Home HNO
25 | 03 | 2017
HNO
PDF Drucken

Doppelblind mit Hörgeräten?

Experten fordern neue Designs bei audiologischen Studien für Hörsysteme

 

Oldenburg (11. November 2010) - Etwa 15 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Schwerhörigkeit. Nur drei Millionen von ihnen benutzen ein Hörsystem wie z.B. ein Hörgerät oder Cochlea-Implantat. Aber wie groß ist der Vorteil, den man bei der Verwendung eines Hörsystems hat? Um dies beurteilen zu können, müssen die Wirksamkeit und der Nutzen der Hörsysteme genau nachgewiesen werden – während der Entwicklungsphase der Geräte und später individuell am Patienten. Wie aber misst man die Wirksamkeit von technischen Hörhilfen, insbesondere unter Berücksichtigung realistischer Alltagssituationen? Und wie kann die Aussagekraft dieser Studien mittels standardisierter und objektiver Verfahren erhöht werden? Mit der Beantwortung dieser Fragen beschäftigten sich Anfang November Experten aus Hörforschung und Hörsystementwicklung beim 1. Internationalen Workshop „Audiologische Studien für Hörsysteme“ im Oldenburger Haus des Hörens.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Wenig Wissen über Gesundheitsversorgung von Gehörlosen

 

Gehörlose Menschen sind in Deutschland medizinisch benachteiligt - Studie will Status quo aufdecken

 

Mainz (11. Februar 2009) - Ein medizinischer Notfall ist oftmals schon bedrohlich genug, aber für gehörlose Menschen kann er sich selbst in einem weniger schlimmen Fall zur Katastrophe auswachsen: Viele der Gehörlosen können sich verbal nicht detailliert ausdrücken, medizinischem Personal fehlt oft die Sensibilität im Umgang mit Gehörlosen und Dolmetscher sind in Notfällen kaum verfügbar. Aber auch in der normalen medizinischen Versorgung, vom Arztbesuch bis zur Teilnahme an Präventionskursen, sind Gehörlose in unserer Gesellschaft schlechter gestellt. "Wir haben in Deutschland eine Bevölkerungsgruppe, die besonderer sozialmedizinischer Aufmerksamkeit bedarf, da Benachteiligungen möglich sind", sagt Prof. Dr. Eva Münster vom Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin. "Es gibt nicht einmal quantitative sozialmedizinische Daten, wie es genau um die gesundheitliche und ärztliche Versorgung von Gehörlosen steht." Das Institut, das der neu eingerichteten Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zugeordnet ist, hat deshalb eine Studie gestartet, um bei den Betroffenen den aktuellen Versorgungsstand zu ermitteln - mit dem Ziel, die Situation zu verbessern.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Gehörlose Menschen sind in Deutschland medizinisch benachteiligt -

Studie will Status quo aufdecken

 

Umfrage wendet sich mit Gebärdenvideos im Internet an Betroffene - Bisher wenig Wissen über die Gesundheitsversorgung von Gehörlosen

 

Mainz (11. Februar 2009) - Ein medizinischer Notfall ist oftmals schon bedrohlich genug, aber für gehörlose Menschen kann er sich selbst in einem weniger schlimmen Fall zur Katastrophe auswachsen: Viele der Gehörlosen können sich verbal nicht detailliert ausdrücken, medizinischem Personal fehlt oft die Sensibilität im Umgang mit Gehörlosen und Dolmetscher sind in Notfällen kaum verfügbar. Aber auch in der normalen medizinischen Versorgung, vom Arztbesuch bis zur Teilnahme an Präventionskursen, sind Gehörlose in unserer Gesellschaft schlechter gestellt. "Wir haben in Deutschland eine Bevölkerungsgruppe, die besonderer sozialmedizinischer Aufmerksamkeit bedarf, da Benachteiligungen möglich sind", sagt Prof. Dr. Eva Münster vom Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin. "Es gibt nicht einmal quantitative sozialmedizinische Daten, wie es genau um die gesundheitliche und ärztliche Versorgung von Gehörlosen steht." Das Institut, das der neu eingerichteten Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zugeordnet ist, hat deshalb eine Studie gestartet, um bei den Betroffenen den aktuellen Versorgungsstand zu ermitteln - mit dem Ziel, die Situation zu verbessern.

Weiterlesen...
 


Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson