Ethik

Weihnachten 2012

Weihnachtsbotschaft

 

Hannover (24. Dezember 2012) - Weihnachten ist das Fest der Hoffnung. Der Hoffnung wider alle Aussichtslosigkeit. „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht“ – so heißt es beim Propheten Jesaja im Monatsspruch für den Dezember dieses Jahres. Das Licht Gottes scheint in die Dunkelheiten auch unserer Welt:

Krieg und Gewalt herrschen an vielen Orten. Mit Sorge schauen wir auf die wachsende Gewalt im syrischen Bürgerkrieg und denken an die vielen zivilen Opfer auch in Israel, Palästina und Afghanistan. Die Weihnachtsbotschaft ruft uns Menschen dazu, der Friedensverheißung der Engel zu vertrauen und auch gegen den Augenschein Schritte des Friedens zu wagen.

 

Mehr als ein Fünftel der Deutschen pflegen Patchwork-Religiosität

Wenn Familien zweimal Weihnachten feiern

 

Münster (19. Dezember 2012) - Mehr als ein Fünftel der Deutschen pflegen Soziologen zufolge eine Patchwork-Religiosität. „Die spirituellen Sinnsucher kombinieren Elemente verschiedener Religionstraditionen, ohne sich einer Richtung verpflichtet zu fühlen“, sagte Religionssoziologin Dr. habil. Christel Gärtner vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ am Dienstagabend in Münster. „Sie suchen nach Antworten, die sie in ihrer ursprünglichen Tradition nicht finden.“ Die Bindung an eine Religionsgemeinschaft wechsle oft durch Veränderungen im Lebensweg, etwa durch Krisen in der Familie. „Dafür lassen sich in qualitativen Studien mit biografischen Interviews viele Beispiele finden.“

 

Psychologen der Universität Jena begleiten Strukturreform des Kirchenkreises Jena

Die Kirche im Dorf lassen – aber das Dorf anders gestalten

 

Jena (11. Oktober 2012) - Der Kirche in Thüringen geht es wie vielen anderen Organisationen derzeit: Sie hat Nachwuchssorgen. Die sinkende Bevölkerungszahl führt dazu, dass auch die Zahl der Mitglieder in den Kirchengemeinden stetig abnimmt. Eine niedrige Geburtenrate und Abwanderung werden diesen demografischen Trend in den nächsten Jahrzehnten zudem noch verstärken. Die Folge: verwaiste Kirchen und Gottesdienste, die nur mit einer Handvoll Gläubigen gefeiert werden.

 

Nikolaus Schneider: Geistliches Wort zur Organspende

„Christlich verantwortbar und ethisch zu respektieren"

 

Hannover (27. November 2012) - Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, hat heute ein „Geistliches Wort zur Organspende“ veröffentlicht. Anlass ist das neue Transplantationsgesetz, das seit diesem Monat in Kraft ist. Bestandteil des Gesetzes ist unter anderem die Verpflichtung aller Krankenkassen an ihre Mitglieder einen Brief zu schreiben, um sie zu ihrer Bereitschaft zur Organspende zu befragen. Einige Krankenkassen haben bereits die entsprechenden Schreiben versandt; die meisten Krankenkassen werden die persönlichen Anschreiben an ihre Mitglieder im Laufe des Jahres 2013 versenden.

Das „Geistliche Wort“ des Ratsvorsitzenden hat folgenden Wortlaut:

Wissenswertes für Interessierte“

Was ist lutherisch?

 

Hannover (2. Oktober 2012) - „Was ist das Besondere und Verbindende des lutherischen Glaubens? Was ist heute lutherisch?“ Diese und andere Fragen zu beantworten, ist das Anliegen der Publikation „Was ist lutherisch? Wissenswertes für Interessierte“ der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), die jetzt in dritter Auflage vorliegt. Die 65¬seitige Broschüre wendet sich an theologisch interessierte Laien und insbesondere jene, die in der Gemeinde oder im Kirchenkreis bzw. Dekanat ehrenamtliche Leitungsaufgaben übernommen haben.