Akne-Läsionen effektiv und langfristig minimieren

Mit Epiduo® Forte von Galderma topisch mehr erreichen

Düsseldorf/München (26. Juli 2018) – Fast die Hälfte aller Patienten (43 %) mit Akne weisen Narben auf.1 Das Risiko nimmt mit dem Schweregrad zu, aber auch milde Verläufe können bereits zu Akne-Narbenbildung führen. Basis der Akne-Therapie sollte ein frühzeitiges Eingreifen in die Entzündungskaskade sein – mit dem Ziel, bestehende Akne-Läsionen zu reduzieren und somit die Lebensqualität der Patienten zu erhöhen. Mithilfe des Fixtherapeutikums aus 0,3 % Adapalen (ADA) und 2,5% BPO (Epiduo® Forte) kann das Hautbild bei Patienten mit entzündlicher Akne schnell und effektiv verbessert werden – bei gleichzeitig guter Verträglichkeit.2,3 Die beiden Komponenten Adapalen und BPO seien aufgrund ihrer synergistischen Wirkung prädestiniert, um langfristig eine Entzündungskontrolle zu erreichen und damit sekundär das Risiko von Akne-Narben zu reduzieren, so das Fazit der Experten bei der Presse-Veranstaltung von Galderma anlässlich der FOBI in München.


Sichtbare entzündliche Papeln und Pusteln können zu einem hohen Leidensdruck bei betroffenen Akne-Patienten führen. „Der Akne-Schweregrad korreliert nicht notwendigerweise mit dem Leidensdruck des Patienten – auch leichte Akneverläufe können psychologische Auswirkungen auf den Patienten haben“, erläuterte dazu Dr. Markus Reinholz, München. Das Risiko für eine Narbenbildung bestehe für alle Patienten und nehme mit dem Schweregrad weiter zu. „Wir wissen heute, dass bei Patienten mit Neigung zu Akne-Narben Entzündungsprozesse vermutlich stärker vom Immunsystem vermittelt werden und länger anhaltend sind“, so Reinholz. Die persistierende Entzündung führt zu alterierter Kollagenbildung, welche in Narben resultiert. Dabei führt das entstehende Ungleichgewicht an gewebemodulierenden MMPs (Matrix-Metalloproteinasen) und gewebeerhaltenden TIMPs (Tissue Inhibitor of Metalloproteinases) zu einem veränderten Kollagen-Umbau, welcher in Narben resultiert: 99 % der Akne-Narben stammen von entzündlichen Läsionen und postinflammatorischen Erythemen ab.4 Ziel der Akne-Therapie ist es daher, das Hautbild schnell zu verbessern und damit die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern. „Um die Folgen der Akne in den Griff zu bekommen, hilft es, frühzeitig therapeutisch zu intervenieren. Dazu stehen glücklicherweise heutzutage effektive topische und orale Akne-Therapeutika zur Verfügung“, sagte Reinholz.


Kombination aus Adapalen und BPO greift frühzeitig in Entzündungsprozess ein

Durch ein besseres Verständnis des Pathomechanismus der Narbenentstehung weiß man heute, dass die persistierende Entzündung in direktem Zusammenhang mit der Gewebedegradation steht.5 Eine zentrale Rolle nehmen dabei die vom Immunsystem vermittelten chronischen Entzündungsreaktionen ein, die in allen Stadien der Akne auftreten: vom initialen, nicht sichtbaren Mikrokomedo bis hin zur Narbe.6 Die Überexpression vom Toll-Like-Rezeptor (TLR)-2 findet bereits frühzeitig bei der Entstehung von Akne-Läsionen statt.7,8 P.-acnes-Bakterien sind hingegen keine Auslöser, sie triggern und unterhalten die Entzündungsreaktion zusätzlich, indem sie den TLR-2 stimulieren.9 Dies führt zu einer vermehrten Rekrutierung von Entzündungszellen und zur Sekretion von gewebemodulierenden Enzymen. „Die Kombination aus Adapalen und BPO greift aufgrund der synergistischen Wirkung effektiv und frühzeitig in diesen Entzündungsprozess ein“, erklärte Prof. Dr. Jan Buer, Essen. Dadurch kommt es zu einer Verminderung von Propionibakterien – ohne dass Resistenzen entstehen.10 Auch die aktuelle europäische S3-Leitlinie zur Behandlung von Akne empfiehlt aufgrund der nachweislich antientzündlichen Eigenschaften Adapalen vor Tretinoin und Isotretinoin als topisches Retinoid.11


Mit topischer Fixkombination Akne-Symptome effektiv und langfristig verbessern

„Unser Ziel ist es“, betonte Prof. Dr. Martin Schaller, Tübingen, „eine frühe  Entzündungskontrolle zu erreichen.“ Nur so sei eine langfristige Verbesserung des Erscheinungsbildes der Akne-Haut möglich, erklärte Schaller. Mit Epiduo® Forte (0,3 % ADA/BPO) steht heute eine hocheffektive topische Fixkombination zur Verfügung, die bei entzündlicher papulopustulöser Akne eingesetzt werden kann.2 „Die Kombination zeichnet sich durch einen schnellen Wirkeintritt aus“, so Schaller. Dies zeigt auch eindrücklich die Zulassungsstudie, bei der eine signifikante Reduktion entzündlicher Läsionen bereits nach einer Woche Anwendung und eine Reduktion um 74,4 % nach 12 Wochen erreicht werden konnte – und dies bei gleichzeitig guter Verträglichkeit.3 „Spannend ist jetzt die Frage, ob dieser Effekt weiter fortgesetzt werden kann“, so Schaller. In einer Split-Face-Studie wurden dafür Patienten mit primär mittelschwerer entzündlicher Akne über einen Zeitraum von 24 Wochen auf einer Gesichtshälfte mit 0,3 % Adapalen / 2,5 % BPO und auf der anderen Hälfte mit einem Vehikel behandelt.12  Es zeigte sich, erläutere Schaller, dass sich das Hautbild durch die Behandlung mit der topischen Fixkombination im Vergleich zum Vehikel kontinuierlich verbesserte: doppelt so viele der behandelten Patienten erreichten ein erscheinungsfreies oder fast erscheinungsfreies Hautbild bei fortgesetzter Therapie.12 „Damit ist die topische Fixkombination als fester therapeutischer Bestandteil der Akne-Behandlung aus unseren dermatologischen Praxen nicht mehr wegzudenken,“ so das Fazit des Experten.


Literaturverweise

  1. Tan J et al. J Drugs Dermatol. 2017;16:97-102.
  2. Fachinformation Epiduo® Forte 0,3 % / 2,5 % Gel.
  3. Weiss J et al. J Drugs Dermatol. 2015;14:1427-1435.
  4. Tan J et al. J Drugs Dermatol 2017;16:566-572.
  5. Dreno B et al. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2015;29 Suppl 4:3-11.
  6. Del Rosso JQ, Kircik LH. J Drugs Dermatol. 2013 Aug;12(8 Suppl):s109-15.
  7. Holland DB et al. Br J Dermatol. 2004;150,72-81.
  8. Jasson F et al. Exp Dermatol 2013;22:587-592.
  9. Gollnick H et al. Dtsch Ärztebl Int 2014;111:301-312.
  10. Leitlinie zur Behandlung der Akne. www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/013017l_S2k_Behandlung_der_Akne_2011-abgelaufen.pdf; Letzer Zugriff: 14.07.18.
  11. Nast A et al. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2016;30:1261-1268.
  12. Dreno B. et al. Am J Clin Dermatol. 2018;19:275-286; https://doi.org/10.1007/s40257-018-0352-y.

 
 
Über Galderma

Galderma, der Geschäftsbereich für Medizinische Lösungen innerhalb der Nestlé Skin Health, wurde 1981 gegründet und ist heute mit einem umfangreichen Produktportfolio für die Hautgesundheit in über 100 Ländern präsent. Galderma arbeitet seit Jahren mit erfahrenen Ärzten, Wissenschaftlern und anderen Experten auf dem Gebiet der Dermatologie zusammen, um die dermatologischen Bedürfnisse aller Menschen über die Spanne ihres gesamten Lebens zu erfüllen. Galderma ist führend in der Forschung und Entwicklung neuer wissenschaftlich erforschter und medizinisch geprüfter Lösungen für Haut, Haare und Nägel.

  • Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Galderma unter www.galderma.de

 
 
Zu den strategischen Marken von Galderma zählen Actinica®, Azzalure®, Benzaknen®, Cetaphil®, DaylongTM,  Ell-Cranell®, Epiduo®, Excipial®, Loceryl®, Luxerm®, Metrogel®, Metrocreme®, Metrolotion®, Metvix®, Mirvaso®, Oraycea®, Restylane®, Soolantra®.
 
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Epiduo® Forte, 0,3 % / 2,5 % Gel.
Zusammensetzung:
1 g Gel enthält: Adapalen 3 mg (0,3 %), Benzoylperoxid 25 mg (2,5 %). Sonstige Bestandteile: Dinatriumedetat, Docusat-Natrium, Glycerin, Poloxamer, Propylenglycol (E1520), Simulgel 600 PHA (Copolymer aus Acrylamid und Natriumacryloyldimethyltaurat, Isohexadecan, Polysorbat 80, Sorbitanoleat), Gereinigtes Wasser.
Anwendungsgebiete: Epiduo Forte ist angezeigt zur topischen Behandlung der Acne vulgaris bei Vorliegen von Komedonen, zahlreichen Papeln und Pusteln.
Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile.
Nebenwirkungen: Bei etwa 10 % der Patienten kann es zu unerwünschten Hautreaktionen kommen. Die typischerweise mit der Anwendung von Epiduo Forte verbundenen therapiebedingten Nebenwirkungen sind leichte bis mittelschwere Reaktionen am Verabreichungsort, wie beispielsweise Hautreizungen, die hauptsächlich durch Schuppung, Trockenheit, Erythem und Brennen/stechende Schmerzen gekennzeichnet sind. In diesen Fällen wird empfohlen, feuchtigkeitsspendende Produkte anzuwenden, vorübergehend die Häufigkeit der Anwendung auf alle zwei Tage zu reduzieren oder die Anwendung vorübergehend zu unterbrechen, bis die einmal tägliche Anwendung wieder aufgenommen werden kann. Diese Reaktionen treten im Allgemeinen zu Beginn der Behandlung auf und lassen tendenziell im Laufe der Zeit allmählich nach. Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10): atopische Dermatitis, Ekzem, brennendes Gefühl auf der Haut, Hautreizung. Gelegentlich (≥ 1/1000 bis ≤1/100): trockene Haut, Pruritus, Hautausschlag, Erythem des Augenlids, Parästhesie (Kribbeln am Verabreichungsort). Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): allergische Kontaktdermatitis, Schwellung des Gesichts, Hautschmerzen (stechende Schmerzen) und Bläschen (Vesikel), Augenlidödem, Engegefühl im Rachen.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen: Enthält Propylenglycol (E1520). Packungsbeilage beachten. Für weitere Hinweise siehe Fachinformation und Packungsbeilage.
Verschreibungspflichtig.
Handelsformen: 30g.
Pharmazeutischer Unternehmer: Galderma Laboratorium GmbH, Georg-Glock-Str. 8, D-40474 Düsseldorf, Telefon: +49 (0)800 – 5888850, Telefax: +49(0)211 6355 8270, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.




Quelle: Galderma, 26.07.2018 (tB).