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30 | 05 | 2017
Ethik
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Podium (v. l.): Joachim Vetter, Leiter der Geschäftstelle, mit den Ratsmigliedern Jochen Taupitz, Wolf-Michael Catenhusen und Jens Reich. Photo: Deutscher EthikratEthikrat legt Stellungnahme zu Mensch-Tier-Mischwesen in der Forschung vor

 

Berlin (27. September 2011) - Der Deutsche Ethikrat hat heute seine Stellungnahme zur Bewertung der Herstellung von Mischwesen zwischen Mensch und Tier in der biomedizinischen Forschung veröffentlicht. Er legt Empfehlungen zum Umgang mit Zybriden, Hirnchimären und transgenen Tieren vor.

Die Schaffung von Mäusen als „Modellorganismen“ zur Erforschung menschlicher Krankheiten durch Einfügung krankheitsspezifischer humaner Gene in das Mausgenom ist bereits seit den 1980er-Jahren breit etabliert. Mittlerweile arbeiten die Forscher daran, nicht nur Gene, sondern ganze Chromosomen zu übertragen. Darüber hinaus werden u. a. aus menschlichen Stammzellen gewonnene Nerven-Vorläuferzellen in das Gehirn von Versuchstieren, auch Primaten, übertragen, um Krankheiten wie Alzheimer-Demenz und Morbus Parkinson zu erforschen und später vielleicht behandeln zu können. Durch solche Experimente wird die biologische Artgrenze zwischen Mensch und Tier immer mehr infrage gestellt.

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Ethikrat informierte über den aktuellen Stand der Arzneimittelforschung mit Kindern

 

Berlin (22. September 2011) - Am gestrigen Mittwochabend diskutierte der Deutsche Ethikrat im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Forum Bioethik“ in Berlin mit Experten aus den Bereichen Medizin und Ethik die Frage, inwieweit die Arzneimittelforschung mit Kindern ethisch geboten oder bedenklich ist.

 

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Japan – Nach dem großen Beben, der Flut und den GAUs

Phönix in der Asche

 

Tokyo-Yokohama (20. September 2011) - Die Pazifikküste führt von Tokio Richtung Nordosten durch die Präfekturen Chiba und Iwate nach Fukushima. Ein halbes Jahr nach dem 11. März endet hier für die Mehrheit der Japaner die Katastrophe. Der Mehrfach-GAU im Atomkraftwerk Fukushima Eins ist allen täglich präsent und beeinflusst zum Beispiel unsere Kaufentscheidungen im Supermarkt. Wo wurde der Reis angebaut? Noch letztes Jahr oder schon dieses geerntet? Wo wurden die Rinder gezüchtet? Wo wurde das Obst geerntet und wo die Fische gefangen?

 

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Online-Diskurs Intersexualität lieferte dem Deutschen Ethikrat vielfältige Impulse

 

Berlin (8. August 2011) - Acht Wochen nachdem der Deutsche Ethikrat seinen Online-Diskurs zum Thema Intersexualität gestartet hatte, ist das Diskussionsforum am gestrigen Sonntag geschlossen worden. Initiatoren und Redaktion sehen in über 700 Wortmeldungen vielfältige Impulse für die weitere Diskussion.

 

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Die Sultan-Ahmed-Moschee in Istanbul mit der traditionellen Ramadan-Beleuchtung. Photo: WikipediaRamadan

Religiöses Fasten erfordert besonderen Gesundheitsschutz

 

Betriebsärzte bieten Beratung zu gesundheitlichen Risiken – Gefahren im Hochsommer groß

 

Karlsruhe (29. Juli 2011) -  Am Montag, 1. August, beginnt für Muslime in Deutschland der neunte Monat des islamischen Mondkalenders – der Fastenmonat Ramadan. Dann ist die erhöhte Aufmerksamkeit von Arbeitsmedizinern gefordert, denn den Gläubigen ist bis zum 29. August von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt, jegliche Arten von Speisen oder Flüssigkeiten zu sich zu nehmen. In der Sommerzeit sind das oft bis zu 15 Stunden am Tag. „Vor allem der Verzicht auf Flüssigkeiten hat Auswirkungen auf das Wohlbefinden und den Gesundheitsschutz – speziell bei schwerer körperlicher Arbeit im Hochsommer. Die Folgen sind Konzentrationsstörungen und Dehydrierung. Daher ist zu überlegen, ob die Unternehmen jetzt durch Gespräche der Betriebs- und Werksärzte mit ihren muslimischen Mitarbeitern sicherstellen, dass diese sich nicht gefährden“, so Dr. Wolfgang Panter, Präsident des Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW).

 

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Kirchen rufen zu Spenden für Ostafrika auf

 

Hannover (22. Juli 2011) - Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, rufen eindringlich zu Spenden für die Menschen am Horn von Afrika auf. „Millionen in Ostafrika sind nach mehreren ausbleibenden Regenzeiten am Ende ihrer Kräfte und leiden Hunger. Bitte nehmen Sie sich ihre Not zu Herzen: Schließen Sie die Menschen in Ostafrika in Ihr Gebet ein und unterstützen Sie die Hungernden mit Ihrer Spende“, appellieren Schneider und Zollitsch an die Christen in Deutschland.

 

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Abb.: Fair gehandelte Produkte könnten von der Bereitstellung von Informationen profitieren, da sie das Verhalten der großen Gruppe variabel Entscheidender maßgeblich beeinflusst. Photo: S. Hofschlaeger/pixelio.deFair Play – eine Frage des Selbstbilds?

Unter welchen Bedingungen sind Menschen zu fairem Verhalten bereit?

 

Jena (27. Juli 2011) - Warum verhalten sich Menschen eigennützig und nehmen negative Konsequenzen für andere in Kauf? Dieser Frage sind Astrid Matthey und Tobias Regner vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik in einem Laborexperiment nachgegangen. Ihr Ergebnis: Verhalten hängt oft davon ab, ob Informationen über die Konsequenzen für Dritte ausgeblendet werden können. Nach Ansicht der Forscher lassen die Ergebnisse Rückschlüsse darauf zu, wie sich beispielsweise fair gehandelte Produkte besser vermarkten lassen.

 

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Telefonseelsorge erhielt 2010 über zwei Millionen Anrufe

 

Berlin (27. Juli 2011) - Über zwei Millionen Anrufe nahm die Telefonseelsorge im vergangenen Jahr entgegen. Außerdem beantworteten die über 8.350 freiwillig Engagierten und 188 hauptamtlich Mitarbeitenden 17.600 Mails und 4.400 Anfragen per Chat. 46.000 Mal suchten Menschen den Kontakt zu einer "Offenen Tür" für ein persönliches Gespräch. Diese Bilanz veröffentlichte die Telefonseelsorge für das Jahr 2010.

 

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EKD-Ratsvorsitzender

Trauer und Bestürzung angesichts der Anschläge in Norwegen

 

Hannover (23. Juli 2011) - Mit Trauer und Bestürzung hat der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, auf die Nachrichten von dem Doppelanschlag in Norwegen am gestrigen Freitag reagiert:

 

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Ausbildung zu Ethik und Kommunikation verbessert ärztliche Kompetenzen

 

  • Schlechte Nachrichten überbringen will gelernt sein

  • Ausbildung zu Ethik und Kommunikation verbessert Kompetenzen

 

Bochum (17. Juni 2011) - Schlechte Nachrichten überbringen will gelernt sein: Zunehmend werden auch in Deutschland Lehr- und Fortbildungsveranstaltungen zur professionellen Gestaltung schwieriger Situationen in der Arzt-Patient-Beziehung angeboten. Ihre Wirksamkeit konnten Wissenschaftler des Bochumer Instituts für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin (Leiter: Prof. Dr. med. Dr. phil. Jochen Vollmann) in zwei Evaluationsstudien jetzt nachweisen. „Solche Kurse müssen für alle Medizinstudierenden verpflichtend sein“, fordert Prof. Vollmann mit Blick auf die Ergebnisse.

 

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Kirche und Finanzen

Die theologische Dimension des Geldes

 

Wolfgang Huber

 

Dresden (3. Juni 2011) - Früh schon faszinierten mich Pfennige - ja Pfennige, nicht Cents. Meine vier älteren Brüder machten sich einen Spaß daraus, mich als Jüngsten ihre Schuhe putzen zu lassen, selten genug. Sie bezahlten ordentlich: einen Pfennig pro Schuh. So lernte ich auch, dass es Zwei-Pfennig-Münzen gab. Sie waren schnell wieder ausgegeben. Ärgerlich stellte ich fest, wie viele Schuhe ich für eine Kugel Eis putzen musste. Als ich später mein erstes Geld in einer Nylon-Fabrikverdiente, legte ich einen Teil meines Lohns in Aktien an, sogenannten VW-Volksaktien. So lernte auch ich, dem Geld Ehre zu erweisen.

 

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Podiumsdiskussion (v. l.): Dr. sc. nat. Ing. Agr. Hans Rudolf Herren · Millennium Institute, Dr. Vandana Shiva · Navdanya, Prof. Dr. theol. Dr. h. c. Wolfgang Huber · Mitglied des Deutschen Ethikrates, Robin Roth · GEPA - The Fair Trade Company, Hans-Jürgen Beerfeltz · Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Photo: Deutscher EthikratEthikrat rückte die Ernährung der Weltbevölkerung in den Blickpunkt

 

Berlin (26. Mai 2011) - Der Ethikrat hatte prominente Referenten, so zum Beispiel Vandana Shiva, Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Hans Rudolf Herren, Präsident des Millennium-Instituts in Arlington, und Thomas Pogge, Professor für Philosophie an der Yale-Universität, eingeladen, um über Fragen der Ernährung der Weltbevölkerung und die damit verbundenen ethischen Herausforderungen zu diskutieren. Über 400 Teilnehmer, darunter auch 140 Oberschüler, kamen am 26. Mai 2011 zur dritten Jahrestagung des Deutschen Ethikrates nach Berlin und zeigten damit, wie groß das Interesse der Öffentlichkeit an diesem Thema ist.

 

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Du bist ja so peinlich!

 

Marburg (13. April 2011) - Wenn man sich für andere schämt, sind vergleichbare Gehirnareale aktiv, wie wenn man den Schmerz anderer nachempfindet. Das ist das Resultat einer aktuellen Studie zu den neuronalen Grundlagen des Fremdschämens, die Wissenschaftler der Philipps-Universität in der aktuellen Ausgabe des Online-Wissenschaftsmagazins „PLoS One“ veröffentlichten, die am kommenden Mittwoch erscheint. Die Autoren um Dr. Sören Krach und Frieder Paulus berichten darin über Ergebnisse, die sie mittels Verhaltensexperimenten und funktionaler Magnet-Resonanzbildgebung (fMRT) erzielt haben.

 

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Japan: "Menschen, die einfach Zuwendung brauchen - Ansprache und neuen Mut"

Diese Form der Hilfe wird noch sehr lange Zeit nötig sein

Tokyo, Japan (1. April 2011) - Das Erdbeben ist heute drei Wochen her. Die Hilfsgüter und Sachspenden sind jetzt überall verteilt, so dass die Menschen weiterleben können. Manche Gruppen, Nachbarschaften, Familien haben sich entschlossen, in andere Orte umzuziehen, um dort Wohnung, Schule und Arbeitsmöglichkeiten zu nutzen und für zumindest einige Jahre dort zu leben.

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Beängstigende Wirklichkeit

Elisabeth Hübler-Umemoto schreibt aus Tokio nach Deutschland

 

Elisabeth Hübler-Umemoto ist evangelische Auslandspfarrerin in Tokio. Die Stimmung in Japan nach der Erdbebenkatastrophe und ihre Gedanken dazu schildert sie in eindrücklichen Worten. Photo: EKDTokyo, Japan (21. März 2011) - Elisabeth Hübler-Umemoto ist evangelische Auslandspfarrerin in Tokio. Die Stimmung in Japan nach der Erdbebenkatastrophe und ihre Gedanken dazu schildert sie in eindrücklichen Worten:

 

Was früher ein Hintergrundgefühl war, ist jetzt eine beängstigende Wirklichkeit: Je nach dem, wo ich bin, wird für mich die Sache so oder so ausgehen. Beim Erdbeben in der Autoschlange in einer Unterführung und oben das Meer, war eine im Hintergrund mitschwingende Möglichkeit, die man verdrängen muss, sonst kann man nicht in einem Erdbebenland leben.

 

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„Wo warst du, Gott?“

Gebetstext für den heutigen Sonntag „Reminiszere“

Hannover (20. März 2011) - Der Gottesdienst am heutigen Sonntag stand in vielen Gemeinden auch im Zeichen der Erdbeben- und Nuklearkatastrophe in Japan. Dieser zweite Sonntag der Passionszeit heißt „Reminiscere“. Er ist benannt nach einem Vers aus Psalm 25: „Gedenke (lat. Reminiscere) Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von Ewigkeit her gewesen sind“ (Psalm 25,6). Das Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat eine Fürbitte für Japan formuliert, sie hat folgenden Wortlaut:

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 Toshihito Aisawa, 9 Jahre, der seine gesamte Familie verloren hat und jetzt mit einem Schild, auf dem ihre Namen geschrieben sind von Notunterkunft zu Notunterkunft geht. Er traut sich nicht, die Menschen anzusprechen und hält nur stumm sein Schild hoch. 'Morgen komme ich wieder her', steht auf dem Schild"Morgen komme ich wieder her"

 

Toyo, Japan (17. März 2011) - Die Pfarrerin der "Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache in Tokio-Yokohama", Elisabeth Hübler-Umemoto, schreibt im Tagebuchstil von der Stimmung und der momentanen Lage nach Deutschland:

 

16. März 2011, Nachmittag

 

Tief angerührt hat uns das Bild des kleinen Toshihito Aisawa, 9 Jahre, der seine gesamte Familie verloren hat und jetzt mit einem Schild, auf dem ihre Namen geschrieben sind von Notunterkunft zu Notunterkunft geht. Er traut sich nicht, die Menschen anzusprechen und hält nur stumm sein Schild hoch. "Morgen komme ich wieder her", steht auf dem Schild.* Nicht überall ist schon Trinkwasser eingetroffen. Man behilft sich mit Regenwasser. Inzwischen schneit es in weiten Teilen des Erdbebengebiets und Minustemperaturen sind für die Nacht angesagt.

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Photo: Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)„Wir glauben an die verändernde Kraft des Gebetes“

Katastrophe in Japan: EKD-Ratsvorsitzender ruft zum Gebet auf und kritisiert Nutzung der Kernkraft

 

Hannover (15. März 2011) - Angesichts der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan und der Situation in den dortigen Kernkraftwerken hat der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider, die Menschen in Deutschland zu anhaltendem Gebet aufgerufen. In einer Predigt am Sonntag kritisierte Schneider den Einsatz von Atomtechnik als „nicht menschengerecht“. Die Menschen hätten sich daran angewöhnt, mit Technik umzugehen,

 

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Elisabeth Hübler-Umemoto, Pfarrerin der Evangelischen Kirche von Westfalen, ist seit Augsut 2003 von der Evangelischen Kirche in Deutschland als Auslandspfarrerin nach Tokio entsandt. Sie ist mit einem japanischen Theologen verheiratet. Das Ehepaar hat einen Sohn, der die japanische Schule besucht. Die Pfarrerin betreut die 1885 gegründete Gemeinde, deren Kirchengebäude im Stadtteil Gotanda liegt. Photo: EKD„Man kann im Grunde nur hoffen und beten“

Pfarrerin Elisabeth Hübler-Umemoto berichtet aus der deutschsprachigen Gemeinde in Tokyo

Tokyo, Japan (14. März 2011) - Seit 2003 leitet die westfälische Pfarrerin Elisabeth Hübler-Umemoto die deutschsprachige Auslandsgemeinde der EKD in Tokyo. Aus Japan berichtete sie am vergangenen Sonntag über das, was nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami kam:

„Liebe Freundinnen und Freunde, ab Morgen wird stundenweise der Strom abgeschaltet, deshalb melde ich mich jetzt noch einmal. Inzwischen sind die meisten deutschen Familien weggefahren. Die Firmen möchten ihre Mitarbeiter auch möglichst in Sicherheit wissen.

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Navid Kermani.jpg„Säkularisierung und die Präsenz des Islams wichtige Veränderungen“

Woche der Brüderlichkeit: Dialog über die gesellschaftliche Verantwortung

 

Minden (13. März 2011) - Die diesjährige Woche der Brüderlichkeit wird noch bis zum 20. März unter dem Motto „Aufeinander hören - miteinander leben“ gefeiert. Die jährliche Aktionswoche wird bereits seit 1952 von den Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ausgerichtet. In diesem Jahr wurde der deutsch-iranische Schriftsteller Navid Kermani mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet.

 

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7 Wochen ohne... Photo: EKDSieben Wochen nur die Wahrheit

Die evangelische Kirche ermuntert in ihrer Fastenaktion zu einer Zeit ohne Ausreden

Hannover (9. März 2011) - Adam schiebt es auf Eva, Eva weist auf die Schlange: "Sie hat mich verführt, da habe ich gegessen." Schon im Paradies suchen Mann und Frau nach Ausflüchten, als Gott sie beim Naschen vom Baum der Erkenntnis erwischt. Ausreden sind eben so alt wie die Menschheit. "Ein wichtiges soziales Schmiermittel", sagt der Bremer Rechtspsychologe Professor Dietmar Heubrock. Mit ihrer diesjährigen Fastenaktion zwischen Aschermittwoch und Ostern will die evangelische Kirche dazu ermutigen, sich zu seinen Fehlern zu bekennen: "Ich war's! 7 Wochen ohne Ausreden".

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„Vor Gott brauchen wir keine Ausreden“

 

Fastenbotschaft und Start der Aktion „7 Wochen Ohne“

 

Hannover (9. März 2011) - Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, erklärt zum Beginn der Passionszeit und zum Start der Aktion „7 Wochen Ohne“:

 

Mit dem Aschermittwoch beginnt die Passionszeit. Die Christenheit erinnert sich in den folgenden Wochen an den Weg Jesu zu Kreuz und Auferstehung. Seit den frühen Tagen der Kirche wird diese Zeit von Aschermittwoch bis Ostern als Fastenzeit begangen. Fasten heißt Reduktion, heißt Verzicht und dadurch Besinnung auf das Wesentliche. Viele Menschen nehmen sich in den kommenden Wochen vor, ganz bewusst auf etwas zu verzichten. Häufig ist es der Verzicht auf Alkohol, auf Süßigkeiten, auf Fernsehen oder auch auf alles drei zusammen. Das kann gut und heilsam sein, denn dadurch können Menschen sich klar werden, was diese scheinbar selbstverständlichen Bestandteile unseres Lebens bedeuten und dass wir auch „anders“ können. So wird im Verzicht eine neue Freiheit erlebbar.

 

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Ratsmitglieder Wolfgang Huber, Christiane Woopen, Edzard Schmidt-Jortzig, Wolf-Michael Catenhusen, Ulrike Riedel und Jochen Taupitz bei der Präsentation der Stellungnahme (v. l.) Photo: Deutscher EthikratDeutscher Ethikrat legt Stellungnahme zur Präimplantationsdiagnostik vor

Ethikrat stellt Sachstand und ausschlaggebende Argumente von Befürwortern und Gegnern einer Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) umfassend dar

Berlin (8. März 2011) - Vor dem Hintergrund aktueller technischer und rechtlicher Entwicklungen beschreibt der Ethikrat die derzeitige Praxis und die neuen Möglichkeiten der genetischen Diagnostik an Embryonen. Er geht auf die unterschiedlichen Positionen und Argumente zum Status und Schutz des Embryos ein und diskutiert die wichtigsten sozialethischen Aspekte.

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Babyklappe. Photo: Diakonie in BadenStreitfall Babyklappe

 

Berlin (24. Februar 2011) - Ein Jahr nach Veröffentlichung seiner Stellungnahme zur anonymen Kindesabgabe diskutierte der Deutsche Ethikrat mit Vertretern aus Praxis, Medien und Politik, welche Entwicklungen es seither gab. Im November 2009 hatte der Deutsche Ethikrat empfohlen, die gesetzliche Grundlage für eine vertrauliche Kindesabgabe zu schaffen und die illegalen, aber bislang geduldeten Angebote von anonymer Geburt sowie Babyklappen aufzugeben. Begleitend sollten die öffentlichen Informationen über die bestehenden umfangreichen legalen Hilfsangebote für Schwangere und Mütter in Not- oder Konfliktsituationen verstärkt werden.

 

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Rat der EKD weiterhin für Verbot der PID

Erklärung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) veröffentlicht

 

Hannover (15. Februar 2011) - Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat am heutigen Dienstag eine Erklärung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) veröffentlicht. Darin sprechen sich die Mitglieder des Rates einmütig dafür aus, PID nicht gesetzlich zuzulassen.

 

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Christliche Patientenvorsorge veröffentlicht / EKDSelbstbestimmung und Fürsorge

Christliche Patientenvorsorge veröffentlicht

 

Hannover (7. Februar 2011) - Lange war sie erwartet worden, nun wurde die neue Christliche Patientenvorsorge der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Handreichung und das Formular treten als kirchliches Angebot an die Stelle der bisherigen „Christlichen Patientenverfügung“ von 1999 und 2003. Die Neukonzeption war aufgrund der veränderten Gesetzeslage in der Bundesrepublik Deutschland seit September 2009 nötig geworden.

 

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