenkeims

Frankfurt am Main (22. September 2016) - Das S2k-Leitlinienupdate zur Helicobacter pylori (H. pylori)-Eradikation der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) empfiehlt Bismut-Quadrupeltherapieschemata als neuen Behandlungsstandard in der First-Line-Therapie.1 Hintergrund ist die steigende Resistenzrate von H. pylori gegenüber dem Makrolidantibiotikum Clarithromycin, das infolge zu immer geringeren Eradikationsraten beim Einsatz der bislang favorisierten Tripeltherapien führen.2-4 Mit Pylera® steht dem Patienten eine Bismut-Vierfachtherapie in Kombination mit dem PPI* Omeprazol (20 mg) zur Verfügung, die unabhängig von Antibiotikaresistenzen einsetzbar ist und zuverlässig Eradikationsraten von über 90% erreicht.5

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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Neue Praxisdaten untermauern Stellenwert von Tecfidera® bei schubförmig remittierender MS

Mannheim (22. September 2016) - Neue Daten über einen Zeitraum von bis zu 7 Jahren aus dem Praxisalltag stützen die bekannte starke1 und langanhaltende Wirksamkeit von Tecfidera® (Dimethylfumarat, DMF) bei schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS).2 Auf dem 89. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) stellten Experten die Daten als Ergänzung zu den positiven Erkenntnissen aus randomisierten, klinischen Studien zu dem Wirkstoff vor.3,4 Ziel ist es „Freiheit von klinischer und kernspintomografischer Krankheitsaktivität“ zu erreichen.5 Auch zu weiteren Wirkstoffen von Biogen präsentierten Neurologen aktuelle Ergebnisse, darunter Daclizumab (Zinbryta®) – der neuen Therapieoption bei schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) – sowie zu Natalizumab (Tysabri®) und Peginterferon beta-1a (Plegridy®).6,7

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Selektive Depletion CD20-positiver B-Zellen bei Multipler Sklerose

Explorative Analyse von Phase-III-Daten bestätigt hohes Potenzial des Prüfmedikaments Ocrelizumab

Grenzach-Wyhlen/Mannheim (22. September 2016) - Neue Analysen aus Studiendaten zum Prüfmedikament Ocrelizumab zeigen: Unter dem anti-CD20-Antikörper erreichten 75 % mehr Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS) den NEDA*-Status als unter Interferon-β-1a (p < 0,0001).1 Dies geht aus einer explorativen Analyse der gepoolten Daten der Phase-III-Studien OPERA I und II hervor, die kürzlich auf dem ECTRIMS-Kongress 2016 vorgestellt wurde. Das Ergebnis unterstreicht das große Potenzial von Ocrelizumab, die Krankheitsaktivität bei MS nachhaltig zu unterdrücken. Wie in einem Pressegespräch§ der Roche Pharma AG anlässlich des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie e. V. deutlich wurde, sollte diese Krankheitsaktivität frühzeitig mittels selektiver, hochwirksamer Therapien eingedämmt werden, um das Risiko einer Behinderungsprogression langfristig zu minimieren.

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Verständlich und kompakt – neues Informationsblatt von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung

„Nierenkrebs – was für Sie wichtig ist“

Berlin (22. September 2016) - Jährlich erkranken in Deutschland etwa 16000 Menschen an Nierenkrebs. Davon werden etwa drei Viertel so früh entdeckt, dass der Krebs in der Regel gut heilbar ist. Wenn der Krebs noch nicht in entfernte Lymphknoten oder Organe gestreut hat, empfehlen die Experten eine Operation. Ist eine Heilung nicht wahrscheinlich, so können Medikamente, Operation oder Bestrahlung das Krebswachstum zeitweise aufhalten.

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Was geschieht während der Heilung eines Knochenbruchs?

Neue Implantate für die Wundheilung

Coburg (22. September 2016) - Die Zahl der Knochenbrüche mit kompliziertem Heilungsverlauf ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Ein Team aus Materialwissenschaftlern, Biologen, Biochemikern, Chemikern, Medizinern, Bioanalytikern und Informatikern erforscht Möglichkeiten, Knochen- und Hautverletzungen besser zu heilen. Prof. Kalkhof arbeitet mit ihnen im Sonderforschungsgebiet 67 „Funktionelle Biomaterialien zur Steuerung von Heilungsprozessen in Knochen- und Hautgewebe – vom Material zur Klinik“ der Universität Leipzig und der Technischen Universität Dresden zusammen. Insgesamt zwanzig Arbeitsgruppen hat das Sonderforschungsgebiet, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Ziel ist die Entwicklung neuer Implantate, die Entzündungen vorbeugen und die Heilung aktiv unterstützen.

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Forschungsprojekt prüft neues Dokumentationssystem

Entbürokratisierung in der Pflege

Karlsruhe (22. September 2016) - In einem neuen Forschungsprojekt wird die Qualität und Effizienz eines Dokumentationssystems zur Entbürokratisierung in der Pflege wissenschaftlich untersucht. Das Projekt EvaSIS wird im Auftrag des Spitzenverbands der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen unter Federführung von Prof. Karin Wolf-Ostermann des Instituts für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen durchgeführt, Kooperationspartner sind die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI. Anhand der gewonnen Erkenntnisse sollen Empfehlungen erarbeitet werden, wie sich die weitere Einführung und Nutzung des Dokumentationssystems optimieren lässt.

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DBfK: ‚Mein Recht auf Frei‘ – jetzt als Sammelband. Die Aktion „Mein Recht auf Frei“ des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) und die integrierte Online-Umfrage hat in diesem Frühjahr für Diskussionen gesorgt, kam aber bei den Pflegenden an der Basis durchweg gut an. Die Themen Dienstplangestaltung, Dienstplansicherheit, Kompensation von Personalausfall und Pausenregelung sind Dauerbrenner und sorgen immer öfter für Konflikte, Verunsicherung und häufig auch Resignation.DBfK

‚Mein Recht auf Frei‘ – jetzt als Sammelband

Berlin (22. September 2016) - Die Aktion „Mein Recht auf Frei“ des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) und die integrierte Online-Umfrage hat in diesem Frühjahr für Diskussionen gesorgt, kam aber bei den Pflegenden an der Basis durchweg gut an. Die Themen Dienstplangestaltung, Dienstplansicherheit, Kompensation von Personalausfall und Pausenregelung sind Dauerbrenner und sorgen immer öfter für Konflikte, Verunsicherung und häufig auch Resignation.

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Fortgeschrittenes Basalzellkarzinom

Erste systemische Therapie: Drei Jahre Erfahrung mit Vismodegib

Dresden (22. September 2016) - Die Zulassung des Hedgehog-Signalweg-Inhibitors Erivedge®▼(Vismodegib) im Jahr 2013 revolutionierte weltweit die Behandlung des Basalzellkarzinoms (BCC). Erstmals steht Patienten mit fortgeschrittenem Basalzellkarzinom, für die eine Operation oder Strahlentherapie nicht geeignet ist, eine systemische Therapie zur Verfügung. Bis heute ist der Wirkstoff der einzig verfügbare Hedgehog-Signalweg-Inhibitor in Deutschland. Bei einem wissenschaftlichen Symposium der Roche Pharma AG auf dem 26. Deutschen Hautkrebskongress (ADO) gab Dr. Brent Moody, Nashville (Tennessee), einen Überblick über die aktuelle Behandlung des BCC in den USA. Mit Praxisbeispielen erläuterte er seinen Einsatz von Vismodegib im Therapiealltag.

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Fortgeschrittenes malignes Melanom

Langzeitwirkung und gutes Sicherheitsprofil von Cobimetinib plus Vemurafenib bestätigt

Dresden (22. September 2016) - Viele Patienten zeigen unter der Kombinations-therapie Cotellic®▼ (Cobimetinib) und Zelboraf®▼ (Vemurafenib) einen langfristig stabilen Krankheitsverlauf mit deutlich späterer Krankheitsprogression. Aktuelle Daten belegen die Langzeitwirkung der Kombinationstherapie und bestätigen das gute Sicherheitsprofil. „Die Daten decken sich mit unseren positiven Erfahrungen aus dem Praxisalltag“, resümierte Prof. Dr. Ralf Gutzmer, Hannover, bei einem wissenschaftlichen Symposium der Roche Pharma AG auf dem 26. Deutschen Hautkrebskongress (ADO). Er präsentierte Daten zur Wirksamkeit, Verträglichkeit sowie Sicherheit der Kombinationstherapie und beantwortete praxisrelevante Fragen der Ärzteschaft anhand umfangreicher Erfahrungen aus dem klinischen Alltag.

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Transabdominaler Ultraschall

Darmsonographie ermöglicht patientenfreundliches Verlaufsmonitoring bei CED

Hamburg (21. September 2016) – Der transabdominale Ultraschall ist eine patientenfreundliche und zuverlässige Methode, die sowohl zur Diagnose als auch zur Verlaufskontrolle bei Morbus Crohn geeignet ist. Zu diesem Résumé kamen Experten, die während eines im Rahmen der DGVS-Tagung stattfindenden Presseworkshops1 über die Ergebnisse der TRUST-Studie diskutierten. Die von AbbVie durchgeführte Studie evaluierte den Nutzen einer transabdominalen Ultraschalluntersuchung für das Routinemonitoring in der täglichen Praxis.2

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Gilenya® (Fingolimod) bei Multipler Sklerose (MS)

Sichtbare Symptome kontrollieren – unsichtbare Symptome adressieren

  • Aktuelle Umfrage: MS-Patienten am meisten belastet durch Fatigue, Gleichgewichtsstörungen und Kognitionsstörungen1.
  • Gilenya® (Fingolimod) überzeugt in aktuellen Studien-Analysen erneut hinsichtlich NEDA-4 sowie Verbesserung der Kognition2,3,4.
  • PANGAEA 2.0: Transfer des NEDA-Konzepts in die Praxis5.
    4-Jahres-Daten des Patientenregisters PANGAEA: Über 80 % Schubreduktion6
  • Umfangreiche Erfahrungen nach 5 Jahren Fingolimod in der Praxis: Weltweit rund 155.000 behandelte Patienten entsprechend 343.000 Patientenjahren7.

Mannheim (21. September 2016) – Die meisten Menschen (62 %) halten motorische Beeinträchtigungen für die größten Belastungen bei Multipler Sklerose (MS). Betroffene Patienten hingegen empfinden vielmehr Fatigue (67 %), Gleichgewichts­störungen (55 %) und den Verlust von kognitiven Funktionen (38 %) als schwerste Belastungen1. Diese Ergebnisse einer aktuellen Umfrage illustrieren deutlich die vielfältige Symptomatik der MS, die sich nicht nur in den klinischen Parametern und der im MRT sichtbaren Läsionsaktivität manifestiert.

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Liquid Biopsy

Krebsspuren im Blut spiegeln Therapieerfolg

Heidelberg (20. September 2016) - Die Liquid Biopsy (flüssige Biopsie) ist möglicherweise eine vielversprechende Methode zur frühen Therapiekontrolle bei Lungenkrebspatienten. Dies zeigen die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Kooperation zwischen dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und der Thoraxklinik Heidelberg. Die Forscher verknüpften die Befunde der Liquid Biopsy mit den klinischen Daten der Patienten und konnten so in Echtzeit verfolgen, wie die Tumoren auf Krebsmedikamente ansprachen. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt in der neuesten Ausgabe von Scientific Reports veröffentlicht.

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Neue Pflegebegutachtung ab 2017

Medizinische Dienste informieren Versicherte und Experten mit neuem Webportal

Essen (19. September 2016) - Anfang des kommenden Jahres tritt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff in Kraft. Damit ändert sich auch die Begutachtung von pflegebedürftigen Menschen durch den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) grundlegend. Auf dem nutzerfreundlichen Portal www.pflegebegutachtung.de finden Pflegebedürftige, Angehörige und Fachleute schon jetzt viele Informationen rund um die Neuerungen.

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Linde Remeo präsentiert Ergebnisse des BMBF-Förderprojektes Bea@Home

Berlin (19. September 2016) - Im Rahmen der Abschlussveranstaltung des BMBF-Förderprojektes Bea@Home werden Wege vorgestellt, langzeitbeatmete Patienten in ihrer häuslichen Umgebung zu betreuen. In Zeiten knapper werdender Ressourcen spielt Vernetzung eine wichtige Rolle, um gerade auf dem Land die Versorgung dieser Patienten in der häuslichen Umgebung sicherstellen zu können. Dabei kommt der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie eine entscheidende Rolle zu. Bea@Home bildete dabei die Plattform, um ein Versorgungs- und Pflegekonzept für die komplexe Betreuung langzeitbeatmeter Patienten vom Krankenhaus bis in die häusliche Umgebung zu entwickeln und zu testen.

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Europäische Kommission erteilt Zulassung für Cabometyx® (Cabozantinib) zur Behandlung des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms (NZK) bei Erwachsenen nach vorangegangener Anti-VEGF-Therapie

  • Cabozantinib ist die erste und einzige Therapie, für die beim NZK in der randomisierten Phase-III-Studie METEOR eine Verbesserung des Gesamtüberlebens (OS), der objektiven Ansprechrate (ORR) und des progressionsfreien Überlebens (PFS) nachgewiesen wurde.
  • Cabozantinib verbessert das Gesamtüberleben in allen untersuchten Patientensubgruppen.
  • Cabozantinib hat einen einzigartigen Wirkmechanismus mit dem Potenzial, eine Resistenz gegen VEGFR-Tyrosinkinaseinhibitoren zu überwinden.

Paris / Ettlingen (19. September 2016) — Ipsen, eine weltweit agierende, auf Spezialpräparate konzentrierte Pharma-Gruppe, gab bekannt, dass die Europäische Kommission Cabometyx® (Cabozantinib) 20, 40 und 60 mg Tabletten zur Behandlung des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms (NZK) bei Erwachsenen nach vorangegangener, gegen den Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) gerichteter Therapie zugelassen hat. Cabometyx® (Cabozantinib) ist die einzige Monosubstanz, für die in einer Phase-III-Studie bei vorbehandelten Patienten mit NZK bei allen drei Wirksamkeitsendpunkten (OS, PFS und ORR) klinisch signifikante Vorteile nachgewiesen wurden. Diese Zulassung ermöglicht die Markteinführung von Cabometyx® (Cabozantinib) zur Behandlung des vorbehandelten fortgeschrittenen NZK in allen 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie in Norwegen und Island.

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Abb. 1 (oben) und 2: In Greifswald trainieren Pflegeschüler und Medizinstudierende seit drei Jahren gemeinsam und in wechselnden Rollen den Notfall. Damit sollen möglichst früh Kommunikationshürden im Team abgebaut werden. Foto: UMG/Manuela JankePreis für „Innovative Lehrprojektideen“

Internationale Aufmerksamkeit für Greifswalder Notfall-Ausbildungsprojekt

Greifswald (19. September 2016) - Auf der 63. Jahrestagung der Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) im April diesen Jahres in Leipzig wurde das Greifswalder Lernprojekt, bei dem Medizinstudierende und angehende Pflegekräfte in einem Simulationskurs gemeinsam verschiedene Notfallszenarien durchlaufen, bereits mit dem „Thieme Teaching Award“ ausgezeichnet.

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adasuveBipolare Störungen

Notfallsituationen im Trialog: Erster internationaler Expertenkonsensus zum Umgang mit Agitation in der Psychiatrie

Chemnitz (16. September 2016) - Erregtheit, Unruhe- und Spannungszustände (Agitation) und Aggression zählen mit einer Prävalenz von über 10 % zu den häufigsten medizinischen Notfallsituationen in der Psychiatrie. Trotz der großen Auswirkungen in persönlichen, rechtlichen und gesundheitlichen Bereichen gab und gibt es bislang keine einheitlichen Leitlinien zur Erfassung und Behandlung. Aus diesem Grund haben sich 24 internationale ausgewiesene Experten aus 13 Ländern auf 22 gemeinsame Empfehlungen zu Assessment und Management von Agitation in der Psychiatrie geeinigt und diese veröffentlicht. Vorgestellt und erstmalig trialogisch diskutiert wurde dieser Konsensus auf einem Symposium im Rahmen der 16. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e. V. (DGBS) in Chemnitz unter dem Vorsitz von Prof. Martin Schäfer, Essen, und Prof. Georg Juckel, Bochum.

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Triveram. Photo und Copyright: Servier3 Wirkstoffe, 2 Indikationen, 1 Tablette

TRIVERAM® als neues, effektives Therapiekonzept für Hypertoniker mit Hypercholesterinämie

München (16. September 2016) - Etwa 60 % aller Hypertoniker haben eine begleitende Hypercholesterinämie. [1] Alleine in Deutschland weisen ca. 12 Millionen Menschen diese Konstellation auf, die im Vergleich zu einer alleinigen Hypertonie das kardiovaskuläre Risiko verdoppelt. [1,2] Jedoch sind zugleich bei 50-60 % dieser Patienten die Hypertonie und Hypercholesterinämie nur unzureichend eingestellt. Für diese Hochrisikopatienten gibt es jetzt die neue, patientenindividuell dosierbare Dreifachkombination TRIVERAM® von Servier, die mit Perindopril, Amlodipin und Atorvastatin drei bewährte Wirkstoffe für zwei Indikationen in nur einer, 1x täglich morgens einzunehmenden Tablette bündelt. [3]

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Start der zweiten Runde der Regionaldialoge und neue Informationsangebote

Pflege stärken

Berlin (15. September 2016) - Am 1. Januar 2017 treten die Regelungen des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und neuen Begutachtungsverfahren in Kraft. Damit werden Menschen mit Demenz alle Leistungen der Pflegeversicherung gleichberechtigt in Anspruch nehmen können. Die automatische Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade betrifft etwa 2,7 Millionen Pflegebedürftige.

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Aktuelle Studiendaten

Rationaler Umgang bei Bluttransfusionen erhöht die Patientensicherheit

Berlin (15. September 2016) - Die Entschlüsselung der Blutgruppen und der sichere Transfer von Blut revolutionierte die Medizin. Bis heute sind Transfusionen eine der wichtigsten lebensrettenden Maßnahmen im OP. Sie können jedoch auch Risiken bergen. So kann nach der Gabe von Spenderblut die Wahrscheinlichkeit einer Infektion ansteigen. Aktuellen Studien zufolge kann dies durch Patient Blood Management (PBM) reduziert werden. [1,2,3]

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Hauptstadtkongress der DGAI vom 15. bis 17. September 2016

Neue Leitlinien zur Versorgung von Kindern nach Fremdkörperaspiration und -ingestion

Berlin (15. September 2016) - Die vermutete Aspiration bzw. Ingestion von Fremdkörpern gehört zu den relativ häufigen Verdachtsdiagnosen in der kinderärztlichen Akutmedizin. [1,2,3] Dabei führen Nüsse und Magnete die Hitliste an. [4] Während erstere zumeist in die Atemwege gelangen (Fremdkörperaspiration), hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass Magnete auch eine hohe Anziehungskraft auf Säuglinge und Kleinkinder ausüben und von diesen auffällig häufig in den Verdauungstrakt verschluckt werden (Fremdkörperingestion).

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Aktionsstand der Aktion 'Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7' am Odeonsplatz in der Münchener City. Photo und Copyright: Sanofi-AventisMenschen mit Diabetes im Mittelpunkt

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ im Herzen von München

Frankfurt am Main / München (15. September 2016) - Immer mehr Menschen in Deutschland leben mit Diabetes, inklusive einer Dunkelziffer von ungefähr zwei Millionen sind es fast 7,6 Millionen.1 Wie wichtig es ist, die Betroffenen nicht alleine zu lassen, zeigte die Resonanz am Stand der von Sanofi initiierten Diabetes-Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ mitten in Münchens Innenstadt. Mehr als 300 Risikocheckbogen wurden ausgefüllt, viele Menschen mit Diabetes ließen ihren Langzeitblutzuckerwert sowie ihre Cholesterinwerte messen und informierten sich über den bestmöglichen Umgang mit der Erkrankung.

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GKV-Spitzenverband

Wichtige Entscheidung für den Patientenschutz - intrakranielle Stents aus dem Leistungskatalog ausgeschlossen

Berlin (15. September 2016) - Heute hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) einstimmig die Aufweitung von verengten Gefäßen innerhalb des Schädels mit Hilfe von Stents (intrakranielles Stenting) zur Schlaganfallprophylaxe aus dem Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen. Diese Entscheidung wurde notwendig, nachdem Studienergebnisse ein deutliches Schadenspotenzial für die Patienten gezeigt haben. Der Beschluss lässt wenige, gut begründete Ausnahmen zu. So ist er weitgehend deckungsgleich mit den Vorgaben, welche von der US-Zulassungsbehörde FDA schon 2012 zu einem intrakraniellen Stent verfügt wurden. Auch berücksichtigt er bei der aktuellen Rechtslage alle von den medizinischen Fachgesellschaften in öffentlichen Stellungnahmen geforderten Ausnahmeindikationen.

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Patientensicherheit in Gefahr

Chirurgen und Hygieniker fordern höhere Hygienestandards im OP

Berlin (14. September 2016) - Der aktuelle DIN-Normenentwurf zu Raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) im OP droht bestehende Qualitätsstandards der Hygiene zu untergraben. Chirurgen und Krankenhaushygieniker kritisieren den Entwurf (DIN 1946-4-2016) des DIN-Normenausschusses Heiz- und Raumlufttechnik sowie deren Sicherheit (NHRS) scharf. Grund dafür sind die lufthygienetechnischen Abnahmeverfahren, die innerhalb des Entwurfs vorgesehen sind.

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KKNMS_Logo.Multiple Sklerose

Qualitätshandbücher für Ärzte erstmals als Gesamtausgabe auf dem DGN-Kongress 2016

München (14. September 2016 ) – Die aktualisierten Empfehlungen des KKNMS zur Therapie der Multiplen Sklerose sind wieder auf dem DGN-Kongress erhältlich. Dieses Jahr erscheinen die gefragten „blauen Hefte“ mit den Therapiehinweisen erstmals als Gesamtausgabe. Das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) präsentiert das 200 Seiten starke Buch an Stand N5 im Eingangsfoyer des Congress Center Rosengarten Mannheim.

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Lonsurf_Packshot. Neueinführung von LONSURF® (Trifluridin/Tipiracil) zur Behandlung vorbehandelter Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom. Ab sofort steht in Deutschland mit dem oralen Zytostatikum LONSURF® (Trifluridin/Tipiracil) ein neues Präparat zur Behandlung von vorbehandelten Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) zur Verfügung. LONSURF® ist indiziert für die Behandlung erwachsener Patienten mit mCRC, bei denen bisher verfügbare Therapieoptionen ausgeschöpft wurden, oder für Patienten, für die diese Behandlungen nicht in Frage kommen. Neueinführung von LONSURF® (Trifluridin/Tipiracil) zur Behandlung vorbehandelter Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom

München (14. September 2016) - Ab sofort steht in Deutschland mit dem oralen Zytostatikum LONSURF® (Trifluridin/Tipiracil) ein neues Präparat zur Behandlung von vorbehandelten Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) zur Verfügung. LONSURF® ist indiziert für die Behandlung erwachsener Patienten mit mCRC, bei denen bisher verfügbare Therapieoptionen ausgeschöpft wurden, oder für Patienten, für die diese Behandlungen nicht in Frage kommen.

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GKV-Spitzenverband, MDS, VDK

Änderungen für drei Millionen Pflegebedürftige – die Vorbereitungen sind im Plan

Berlin (14. September 2016) - Anfang des kommenden Jahres tritt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff in Kraft. Damit wird der notwendige Paradigmenwechsel in der Pflegeversicherung vollzogen. Durch die umfassende Berücksichtigung von körperlichen und psychischen/kognitiven Beeinträchtigungen werden die Belange von 1,6 Millionen Menschen mit einer demenziellen Erkrankung erstmals gleichberechtigt berücksichtigt.

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Therapieoptimierung mit Liprolog® 200

Praxen bestätigen: Zufriedenheit steigt!

München (14. September 2016) - Doppelt konzentriert, Volumen halbiert: Mit Liprolog® 200 Einheiten/ml KwikPenTM (Insulin lispro) steht seit über einem Jahr das erste hochkonzentrierte kurzwirksame Insulinanalogon zur Verfügung. Anhand von Patientenfällen zeigten die Referenten eines Presse-Round-Table der BERLIN-CHEMIE AG, welche Vorteile die hochkonzentrierte Therapieoption bietet. Die Veranstaltung fand unter der Leitung von Dr. Jens Kröger, Hamburg, im Rahmen des EASD in München statt. Die Experten waren sich einig, dass mit einer Umstellung auf 200 Einheiten pro ml Insulin lispro Patientenzufriedenheit und Adhärenz gesteigert werden können.

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