Diabetes

DDG-Kongress 2014

Neue Technologien vereinfachen Diabetestherapie im Alltag

 

Berlin (27. Mai 2014) - Gleich zwei neue Produkte stellte Roche Diagnostics Deutschland im Rahmen der 49. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Berlin erstmals der Fachöffentlichkeit vor: Das neue Insulinpumpensystem Accu-Chek® Insight, das ab Ende 2014 erhältlich sein wird und das ab Herbst lieferbare Accu-Chek® Connect Diabetes Management System, bestehend aus Blutzuckermesssystem, App und einer Onlineplattform. Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Insulinpumpentherapie bei Kindern, über deren spezielle Anforderungen Professor Thomas Danne aus Hannover sprach. Egal ob bei Kindern oder bei Erwachsenen, wichtig für eine erfolgreiche Diabetestherapie im Alltag – so waren sich die Experten einig – ist das zur Therapie passende Diabetes Management. Denn ein strukturierter und transparenter Umgang mit allen Diabetesdaten kann die Therapieumsetzung erleichtern und alle Beteiligten im Umgang mit der Erkrankung unterstützen.

 

Diabetesrisiko erkennen, Werte verbessern: Bewusstsein für die Volkskrankheit Diabetes schaffen

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ besucht die Metropolregion Rhein-Neckar

 

Frankfurt am Main (15. Mai 2014) – Sechs Millionen Menschen leben in Deutschland mit Diabetes, die Dunkelziffer ist hoch: Weitere zwei bis fünf Millionen Menschen haben Diabetes – ohne ärztliche Diagnose.* Dies zeigen auch die Erfahrungen bei der bundesweiten Diabetesaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ immer wieder: Noch immer werden viele Menschen von ihrem Diabetesrisiko überrascht oder wissen nicht, dass sie bereits erkrankt sind. „Hier setzen wir mit der Aktion an, um zu betonen, dass jeder von der Volkskrankheit betroffen sein und selbst etwas gegen sein persönliches Risiko tun kann, so Dr. Daikeler, Sinsheim. Bereits zum zweiten Mal besuchte die von Sanofi initiierte Aufklärungsaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ die Rhein-Neckar Region. Das Interesse der Bevölkerung aus den drei Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen war unverändert hoch: Mehr als 1.000 Risikochecks konnten ausgewertet werden, lange Schlangen am Aktionsstand zeugten vom großen Aufklärungsbedarf der Bevölkerung.

Stillende Mütter haben ein vermindertes Risiko für Typ-2-Diabetes

 

Potsdam-Rehbrücke (5. Mai 2014) - Wie Daten der Potsdamer EPIC*-Studie nun zeigen, haben Frauen, die gestillt haben, im Vergleich zu Frauen, die nicht gestillt haben, ein um ca. 40 Prozent verringertes Risiko, an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken. In der Studie durchgeführte Biomarker-Analysen weisen zudem darauf hin, dass eine lange Stillzeit mit einem langfristig verbesserten Stoffwechselprofil der Mutter einhergeht. Die Wissenschaftler um Susanne Jäger und Matthias Schulze vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) publizierten ihre Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift Diabetologia (S. Jäger et al. 2014; DOI 10.1007/s00125-014-3247-3).

 

Deutsche Diabetes Gesellschaft fordert Zucker-Fett-Steuer

Mehr Fast-Food-Läden, mehr Übergewicht

 

Berlin (29. April 2014) – Je mehr Fast-Food-Läden sich in der Umgebung der Wohnung, der Arbeitsstätte oder auf dem Weg dorthin befinden, desto dicker sind die Menschen. Dies kam jetzt in einer Untersuchung aus England heraus, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde. Weil ungesundes Fast Food damit auch zum Anstieg der Diabeteserkrankungen beiträgt, fordert die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) eine Steuer auf stark zucker- und fetthaltige Lebensmittel.

 

Verlässliche Informationen im Zeitalter des Internets: TheraKey® für chronische Erkrankungen. Der Siegeszug des Internets hat die Medien- und Kommunikationsstrukturen in unserer Gesellschaft stark verändert – das gilt auch im medizinischen Bereich. „Es gibt ein gemeinsames Bedürfnis von Arzt, Patient und Angehörigen nach qualitätsgesicherten, individualisierten Informationen zu chronischen Erkrankungen, denen sie vertrauen können“, berichtete PD Dr. Bernhard Kulzer, Bad Mergentheim, während eines Symposium der BERLIN-CHEMIE AG im Rahmen der DDG-Jahrestagung 2014. Eine intelligente Antwort darauf bietet die produktneutrale, online-basierte Informationsplattform TheraKey®. Verlässliche Informationen im Zeitalter des Internets

TheraKey® für chronische Erkrankungen

 

Wiesbaden (27. April 2014) - Der Siegeszug des Internets hat die Medien- und Kommunikationsstrukturen in unserer Gesellschaft stark verändert – das gilt auch im medizinischen Bereich. „Es gibt ein gemeinsames Bedürfnis von Arzt, Patient und Angehörigen nach qualitätsgesicherten, individualisierten Informationen zu chronischen Erkrankungen, denen sie vertrauen können“, berichtete PD Dr. Bernhard Kulzer, Bad Mergentheim, während eines Symposium der BERLIN-CHEMIE AG im Rahmen der DDG-Jahrestagung 2014. Eine intelligente Antwort darauf bietet die produktneutrale, online-basierte Informationsplattform TheraKey®.

 

Hände waschen, abtrocknen und Lanzette nur einmal nutzen

Die häufigsten Fehler beim Blutzuckermessen vermeiden

 

Berlin (22. April 2014) – Diabetes lässt vielen Betroffenen keine Pause, sie müssen bis zu sechsmal am Tag den Blutzucker bestimmen. Ein falsch gemessener Wert kann gefährlich werden, wenn daraufhin eine unangemessene Dosisanpassung des Insulins erfolgt. Der Patient könnte in eine Über- oder Unterzuckerung geraten. Häufig verfälschen Verunreinigungen an den Händen das Messergebnis, weiß Dr. med. Guido Freckmann vom Institut für Diabetes-Technologie, Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbh an der Universität Ulm. Deshalb sollten Menschen mit Diabetes ihre Hände vor der Messung gründlich waschen und abtrocknen. Welche vermeidbaren Fehler bei der Blutzuckermessung auftreten können, erklärt der Diabetologe DDG Freckmann im nächsten Experten-Chat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe am 24. April 2014.

 

Schloss Hohenkammer. Photo: Tom MillerDiabetes Mediendialog 2014

Personalisiertes Diabetes Management im Spannungsfeld zwischen Breitenversorgung und individueller Therapie

 

Schloss Hohenkammer (7. März 2014) - Die individuelle Versorgung von Menschen mit Diabetes stand im Mittelpunkt des diesjährigen Diabetes Mediendialogs  auf Schloss Hohenkammer bei München. Experten aus diabetologischer und hausärztlicher Praxis, Versorger,  Patienten und IT-Spezialisten gingen gemeinsam der Frage nach, wie der Faktor der Individualität auf ein System übertragen werden kann, das in Deutschland heute rund 7 Millionen Menschen zu versorgen hat. Dabei diskutierten sie mit der Idee eines Personalisierten Diabetes Management (PDM) Ansätze & Lösungen, die sowohl eine qualitative hochwertige Breitenversorgung und als auch eine erfolgversprechende individuelle Therapie möglich machen.

Preisverhandlungen abgeschlossen

Einigung mit dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen zu XELEVIA® / VELMETIA®

 

Berlin (6. März 2014) – Der GKV-Spitzenverband und die BERLIN-CHEMIE AG haben sich im Rahmen des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) fristgerecht auf einen Erstattungsbetrag für den DPP-4-Hemmer XELEVIA (Sitagliptin) sowie die Fixkombination VELMETIA (Sitagliptin/Metformin) zur Behandlung von Typ-2-Diabetes geeinigt. Der vereinbarte Preis gilt ab 1. April 2014.

Vom 10.-13. Juli 2014 veranstaltet Novo Nordisk das Camp D 2014 – ein Zeltlager für 16- bis 25-Jährige mit Diabetes in Bad Segeberg. „Die Zukunft gehört mir“ – Novo Nordisk fördert Austausch unter Jugendlichen mit Diabetes im vierten Camp D . „Die Zukunft gehört mir“ lautet das Motto des vierten Camp D. Auf dem Landesturnierplatz von Bad Segeberg werden sich vom 10. bis 13. Juli 2014 wieder bis zu 500 Jugendliche vier Tage lang mit Themen rund um Diabetes beschäftigen, mit Gleichaltrigen austauschen, Sport treiben und gemeinsam feiern. Seit 2006 führt Novo Nordisk das einzigartige Informationscamp für 16- bis 25-Jährige durch. Für Menschen mit Typ 1 Diabetes ist eine tägliche, an Lebensweise und Ernährung angepasste Insulinzufuhr lebensnotwendig. Novo Nordisk will daher Jugendliche mit vorwiegend Typ 1 Diabetes dazu ermutigen, motiviert nach vorne zu sehen und ihre persönliche Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Die Anmeldung wird voraussichtlich ab dem Jahreswechsel unter www.campd.info möglich sein. Photo: Novo NordiskVom 10.-13. Juli 2014 veranstaltet Novo Nordisk das Camp D 2014 – ein Zeltlager für 16- bis 25-Jährige mit Diabetes in Bad Segeberg

„Die Zukunft gehört mir“ – Novo Nordisk fördert Austausch unter Jugendlichen mit Diabetes im vierten "Camp D"

 

Mainz (8. Februar 2014) – „Die Zukunft gehört mir“ lautet das Motto des vierten Camp D. Auf dem Landesturnierplatz von Bad Segeberg werden sich vom 10. bis 13. Juli 2014 wieder bis zu 500 Jugendliche vier Tage lang mit Themen rund um Diabetes beschäftigen, mit Gleichaltrigen austauschen, Sport treiben und gemeinsam feiern. Seit 2006 führt Novo Nordisk das einzigartige Informationscamp für 16- bis 25-Jährige durch. Für Menschen mit Typ 1 Diabetes ist eine tägliche, an Lebensweise und Ernährung angepasste Insulinzufuhr lebensnotwendig. Novo Nordisk will daher Jugendliche mit vorwiegend Typ 1 Diabetes dazu ermutigen, motiviert nach vorne zu sehen und ihre persönliche Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Anmeldung unter www.campd.info

Die bundesweite Aufklärungsaktion 'Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7' setzt im Jahr 2014 weiter auf nachhaltige und unermüdliche Aufklärung über die Volkskrankheit Diabetes. Diabetes geht uns alle an - das zeigen aktuelle Erkrankungszahlen: Mit mehr als 270.000 Neuerkrankungen im Jahr liegt Deutschland im europaweiten Vergleich mit an vorderster Stelle.* Diese Entwicklung bestätigen die Besucherzahlen und erfassten Daten der von Sanofi im Jahr 2005 initiierten Aktion 'Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7'. Bis heute haben mehr als eine halbe Million Menschen die Aktion besucht, 30.000 Risikocheckbogen wurden analysiert. Immer mehr Menschen mit Diabetes besuchen die Aktionstage in deutschen Städten, das Diabetesrisiko ist unverändert hoch. 'Das große Interesse in der Bevölkerung motiviert uns zum Weitermachen', so Botschafter der Aktion Daniel Schnelting, dreifacher Deutscher Meister im 200m-Sprint und selbst Diabetiker. 'Nur wer sein Diabetesrisiko kennt, kann mit einem aktiven Lebenstil gegensteuern', so Schnelting weiter. Photo: SanofiVolkskrankheit Diabetes: Nachhaltige Aufklärung motiviert zu mehr Selbstverantwortung

Bundesweite Aufklärungsaktion "Wissen was bei Diabetes zählt:
Gesünder unter 7" startet ins Jahr 2014

 

Frankfurt/Main (6. Februar 2014) - Die bundesweite Aufklärungsaktion "Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7" setzt im Jahr 2014 weiter auf nachhaltige und unermüdliche Aufklärung über die Volkskrankheit Diabetes. Diabetes geht uns alle an - das zeigen aktuelle Erkrankungszahlen: Mit mehr als 270.000 Neuerkrankungen im Jahr liegt Deutschland im europaweiten Vergleich mit an vorderster Stelle.* Diese Entwicklung bestätigen die Besucherzahlen und erfassten Daten der von Sanofi im Jahr 2005 initiierten Aktion "Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7".

Ab sofort ist in Deutschland das neue Blutzuckermessgerät MyStar Extra® von Sanofi erhältlich. Als erstes und einziges Blutzuckermessgerät berechnet MyStar Extra® einen HbA1c-Schätzwert und einen HbA1c-Trend. Mit seinen Extra-Funktionen und der einfachen, intuitiven 1-2-3-Klick-Bedienung ermöglicht MyStar Extra® eine frühzeitige und selbstständige Kontrolle des Therapieverlaufs und motiviert zu einer konsequenten Durchführung der Diabetestherapie. Photo: SanofiSanofi präsentiert Weltneuheit

Einzigartiges Blutzuckermessgerät MyStar Extra® berechnet HbA1c-Schätzwert und Trend

 

Berlin (29. Januar 2014) - Ab sofort ist in Deutschland das neue Blutzuckermessgerät MyStar Extra® von Sanofi erhältlich. Als erstes und einziges Blutzuckermessgerät berechnet MyStar Extra® einen HbA1c-Schätzwert und einen HbA1c-Trend. Mit seinen Extra-Funktionen und der einfachen, intuitiven 1-2-3-Klick-Bedienung ermöglicht MyStar Extra® eine frühzeitige und selbstständige Kontrolle des Therapieverlaufs und motiviert zu einer konsequenten Durchführung der Diabetestherapie.

6. Hauptstadt-Symposium Diabetes 2014

Insulin glargin (Lantus®) – das am besten untersuchte Basalinsulin

 

Berlin (25. Januar 2014) – Patienten mit Typ-2-Diabetes benötigen eine frühzeitige und individuelle Therapie – so der Tenor bei dem von Sanofi initiierten 6. Hauptstadt-Symposium Diabetes 2014 in Berlin unter dem Vorsitz von Professor Dr. Monika Kellerer, Stuttgart. Zu den Therapiestrategien direkt nach Gabe von Metformin gehört – bei nicht ausreichender Blutzuckereinstellung – die Therapie mit einem langwirksamen Basalinsulin wie Insulin glargin (Lantus®)1,2 für das umfangreiche Langzeit- und Sicherheitsdaten vorliegen.3 Zur weiteren Intensivierung der Therapie sind kurzwirksame GLP-1-Rezeptoragonisten wie Lixisenatid (Lyxumia®) oder ein Mahlzeiteninsulin wie Insulinglulisin (Apidra®) gut geeignet.5,6

 

Früher Insulineinstieg, effektive Blutzuckerkontrolle, zuverlässige Sicherheitsdaten

Therapiekonzepte mit Lantus unter Praxisbedingungen bestätigt

 

Frankfurt am Main (6. Dezember 2013) – Therapieempfehlungen, die auf Ergebnissen randomisierter Studien beruhen, sollten sich in der Praxis bewähren. „Das weltweit erste langwirksame und meist untersuchte Basalinsulin Lantus® (Insulin glargin) hat in 13 Jahren Anwendung in Klinik und Praxis die Diabetestherapie revolutioniert. Aktuelle Daten zeigen, dass der Stellenwert von Insulin glargin unverändert hoch ist und Patienten tagtäglich von der Therapie mit Insulin glargin profitieren“, so Prof. Bretzel, Gießen.

Keine Daten zu Patienten mit Metformin-Unverträglichkeit oder -Kontraindikation

Zusatznutzen von Saxagliptin als Monotherapie ist nicht belegt

 

Köln (2. Dezember 2012) - Der Wirkstoff Saxagliptin (Handelsname Onglyza) ist seit Juli 2013 für bestimmte Erwachsene mit Diabetes mellitus Typ 2 auch als Einzeltherapie zugelassen. Er kommt infrage, wenn eine medikamentöse Therapie notwendig ist, der Wirkstoff Metformin aber nicht vertragen wird oder nicht angewendet werden darf. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob Saxagliptin gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet. Aus dem Dossier lässt sich ein solcher Zusatznutzen jedoch nicht ableiten, da der Hersteller keine geeigneten Daten vorgelegt hat.

Problemspezifische Schulungen: Im Fokus: Alltag mit Typ-1-Diabetes. Schulungen sind ein wichtiger Bestandteil in der Therapie von Typ-1-Diabetes. Sowohl bei erwachsenen Typ-1-Diabetikern als auch bei betroffenen Kindern und ihren Eltern können strukturierte Gruppenschulungen helfen, ein selbstbestimmtes Leben mit Diabetes zu führen. In einem Symposium der Berlin-Chemie AG auf der diesjährigen Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Berlin* wurden neue problemspezifische Schulungsmodule für erwachsene Typ-1-Diabetiker vorgestellt. Präsentiert wurde auch das Schulungsprogramm DELFIN: Das Elternprogramm für Familien von Kindern mit Diabetes. Ein Programm für Eltern, die im Umgang mit Ihren insulinpflichtigen Kindern Hilfe wollen.Problemspezifische Schulungen

Im Fokus: Alltag mit Typ-1-Diabetes

 

Berlin (16. November 2013) - Schulungen sind ein wichtiger Bestandteil in der Therapie von Typ-1-Diabetes. Sowohl bei erwachsenen Typ-1-Diabetikern als auch bei betroffenen Kindern und ihren Eltern können strukturierte Gruppenschulungen helfen, ein selbstbestimmtes Leben mit Diabetes zu führen. In einem Symposium der Berlin-Chemie AG auf der diesjährigen Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Berlin* wurden neue problemspezifische Schulungsmodule für erwachsene Typ-1-Diabetiker vorgestellt. Präsentiert wurde auch das Schulungsprogramm DELFIN: Das Elternprogramm für Familien von Kindern mit Diabetes. Ein Programm für Eltern, die im Umgang mit Ihren insulinpflichtigen Kindern Hilfe wollen.

 

Insupad. Photo: Insuline MedicalDDG Herbsttagung 2013

Insupad®: Schnell und sicher zum Therapieziel

 

Berlin (15. November 2013) - Das InsuPad® ist das Ergebnis einer Entwicklungsarbeit, die darauf abzielt, die bestehende Insulintherapie noch effektiver und in manchen Fällen noch kostengünstiger zu gestalten. Das InsuPad® ist einem Kunststoff-Rahmen, der auf die Haut geklebt wird und mit einem Wärmepad verbunden ist. Beim Öffnen und nachfolgendem Schließen des Rahmens wird das Wärmepad aktiviert, das die Hautstelle nach der Injektion von Insulin erwärmt. Es ist bekannt, dass Wärme die Mikrozirkulation im Unterhautfettgewebe erhöht und auf diese Weise wird die Insulinresorption beschleunigt. Durch das schnellere Anfluten von Insulin wird die Therapie effektiver und es kommt zu einer signifikanten Reduktion der benötigten Insulindosis. Durch das tägliche Wechseln des InsuPad®-Rahmens werden auch die Einstichorte markiert und somit ein wiederholtes Injizieren in das gleiche Hautareal und damit die Entstehung von Vernarbungen vermieden.

 

Ergebnisse der Podiumsdiskussion vom 30. Oktober zur Notwendigkeit der Erstattung von CGM-Systemen

Wie viel Normalität gestehen wir Typ-1-Diabetikern zu?

 

Berlin (14. November 2013) – Typ-1-Diabetes trifft Patienten mitten im Leben, häufig in sehr jungen Jahren, und begleitet sie ein Leben lang. Innovative Hilfsmittel wie das kontinuierliche Glukosemonitoring (CGM) könnten eine große Last von den Schultern der Betroffenen nehmen. Das gilt insbesondere für aktive, berufstätige Menschen, die unter häufigen, schweren Hypoglykämien leiden, aber auch vor allem für die kleinsten Diabetespatienten, bei denen die Hauptlast in einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung auf den Schultern der Eltern liegt. Doch obwohl es ein technisches Hilfsmittel gibt, welches das Leben mit Typ-1-Diabetes ganz entscheidend verbessern und ihnen ein Stück Normalität zurückgeben kann, gibt es in Deutschland noch keine generelle Erstattung für solche innovativen Geräte. Der GKV-Spitzenverband teilt nicht die Auffassung, dass es sich bei CGM um ein Hilfsmittel handelt. Demnach muss jeder Fall einzeln von der Krankenkasse geprüft werden. In Berlin trafen sich Experten, Betroffene und Kostenträger zu einer Bestandsaufnahme und diskutierten lebhaft die Bedeutung von CGM für ein autonomes und sicheres Leben von Typ-1-Diabetikern.

SilverStar Preisverleihung 2013 (v.l.n.r.): Prof. Dr. med. Rüdiger Petzoldt, Dr. med. Dr. Univ. Rom. Andrej Zeyfang, Prof. Dr. med. Hans Georg Nehen, Dr. med. Anna Katharina Trocha, Dr. med. Martin Lederle, Edith Claußen, Dr. Michael Rosenbaum, Mark Spiller, Torsten Flöttmann; Photo: Dirk Deckbar, BerlinDDG-Herbsttagung 2013

Mehr Lebensqualität für ältere Menschen mit Diabetes – Verleihung des SilverStar Förderpreises

 

Berlin (15. November 2013) - Bereits zum dritten Mal wurde in Berlin der mit 25.000 EUR dotierte SilverStar Förderpreis der BERLIN-CHEMIE AG vergeben. Den ersten Preis und damit 15.000 EUR erhielt das Projekt „Diabetes und Demenz“ des Essener Elisabeth-Krankenhauses. Der zweite Preis, verbunden mit 5.000 EUR, ging an das „Diabetes Programm Deutschland“ aus Köln. Erstmalig wurde der SilverStar „Ehrenpreis für das Lebenswerk“ verliehen. Die aus Experten der Bereiche Diabetologie und Altersmedizin zusammengesetzte Jury ehrte damit das jahrzehntelange Engagement der Erfurterin Edith Claußen für Menschen mit Diabetes. Verbunden mit der Auszeichnung sind 5.000 EUR Preisgeld.

 

Verordnungsfähigkeit von schnell wirkenden Insulinanaloga

G-BA setzt sich erneut gegen pharmazeutischen Unternehmer vor Gericht durch

 

Berlin (14. November 2013) – In der juristischen Auseinandersetzung um die Rechtmäßigkeit des Beschlusses zur Verordnungsfähigkeit von schnell wirkenden Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 hat sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) gegen einen weiteren pharmazeutischen Unternehmer vor dem Sozialgericht Berlin (SG) im Hauptsacheverfahren durchgesetzt. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig (Az. S 79 KA 337/11).

 

Rekordverdächtige Aufklärung über die Volkskrankheit Diabetes

Aktuelle Zahlen zeigen Handlungsbedarf auf

 

  • In neun Jahren über eine halbe Million Besucher und 30.000 ausgewertete Diabetes-Risikocheckbogen bei „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“

 

Berlin (22. Oktober 2013) – „Die Besucherzahlen und erfassten Daten der im Jahr 2005 von Sanofi initiierten bundesweiten Aufklärungsaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ sind rekordverdächtig“, so Dr. Richard Daikeler, Sinsheim. Bis heute haben mehr als 500.000 Menschen die Aktionstage besucht, 30.000 Risikocheckbogen konnten analysiert werden. Aufklärungsarbeit über die Volkskrankheit ist dringend nötig: Deutschland ist mit 270.000 Neuerkrankungen im Jahr und sechs Millionen Menschen mit Diabetes einer der Spitzenreiter Europas. Die Auswertung der Risikocheckbogen aus diesem Jahr zeigt ein unverändert hohes Diabetesrisiko der Teilnehmer, die Zahl der Betroffenen steigt. Bei „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ soll nachhaltig der Entwicklung des Diabetes und seinen Folgeerkrankungen entgegengewirkt werden.

Unparteiischer Vorsitzender kontert Kritik

Nutzenbewertungen der Gliptine

 

Berlin (4. Oktober 2013) – Zu der insbesondere von der Firma Novartis geäußerten Kritik an den kürzlich durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossenen Nutzenbewertungen mehrerer Gliptine (Sitagliptin, Vildagliptin, Saxagliptin) erklärte Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender des G-BA, am Freitag in Berlin:

„Aus ökonomischer Sicht verstehe ich, dass der pharmazeutische Unternehmer gerne eine bessere Bewertung für Vildagliptin bekommen hätte, denn die Nutzenbewertung des G-BA ist immerhin Basis für die anstehenden Verhandlungen über den Erstattungsbetrag. In der Sache ist die Kritik jedoch nicht nachvollziehbar: Die Studienlage zu Vildagliptin war derart lückenhaft, dass eine bessere Bewertung unter Evidenzgesichtspunkten nicht vertretbar war.“

 

Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung

Nationale Versorgungsleitlinie „Therapie des Typ-2-Diabetes“ veröffentlicht

 

Berlin (4. Oktober 2013) - Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat dem Programm für Nationale Versorgungsleitlinien (NVL) eine weitere Leitlinie hinzugefügt. Die NVL „Therapie des Typ-2-Diabetes“ ergänzt die vorliegenden Module zu Fuß-, Netzhaut-, Nieren- und Nervenkomplikationen sowie zur Schulung bei Diabetes. Die NVL beschreibt neben Empfehlungen zur Diagnostik und nichtmedikamentösen Behandlung insbesondere die Pharmakotherapie des Typ-2-Diabetes.

 

Studien zu Sitagliptin auch für Fixkombination Sitagliptin/Metformin aussagekräftig: Anhaltspunkt für Zusatznutzen / Vildagliptin weiterhin ohne Vorteile

Gliptine: IQWiG bewertet nachgereichte Herstellerdaten

 

Köln (1. Oktober 2013) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat zusätzliche Daten zu Wirkstoffen aus der Gruppe der Gliptine ausgewertet. Diese hatten Hersteller im Stellungnahmeverfahren beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) nachgereicht. Bei der Fixkombination von Sitagliptin/Metformin kommt das Institut dabei zu einem veränderten Ergebnis: Demnach gibt es jetzt für diese Fixkombination – wie zuvor bereits für das Monopräparat Sitagliptin – Anhaltspunkte für einen Zusatznutzen. Bei Vildagliptin sowie der Fixkombination von Vildagliptin und Metformin sieht das IQWiG dagegen weiterhin keine Vorteile gegenüber der bisherigen Standardtherapie.

Europäischer Kardiologenkongress (ESC) in Amsterdam

Neuer Risikoscore ermöglicht präzisere Bestimmung des Sterblichkeitsrisikos bei Diabetikern

 

Amsterdam, Niederlande (1. September 2013) – Ein neuer, von einer deutsch-österreichischen Forschergruppe entwickelter Risikoscore mit sieben Parametern erlaubt eine präzisere Vorhersage des kardiovaskulären Sterblichkeitsrisikos von Diabetikern als es mit bisher etablierten Scores möglich ist. Das zeigt eine aktuelle Studie, die heute auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Amsterdam präsentiert wurde.

 

Diabetes

Was genau ist metabolisch gesunde Adipositas?

 

Potsdam/Tübingen (30. August 2013) - Adipositas nimmt weltweit zu. Wissenschaftler und Mediziner sprechen von metabolisch gesunder Adipositas, wenn der Body-Mass-Index (BMI) über 30 ist, aber kein erhöhtes Risiko für Diabetes oder kardiovaskuläre Erkrankungen vorliegt. Daher könnte es wichtig sein, schwer übergewichtige Personen mit geringem Risiko früh von solchen mit erhöhtem Risiko zu unterscheiden. Der Arzt kann somit Risikopatienten möglicherweise rechtzeitig behandeln, wie die Wissenschaftler Prof. Dr. Matthias Schulze und Prof. Dr. Norbert Stefan vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) in der aktuellen Ausgabe von „The Lancet Diabetes & Endocrinology“ feststellen.

 

Diabetes in der Familie erhöht das Risiko für Prädiabetes

 

München (22. August 2013) - Wenn nahe Verwandte an Typ-2-Diabetes leiden, erhöht sich das Risiko für Prädiabetes um 26%, wie von einer Gruppe von Wissenschaftlern vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) festgestellt wurde. Einen besonders deutlichen Zusammenhang konnten die Forscher bei schlanken Personen messen. Prof. Dr. Andreas Fritsche und seine DZD-Kollegen veröffentlichten die Ergebnisse der mehr als 8000 Teilnehmer umfassenden Studie jetzt in der Fachzeitschrift „Diabetologia“.

 

Leitfaden für Betriebsärzte und Arbeitgeber

Sicher umgehen mit Diabetes im Job

 

Berlin (6. August 2013) – Ob Pilot oder Büroangestellter: In allen Berufen wächst die Anzahl der Arbeitnehmer, die an Diabetes mellitus leiden. Experten schätzen, dass im Jahr 2020 etwa 2,8 Millionen Menschen mit Diabetes im erwerbsfähigen Alter sein werden. Wie die Arbeitsfähigkeit von Diabetespatienten erhalten werden kann, welche Berufe besondere Risiken bergen können und wie Arbeitgeber zu einer sachgerechten Bewertung kommen, schildert der „Leitfaden für Betriebsärzte zu Diabetes und Beruf“. Die Broschüre ist in Zusammenarbeit von Deutscher Diabetes Gesellschaft (DDG) und Deutscher Gesetzlicher Unfallversicherung e. V. (DGUV) entstanden. Damit liegt eine konkrete Orientierungshilfe für Arbeitgeber vor, erklärt die DDG.

 

DDG kritisiert IQWiG-Berichte zu Gliptinen

DPP-4-Inhibitoren sorgen für weniger Unterzuckerungen und senken das Gewicht

 

Berlin (25. Juli 2013) – Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) kritisiert die Berichte des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) vom 27. Juni 2013, in denen der Wirkstoffgruppe der DPP-4-Inhibitoren (Saxagliptin, Sitagliptin und Vildagliptin) kein Zusatznutzen in der Therapie des Diabetes Typ 2 bescheinigt wird. Internationalen Studien zufolge sind die Vorteile der DPP-4-Inhibitoren nachgewiesen. Die Wirkstoffe werden zusammen mit dem Antidiabetikum Metformin gegeben. Sie schützen die Patienten vor gefährlichen Unterzuckerungen und lassen sie zudem Gewicht verlieren.

DDG kritisiert IQWiG-Bericht zu Lixisenatid

Es darf keinen Sonderweg für Deutschland in der Diabetesversorgung geben

 

Berlin (8. Juli 2013) – Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) kritisiert den Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), wonach für das Diabetesmedikament Lixisenatid keine ausreichenden Daten über einen therapeutischen Zusatznutzen bei Diabetes Typ 2 vorliegen. Eine entsprechende Stellungnahme hat die Fachgesellschaft heute beim IQWiG eingereicht.

Abb.: Beratung ist das A und O – mit Hilfe regelmäßiger und umfassender Beratung durch einen Diabetes-Experten erreichen Menschen mit Diabetes schneller ihre Therapieziele. Bayer HealthCare Deutschland (Contour® XT)Beratung punktet bei Diabetes mellitus:

Therapieziele sechsmal schneller erreichen

 

  • Aktuelle Studie belegt: Kontinuierliche und umfassende Beratung durch Diabetes- Experten hilft Menschen mit Diabetes, ihren HbA1c-Wert zu optimieren
  • Contour® Next Systeme unterstützen ein erfolgreiches Diabetes-Management durch einfache Handhabung und präzise Messergebnisse

 

Leverkusen (8. Juli 2013) – Therapieerfolg dank Beratung: Menschen mit Diabetes, die nach der Erstdiagnose kontinuierlich zu ihrer Ernährung, Bewegung und Gewichtsabnahme beraten werden, erreichen ihre Therapieziele bis zu sechsmal schneller. Das belegen die Ergebnisse einer aktuellen Studie: Patienten mit monatlicher Beratung brauchten durchschnittlich 3,7 Monate bis sie einen HbA1c-Wert unter sieben Prozent erreichten – Probanden, die halbjährlich beraten wurden, benötigten dafür hingegen 22,7 Monate.

Typ 1 Diabetes

Atemwegsinfektionen erhöhen das Risiko

 

Neuherberg (4. Juli 2013) - Infektionen in den ersten Lebensmonaten machen anfälliger für ein späteres Auftreten von Autoantikörpern, welche die Entwicklung eines Typ 1 Diabetes kennzeichnen. Insbesondere Atemwegserkrankungen im ersten Lebensjahr, allen voran ein akuter Erkältungsschnupfen (Rhinopharyngitis), scheinen dabei eine wichtige Rolle zu spielen. Dies konnten Wissenschaftler des Instituts für Diabetesforschung, Helmholtz Zentrum München, in ihrer jüngsten Veröffentlichung in der Fachzeitschrift ‚JAMA Pediatrics‘ nachweisen.

 

Verschärfter Qualitätsstandard für Blutzuckermessgeräte

Alle Accu-Chek®-Systeme erfüllen die Anforderungen der neuen ISO-Norm zur Messgenauigkeit(1)

 

Mannheim (3. Juli 2013) - Am 14. Mai 2013 ist die überarbeitete und verschärfte Version der DIN ISO-Norm 15197 zur Qualitätssicherung von Blutzuckermessgeräten und Teststreifen publiziert worden. Diese ersetzt die alte Fassung aus dem Jahr 2003. Im vergangenen Jahr wurde die Messgenauigkeit von 34 Geräten und den passenden Teststreifen in zwei Studien anhand der alten und neuen Fassung der ISO-Norm geprüft. 80 Prozent der Geräte erfüllten die Vorgaben der alten ISO-Norm, wohingegen beinahe jedes zweite System den Standard der neuen ISO-Norm nicht einhalten konnte. Roche Diagnostics erfüllt mit allen Accu-Chek® Messsystemen sowohl die Anforderungen der alten als auch die verschärften Genauigkeitskriterien der neuen ISO-Norm 15197:2013. Neben den höheren Ansprüchen an die Messgenauigkeit regelt die neue Norm auch andere Parameter wie beispielsweise die Handhabung der Blutzuckermessgeräte.

Erste Bewertung des Bestandsmarkts

Vorteil für Sitagliptin

 

  • Anhaltspunkte für Zusatznutzen
  • Für übrige Gliptine keine aussagefähigen Daten
  • Keine Langzeitstudien

 

Köln (1. Juli 2013) - In der freien Kombination mit Metformin gibt es für Sitagliptin Anhaltspunkte für einen geringen Zusatznutzen gegenüber Sulfonylharnstoffen, sofern normnahe Blutzuckerwerte das Ziel der Therapie sind. Im Vergleich zu dem in Deutschland nicht zugelassenen Sulfonylharnstoff Glipizid ist der Zusatznutzen bei Männern sogar erheblich. Für andere Wirkstoffe aus der Gruppe der Gliptine ist ein Zusatznutzen dagegen nicht belegt. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), das am 1. Juli 2013 die ersten Dossierbewertungen gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) für den sogenannten Bestandsmarkt vorgelegt hat. Gegenstand waren Wirkstoffe aus der Gruppe der Gliptine.

DDG empfiehlt regelmäßige Blutglukosetests nach der Geburt

Jeder zweite Schwangerschaftsdiabetes ist Vorbote von Diabetes Typ 2

 

Berlin (26. Juni 2013) – Jede zweite Frau, die während der Schwangerschaft vorübergehend Diabetes entwickelt, erkrankt nach der Entbindung innerhalb von acht Jahren dauerhaft an Diabetes Typ 2. Dies ist das Ergebnis einer südkoreanischen Studie, die jetzt im Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism veröffentlicht wurde. „Die Studie bestätigt Erkenntnisse, die wir auch in deutschen Studien gewinnen“, erklärt Privatdozent Dr. med. Erhard Siegel, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Die DDG rät Frauen mit Gestationsdiabetes vorbeugend zur Ernährungsumstellung, zu dreimonatigem Stillen und zu regelmäßigen Blutglukosetests nach der Geburt. Mit diesen Maßnahmen lässt sich der Ausbruch eines Typ-2-Diabetes in vielen Fällen verhindern oder verzögern.

 

Schulung und Selbsthilfe allein sind unzureichend

Bulimie bei Diabetespatientinnen: Psychotherapie hilft

 

Berlin (18. Juni 2013) – Gerade junge Frauen mit Typ-1-Diabetes leiden fast doppelt so häufig an gestörtem Essverhalten wie gesunde Altersgenossinnen. Verbreitet ist vor allem die Bulimie. Die Kombination ist gefährlich: Betroffene riskieren durch ihren schwankenden Blutzuckerspiegel deutlich früher Folgeschäden an Augen, Nieren oder Nerven. In der neuen, weltweit einzigen Leitlinie „Psychosoziales und Diabetes“ empfiehlt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), Diabetespatientinnen mit Essstörungen so zeitig wie möglich psychotherapeutisch zu behandeln.

 

Hersteller-Dossier enthält für kein Anwendungsgebiet geeignete Daten

Zusatznutzen von Lixisenatid ist nicht belegt

 

Köln (17. Juni 2013) - Lixisenatid (Lyxumia®) ist seit Februar 2013 zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 in Kombination mit oralen blutzuckersenkenden Arzneimitteln oder Basalinsulin zugelassen, wenn diese zusammen mit Ernährungsumstellung und Bewegung einen erhöhten Blutzuckerspiegel nicht ausreichend senken. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet. Aus dem Dossier lässt sich ein solcher Zusatznutzen jedoch nicht ableiten, da der Hersteller für keines der möglichen Anwendungsgebiete von Lixisenatid geeignete Daten vorgelegt hat.

Leitlinie „Psychosoziales und Diabetes mellitus“

Menschen mit Diabetes erkranken häufiger an Demenz

 

Berlin (13. Juni 2013)  – Menschen mit Diabetes mellitus erkranken früher und häufiger an einer Demenz als Gleichaltrige ohne die Stoffwechselstörung – das haben mehrere Studien gezeigt. Die Gedächtnisschwäche erschwert es den Betroffenen, ihre Werte zu überwachen und die Medikamente zur Diabetesbehandlung regelmäßig einzunehmen. Die Kombination aus Demenz und Diabetes sollte im Behandlungsplan angemessen berücksichtigt werden, betont die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). In ihrer neuen Leitlinie „Psychosoziales und Diabetes mellitus“ gibt sie deshalb Empfehlungen für die Therapie dieser Patienten. Die neue Behandlungsleitlinie stellte die DDG auf einer Pressekonferenz am 18. Juni 2013 in Berlin vor.

 

Diabetes und Komorbidität im Alter

Herausforderung für die Pflege

 

Bad Oeynhausen (22. Mai 2013) - Wer in der pflegerischen Versorgung von älteren Menschen tätig ist, wird mit Patienten konfrontiert, die neben Diabetes und Hypertonie (Bluthochdruck) gravierende Probleme mitbringen. Überlebter Infarkt oder Schlaganfall in der Krankheitsgeschichte des Betroffenen und Multimorbidität gehören dazu. Sie bergen ein hohes Ereignisrisiko. Stoffwechsel- und Blutdrucksituation sind beteiligt daran. Die Betreuung dieser Patienten ist für Ärzte und Pflege eine Herausforderung.

 

Therapie der diabetischen Polyneuropathie

Mit Pregabalin patientenorientiert behandeln

 

Leipzig (9. Mai 2013) - Die diabetische Polyneuropathie (DPN) ist eine Folgeerscheinung des Diabetes und ihre Manifestationen sind vielfältig. Häufig leiden Diabetiker unter quälenden Schmerzen in den Beinen und Füßen, die ihre Lebensqualität deutlich beeinträchtigen. Aber nicht immer sind metabolische Schädigungen sensibler oder motorischer Nerven ursächlich. Wie der Arzt seine Diagnose sicherstellt und welche Behandlungsmöglichkeiten es für DPN-assoziierte Schmerzen gibt, erörterten Experten beim diesjährigen Deutschen Diabetes Kongress in Leipzig.1 Dabei steht mit Pregabalin (LYRICA®) ein Wirkstoff zur Verfügung, das sich aufgrund seines Wirkprofils und geringen pharmakokinetischen Interaktionspotentials insbesondere zur Behand-lung von multimorbiden Patienten mit neuropathischen Schmerzen eignet.2

 

Diabetes Kongress 2013

Diabetes geschlechtsspezifisch behandeln

 

Leipzig (9. Mai 2013) - Diabetes ist eine chronische Erkrankung, bei der sowohl biologische wie auch psychosoziale Faktoren eine große Rolle spielen. So haben Menschen mit einem niedrigem Sozialstatus und Bildungsgrad ein höheres Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Bei Frauen ist der Zusammenhang zwischen Bildungsgrad und dem Auftreten von Übergewicht und Typ-2-Diabetes höher als bei Männern. Frauen mit Diabetes geben meist auch eine schlechtere Lebensqualität als betroffene Männer an. Was geschlechtsspezifische Unterschiede für die Erkennung und Behandlung von Diabetes mellitus bedeuten, diskutieren Experten beim Diabetes Kongress 2013 vom 8. bis 11. Mai 2013 in Leipzig.

 

InsuPad: Insuline Medical bringt innovatives Hilfsmittel zur besseren Insulinaufnahme auf den deutschen Markt. Mit dem einzigartigen InsuPad will das israelische Unternehmen die Lebensqualität von Diabetikern in Deutschland und weltweit entscheidend verbessern. Dafür konzentrierten sich die Gründer von Insuline Medical, Ron Nagar und Dr. Gabriel Bitton, auf die Verbesserung aktueller Behandlungsmethoden mit Insulin-Analoga. Sie entwickelten ein unauffällig über der Injektionsstelle aufzubringendes Gerät, welches durch Wärmeimpulse die Durchblutung der Haut anregt und dadurch zu einer schnelleren Aufnahme des Insulins verhilft. Eine bahnbrechende und kostengünstige Idee, die von der Barmer GEK bereits als erstattungsfähiges Hilfsmittel anerkannt wurde. InsuPad

Insuline Medical bringt innovatives Hilfsmittel zur besseren Insulinaufnahme auf den deutschen Markt

 

Leipzig (8. Mai 2013) - Mit dem einzigartigen InsuPad will das israelische Unternehmen die Lebensqualität von Diabetikern in Deutschland und weltweit entscheidend verbessern. Dafür konzentrierten sich die Gründer von Insuline Medical, Ron Nagar und Dr. Gabriel Bitton, auf die Verbesserung aktueller Behandlungsmethoden mit Insulin-Analoga. Sie entwickelten ein unauffällig über der Injektionsstelle aufzubringendes Gerät, welches durch Wärmeimpulse die Durchblutung der Haut anregt und dadurch zu einer schnelleren Aufnahme des Insulins verhilft. Eine bahnbrechende und kostengünstige Idee, die von der Barmer GEK bereits als erstattungsfähiges Hilfsmittel anerkannt wurde.