Home Glaube und Ethik
26 | 09 | 2017
Ethik
PDF Drucken

Christliche Patientenvorsorge veröffentlicht / EKDSelbstbestimmung und Fürsorge

Christliche Patientenvorsorge veröffentlicht

 

Hannover (7. Februar 2011) - Lange war sie erwartet worden, nun wurde die neue Christliche Patientenvorsorge der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Handreichung und das Formular treten als kirchliches Angebot an die Stelle der bisherigen „Christlichen Patientenverfügung“ von 1999 und 2003. Die Neukonzeption war aufgrund der veränderten Gesetzeslage in der Bundesrepublik Deutschland seit September 2009 nötig geworden.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Modernes Menschenbild bedroht Lebensrecht Alter, Kranker und Behinderter

 

Tutzing/Hannover (7. Februar 2011) – Die Kirchen müssen sich verstärkt für Alte, Kranke und Behinderte einsetzen, weil mancherorts das moderne Menschenbild ihnen das Lebensrecht nehmen will. „Es ist unsere Aufgabe, in diesen Debatten darauf hinzuweisen, dass die Würde jeder und jedes Einzelnen ihm oder ihr allein von Gott her zukommt“, sagte der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München).

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ethikrat legt Stellungnahme zur Bewertung von Nutzen und Kosten im Gesundheitswesen vor

 

Unter dem Titel „Nutzen und Kosten im Gesundheitswesen – Zur normativen Funktion ihrer Bewertung“ hat der Deutsche Ethikrat heute seine dritte Stellungnahme verabschiedet

 

Berlin (27. Januar 2011) - Der Deutsche Ethikrat will anlässlich der aktuellen gesetzgeberischen Debatte im Kontext des Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) sowie dem geplanten Versorgungsgesetz mit seiner Stellungnahme dazu beitragen, die schwierigen Fragen der Verteilungsgerechtigkeit am Beispiel ethisch umstrittener gesundheitsökonomischer Bewertungsmethoden in den Blick von Politik und Öffentlichkeit zu bringen.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Durch den Glauben das Wunderbare im Leben entdecken

 

Rom/Hannover (23. Januar 2011) – „Wir müssen nicht unbedingt Wunder sehen, um glauben zu können.“ In seiner Predigt in der Christuskirche in Rom am 23. Januar sagte der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München), ihn beschäftige die Frage, wie der christliche Glaube überzeugend und prägend wirken könne. „Nicht in erster Linie, weil der Bedeutungsverlust des Glaubens in unserer Gesellschaft in Zukunft Folgen haben könnte, die nur zu erahnen sind. Es nutzt nichts, früheren Zeiten hinterher zu weinen, in denen die Kirche scheinbar unzweifelhaft mitten im Dorf stand.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Diakonie und Caritas legen Transparenzstandards vor

Ziel: Selbstverpflichtung der Rechtsträger zu mehr Transparenz

 

Berlin (1. Dezember 2010) - Gemeinsam haben das Diakonische Werk der EKD und der Deutsche Caritasverband Transparenzstandards beschlossen. Ziel ist es, dass diese Transparenzstandards in Form einer Selbstverpflichtung der Rechtsträger in der Praxis wirksam werden. Damit wird ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Transparenz und zur Stärkung des Vertrauens der Öffentlichkeit in die Arbeit kirchlicher Wohlfahrtsverbände getan.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Religiöse Gedanken beeinflussen das Strafverhalten

 

Zürich, Schweiz (26. November 2010) - Religiöse Menschen bestrafen häufiger unfaires Verhalten, auch wenn sie selbst dafür Nachteile erleiden. Dies zeigt eine neue Studie von Prof. Ernst Fehr von der Universität Zürich zur Rolle des Glaubens für faires Verhalten.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Religiosität beeinflusst die Werteentwicklung von Kindern

 

Forschungsgruppe „Religion und Gesellschaft“ untersucht den Prozess der Vermittlung von Werten

 

Heidelberg (22. November 2010) - Religion und die mit ihr verbundenen Werte haben eine zentrale Bedeutung in der Sozialisation von Kindern. Die Akzeptanz religiöser Wertorientierungen wirkt sich auf die Ausbildung anderer Wertebereiche aus und hat damit Einfluss auf die spätere Lebensführung. Das zeigen die ersten Ergebnisse einer Längsschnittstudie, die von der Forschungsgruppe „Religion und Gesellschaft“ durchgeführt wird. Ihr gehören Theologen und Sozialwissenschaftler der Universitäten Tübingen, Bonn, Heidelberg und Dortmund sowie der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt am Main an. Die Forscher untersuchen die durch Religiosität beeinflussten Prozesse der Wertvermittlung. Die dreijährigen Arbeiten werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit über 600.000 Euro finanziert.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

PID überschreitet Grenze des ethisch Verantwortbaren

 

Leitender Bischof predigt im Eröffnungsgottesdienst der Generalsynode

 

Hannover (5. November 2010) – Die Präimplantationsdiagnostik (PID) überschreitet nach den Worten des Leitenden Bischofs der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München), „die Grenze des ethisch Verantwortbaren“. In seiner Predigt zur Eröffnung der Generalsynode der VELKD sagte Friedrich, Gott allein sei Herr über Leben und Tod. Menschen dürften sich „niemals anmaßen, zwischen ,lebenswert‘ und ,lebensunwert‘ zu unterscheiden und menschlichem Leben das Lebensrecht absprechen“. Er wisse, dass manche Eltern noch vor der Einpflanzung eines Embryos über seine Gesundheit oder Krankheit Bescheid wissen wollten, um diesen dann zu erwählen oder zu verwerfen. „Ich weiß, dass manche Menschen darauf hinweisen, dass es aus seelsorgerlichen Gründen für manche Eltern wichtig wäre, diese Möglichkeit zu haben“, so der Leitende Bischof. In konkreten ethischen Konfliktfällen müsse immer auch seelsorgerlich gedacht werden. „Das hindert aber nicht, deutlich zu sagen, dass alles menschliche Leben – und dieses beginnt mit der Vereinigung von Ei und Samenzelle – von uns zu schützen ist.“

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ethikrat diskutiert Äußerungspflicht zur Organspende

 

Der Deutsche Ethikrat hat am gestrigen Mittwoch im Rahmen seines „Forums Bioethik“ darüber diskutiert, inwieweit der Staat verlangen kann, dass sich jeder zur Organspende erklärt

 

Berlin (28. Oktober 2010) - Peter Neuhaus, Direktor der Klinik für Allgemein-, Visceral- und Transplantationschirurgie der Charité in Berlin, berichtete eingangs über die bisherige Entwicklung der Transplantationsmedizin und ihre Perspektiven. So habe sich in den letzten Jahren gezeigt, dass Organempfänger nicht nur eine größere Überlebenschance hätten, sondern auch „eine ungleich höhere Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude“ entwickelten. Ein weiterer Trend sei, dass das Alter der Organspender deutlich ansteige. Im Falle der Lebertransplantation habe sich das mittlere Organspendealter in den vergangenen Jahren sogar verdoppelt, weil die Leber ein sich regenerierendes Organ ist und somit auch ältere Menschen als Spender infrage kommen. Verglichen mit anderen europäischen Ländern bewege sich Deutschland bezüglich des Aufkommens der postmortalen Organspende mit knapp 15 pro Million Einwohner jedoch im unteren Drittel. Um dieses Problem zu bewältigen und die wissenschaftliche Entwicklung der Transplantationsmedizin voranzubringen, sprach sich Neuhaus dafür aus, die Transplantationen stärker in größeren Zentren zusammenzuführen, und forderte die Politik auf,  sich an diesem Vorhaben zu beteiligen.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Selbstbestimmt über das Lebensende entscheiden

 

Zürich, Schweiz (2. September 2010) - Die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer wollen selbstbestimmt entscheiden, wann sie ihr Leben beenden wollen. Auch direkte aktive Sterbehilfe bei todkranken Krebspatienten würden sie gesetzlich erlauben. Sie sind aber eher dagegen, dass psychisch Kranke und ältere, lebensmüde Menschen ohne körperliche Beschwerden Suizidbeihilfe erhalten können. Nur 36 Prozent würden selbst die Hilfe einer Sterbehilfe-Organisation in Anspruch nehmen, wie eine nationale Studie der Universität Zürich zeigt. Eine Mehrheit ist zudem dagegen, dass im Ausland wohnhafte Personen in die Schweiz kommen dürfen, um sich mit Hilfe einer Sterbehilfe-Organisation das Leben zu nehmen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Erfahrung im Ausland spricht für klares Verbot der PID

Teilweise Zulassung von PID führt zu Urteil über lebensunwertes Leben

 

Brüssel, Belgien (1. September 2010) "Die Erfahrung im europäischen und außereuropäischen Ausland spricht dagegen, dass man die Präimplantationsdiagnostik begrenzen kann. Der Bundestag muss daher eine Entscheidung für ein klares Verbot treffen." Dies erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP/Chrisdemokraten), Dr. med. Peter Liese (CDU), vor Journalisten in Berlin.

Am 6. Juli hatte der Bundesgerichtshof die Präimplantationsdiagnostik in Deutschland grundsätzlich für zulässig erklärt. Mittlerweile liegt die schriftliche Urteilsbegründung vor. In der Diskussion wird vorgetragen, dass man die Methode auf schwerwiegende Fälle begrenzen könnte. Dies schreibt auch der Bundesgerichtshof in seiner Urteilsbegründung.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Fleischesser schreiben Tieren wenig menschliche Emotionen zu

Bonn (23. August 2010) - Im Vergleich zu Veganern und Vegetariern schreiben Fleisch essende Menschen Tieren weniger menschliche Emotionen zu. Das hat ein internationales Forscherteam um Roland Imhoff vom Institut für Psychologie der Uni Bonn herausgefunden. Die Ergebnisse sind jetzt in der Zeitschrift „European Journal of Social Psychology“ veröffentlicht worden (doi: 10.1002/ejsp.766).

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Anatomie im Nationalsozialismus

Satellitensymposium der Anatomischen Gesellschaft am 29. September in Würzburg

 

Jena (20. August 2010) - Leichen im Keller eines anatomischen Instituts sind alltäglich. Wenn anatomische Präparate aber aus der Zeit des „Dritten Reiches“ stammen, ist besondere Aufmerksamkeit notwendig, weiß man doch oft nicht, woher die einstigen Körper stammten und wie sie ihren Weg in die Anatomie fanden.
Dabei lief zu jener Zeit alles nach demselben Schema ab, wie Prof. Dr. Dr. Christoph Redies vom Institut für Anatomie I der Universität Jena weiß: Die damaligen Gesetze und Verordnungen verfügten, dass zum Tode Verurteilte, die gegen Nazi-Gesetze verstoßen hatten, an die nächstgelegene Universität zu überführen seien. Auch aus Krankenanstalten, in denen „Euthanasie"-Morde geschahen, und aus Fremdarbeiterlagern gelangten Leichname an anatomische Institute des Dritten Reichs. KZ-Opfer waren es selten, auch nicht überwiegend Juden, sondern „diejenigen, die dem allgemeinen Terror der Nazis gegen missliebige Teile der Bevölkerung zum Opfer fielen“, weiß Anatom Redies.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

11. August 2010 – Beginn des Ramadan

Fastenbrecher in Ägypten von Bestrafung bedroht

Frankfurt am Main (10. August 2010) - Ein Bissen und Schluck in der Öffentlichkeit können mit Beginn des Ramadan am 11. August bis zum 8. September jetzt auch in Ägypten zur Bestrafung führen. Darauf weist die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) hin und empfiehlt Touristen Zurückhaltung bei der Nahrungsaufnahme oder beim Rauchen in der Öffentlichkeit vor Sonnenuntergang. Im Sommer 2009 hatte das ägyptische Innenministerium erstmals eine Kampagne zur Einhaltung der Abstinenz von Essen, Trinken und Rauchen während des Ramadan durchgeführt. In Südägypten war es Ende August 2009 zu hunderten Verhaftungen von öffentlichen „Ramadan-Brechern“ durch die Polizei, z.B. von auf Straßen rauchenden Jugendlichen, gekommen. Die IGFM appelliert an Staatspräsident Mubarak, Inhaftierungen und anschließende Bestrafungen als Angriff auf die verfassungsmäßig garantierte persönliche Freiheit zu unterbinden, insbesondere weil Ägypten kein homogener islamischer Staat sei, sondern mindestens 12 % der Bevölkerung Kopten seien, von der großen Zahl internationaler Touristen im Sommermonat August ganz abgesehen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: Vor einer Amputation der Finger im Iran. Photo:IGFMIran: Menschenrechtler protestieren gegen neue Amputationen

IGFM: Iran bricht bindendes Völkervertragsrecht

 

Frankfurt am Main (23. Juli 2010) - Am Donnerstag, den 22. Juli, sollen fünf Personen wegen Diebstahls an den Händen amputiert worden sein. Akbar Biglari, Staatsanwalt der westiranischen Provinz Hamedan, kritisierte, dass die Amputationen nicht in der Öffentlichkeit, sondern in einer Haftanstalt vollstreckt wurden. Der Grund dafür sei seiner Meinung nach, zu verhindern, dass "der Feind daraus schließen würde, der Islam sei eine gewalttätige und Menschenrechte verletzende Religion".

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ethikrat nimmt Beratungen zu Fragen der Reproduktionsmedizin auf

 

Berlin (23. Juli 2010) - Am gestrigen Donnerstag hat der Deutsche Ethikrat seine Beratungen zu Fragen der Reproduktionsmedizin aufgenommen. Impulsreferate von Jochen Taupitz und Regine Kollek zu rechtlichen und medizinischen Aspekten neuer Entwicklungen im Bereich der Reproduktionsmedizin bildeten den Auftakt der Diskussionen, die in eine Stellungnahme des Rates münden sollen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Bitte um tägliches Brot ist Zeichen von Würde

 

Stuttgart (22. Juli 2010) – Die Bitte um das tägliche Brot – um materielle oder spirituelle Nahrung – ist nach den Worten des Erzbischofs von Canterbury, Dr. Rowan Williams, ein „Zeichen von Würde“. Sie fordere die Arroganz derer heraus, die denken, dass sie nichts bräuchten, sagte Williams vor der Elften Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Stuttgart. Bis zum 27. Juli beraten mehr als 400 Delegierte aus 145 Mitgliedskirchen unter dem Motto „Unser tägliches Brot gib uns heute“.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ethikrat fordert klare gesetzliche Regelungen für die Forschung mit Biobanken

 

Unter dem Titel „Humanbiobanken für die Forschung“ hat der Deutsche Ethikrat heute seine zweite Stellungnahme verabschiedet

 

Berlin (15. Juni 2010) - Humanbiobanken sind Sammlungen von Proben menschlicher Körpersubstanzen (z. B. Gewebe, Blut, DNA), die mit personenbezogenen Daten und insbesondere gesundheitsbezogenen Informationen über die Spender elektronisch verknüpft sind. Sie spielen bei der Erforschung der Ursachen und Mechanismen zahlreicher Erkrankungen und ihrer Behandlung eine zentrale Rolle und sind für die biomedizinische Forschung ein unverzichtbares Hilfsmittel.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Französisches "Nationales Ethikkomitee":

Verbot der Leihmutterschaft

 

Berlin (28. Mai 2010) - In einer am 5. Mai 2010 veröffentlichten Stellungnahme [1] spricht sich das französische Nationale Ethikkomitee (CCNE) dafür aus, das Verbot der Leihmutterschaft (Bioethikgesetz 1994) auch im Rahmen der im Jahr 2011 anstehenden zweiten Revision des Bioethikgesetzes beizubehalten. Die zurzeit gültige Fassung, die in diesem Punkt anlässlich der ersten Revision des Gesetzes im Jahre 2004 bestätigt worden ist, belegt einen Verstoß gegen das Verbot der Leihmutterschaft mit Strafe.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Photo: Die HeilsarmeeUnd was besitzt Sie?


Seine zwanghafte Gier, immer mehr Dinge anzuhäufen, hat einen 43-jährigen Mann aus New York fast das Leben gekostet. Patrick Moore war ein zwanghafter Sammler von Zeitungen, Zeitschriften, Büchern, Katalogen und Werbepost, die er in seinem drei Mal drei Meter großen Zimmer hortete.
Eines Tages stürzten die Papierberge ein und begruben ihn unter sich. Zwei Tage lang war er unter seinen Besitztümern gefangen, dann hörten Nachbarn sein Stöhnen und kamen ihm zu Hilfe. Nachbarn und Feuerwehrleute mussten 50 mit Papier gefüllte Müllsäcke aus dem Zimmer tragen, bis sie zu Moore vordringen konnten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Gemeinschaft – eine geistliche und soziale Kraft

 

Pfingstbotschaft des amtierenden Vorsitzenden des Rates der EKD, Präses Nikolaus Schneider

 

Hannover (21. Mai 2010) - In diesen Tagen sind viele beunruhigt: Inflationsangst geht um. Scheitert der Euro, dann scheitert Europa – so prophezeit es die Bundeskanzlerin. Die europäischen Regierungen basteln an immer neuen Schutzschirmen, die sich alsbald als löcherig erweisen. Von Krediten und Bürgschaften in schwindelerregender Milliardenhöhe ist die Rede. Und das Eurobarometer, das die Begeisterung der EU-Bürger für den Staatenverbund erkunden soll, sinkt auf einen Tiefpunkt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Migration und Gesundheit im Fokus des Deutschen Ethikrates

 

Berlin (21. Mai 2010) - Mehr als 300 Teilnehmer aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens besuchten am 20. Mai 2010 in Berlin die zweite Jahrestagung des Deutschen Ethikrates zum Thema „Migration und Gesundheit. Kulturelle Vielfalt als Herausforderung für die medizinische Versorgung“.

Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration der Bundesregierung, zeigte sich erfreut, dass der Ethikrat das Thema aufgriff, zumal Gesundheit und Pflege in dieser Legislaturperiode ein Schwerpunkt der Bundesregierung sei. Sie hob besonders die Notwendigkeit einer interkulturellen Öffnung des Gesundheitswesens und der Förderung interkultureller Kompetenz in den Ausbildungskonzepten der Gesundheitsberufe hervor.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Wer gut lügen kann, ist klüger

Machen Kinder, die lügen können, später eine bessere Karriere?

Hannover/telepolis (19. Mai 2010) - Wer nicht lügt, kommt im Leben nicht zurecht. Wer nur ehrlich ist, hat Probleme. Mit Lügen kann man Konfrontationen zu eigenen Gunsten umschiffen und sich Vorteile verschaffen. Das ist nicht für Erwachsene der Fall, sondern auch schon bei kleinen Kindern. Zwar ist mit der bürgerlichen Aufklärung der Drang zum Authentischen gegenüber den höfischen Ritualen aufgekommen, aber man lebt wohl einfacher miteinander, wenn man auf der Bühne nach gewissen Spielregeln handelt, also den Schein dem Sein vorzieht.

Für Kang Lee von der University of Toronto und Direktor des Institute of Child Study gehört Lügen zur Entwicklung. Kinder, die nicht lernen zu lügen, haben Schwierigkeiten mit dem Erwachsenwerden – für die Politik wären sie schon gar nicht geeignet. Strafen sollte man Kinder nicht, wenn man sie beim Lügen erwischt, meint Kang Lee, denn dann hätten sie einen wichtigen Schritt im Leben vollzogen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Jemen: Kampf um Mindestalter bei Heirat für Mädchen

 

Hannover/telepolis (15. Mai 2010) - Ein 13-jähriges Mädchen starb an den Folgen einer Vergewaltigung durch ihren "Ehemann", Geistliche und Politiker wehren ein Mindestalter als westlich und unislamisch ab. Am 2. April  verblutete ein dreizehnjähriges Mädchen, das kurz zuvor mit einem 23-jährigen Mann verheiratet worden war. Der Ehemann brachte Elham Assi, so die neueste Version, zu einer Klinik, um ihr Hymen für den Geschlechtsakt entfernen zu lassen. Nachdem die Ärzte sich weigerten, hatte er sie festgebunden und dann mit dem Finger vergewaltigt. Das Mädchen starb an den vaginalen Verletzungen, nachdem der Mann sie, noch blutend, erst einmal zu einem Scheich gebracht hatte, der sie durch Rezitation von Koranversen von ihrer vermeintlichen Verhexung heilen sollte.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Systematische Strategien zur weltweiten Islamisierung

 

Bonn (3. Mai 2010) - Auf die systematischen Anstrengungen internationaler islamischer Organisationen, die Einladung (da'wa) zu einem universal und politisch verstandenen Islam weltweit zu verstärken, macht Albrecht Hauser vom Institut für Islamfragen aufmerksam. Dabei gehe es nicht nur darum, den islamischen Glauben zu verkünden, sondern auch darum, zunehmend islamischen Rechtsvorstellungen Einfluss zu verschaffen und sie in der Gesellschaft zu verankern. Der Großteil des Geldes für die weltweite Islammission kommt aus den reichen Ölstaaten der Golfregion. Im Dezember 2005 hat der saudische König Fahd auf seiner Webseite erklärt, durch seine persönlichen Anstrengungen bereits 210 islamische Zentren, mehr als 1.500 Moscheen und mehr als 2.000 muslimische Schulen etabliert zu haben. Der frühere saudische Großscheich Ibn Baaz hat Ende der Neunziger die weltweite Schaffung spezieller Institutionen für die islamische Da'wa gefordert, um die göttliche Botschaft und Ordnung mit allen möglichen Mitteln zu verbreiten und zu vermitteln.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Glaube braucht Bildung

 

Plau am See (19. März 2010) – „Glaube braucht Wissen und Information, vor allem aber Bildung.“ Darauf hat der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München), aufmerksam gemacht. In seinem Grußwort vor der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs in Plau am See sagte er, es reiche heute nicht aus, den christlichen Glauben einfach unreflektiert weiter zu tragen. Ein solcher Glaube stehe in der Gefahr, in einem kindlichen Stadium stecken zu bleiben und irgendwann zu ersticken.

 

Weiterlesen...
 
« StartZurück123456789WeiterEnde »

Seite 6 von 9
Anzeigen

Herrnhuter Losungen
Es ist keine aktuelle Losung vorhanden, bitte informieren Sie den Webmaster.
Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson