Diabetes

Xelevia® - Innovation in der oralen Diabetes-Therapie:

Verbesserte Blutzucker-Balance durch Inkretin-Schutz

 

Berlin (4. April 2008) – Der DPP-4-Hemmer Xelevia® (Sitagliptin) steht für einen modernen Ansatz in der Therapie des Typ-2-Diabetes. Nur eine Tablette täglich schützt köpereigene Inkretine vor dem Abbau und verbessert dadurch die Blutzucker-Balance. In Kombination mit Metformin senkt Sitagliptin effektiv den HbA1c-Wert mit geringem Risiko für Hypoglykämien und ohne Gewichtszunahme. Alle diese Eigenschaften machen Sitagliptin zu einer wertvollen Therapieoption bei der Behandlung des Typ-2 Diabetes mellitus, resümierten Experten anlässlich der Einführungspressekonferenz in Berlin.

Indikationserweiterungen für JANUVIA® (Sitagliptin, MSD) in der EU

Kombination mit Sulfonylharnstoff nun ebenfalls zugelassen

 

Haar (März 2008) - Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA hat JANUVIA® für die Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes für zwei weitere Anwendungen zugelassen. JANUVIA® kann nun als einziger Di-Peptidyl-Peptidase(DPP)-4-Hemmer auch kombiniert mit einem Sulfonylharnstoff oder in einer Dreierkombination mit Metformin und einem Sulfonylharnstoff eingesetzt werden.

Bereits seit März 2007 ist JANUVIA® in der Europäischen Union für die Behandlung von Typ-2-Diabetikern in Kombination mit Metformin oder bei bestimmten Patienten mit einem PPARgamma-Agonisten (d. h. einem Thiazolidin) zugelassen. Der DPP-4-Hemmer ist indiziert, wenn die Monotherapie mit einer dieser Substanzen plus Diät und Bewegung den Blutzucker nicht ausreichend senkt.

Schwangerschaft und Diabetes:

Kurz wirksames Insulinaspart kann möglichen Risiken entgegen wirken

 

Berlin (26. Oktober 2007) - „Das kurz wirksame Insulinaspart reduziert die Risiken für schwangere Frauen mit Diabetes“, betont Prof. Elisabeth Mathiesen vom Rigshospital in Kopenhagen, Dänemark. Diese Schlussfolgerung basiert auf der weltweit größten randomisierten, kontrollierten Studie, die jemals mit einem modernen Insulin bei schwangeren Frauen mit Typ-1-Diabetes durchgeführt wurde.(1) Demnach kam es unter Insulinaspart (NovoRapid®) gegenüber Humaninsulin zu einer verbesserten postprandialen Blutzucker-Einstellung nach dem Frühstück und tendenziell weniger schweren Hypoglykämien. Damit sei die Studie hinsichtlich der Sicherheit als Meilenstein zu werten, denn sie erlaube den Ärzten, sichere Entscheidungen in Bezug auf die Behandlung schwangerer Frauen zu treffen, unterstreicht Mathiesen.

Abbott Diabetes Care auf dem Vormarsch:

Innovative Blutzucker-Messgeräte für eine bessere Einstellung

 

Blutzuckermessung für Diabetiker jetzt noch einfacher

 

Wiesbaden/Berlin (26. Oktober 2007) - Blutzuckerselbstkontrollen sind ein Dreh- und Angelpunkt in der Diabetestherapie. Ob Typ-1- oder Typ-2-Diabetes vorliegt oder mit Tabletten oder Insulin behandelt wird: Die regelmäßige Selbstkontrolle des Blutzuckers ist eine wichtige Voraussetzung für eine gute Stoffwechseleinstellung. So lautet das Fazit der Pressekonferenz „Abbott Diabetes Care auf dem Vormarsch: Mehr Selbstkontrolle für eine bessere Einstellung ‑ Blutzuckermessung für Diabetiker jetzt noch einfacher und entspannter", die am 26. Oktober 2007 anlässlich der Herbsttagung für praktische Diabetologie der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Berlin stattfand. Die Experten informierten über die Bedeutung der Blutzuckermessung in der Diabetestherapie und das Unternehmen Abbott Diabetes Care stellte mit dem neuen Blutzucker-Messsystem FreeStyle Freedom Lite eine weitere Innovation vor. Das Gerät ist sehr benutzerfreundlich, so dass insbesondere Diabetiker mit einem gelassenen Lebensstil ihren Blutzucker jetzt noch einfacher kontrollieren können.

11. Bamberger Gespräche 2007

„Pharmakotherapie und Harninkontinenz: Im Spannungsfeld von Praxis und Forschung“

Urologische Probleme beim älteren Diabetiker - Wittener Diabeteserhebung

Von Prof. Dr. med. Ingo Füsgen

Bamberg (8. Septemberg 2008) - Urologische Probleme und Diabetes mellitus können voneinander völlig unabhängig als altersabhängige Erkrankungen auftreten. Sie können kommitierend (begleitend) vorliegen, aber sie können auch kombiniert sein. Diese Kombination „Urologische Probleme beim Diabetiker" wird weder in den gängigen urologischen Fachbüchern, noch in diabetologischen Ausführungen angesprochen. 2003 war Diabetes mellitus und Harninkontinenz ein Schwerpunkt der Bamberger Gespräche der Deutschen Kontinenz Gesellschaft. (1). Eine sich daraus ergebende Standortbestimmung bezüglich der diabetischen Zystopathie zeigte auf, dass der wissenschaftliche Kenntnisstand über die diabetische Zystopathie in Anbetracht der Prävalenz und volkswirtschaftlichen Bedeutung dieser Diabetes-komplikation immer noch überraschend unscharf ist (11). Insbesondere liegen im Hinblick auf irritative und obstruktive Probleme beim Älteren mit Diabetes Typ II keine entsprechenden Untersuchungen vor. In diesem Sinne wurde mit Unterstützung der Firma Pfleger unter der Leitung vom Kollegen Wiedemann die sogenannte „Wittener Diabeteserhebung" geplant und durchgeführt.

Die moderne Diabetestherapie ist ein komplexes Geschäft

Der diabetische Risikopatient – eine interdisziplinäre Herausforderung

 

Hamburg (17. Mai 2007) - Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der steigenden Patientenzahlen hat die moderne Diabetologie in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung genommen. Längst geht es um weit mehr als um die reine Blutzuckersenkung. Vielmehr wird angestrebt, die gestörte Stoffwechsellage mit all ihren Facetten in den Griff zu bekommen und Folgeschäden der Erkrankung sowie das erhöhte Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen abzuwenden. Entsprechend komplex ist die Diabetestherapie geworden. Sie umfasst die Blutzucker- wie auch die Blutdruckkontrolle, das Management von Risikofaktoren und auch die Therapie von Komplikationen der Grunderkrankung und das bis in den urologischen Bereich hinein. Der Typ 2-Diabetes stellt somit eine interdisziplinäre Herausforderung dar, wie bei einem Symposium von der Bayer Vital GmbH bei der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Hamburg deutlich wurde.

Medtronic Diabetes Deutschland führt die erste Insulinpumpe mit der Option zur kontinuierlichen Glukosemessung ein

 

Das MiniMed Paradigm® REAL-Time System: Insulinpumpe und kontinuierliche Glukosemessung

 

Düsseldorf (17. Mai 2007) – Die Firma Medtronic hat heute in Deutschland die Einführung des MiniMed Paradigm® REAL-Time Systems bekannt gegeben, das aus der neuen fortschrittlichen Insulinpumpe MiniMed Paradigm® 522/722 und der Option zur kontinuierlichen Glukosemessung besteht. Damit werden erstmals die Vorteile einer Insulinpumpe und der kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) verbunden. Therapieverantwortlichen und Patienten eröffnen sich neue Möglichkeiten, das Diabetesmanagement zu optimieren. Die Funktion der kontinuierlichen Glukosemessung ermöglicht eine zeitnahe Interventionen zur Reduzierung der Häufigkeit und Schwankungsbreite unerwünschter glykämischer Exkursionen. Die Auswirkungen von Mahlzeiten, körperlicher Aktivität sowie von Insulin- und Medikamentengaben auf den Glukoseverlauf werden tranparenter. 

Neu von Abbott Diabetes Care:

Innovative Messgeräte und eine neue Teststreifengeneration für die individuelle Blutzuckerselbstkontrolle

 

Praktische, einfache und verständliche Blutzuckermessung für jeden Patienten

 

Wiesbaden / Hamburg (17. Mai 2007) Die Wahl des richtigen Blutzuckermesssystems ist für das tägliche Diabetesmanagement von entscheidender Bedeutung. Das optimale Blutzuckermessgerät muss den Fähigkeiten und Bedürfnissen des einzelnen Diabetikers entsprechen, so das Fazit der Experten auf der Pressekonferenz „Innovationen von Abbott Diabetes Care: Moderne Messgeräte und eine neue Teststreifengeneration für die individuelle Blutzuckermessung" im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Diabetes‑Gesellschaft in Hamburg. Das Unternehmen Abbott Diabetes Care stellte zwei Neuheiten vor: Das Blutzuckermessgerät FreeStyle Lite* und den Precision Xtra Plus Teststreifen** zur Verwendung mit dem Messgerät Precision® Xceed™. Beide Messsysteme ermöglichen eine sekundenschnelle und präzise Blutzuckermessung mit der weltweit geringsten Blutmenge von 0,3 ml und sind sehr einfach in der Handhabung. Dadurch können die Bereitschaft zur Blutzuckerselbstkontrolle und der Erfolg der Diabetestherapie deutlich erhöht werden.

Bessere Stoffwechseleinstellung bei Typ-2-Diabetikern dank Rimonabant

 

Frankfurt am Main / Hamburg (17. Mai 2007) ‑ Rimonabant verbessert signifikant den HbA1c-Wert sowie andere kardiometabolische Risikofaktoren wie HDL-Cholesterin und Triglyceride bei Patienten mit Typ-2-Diabetes. Dies geschieht durch die Blockade zentraler und peripherer CB1-Rezeptoren, so wird ein überaktiviertes Endocannabinoid-(EC)-System wieder normalisiert. Experten berichteten über die Wirkung von Rimonabant anlässlich eines Symposiums* auf der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Hamburg. „Mit Rimonabant steht uns eine Therapieoption zur Verfügung, die eine gute glykämische Kontrolle mit einer zusätzlichen Gewichtsreduktion verbindet", erklärte Prof. Dr. med. Andreas Pfeiffer, Charité Berlin.

Erfolgreich gegen Typ 2 Diabetes – DDP-4 Inhibitor Vildagliptin

Angriffspunkt Inselzelle: Orale Diabetes-Therapie der nächsten Generation

 

  • Vildagliptin sorgt für eine effektive Blutzuckerkontrolle bei Typ-2-Diabetikern durch Verbesserung der Inselzellfunktion
  • DPP-4 Inhibitor steigert die Insulinproduktion in den Betazellen und hemmt die Glukagonsekretion in den Alphazellen
  • Plazeboähnliches Nebenwirkungsprofil: keine Gewichtszunahme, keine vermehrten Hypoglykämien, keine gastrointestinalen Nebenwirkungen
  • Patienten-gerechte Therapie: eine Tablette pro Tag, unabhängig von den Mahlzeiten

 

Nürnberg, 16. Mai 2007 – Ziel der meisten oralen Antidiabetika bei Typ-2-Diabetes ist es, zur Kontrolle des HbA1c-Wertes die Insulinresistenz zu senken oder die Insulinsekretion der Bauchspeicheldrüse zu stimulieren(1). Nach Ansicht von Experten verfehlen die derzeit eingesetzten Therapieregime jedoch ihr Ziel, den Wert im oberen Normbereich von 5,8%, mindestens aber unter 7% zu halten(2). Darüber hinaus ergeben sich Nebenwirkungen wie Durchfall, Übelkeit, Ödeme und Gewichtszunahme(3) – Faktoren, die die Compliance reduzieren und damit den Therapieerfolg schmälern können. Einen neuen Behandlungsansatz bietet die therapeutische Klasse der DPP-4 Inhibitoren, die über das hormonale Inkretinsystem im Darm einen verbesserten Effekt auf die Inselzellen ausüben.

Behandlung schlafgestörter Patienten mit Diabetes mellitus

 

Von Prof. Dr. med. Stephan Volk, Hofheim am Taunus

 

Hamburg (16. Mai 2007) - Betrachtet man die Ursachen einer chronischen Schlafstörung in der Hofheimer Schlafambulanz, so wird deutlich, dass etwa 1/5 der Patienten organische Ursachen aufweisen. Der Diabetes mellitus, vor allem der Typ 1, spielt unter den organischen Ursachen der Schlafstörungen eine bedeutsame Rolle.

Die Behandlung einer chronischer Ein- und Durchschlafstörung bedeutet zunächst, einen nicht medikamentösen Ansatz zu verfolgen. Dabei geht es um die Übermittlung von Informationen über die physiologischen Grundlagen des Schlafes, die Vermittlung eines individuellen Störungsmodells und das Erlernen eines Entspannungsverfahrens.

Diabetes und Schlaf ‑ Schlafapnoesyndrom und Diabetes

 

Von Dr. med. Christian Lechner, Dachau

 

Hamburg (16. Mai 2007) - Seit Langem sind Interaktionen zwischen Diabetes mellitus Typ 2 sowie Schlafstörungen bekannt. Schlafstörungen können im Wesentlichen in zwei Gruppen unterteilt werden. Zum einen die so genannte Insomnie, die mit Ein- und Durchschlafstörungen vergesellschaftet ist. Auf der anderen Seite die schlafassoziierten Atemregulationsstörungen (Schlafapnoesyndrom), wie typischerweise beim obstruktiven Schlafapnoesyndrom. In der Regel führen beide Störungen zu erheblicher Schlaffragmentation mit teils gravierenden Auswirkungen auf die Gesamtbefindlichkeit der Patienten, namentlich auf die Leistungsfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Unfallgefahr bzw. kardiovaskuläre Erkrankungen.

Diabetes und Angst ‑ Diabetes und Depression

 

Von Dr. phil. Dipl.-Psych. Bernhard Kulzer, Bad Mergentheim

 

Hamburg (16. Mai 2007) - Psychische Probleme bzw. psychische Störungen (sowohl aktuelle, als auch in der bisherigen Lebensgeschichte aufgetretene) erschweren die Selbstbehandlung des Diabetes und haben in der Regel einen negativen Einfluss auf die Durchführung der Therapiemaßnahmen im Alltag. Die am häufigsten vorkommenden psychischen Störungen bei Diabetikern sind Depressionen und Angststörungen.

Frühe Insulintherapie mit Insulinanaloga:

Bessere Stoffwechselkontrolle und höhere Therapiezufriedenheit

 

Frankfurt am Main / Hamburg (16. Mai 2007) ‑ Der neue europäische und amerikanische Konsenz(1) zur Therapie des Typ-2-Diabetes empfiehlt eine frühe zusätzliche Therapie mit einem Basalinsulin, sobald ein HbA1c-Zielwert von unter sieben Prozent mit oralen Antidiabetika nicht mehr erreicht wird. Mit dem einmal täglich zu verabreichenden Insulin glargin (Lantus®) wird eine deutlich bessere Stoffwechselkontrolle als mit NPH-Insulin erreicht, bei gleichzeitig signifikant geringerem Risiko für Hypoglykämien, berichteten Experten anlässlich einer Pressekonferenz auf der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in Hamburg.

Neues Sprachgerät ermöglicht selbständige Blutzuckermessung für Sehbehinderte

Accu‑Chek Voicemate Plus: sprachunterstütztes Diabetes-Management für blinde und sehbehinderte Menschen

 

Hamburg (16. Mai 2007) - Speziell für sehbehinderte und blinde Menschen mit Diabetes bringt Roche Diagnostics ein neues System auf den Markt, das die Blutzuckerselbstkontrolle besonders einfach macht: Accu‑Chek Voicemate Plus. Es wurde in enger Zusammenarbeit mit Blinden und Sehbehinderten und dem deutschen Blinden‑ und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) entwickelt. In Verbindung mit dem Accu‑Chek Compact Plus Blutzuckermessgerät bildet es ein System, das Sehbehinderten durch die sprachunterstützte Bedienung von der Messvorbereitung bis zur Dokumentation der Blutzuckerwerte ein flexibleres und eigenständigeres Diabetes‑Selbstmanagement ermöglicht.

Interaktives Training für zu Hause ‑ neue Lerneinheit, jetzt online

Lernen leicht gemacht: Das neue Accu‑Chek e‑Training zum Thema Ernährung

 

Hamburg (16. Mai 2007) - Sich gesund und dabei genussvoll zu ernähren ‑wie das funktioniert, können Menschen mit Diabetes mit der neuen Lerneinheit des Accu‑Chek e‑Trainings jetzt bequem von zu Hause ausprobieren. Unter der Adresse www.accu‑chek.de/etraining finden Interessierte anschauliche Informationen zum Thema gesunde Ernährung sowie Genießer‑Tipps für den Alltag. Als registrierte Nutzer der Online‑Lerneinheit können vorhandene Kenntnisse mit praxisorientierten Übungen vertieft werden. Das e‑Training Ernährung ist bereits die vierte Lerneinheit auf der AccuChek Website und die Erfahrung zeigt: Die interaktive Form der Wissensvermittlung spricht die Nutzer auf spielerische Art an und ermuntert durch Beispiele und Übungen, das eigene Wissen zu erweitern und im eigenen Alltag direkt anzuwenden.

Schulen, beraten und begleiten:

Versorgungsqualität braucht starke Partner

 

Hamburg (16. Mai 2007) - Das tägliche Diabetes‑Selbstmanagement ist nicht immer einfach ‑ und um den Alltag mit Diabetes erfolgreich zu meistern, benötigen Menschen mit Diabetes mehr als ein benutzerorientiertes Blutzuckermesssystem mit hochwertiger Technik. Die Patienten müssen ihre Stoffwechselerkrankung verstehen und lernen, ihre Lebensgewohnheiten aktiv zu verändern. Hierbei unterstützt die Diabetes‑Care Marke Accu‑Chek Menschen mit Diabetes und Diabetes‑Profis mit technischen Innovationen aber auch mit Serviceleistungen rund um Wissenserwerb und ‑vermittlung. Die wichtigsten Neuheiten in diesen Bereichen werden jetzt bei der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) vom 16. bis 19. Mai 2007 in Hamburg vorstellt.

Bundesweite Diabetes-Aufklärung mit „Gesünder unter 7":

Diabetiker brauchen Bewegung

 

Frankfurt/Laatzen (10. Mai 2007) ‑ Die Deutschen sind die dicksten Europäer. Laut einer neuen Studie der International Association for the Study of Obesity sind 75 Prozent der Männer und über die Hälfte der Frauen übergewichtig ‑ und 60 Prozent der Bevölkerung bewegen sich zu wenig. Alarmierende Zahlen, denn Übergewicht und Bewegungsmangel sind wesentliche Risikofaktoren für die Volkskrankheit Diabetes. Deshalb ist „Sport und Diabetes" das zentrale Thema bei der Aufklärungs‑Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7" von Sanofi-Aventis und Partnern am 10. und 11. Mai 2007 im Leine-Center in Laatzen bei Hannover.

Frühe Insulintherapie

Blutzucker und Gewicht im Griff

 

Diabetes eine gewichtige Angelegenheit: Etwa 80 Prozent der Menschen mit Typ 2 Diabetes sind übergewichtig und sie nehmen häufig durch die Gabe von Insulin weiter zu. Dabei ergeben schon kleine Gewichtsreduktionen positive Effekte auf die Insulinsensitivität. Ebenso hat die Kontrolle des Gewichts einen erheblichen Einfluss auf das potenzielle Auftreten von Folgeerkrankungen. Ein ausdauerorientiertes Bewegungstraining kann nicht nur beim Abnehmen helfen, sondern den Blutzuckerspiegel verbessern und präventiv wirken. Photo: Novo Nordisk Pharma

Frankfurt am Main (27. April 2007) - Das moderne, lang wirksame Basisinsulin Insulin­detemir (Levemir®) erleichtert Menschen mit Typ 2 Diabetes den Einstieg in die Insulintherapie. Darin waren sich die Experten im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main im April 2007 einig. Denn mit der nur einmal täglichen Gabe von Insulindetemir im Rahmen einer Kombinationstherapie mit oralen Antidia­betika lässt sich bei einer effektiven Blutzuckerkontrolle eine günstigere Gewichtsentwicklung als unter NPH-Insulin oder Insulin­glargin erreichen.

Adipositas ist einer der wichtigsten Risikofaktoren im Entstehungsprozess für Typ 2 Diabetes. So zeigt die EPIC-Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DifE), dass Übergewicht, das im Alter zwischen 25 und 40 Jahren erworben wird, das Diabetesrisiko im späten Erwachsenen­alter erhöht.


Dies steht in Einklang mit der Tatsache, dass die überwiegende Mehrheit aller Patienten mit Typ 2 Diabetes übergewichtig sind – mit schwer-wiegenden Folgen für das Herz-Kreislauf-System. Maßnahmen gegen Übergewicht wirken sich dagegen positiv auf die Sterblichkeit aus (1) und verbessern die Stoffwechsellage der Betroffenen, betonte Professor Dr. Stephan Jacob, Villingen-Schwenningen. 

DPP-4-Hemmung: Premiere für ein neues Prinzip in der Therapie des Diabetes Typ 2

JANUVIA® senkt den Blutzuckerspiegel bedarfsgerecht

35. MSD-Diskussion 'Konzepte zur Pathophysiologie des Typ-2-Diabetes' am 15. April 2007 in Wiesbaden. Das Photo zeit v.l.n.r. Prof. Dr. Dierk Müller-Wieland (Hamburg), Prof. Dr. Reinhard G. Bretzel (Gießen), Prof. Dr. Burkhard Göke (München) und Dr. Ottfried Zierenberg (Haar). Photo: MSD SHARP & DOHME  

Wiesbaden (15. April 2007) - Mit der Zulassung des neuen oralen Anti­diabetikums Sitagliptin (JANUVIA®) steht eine neue Substanzklasse zur Therapie des Typ-2-Diabetes zur Verfügung: die Dipeptidyl-Pep­tidase-4 (DPP-4)-Inhibitoren. Durch Hemmung der DPP-4 wird die Wirkung körpereigener Inkretinhormone gesteigert. Dies führt u. a. zu einer Stimulierung der pankreatischen Insulin- und zu einer Hem­mung der Glukagonsekretion und adressiert damit zwei wesentliche Faktoren in der Pathophysiologie des Typ-2-Diabetes.

Als Zusatztherapie zu Metformin oder einem Glitazon können mit JANUVIA® daher pathophysiologisch die drei wesentlichen ursächli­chen Komponenten des Typ-2-Diabetes behandelt werden: Betazell-Dysfunktion, vermehrte hepatische Glukoseproduktion und Insulin­resistenz. Das klinische Studienprogramm für Sitagliptin zeigte, dass über das körpereigene Inkretinsystem der Blutzucker wirkungsvoll gesenkt wird. Die Behandlung mit dem DPP-4-Inhibitor war in den klinischen Studien gewichtsneutral, die Inzidenz für Hypoglykämien lag wie die Häufigkeit anderer klinischer Nebenwirkungen auf Place­boniveau.

Aktuelle GfK-Studie zeigt:

„Gesünder unter 7" - Gut informiert heißt besser eingestellt

 

Frankfurt am Main (23. März 2007) ‑ Bereits im dritten Jahr in Folge ist die Diabetes-Aktion „Gesünder unter 7" in ganz Deutschland unterwegs und klärt über Diabetes und die Bedeutung des Langzeitblutzuckerwertes HbA1c auf. Mit Erfolg, wie eine aktuelle Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zeigt: Diabetiker, die „Gesünder unter 7" kennen oder schon besucht haben, konnten signifikant häufiger den richtigen HbA1c-Zielwert von unter sieben Prozent angeben: 62 Prozent vs. 43 Prozent in der Gruppe, welche die Kampagne nicht kennt. Dieses Ergebnis bestätigt: „Gesünder unter 7" leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung und damit zur Verbesserung der Diabetes-Versorgung in Deutschland. In diesem Jahr findet „Gesünder unter 7" von März bis September 2007 in großen Einkaufszentren der Städte Karlsruhe, Hannover, Dresden und Bayreuth statt.

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7"

Bundesweite Aufklärung zum Langzeitblutzuckerwert

 

Frankfurt am Main / Karlsruhe (23. März 2007) ‑ Die bundesweite Diabetes‑Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7" von sanofi‑aventis und Partnern wurde heute im Ettlinger Tor in Karlsruhe durch den Schirmherrn und Starkoch Johann Lafer eröffnet. Bei der Auftaktpressekonferenz klärten Experten über den Langzeitblutzuckerwert HbA1c auf und informierten über aktuelle Erkenntnisse zur Vorsorge und Behandlung der Volkskrankheit. Erstmalig wurde auch der neue Insulinpen SoloStar® von sanofi‑aventis vorgestellt. Weiteres Highlight: Showkochen mit Johann Lafer. Von März bis September 2007 ist „Gesünder unter 7" in großen Einkaufszentren der Städte Karlsruhe, Hannover, Dresden und Bayreuth unterwegs.

Vier Tage lang durch Eis und Schnee:

Diabetikerin fährt eines der härtesten Schlittenhunderennen Europas

Sportliche Höchstleistungen geben Elke Schiller Kraft und Zufriedenheit

 

Schiller.jpgMünchen (20. März 2007) – Vollkommen erschöpft und überglücklich kommt Elke Schiller am 28. Januar als zweite ins Ziel. Hinter ihr liegt das Sedivackuv Long, das längste Schlit­ten­hunderennen der Tschechischen Republik und einer der härtesten Wettkämpfe Eu­ropas. Und das bedeutet: 150 Kilometer durch Eis und Schnee. Dennoch hat die 51-jährige Thüringerin den harten Trail erfolgreich gemeistert. Sie hat bewiesen, dass ihr Wille und Körper stärker sind als ihre Krankheit. Elke Schiller ist Typ 1 Diabetikerin. Ihre Bauchspeicheldrüse produziert durch eine Fehlreaktion des körpereigenen Abwehr­systems kein Insulin. Täglich muss sie ihren Blutzuckerwert messen und sich das Hor­mon spritzen.

Trendsetter in neuem Outfit: 

Das neue Contour® von Bayer – noch schneller, schicker, sicherer

Das Blutzuckermessgerät erleichtert Diabetikern die Selbstkontrolle

 

München (20. März 2007) – Morgens nach dem Frühstück aufräumen, schnell zur Gymnastik­gruppe, danach einkaufen und Mittagessen kochen, denn ab halb zwei sind die Kinder zu Hause.… Diabetiker können heute genauso aktiv wie ihre Mitmenschen leben –  sie müssen nur einige Regeln beachten. Dazu gehört, sich regelmäßig den Blutzucker zu messen. Ein Trendsetter unter den Messgeräten ist das Contour® von Bayer Vital.

Studie im „Journal of Diabetes Science and Technology“

Falsche Insulindosis durch falsch codierte Blutzuckermessgeräte möglich

 

Richtiges Codieren hilft Therapiefehler zu vermeiden


Leverkusen (1. März 2007) – Wenn Diabetiker ihre Insulindosis auf der Basis der Werte falsch codierter Blutzuckermessgeräte festlegen, können erhebliche Fehler entstehen, die zu Gesundheitskomplikationen führen können. Dies zeigt eine Studie, die gerade im Journal of Diabetes Science and Technology ( www.journalofdst.org ) veröffentlicht wurde. Danach arbeiten Blutzuckermessgeräte mit No-Coding-Technologie die Blutzuckerwerte auch besser als Geräte, die korrekt manuell codiert wurden.Falsche Insulindosis durch falsch codierte Blutzuckermessgeraete.jpg

sanofi aventis sponsort zum siebten Mal den Förderpreis der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker"

 

Berlin / Frankfurt am Main (1. Dezember 2006) - sanofi-aventis stiftet in diesem Jahr zum siebten Mal den Förderpreis der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker" (DHD) in Höhe von 10.000 Euro. Den Preis erhielt Dr. med. Peter Zimmer vom Institut für Präventive und Rehabilitative Sportmedizin der Technischen Universität München für die Evaluationsstudie des „DiSko" (Wie Diabetiker zum Sport kommen) ‑ Projekts. Der Förderpreis wurde im Rahmen der Jahrestagung der Stiftung DHD in Berlin überreicht.

Forderungen an die Diabetologie:

Mehr Aufklärung und frühzeitige Insulintherapie

 

Berlin / Frankfurt am Main (1. Dezember 2006) ‑ Das Ziel jeder Diabetestherapie ist ein HbA1c-Wert unter 7 Prozent, eine Nüchternblutglukose unter 110 mg/dl sowie niedrige postprandiale Blutzuckerwerte unter 135 mg/dl. Dabei wird eine normnahe Blutzuckereinstellung angestrebt, um vor allem das Risiko kardiovaskulärer Folgeerkrankungen zu vermeiden. Diese neu festgelegten Therapieziele können nur erreicht werden, wenn das Behandlungskonzept für Typ-2-Diabetes optimiert wird, forderten die Experten auf der Pressekonferenz „Starke Partner in der Diabetologie: Highlights 2006". Voraussetzung hierfür ist die kontinuierliche Aufklärung und Schulung der Patienten. Dazu gehören neben der Umstellung der Lebensführung ein Stufenplan und verbesserte Dosierungsstrategien für die medikamentöse Therapie. Sobald eine gute Blutzuckereinstellung mit oralen Antidiabetika nicht mehr erreicht wird, sollte frühzeitig mit einer Insulintherapie begonnen werden. Die klinische Praxis und zahlreiche Studien bestätigen den Nutzen und die Vorteile des langwirksamen Insulinanalogons Lantus® (Insulin glargin) und des kurzwirksamen Analogons Apidra® (Insulinglulisin). Beide Insuline stehen für eine gute Stoffwechselkontrolle mit geringem Hypoglykämierisiko sowie für hohe Therapieflexibilität und zufriedenheit.

Sitaqliptin plus Metformin: Senkung der HbA1c-Werte im Mittel um 2,1 Prozent

Neuer DPP-4-Inhibitor Sitagliptin zeigt gute Wirksamkeit und Verträglichkeit in Kombination mit Metformin

 

Haar (3. November 2006) - In einer randomisierten, doppelblinden, placebo-kontrollierten Studie wurden Typ-2-Diabetiker mit einer Kombinationstherapie aus Metformin und dem neuen Dipeptidyl-Peptidase-4 (DPP-4)-Inhibitor Sitagliptin behandelt, der sich zur Zeit im Zulassungsverfahren befindet. Zum Zeitpunkt der Randomisierung befanden sich die Patienten unter Placebotherapie bei einem durchschnittlichen HbA1c-Wert von 8,8 Prozent. Nach 24 Wochen Behandlung mit zweimal täglich 50 mg Sitagliptin und 1.000 mg Metformin zeigten die Patienten eine placebokorrigierte Absenkung ihrer HbA1c-Werte um durchschnittlich 2,1 Prozent. Die Kombinationstherapie wurde gut vertragen und zeigte hinsichtlich ihrer Verträglichkeit keine wesentlichen Unterschiede zur Monotherapie mit Metformin.

Der neue Insulinpen OptiClik®:

Insulintherapie mit drei Klicks

 

Berlin (2. November 2006) ‑ Ab sofort ist der neue Insulinpen OptiClik® von sanofi-aventis erhältlich. Diese wieder verwendbare Insulin-Injektionshilfe zur Anwendung mit speziellen 3-ml-Insulinpatronen für die lang- und kurzwirksamen Insulinanaloga Lantus® (Insulin glargin) und Apidra® (Insulinglulisin) stellt für Arzt und Patient eine Verbesserung in der Diabetestherapie dar. OptiClik® verfügt über eine innovative Technik, die eine präzise Insulininjektion bei einfacher Handhabung bietet ‑ jeder einzelne Injektionsschritt wird durch fühl- und hörbare „Klicks" begleitet:

Insulinanaloga in der Diabetestherapie:

wissenschaftliche Evidenz zum Wohle der Patienten

 

Frankfurt am Main (2. November 2006) ‑ Für den behandelnden Arzt spielt bei der Betreuung der Diabetiker neben der klinischen Expertise die Beachtung wissenschaftlicher Evidenz eine zunehmend wichtige Rolle. Die kurz- und langwirksamen Insulinanaloga Insulinglulisin (Apidra®) und Insulin glargin (Lantus®) tragen diesem Anspruch Rechnung, so die Experten auf der Pressekonferenz „Perspektiven und Chancen in der Diabetestherapie: Insulinanaloga und der neue OptiClik®". Zahlreiche Studien belegen den Nutzen und die Vorteile dieser Insulinanaloga: gute Stoffwechselkontrolle, geringes Hypoglykämierisiko und hohe Therapieflexibilität. So gehört zum Beispiel Lantus® zu den weltweit best untersuchten Arzneimitteln in der Diabetestherapie. Dieses bestätigen erneut Daten, die auf der 42. Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) in Kopenhagen präsentiert wurden.

Nutzen und Strategie der Insulintherapie ‑ mehr als nur Blutzuckerkontrolle

 

Von Prof. Dr. Petra-Maria Schumm-Draeger, München

 

Eltville-Erbach (9. August 2006) - Während in der Behandlung des Typ-1-Diabetes mellitus eindeutig belegt und akzeptiert ist, dass zur Vermeidung akuter und langfristiger Komplikationen des Diabetes zwingend eine normnahe Blutzuckereinstellung mit der Insulintherapie erreicht werden muss, hat sich in der Behandlung des Typ-2-Diabetes mellitus auf Grund der aktuellen Datenlage eindeutig ein Paradigmenwechsel zugunsten einer frühzeitigen Diagnostik und Therapie und insbesondere auch einer Insulinbehandlung ergeben.

Sanofi-Aventis kritisiert scharf die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zu den kurzwirksamen Insulinanaloga

 

Frankfurt am Main (18. Juli 2006) ‑ Der G-BA hat auf Basis des IQWiG-Abschlussberichtes vom 15.12.2005 entschieden, dass kurzwirksame Insulinanaloga für Typ-2-Diabetiker nicht verordnungsfähig sind, solange sie teurer sind als Humaninsulin. Der Kostenvergleich erfolgt in diesem Fall auf Basis des Apothekenabgabepreises je internationale Einheit Insulin.

Nach Überzeugung von Sanofi-Aventis bietet diese Entscheidung keine tragfähige Grundlage für die Versorgung der sechs Millionen Typ-2-Diabetiker in Deutschland. Die im Voraus geäußerte grundlegende Kritik an der IQWiG-Bewertung, die auf der mit erheblichen Mängeln behafteten Bewertung der kurzwirksamen Insulinanaloga durch das IQWG basiert, findet in der Entscheidung des G-BA keine Berücksichtigung.

Das Wichtigste ist die Gesundheit

Uwe Seeler kickte für die Diabetes-Aufklärung in Hamburg - „Gesünder unter 7“

 

Hamburg (1. Juni 2006) - Die bundesweite Diabetes-Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ kam am 1. und 2. Juni 2006 nach Hamburg in das Elbe-Einkaufszentrum. Mit dabei waren Hamburgs Ehrenbürger Uwe Seeler sowie die Sportler und Diabetiker Dimo Wache, Torwart beim Fußball-Erstligisten FSV Mainz 05, und Eishockeystürmer Michael Hackert von den Frankfurt Lions. Die von sanofi-aventis und Partnern initiierte Aufklärungsaktion wurde am 23. März 2006 durch Aktionsschirmherr Uwe Seeler in den Potsdamer Platz Arkaden in Berlin eröffnet.

 

Neues Weißbuch Diabetes:

Erste Datensammlung mit Experteneinschätzung zur Versorgungssituation Diabetes

Bertram Häußler, Ernst-Günther Hagenmeyer, Philipp Storz, Sandra Jessel: Weißbuch Diabetes in Deutschland - Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven der Versorgung einer Volkskrankheit, Thieme-Verlag 2006. 

Leipzig (25. Mai 2006) - „Fakten zur Diabetesversorgung sind bislang zwar in großer Zahl, aber in höchst unterschiedlicher Qualität, weit verstreut und nur ungenügend aufbereitet verfügbar", erklärt Prof. Dr. med. Eberhard Standl, Präsident der Deutschen Diabetes Union und des Nationalen Aktionsforums Diabetes mellitus (NAFDM). „Diese Lücke versucht das neue Weißbuch etwas zu schließen." Das „Weißbuch Diabetes in Deutschland ‑ Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven der Versorgung einer großen Volkskrankheit" liefert eine wissenschaftlich fundierte, systematische Zusammenfassung der aktuellen Versorgungssituation. Ein elfköpfiges Expertenforum hat darüber hinaus die Daten bewertet, eingeordnet und kritisch gewürdigt. So lassen sich Trends ausmachen, Handlungsperspektiven ableiten und Ziele formulieren. Das Weißbuch Diabetes bietet fundierte Daten und neutrale Orientierung für alle, die sich mit der gegenwärtigen und zukünftigen Versorgung der Volkskrankheit Diabetes auseinander setzen möchten.

Symposium „Der diabetische Risikopatient` bei der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft am 25. Mai 2005 in Leipzig

 

Typ 2-Diabetiker: Hochrisikopatienten auf mehreren Ebenen

 

Leipzig (25. Mai 2006) - Typ 2‑Diabetiker sind in der Praxis unbedingt als Hochrisikopatienten zu behandeln. Sie brauchen eine adäquate antidiabetische Therapie, welche die enorme kardiovaskuläre Gefährdung mitberücksichtigt. Sie brauchen aber auch eine adäquate Therapie der Begleiterkrankungen und Risikofaktoren, welche ihrerseits die besondere Stoffwechselsituation berücksichtigt und möglichst sogar günstig beeinflusst.

Die kardiovaskuläre Morbidität und auch Mortalität ist bei Patienten mit Typ 2‑Diabetes gegenüber Nicht‑Diabetikern um ein Vielfaches erhöht und 75 Prozent der Typ 2‑Diabetiker versterben letztlich an einem Myokardinfarkt. Das exzessiv erhöhte kardiovaskuläre Risiko beim Typ 2‑Diabetes muss in der Praxis unbedingt berücksichtigt werden, wenn Diabetiker zu behandeln sind. „Typ 2‑Diabetiker sind stets Hochrisikopatienten", berichtete Professor Dr. Matthias Leschke aus Esslingen bei einem Satellitensymposium bei der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Leipzig. Die kardiovaskuläre Gefährdung beschränkt sich nach seinen Worten nicht allein auf den manifesten Diabetes sondern ist auch bei der gestörten Glukosetoleranz schon vorhanden.

Diabetestherapie mit Insulinanaloga:

Bessere Stoffwechselkontrolle, weniger Hypoglykämien

 

Leipzig/Frankfurt am Main (24. Mai 2006) ‑ Ziel einer guten Insulintherapie ist es, den physiologischen Verlauf des körpereigenen Insulins so weit wie möglich nachzuahmen. Die Insulinanaloga wurden speziell mit dieser Zielsetzung entwickelt und tragen dem Anspruch einer physiologischen Insulinbehandlung besser Rechnung als alle bisher verfügbaren Insuline, so die Meinung der Experten auf der Pressekonferenz „Zeitbombe Typ-2-Diabetes: Neues zur Therapie mit Insulinanaloga" im Rahmen der 41. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in Leipzig. Das kurzwirksame Insulinanalogon Insulinglulisin (Apidra®) und das langwirksame Analoginsulin Insulin glargin (Lantus®) erweitern durch ihre Vorteile die therapeutischen Möglichkeiten bei Diabetes.

LifeScan-Symposium zur 41. Jahrestagung der DDG:

Praxisrelevanz der postprandialen Blutglukose Neue Evidenzen und aktuelle Empfehlungen

 

Leipzig (24. Mai 2006) ‑ Die große Bedeutung postprandialer Blutglukosewerte für die Therapie des Diabetes mellitus wurde in der Vergangenheit unterschätzt, Nüchternglukose und HbA1c-Wert galten als entscheidende Zielwerte. Unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus zahlreichen jüngeren Studien wurde die postprandiale Blutglukose in den neuen Guidelines der International Diabetes Federation (IDF) jetzt als drittes Therapieziel für Typ 2-Diabetes festgelegt.

LifeScan, Experte und Partner in der Blutzuckerselbstkontrolle mit Sitz in Neckargemünd, veranstaltete im Rahmen der diesjährigen DDG‑Tagung in Leipzig ein Satellitensymposium zu diesem Thema. Anerkannte Diabetesexperten aus Forschung und Praxis stellten neue Evidenzen und Empfehlungen vor und betonten den belegten Einfluss postprandialer Hyperglykämien auf die Entstehung diabetesbedingter Folgeerkrankungen und Spätkomplikationen. LifeScan reagierte auf das neue Therapieziel auch mit der Erweiterung seiner bewährten Messtechnologie: Das neue Blutzuckermesssystem OneTouch® Ultra® 2 ermöglicht Diabetespatienten unter anderem das spezifische Markieren präund postprandialer Blutglukosewerte.

„Gesünder unter 7"

Uwe Seeler, Johann Lafer und Thomas Fuchsberger für eine bundesweite Diabetes-Aufklärung in Deutschland

 

Frankfurt am Main (5. Mai 2006) ‑ Mit einem feierlichen Banddurchschnitt durch FußballLegende Uwe Seeler wurden am 23. März die bundesweiten Diabetes‑Aktionstage „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7" von sanofi‑aventis und Partnern in den Potsdamer Platz Arkaden in Berlin eröffnet. Ebenfalls dabei: die prominenten Diabetiker Dimo Wache (Torwart FSV Mainz 05) und Thomas Fuchsberger (Sohn von Joachim „Blacky" Fuchsberger). Der Auftakt war ein voller Erfolg. Das allgemeine Interesse an der Aufklärung über die Volkskrankheit Diabetes in Berlin war riesengroß. Auch für die sechs weiteren Termine in Nürnberg, Leipzig, Neunkirchen, Bremen, Köln und Hamburg hat sanofi‑aventis spannende Aktivitäten geplant. Drei Schwerpunktthemen stehen im besonderen Fokus: Ernährung, Sport und Reisen mit Diabetes. Für alle drei Themen konnten prominente Experten zum Teil selbst Diabetiker ‑ gewonnen werden.

Weil es unter die Haut geht

Experten empfehlen Einmalverwendung von Insulinpen-Nadeln

 

Der Gebrauch einer Pennadel hinterläßt Spuren: verbogene Spitze mit GewebeanhaftungenDresden (28. Februar 2006) - Moderne Insulinpen-Nadeln sind Einwegprodukte und speziell auf die Bedürfnisse der Menschen mit Diabetes abgestimmt. Dennoch verwenden vor allem in Deutschland die meisten insulinpflichtigen Diabetiker Injektionsnadeln für ihren Pen mehrfach. Wenigen ist bewußt, welches Risiko sie dabei eingehen.

Die Nadeln können stumpf werden, sich verbiegen oder verstopfen. Hautreste und Bakterien bleiben an ihnen hängen. Die Folgen: kleine Verletzungen und Gewebeveränderungen, die Gefahr von Infektionen sowie Ungenauigkeiten bei der Insulinzufuhr, die unerwünschte und unkalkulierbare Blutzucker-schwankungen verursachen können. Dies will die Aktion „Weil es unter die Haut geht“ ändern. Gegründet vom Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe e.V. (VDBD) und den Unternehmen BD, Novo Nordisk und Ypsomed, hat sich die Initiative zum Ziel gesetzt, über den richtigen und hygienischen Umgang mit Insulin-Injektionsnadeln aufzuklären. Nur die Einmalverwendung von Pen-Nadeln gewährleistet eine aus medizinischer Sicht hygienische, sichere und wirksame Insulinversorgung. Diese wichtige Rolle der Pen-Nadeln für eine optimale Insulinbehandlung wird noch immer von vielen Betroffenen unterschätzt.

Die Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ in der Deutschen Diabetes-Stiftung - Öffentlichkeits für Risikopatienten, ihre Ärzte sowie politische Entscheidungsträger

 

Von Univ.-Prof. Dr. Diethelm Tschöpe

 

Berlin (2. Dezember 2005) - Die Volkskrankheit Diabetes nimmt ständig, in letzter Zeit sogar exponentiell zu. Unterschiedliche Quellen, unterschiedliche Sichtweisen, gleiches Ergebnis. Neu ist allerdings die vor allem aus ökonomischer Perspektive vorrangig gewordene Betrachtung, daß es neben den sozialen und medizinischen direkten Belastungen der Zuckerkrankheit vor allem darum gehen muß, die immensen Kosten, die mit der Behandlung von Komplikationen verbunden sind, zu beherrschen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Schäden an den Blutgefäßen. Während früher die Mikroangiopathie und die hierdurch bedingten Organschäden im Mittelpunkt des Bewußtseins sowohl der Ärzte als auch der Patienten mit Diabetes standen, verschiebt sich dieses Bewußtsein zunehmend auf dem Boden der Erkenntnis, daß es vor allem Herzinfarkt, Schlaganfall und Verschlüsse der Beinarterien sind, die Patienten mit Diabetes mellitus tödlich bedrohen. Herausragendes Problem: Die Zuckerkrankheit wird nicht bemerkt, Gefäßveränderungen, die schließlich zum Infarkt führen können, leider auch nicht.