Diabetes

Erfolgreiche Insulinpumpentherapie

Einstieg und Alltag für Ärzte und Patienten erleichtern

Leipzig (8. Mai 2013) - Die Insulinpumpentherapie stellt hohe Anforderungen an das Therapiemanagement sowohl für Ärzte als auch für Patienten. Für einen erfolgreichen Einstieg ist nicht nur eine klare Indikation erforderlich, sondern auch ein ausführliches Gutachten des Arztes mit einem über mehrere Monate geführten, lückenlosen Tagebuch. Denn der Beantragungsprozess ist mit einem hohen Aufwand verbunden. Eine vollständige Diabetesdokumentation mittels Datenmanagement-Lösungen – beispielsweise mithilfe von Accu-Chek® Aviva Expert und Accu-Chek® Smart Pix Software von Roche Diagnostics – kann den Genehmigungsprozess mit validen und lückenlosen Daten unterstützen.

48. Jahrestagung Deutsche Diabetes Gesellschaft

Tresiba® – Kongress-Highlights 2013

 

Leipzig (8. Mai 2013) – Im Rahmen der 48. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) im Mai 2013 in Leipzig präsentierte PD Dr. Elmar Jaeckel, Hannover, neue Daten zu Tresiba® (Insulin degludec) sowie eine aktuelle Auswertung der deutschen Teilnehmer der GAPP2™ Online-Erhebung. Insulin degludec (TresibaR) ist ein neues Basalinsulin. Es bildet nach der Injektion ein subkutanes Depot aus löslichen Multihexameren. Von den Enden der Multihexamere lösen sich allmählich einzelne Monomere ab, die langsam und kontinuierlich in die Blutbahn resorbiert werden. Dies sorgt fur ein stabiles Zeit-Wirkungsprofil mit einer niedrigen interindividuellen Variabilität und einem langen blutzuckersenkenden Effekt, der über 42 Stunden anhalt. 1,2,3

Abb.: Studien belegen bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus ein erhöhtes Risiko an Angststörungen oder Depressionen zu erkranken. Foto: Bayer HealthCare Deutschland (Contour® XT).Psyche und Diabetes

Genaue Messergebnisse geben der Seele Sicherheit

 

  • Bayer HealthCare informiert im Rahmen der 48. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft über den Einfluss der Psyche auf die Diabetestherapie

 

Leverkusen (8. Mai 2013) – Die Psyche spielt bei vielen Therapien eine Schlüsselrolle – besonders bei Menschen mit chronischen Erkrankungen, wie Diabetes mellitus, ist der Therapieerfolg abhängig von der Mitarbeit der Patienten, denn sie müssen die notwendigen Verhaltensänderungen und Therapieentscheidungen umsetzen. Bei einer Abendveranstaltung von Bayer HealthCare im Rahmen der 48. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) wird erläutert, wie die Psyche und der Erfolg bei der Diabetes-Therapie zusammenhängen.

Typ-2-Diabetes weiter auf dem Vormarsch

Blutzuckerkontrolle und mehr: Inkretine an den Stellschrauben der Pathophysiologie des Typ-2-Diabetes

 

Leipzig (8. Mai 2013) – „Forschung von heute für die Praxis von morgen“, so lautete das Motto der 48. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), die vom 8. – 11. Mai in Leipzig stattfand. Welche Auswirkungen neue Erkenntnisse aus Forschung und Klinik auf aktuelle und zukünftige Strategien bei der Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes haben können, war auch das Thema eines mit namhaften Experten besetzten Satellitensymposiums unter dem Vorsitz von Professor Dr. Wolfgang E. Schmidt und Professor Dr. Andreas Pfeiffer, das die BERLIN-CHEMIE AG am 8. Mai 2013 im Rahmen der Tagung ausrichtete*.

5 Jahre DPP-4-Hemmer Xelevia/Velmetia in Deutschland

Gewichtszunahme und Unterzuckerung vermeiden: Individualisierte Therapie des Diabetes mellitus Typ 2

 

Leipzig (8. Mai 2013) – Seit rund 5 Jahren sind die den DPP-4-Hemmer* Sitagliptin enthaltenen Produkte Xelevia® und Velmetia® in Deutschland zur Behandlung des Typ-2-Diabetes mellitus verfügbar (Xelevia®: Sitagliptin als Monosubstanza; Velmetia®: Sitagliptin in Kombination mit Metformin). Aus diesem Anlass fand am 8. Mai 2013 im Rahmen der 48. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Leipzig eine Pressekonferenz mit den renommierten Diabetesexperten Professor Dr. Wolfgang E. Schmidt und Dr. Andreas Lueg statt, zu der die BERLIN-CHEMIE AG eingeladen hatte**.

Diabetes Kongress 2013

Untersuchung der Darmflora könnte Früherkennung und Behandlung des Typ-2-Diabetes verbessern

 

Leipzig (7. Mai 2013) – Die Darmflora im menschlichen Körper ist ein komplexes Ökosystem, das von einigen tausend Bakterienarten besiedelt ist. Ihr Gesamtgewicht beträgt etwa 1,5 Kilogramm. Menschen mit Adipositas und Typ-2-Diabetes (T2D) weisen Veränderungen in ihrer Darmflora auf. Diese von Gesunden abweichenden Merkmale könnten zukünftig zur Früherkennung und Behandlung von Diabetes beitragen. Die Erforschung der Wechselwirkungen zwischen Darmbakterien und ihrem Wirt, dem Menschen, steht allerdings noch am Beginn. Über diesen Forschungsansatz diskutieren Wissenschaftler beim Diabetes Kongress 2013, der 48. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft, unter dem Motto „Forschung von heute für die Praxis von morgen“ vom 8. bis 11. Mai 2013 in Leipzig.

 

Motivation bei Diabetes mellitus

Neue Wege gehen – hin zur erwünschten Lebensqualität

 

Wiesbaden (9. April 2013) - Um Diabetespatienten in verschiedensten Krankheitsphasen zu motivieren, sind soziale Kompetenzen von Ärzten gefragt. Ein Symposium der BERLIN-CHEMIE AG auf dem Wiesbadener Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) stellte patientenzentrierte Ansätze vor, die die Lebensqualität der Patienten im Auge behalten.

 

 

Erste Evaluationsergebnisse

TheraKey® gilt als informativ und vertrauenswürdig

 

Wiesbaden (6. April 2013) - Mit dem online-basierten Programm TheraKey® hat die BERLIN-CHEMIE AG ein innovatives Konzept entwickelt, das Ärzten die Möglichkeit gibt, ihre Patienten auch außerhalb der Sprechstunde zu unterstützen. Durch das Programm erhalten Patienten und Angehörige einen kontrollierten Zugang zu gesicherten, produktneutralen und passgenauen Informationen rund um die Erkrankung. Derzeit wird TheraKey® durch das renommierte Ilmenauer Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT evaluiert. Erste Ergebnisse zeigen: Ärzte bewerten das neue Angebot positiv und sehen darin eine Möglichkeit, die Compliance und das Verständnis der Patienten zu verbessern.

 

Mit TheraKey stellt die Berlin-CHEMIE AG einen weiteren Baustein ihres gesellschaftlichen Engagements im Gesundheitssystem vor. „Wir wissen seit Jahren um die knappen zeitlichen Ressourcen der Ärzte. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, hier tätig zu werden und den Arzt in seiner Praxis intensiv zu unterstützen“, fasst Torsten Flöttmann das Engagement der BERLIN-CHEMIE AG zusammen. „TheraKey bietet dem Arzt die Möglichkeit, seine Patienten online-basiert und interaktiv zu unterstützen, ohne dabei auf die Sicherheit verlässlicher, produktneutraler Informationen zu verzichten.“ Das Konzept soll schon bald auf weitere Indikationsgebiete wie beispielsweise COPD, Herz-Kreislauferkrankungen und Gicht ausgeweitet werden. Photo: BERLIN CHEMIE AGDer Schlüssel zur Arzt-Patienten-Kommunikation

Mit TheraKey® zu einer völlig neuen Informationsvermittlung

 

Wiesbaden (6. April 2013) - Volle Wartezimmer und kurze Behandlungszeiten: Der Arzt von heute steht immer häufiger unter Druck. Er möchte seine Patienten umfassend informieren und beraten, kommt jedoch durch seine knappen zeitlichen Ressourcen oft nicht über die Vermittlung von Basiswissen hinaus. Die Folge: Patienten informieren sich immer öfter eigenständig im Internet, erhalten falsche Informationen und bleiben verunsichert zurück.

Die BERLIN-CHEMIE AG hat einen völlig neuen Lösungsansatz entwickelt, der dem Arzt an dieser Stelle Unterstützung bietet: TheraKey® ist ein online-basiertes Konzept, mit dem der Arzt seinen Patienten auch außerhalb der Sprechstunde kontrollierten Zugang zu gesicherten und umfassenden Informationen rund um die Erkrankung ermöglichen kann. Das produktneutrale Therapiebegleitprogramm geht passgenau auf die Bedürfnisse der Patienten und erstmals auch ihrer Angehörigen ein.

 

Insulin-Führerschein: Neues Schulungsprogramm für Patienten mit Typ-2-Diabetes: bot leben. Photo: Kirchheim Verlag Insulin-Führerschein

Neues Schulungsprogramm für Patienten mit Typ-2-Diabetes: bot leben

 

Berlin (27. März 2013) - Die Schulungslandschaft für Diabetiker ist groß. Dabei oft vermisst: ein Schulungsprogramm für den Einstieg in die basal unterstütze orale Therapie. Dabei ist ein früher Einstieg in die Insulintherapie ein wichtiger Grundstein zur Erhaltung der Lebensqualität von Menschen mit Diabetes. Um diese Lücke in der Schulungslandschaft zu schließen, hat Sanofi Diabetes ein interdisziplinäres Team von Fachärzten, Diabetesberaterinnen und Psychologen aus ganz Deutschland bei der Entwicklung des neuen Schulungsprogramms bot leben unterstützt.

 

DDG hält Entscheid des IQWiG zu Dapagliflozin für ethisch untragbar und patientengefährdend

 

Berlin (22. März 2013) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat einem Diabetesmedikament der neuen Substanzklasse der SGLT-2-Inhibitoren den Zusatznutzen abgesprochen.Da zu erwarten ist, dass sich der gemeinsame Bundesausschuss(G-BA) in seiner Sitzung am 23. April 2013 diesem Votum anschließt, wird diese effektive und sichere Therapieoption Patienten mit Typ 2 Diabetes in Deutschland nicht mehr angeboten werden können. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft(DDG)hält das IQWiG-Urteil aus wissenschaftlicher und medizinischer Sicht für falsch. Grund: Durch Unterzuckerungen gefährdete Patienten profitieren von Dapagliflozin, dem ersten zugelassenen Medikament dieser Substanzklasse.

 

Hersteller-Dossier enthält für kein Anwendungsgebiet geeignete Daten

Zusatznutzen von Dapagliflozin ist nicht belegt

 

Köln (15. März 2013) - Dapagliflozin (Forxiga®) ist seit November 2012 zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet. Aus dem Dossier lässt sich ein solcher Zusatznutzen jedoch nicht ableiten, da der Hersteller für keines der möglichen Anwendungsgebiete von Dapagliflozin relevante Daten vorgelegt hat.

 

Diabetestherapie als Prozesslandschaft

Potentiale für eine bessere Versorgung

 

Hohenkammer (8. März 2013) - Behandlungsergebnisse in der Diabetesversorgung sind heute immer noch verbesserungsfähig, gleichzeitig werden die Rahmenbedingungen immer schwieriger: Mehr Patienten müssen in kürzerer Zeit von weniger Spezialisten und unter höherem Kostendruck behandelt werden. Wie kann heute unter diesen Voraussetzungen die Versorgung von Menschen mit Diabetes realistisch verbessert werden? Im Rahmen des diesjährigen Diabetes Mediendialogs von Roche Diagnostics vom 8.-9. März auf Schloss Hohenkammer bei München zeigten Experten mögliche Lösungsansätze und führten die Diskussion über eine Optimierung der Diabetesversorgung weiter.

 

GBA - Festbeträge anstelle von Verordnungseinschränkungen

Sämtliche in Deutschland verfügbaren Insulinanaloga wieder zu Lasten der GKV verordnungsfähig

 

Berlin (21. Februar 2013) – Die Wirkstoffe Humaninsulin und Insulinanaloga zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2) werden künftig in drei Festbetragsgruppen zusammengefasst. Das hat der Gemeinsame Bundesausschusses (G-BA) am Donnerstag in Berlin beschlossen.

 

G-BA - Erneute Dossiervorlage

Zusatznutzen für Linagliptin nicht belegt

 

Berlin (21. Februar 2013) – Auch nach Vorlage eines neuen Dossiers durch den Hersteller konnte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) dem Wirkstoff Linagliptin (Handelsname Trajenta®) keinen Zusatznutzen im Vergleich zur zuvor festgelegten zweckmäßigen Arzneimitteltherapie attestieren. Das Präparat ist zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 zugelassen, derzeit nicht auf dem deutschen Markt und wurde der gesetzlich vorgesehenen Nutzenbewertung durch den G-BA unterzogen.

 

Hersteller legt in seinem Dossier keine geeigneten Daten vor

Zusatznutzen der Kombination Saxagliptin und Metformin ist nicht belegt

 

Köln (15. Februar 2013) - Die fixe Kombination aus den Wirkstoffen Saxagliptin und Metformin (Komboglyze®) ist seit November 2011 zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieses Kombinationspräparat gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet. Aus dem Dossier lässt sich ein solcher Zusatznutzen jedoch nicht ableiten, da der Hersteller keine relevanten Daten vorgelegt hat.

Studie belegt: Blutzuckerspiegel wird nicht negativ beeinflusst

Typ II-Diabetiker können gleich nach dem Spritzen essen

 

Jena (11. Februar 2013) - Rund sieben Prozent der Deutschen leiden an Diabetes, die meisten davon an einem Altersdiabetes. Bei diesem Typ ist der Blutzuckerwert anfänglich nur nach den Mahlzeiten zu stark erhöht, später dann dauerhaft. Am Anfang ist eine Ernährungsumstellung als Behandlung ausreichend, später werden blutzuckersenkende Tabletten benötigt. Nach einer Krankheitsdauer von etwa 10 Jahren reicht das Insulin, das die eigene Bauchspeicheldrüse produziert, nicht mehr aus und die Betroffenen benötigen Insulininjektionen, um den Blutzucker zu senken. Bisher wurde darauf hingewiesen nach der Insulinspritze eine Pause von 20 bis 30 Minuten einzuhalten, bevor etwas gegessen werden kann. Eine neue Studie von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Jena (UKJ) widerlegt diese These und zeigt, dass Patienten direkt nach dem Spritzen von Normalinsulin essen können, ohne dass der Blutzuckerspiegel zu stark ansteigt.

 

Deutsche Diabetes Gesellschaft aktualisiert Praxisempfehlungen

Neue Praxisempfehlung zur diabetischen Neuropathie

 

Berlin (24. Januar 2013) – Die Praxisempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) erscheinen in diesem Jahr mit einem neuen Kapitel zur diabetischen Neuropathie. Darin erläutern die Autoren unter anderem Maßnahmen, mit denen die Schmerzen einer diabetesbedingten Nervenschädigung wirkungsvoll verringert werden können. Darüber hinaus haben Experten die Kapitel „Diabetes und Schwangerschaft“ sowie „Gestationsdiabetes mellitus“ überarbeitet. Die Praxisempfehlungen erscheinen jährlich in der Zeitschrift „Diabetologie und Stoffwechsel“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart) und richten sich vor allem an praktisch tätige Diabetologen aber auch Allgemeinmediziner, Neurologen, Schmerztherapeuten und Gynäkologen. Interessierte können die Praxisempfehlungen ebenfalls im Internet abrufen.

 

Nationale VersorgungsLeitlinie „Diabetes – Strukturierte Schulungsprogramme“

 

Berlin (21. Dezember 2012) - Drei Monate stand die Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) Diabetes – Strukturierte Schulungsprogramme zur öffentlichen Begutachtung im Internet. Jetzt ist die Bearbeitung abgeschlossen und die Finalversion der fünften NVL rund um den Diabetes und seine Folgeerkrankungen wird veröffentlicht. Sie beinhaltet neben Empfehlungen zu Inhalten und Didaktik auch eine Übersicht über anerkannte Schulungsprogramme in Deutschland und vermittelt Qualitätsanforderungen.

 

Ist Diabetes "ansteckend"?

 

München (13. Dezember 2012) - Infektionserkrankungen können Diabetes auslösen, und umgekehrt macht Diabetes die Betroffenen anfälliger für Infektionen – dies ist das Fazit der Fortbildungsveranstaltung "Diabetes und Infektion" des Instituts für Diabetesforschung, Helmholtz Zentrum München, die Ende November im Klinikum rechts der Isar stattfand. Überraschendes Ergebnis: Adipositas (krankhaftes Übergewicht), die mit dem Typ 2 Diabetes in engem Zusammenhang steht, kann im Hinblick auf das soziale Umfeld ebenfalls als „ansteckend“ bezeichnet werden.

 

Deutsche Diabetes Gesellschaft kritisiert Stellungnahme des IQWiG zur Nutzenbewertung von Linagliptin

Wissenschaftlich nicht haltbar und methodisch mangelhaft

 

Berlin (10. Dezember 2012) – Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat den Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zum Zusatznutzen für das Diabetes-Medikament Linagliptin als „wissenschaftlich nicht haltbar“ und methodisch mangelhaft kritisiert. Es gebe aus Sicht der DDG derzeit keinen Zweifel am Vorteil der DPP-4 Inhibitoren gegenüber Sulfonylharnstoffen, heißt es in einer aktuellen DDG-Stellungnahme. Es sei zu befürchten, dass in Folge des IQWiG-Berichts Diabetespatienten in Deutschland vom weltweiten Therapiefortschritt abgekoppelt würden.

 

Auch aus neuem Dossier ist Zusatznutzen nicht ableitbar

Linagliptin: Erneut keine Belege für Zusatznutzen

 

Köln (3. Dezember 2012) - Linagliptin (Handelsname Trajenta®) ist seit August 2011 zugelassen für die Verbesserung der Blutzuckerkontrolle bei Erwachsenen mit Diabetes mellitus Typ 2. Auch bei der Bewertung des neuen Dossiers gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) lässt sich kein Zusatznutzen des Wirkstoffs gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie feststellen. Denn der Hersteller hat keine relevanten Studien vorgelegt. Zu diesem Ergebnis kommt der am 3. Dezember 2012 veröffentlichte Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

 

Typ-1-Diabetes

PRIMAS: Erfahrungen aus der Schulungspraxis

 

Berlin (17. November 2012) - Die Erkenntnisse aus der ärztlichen Praxis zeigen: Der Primär- und Nachschulungsbedarf bei Typ-1-Diabetikern ist hoch. In einem Symposium der Berlin-Chemie AG auf der Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Berlin* wurden Erfahrungen aus der Arbeit mit dem neuen Schulungs- und Behandlungsprogramm PRIMAS** vorgestellt. Das Programm ist sowohl für die Erstschulung als auch für die Wiederholungsschulung geeignet. PRIMAS wurde speziell für erwachsene Typ-1-Patienten entwickelt und zielt auf ein selbstbestimmtes Leben mit Diabetes. Viel Wert wird darauf gelegt, dass die Teilnehmer das Erlernte zwischen den Stunden umsetzen und im Kurs intensiv Erfahrungen austauschen – so können sie voneinander lernen.

 

Weltdiabetestag

Neue PatientenLeitlinie zu Nierenerkrankungen bei Diabetes veröffentlicht

 

Berlin (14. November 2012) - Im Internetangebot des Programms für Nationale VersorgungsLeitlinien finden Interessierte ab heute eine ausführliche Information zum Thema "Nierenerkrankungen bei Diabetes" zum kostenlosen Download. Diese neue PatientenLeitlinie vermittelt in verständlicher Form, wie Menschen mit Diabetes ihre Nieren schützen können, wie Nierenschäden erkannt werden und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Außerdem erhalten Diabetespatienten Hinweise auf Beratungsstellen und weitere Informationsquellen.

 

Gesünder kochen mit Johann Lafer: Mit Lafer leicht genießen. Mainz 2012, 1. Auflage. 96 Seiten. Preis: 17,90 €. ISBN 978-3-87409-530-3.Gesünder kochen mit Johann Lafer

Mit Lafer leicht genießen

 

Mainz 2012, 1. Auflage

96 Seiten

 

17,90 €

 

ISBN 978-3-87409-530-3

 

  • Erhältlich ab 12. November 2012
  • Ab Dezember 2012 auch als eBook!

Wechselwirkung zwischen Parodontitis und Diabetes

Entzündungen im Mund sorgen bei Diabetikern für zusätzliche Risiken

 

Dresden (16. Oktober 2012) - Aktuelle Studien belegen eine Wechselwirkung zwischen Parodontitis und Diabetes, die Risiko und Verlauf der Krankheiten beeinflusst. Die Sterberate bei Diabetikern mit Nierenerkrankung steigert sich beispielsweise durch Parodontitis um das Achtfache. Dabei sind die Erkrankungen im Mundraum durch Hygiene und regelmäßige Besuche beim Zahnarzt leicht zu vermeiden, betonen die Experten der UniversitätsZahnMedizin (UZM) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden.

 

Hervorragende Bayer-Qualität für alle Menschen mit Diabetes

CONTOUR® NEXT Blutzuckerteststreifen jetzt in Preisgruppe B

 

  • Empfehlung der Krankenkassen ermöglicht die wirtschaftlichere Verordnung der CONTOUR® NEXT Sensoren
  • Der Verband der Ersatzkassen e. V. (VdEK) und die BARMER GEK haben die neuen CONTOUR® NEXT Sensoren in die Preisgruppe B aufgenommen

 

Leverkusen (15. Oktober 2012) – Der Verband der Ersatzkassen e. V. (VdEK) und die BARMER GEK haben die neuen CONTOUR® NEXT Sensoren in die Preisgruppe B aufgenommen. Damit reagieren sie auf die bundesweite Preissenkung der neuesten Blutzuckerteststreifen von Bayer. Als erster Originalhersteller hatte das Unternehmen die Preise für seine innovativsten Sensoren bereits Mitte September gesenkt. Die Eingruppierung in der Lauer-Taxe wird zum 1. November 2012 sichtbar sein.

Probenröhrchen, die die Blutproben der Potsdamer EPIC-Studienteilnehmer enthalten. Foto: DIfE/B. GroßeGrundlage für neue Therapien und Prävention

Neue Biomarker für Typ-2-Diabetes identifiziert

 

Potsdam-Rehbrücke/Berlin  (4. Oktober 2012) - Ein Wissenschaftlerteam um Anna Flögel vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) und Tobias Pischon vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) hat 14 neue Biomarker für Typ-2-Diabetes identifiziert. Sie können die Grundlage für die Entwicklung neuer Methoden zur Therapie und Prävention dieser Stoffwechselerkrankung sein. Die Biomarker eignen sich auch dazu, das Diabetes-Risiko zu einem sehr frühen Zeitpunkt zu bestimmen. Gleichzeitig geben die Marker einen Einblick in die komplizierten und noch zum Teil unbekannten Entstehungsmechanismen dieser Krankheit. (Diabetes, A. Floegel et al., 2012; DOI: 10.2337/db12-0495)*.

 

2. Internationales wissenschaftliches Mediensymposium der Firma Roche Diabetes Care zum Thema „Focus Diabetes: Patients. Perspectives. Progress.“ am 01.10.2012 in Berlin (tB).Fokus Diabetes: Prozess- und Technologie-Innovation in strukturierte Behandlung umsetzen

Personalisiertes Diabetes Management unterstützt bessere Therapieergebnisse

 

Berlin (1. Oktober 2012) - Diabetes ist eine anfänglich oft leise verlaufende chronische Erkrankung. Wird sie jedoch nicht angemessen behandelt, verschlimmert sie sich im Laufe der Zeit. Aufgrund der sekundären Komplikationen kann Diabetes als gefährlich eingestuft werden. Die kontinuierliche Aufmerksamkeit von Ärzten und Patienten ist hier ebenso gefragt wie eine regelmäßige Therapieanpassung, um Folgeerscheinungen hinauszuzögern oder gar verhindern zu können. Anlässlich des zweiten internationalen wissenschaftlichen Mediensymposiums „Focus Diabetes: Patients. Perspectives. Progress.“, das im Rahmen der in Berlin stattfindenden 48. Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) von Roche Diabetes Care ausgerichtet wurde, äußerten sich renommierte Meinungsbildner über die aktuellsten Ansätze zur Personalisierung des Diabetes Managements und Optimierung der Blutzuckerkontrolle mit Hilfe der neuesten technischen Hilfsmittel.

GKV-Spitzenverband

Ganz normal für die gesetzlichen Kassen - Gut eingestellt auf Diabetiker

 

Berlin (1. Oktober 2012) - In Deutschland gibt es derzeit über sechs Millionen Diabetiker, das entspricht über 7,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Diabetes mellitus, umgangssprachlich auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine Stoffwechselkrankheit, die zu dauerhaft hohen Blutzuckerwerten führt. Die am häufigsten vorkommenden Diabetes-Formen sind die vom Typ 1 und Typ 2. Bleibt die Erkrankung unbehandelt oder werden Betroffene unzureichend versorgt, drohen zum Teil schwerwiegende Schädigungen der Gefäße und Nerven mit Folgeerkrankungen an Nieren, Augen und Füßen.

Diabetisches Fußsyndrom

UrgoStart und UrgoStart Tül beschleunigen die Wundheilung und verbessern die Lebensqualität

 

Potsdam (27. September 2012) – UrgoStart-Wundauflagen senken die Konzentration heilungshemmender Matrix-Metallo­proteasen in chronischen Wunden und sorgen für ein konstant feuchtes Wundmilieu. Sie bringen damit ideale Eigenschaften mit, um diabetische Fußläsionen schnell zur Heilung zu bringen und Amputationen zu vermeiden.

Wenn Patienten mit Diabetes Läsionen an den Füßen haben, ist schnelles Handeln geboten. Aufgrund vielfältiger, Diabetes-bedingter Heilungsstörungen kann sich der Wundzustand rasch ver­schlechtern, sodass mit einer Gangrän und schließlich sogar mit einer Amputation gerechnet werden muss. In so einem Fall sollten Behandler daher auf eine gute Stoffwechseleinstellung und eine wundheilungsfördernde Lokalversorgung achten.

 

Bayer hat zum 17. September 2012 die Preise für seine innovativen CONTOUR® NEXT Sensoren gesenkt

(K)eine Preisfrage: CONTOUR® NEXT wirtschaftlich verordnen

 

 

  • Bayer schafft in Gesprächen mit Krankenkassen Voraussetzungen für die wirtschaftliche Verordnung seiner innovativen CONTOUR® NEXT Sensoren
  • Beste Bayer-Qualität für alle Menschen mit Diabetes

 

Leverkusen (20. September 2012) – Bayer hat zum 17. September 2012 bundesweit die Preise für die neuen CONTOUR® NEXT Sensoren gesenkt. Als einer der führenden Originalhersteller für Blutzuckermess-Systeme schafft Bayer so Fakten und engagiert sich für die wirtschaftliche Verordnungsfähigkeit der neuen CONTOUR® NEXT Sensoren. Damit stellt sich das Unternehmen aktiv den Anforderungen des Marktes.

 

DDG

Zunahme von Diabeteserkrankungen nicht allein durch Übergewicht zu erklären

 

Berlin (28. August 2012) – Seit 1998 ist die Zahl der übergewichtigen Menschen in Deutschland insgesamt unverändert, die der adipösen Männer und Frauen leicht gestiegen. Im gleichen Zeitraum kam es zu einer deutlichen Zunahme von Erkrankungen mit Typ-2-Diabetes mellitus , wie eine aktuelle Studie des Robert Koch-Instituts belegt. Dieser Diabetes-Anstieg entspricht nicht dem Mehr an adipösen Menschen in unserer Gesellschaft, stellt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fest. „Übergewicht und Bewegungsmangel sind demnach nicht die alleinige Ursache für den Diabetes-Anstieg“, betont DDG Präsident Professor Dr. med. Stephan Matthaei aus Quakenbrück. Um weitere Risikofaktoren zu erkennen und ihnen zu begegnen, müsse die Forschung intensiviert werden.

 

Zur Kommentierung freigegeben

PatientenLeitlinie zu Nierenerkrankungen bei Diabetes

 

Berlin (15. August 2012) - Die PatientenLeitlinie „Nierenerkrankungen bei Diabetes im Erwachsenenalter“ steht bis zum 12. September 2012 zur öffentlichen Konsultation. Betroffene, Interessierte und Experten sind eingeladen, Kommentare an die Redaktion zurückzumelden.

 

Diabetes

Entwicklung des Diabetes in Deutschland dramatischer als bisher erwartet

 

Düsseldorf (13. August 2012) - Derzeit wird in Deutschland der Anteil der Erwachsenen mit bekanntem Typ 2 Diabetes auf sieben bis acht Prozent geschätzt. Anhand neuer epidemiologischer Daten eines nationalen Forscherverbunds, an dem das DDZ beteiligt ist, und der aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes muss im Jahr 2030 in der Altersklasse der 55 bis 74-Jährigen von 3,9 Millionen Personen mit Typ 2 Diabetes ausgegangen werden. Gegenüber heute bedeutet das einen Anstieg um mehr als 1,5 Millionen Personen. Würde allein nur jede zweite Person mit Prä-Diabetes dauerhaft an Maßnahmen zur Prävention teilnehmen, ließen sich bis zum Jahr 2030 mehr als 370.000 Diabetes-Fälle vermeiden.

 

Diabetes Typ 2

Die Hälfte der jugendlichen Patienten spricht nicht ausreichend auf Medikamente, Diät und Bewegung an

 

Berlin (23. Juli 2012) – Ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung helfen nicht immer, einen Diabetes mellitus Typ 2 zu lindern oder zu verhindern. Insbesondere bei übergewichtigen Jugendlichen bessert ein anderer Lebensstil häufig nicht das Krankheitsbild, wie eine neue Studie im New England Journal of Medicine (NEJM) zeigt.

Bluthochdruck und Diabetes

Große Wissenslücken bei Behandlungsstrategien

 

Patientenrelevante Kriterien werden in Studien nicht ausreichend berücksichtigt

Gezielte Forschung notwendig

 

Köln (19. Juli 2012) - Stress, Rauchen und hoher Alkoholkonsum schaden der Gesundheit. Gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung sind dagegen sinnvoll. So lauten medizinische Empfehlungen auch für Menschen mit hohen Blutdruckwerten oder Diabetes. Doch es fehlen bisher wissenschaftliche Belege dafür, ob und in welchem Maße diese Menschen speziell von Änderungen des Lebensstils oder von einer besonderen Blutdrucksenkung profitieren. Denn trotz der großen epidemiologischen Bedeutung von Bluthochdruck und Diabetes sind insbesondere nichtmedikamentöse Maßnahmen nicht hinreichend auf ihren Nutzen untersucht. So lautet das Fazit aus den Ergebnissen von 6 Berichten (Rapid Reports), die das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) am 19. Juli 2012 veröffentlicht hat.

Vor breitem Einsatz der Magen-OP bei Diabetes Langzeitresultate abwarten

Diabetes kehrt bei jedem Fünften zurück

 

Altdorf (12. Juli 2012) – Operationen am Magen-Darmtrakt dämmen einen Diabetes mellitus offensichtlich doch nicht so wirksam ein, wie bislang angenommen: Wie eine aktuelle US-amerikanische Studie zeigt, tritt der Diabetes bei einem Fünftel der Operierten nach drei bis fünf Jahren wieder auf. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) weist darauf hin, dass angesichts dieser Ergebnisse nach wie vor sehr sorgfältig abzuwägen sei, ob ein chirurgischer Eingriff am Magen-Darm-Trakt bei Menschen mit Diabetes tatsächlich zu vertreten ist.

 

47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Kongress-Highlights zu Insulin degludec

 

Mainz (5. Juli 2012) – Insulin degludec ist der erste Vertreter einer neuen Generation ultra-langwirksamer Basalinsuline. Es bildet nach der Injektion ein subkutanes Depot aus löslichen Multi-Hexameren. Von den Enden dieser Multi-Hexamere lösen sich im Zeitverlauf einzelne Monomere ab, die langsam und kontinuierlich in die Blutbahn resorbiert werden. Das sorgt für ein flaches, stabiles und gleichmäßiges Wirkprofil. Erreicht werden diese pharmakokinetischen Eigenschaften von Insulin degludec durch die Addition einer Fettsäurekette über einen sogenannten Linker (γ-Glutaminsäure) an Position B29 des Insulinmoleküls.1,2 Im Rahmen der 47. Jahrestagung der deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) im Mai 2012 in Stuttgart wurden neue, positive Daten zu Insulin degludec präsentiert:

Photo: Novo Nordisk72. Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA) in Philadelphia, Pennsylvania, USA

Insulin degludec: Weniger nächtliche Hypoglykämien als unter Insulin glargin

 

Frankfurt am Main (28. Juni 2012) – Das in der Entwicklung von Novo Nordisk befindliche ultra-langwirksame Insulin degludec reduzierte bei Erwachsenen mit Typ 2 Diabetes im Vergleich zu Insulin glargin signifikant die Rate an nächtlichen Hypoglykämien* – bei einer vergleichbar guten Verbesserung der glykämischen Kontrolle über 52 Wochen. Diese Ergebnisse einer Phase-3a-Studie wurde im Rahmen der 72. Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA) in Philadelphia, Pennsylvania, USA präsentiert.1 Zudem demonstrierte die Studie signifikant geringere Raten an schweren Unterzuckerungen unter Insulin degludec als unter Insulin glargin.1

 

Neue Daten für Insulin degludec

Mehr Flexibilität bei der Verabreichung und weniger nächtliche Hypoglykämien

 

Frankfurt am Main (28. Juni 2012) – Neue wichtige Daten, die bei der 72. Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA) in Philadelphia, Pennsylvania, USA, zum neuen ultra-langwirksamen Insulin degludec präsentiert worden waren, fassten Dr. Tim Heise, Neuss, und PD Dr. Elmar Jaeckel, Hannover, im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt/Main zusammen: Insulin degludec, das sich in der Entwicklung von Novo Nordisk befindet, verminderte bei Erwachsenen mit Typ 2 Diabetes im Vergleich zu Insulin glargin die Rate an nächtlichen Hypoglykämien signifikant.1 Darüber hinaus ermöglicht seine ultra-lange Wirkdauer flexible Applikationszeiten des Basalinsulins, die ohne Beeinträchtigung der Wirksamkeit oder Zunahme des Risikos an Hypoglykämien, unabhängig von der Tageszeit von Tag zu Tag variieren können.2