Ethik

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Stellungnahme zur Zukunft der genetischen Diagnostik

 

Berlin (30. April 2013) - Der Deutsche Ethikrat hat im Auftrag der Bundesregierung eine Stellungnahme zur Zukunft der genetischen Diagnostik erarbeitet. Ausgehend vom Recht auf Wissen, auf Nichtwissen und auf informationelle Selbstbestimmung der von einem Gentest betroffenen Personen empfiehlt er insbesondere Maßnahmen zur verbesserten Information, Aufklärung und Beratung. Darüber hinaus fordert er unter anderem besondere Regelungen für die Durchführung pränataler Gendiagnostik, für den Schutz von Nichteinwilligungsfähigen sowie für die Qualität von Gentests und ihre Finanzierung im Gesundheitswesen. Er gibt nicht nur Empfehlungen für politisches und gesetzgeberisches Handeln, sondern möchte zugleich die öffentliche Diskussion über zukünftige Entwicklungen der genetischen Diagnostik fördern.

 

Orientierungshilfe in Konfliktsituationen

Patientenverfügung und Organspendeerklärung müssen sich nicht ausschließen

 

Berlin (19. März 2013) - „Es muss kein Widerspruch sein, wenn Menschen in einer Patientenverfügung lebensverlängernde Maßnahmen ausschließen und gleichzeitig ihre Organspendebereitschaft dokumentieren. Beide Erklärungen wurden von dem Patienten verfasst und sind entscheidend für die Feststellung des Patientenwillens.“ Das sagte der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, anlässlich der Vorstellung des BÄK-Arbeitspapiers zum Verhältnis von Patientenverfügung und Organspendeerklärung in Berlin.

 

Die Fastenaktion der evangelischen Kirche ruft zu sieben Wochen ohne Vorsicht auf: Riskier was, Mensch! . Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), 13.02.2013 (tB). Die Fastenaktion der evangelischen Kirche ruft zu sieben Wochen ohne Vorsicht auf

Riskier was, Mensch!

 

Hannover (13. Februa 2013) - „Riskier was, Mensch! Sieben Wochen ohne Vorsicht“. Das Motto der Fastenaktion der evangelischen Kirche „7 Wochen Ohne“ für 2013 klingt wie der Auftrag zu Leichtsinn und Rabaukentum. Aber auch in der Bibel wimmelt es von unvorsichtigen Männern und Frauen. Menschen, die übers Wasser laufen, Hochschwangeren, die auf Reisen gehen, ohne auch nur ein Hotel zu buchen, oder unstudierten Wanderpredigern, die es sich mit Staat und Klerus gleichzeitig verscherzen.

 

Kirche und Diakonie bitten um VerzeihungZDF-Film über Heimerziehung leistet weiteren Schritt zur Aufarbeitung

Kirche und Diakonie bitten um Verzeihung

 

Berlin (5. März 2013) - Die Diakonie begrüßt, dass das ZDF mit seinem Spielfilm "Und alle haben geschwiegen" am Montagabend das Schicksal von Heimkindern in den 50er und 60er Jahren in der Bundesrepublik aufgegriffen und den Zuschauern nahe gebracht hat.

"Der Film und die anschließende Dokumentation leisten aus Sicht der Diakonie einen wichtigen Schritt zur weiteren Aufarbeitung von schwerem Leid und Unrecht, das Kinder und Jugendliche in den Nachkriegsjahren in staatlichen und kirchlichen Heimen erlitten haben", sagt Maria Loheide, sozialpolitischer Vorstand der Diakonie Deutschland am Dienstag in Berlin.

 

EKD verabschiedet Schwerpunkte für das Jahr 2013

"Toleranz immer wieder neu lernen"

 

Braunschweig (25. Januar 2013) - Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat in seiner Sitzung an diesem Freitag in Braunschweig die thematischen Schwerpunkte für die Arbeit des Gremiums im neuen Jahr 2013 festgelegt. Im Themenjahr „Reformation und Toleranz“ der Lutherdekade wird die evangelische Kirche Lerngeschichte, Voraussetzungen und Grenzen gesellschaftlicher und religiöser Toleranz in den Blick nehmen.