Der Qualitätsbericht für die Pflege kommt – aber wie wird er aussehen?

 

Düsseldorf (20. August 2008) - Das Düsseldorfer Unternehmen 37 Grad startet heute die Aktion „Konsens für einen aussagekräftigen Qualitätsbericht der Pflegeeinrichtungen". Damit sollen Pflegeeinrichtungen Einfluss auf die Gestaltung des zukünftigen Pflege-Qualitätsberichtes nehmen. „Wir sammeln Informationen, Meinungen und Vorschläge zu Inhalten, die aus der Sicht der betroffenen Pflegeeinrichtungen für den kommenden gesetzlichen Pflege-Qualitätsbericht sinnvoll sind. Daneben berücksichtigen wir auch Meinungen, die zur Ablehnung bestimmter Inhalte des Qualitätsberichtes führen", so Thomas Brechtel von der 37 Grad GmbH. Aus dem Gesamt-Meinungsbild soll dann ein Konzept entstehen, das Aufbau und Inhalte eines aussagekräftigen Qualitätsberichtes der Pflegeeinrichtungen beinhalten wird.

 

Wichtige Aspekte sollen dabei sein: die Verständlichkeit der Inhalte für pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige, die Aussagekraft der Inhalte zur tatsächlich erbrachten Qualität, die Einhaltung der Pflegestandards (wird im Gesetz gefordert), die Einhaltung von Bestimmungen des Datenschutzes, die Beachtung statistischer Bedeutsamkeit der dargestellten Ergebnisse (keine vorschnelle Skandalisierung von Einzelergebnissen aus Befragungen).

 

Das aktuelle Pflege-Weiterentwicklungsgesetz schreibt eindeutig den Pflegequalitätsbericht ambulanter und stationärer Einrichtungen vor. In dem Gesetz ist ein klarer Zeitplan vorgegeben: Noch in diesem Jahr sollen die Inhalte und die Form der Veröffentlichung verbindlich festgelegt werden. Bisherige Grundlage der Diskussion um die Inhalte der zu veröffentlichenden Berichte ist bislang nur die MDK-Prüfrichtlinie.

 

Weiterführende Informationen unter:

 

www.37-grad.org/qualitaet-in-der-pflege

 


 

Quelle: Presseinformation der Firma 37 Grad vom 20.08.2008.