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22 | 02 | 2018
KrankenPflege-Journal - aktuell
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DGKJ 2014

LIVOPAN® schließt Lücke bei der kinderchirurgischen Analgesie

 

Leipzig (12. September 2014) - Beim Lunchsymposium „LIVOPAN®. Die vielseitige Analgesie in der Kinderchirurgie“ anlässlich der 110. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) in Leipzig, berichteten die Experten Dr. Matthias Kuch aus Karlsruhe, Dr. Kolja Eckert aus Essen sowie Dr. Paul Anegroaie aus Jena von ihren Erfahrungen mit der 50% : 50% Lachgas / Sauerstoff Mischung.

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Schmerzlos_Logo110. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ)

Schmerzmanagement bei Kindern und Jugendlichen

 

Leipzig (12. September 2014) - Im Fokus des Symposiums „Schmerzmanagement bei Kindern und Jugendlichen“ auf der 110. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) in Leipzig standen die Diagnostik sowie die medikamentöse und psychosomatische Therapie von Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen. Themen der Veranstaltung unter dem Vorsitz von Dr. med. Raymund Pothmann (Hamburg) waren: „Sinnvolle Diagnostik bei Kopf- und Bauchschmerzen“ (PD Dr. med. Sven Gottschling, Homburg/Saar), „Medikamentöse Behandlungsoptionen bei Kopfschmerzen“ (PD Dr. med. Friedrich Ebinger, Paderborn) und „Pragmatische psychosomatische Schmerztherapie“ (Dr. med. Raymund Pothmann, Hamburg). Das Symposium wurde von der Initiative Schmerzlos für den richtigen Umgang mit Schmerzen bei Jugendlichen – einer Aufklärungskampagne von RB (Reckitt Benckiser Deutschland GmbH) – unterstützt.

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Bildgebendes Verfahren verbessert Tremorchirurgie:

Punktgenau gegen das Zittern

 

Freiburg (12. September 2014) - Als Patient mitzuerleben, wie Ärzte ihn am offenen Schädel operieren, ist keine schöne Vorstellung. Für viele Menschen, die an Tremorerkrankungen leiden, ist die Tiefen Hirnstimulation bei vollem Bewusstsein momentan jedoch die einzige Operationsmethode, wenn Medikamenten und jahrelanges Leiden nicht mehr erträglich sind. Einem Freiburger Forscherteam um Prof. Dr. Volker Arnd Coenen, Ärztlicher Leiter der Abteilung für Stereotaktische und Funktionelle Neurochirurgie am Universitätsklinikum Freiburg, ist es nun gelungen, mithilfe eines bildgebenden Verfahrens das per Tiefer Hirnstimulation zu aktivierende Nervenfaserbündel im Gehirn genauer aufzuspüren. Langfristig soll dadurch die Tiefen Hirnstimulation in Vollnarkose durchgeführt werden können. Zusätzlich wird die Blutungsgefahr reduziert. Die Ergebnisse ihrer Studie haben die Freiburger Forscher in der Fachzeitschrift Neurosurgery publiziert.

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Die DIVI zum Welt-Sepsis-Tag 2014

Aufklärung rettet Menschenleben

 

Berlin (12. September 2014) -  Nicht erst seit der Ebola-Epidemie sollte der 13. September bei allen Menschen rot im Kalender angestrichen sein: Denn an diesem Tag jährt sich zum dritten Mal der Welt-Sepsis-Tag. Er steht für Bewusstsein gegenüber einer Krankheit, die alleine hierzulande mehr als 180 000 Menschen jährlich in Lebensgefahr bringt. Er soll aufklären über ein tückisches Leiden, das sich im Bewusstsein der Bevölkerung immer noch nicht fest genug verankert hat, obwohl jeden Tag 162 Patienten daran sterben. „Denn frühes Handeln kann viele Menschenleben retten“, sagt Professor Gernot Marx, Sektionssprecher der DIVI im Bereich Systemische Inflammation und Sepsis.

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Abb.: Mit neuen Materialien und weiteren Optimierungen ist es Siemens-Forschern gelungen, die Sicherheit und Lebensdauer von Lithium-Ionen-Batterien zu verbessern. Die Experten entwickelten in dem vom deutschen Wirtschaftsministerium geförderten Verbundprojekt Eigensichere Batterie (EiSiBatt) eine neue Zellchemie zur Anwendungsreife weiter. Damit sind erstmals Lithium-Ionen-Batterien möglich, die auch bei Überladung sehr sicher sind und deren Ladezyklenzahl mit 20.000 weit über dem bisherigen Spitzenwert von rund 5.000 liegt. Photo: Siemens AGSichere Lithium-Batterien mit hoher Lebensdauer

 

München (9. September 2014) - Mit neuen Materialien und weiteren Optimierungen ist es Siemens-Forschern gelungen, die Sicherheit und Lebensdauer von Lithium-Ionen-Batterien zu verbessern. Die Experten entwickelten in dem vom deutschen Wirtschaftsministerium geförderten Verbundprojekt Eigensichere Batterie (EiSiBatt) eine neue Zellchemie zur Anwendungsreife weiter. Damit sind erstmals Lithium-Ionen-Batterien möglich, die auch bei Überladung sehr sicher sind und deren Ladezyklenzahl mit 20.000 weit über dem bisherigen Spitzenwert von rund 5.000 liegt.

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Roche Pharma

RoACTEMRA erhält EU-Zulassung zur Anwendung bei Patienten mit früher rheumatoider Arthritis

  • Die Behandlung von Patienten mit schwerer, fortschreitender rheumatoider Arthritis (RA) in den ersten zwei Jahren nach der Diagnose (frühe rheumatoide Arthritis) könnte die Gelenkschädigung verhindern und das Fortschreiten der Erkrankung stoppen1,2
  • RoACTEMRA mit und ohne MTX erreichte bei Patienten mit früher RA eine stärkere Hemmung der strukturellen Gelenkschädigung als MTX allein1

Basel, Schweiz (8. September 2014) - Wie Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) heute bekannt gab, hat RoACTEMRA (Tocilizumab) von der Europäischen Kommission die Zulassung für die Anwendung bei Patienten mit schwerer, aktiver und fortschreitender rheumatoider Arthritis (RA), die zuvor noch nicht mit Methotrexat (MTX) behandelt wurden, erhalten. Die Behandlung der Erkrankung in diesem entscheidenden frühen Stadium könnte die irreversible Gelenkschädigung und die dauerhafte Behinderung verhindern.1,2 RoACTEMRA ist der erste Interleukin-6 (IL-6)-Rezeptorantagonist, der in Europa zur Anwendung bei Patienten mit früher RA zugelassen worden ist.

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DGfN_LogoDeutsche Gesellschaft für Nephrologie

Regeneration erkrankter Nieren: Systematischer Überblick über die Forschung zur Regeneration

 

                                    • Prof. Dr. Christian Hugo, Dresden, Tagungspräsident

 

Berlin (8. September 2014) - Was die Nephrologie seit Jahren beschäftigt, ist die Entwicklung und Optimierung von Nierenersatzverfahren. In den vergangenen 50 Jahren konnten dabei große Fortschritte erzielt werden, die Dialyse ermöglicht derzeit knapp 80.000 Menschen in Deutschland ein Überleben trotz terminalem Nierenversagen, einer vor der Ära der Dialyse- und Transplantationsmedizin binnen weniger Tage oder Wochen zum Tode führenden Erkrankung. Die Nephrologie der Zukunft wird jedoch ein neues Ziel verfolgen: die Regeneration kranker Nieren. Es geht nicht mehr um einen mehr oder weniger guten Ersatz der verlorenen Organfunktion, sondern um ihre Rückgewinnung. Sogar um das „Nachwachsen“ von gesundem Nierengewebe. Das klingt nach „Science Fiction“ – und in der Tat ist es bis dahin noch ein sehr weiter Weg. Die Grundlagenforschung hat in den vergangenen Monaten aber vielversprechende Ergebnisse geliefert und die Weichen dafür gestellt, dass diese Vision einmal Realität werden kann. Weltweit arbeiten verschiedene Arbeitsgruppen an dem Ziel, Nierengewebe zu regenerieren und verfolgen dabei verschiedene Ansätze:

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Deutsche Gesellschaft für Nephrologie

Was nun? Postmortale Spenderorgane dramatisch rückläufig, Lebendspende in der Kritik

 

  • Prof. Dr. Jürgen Floege, Aachen, DGfN-Präsident

 

Berlin (8. September 2014) - Laut Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) warten derzeit rund 8.000 Dialysepatienten in Deutschland auf eine Nierentransplantation. Im Jahr 2013 wurden 2.272 Patientinnen und Patienten transplantiert. Bei 725 Transplantationen handelte es sich dabei um eine Lebendspende, bei der ein naher Verwandter dem nierenkranken Menschen zu Lebzeiten eine seiner beiden Nieren spendet. Die Zahl der Patienten, die auf eine Niere warten, ist also fast dreimal so hoch wie die der pro Jahr übertragenen Organe – Tendenz steigend. Die durchschnittliche Wartezeit auf eine Transplantation beträgt derzeit etwa fünf bis sechs Jahre. Die drastisch rückläufige Zahl der Spender (2008 gab es im ersten Quartal 283 postmortale Organspender, 2014 im gleichen Zeitraum nur noch 204) wird die Wartezeit nun noch deutlich verlängern.

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Deutsche Gesellschaft für Nephrologie

Das „Überlebensparadox“ bei Dialysepatienten: Kann eine hochtechnisierte Dialyse alle Probleme lösen?

 

  • Prof. Dr. Jan Galle, Lüdenscheid, Pressesprecher der DGfN

 

Berlin (8. September 2014) - In Deutschland werden etwa 80.000 schwer Nierenkranke dauerhaft mit Dialyseverfahren behandelt. Das durchschnittliche Überleben an der Dialyse ist aber gering. Das 5-Jahres-Überleben von Patienten, die neu an die Dialyse kommen, liegt bei den über 65-Jährigen bei 39,3%, bei den über 75-Jährigen sogar nur bei 21,3% [1]. Um es plakativ auszudrücken: Nur etwa einer von fünf Neudialysepatienten im Alter von 75 Jahren erreicht das 80. Lebensjahr und nur jeder zweite bis dritte 65-jährige Dialysepatient erlebt seinen 70. Geburtstag. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Patienten, die zehn, zwanzig, sogar vierzig Jahre an der Dialyse überleben. Die Kampagne „Ihre Nieren liegen uns am Herzen. Die Nephrologen“ zeigt solche „Langzeit-Dialysepatienten“ und betont, dass die Dialysequalität in Deutschland exzellent ist, gerade auch im internationalen Vergleich. Was unterscheidet diese Langzeit-Dialysepatienten also vom durchschnittlichen Dialysepatienten?

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Deutsche Gesellschaft für Nephrologie

Erste repräsentative Erhebung zur Häufigkeit von Nierenschäden in Deutschland

 

  • Prof. Dr. Matthias Girndt, Halle/Saale, Tagungspräsident

 

Berlin (8. September 2014) - In Deutschland werden etwa 80.000 schwer Nierenkranke dauerhaft mit Dialyseverfahren behandelt. Hinzu kommen etwa 23.000 Patienten mit einem funktionierenden Nierentransplantat. Das versorgungspolitische Problem der chronischen Nierenkrankheit ist jedoch weitaus größer als diese Zahlen vermuten lassen. Chronische Nierenkrankheit umfasst nicht nur die Endstadien der Nierenschwäche, in denen das Überleben nur noch mit Hilfe der Organtransplantation oder des künstlichen Ersatzes der Nierenfunktion möglich ist. Vielmehr bedeutet bereits eine mittelgradige Einschränkung der Nierenfunktion, dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen drastisch ansteigt. Bereits bei einer Verminderung der Entgiftungsleistung der Nieren um ca. 60% gegenüber dem Gesunden steigt das Risiko eines frühzeitigen Todes auf das Vierfache.

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6. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN)

 

Berlin (6. September 2014) - Verleihung der Franz-Volhard-Medaille, der höchsten Auszeichung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie, an Prof. Dr. Michael J. Mihatsch (Basel/CH) und Prof. Dr. Udo Helmchen (Hamburg). Verleihung des Franz-Volhard-Preises, der besondere Leistungen auf dem Gebiet der Nieren- und Hochdruckerkrankungen auszeichnet, an Prof. Dr. Ulf Panzer (Hamburg) und Prof. Dr. Mario Schiffer (Hannover).

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Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) 2014

Orale Antikoagulation 2014: Status quo – quo vadis?

 

Hamburg (4. September 2014) – „Orale Antikoagulation“ galt lange als ein Synonym für die Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten (VKA). Die Entwicklung der Nicht-VKA oralen Antikoagulanzien (NOAC) hat die gerinnungshemmende Therapie vielfältiger, einfacher und sicherer gemacht. Den Status quo und neue Perspektiven der oralen Antikoagulation mit NOAC diskutierten Experten auf einem Symposium von Daiichi Sankyo unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Christina Espinola-Klein, Mainz, und Prof. Dr. Ulrich Hoffmann, München, das im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) vom 3. bis 6. September 2014 in Hamburg stattfand.

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Bundesverband Rehabilitation

Krankenhäuser auf Demenzkranke vorbereiten

 

Bonn (3. September 2014) – Der Anteil der über 75-jährigen Patienten in deutschen Krankenhäusern ist seit der Jahrtausendwende von 18 auf 25 Prozent gestiegen. Beinahe jeder Zweite stationär Behandelte (23 Prozent) leidet dabei unter dementieller Erkrankung. Nach Ansicht des BDH Bundesverband Rehabilitation muss die Politik künftig verstärkt dieser Entwicklung Rechnung tragen. Andernfalls sei die stationäre Versorgung Demenzkranker in manchen Fällen gefährdet, weil es an Zeit für Betreuung und spezifischem Wissen im Umgang mit Betroffenen fehle:

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Hoffnung auf Biomarker und therapeutische Ansätze

Warum HIV-Patienten an Demenz erkranken: schädliche Immunreaktion im Gehirn

 

Bochum (3. September 2014) - Seit der Einführung der kombinierten antiretroviralen Therapie (cART) Mitte der 90er Jahre hat sich die Lebenserwartung von HIV-infizierten Patienten deutlich verlängert. Dadurch werden Langzeitkomplikationen bedeutender: Fast jeder zweite HIV-Patient ist von neurokognitiven Störungen betroffen, die bis hin zur Demenz führen können. Wie diese Störungen entstehen, ist noch nicht gänzlich geklärt. Bochumer Forscher haben nun nachweisen können, dass infizierte Zellen im Gehirn der Patienten bestimmte Immunzellen aktivieren, die in der Folge eine zerstörerische Aktivität entfalten und zum Untergang von Nervenzellen beitragen. Ihre Ergebnisse könnten helfen, Biomarker zu entwickeln, um Risikopatienten zu identifizieren, und auf lange Sicht auch therapeutische Ansätze ermöglichen. Die Studie ist im Journal „Experimental Neurology“ veröffentlicht.

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Unterdrückung des REM-Schlafs stört Lernprozesse

Erinnerungslücken durch Antidepressiva?

 

Berlin (2. September 2014) - Depressionen können mit Medikamenten, die den REM-Schlaf unterdrücken, wirksam behandelt werden. In diesen Schlafphasen finden nicht nur die meisten Träume statt, sondern es werden auch Erinnerungen im Gedächtnis verfestigt. Wie Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin jetzt festgestellt haben, beeinträchtigt die Unterdrückung des REM-Schlafes gleichzeitig das Lernen und kann Gedächtnisstörungen hervorrufen. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Sleep* veröffentlicht.

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IQWiG

Simeprevir bei Hepatitis C - Zusatznutzen bei bestimmten Patienten

 

Köln (1. September 2014) - Zur Behandlung von Erwachsenen mit einer chronischen Hepatitis-C-Infektion steht seit Mai 2014 auch der Wirkstoff Simeprevir (Handelsname Olysio) zur Verfügung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

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Fortgeschrittenes Melanom

Erste Phase-III-Daten bestätigen das Potenzial der Kombinationstherapie Cobimetinib/Vemurafenib

 

Grenzach-Wyhlen (1. September 2014) - Trotz aller Weiterentwicklungen in der Therapie des malignen Melanoms bleibt der fortgeschrittene schwarze Hautkrebs eine schwer zu behandelnde und bösartige Erkrankung, für die weitere Behandlungsmöglichkeiten notwendig sind. Die Therapie Cobimetinib in Kombination mit Vemurafenib (Zelboraf®) hat das Potenzial, die Prognose der Betroffenen entscheidend zu verbessern. Bei Patienten mit einem BRAFV600-Mutations-positiven und inoperablen, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Melanom führte die Kombinationstherapie nun zu einem signifikant längeren progressionsfreien Überleben. Das belegen die ersten Ergebnisse der Phase-III-Studie coBRIM, die erstmals auf dem diesjährigen Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO, 26. - 30. September 2014) präsentiert werden. Damit gibt es berechtigten Anlass zur Hoffnung, dass sich die Behandlungsmöglichkeiten weiter verbessern werden.

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IQWiG

Mirabegron bei überaktiver Blase: Zusatznutzen nicht belegt

 

Köln (1. September 2014) - Mirabegron (Handelsname: Betmiga) ist seit Dezember 2012 zugelassen zur Behandlung von Erwachsenen mit überaktiver Blase. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegten zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

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Abb.: Eine auf Reduktion ausgerichtete Therapie wird ambulant – im gewohnten Umfeld und Alltag der Patienten – durchgeführt und geht so auf die Lebensumstände des Einzelnen ein. Photo LundbeckIndividuelle Therapie der Alkoholabhängigkeit mit Selincro®: ab 1. September 2014 auf dem Markt und erstattungsfähig

Schnelle und dauerhafte Reduktion des Alkoholkonsums

 

Hamburg (19. August 2014) - Schritt für Schritt weniger Alkohol trinken – durch die jüngste Neuerung der Arzneimittel-Richtlinie erhalten alkoholabhängige Patienten ungeachtet ihres Versicherungsstatus die Wahlfreiheit, welche medikamentösen Behandlungswege sie einschlagen möchten. Mit Selincro® wird ab dem 1. September 2014 erstmals eine pharmakologische Unterstützung zur Reduktion des Alkoholkonsums zur Verfügung stehen: Damit können Ärzte an Alkoholabhängigkeit erkrankten Erwachsenen, deren Alkoholkonsum sich auf mindestens hohem Risikoniveau1 (>60 g reiner Alkohol/Tag für Männer, >40 g/Tag für Frauen) befindet, einen niedrigschwelligen Einstieg in eine Behandlung bieten. In Studien bewirkte Selincro® eine schnelle und langfristige Reduktion des Gesamt-Alkoholkonsums und der starken Trinktage – nach einem Jahr reduzierte der Patient seinen Konsum um 67 %.2 Dies entspricht umgerechnet durchschnittlich z. B. einer ¾ bis ganzen Flasche Wein pro Tag. Das Besondere: Die Behandlung wird ambulant – im gewohnten Umfeld und im Alltag der Patienten – durchgeführt und geht damit auf den einzelnen Patienten und seine Lebensumstände ein.

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Vorteile bei Symptomen und Überlebenszeit im Vergleich zu „best supportive care“

Ruxolitinib bei Myelofibrose: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen

 

Köln (15. August 2014) - Ruxolitinib (Handelsname: Jakavi) ist seit August 2012 zugelassen zur Behandlung von Erwachsenen mit Myelofibrose. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegten zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Demnach gibt es im Vergleich zu „best supportive care“ (BSC) einen Hinweis auf einen beträchtlichen Zusatznutzen, da Ruxolitinib Symptome besser lindert. Darüber hinaus lässt sich aus dem Dossier ein Anhaltspunkt für einen Zusatznutzen in Hinblick auf das Überleben ableiten. Dessen Ausmaß ist aber nicht quantifizierbar.

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Wirksame Konzepte gegen Wundinfektionen

Antibakterielles Nahtmaterial kann Komplikationen kaum verringern

 

Berlin/Heidelberg (30. Juli 2014) – Wundinfektionen, die nach offenen Bauchoperationen bei bis zu 16 Prozent aller Patienten auftreten, können durch ein spezielles antibakterielles Nahtmaterial nicht signifikant verringert werden. Zu diesem Fazit kommt eine große, vom Studienzentrum der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (SDGC) durchgeführte Multicenter Studie, deren Ergebnisse vor Kurzem in der internationalen Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht wurden. Die Untersuchung zeigt zudem, dass Patienten mit ausgedehnteren Operationen ein erhöhtes Risiko haben, eine Wundinfektion zu erleiden. Zur Risikogruppe gehören auch Operierte mit bösartigen Tumoren, Niereninsuffizienz oder Blutarmut sowie Patienten mit Übergewicht. Die Studie ergab aber auch, dass die vorsorgliche Gabe von Antibiotika direkt vor der OP und die Erfahrung des Chirurgen mit entsprechenden manuellen Fertigkeiten postoperative Wundinfektionen positiv beeinflussen können.

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Nur mit Tabletten, ohne Interferone

Neue Medikamente heilen auch schwierige Hepatitis C-Fälle

 

Hannover (28. Juli 2014) - Neue Wirkstoffe verändern derzeit die Therapie von chronischer Hepatitis C enorm: Sie ermöglichen, dass künftig fast alle Patienten, die diese Medikamente bekommen, von dieser Virusinfektion geheilt werden können – sogar, wenn sie die am schwierigsten zu behandelnde Hepatitis C-Form haben. Und das geschieht in kürzerer Zeit als bisher und mit deutlich weniger Nebenwirkungen. „Die Therapien entwickeln sich mit atemberaubender Geschwindigkeit. Es handelt sich bei Hepatitis C nun um die erste chronische Virusinfektion, die heilbar ist. Dies ist eine unglaublich seltene Erfolgsgeschichte, sie wird die Medizin verändern“, sagt Professor Dr. Michael Manns, Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Er hat mit seinem Team zwei der Studien zur Zulassung dieser neuen Medikamente geleitet. Die Ergebnisse der ersten Studie veröffentlichte die Fachzeitschrift „The Lancet“ am 4. Juni 2014, die Resultate der zweiten Studie wird das Magazin am 28. Juli 2014 publizieren, dem Welt-Hepatitis-Tag.

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Unfallchirurgie

Deutschlandweit erstes AltersTraumaZentrum DGU® zertifiziert

 

Berlin (28. Juli 2014) - Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) hat deutschlandweit das erste Klinikum als AltersTraumaZentrum DGU® zertifiziert. „Mit dem Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg wurde eine Klinik ausgezeichnet, die mit der Behandlungseinheit CURA (Caritas Unfallmedizin Regensburg Alterstraumatologie) einen Versorgungsschwerpunkt speziell für ältere Unfallverletzte bereithält“, erklärt DGU-Präsident Prof. Bertil Bouillon.

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Schubförmig-remittierende Multipler Sklerose (RRMS)

PLEGRIDY® (Peginterferon beta-1a) in Europa zur Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose zugelassen

 

Ismaning (25. Juli 2014) – Am 23. Juli 2014 hat die Europäische Kommission (EC) PLEGRIDY® (Peginterferon beta-1a) zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RRMS), der häufigsten Form der Multiplen Sklerose (MS), zugelassen. Peginterferon beta-1a bewirkt eine signifikante Reduktion der Schubrate und der Behinderungsprogression sowie der Anzahl der im MRT nachweisbaren Läsionen und zeigt dabei ein günstiges Sicherheitsprofil, das dem bekannten Profil der bewährten Interferon-Klasse entspricht.1 Peginterferon beta-1a wird alle 2 Wochen subkutan (s.c.) mit dem PLEGRIDY-Fertigpen, einem neuen automatischen Einweginjektor, oder per vorgefüllter Fertigspritze verabreicht. Die Biogen Idec GmbH wird PLEGRIDY aktiv in den deutschen Markt einführen, sobald das Medikament in der Lauertaxe gelistet ist. Das wird voraussichtlich am 1. September 2014 der Fall sein. Zu diesem Zeitpunkt wird PLEGRIDY auch verfügbar sein.

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Abb.: Bauchfolie verringert postoperative Wundinfektionen. Photo: Klinikum rechts der IsarSimple und kostengünstige Maßnahme

Bauchfolie bei der OP verringert postoperative Wundinfektionen

 

München (18. Juli 2014) - Die Idee ist einfach und kostengünstig, aber sehr effektiv: Wundinfektionen treten nach einer Operation deutlich seltener auf, wenn die Wundränder während der OP mit einer bakterienundurchlässigen Folie geschützt werden. Dies ergab eine aktuelle Studie der Klinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar der TU München, die in der Fachzeitschrift Annals of Surgery veröffentlicht wird.  

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Forschungsbericht zur Mengenentwicklung von Operationen

Datenlage muss transparent werden

 

Berlin (11. Juli 2014) - Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) erachtet das vor zwei Jahren von der Bundesregierung beauftragte und jetzt am 10. Juli veröffentlichte Gutachten „Forschungsbericht zur Mengenentwicklung“ , das sich mit steigenden Operationszahlen im Krankenhaus beschäftigt, als einen weiteren wichtigen Schritt zur besseren Analyse des im Umbruch befindlichen medizinischen Versorgungssystems.

 

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Prof. Dr.med. Jael Backe / Alexandra Reinwarth: Dein innerer Arzt. Die medizinisch fundierte Anleitung zur Selbstheilung. Taschenbuch: 200 Seiten. mvg Verlag. München 2014. ISBN: 978-3868825060. Preis: 14,99 Euro. Erscheint am 7. März 2014.Prof. Dr. med. Jael Backe / Alexandra Reinwarth


Sei dein eigener Arzt

Die medizinisch fundierte Anleitung zur Selbstheilung

 

mvg Verlag

München 2014

Taschenbuch: 200 Seiten

ISBN: 978-3868825060

 

Preis: 14,99 Euro

 

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Digitale Ulzerationen bei systemischer Sklerose (SSc): eine Erkrankung aus vier Blickwinkeln

 

Hannover (27. Juni 2014) – Als eine der sichtbaren Komplikationen der systemischen Sklerose (SSc) beeinträchtigen digitale Ulzerationen die betroffenen Patienten erheblich. „Durch die stark schmerzenden Geschwüre an den Fingern wird Alltägliches, wie Hausarbeit oder Körperpflege, zur Qual“, berichtete Dr. Konstanze Vogt, Ärztin und SSc-Patientin, bei einem Pressegespräch Actelions anlässlich des europäischen Tages der Sklerodermie. „Fortschreitende Wundinfektionen, Wundheilungsstörungen und Gangrän schränken die Funktion der Hand – gegebenenfalls bis hin zur Arbeitsunfähigkeit – ein“, erläuterte Prof. Dr. med. Stefan Beissert, Dermatologie Universitätsklinikum Dresden. Aufgrund der heterogenen Ausprägung der SSc ist die Diagnose nicht immer leicht. „Dabei ist auch aus rheumatologischer Sicht eine Früherkennung wichtig, um digitale Ulzerationen und Organkomplikationen rechtzeitig behandeln zu können, betonte Prof. Dr. med. Gabriela Riemekasten, Rheumatologie Charité Berlin. Unter anderem geben die sogenannten „Red Flags“ (Raynaud-Syndrom, puffy fingers und Antinukleäre Antikörper) sehr früh Hinweise auf eine SSc1,2,3,4,5. „Die Therapie muss sowohl auf die Abheilung bestehender als auch auf die Prävention neuer Geschwüre abzielen“, erklärte Riemekasten. Als einziges zugelassenes Medikament zur Rezidivprophylaxe digitaler Ulzerationen bei Patienten mit systemischer Sklerose2,3 hat sich der duale Endothelin-Rezeptor-Antagonist (ERA) Bosentan (Tracleer®) bewährt, der in den europäischen Leitlinien (EULAR) mit einer A-Empfehlung bewertet wird6,7,8. Zudem zeigen offene Langzeitdaten, dass sich am Ende einer drei Jahre dauernden Studie bei 80 % der mit dem ERA behandelten Patienten keine neuen digitalen Ulzera entwickelt hatten9,10.

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Auswirkungen von entstehenden Gasen bei chirurgischen Eingriffen und Schutzmaßnahmen

Rauchgase – Unterschätzte Gefahr im OP?!

 

Berlin (24. Juni 2014) - Bei Operationen können bei chirurgischen Verfahren, bei denen durch Hitzeeinwirkung oder durch Ultraschall beispielsweise Gewebe getrennt wird, gefährliche Rauche entstehen. Diese so genannten chirurgischen Rauchgase enthalten gas- und dampfförmige sowie partikuläre Schadstoffe und können für Operateur und Krankenschwester gesundheitsgefährdend sein.

 

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12. Osnabrücker Gesundheitsforum an der Hochschule Osnabrück

Organisatorischer Wandel und Leadership in der Pflege

 

Am 10. Oktober 2014

In der Hochschule Osnabrück, Albrechtstraße 30,

AB-Gebäude, Raum AB 0019 (Aula), 49076 Osnabrück

 

Aufgrund massiver epidemiologischer, demografischer, (informations-)technologischer und ökonomischer Entwicklungen, Veränderungen und Krisen, wandeln sich alle Einrichtungen des Gesundheitswesens in zunehmendem Tempo – oft auch gegen den Willen der Akteure.

 

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Therapie mit Natalizumab (TYSABRI®)

Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose können langfristig von starker Wirksamkeit profitieren

 

Frankfurt am Main (3. Juni 2014) - Die Erweiterung der Therapielandschaft und neue Erkenntnisse zur Erkrankung haben die Zielsetzung bei der Behandlung der schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (MS) verändert. Im Fokus steht die möglichst vollständige Krankheitskontrolle, das heißt, die Freiheit von klinischer und subklinischer Krankheitsaktivität. Dieses Ziel nicht nur zu erreichen, sondern auch langfristig zu halten, ist heutzutage die zentrale Aufgabe der MS-Behandlung. Die Rolle von Natalizumab im Gesamtkonzept der MS-Therapie diskutierten die MS-Spezialisten Prof. Sven Meuth (Uniklinikum Münster), PD Dr. Björn Tackenberg (Uniklinikum Marburg) und Dr. Boris Kallmann (MS-Zentrum Bamberg) im Rahmen zweier Expertenforen, deren Ergebnisse sie auf einer Presseveranstaltung der Biogen Idec GmbH in Frankfurt am Main präsentierten.

 

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Logo_Hoerensieaufihrefuesse.jpgVerleihung des Fritz-Wörwag-Forschungspreises

Zukunftsweisende Studien über den Nutzen von Biofaktoren bei Diabetes mellitus prämiert

 

Berlin (28. Mai 2014) - Anlässlich des Kongresses der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Berlin erhielt Dr. Alin Stirban vom Profil Institut für Stoffwechselforschung in Neuss am 28. Mai 2014 den Fritz-Wörwag-Forschungspreis. Der mit 10.000 € dotierte Wissenschaftspreis zeichnet die Forschungsergebnisse des Diabetologen aus, die „zur präventiven und therapeutischen Anwendung von Biofaktoren bei diabetesbedingten Komplikationen einen wesentlichen wissenschaftlichen Beitrag leisten“, so das Urteil der unabhängigen Jury aus renommierten Wissenschaftlern. Stirban konnte in seinen in der Diabetesklinik des Herz- und Diabeteszentrums NRW, Bad Oeynhausen, durchgeführten Studien klinisch relevante Erkenntnisse über die gefäßprotektiven Eigenschaften der Vitamin-B 1 -Vorstufe Benfotiamin bei Diabetikern gewinnen. Diese zeigen, dass der bisher vor allem in der Therapie der diabetischen Neuropathie angewendete Biofaktor auch im Hinblick auf das erhöhte kardiovaskuläre Risiko von Patienten mit Diabetes mellitus ein protektives Potenzial besitzt und dass diese Wirkung offensichtlich in frühen Phasen der Gefäßschädigung am erfolgversprechendsten ist. Zum anderen konnte Stirban nachweisen, dass das Provitamin nicht nur die gefäßschädigenden Effekte der Hyperglykämie, sondern auch die vergleichbarer Noxen, wie des Rauchens, entschärfen kann. Neben dem Hauptpreis wurde ein Nachwuchsförderpreis verliehen, um die herausragende Dissertation von Dr. Chune Liu vom Universitätsklinikum Freiburg zu würdigen.

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Allergie in den Griff bekommen

Experten fordern: Allergiker-Karriere erkennen und handeln

 

Kloster Eberbach (23. Mai 2014) – Wem heute „nur“ die vermeintlich harmlose allergische Rhinitis (AR) zusetzt, dem kann als nächster Schritt in der Allergiker-Karriere gefährliches Asthma drohen. Dabei nimmt die Anzahl der AR-Patienten weltweit zu. Ebenso steigt die Inzidenz der atopischen Dermatitis und auch der Nahrungsmittelallergien, die eine akut lebensbedrohliche Anaphylaxiegefahr nach sich ziehen können. Oftmals erreichen Allergiker keine befriedigende Kontrolle ihrer Beschwerden, unter anderem weil Allergien häufig bagatellisiert werden und damit unzureichend therapiert werden. Daher möchte MEDA einen Beitrag für eine bessere Versorgung von Allergiepatienten leisten. Anlässlich des von dem pharmazeutischen Unternehmen organisierten Fachsymposiums im Rahmen der diesjährigen Tagung „Allergologie im Kloster“ in Eltville erläuterten führende europäische Allergie-Experten Prof. Dr. med. Ludger Klimek, Wiesbaden, Prof. Dr. med. Christian Virchow, Rostock und Prof. Dr. med. Tilo Biedermann, München den aktuellen medizinischen Stand und die Anforderungen an eine zielführende Allergie-Therapie. Hier sind effiziente Lösungen, die die allergiebedingte Beschwerden möglichst rasch in den Griff kriegen, gefragt.

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Hoffnung auf Stärkung der Therapieadhärenz: Neuer Injektomat erlaubt individualisiertes Therapiemanagement

BETACONNECT™ - ein weiterer Schritt in die Zukunft

 

München (23. Mai 2014) - Ein Behandlungserfolg ist bei der Multiplen Sklerose (MS) nur bei einer guten Therapieadhärenz zu erwarten. Das aber bedeutet für viele MS-Patienten eine enorme Herausforderung. Mit dem neuen Injektomaten BETACONNECT™ kann die Injektionstherapie individualisiert werden. Das Therapiemanagement wird einfacher, die Behandlung für die Patienten komfortabler. Damit verbindet sich die Hoffnung auf eine bessere Therapieadhärenz.

 

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roche_logoEU-Zulassung für MabThera SC

Lymphom-Therapie wesentlich vereinfacht

 

Berlin (20. Mai 2014) - Die neue subkutane Applikation (SC) des Anti-CD20-Antikörpers MabThera® (Rituximab, Roche) wurde von der EU Kommission für Patienten mit follikulärem Lymphom (FL) und diffus-großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) zugelassen. Durch die subkutane Gabe des Antikörpers wird die Therapie für Ärzte und medizinisches Fachpersonal erheblich vereinfacht. Bei gleicher Wirksamkeit und Verträglichkeit kann MabThera SC innerhalb weniger Minuten gegeben werden. Die deutlich kürzere Injektionszeit verbessert die Behandlung und Lebensqualität für Lymphompatienten.

 

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Olysio_Tablette: Mit Simeprevir steht jetzt ein einmal täglich zu dosierender (150 mg) neuer Proteaseinhibitor mit hoher Wirksamkeit und guter Verträglichkeit zur Verfügung. Photo: Janssen-CilagNeue Ära in der Hepatitis C-Therapie

Zulassung von Olysio® (Simeprevir)

 

Neuss (19. Mai 2014) - Am 15. Mai 2014 hat die europäische Zulassungsbehörde EMA die Zulassung für den oralen Proteasehemmer Simeprevir (Olysio®) von Janssen zur Behandlung von Erwachsenen mit chronischer Hepatitis C erteilt. Simeprevir ist ein Proteaseinhibitor der nächsten Generation und in Kombination mit anderen antiviralen Wirkstoffen indiziert für die Therapie bisher unbehandelter und erfolglos vortherapierter* Patienten, die chronisch mit dem Hepatitis C-Virus (HCV) Genotyp 1 oder 4 (GT1/4) infiziert sind.1 Dies umfasst Patienten mit oder ohne Zirrhose sowie diejenigen, die zusätzlich mit dem HI-Virus infiziert sind. Neben der Behandlung in Kombination mit Peginterferon und Ribavirin (PR) steht für Patienten, bei denen Interferon nicht geeignet ist oder die es nicht vertragen, ein interferonfreies Regime zur Verfügung, wenn die Behandlungsindikation dringend ist.1 Patienten mit chronischer HCV-Infektion GT1/4 können in nur 12 Wochen mit hohen Heilungschancen ohne Interferon oder Ribavirin behandelt werden. Basierend auf einer klinischen Bewertung jedes einzelnen Patienten kann Ribavirin hinzugefügt werden.1

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Ungewollt – Inkontinenz erfolgreich bekämpfen: Mit dem Blasenschrittmacher per Knopfdruck zur Toilette. Es ist eine der normalsten Handlungen der Welt: Man steht mit vollen Einkaufstüten vor der Wohnung, zückt den Haustürschlüssel und öffnet die Tür. Doch für an Inkontinenz erkrankte ist dies oft der Moment, an dem ungewollt die Blase nachgibt – total peinlich. Passiert dies häufiger, ist das Grund genug für Betroffene, sich nicht mehr aus dem Haus zu wagen, den Beruf zwangsläufig aufzugeben und selbst vor Treffen mit Familienmitgliedern zurückzuschrecken. Insgesamt fünf Millionen Menschen in Deutschland betrifft Inkontinenz. „Zwei von fünf Betroffenen ist es sogar peinlich, den Hausarzt darauf anzusprechen“, weiß Julia Damm, Oberärztin der Klinik für Urologie, Heilig Geist-Krankenhaus Köln. Dabei kann diesen Menschen mit verschiedenen Behandlungsverfahren gut geholfen werden. „Neben der Behandlung mit Beckenbodengymnastik und Medikamenten kommen auch operative Verfahren in Frage“, so Julia Damm. „Besonders gute Erfolge bei der Dranginkontinenz lassen sich mit einem Blasenschrittmacher erzielen. Damit gehört die Inkontinenz entweder ganz oder größtenteils der Vergangenheit an und die Patienten können wieder ein ganz normales Leben führen – inklusive Urlaub, Berufsleben und Familie“, weiß sie. Photo: MedtronicUngewollt – Inkontinenz erfolgreich bekämpfen

Mit dem Blasenschrittmacher per Knopfdruck zur Toilette

 

Düsseldorf (17. Mai 2014) - Es ist eine der normalsten Handlungen der Welt: Man steht mit vollen Einkaufstüten vor der Wohnung, zückt den Haustürschlüssel und öffnet die Tür. Doch für an Inkontinenz erkrankte ist dies oft der Moment, an dem ungewollt die Blase nachgibt – total peinlich. Passiert dies häufiger, ist das Grund genug für Betroffene, sich nicht mehr aus dem Haus zu wagen, den Beruf zwangsläufig aufzugeben und selbst vor Treffen mit Familienmitgliedern zurückzuschrecken. Insgesamt fünf Millionen Menschen in Deutschland betrifft Inkontinenz. „Zwei von fünf Betroffenen ist es sogar peinlich, den Hausarzt darauf anzusprechen“, weiß Julia Damm, Oberärztin der Klinik für Urologie, Heilig Geist-Krankenhaus Köln. Dabei kann diesen Menschen mit verschiedenen Behandlungsverfahren gut geholfen werden. „Neben der Behandlung mit Beckenbodengymnastik und Medikamenten kommen auch operative Verfahren in Frage“, so Julia Damm. „Besonders gute Erfolge bei der Dranginkontinenz lassen sich mit einem Blasenschrittmacher erzielen. Damit gehört die Inkontinenz entweder ganz oder größtenteils der Vergangenheit an und die Patienten können wieder ein ganz normales Leben führen – inklusive Urlaub, Berufsleben und Familie“, weiß sie.

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Abb oben. 1: Der 15,3“-Widescreen-Monitor des neuen Anästhesiearbeitplatzes Perseus A500 ist mit dem Infinity Acute Care System Monitoring (IACS) kombinierbar. Photo: Drägerwerk AG & Co. KGaAAnästhesiearbeitsplatz für die Kleinsten im OP

Schonende Beatmung mit Perseus A500

 

Leipzig (10. Mai 2014) – Der Anästhesiearbeitsplatz Perseus A500 unterstützt bei der schonenden Beatmung von Früh- und Neugeborenen sowie Säuglingen vor, während und nach der Operation. Die Herausforderungen der Beatmung dieser kleinen Patienten diskutierten Experten anlässlich eines Symposiums zum Deutschen Anästhesiecongress (DAC) in Leipzig.

 

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gilead_logoSofosbuvir bei Hepatitis C

Die meisten Patienten können geheilt werden

 

Köln (9. Mai 2014) – Niedrige Diagnoseraten sowie belastende und eingeschränkt wirksame Therapien ließen bislang vielen Menschen mit chronischer HCV-Infektion keine Chance auf Heilung.(1) Das kann jetzt anders werden. Sofosbuvir-haltige Kombinationen werden als Durchbruch in der Hepatitis-C-Behandlung gesehen,(2) die vielen Patienten die Rückkehr zu einem normalen Leben ermöglichen. Darüber hinaus ließe sich mit derart effektiven Therapien auch der drohende Inzidenzgipfel bei der HCV-bedingten Morbidität und Mortalität abwenden – wenn denn die Diagnose- und Therapierate ansteigen würden.

 

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http://www.dac2014.de - Kongress-WebsiteEinzigartige Daten zur Patientensicherheit

Wie sicher sind Narkosen in Deutschland?

 

Nürnberg (7. Mai 2014) - In Deutschland ist ein hoher Sicherheitsstandard in der Anästhesiologie erreicht, auch wenn eine Narkose genauso wie eine Operation mit Risiken für den Patienten behaftet ist. Eine von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI) und dem Berufsverband Deutscher Anästhesisten e. V. (BDA) initiierte, groß angelegte retrospektive Analyse von prospektiv erhobenen Kohorten-Daten [1], die im British Journal of Anaesthesia veröffentlich wurde, liefert erstmals einzigartige Hinweise auf das Narkoserisiko hierzulande: Die Analyse von etwa 1,4 Millionen Narkosen ergab ein anästhesiebedingtes Risiko für schwere Zwischenfälle von 7,3 pro einer Million Narkosen.

 

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Abb. oben: Gähnen kühlt das Gehirn. Photo: Andrew Gallup/Uni WienGähnfrequenz von Menschen variiert mit saisonalen Temperaturunterschieden

Wir gähnen (auch), um das Gehirn zu kühlen

 

Wien, Österreich (6. Mai 2014) - Warum gähnen wir? Wir neigen zum Gähnen bevor wir schlafen gehen oder nach dem Aufwachen, wenn wir uns langweilen oder uns die Inspiration fehlt. Wir gähnen in Erwartung wichtiger Ereignisse und unter Stress. Was haben diese Dinge gemeinsam? WissenschafterInnen der Universität Wien und der Nova Southeastern University und des SUNY College in Oneonta, USA, weisen auf die Verbindung zur Thermoregulierung, insbesondere zur Kühlung des Gehirns hin. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen wurden im Fachmagazin "Physiology & Behaviour" publiziert.

 

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HaendehygienetagBekämpfung antimikrobieller Resistenzen

Internationaler Tag der Händehygiene

 

Berlin (5. Mai 2014) - Der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) initiierte Internationale Tag der Händehygiene am 5.5. soll alljährlich die Aufmerksamkeit des medizinischen Personals auf die Händehygiene lenken. Das Motto der WHO für den Händehygienetag 2014 ist die Rolle der Händehygiene bei der Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen. Der Hände­hygiene als einfache Maßnahme für die Prävention der Übertragung solcher Erreger kommt eine herausragende Bedeutung zu. Die Effektivität der Hände­desinfektion wird neben der Ausführung (Menge,Technik, Zeit) und der Compliance (Durchführung zu einer relevanten Gelegenheit) durch die Wirksamkeit des eingesetzten Desinfektions­mittels bestimmt. Ein Beitrag im Epidemiologischen Bulletin 18/2014 geht auf die Wirksamkeit und die verschiedenen Wirkungsbereiche ein.

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aktion_saubere_small3.jpgRichtige Händehygiene schützt vor Infektionen

Wichtig ist, dass die Hände sauber bleiben
 

Köln (2. Mai 2014) - Händewaschen nicht vergessen! - Auf diese einfache Formel weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des Welthändehygienetages am 5. Mai hin wenn es darum geht, Infektionen zu vermeiden. Schon einfache Hygieneregeln können, gerade auch im unmittelbaren Umfeld, die Ansteckungsgefahr bei Erkrankungswellen deutlich senken. Häufig werden diese Regeln aber nicht befolgt, wie eine Studie der BZgA belegt.

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Multiple Sklerose

Aktualisierungen zur Leitlinie online verfügbar

 

München (23. April 2014) - Eine Aktualisierung zur Leitlinie für Multiple Sklerose steht ab sofort auf den Webseiten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) zum Download bereit. Experten des KKNMS haben die aktuelle Überarbeitung federführend im Auftrag der DGN erstellt. In der nun verfügbaren Version finden sich Hinweise zum Umgang mit den neu zugelassenen Medikamenten Alemtuzumab, Teriflunomid und Fumarat sowie ein aktualisiertes Stufentherapieschema, das auch in der KKNMS-App verfügbar ist.

 

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Allein das Beobachten stressiger Situationen kann eine körperliche Stressantwort auslösen

Dein Stress ist auch mein Stress

 

Leipzig (17. April 2014) - Stress ist ansteckend. Es kann ausreichen, eine andere Person in einer stressigen Situation zu beobachten, damit der eigene Körper das Stresshormon Kortisol ausschüttet. Zu diesen Ergebnissen kommen Wissenschaftler in einem groß angelegten Kooperationsprojekt zwischen den Abteilungen von Tania Singer am Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften und Clemens Kirschbaum von der Technischen Universität Dresden. Empathischer Stress trat besonders häufig auf, wenn Beobachter in einer Paarbeziehung zu der gestressten Person standen und das Geschehen direkt über eine Glasscheibe verfolgen konnten. Aber auch wenn fremde Personen lediglich auf einem Bildschirm zu sehen waren, versetzte das einige Menschen in Alarmbereitschaft. In unserer von Stress geprägten Gesellschaft ist dieser empathisch vermittelte Stress ein nicht zu vernachlässigender Faktor für das Gesundheitswesen.

 

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Keine relevanten Studien und keine validen Daten aus anderen Quellen vorgelegt

Turoctocog alfa bei Hämophilie A: Zusatznutzen nicht belegt

 

Köln (15. April 2014) - Turoctocog alfa (Handelsname NovoEight) ist seit November 2013 zur Behandlung und Vorbeugung von Blutungen bei Patienten mit Hämophilie A zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

 

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Pulmonale Hypertonie

Neues Präparat Adempas® ermöglicht erstmals Pharmakotherapie der CTEPH und erweitert Behandlungsoptionen bei PAH

 

  • Riociguat (Adempas®) ist die erste und bisher einzige medikamentöse Therapie für Patienten mit inoperabler sowie postoperativ persistierender oder rezidivierender CTEPH
  • Phase-III-Studien belegen signifikante Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und gute Verträglichkeit bei zwei Formen der pulmonalen Hypertonie: CTEPH und PAH
  • Riociguat ist erster Vertreter einer neuen Substanzklasse, der sGC-Stimulatoren
  • Innovativer, dualer Wirkmechanismus: NO-unabhängig und NO-synergistisch

 

Dreieich (10. April 2014)* – Die pulmonale Hypertonie (PH) ist immer noch mit einer hohen Mortalität verbunden, so dass ein erheblicher medizinischer Bedarf für neue Therapien besteht. Mit Adempas® (Riociguat) ist jetzt erstmals ein Medikament mit nachgewiesener klinischer Wirksamkeit bei zwei lebensbedrohlichen Formen der PH zugelassen worden: sowohl für die Behandlung erwachsener Patienten der WHOFunktionsklassen II und III mit inoperabler chronisch thromboembolischer pulmonaler Hypertonie (CTEPH)1 sowie persistierender oder rezidivierender CTEPH nach chirurgischer Behandlung als auch bei der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH)2 zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit. „Es ist das erste Arzneimittel für etwa 40 % aller CTEPH-Patienten, die für eine pulmonale Endarteriektomie nicht geeignet sind oder die von diesem chirurgischen Eingriff nicht profitieren“, sagt Professor Dr. Ardeschir Ghofrani, Gießen und Bad Nauheim. Für Patienten mit PAH bedeutet Riociguat als Monotherapie oder kombiniert mit einem Endothelin-Rezeptor-Antagonisten eine wichtige Erweiterung des Behandlungsspektrums. Riociguat ist der erste Vertreter einer neuen Substanzklasse, die durch Stimulation der löslichen Guanylatcyclase (sGC) an einem zentralen Zielmolekül der pulmonalen Hypertonie (PH) ansetzt. Der Wirkstoff wurde von Bayer entwickelt.

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Veröffentlichung und Workshop zum Expertenstandard

Aktualisierung des Expertenstandards Förderung der Harnkontinenz in der Pflege

 

Osnabrück (2. April 2014) - Der Expertenstandard Förderung der Harnkontinenz liegt in der ersten aktualisierten Fassung vor und kann ab sofort bei der DNQP-Geschäftsstelle angefordert werden. Eine zwölfköpfige Gruppe ausgewiesener Expertinnen aus Pflegepraxis und -wissenschaft hat den Expertenstandard und die Kommentierungen unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Wilfried Schnepp (Universität Witten/Herdecke) auf Basis einer aktuellen Literaturanalyse aktualisiert und an den derzeitigen Wissensstand angepasst. Die Ergebnisse dieser Überarbeitung wurden im Internet der Fachöffentlichkeit zur Konsultation vorgelegt. Die eingegangenen Rückmeldungen und Stellungnahmen wurden für die abschließende Beratung der Expertenarbeitsgruppe berücksichtigt.

 

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Energieeinsparungen durch vollständiges Abschalten der Lüftungsttechnischen Anlagen in OP-Bereichen ohne Einschränkungen bei der Hygiene möglich

Energie sparen im OP, ohne an Hygiene zu sparen‎

 

Mitweida (14. März 2014) - Steriler Mundschutz, sterile-OP-Haube, steriler OP-Kittel, sterile Handschuhe, sterile Instrumente: ‎An die Hygiene im Operationssaal werden hohe Anforderungen gestellt. Das gilt auch für die Luft ‎im OP selbst und in den angrenzenden Bereichen. Die aktuell in Deutschland geltende Norm ‎schreibt vor, dass die Lüftungsanlagen in den OP-Bereichen ununterbrochen laufen müssen. Auch ‎wenn keine OP ansteht, müssen die Anlagen mindestens mit halber Leistung betrieben werden. ‎Für die Krankenhäuser bedeutet das einen hohen Energieeinsatz.

 

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Abb.: Funktionsweise des Cochlea Implantats. Oben: elektrisches Implantat in der Hörschnecke mit 12 Elektrodenkontakten, von denen sich der Strom weit ausbreitet. Unten: zukünftiges optisches Implantat mit dutzenden Mikroleuchtdioden, deren Licht auf die Nervenzellen in der Mitte der Hörschnecke fokussiert wird. Grafk: umgStimulation des Hörorgans mit Licht

Töne mit Licht hören: eine Idee für Hörprothesen der Zukunft?

 

Göttingen (4. März 2014) - Vogelgezwitscher und Musik – das sind Hörerlebnisse, die schwersthörigen Menschen trotz moderner Technologie weiterhin verwehrt sind. Hörprothesen wie Cochlea-Implantate können die dafür nötige hohe Qualität beim Hören nicht liefern. Wie ließe sich das Hören mit Cochlea-Implantaten weiter verbessern? Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Wissenschaftlern der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat einen neuen Weg ausgelotet. Die Idee: Licht statt – wie bisher – Strom als Stimulans zum Hören. Den Forschern ist es erstmals gelungen, das Hörsystem im Tiermodell durch optogenetische Stimulation mit Licht zu aktivieren. 

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Endlich non-invasiv

Erstmals in Deutschland werden Schilddrüsenknoten per Ultraschall entfernt

 

Frankfurt am Main (25. Februar 2014) - Am Universitätsklinikum Frankfurt wurde die erste Ultraschallbehandlung von Schilddrüsenknoten in Deutschland durchgeführt. Die Wellen beseitigen das betroffene Gewebe unter der Haut, ohne die Haut selbst zu beschädigen. Fast 20 Prozent der Deutschen haben einen oder mehrere Schilddrüsenknoten. Die Vergrößerung der Schilddrüse durch die Knoten kann sich für die Betroffenen sehr unangenehm auswirken: Ein Gefühl wie bei einem Kloß im Hals, ein unangenehmes Druckgefühl, Heiserkeit oder Räusperzwang können die Folge sein.

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Vom 10.-13. Juli 2014 veranstaltet Novo Nordisk das Camp D 2014 – ein Zeltlager für 16- bis 25-Jährige mit Diabetes in Bad Segeberg. „Die Zukunft gehört mir“ – Novo Nordisk fördert Austausch unter Jugendlichen mit Diabetes im vierten Camp D . „Die Zukunft gehört mir“ lautet das Motto des vierten Camp D. Auf dem Landesturnierplatz von Bad Segeberg werden sich vom 10. bis 13. Juli 2014 wieder bis zu 500 Jugendliche vier Tage lang mit Themen rund um Diabetes beschäftigen, mit Gleichaltrigen austauschen, Sport treiben und gemeinsam feiern. Seit 2006 führt Novo Nordisk das einzigartige Informationscamp für 16- bis 25-Jährige durch. Für Menschen mit Typ 1 Diabetes ist eine tägliche, an Lebensweise und Ernährung angepasste Insulinzufuhr lebensnotwendig. Novo Nordisk will daher Jugendliche mit vorwiegend Typ 1 Diabetes dazu ermutigen, motiviert nach vorne zu sehen und ihre persönliche Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Die Anmeldung wird voraussichtlich ab dem Jahreswechsel unter www.campd.info möglich sein. Photo: Novo NordiskVom 10.-13. Juli 2014 veranstaltet Novo Nordisk das Camp D 2014 – ein Zeltlager für 16- bis 25-Jährige mit Diabetes in Bad Segeberg

„Die Zukunft gehört mir“ – Novo Nordisk fördert Austausch unter Jugendlichen mit Diabetes im vierten "Camp D"

 

Mainz (8. Februar 2014) – „Die Zukunft gehört mir“ lautet das Motto des vierten Camp D. Auf dem Landesturnierplatz von Bad Segeberg werden sich vom 10. bis 13. Juli 2014 wieder bis zu 500 Jugendliche vier Tage lang mit Themen rund um Diabetes beschäftigen, mit Gleichaltrigen austauschen, Sport treiben und gemeinsam feiern. Seit 2006 führt Novo Nordisk das einzigartige Informationscamp für 16- bis 25-Jährige durch. Für Menschen mit Typ 1 Diabetes ist eine tägliche, an Lebensweise und Ernährung angepasste Insulinzufuhr lebensnotwendig. Novo Nordisk will daher Jugendliche mit vorwiegend Typ 1 Diabetes dazu ermutigen, motiviert nach vorne zu sehen und ihre persönliche Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Anmeldung unter www.campd.info

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Bundesärztekammer

Sterbehilfe-Vereinen das Handwerk legen

 

Berlin (3. Februar 2014) - Der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat seine Forderung nach einem Verbot der organisierten Sterbehilfe in Deutschland bekräftigt. Im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ (03.02.2014) sagte er, den Sterbehilfe-Vereinen, die für ihre Dienstleistung sogar Werbung trieben, müsse "das Handwerk gelegt werden". Er begrüßte den Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), die organisierte Sterbehilfe gesetzlich verbieten zu lassen.

 

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PAH: Actelion führt Opsumit in Deutschland ein. Actelion Ltd (SIX: ATLN) gab heute bekannt, dass nach Erteilung der Zulassung durch die EU-Kommission Opsumit® ab 1. Februar 2014 verschreibenden Ärzten in Deutschland zur Verfügung stehen wird. Opsumit (Macitentan) erhielt am 20. Dezember 2013 die Marktzulassung der Europäischen Kommission für die Langzeitbehandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) in der EU. Opsumit ist für die Langzeitbehandlung von PAH bei erwachsenen Patienten in WHO-Funktionsklasse II bis III sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit anderen Medikamenten zugelassen. Photo: ActeilonPAH

Actelion führt Opsumit in Deutschland ein

 

Allschwil/Basel, Schweiz (31. Januar 2014) - Actelion Ltd (SIX: ATLN) gab heute bekannt, dass nach Erteilung der Zulassung durch die EU-Kommission Opsumit® ab 1. Februar 2014 verschreibenden Ärzten in Deutschland zur Verfügung stehen wird. Opsumit (Macitentan) erhielt am 20. Dezember 2013 die Marktzulassung der Europäischen Kommission für die Langzeitbehandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) in der EU. Opsumit ist für die Langzeitbehandlung von PAH bei erwachsenen Patienten in WHO-Funktionsklasse II bis III sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit anderen Medikamenten zugelassen.

 

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Kathrin Lipp: 1. Platz PflegemanagementAward 2014. Photo: Bundesverband PflegemanagementBundesverband Pflegemanagement

Preisverleihung an die Gewinner des Pflegemanagement-Awards 2014 für Nachwuchsführungskräfte

 

Berlin (24. Januar 2014) - Der Pflegemanagement-Award für Nachwuchsführungskräfte wurde zum dritten Mal im Rahmen einer Festveranstaltung des Deutschen Pflegetags vergeben. Der Bundesverband Pflegemanagement möchte gerade den jungen Führungskräften in der Pflege für ihre Innovationskraft und für das Engagement weiter Motivation bieten. Denn neben der Expertise der erfahrenen Pflegemanager sind gerade die jungen Führungskräfte gefragt, wenn es um die weitere Entwicklung der Pflege geht.

 

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Roche informiert über die ersten zwei von sechs Phase-III-Studien mit Bitopertin bei Schizophrenie

 

  • Zwei Phase-III-Studien zur Prüfung von Bitopertin bei anhaltenden, überwiegend negativen Symptomen der Schizophrenie haben den primären Endpunkt nicht erreicht; die dritte Studie läuft noch
  • Drei Phase-III-Studien zur Prüfung von Bitopertin bei suboptimal kontrollierten Symptomen der Schizophrenie laufen noch

 

Basel (21. Januar 2014) - Roche gab heute bekannt, dass in zwei Phase-III-Studien mit dem Prüfmedikament Bitopertin (RG1678) bei Erwachsenen mit anhaltenden, überwiegend negativen Symptomen der Schizophrenie der primäre Endpunkt nicht erreicht wurde. Die Bewertung stützte sich auf den Faktor-Score für negative Symptome gemäss der Positive and Negative Syndrome Scale (PANSS). Negative Symptome der Schizophrenie sind unter anderem sozialer Rückzug und Antriebsschwäche.

 

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Schlechte Arbeitsbedingungen verstärken Fachkräftemangel

Krankenhauspflege am Limit

 

Berlin (9. Januar 2014) - Das sind die Ergebnisse einer iso-Studie aus Saarbrücken, gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung. Hierzu teilt Franz Wagner, Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats, mit: „Schlechte Arbeitsbedingungen verstärken den Fachkräftemangel: Krankenhauspflege am Limit.“  

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Vorteil beim Gesamtüberleben, aber Nachteil bei schweren Nebenwirkungen

Regorafenib: Anhaltspunkt für geringen Zusatznutzen

 

Köln (2. Januar 2014) - Regorafenib (Handelsname Stivarga) ist seit August 2013 für Erwachsene mit metastasiertem Darmkrebs zugelassen, bei denen die bisherigen Behandlungsalternativen nicht mehr wirken oder für die diese Alternativen nicht geeignet sind. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegten zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Demnach gibt es einen Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen von Regorafenib. Zwar haben die Patientinnen und Patienten einen Überlebensvorteil, allerdings treten bei ihnen auch bestimmte schwere Nebenwirkungen häufiger auf.

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Prof. Dr. med. Jael Backe: Schwangerschaft ist keine Krankheit - Welche Ratschläge und Untersuchungen Schwangere wirklich brauchenProf. Dr. med. Jael Backe

Schwangerschaft ist keine Krankheit

 

Welche Ratschläge und Untersuchungen Schwangere wirklich brauchen

 

Moderne Verlagsgesellschaft Mvg

August 2012, 224 Seiten, broschiert

ISBN-10: 3868822690

Preis: 16,99 EUR

 

WDR 5 Radio-Interview mit Prof. Jael Backe: http://www.wdr5.de/sendungen/neugiergenuegt/redezeit/schwanger100.html

 

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Die Pulmonale Hypertonie (PH) ist eine lebensbedrohliche, fortschreitende Erkrankung, bei der der Druck in den Lungenarterien durch die Verengung des Lumens deutlich ansteigt, was zur Überbelastung des rechten Herzens und letztendlich zum Tod führen kann. Photo: Bayer Vital GmbHPulmonale Hypertonie

Optimierung der Versorgungsnetzwerke für Patienten mit pulmonaler Hypertonie

 

- Pulmonale Hypertonie ist eine seltene und lebensbedrohliche Erkrankung

- Häufig verzögerte Diagnosestellung aufgrund unspezifischer Frühsymptomatik

- Für die Differentialdiagnose ist enge Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten, Kliniken und PH-Zentren erforderlich

- Mortalitätsraten belegen hohen Therapiebedarf bei PAH und CTEPH

 

Frankfurt am Main (28. November 2013) – Die pulmonale Hypertonie (PH) ist eine seltene, lebensbedrohliche und häufig erst sehr spät diagnostizierte Erkrankung. Beschwerden wie Atemnot, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Ohnmachtsanfälle oder Wassereinlagerungen treten auch bei anderen, wesentlich häufigeren Erkrankungen auf, die vom Infekt über die obstruktive Lungenerkrankung bis hin zur Herzinsuffizienz reichen können.

 

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Bei Neurodermitis

Kortison-haltige Cremes nicht zu lange anwenden

 

Berlin (5. November 2013) - Kortison-haltige Cremes sollten bei Neurodermitis nicht zu häufig oder zu lange angewendet werden. Verordnet zum Beispiel ein Kinderarzt bei einer akuten Neurodermitis eine Creme mit dem Arzneistoff Hydrocortison, sollte diese meist nur einmal täglich aufgetragen werden. Die Besserung tritt oft schnell ein, allerdings müssen Kratzspuren erst abheilen. „Die Angst vor Kortison ist bei richtiger Anwendung unbegründet. Deshalb sollten sich Patienten in der Apotheke beraten lassen“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Werden die Medikamente länger als wenige Wochen angewendet, kann es zu lokalen Hautveränderungen kommen.

 

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Astellas Pharma und Deutsche Schmerzgesellschaft verleihen erstmals Max von Frey-Preis

Therapeutischer Bedarf bei neuropathischen Schmerzen ist bisher nicht ausreichend gedeckt

 

  • Um die Forschung zu den Mechanismen neuropathischer Schmerzen zu fördern, haben die Astellas Pharma Deutschland GmbH und die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. den „Max von Frey-Preis“ ins Leben gerufen und nun erstmals verliehen.
  • Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 10.000 Euro teilen sich zwei Nachwuchswissenschaftler für ihre überzeugenden klinisch- bzw. Grundlagen-orientierten Forschungsarbeiten.

 

Hamburg  (30. Oktober 2013) - Rund fünf Prozent der Bevölkerung in Deutschland leiden an neuropathischen Schmerzen, nicht alle von ihnen erfahren eine angemessene Schmerzbehandlung (McDermott AM et al. Eur J Pain 2006; 10:127-135). Um neue therapeutische Ansätze erfolgreich entwickeln zu können müssen grundlegende pathologische Mechanismen in der Schmerzphysiologie noch besser verstanden werden. Daher wurde in diesem Jahr gemeinsam von Astellas Pharma GmbH und der Deutschen Schmerzgesellschaft der Forschungsförderpreis „Max von Frey-Preis“ ins Leben gerufen.

 

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