Diabetes

Levemir®: Effektive Blutzuckersenkung bei vergleichsweise geringem Hypoglykämierisiko

SOLVE™ bestätigt Ergebnisse anderer nicht-interventioneller und kontrollierter Studien

 

Frankfurt am Main (30. Mai 2012) – Der Vergleich der deutschen Auswertungen von SOLVE™, einer großen internationalen Beobachtungsstudie, mit den globalen Ergebnissen zeigt eine hohe Übereinstimmung in Bezug auf eine effektive HbA1c-Senkung bei geringer Hypoglykämierate. Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit den Daten früherer großer nicht-interventioneller Untersuchungen im gleichen Therapiesetting und bestätigen, dass die 1-mal tägliche Gabe von Insulin detemir (Levemir®) als zusätzliche Therapie zu oralen Antidiabetika (OAD) eine effektive und sichere Behandlungsoption ist.

 

Diabetische Neuropathie

Neuropathische Schmerzen – oft noch unterschätzt

 

Stuttgart (17. Mai 2012) - Die Behandlung des Diabetes mellitus ist komplex, die Erfassung und Therapie neuropathischer Schmerzen infolge einer diabetischen Neuropathie tritt dadurch nicht selten in den Hintergrund. Die Patienten aber werden durch die Schmerzproblematik enorm in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt, wie beim Deutschen Diabetes Kongress 20121 deutlich wurde. Mit Pregabalin (LYRICA®) steht eine Medikation zur Verfügung, die neuropathische Schmerzen rasch und nachhaltig lindert und auch die assoziierten Schlafstörungen der Patienten effektiv bessert. Infolge seines Wirkprofils und des geringen Interaktionspotentials eignet Pregabalin sich zudem gut zur Behandlung multimorbider Patienten mit neuropathischen Schmerzen.

 

Blutzucker-Messsystem FreeStyle InsuLinx mit Insulinrechner von Abbott: Fortschritt, der messbar ist. Photo AbbottBlutzucker-Messsystem FreeStyle InsuLinx mit Insulinrechner von Abbott:

Fortschritt, der messbar ist

 

Stuttgart (17. Mai 2012) - Das FreeStyle InsuLinx Blutzucker-Messsystem(1,2) des globalen Gesundheitsunternehmens Abbott weist als erstes Blutzucker-Messgerät einen Insulinrechner für Mahlzeitdosen (Bolusdosen) auf, der eine empfohlene Insulindosis berechnet. Darüber hinaus bietet FreeStyle InsuLinx weitere benutzerfreundliche Merkmale wie z.B. die Bedienung über einen Touchscreen, automatische Protokollführung, individuell wählbare Voreinstellungen sowie einen USB-Anschluss für Plug-and-Play-Berichte in Verbindung mit der integrierten Software FreeStyle Auto-Assist.

 

47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Beim Einsatz von Liraglutid den gesamten Nutzen berücksichtigen

 

Stuttgart (17. Mai 2012) – Bei der aktuellen ökonomischen Bewertung von Arzneimitteln stehen derzeit kurzfristige Effekte und unmittelbare Kosten im Vordergrund. Da jedoch insbesondere bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes  Folgekosten die Gesamt-aufwendungen für die Erkrankung maßgeblich bestimmen, forderten Experten im Rahmen der 47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Stuttgart1,2 eine langfristige ökonomische Betrachtungsweise, die alle anfallenden Kosten und den gesamten Nutzen eines Wirkstoffes berücksichtigt. Das beinhaltet Aufwendungen für Folgeerkrankungen sowie indirekte Kosten. So können beispielsweise mit dem humanen-GLP-1 Analogon Liraglutid (Victoza®) neben der reinen Blutzuckersenkung weitere positive Effekte wie Gewichtsverlust und Reduktion des systolischen Blutdrucks bei vergleichsweise vermindertem Hypoglykämierisiko einhergehen.

 

Symposium DDG-Kongress 2012, BERLIN-CHEMIE AG

PRIMAS – ein neues Schulungs- und Behandlungsprogramm für Menschen mit Typ-1-Diabetes

 

  • Das erste strukturierte Schulungsprogramm speziell für erwachsene Typ-1-Patienten
  • Evaluationsergebnisse zeigen: PRIMAS verbessert HbA1c und diabetesbezogene Belastungen von Typ-1-Patienten

 

Stuttgart (16. Mai 2012) - Ab Juli 2012 ist mit PRIMAS erstmals ein Schulungs- und Behandlungsprogramm speziell für erwachsene Typ-1-Diabetiker erhältlich. Es basiert auf dem Empowerment-Ansatz und zielt auf den selbstständigen Umgang mit Diabetes im täglichen Leben. In einem Symposium der Berlin-Chemie AG auf der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Stuttgart* wurden jetzt die Evaluationsergebnisse vorgestellt: Das neue Programm verringerte signifikant HbA1c-Werte und diabetesbedingte Belastungen gegenüber dem traditionellen Programm und wies Vorteile bei den psychosozialen Themen auf. „PRIMAS schließt eine große Lücke“, erklärte Professor Hellmut Mehnert, München. „Wir hatten bislang kein strukturiertes, praxisnahes Schulungsprogramm für erwachsene Typ-1-Diabetiker.“

 

Individuelle Therapie für multimorbide Typ-2-Diabetiker

Risikofaktoren reduzieren, Hypoglykämien vermeiden, die Niere im Blick behalten

 

Stuttgart (16. Mai 2012) – Der Typ-2-Diabetes ist nicht selten Teil eines metabolischen Syndroms und damit per se mit Begleiterkrankungen assoziiert. Hinzu kommt, dass der demografische Wandel auch vor Diabetikern nicht haltmacht. Multimorbidität ist bei Diabetikern daher die Regel und nicht die Ausnahme. Welche Möglichkeiten gibt es, das Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko in dieser vielschichtigen Patientengruppe zu verringern? Und welche Parameter bedürfen der besonderen Beobachtung? Diesen Fragen stellten sich namhafte Experten bei einer Expertendiskussion unter dem Vorsitz von Professor Dr. Michael Nauck, Diabeteszentrum Bad Lauterberg, die von der BERLIN-CHEMIE AG im Rahmen der 47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) am 16. Mai 2012 in Stuttgart veranstaltet wurde.*

 

Neue Bayer Generation der Blutzuckermessgeräte: Präzises Diabetes-Management mit dem CONTOUR® NEXT USB System . Direkte Eingabe von Insulin und Kohlenhydraten vereinfacht vollständige Tagebuchführung. Anlässlich der 47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Stuttgart präsentiert Bayer HealthCare das neue Blutzuckermessgerät CONTOUR® NEXT USB. „Das neue CONTOUR® NEXT USB ist einfach zu bedienen und misst sehr genau. Dies gibt Menschen mit Diabetes Sicherheit für ein individuelles und effektives Diabetes-Management“, erläutert Sandra Blaß, Medical Communication & Scientific Support Manager Diabetes Care, Bayer HealthCare Deutschland. Photo: Bayer HealthCareNeue Bayer Generation der Blutzuckermessgeräte

Präzises Diabetes-Management mit dem CONTOUR® NEXT USB System

 

Direkte Eingabe von Insulin und Kohlenhydraten vereinfacht vollständige Tagebuchführung

 

Stuttgart (16. Mai 2012) – Anlässlich der 47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Stuttgart präsentiert Bayer HealthCare das neue Blutzuckermessgerät CONTOUR® NEXT USB. „Das neue CONTOUR® NEXT USB ist einfach zu bedienen und misst sehr genau. Dies gibt Menschen mit Diabetes Sicherheit für ein individuelles und effektives Diabetes-Management“, erläutert Sandra Blaß, Medical Communication & Scientific Support Manager Diabetes Care, Bayer HealthCare Deutschland.

Strukturierte Blutzuckerselbstkontrolle in der Diabetes Typ-2 Therapie -

durch neuen Praxisleitfaden für Hausärzte optimiert

 

Stuttgart (15. Mai 2012) - Eine neu entwickelte Praxisempfehlung für Diabetes Typ-2 Patienten bietet eine wertvolle Orientierungs- und Entscheidungshilfe bei der Frage der zu verordnenden Messfrequenz in der strukturierten Blutzuckerselbstkontrolle. Eine Expertengruppe um Priv.-Doz. Dr. med. Erhard Siegel, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Diabetes Gesellschaft, hat einen patientenzentrierten und praxisorientierten Leitfaden gezielt für Hausärzte entwickelt, der im Rahmen der 47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft vom 16. bis 19. Mai in Stuttgart auf einer Presseveranstaltung vorgestellt wurde.

 

Diabetes Management im Alltag

Neue Accu-Chek® Smart Pix Software

 

Stuttgart (15. Mai 2012) - Die strukturierte Blutzuckerselbstmessung ist für viele Menschen mit Diabetes ein wichtiger Bestandteil der eigenen Therapieverlaufskontrolle. Das Unternehmen Roche Diagnostics, Mannheim, unterstützt diese Patienten bereits aktiv mit dem Accu-Chek® Smart Pix Datenauslesegerät.

Durch den Einsatz der neuen Accu-Chek® Smart Pix Software lassen sich die Funktionen des Accu-Chek® Smart Pix nun deutlich erweitern, um das Diabetes Management für Ärzte und Patienten noch übersichtlicher zu gestalten. Im Rahmen der 47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft vom 16. bis 19. Mai in Stuttgart wurden die erweiterten Funktionen auf einer Presseveranstaltung vorgestellt.

 

Zwei Phase-3-Studien in The Lancet erschienen

Geringeres Hypoglykämierisiko unter dem ultra-langwirksamen Insulin degludec

 

Mainz (14. Mai 2012) – Das ultra-langwirksame Insulin degludec, ein in der Entwicklung von Novo Nordisk befindliches neues Basalinsulin, zeigte in zwei Studien, die aktuell in The Lancet erschienen sind, eine signifikante Verminderung nächtlicher Hypoglykämien* um 25 % im Vergleich zu Insulin glargin.

 

Linagliptin - Trajenta®

Boehringer Ingelheim beendet aktuelle Preisverhandlungen mit GKV-Spitzenverband

 

Ingelheim und Bad Homburg (26. April 2012) - Boehringer Ingelheim beendet die aktuellen Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband zu Trajenta® (Linagliptin). Ein Erstattungspreis auf dem Niveau der generischen Vergleichstherapie der Sulfonylharnstoffe im niedrigen zweistelligen Centbereich (Tagestherapiekosten) ist für das Unternehmen nicht akzeptabel.

Frühe Anzeichen und wenig bekannte Komplikationen

Wenn die Haut auf Diabetes hinweist und Zuckerkranke Zähne verlieren

 

Wiesbaden (15. April 2012) - Auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Wiesbaden konzentrierte sich das Symposium „Von Kopf bis Fuß auf Diabetes eingestellt“ der Berlin-Chemie AG auf wenig beachtete und komplexe Folge- und Begleiterkrankungen des Diabetes mellitus. Intensiv referierten die Experten über Komplikationen wie die gefährliche und trotzdem häufig unterdiagnostizierte kardiale autonome diabetische Neuropathie und das gefürchtete diabetische Fußsyndrom. Besondere Aufmerksamkeit erlangten die Themen Zahnerkrankungen bei Diabetes und Hautsymptome als mögliche Vorboten eines unerkannten Diabetes. Einig waren sich alle Referenten, dass nur die umfassende und wiederholte Aufklärung der Patienten über mögliche Symptome der wichtigste Schritt zur Früherkennung der Erkrankung ist.

 

 Mit PRIMAS wird ab Mai 2012 ein modernes, patientengerechtes Schulungs- und Behandlungsprogramm für erwachsene Typ-1-Patienten ab 18 Jahren zur Verfügung stehen. Patienten erhalten darin nicht nur Diabeteswissen, sondern lernen vor allem die Fähigkeit zum Selbstmanagement und zum eigenverantwortlichen Umgang mit dem Diabetes – ein entscheidender Faktor für den langfristigen Behandlungserfolg. Das Projekt des Forschungsinstituts der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) und der BERLIN-CHEMIE AG wurde unter der Leitung von Professor Dr. Norbert Hermanns und Privatdozent Dr. Bernhard Kulzer (FIDAM) entwickelt und jetzt auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt. Photo: Berlin ChemieDiabetesschulung für erwachsene Typ-1-Patienten

Der Patient im Mittelpunkt: Das neue Schulungsprogramm PRIMAS

 

Berlin (23. März 2012) - Mit PRIMAS wird ab Mai 2012 ein modernes, patientengerechtes Schulungs- und Behandlungsprogramm für erwachsene Typ-1-Patienten ab 18 Jahren zur Verfügung stehen. Patienten erhalten darin nicht nur Diabeteswissen, sondern lernen vor allem die Fähigkeit zum Selbstmanagement und zum eigenverantwortlichen Umgang mit dem Diabetes – ein entscheidender Faktor für den langfristigen Behandlungserfolg. Das Projekt des Forschungsinstituts der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) und der BERLIN-CHEMIE AG wurde unter der Leitung von Professor Dr. Norbert Hermanns und Privatdozent Dr. Bernhard Kulzer (FIDAM) entwickelt und jetzt auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt [1].

 

Informationsbrief zu schwerwiegenden Überempfindlichkeitsreaktionen und akuter Pankreatitis in Zusammenhang mit Saxagliptin (Onglyza®)

 

Berlin (9. März 2012) - Saxagliptin ist ein Dipeptidyl-Peptidase-4-(DPP4)-Inhibitor, der für erwachsene Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus in Kombination mit Metformin, einem Sulfonylharnstoff, einem Thiazolidindion oder mit Insulin zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle zugelassen ist.

 

Das neue CONTOUR XT von Bayer HealthCare bei der Anwendung. Photo: Bayer HealthCareEinfach, zuverlässig und präzise

Das neue CONTOUR® XT Blutzuckermessgerät und die neuen CONTOUR® NEXT Sensoren

 

Bayer HealthCare Deutschland stellt seine neue Generation der Blutzuckermessung vor

  

Münster (2. März 2012) – Anlässlich der Diabetes Messe in Münster stellt Bayer HealthCare Deutschland ein neues Blutzuckermessgerät vor: das CONTOUR® XT Messgerät, welches zusammen mit den neuen CONTOUR® NEXT Sensoren die nächste Generation der Blutzuckermess-Systeme von Bayer bildet. Messgerät und Sensoren überzeugen besonders in punkto Messgenauigkeit, Zuverlässigkeit und leichter Handhabung. „Die hohe Messgenauigkeit macht CONTOUR® XT und CONTOUR® NEXT Sensoren zu einem System, auf das sich Patienten und Fachkreise gleichermaßen verlassen können“, so Bern Harrison, Wissenschaftler im Bereich Diabetes am Bayer HealthCare Standort Mishawaka, USA.

 

Kalorien - nicht Proteine oder Kohlenhydrate - sind der Schlüssel zum Gewichtsverlust bei Diabetikern

 

Berlin (1. März 2012) - Eine neue Studie der University of Otago in Neuseeland hat gezeigt, daß eine Reduzierung der Kalorienaufnahme bei übergewichtigen oder fettleibigen Typ-2 Diabetikern eher zum Gewichtsverlust führt, als eine besonders protein- und kohlenhydratreiche Ernährung. Der Endokrinologe Dr. Jeremy Krebs leitete die Studie, die erst kürzlich in der internationalen Wissenschaftszeitschrift "Diabetologia" veröffentlicht wurde.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren untersuchten die Wissenschaftler den Gewichtsverlust von insgesamt 419 Probanden in Auckland, Wellington und Christchurch im Alter von 35 bis 75 Jahren, die sich an einen fettarmen Ernährungsplan halten mussten. Während eine Gruppe proteinreiche Kost zu sich nahm, sollte sich die andere Gruppe kohlenhydratreich ernähren.

 

Diabetes Mediendialog 2012 von Roche DiagnosticsDiabetes Mediendialog 2012 von Roche Diagnostics

Diabetes Management – eine unterschätzte Innovation?

 

Hohenkammer (24. Februar 2012) - Die Diabetesversorgung in Deutschland bleibt derzeit noch weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Aktuelle Studiendaten und Erfahrungen aus der Praxis zeigen hingegen, welche konkreten Vorteile Diabetes Management für Menschen mit Diabetes hat und wie es Ärzte dabei unterstützt, effizient zu therapieren. Beim Diabetes Mediendialog von Roche Diagnostics auf Schloss Hohenkammer diskutierten Experten die Studienlage, präsentierten Erfahrungen aus der Praxis und gaben dabei einen Ausblick, wie Diabetes Management dazu beitragen kann, die Versorgung in der Breite zu verbessern.

 

Pioglitazon weiterhin für bestimmte Typ-2-Diabetiker

 

  • Europäische Kommission schließt sich der Überzeugung der Europäischen Arzneimittelagentur an, dass Pioglitazon enthaltende Arzneimittel auch weiterhin eine zulässige Behandlungsoption für bestimmte Typ-2-Diabetespatienten bleibt

 

Osaka, Japan, und London, UK (10. Januar 2012) - Die Neubewertung der Europäischen Kommission ist mit der Akzeptierung des CHMP-Standpunktes vom Oktober 2011 nun abgeschlossen. Takeda Pharmaceutical Company Limited ("Takeda") gab heute bekannt, dass sich die Europäische Kommission dem Standpunkt des Ausschusses für Humanarzneimittel (Committee for Medical Products for Human Use, CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (European Medicines Agency, EMA) wie im Oktober 2011 vorgeschlagen angeschlossen habe, der Änderungen auf dem Produktetikett und eine Klärung der Produktindikationen für Pioglitazon enthaltende Arzneimittel umfasst. Damit ist die europäische Neubewertung beendet, die im März 2011 von der Europäischen Kommission initiiert wurde. Die Änderungen auf dem Etikett werden nun in die Zulassung Pioglitazon enthaltender Arzneimittel integriert.

 

Phto: IQWiGDMP Typ-2-Diabetes

Aktuelle Leitlinien zeigen Änderungsbedarf auf

 

IQWiG publiziert Abschlussbericht zu Recherche / Keine gravierenden Änderungen notwendig

 

Berlin (3. Januar 2012) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 3. Januar 2012 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für die geplante Überarbeitung des entsprechenden Disease-Management-Programms (DMP) von Bedeutung sein könnten. Demnach muss das DMP an keiner Stelle dringend überarbeitet werden. Allerdings identifizierte das IQWiG verschiedene Aspekte, die ergänzt und spezifiziert werden könnten.

Photo: IQWiGZusatznutzen von Linagliptin ist nicht belegt

 

Hersteller weicht von zweckmäßiger Vergleichstherapie des G-BA ab

 

Berlin (2. Januar 2012) - Linagliptin (Handelsname Trajenta®) ist seit August 2011 zugelassen für die Verbesserung der Blutzuckerkontrolle bei Erwachsenen mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung einen erhöhten Blutzuckerspiegel nicht ausreichend senken. Es kommt für Patientinnen und Patienten infrage, die den üblicherweise eingesetzten Wirkstoff Metformin nicht vertragen oder nicht einnehmen sollten. Außerdem kann Linagliptin ergänzt werden, wenn die Behandlung mit Metformin nicht ausreicht.

 

Neue Nationale Versorgungsleitlinie Diabetische Neuropathie

 

DDG fordert umfassendere Versorgung bei Nervenschäden

 

Berlin (22. Dezember 2011) – Von den hierzulande über sieben Millionen Menschen mit Diabetes mellitus entwickeln etwa 30 Prozent eine Neuropathie. Die mit der Nervenschädigung einhergehenden Beschwerden sind vielfältig: Sie reichen von Schmerzen an Füßen und Beinen, dem Verlust von Druck- und Schmerzempfinden, Magen-Darm-Beschwerden, Herz-Kreislauf-Beschwerden, wie Pulsrasen und Schwindel bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen. Hinzu kommen aber auch Durchfälle und Verstopfung, Störungen am Harntrakt und auch sexuelle Störungen wie erektile Dysfunktion. Frühzeitig erkannt und richtig behandelt, können schwerwiegende Folgen wie Amputationen an den unteren Extremitäten zu einem großen Teil vermieden werden. Die nun veröffentlichte „Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) Neuropathie bei Diabetes“ richtet sich an alle Ärzte, die Menschen mit Diabetes behandeln. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), deren Leitlinien der NVL als Quell-Leitlinien zugrunde liegen, erhofft sich davon eine bessere Versorgungsqualität.

 

Deutsche Diabetes Gesellschaft gegen die Übernahme ärztlicher Tätigkeiten durch andere Berufsgruppen

 

Pflege gezielt in die Diabetes-Behandlung einbeziehen

 

Berlin (19. Dezember 2011) – Im Interesse der Patienten lehnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) eine Übertragung ärztlicher Tätigkeiten auf dafür nicht ausgebildete Berufsgruppen ab. Dies plant jetzt jedoch der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) im Rahmen eines Modellvorhabens. Grundlage dafür ist eine Richtlinie „über die Festlegung ärztlicher Tätigkeiten zur Übertragung auf Berufsangehörige der Alten- und Krankenpflege zur selbstständigen Ausübung von Heilkunde“. Damit unterläge die Verantwortung für die jeweilige Behandlung nicht mehr dem Arzt. Dieser Beschluss gefährde das Recht des Patienten auf eine Behandlung nach Facharztstandard.

Levemir® jetzt auch für Kinder zwischen zwei und fünf Jahren zugelassen

 

Mainz, 1. Dezember 2011 – Die Europäische Kommission hat die Zulassung von Levemir® (Insulin detemir) auf Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren erweitert. Damit ist Insulin detemir das einzige moderne Basalinsulin-Analogon, das bei diesen jungen Patienten eingesetzt werden kann.

 

DDG warnt vor überzogenen Erwartungen

Blutzuckermessen mit Tränen statt Blut

 

Berlin (28. November 2011) – Forscher der Universität Michigan meldeten kürzlich, dass sich mit Hilfe eines Glukose-Sensors der Zuckergehalt in Tränenflüssigkeit bestimmen lässt. Menschen mit Diabetes mellitus könnten dadurch auf tägliche Bluttests verzichten. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sieht in diesem Verfahren jedoch keine Alternative zur herkömmlichen Blutzuckermessung. Diese ließe sich laut DDG schonend, schmerzarm und verlässlich durchführen, wenn Patienten einige Hinweise berücksichtigen.

 

Zulassungserweiterung

Levemir® (Insulin detemir) als Add-on Therapie zu Victoza® (Liraglutid) bei Menschen mit Typ 2 Diabetes

 

Mainz (16. November 2011) – Die Europäische Kommission hat die Zulassung des modernen Basalinsulins Insulin detemir (Levemir®) um die Zusatztherapie zum humanen-GLP-1 Analogon Liraglutid (Victoza®) erweitert. Victoza® wird in Kombination mit oralen Antidiabetika bei Menschen mit Typ 2 Diabetes eingesetzt. Die dieser Entscheidung zugrunde liegende Studie wurde darüber hinaus in die Fachinformation von Victoza® aufgenommen.

 

Moderne Diabetestherapie

Vorteile der GLP-1 Analoga bestätigt

 

  • Studien bestätigen starke HbA1c-Senkung, günstige Gewichtseffekte und Vorteile beim Hypoglykämierisiko des humanen-GLP-1 Analogons Liraglutid – auch bei additiver Gabe von Insulin detemir

 

Berlin (12. November 2011) – Die Therapie mit Liraglutid (Victoza®) erfüllt die Leitlinienforderungen für Menschen mit Typ 2 Diabetes nach guter Blutzuckerkontrolle mit sehr wenigen Hypoglykämien (außer in Kombination mit einem Sulfonylharnstoff) und gleichzeitig günstigem Effekt auf das Körpergewicht. Dies machen aktuelle anlässlich der Herbsttagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) präsentierte Daten deutlich. Hinweise gibt es auch auf günstige kardiovaskuläre Effekte wie Senkung des systolischen Blutdrucks und LDL-Cholesterins sowie Verbesserung kardiovaskulärer Biomarker wie PAI-1. Von den Vorzügen von Victoza® profitieren die Patienten unvermindert auch dann, wenn die Behandlung durch Zugabe von Insulin detemir (Levemir®) intensiviert wird, bestätigt eine große neue Studie. Sie war Basis der europäischen Zulas-sungserweiterung für Levemir® als Add-On Therapie zu Victoza®.

 

Umdenken bei der Behandlung von Typ-2-Diabetes

Gewichtsabnahme ist zentrales Ziel der Diabetestherapie

 

Berlin (11. November 2011) – Etwa 60 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland sind übergewichtig und 20 Prozent leiden an Adipositas. Die „Fettleibigkeit“ ist eine chronische Krankheit, die mit einer verkürzten Lebenserwartung, Verlust an Lebensqualität und nicht zuletzt einem hohen Risiko für Typ-2-Diabetes einhergeht. Zentrales Ziel der Diabetesbehandlung ist es, das Körpergewicht zu reduzieren. Über neue Strategien bei der Therapie von Diabetes und Adipositas diskutieren Experten auf der 5. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Die Veranstaltung findet vom 11. bis 12. November 2011 in Berlin statt.

 

DiaKoPf  - Diabetologische Kompetenz in Pflegeeinrichtungen

 

Sana Klinik Oldenburg, Diabeteszentrum, Projektleiter: Lars Hecht

 

Berlin (11. November 2011) - Ein Viertel der über 65-jährigen Bewohner in Alten- und Pflegeheimen ist an Diabetes erkrankt, wird aber häufig nicht der Erkrankung entsprechend versorgt.[1] Dies bildete für das Team des Therapie- und Schulungszentrums für Diabetologie der Sana Klinik Oldenburg, das jährlich über 3.000 Menschen mit Diabetes betreut und kontinuierlich Schulungen für medizinisches Fachpersonal aus Senioreneinrichtungen anbietet, die Grundlage für die Entwicklung des Projektes „DiaKoPf – Diabetologische Kompetenz in Pflegeeinrichtungen“. Kernziel des Versorgungsprogrammes ist die kontinuierliche fachgerechte Behandlung des Diabetes mellitus in Pflegeheimen, um so die Lebensqualität bei geriatrischen Diabetikern zu erhöhen. Durch den systemischen Ansatz werden Bewohner, Angehörige, Pflegekräfte und die behandelnden Ärzte in das Projekt einbezogen.

 

„Jeder Schritt zählt! Jetzt handeln!“
am Welt-Diabetes-Tag und bei
„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“

 

Saarbrücken (28. Oktober 2011) – Angesichts des Welt-Diabetes-Tags am 14. November 2011 hat die Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ bei Ihrer Station im Saarland verstärkt dazu aufgerufen, sich zu bewegen und fit zu halten. „Wer rechtzeitig handelt und seinen Lebensstil ändert, kann vorbeugen“, so Prof. Dr. Stephan Jacob, Villingen-Schwenningen, bei der Pressekonferenz von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ in Saarbrücken. Der Diabetologe unterstrich die Bedeutung von ausreichender Bewegung und gesunder Ernährung in der Prävention und Therapie eines Diabetes. Bewegung hat Typ-1-Diabetiker Daniel Schnelting, dreifacher Deutscher Meister im 200-Meter-Sprint, genug. Er vollbringt Spitzenleistungen und motiviert zusammen mit Starkoch Johann Lafer als Botschafter von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ Menschen mit Diabetes, ihre Erkrankung aktiv anzugehen.

 

Mit Typ-1-Diabetes gut leben

Deutsche Diabetes Gesellschaft legt neue Leitlinie vor

 

Berlin (25. Oktober 2011) – Von schätzungsweise sieben Millionen Menschen mit Diabetes mellitus in Deutschland, haben etwa fünf bis zehn Prozent einen Typ-1-Diabetes – Tendenz steigend: Jährlich kommen etwa 2200 neu Erkrankte im Alter bis zu 14 Jahren dazu. Diese Form des Diabetes beginnt häufig bereits im Kindes- und Jugendalter. Patienten müssen sich lebenslang Insulin spritzen. Um mit Typ-1-Diabetes gut leben zu können, ist es wichtig, dass Arzt und Patient die bestmögliche und auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Behandlung anwenden. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) legt deshalb jetzt ihre aktualisierte evidenzbasierte Leitlinie zur Therapie des Typ-1-Diabetes vor. Die Fachgesellschaft richtet sich damit an Ärzte, Laien, Pflegende und Diabetes-BeraterInnen.

 

Nationale VersorgungsLeitlinie Typ-2-Diabetes: Neuropathie

 

Registernummer: nvl - 001e

Klassifikation:      S3

Stand:                   24.10.2011 , gültig bis 01.07.2015

NovoPenEcho Skins. Photo: Novo NordiskNovoPen Echo® ersetzt künftig NovoPen® Junior

 

Mainz (17. Oktober 2011) – Der Diabetes-Spezialist Novo Nordisk hat im März 2011 den neu entwickelten Insulinpen NovoPen Echo® einge-führt. Das Injektionsgerät wurde speziell für die Bedürfnisse von Kindern konzipiert und hat sich inzwischen fest im Markt etabliert. Das Vorgängermodell, NovoPen® Junior, wird zum 31. Oktober 2011 vom Markt genommen.

 

Jahreskongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD)

Menschen mit Typ 2 Diabetes profitieren von der frühen Umstellung auf Liraglutid

 

Frankfurt am Main (22. September 2011) – Aktuelle Studienergebnisse, die auf dem Jahreskongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD) im September 2011 in Lissabon, Portugal, präsentiert wurden,1 zeigen, dass signifikant mehr Menschen mit Typ 2 Diabetes den HbA1c-Zielwert von unter sieben Prozent erreichen, wenn Liraglutid in einer frühen Phase der Erkrankung verabreicht wird.2 Die Extension der in The Lancet publizierten Vergleichsstudie mit Sitagliptin und Liraglutid macht darüber hinaus deutlich, dass die Gesamtzufriedenheit der Patienten nach einer Umstellung von dem oralen DPP-IV Inhibitor auf das injizierbare humane-GLP-1 Analogon steigt.3 Mögliche Gründe sind dafür nach Ansicht der Autoren die bessere glykämische Kontrolle sowie der stärkere Gewichtsverlust unter Liraglutid im Vergleich zu Sitagliptin.4,5,6

 

Schichtarbeit und Schlafmangel fördern Übergewicht und Diabetes

 

Berlin (7. September 2011) – Berufstätige, die dauerhaft in Wechselschichten arbeiten, haben ein erhöhtes Risiko für Übergewicht, Diabetes Typ 2 und kardiovaskuläre Erkrankungen. Denn häufig sind ihre „zirkadianen Rhythmen“ gestört. Jeder Organismus verfügt über eine natürliche Chronologie. Sogenannte biologische Uhren regeln seine Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel der Schlaf-Wach-Rhythmus oder die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit. Personen, die häufig nachts arbeiten müssen, sollten sich regelmäßig einem Gesundheitscheck unterziehen, um Diabetes und anderen Erkrankungen vorzubeugen.

 

Magenoperationen kein Allheilmittel gegen Diabetes

DDG warnt vor undifferenziertem Heilsversprechen für Menschen mit Diabetes

 

Berlin (6. September 2011) – Laut der Expertengruppe „Metabolische Chirurgie“ würden durch Magenoperationen 70 Prozent der extrem Übergewichtigen von drohenden Stoffwechselschäden befreit. Demzufolge kämen jährlich 20.000 Menschen in Deutschland für einen solchen Eingriff in Frage. Anlässlich des 16. Weltkongresses der internationalen Vereinigung für Adipositas- und metabolische Chirurgie (IFSO) in Hamburg warnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) vor der Magenbypass-Chirurgie als Allheilmittel für Diabetespatienten.

 

AMNOG-Folgen

Trajenta® steht Patienten in Deutschland vorerst nicht zur Verfügung

 

Ingelheim und Bad Homburg (2. September 2011) – Boehringer Ingelheim und Lilly, Partner in einer weltweiten Diabetes-Allianz, werden das neue orale Antidiabetikum Trajenta® (Wirkstoff Linagliptin) den Patienten in Deutschland nicht zur Verfügung stellen. Die Markteinführungen in anderen europäischen Ländern werden derzeit vorbereitet und sind davon nicht betroffen, da die Entscheidung im Zusammenhang mit dem AMNOG-Prozess zur Bewertung neuer Arzneimittel steht.

 

Nationale VersorgungsLeitlinie zur diabetischen Neuropathie

 

Berlin (24. August 2011) - Die Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Neuropathie bei Diabetes im Erwachsenenalter ist seit heute abrufbar. Damit ist nach Fußkomplikationen, Retinopathie und Nephropathie das vierte NVL-Modul zu Diabetes im Erwachsenenalter fertig gestellt worden.

 

DMP Typ-1-Diabetes: Aktuelle Leitlinien zeigen Änderungsbedarf auf

IQWiG publiziert Abschlussbericht zu Recherche / Keine gravierenden Änderungen notwendig

 

Berlin (22. August 2011) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 22. August 2011 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für die geplante Überarbeitung des entsprechenden Disease-Management-Programms (DMP) von Bedeutung sein könnten. Demnach muss das DMP an keiner Stelle zwingend überarbeitet werden. Allerdings identifizierte das IQWiG verschiedene Aspekte, die ergänzt und spezifiziert werden könnten.

 

Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7. Viernheim 11.08.2011. Photo: Heike BackeRiesiges Interesse an "Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7"

 

Viernheim (11. August 2011) - Lange Schlangen der Besucher beim Diabetes-Risikocheck zeigten das große Interesse der Bevölkerung an der von Sanofi initiierten bundesweiten Diabetes-Aktion "Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7" im Rhein-Neckar-Dreieck. Fast 1.200 Menschen machten mit und ließen ihr persönliches Diabetesrisiko testen oder kontrollierten bei bekannter Diabetes-Diagnose ihre Werte. Interessierte nutzten vor Ort die Gelegenheit, die neuen Blutzuckermessgeräte BGStar® und iBGStar® kennenzulernen.

 

Hilfe für Mütter mit Diabetes und ihre Kinder

DDG stellt neue Leitlinie Schwangerschaftsdiabetes vor

 

Berlin (11. August 2011) – Von rund 650.000 Geburten in Deutschland im Jahr 2010 litten fast 24.000 Mütter bei der Entbindung unter Schwangerschaftsdiabetes, Tendenz steigend. Fälle wie das kürzlich in Texas mit 7,3 Kilo geborene „Riesenbaby“ machen deutlich, welche Komplikationen die Krankheit für eine Geburt bedeuten kann. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat in den vergangenen Monaten die Leitlinie Schwangerschaftsdiabetes überarbeitet. Erhöhte Blutzuckerspiegel bei Schwangeren rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, lindere die Folgen für Mutter und Kind, so die DDG. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) legt die DDG jetzt die „Evidenzbasierte Leitlinie zu Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Gestationsdiabetes mellitus (GDM)“, eine entsprechende Praxisleitlinie und eine Version für interessierte Laien vor.

 

71st Scientific Sessions der American Diabetes Association (ADA) in San Diego, Kalifornien

Neue Daten: Switch von anderen Inkretin-basierten Antidiabetika auf Liraglutid ist oft lohnenswert

 

SAN DIEGO, USA / Mainz, 8. August 2011 – In zwei Studien, die bei der 71. Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA) in San Diego, Kalifornien, vorgestellt worden sind, ließ sich mit Liraglutid bei einer Reihe von Patienten mit Typ 2 Diabetes ein HbA1c-Wert unter 7,0 Prozent erreichen – selbst dann, wenn diese Patienten zuvor unter Exenatid oder Sitagliptin das Therapieziel verfehlt hatten. Das Behand-lungsziel eines HbA1c-Wertes unter 7,0 Prozent mit gleichzeitiger Gewichtsabnahme erreichten die Patienten unter Liraglutid (1,8 mg) mit höherer Wahrscheinlichkeit als unter Sitagliptin bzw. Exenatid, zeigt eine gepoolte Analyse der Daten aus beiden Studien.5