Ethik

Psychologen der Universität Jena begleiten Strukturreform des Kirchenkreises Jena

Die Kirche im Dorf lassen – aber das Dorf anders gestalten

 

Jena (11. Oktober 2012) - Der Kirche in Thüringen geht es wie vielen anderen Organisationen derzeit: Sie hat Nachwuchssorgen. Die sinkende Bevölkerungszahl führt dazu, dass auch die Zahl der Mitglieder in den Kirchengemeinden stetig abnimmt. Eine niedrige Geburtenrate und Abwanderung werden diesen demografischen Trend in den nächsten Jahrzehnten zudem noch verstärken. Die Folge: verwaiste Kirchen und Gottesdienste, die nur mit einer Handvoll Gläubigen gefeiert werden.

 

Wissenswertes für Interessierte“

Was ist lutherisch?

 

Hannover (2. Oktober 2012) - „Was ist das Besondere und Verbindende des lutherischen Glaubens? Was ist heute lutherisch?“ Diese und andere Fragen zu beantworten, ist das Anliegen der Publikation „Was ist lutherisch? Wissenswertes für Interessierte“ der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), die jetzt in dritter Auflage vorliegt. Die 65¬seitige Broschüre wendet sich an theologisch interessierte Laien und insbesondere jene, die in der Gemeinde oder im Kirchenkreis bzw. Dekanat ehrenamtliche Leitungsaufgaben übernommen haben.

 

Ethikrat empfiehlt rechtliche und fachliche Standards für die Beschneidung

 

Berlin (23. August 2012) - Unter großer öffentlicher und medialer Begleitung hat sich der Ethikrat am heutigen Donnerstag im Rahmen einer öffentlichen Plenarsitzung mit der Beschneidung minderjähriger Jungen aus religiösen und weltanschaulichen Gründen beschäftigt. Die Vorsitzende Christiane Woopen betonte in ihrer Einführung, dass der Ethikrat mit seiner öffentlichen Debatte zur Versachlichung des Diskurses beitragen wolle.

 

Ethikrat sieht Regulierungsbedarf für die organisierte Suizidbeihilfe

 

Berlin (27. September 2012) - Der Deutsche Ethikrat hat sich am heutigen Donnerstag sowohl in öffentlicher als auch nicht öffentlicher Sitzung mit Fragen der Suizidbeihilfe auseinandergesetzt und dabei den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur gesetzlichen Regelung der gewerbsmäßigen Suizidbeihilfe in den Blick genommen.

 

Ethikkommission

Medizinische Forschung in Einklang mit Patientenrechten und Datenschutz bringen

 

Witten/Herdecke (10.Juli 2012) - „Im Rahmen einer Arzneimittelprüfung soll ein neues Medikament getestet werden, das möglicherweise bei einem Schlaganfall hilft. Das Präparat muss innerhalb von drei Stunden nach dem Anfall gespritzt werden. Schlaganfall-Patienten können aufgrund ihres Zustands aber nicht aufgeklärt werden und in die Teilnahme an dieser Studie einwilligen. Oder: In seiner Doktorarbeit möchte ein Student Gewebeproben von Tumorpatienten untersuchen, wobei deren Einwilligung nicht vorliegt und aus naheliegenden Gründen auch nicht nachträglich eingeholt werden kann. Sind solche Studien rechtlich zulässig und ethisch vertretbar oder nicht?“ Prof. Dr. Peter Gaidzik nennt zwei Beispiele für die Arbeit der Ethikkommission an der Universität Witten/Herdecke. Er bildet mit Prof. Dr. Petra Thürmann und Prof. Dr. Hagen Tronnier dessen Vorstand.