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22 | 07 | 2017
Ethik
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Spitzengespräch der Bundesärztekammer, der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland

Transplantationsmedizin, der Umgang mit Patientenverfügungen und Fragen der Sterbebegleitung waren Themen

 

Berlin / Hannover (21. November 2008) - Ethische Fragen der Transplantationsmedizin, der Umgang mit Patientenverfügungen und Fragen der Sterbebegleitung sowie Basiskriterien im Gesundheitswesen standen im Mittelpunkt eines Gespräches, das am 20. November in Berlin zwischen Vertretern der Deutschen Bischofskonferenz, des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Bundesärztekammer stattfand.

Mit Blick auf die ethischen Fragen der Transplantationsmedizin sprachen sich die Gesprächsteilnehmer dafür aus, die Information und Aufklärung über Organspenden und Organverteilung zu intensivieren, um auf diese Weise die Bereitschaft zu freiwilligen Organspenden zu erhöhen.

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7. Ethiktag in Erlangen zur "Ethik im klinischen Alltag"

 

Erlangen-Nürnberg (20. November 2008) - Der 7. Ethiktag des Klinischen Ethikkomitees des Universitätsklinikums Erlangen und der Professur für Ethik in der Medizin findet am Samstag, 22. November 2008, von 10.00 bis 16.00 Uhr statt. Der diesjährige Schwerpunkt von Vorträgen und Workshops ist die Ethik im klinischen Alltag. Der Präsident des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Dr. theol. Herrmann Barth, wird im Hauptvortrag das Thema "Hoffnung und Verantwortung in der Medizin" aus einer sozialethischen Perspektive beleuchten.

Patientinnen und Patienten Hoffnung zu geben und als Kliniker Verantwortung zu übernehmen, gehört zu den wichtigsten Aspekten der Ethik im klinischen Alltag. Die Auseinandersetzung mit Hoffnung und Verantwortung wie auch ihren Grenzen kann helfen, die Beziehung zwischen den Hilfe suchenden Patienten und den Klinikern zu klären und zu vertiefen. Aber auch Entscheidungsfragen am Ende des menschlichen Lebens etwa im Umgang mit Patientenverfügungen, die Behandlung von nicht mit dem Leben zu vereinbarenden Erkrankungen von Neugeborenen, Organtransplantation oder Maßnahmen zur künstlichen Ernährung mit PEG-Sonde kommen im Alltag des Krankenhauses immer wieder vor. Sie stellen Ärztinnen und Ärzte, Pflegende und insbesondere auch Angehörige von Patientinnen und Patienten, die nicht mehr einwilligungsfähig sind, vor große moralische Herausforderungen.

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Beistand im Sterben statt Hilfe zum Sterben

Rat der EKD veröffentlicht Orientierungshilfe für die Frage ärztlicher Beihilfe zum Suizid

 

Bewrlin/Hannover (18. November 2008) - Weder eine „Tötung auf Verlangen“ noch auch die Beihilfe eines Arztes bei einem Suizid sind ethisch zu rechtfertigen. Der Rat der EKD hat in seinem Beitrag „Wenn Menschen sterben wollen. Eine Orientierungshilfe zum Problem der ärztlichen Beihilfe zur Selbsttötung“ die dies angesichts der Debatte über die Tätigkeit von "Sterbehilfeorganisationen" und der zunehmenden gesellschaftlichen Verunsicherung noch einmal herausgestellt. Die Orientierungshilfe wurde als EKD-Text Nr. 97 am heutigen Dienstag, 18. November, veröffentlicht.

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Sterbehilfe zunehmend nicht nur für tödlich Kranke

 

Suizidbeihilfe durch die Organisationen Exit Deutsche Schweiz und Dignitas

Bern, Schweiz (4. November 2008) - Fast doppelt so viele Frauen wie Männer lassen sich von den Sterbehilfeorganisationen Exit Deutsche Schweiz (Stadtzürcher Fälle) und Dignitas in den Tod begleiten. Zu diesem Schluss kommt ein vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstütztes Forschungsprojekt, das erstmals die Praktiken der beiden Organisationen untersucht und miteinander vergleicht. Die Studie* zeigt auch, dass immer mehr nicht an einer tödlichen Krankheit leidende Menschen von Exit Suizidbeihilfe in Anspruch nehmen.

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Wolfgang Huber 

Der christliche Glaube

Eine evangelische Orientierung

 

Wolfgang Huber, Der Christliche Glaube 

Verlag: Gütersloher Verlagshaus 2008

Seitenzahl: 288

Gebundenes Buch 

 

ISBN-13: 9783579064499

ISBN-10: 3579064495

 

19,95 Euro

 

 

Zum Buch

Für die, die religiöse Orientierung suchen und das Zweifeln nicht verlernt haben. Ein sehr persönliches Buch über den Glauben als Lebenshaltung in der Welt. Eine evangelische Orientierung - Protestantismus für die Gegenwart.

 

»Dem Evangelium treu, den Menschen nah, der Zukunft zugewandt.«Die Zahl der Menschen, die sich mit dem christlichen Glauben auseinander setzen, wächst. Viele suchen nach religiöser Orientierung, nach etwas, das ihnen im Leben Halt gibt.Wolfgang Huber gibt für diese Suche einen Weg in Glaube, Hoffnung und Liebe vor. Dies geschieht in evangelischer Perspektive, die auf »die Gewichtung der Argumente, auf ihre Prüfung an biblischen Grundaussagen, auf die Verbindlichkeit christlicher Freiheit« zielt.Für alle, die nach Gewissheit und Klarheit suchen, und für die, die das Zweifeln noch nicht verlernt haben, erschließt er den Grund des christlichen Glaubens über Gott, Christus und den Geist Christi.

 
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Forum Bioethik: Trägt der Staat Verantwortung für eine gesunde Ernährung?

 

Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion und Dialog mit dem Publikum

 

Berlin (28. Oktober 2008) - Die Zahl der übergewichtigen und adipösen (fettleibigen) Menschen hat in den letzten 20 Jahren weltweit stark zugenommen. In Deutschland sind nahezu 60 % der Erwachsenen und 15 % der Kinder und Jugendlichen übergewichtig bzw. adipös. Berücksichtigt man die Zahl der untergewichtigen jungen Leute, die bei 7 % liegt, so ist fast ein Viertel der Kinder und Jugendlichen hierzulande fehlernährt.

Die Folgen, die für die Gesellschaft daraus erwachsen, sind gravierend. Die Zunahme von Krankheiten, die auf eine unausgewogene Ernährung zurückzuführen sind, hat etliche private Initiativen ausgelöst und die Bundesregierung veranlasst, den Nationalen Aktionsplan "IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung" ins Leben zu rufen.

Das Recht auf Nahrung wurde bereits im Jahr 1948 in der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen verankert. Nicht näher definiert ist jedoch, ob sich dieses Recht allein auf eine ausreichende oder auch auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung bezieht.

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Deutscher Ethikrat hörte Sachverständige zu Fragen der anonymen Kindsabgabe an

 

Berlin (24. Oktober 2008) - Auf Einladung des Deutschen Ethikrates haben am gestrigen Donnerstag Sachverständige aus jeweils verschiedenen Perspektiven über ihre Erfahrungen mit anonymer Geburt bzw. Babyklappen berichtetet und mit den Mitgliedern des Deutschen Ethikrates diskutiert.

Bundesweit gibt es etwa 80 Babyklappen und ca. 130 Kliniken, in denen Frauen ihr Kind anonym abgeben bzw. anonym zur Welt bringen können. Die Betreiber dieser privat oder öffentlich getragenen Einrichtungen verfolgen damit das Ziel, die Aussetzung oder Tötung von Neugeborenen zu verhindern. Die derart anonyme Kindsabgabe verletzt jedoch in mehrfacher Hinsicht geltendes Recht, insbesondere das Familienrecht, das Vormundschafts- und Adoptionsrecht sowie das Personenstandsrecht, und erfüllt Straftatbestände.

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Diakonische Perspektiven - 200 Jahre nach Wicherns Geburt

Bericht des Vorstandes auf der Diakonischen Konferenz 2008

 

Berlin (22. Oktober 2008) - Der Bericht des Vorstandes auf der Diakonischen Konferenz des Werkes für das Jahr 2008 verbindet fünf verschiedene zeitliche Perspektiven miteinander.

 

Als erstes den Blick zurück: In diesem Jahr feierte die Diakonie den 200. Geburtstag von Johann Hinrich Wichern.

Ein weiteres Jubiläum steht unmittelbar bevor und bildet die zweite Perspektive: Die Aktion „Brot für die Welt“ wird 50 Jahre alt.

Die dritte Linie zeichnet die Ereignisse und wichtigen Stationen des letzten Jahres auf. Daraus abgeleitet ergeben sich zwei weitere Perspektiven mit weit reichenden Folgen in die Zukunft:

Zum einen ist es die Auseinandersetzung mit der Anfang diesen Jahres abgeschlossenen Evaluation der neuen Struktur des Diakonischen Werkes der EKD.

Und zum anderen stehen für diese Konferenz ganz entscheidende Weichenstellungen auf der Tagesordnung.

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Kinder und ihre Rechte in Medizin und Forschung

 

Internationale Konferenz "The Rights of Children in Medicine": Experten in Medizin-ethik und Medizinrecht diskutieren über Kinderrechte am 9. und 10. Oktober 2008 in der Historischen Sternwarte in Göttingen.

 

Göttingen (2. Oktober 2008) - Werden die Rechte von Kindern als Patienten ernst genug genommen? Haben Kinder ein Recht auf Selbstbestimmung in medizinischen Angelegenheiten, und wenn ja, in welchem Alter? Dürfen Eltern allein über das Kindeswohl bestimmen, auch wenn es um Leben und Tod geht? Was darf die medizinische Forschung Kindern zumuten?

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Ablass nicht der Ökumene dienlich

 

Catholica-Beauftragter der VELKD fordert theologische Auseinandersetzung mit der römisch-katholischen Kirche

 

Hannover (30. September 2008) - Zur theologischen Auseinandersetzung mit der römisch-katholischen Kirche um den Ablass hat der Catholica-Beauftragte der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber (Wolfenbüttel), aufgefordert. In einem Beitrag in den am 30. September erscheinenden „VELKD-Informationen“ schreibt Weber, es bleibe „rätselhaft“, wieso zu Beginn des Paulusjahres der Vatikan wieder auf die Möglichkeit verweise, einen „vollkommenen Ablass“ zu gewinnen.

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Passive Sterbehilfe mit Lebensverkürzung in der klinischen Praxis häufig

Klinische Ethikberatung ist notwendig

Jahrestagung der Akademie für Ethik in der Medizin an der RUB

Bochum (26. September 2008) - Wenn ein geliebter Mensch im Sterben liegt, ist das für die Angehörigen nie leicht. Fakt ist, dass in Deutschland, dank der modernen Medizin, Menschen nur noch selten unerwartet sterben. Dies stellt die Beteiligten vor die Frage, wie man als Angehöriger oder aber auch als Arzt damit umgehen kann. Was ist aus ethischer Sicht vertretbar? Entscheidungen müssen getroffen werden. Nach einer Studie von PD Dr. Georg Bosshard (Inst. f. Biomedizinische Ethik, Zürich) in Ländern wie Italien, Belgien oder der Schweiz wird eine passive oder indirekte Sterbehilfe häufig auch angewandt.

Deutschland war nicht Teil der Studie. Jedoch sind hier die Probleme der Ärzte und Angehörigen dieselben. "Eine klinische Ethikberatung ist notwendig", sagt daher Prof. Dr. Dr. Jochen Vollmann, Leiter der Abteilung Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin der Ruhr-Universität Bochum und Präsident der Jahrestagung der Akademie für Ethik in der Medizin (25.-27.9., St. Josef-Hospital, Klinikum der RUB).

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Deutscher Ethikrat startet Beratungen zum Problemfeld der Ressourcenallokation im Gesundheitswesen

 

Am 25. September befasste sich der Deutsche Ethikrat in seiner Plenarsitzung mit Inhalt und Grenzen des normativen Anspruchs gesundheitsökonomischer Evaluationen.

 

Berlin (26. September 2008) - Seit dem vergangenen Jahr gibt es auch in Deutschland die gesetzliche Vorgabe, bei bestimmten Entscheidungen über das Leistungsspektrum der öffentlichen Gesundheitsversorgung Kostenaspekte einzubeziehen. Das mit der Umsetzung dieser Vorgabe beauftragte Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat dazu Methodenvorschläge entwickelt, die zum Gegenstand kritischer Auseinandersetzungen geworden sind. Insbesondere haben deutsche Gesundheitsökonomen Abweichungen von ihren fachintern anerkannten Bewertungsmethoden beklagt.

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Deutscher Ethikrat befasst sich mit Alten- und Behindertenhilfe

 

Der Deutsche Ethikrat hat sich in seiner Sitzung am 28. August ausführlich mit der Zukunft der Alten- und Behindertenhilfe in Deutschland beschäftigt.

 

Berlin (28. August 2008) - Dr. Hans-Joachim von Kondratowitz, Privatdozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Zentrum für Altersfragen in Berlin, und Dr. Michael Wunder, Leiter des Beratungszentrums Alsterdorf in Hamburg und Mitglied des Deutschen Ethikrates, führten in die Praxis und die Perspektiven der Alten- und Behindertenhilfe in Deutschland ein und zeigten die Herausforderungen auf, die sich für die Gesellschaft daraus ergeben.

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”Mangel im Überfluss” - der Deutsche Ethikrat greift das Thema Ernährung auf

 

Berlin (25. Juli 2008) - Der Deutsche Ethikrat hat sich in seiner Sitzung am 24.7.2008 ausführlich zum Thema "Ethische Aspekte der Ernährung" informiert.

Das Impuls-Referat hierzu hielten Frau Dr. Christine Eichhorn und Herr Professor Dr. Dr. Eckhard Nagel vom Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth. Nach Darstellung der Grundlagen der öffentlichen Ernährungsdiskussion wurde der ethische Diskurs zu drei verschiedenen Komplexen erörtert: Unter der Überschrift "Mangel im Überfluss" ging es vor allem um das Recht auf adäquate Ernährung, Aspekte der Verteilungsgerechtigkeit sowie Fragen der Verantwortung für vielfach sichtbar gewordene Fehlentwicklungen.

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Die Jugend der Welt ist religiöser als ihr Ruf

 

Religionsstudie der Bertelsmann Stiftung sieht weltweit gegenläufige Trends - Lediglich Jugend in Europa ist vielfach säkularisiert - Für Mehrheit sind Sexualität und Politik reine Privatangelegenheiten

 

Sydney/Gütersloh (10. Juli 2008) - Wenn der katholische Papst zum Weltjugendtag nach Sydney anreist, werden ihm Hunderttausende junger Menschen begeistert zujubeln. Eine schwer erklär­bare Ausnahmeerscheinung, wie Kommentatoren dieses Phänomen häufig analysieren. Doch weltweit betrachtet sind Jugendliche und junge Erwachsene viel religiöser als gemeinhin ange­nommen wird. Dies ist das Ergebnis einer internationalen Sonderstudie der deutschen Bertels­mann Stiftung aus Anlass des katholischen Weltjugendtages in Australien. So sind global be­trachtet etwa vier von fünf jungen Erwachsenen (85 Prozent) religiös und sogar fast die Hälfte (44 Prozent) als hochreligiös einzuschätzen. Lediglich 13 Prozent haben mit Gott und Glauben nichts im Sinn.

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Deutscher Ethikrat tagte erstmals öffentlich

 

(27. Juni 2008) Der Deutsche Ethikrat ist am gestrigen Donnerstag, dem 26. Juni 2008, zu seiner ersten öffentlichen Sitzung in Berlin zusammengekommen. Gegenstand dieser Sitzung waren zwei Themenfelder: die gegenwärtige Praxis von anonymer Geburt und Babyklappen in Deutschland sowie Fragen der genetischen Chimärenbildung. An die Impulsreferate ausgewiesener Sachverständiger aus den Reihen des Ethikrates schloss sich eine ausführliche Diskussion an.

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Zwischen Ethik und Change-Orientierung - Wie Führungskräfte Macht ausüben

Wissenschaftler der Universität Münster erforschen, welche Führungsstile wirksam sind

Münster (19. Mai 2008) - Führungskräfte polarisieren: Unethisches Verhalten von Führungskräften kann erheblichen Schaden verursachen. Doch jene Manager sind es auch, die jeden Tag die Mitarbeiter zum Einsatz motivieren. Wie wichtig dieser Aspekt ist, belegen Ergebnisse aus Studien, die seit einem Jahr an der Universität Münster durchgeführt werden.

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Wie kann man das Ungeheuerliche verstehen?

Gemeinsame Stellungnahme der Fachgesellschaften DGPPN und DGKJP zur Problematik von Kindstötungen

Berlin (8. Mai 2008) - In den letzten Wochen und Monaten sind in Deutschland eine Reihe von Kindstötungen durch Mütter bekannt geworden. Dabei geht es um zwei psychologisch und kriminologisch unterschiedliche Sachverhalte: zum einen um Tötungen gleich nach der Geburt und zum anderen um die Tötung von Kindern, die bereits Jahre bei ihren Müttern lebten. Unter den Täterinnen waren vereinzelt auch Mütter mit schweren psychischen Erkrankrungen. In den Medien und in der Öffentlichkeit ist so oftmals der Eindruck entstanden, psychisch kranke Menschen seien generell gefährlich und stellten eine Bedrohung für ihre Kinder dar. Vor diesem Hintergrund haben die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) sowie die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) eine gemeinsame Stellungnahme erarbeitet, um einer pauschalen Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Errankungen sowie einer unbegründeten Einschränkung von deren Freiheit und Rechten entgegenzutreten.

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200. Geburtstag
Johann Hinrich Wichern – 200 Jahre – Mitten im Leben

Gewöhnlich wird die Diakonie, der Wohlfahrtsverband der Evangelischen Kirche in Deutschland, durch die sozialen Leistungen ihrer Einrichtungen oder ihren sozialpolitischen Stellungnahmen in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Kulturelle Events werden allgemein weniger von ihr erwartet. Doch immer mehr Einrichtungen entdecken ihre eigene Geschichte, setzen sich mit ihr auseinander, eröffnen Museen oder nehmen Jubiläen zum Anlass, an ihre Geschichte zu erinnern. So auch das Diakonische Werk der EKD, das im Jahr 2008 den Hamburger Theologen Johann Hinrich Wichern aus Anlass seines 200. Geburtstages mit verschiedenen Veranstaltungen und Publikationen würdigt.

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Kongress „Bedürftige Pflege – Perspektiven für eine menschenwürdige Pflege im Alter“


Pflege als Beziehungsgeschehen. - Eine evangelische Perspektive

Berlin (10. Oktober 2007) - Rede von Bischof Dr. Wolfgang Huber, dem Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), beim Kongress „Bedürftige Pflege – Perspektiven für eine menschenwürdige Pflege im Alter“ am 10. Oktober 2007 in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin:

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Neues Portal mit Datenbanken und Filmen

Novo Nordisk erhöht Transparenz bei klinischen Studien und Bioethik

 

Mainz (6. August 2007) - Das dänische Pharmaunternehmen Novo Nordisk geht neue Wege in der Kommunikation und hat dafür zwei neue Internetseiten freigeschaltet: Eine über klinische Studien und eine zur Bioethik. Beide Seiten wenden sich an ein breites Publikum wie Patienten, Ärzte, Investoren, Experten und die interessierte Öffentlichkeit.

"Das neue Portal zu klinischen Studien liefert einen Überblick über alle klinischen Novo-Nordisk-Studien weltweit. Es umfasst Studien der Phase 2, 3 und 4, also Studien vor und nach der Marktzulassung. Ärzte können passende Studien für ihre Patienten finden, und Patienten können selbst nachschauen, ob es klinische Studien gibt, an denen sie eventuell teilnehmen möchten. Aber die Website ist auch für andere Menschen da, die auf die eine oder andere Weise wissen möchten, wie Novo Nordisk seine Studien durchführt," erklärt Mads Krogsgaard Thomsen, Wissenschaftlicher Leiter von Novo Nordisk.

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