Hämatologie

Kreativ-Wettbewerb und innovative rekombinante Blutgerinnungsfaktoren

Wie sich Shire im Bereich der seltenen Erkrankungen engagiert

Hamburg (9. November 2018) – Jeder Zwanzigste in Deutschland ist von einer seltenen Erkrankung betroffen.(1) Hierzu gehören auch von-Willebrand-Syndrom (vWS) und Hämophilie, bei denen betroffene Patienten Gendefekte bei Blutgerinnungsfaktoren aufweisen. Die Therapie solcher Erkrankungen hat durch innovative Produkte des Unternehmens Shire große Fortschritte gemacht – etwa durch neue rekombinante Faktorpräparate und digitale Tools wie myPKFiT.

Im Rahmen eines Pressefrühstücks am 9. November 2018 am Rande des 49. Hamburger Hämophilie Symposions diskutieren Experten über aktuelle Innovationen und darüber, wie Betroffenen ein besseres Leben ermöglicht werden kann. Neben dem Einsatz aktueller Faktorpräparate geht es auch um digitale Möglichkeiten der Therapiesteuerung und patientenorientierte Services. Dazu zählt der Kreativ-Wettbewerb „Hämophilie – Ganz besonders Du“, den die Deutsche Hämophiliegesellschaft e.V. (DHG), die Interessen-gemeinschaft Hämophiler e.V. (IGH) und Shire Deutschland GmbH gemeinsam initiiert haben.

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Hybrid-Capture basierte NEO-Technologie ermöglicht umfassende Untersuchung hämatologischer Neoplasien in der klinischen Forschung

München (19. Oktober 2018) - Durch die bahnbrechenden Fortschritte im Bereich der molekulargenetischen Analyse entwickeln sich die Kenntnisse über die molekularen Grundlagen hämatologischer Erkrankungen rasant weiter. Mit Hilfe moderner Methoden zur Hochdurchsatzsequenzierung konnten in den letzten Jahren nicht nur neue Erkenntnisse über Pathobiologie und Heterogenitität hämatologischer Neoplasien gewonnen werden, es wurden auch neue molekulare Zielstrukturen identifiziert, die die exakte Diagnosestellung und Therapiewahl unterstützen können.

Neuzulassung

Hemlibra eröffnet neue Perspektiven für die Behandlung der Hämophilie A mit Inhibitoren

Frankfurt am Main (21. März 2018) - Ende Februar 2018 erfolgte die Zulassung von Hemlibra®▼(Emicizumab) für die Routine-Prophylaxe von Blutungen bei Menschen mit Hämophilie A und Inhibitoren gegen den Gerinnungsfaktor VIII (FVIII) für alle Altersgruppen. Bei der Presseveranstaltung von Roche und Chugai stellten Prof. Dr. Johannes Oldenburg und Dr. Carmen Escuriola Ettingshausen die neue Behandlungsoption vor: Sie berichteten über zulassungsrelevante Studienergebnisse und die ersten Behandlungserfahrungen mit dem monoklonalen, bispezifischen Antikörper. „Hemlibra wird die Behandlung der Hämophilie A in den kommenden Jahren revolutionieren“, so die Einschätzung von Prof. Oldenburg. Bei nur einmal wöchentlicher subkutaner Applikation von Hemlibra war in den Studien HAVEN 1 und HAVEN 2 eine so deutliche Reduktion der Blutungsraten nachweisbar, wie sie in den untersuchten Patientengruppen bis jetzt nicht erreicht werden konnte.1,2

Individualisierte und optimierte Faktor VIII-Substitution bei Hämophilie A mit dem rekombinanten Präparat ADYNOVI® und myPKFiT

Neue Therapieoptionen durch verlängerte Halbwertszeit – wie ein neues Präparat die personalisierte Prophylaxe erweitert

Berlin/Wien (22. Februar 2018) – Die Therapie der Hämophilie A hat in den letzten Jahren auch durch innovative Produkte des Unternehmens Shire große Fortschritte gemacht. So hat der Einsatz des ersten rekombinanten FVIII-Volllängenmoleküls der dritten Generation, ADVATE®, die Sicherheit und Wirksamkeit der prophylaktischen Behandlung enorm gesteigert. Eine Verbesserung der Lebensqualität und verstärkte Therapietreue kann zudem durch myPKFiT erzielt werden, ein System, welches Arzt und Patienten gleichermaßen bei der personalisierten Prophylaxe unterstützt. Mit der Einführung von ADYNOVI® setzt Shire nun einen weiteren Meilenstein in der Hämophilie A-Behandlung. Durch eine verlängerte Halbwertszeit bei bewährter Wirksamkeit und Sicherheit bietet ADYNOVI® neue Möglichkeiten für eine optimierte maßgeschneiderte Therapie.

Blutgerinnungsstörungen

Tradition als Basis für innovative Therapien und patientenorientierten Service 

 

Berlin (21. Dezember 2017) – Dank innovativer Produkte und Technologien hat die Behandlung von Blutgerinnungsstörungen in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Dies führte bei vielen Patienten zu deutlichen Verbesserungen der Lebensqualität. In einer Presseveranstaltung wurde deutlich, dass sich in naher Zukunft neue therapeutische Perspektiven bei der Hämophilie A sowie beim Von-Willebrand-Syndrom ergeben werden. Einen technologischen Meilenstein stellt das System myPKFiT dar, das sowohl Arzt als auch Patient die Krankheitskontrolle deutlich erleichtert.
 

RNA-Interferenz

Ein Paradigmenwechsel in der Therapie von schwerwiegenden Erkrankungen

München (9. August 2017) - Substanzen, die auf neuen Wirkmechanismen basieren, können die Behandlung von Erkrankungen tiefgreifend verändern. Das junge Unternehmen Alnylam® Pharmaceuticals hat es sich zum Ziel gesetzt, insbesondere für komplexe und schwer therapierbare Krankheitsbilder sowie für seltene Erkrankungen, bei denen bis dato keine zufriedenstellenden Therapieoptionen existieren, neue Wirkstoffe zu entwickeln, die das Potenzial besitzen, das Leben der Patienten nachhaltig zu verbessern.

Aktuelle Entwicklungen in der Behandlung der Hämophilie A

Individuelle Therapieplanung mit myPKFiT – davon profitieren Arzt und Patient

Berlin/München (17. Juli 2017) - In der Behandlung der Hämophilie A sind bereits große Fortschritte erzielt worden, kommentierten die Experten auf einem von Shire veranstalteten MEDialog* in Dreieich. „In Zukunft wird sich die Therapie aber noch mehr an den individuellen Lebenssituationen und den Bedürfnissen des Patienten orientieren“, so der Hämostaseologe Dr. med. Robert Klamroth, Berlin. Dies ermöglicht ihnen ein Leben in größtmöglicher Unabhängigkeit von der Erkrankung. Als äußerst hilfreich hat sich dabei bereits das Programm myPKFiT erwiesen, das unter Einbeziehung der individuellen Pharmakokinetik eine optimierte Therapieeinstellung für den einzelnen Patienten ermöglicht und dies auch grafisch darstellt. Auf der dazu neu entwickelten myPKFiT-App kann der Patient selbst überall seinen berechneten Faktor VIII-Spiegel einfach ablesen.

Bispezifischer Antikörper bei Hämophilie A

Emicizumab reduziert jährliche Blutungsrate signifikant

Berlin (10. Juli 2017) - Auf dem Kongress der International Society on Thrombosis and Haemostasis (ISTH) wurden erste positive Ergebnisse des umfassenden Studienprogramms HAVEN vorgestellt. Der bispezifische Antikörper Emicizumab wird für die prophylaktische Therapie bei Menschen mit Hämophilie A und Inhibitoren gegen Faktor VIII geprüft. In der Phase-III-Studie HAVEN 1 reduzierte die wöchentliche subkutane Applikation von Emicizumab als prophylaktische Therapie bei Jugendlichen und Erwachsenen (mit Hämophilie A und Inhibitoren gegen Faktor VIII) die Blutungsrate signifikant und klinisch relevant, verglichen mit der typischen intravenösen Bedarfstherapie mit Bypass-Medikamenten.1 Positive Ergebnisse zeigte auch eine Interimsanalyse der Phase-III-Studie HAVEN 2, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Emicizumab bei Kindern mit Hämophilie A und Inhibitoren gegen Faktor VIII untersucht.2

Innovatives Faktor VIII-Produkt

Praktische Erfahrungen und neue Studie belegen verbesserte pharmakokinetische Eigenschaften von Kovaltry®

  • Positive Ergebnisse und hohe Zufriedenheit nach Umstellung zahlreicher Patienten
  • Neue Studie bestätigt überlegene Pharmakokinetik auch gegenüber Advate®
  • Bayer setzt hohes Engagement in der Hämophiliebehandlung fort

Leverkusen (23. Mai 2017) - Das unmodifizierte rekombinante Faktor VIII-Produkt (rFVIII) Kovaltry® von Bayer ist seit Februar 2016 zur Behandlung und Prophylaxe von Hämophilie A in Deutschland zugelassen. Zahlreiche Patienten wenden das Produkt bereits an, das verbesserte pharmakokinetische Eigenschaften gegenüber anderen rFVIII-Produkten aufweist. Dies belegen aktuelle Erfahrungen aus der klinischen Praxis ebenso wie eine aktuelle randomisierte Crossover-Studie mit einem Vergleichsprodukt1. Die Zulassung von Kovaltry® basiert auf dem LEOPOLD-Studienprogramm , das aus drei multinationalen klinischen Studien besteht und die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Produkts in allen Altersklassen - sowohl bei der Prophylaxe als auch bei der Behandlung von Blutungen - bestätigt2,3,4. Kovaltry® kombiniert die identische Aminosäuresequenz der seit 25 Jahren bewährten Vorgängerprodukte Kogenate® bzw. Kogenate® Bayer mit moderner Technologie in der Herstellung5.

Carfilzomib beim multiplen Myelom

Ein Jahr nach Markteinführung ist der Proteasominhibitor der nächsten Generation fest im Therapiealltag integriert

Hamburg (1. Februar 2017) - Nachdem Carfilzomib (Kyprolis®) in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit multiplem Myelom nach dem ersten Rezidiv im November 2015 in der Europäischen Union zugelassen wurde, folgte bereits wenige Monate später die Indikationserweiterung. Seit Juni 2016 kann der Wirkstoff auch als Zweifachkombination mit Dexamethason alleine gegeben werden.(1) Seine Erfahrungen aus dem deutschen Praxisalltag der vergangenen 13 Monate stellte Dr. med. Hans Salwender, Sektionsleiter Hämatologie und stellvertretender Chefarzt der Abteilung Hämatologie, internistische Onkologie und Palliativmedizin, Asklepios Klinik Altona, Hamburg, auf einem Pressegespräch von Amgen vor. Weitere Inhalte waren der Stellenwert der beiden Carfilzomib-Kombinationen unter den heutigen Therapieregimen sowie Empfehlungen für niedergelassene Onkologen und Hämatologen für ein proaktives Therapiemanagement.

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO)2016

Positive Daten zur PD-L1-Inhibition mit Atezolizumab

Leipzig (15. Oktober 2016) - Der Anti-PD-L1-Antikörper Atezolizumab steht für die nächste Generation in der Krebsimmuntherapie. Die ersten Phase-III-Daten zur PD-L1-Inhibition, die kürzlich auf der Jahrestagung der European Society of Medical Oncology (ESMO) vorgestellt wurden, zeigen: Atezolizumab bietet bereits vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) gegenüber Docetaxel einen signifikanten Überlebensvorteil von mehr als 4 Monaten.1 Die aktuellen Daten ergänzen die Ergebnisse aus Phase-II-Studien beim jeweils fortgeschrittenen NSCLC und Urothelkarzinom.2-6 In einem Symposium der Roche Pharma AG auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) präsentierten Prof. Dr. Viktor Grünwald, Hannover, und PD Dr. Niels Reinmuth, München-Gauting, die aktuellen Erkenntnisse zur PD-L1-Inhibition mit Atezolizumab.