Ethik

Ethikrat nimmt Beratungen zu Fragen der Reproduktionsmedizin auf

 

Berlin (23. Juli 2010) - Am gestrigen Donnerstag hat der Deutsche Ethikrat seine Beratungen zu Fragen der Reproduktionsmedizin aufgenommen. Impulsreferate von Jochen Taupitz und Regine Kollek zu rechtlichen und medizinischen Aspekten neuer Entwicklungen im Bereich der Reproduktionsmedizin bildeten den Auftakt der Diskussionen, die in eine Stellungnahme des Rates münden sollen.

Bitte um tägliches Brot ist Zeichen von Würde

 

Stuttgart (22. Juli 2010) – Die Bitte um das tägliche Brot – um materielle oder spirituelle Nahrung – ist nach den Worten des Erzbischofs von Canterbury, Dr. Rowan Williams, ein „Zeichen von Würde“. Sie fordere die Arroganz derer heraus, die denken, dass sie nichts bräuchten, sagte Williams vor der Elften Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Stuttgart. Bis zum 27. Juli beraten mehr als 400 Delegierte aus 145 Mitgliedskirchen unter dem Motto „Unser tägliches Brot gib uns heute“.

 

Französisches "Nationales Ethikkomitee":

Verbot der Leihmutterschaft

 

Berlin (28. Mai 2010) - In einer am 5. Mai 2010 veröffentlichten Stellungnahme [1] spricht sich das französische Nationale Ethikkomitee (CCNE) dafür aus, das Verbot der Leihmutterschaft (Bioethikgesetz 1994) auch im Rahmen der im Jahr 2011 anstehenden zweiten Revision des Bioethikgesetzes beizubehalten. Die zurzeit gültige Fassung, die in diesem Punkt anlässlich der ersten Revision des Gesetzes im Jahre 2004 bestätigt worden ist, belegt einen Verstoß gegen das Verbot der Leihmutterschaft mit Strafe.

 

Ethikrat fordert klare gesetzliche Regelungen für die Forschung mit Biobanken

 

Unter dem Titel „Humanbiobanken für die Forschung“ hat der Deutsche Ethikrat heute seine zweite Stellungnahme verabschiedet

 

Berlin (15. Juni 2010) - Humanbiobanken sind Sammlungen von Proben menschlicher Körpersubstanzen (z. B. Gewebe, Blut, DNA), die mit personenbezogenen Daten und insbesondere gesundheitsbezogenen Informationen über die Spender elektronisch verknüpft sind. Sie spielen bei der Erforschung der Ursachen und Mechanismen zahlreicher Erkrankungen und ihrer Behandlung eine zentrale Rolle und sind für die biomedizinische Forschung ein unverzichtbares Hilfsmittel.

Photo: Die HeilsarmeeUnd was besitzt Sie?


Seine zwanghafte Gier, immer mehr Dinge anzuhäufen, hat einen 43-jährigen Mann aus New York fast das Leben gekostet. Patrick Moore war ein zwanghafter Sammler von Zeitungen, Zeitschriften, Büchern, Katalogen und Werbepost, die er in seinem drei Mal drei Meter großen Zimmer hortete.
Eines Tages stürzten die Papierberge ein und begruben ihn unter sich. Zwei Tage lang war er unter seinen Besitztümern gefangen, dann hörten Nachbarn sein Stöhnen und kamen ihm zu Hilfe. Nachbarn und Feuerwehrleute mussten 50 mit Papier gefüllte Müllsäcke aus dem Zimmer tragen, bis sie zu Moore vordringen konnten.